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Christian Dörner
01.10.2004 09.26
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Eilmeldung: BILD macht Ernst

Der Lokalteil von »BILD Nürnberg« erscheint seit heute (1. Oktober 2004) wieder in bewährter Orthographie.
__________________
Christian Dörner

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Norbert Lindenthal
23.09.2004 07.53
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Bild Schlechtschreibreform-Aufkleber



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Norbert Lindenthal
23.09.2004 03.05
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Bildzeitung

22.09.2004

Schlechtschreibreform

Politiker sollen sich entschuldigen!

Das Gespräch führte Julia Fischer


Lehnt die Schlechtschreibung entschieden ab: Bundestags-Vizepräsidentin Antje Vollmer (61, Grüne)

Interview mit Bundestags-Vizepräsidentin Antje Vollmer (Grüne)

BILD: Heute beraten die Ministerpräsidenten über die neuen Regeln zur Rechtschreibung. Warum sind Sie für die Rücknahme der Schlechtschreibreform, Frau Vollmer?

Antje Vollmer: Diese für alle so einschneidende Entscheidung ist durch kein einziges parlamentarisches Gremium gegangen – nicht einmal ein Länderparlament hat sich damit beschäftigt! Diese Reform ist eine Kopfgeburt aus den Hinterzimmern der Republik. Alle, die mit der Sprache umgehen: Dichter, Journalisten, Künstler, alle, die etwas besonders mit der Sprache ausdrücken wollen, sind einhellig dagegen.

Hintergrund
BILD-Kommentar: Wohl gesprochen, Bundeskanzler!


Auch mit den Eltern sollte man sich nicht anlegen. Sollte die Reform wirklich kommen, hätten wir eine völlig gespaltene Schreibgesellschaft.

    Archiv
    Schlechtschreibreform: Der neue Aufkleber von BILD ist da!
     Darum sind unsere Schüler so schlecht
     Akademie für Sprache warnt vor Schlechtschreibreform
     Schüler machen wegen Schlechtschreibreform mehr Fehler
     Murks-Wörter im neuen Duden
     7 Fakten über die Schlechtschreibreform
BILD: Kann die Reform überhaupt noch verhindert werden?

Vollmer: Es kann Vernunft bei den Ministerpräsidenten einsetzen. Sie haben eine Mitverantwortung, weil sie die Kultusminister haben laufen lassen. Ich appelliere an alle Länderchefs, die Rechtschreibreform, so wie sie beschlossen ist, zu stoppen. Das ist auch für die Bürokraten noch möglich. In der Alltags-Praxis halte ich sie schon für gestoppt, weil die Leute weiter so schreiben werden, wie sie wollen.

BILD: Und was ist mit den Schulkindern, die jetzt schon nach den Reformregeln lernen?

Vollmer: Was jetzt fällig ist, ist eine Entschuldigung bei den Kindern dafür, dass sie das Falsche lernen mussten! Die Fehlerquote scheint sogar noch höher zu sein als bei der alten Rechtschreibung. Also ist der „menschenfreundliche Ansatz“ der Reform auch gescheitert.

BILD: Welches Wort in der neuen Schreibweise tut Ihnen besonders weh?

Vollmer: Das Wort „Portmonee“. Und, dass mir etwas ,Leid‘ tun soll, was mir gar kein Leid antut. Ich hake beim Lesen immer an den Worten mit neuer Schreibweise fest. Normalerweise fließt der Satz und jetzt stocke ich und denke: absurde Fehler!

BILD: Wie schreiben Sie?

Vollmer: Ich schreibe alles, auch meine Pressemitteilungen, in der bewährten Schreibweise. 

FOTO: Ullstein, 22.09.2004, © 2004 Bild.T-Online.de

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Ruth Salber-Buchmüller
01.09.2004 08.38
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warten - worauf?

Warum nur wählen BILD und die
anderen umstellungswilligen
Zeitungen nicht den 1. September
zur Rückkehr?
Wie lange und worauf (?!) will man
noch warten?
Landesweit beginnen die Schulen
wieder; der Zeitpunkt wäre genau
richtig.
__________________
Ruth Salber-Buchmueller

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Norbert Lindenthal
31.08.2004 23.09
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Bildzeitung

31.8.2004

„Sie stiftet Verwirrung und kostet viel Geld“

Manfred Krug wütet gegen
Schlechtschreibreform

Von HANS-W. SAURE
 
 
 
Manfred Krug
Manfred Krug (67, „Liebling Kreuzberg“) hält nichts von der Schlechtschreibreform
Seine Bücher („Abgehauen“, „Mein schönes Leben“) sind Bestseller. Verfasst hat Manfred Krug (67) sie nach der alten Rechtschreibung – und daran will er auch in Zukunft nichts ändern.

In BILD rechnet der Schriftsteller und Schauspieler („Tatort“) mit der Rechtschreibreform ab.

„Kein Mensch braucht sie. Ich stelle mir die Kultusminister vor, die sich gefragt haben mögen: ‚Was können wir dem deutschen Volk Gutes tun, ohne daß es viel kostet?‘ So sind ohne Not alte Ideen aufgewärmt worden, die Verwirrung stiften und viel Geld kosten,“ erklärt Manfred Krug auf die Frage, was er von der Rechtschreibreform hält.

   Hintergründe
Thomas Gottschalk
 

Der große Schauspieler („Spur der Steine“) fügt hinzu:

„Es scheint, die ganze Aktion hat was mit Wichtigtuerei und Sesselpupserei zu tun. Als es mit der Reform losging, konnte jeder Berliner ins Rathaus gehen und sich in die Liste der Neinsager eintragen. Dort ging ich hin und fand nicht etwa eine Schlange von Wartenden vor, sondern ein leeres Zimmer. Damals habe ich umsonst Werbespots im Radio gemacht, um die Leute ins Rathaus zu locken. Das ist mir dann verboten worden: Es handele sich um ein politisches Ziel, da kämen Werbespots nicht in Frage.“

 
   Hintergründe
Murks-Wörter im neuen Duden
Rechtschreib-Chaos: Was Eltern und Schüler jetzt wissen müssen
BILD kehrt zurück zur alten Rechtschreibung
Diese Lehrerin boykottiert die Schlechtschreibreform!
Neue Rechtschreibung so gut wie abgeschafft!
Rechtschreibreform vor dem Aus?

Klare Worte des Erfolgsautors und ehemaligen „Tatort“-Kommissars.

Auch die Begründung, warum er seine Bücher weiterhin nach den alten Regeln schreibt, ist eindeutig.

Manfred Krug: „Weil ich sie ausreichend beherrsche und weil ich sie sehr geeignet finde, sich im Deutschen schriftlich auszudrücken; vor allem aber, weil sie all das Mißverstehen vermeidet, das in die neue Rechtschreibung hineinpraktiziert worden ist.“ 

 
 
 
 
 
FOTO:
DPA, ddp
31.08.2004
© 2004 Bild.T-Online.de
 
 
     

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Dominik Schumacher
30.08.2004 06.32
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30.08.2004

Gottschalk protestiert gegen Schlechtschreib-Reform

„Beim Wort Nessessär zucke ich zusammen“


Thomas Gottschalk studierte von 1972 bis 1975, machte sein Examen als Grund- und Hauptschullehrer

Jetzt schimpft auch Deutschlands größter Entertainer über die Schlechtschreibreform.

Im BILD-Interview sagt Thomas Gottschalk (54) – studierter Deutschlehrer und Vater von zwei Söhnen – warum er sich nicht an die neuen Schreibregeln hält.

Gottschalk weiß, worüber er spricht: Vor zwei Jahren wurde der „Wetten dass..?“-Star mit dem „Medienpreis für Sprachkultur“ ausgezeichnet.

    Hintergründe
    Murks-Wörter im neuen Duden
    Rechtschreib-Chaos: Was Eltern und Schüler jetzt wissen müssen
    BILD kehrt zurück zur alten Rechtschreibung
    Diese Lehrerin boykottiert die Schlechtschreibreform!
    Neue Rechtschreibung so gut wie abgeschafft!
    Rechtschreibreform vor dem Aus?

    Hintergründe
    Gottschalks ältester Freund verrät: „Früher haben wir die Frauen getauscht“
    Was Thomas Gottschalk von seiner neuen Biografie hält
    Gottschalk exklusiv in BamS: Mein Treffen mit Minister Eichel
    Nach dem bitterbösen Spott-Lied bei „Wetten, dass..?“: Eichel will Friedensgipfel mit Gottschalk
    Gottschalk verhöhnt Finanzminister Eichel
    Für diese Frau spielte Gottschalk den Ehemann
    Gottschalk wird die Stimme von Garfield
    Gottschalks Mutter schlief mit 82 für immer ein
    Ganz geheim! Hier zog Gottschalk ein
BILD: Herr Gottschalk, ist das Hickhack um die Rechtschreibreform ein Thema für Sie?

Thomas Gottschalk: Aber natürlich. Wäre ich meinem ursprünglichen Berufswunsch gefolgt, dann wäre ich als Deutschlehrer heute ihr Opfer

BILD: Heißt das, Sie sind dagegen?
    Hintergrund
    Schlechtschreibreform: Die schlimmsten Fälle – klicken Sie hier
    Der Test, Teil 1
    Der schnelle BILD-Rechtschreibtest – klicken Sie hier
    Der Test, Teil 2
    Der schnelle BILD-Rechtschreibtest, zweiter Teil...
Gottschalk: Von allen Reformen, die Deutschland dringend braucht, war die Rechtschreibreform die letzte. Weil aber Studienräte nicht zum Widerspruch neigen und Schüler nicht widersprechen dürfen, hat niemand diesen Verwaltungs-Germanisten ihre Kopfgeburt vom Schreibtisch gefegt.

BILD: Sie scheinen recht engagiert.

Gottschalk: Ich bin ein großer Freund guten Schreibstils und war immer stolz auf meine sichere Rechtschreibung. Sprache ist ein lebendes Gebilde und erneuert sich von selbst. Vor ein paar Generationen war „Ihre Durchlaucht“ ebenso selbstverständlich im Sprachgebrauch wie heute der „coole Typ“.

BILD: Aber es ist unbestritten, dass in der Orthographie vieles nicht logisch war...

Gottschalk: ... die Sie jetzt mit „f“ schreiben können, obwohl sie vom griechischen „phi“ kommt, was auch nicht logisch ist. Trotzdem braucht kein ABC-Schütze psychologische Betreuung, weil er „überschwenglich“ mit „e“ schreiben musste, obwohl es von Überschwang abgeleitet ist. Schließlich erwartet man von einem Schüler auch zu akzeptieren, dass sich Parallelen im Unendlichen schneiden, was ich immer bezweifelt habe.

BILD: Haben Sie sich nach den neuen Rechtschreibregeln gerichtet?

Gottschalk: Ich bin im Gegenteil jedes Mal zusammengezuckt, wenn ich Worte wie „Glimmstängel“ oder „Nessessär“ gelesen habe. Für mich war in diesem Zusammenhang ziviler Ungehorsam Bürgerpflicht und ich habe einfach weitergeschrieben wie bisher. Aber da ich wesentlich mehr rede als schreibe, hat das keiner gemerkt.

BILD: Und wie soll’s weitergehen?

Gottschalk: Es ist nicht so, dass mir dieses Thema den Schlaf raubt. Meinetwegen soll jeder schreiben, wie er will. Ich lese lieber etwas Vernünftiges falsch geschrieben als richtig buchstabierte Dummheiten. 

FOTO: ddp
29.08.2004 © 2004 Bild.T-Online.de

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Dominik Schumacher
16.08.2004 06.58
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BILD

Übersicht über Rechtschreibreformartikel in der Bildzeitung über die Bild-Suche

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Dominik Schumacher
16.08.2004 05.57
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BILD

6.8.2004

Schlechtschreib-Reform

Jetzt gehen Mütter auf die Barrikaden!


Sie kämpfen gegen die „Schlecht- schreib-Reform“: Die Hamburgerinnen Claudia Ludwig (55) und Leigh-Ann Angermann (45)

Hamburg – „Fassette“ statt „Facette“! „Delfin“ statt „Delphin“? Ab nächstem Jahr soll die neue deutsche Rechtschreibung Pflicht werden.

Doch der Widerstand gegen die „Schlechtschreibreform“ wächst! In Hamburg haben jetzt Mütter von Schulkindern eine Initiative gegen den Reform-Irrsinn gegründet.

Claudia Ludwig (55), Gründerin der „Initiative zur Rettung der klassischen deutschen Rechtschreibung“:

„Die Rechtschreibreform wurde dem Volk aufgezwungen. De facto schreibt nun jeder, wie er will. Wir fordern die Rückkehr zur bewährten deutschen Rechtschreibung.“

In einem offenen Brief an die Politiker schreibt Ludwigs Mütter-Initiative:

„Wir beobachten ein gefährliches Schreibchaos bei Kindern. Unserer Überzeugung nach vereinfacht die Reform das Schreibenlernen in keiner Weise, sondern macht es unmöglich.“

Es gebe Hunderte von Regeln „ohne erkennbare Logik, die Kinder stur auswendig lernen müssen“, klagt Ex-Deutschlehrerin Ludwig. „Erklären Sie mal, warum man ‚morgen früh‘ klein, ‚morgen Abend‘ groß und ‚Freitagnachmittag‘ zusammenschreibt“, sagt Leigh-Ann Angermann, Mitstreiterin der Gruppe.

    Info
    Diese Lehrerin boykottiert die Schlechtschreibreform!
    Verleger fordern Rücknahme der Rechtschreib-Reform! 
    Reich-Ranicki nennt Reform „Katastrophe“
    Neue Rechtschreibung so gut wie abgeschafft!
Die Hamburgerinnen wollen über eine bundesweite Unterschriftensammlung (Internetadresse: www.lebendigesprache.de) Druck auf die Politik machen. Ludwig: „Wenn man merkt, dass man Fehler gemacht hat, kann man immer umkehren.“

Übrigens: Unter den 200 Lieblingsbüchern deutscher Leser, die ZDF und „Frankfurter Allgemeine“ ermitteln, sind über 80 Prozent in alter Schreibweise geschrieben, entdeckte der „Spiegel“.

Darunter Klassiker wie Grimms Märchen, Victor Klemperers Kriegstagebücher, Vladimir Nabokovs „Lolita“ oder Hermann Hesses „Steppenwolf“. 

FOTO: Thomas Ruddies
06.08.2004 © 2004 Bild.T-Online.de

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Norbert Lindenthal
10.08.2004 23.18
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BILD

Götz George (66), Schauspieler: „Ich bin froh, daß ich die alte Rechtschreibung drauf habe. Die Reform, nehmt es mir nicht übel, habe ich von Anfang an nicht ernst genommen.“

Jeanette Biedermann (23), Pop-Sängerin: „Warum eine funktionierende Rechtschreibung verändern? Schülern wäre mit sinnvolleren Lehrplänen besser geholfen!“

Udo Lindenberg (58), Rocksänger: „Die Rechtschreibreform ist unsinnig, als hätten wir keine anderen Probleme! Meine Texte lasse ich nicht umschreiben.“

Otto Rehhagel (66), Fußball-Nationaltrainer von Griechenland: „Wir sind mit der alten Rechtschreibung in der Schule doch immer gut zurechtgekommen.“

Mario Adorf (73), Schauspieler: „Ich halte nichts von staatlichen Verordnungen, wenn es um Sprache geht. Für mich ergeben sich daraus keine Verbesserungen.“

Rudi Assauer (60), Manager von Schalke 04: „Unmöglich, was die Politiker für ein Kuddelmuddel angerichtet haben – da blickt doch keiner mehr durch!“

Johannes B. Kerner (39), ZDF-Moderator: „Das, was im Bücherregal zu Hause steht, sollte mit dem, was in der Schule gelehrt wird, etwas zu tun haben.“

Franz Beckenbauer (58): „Ich schreibe so, wie ich es gelernt habe. Mit knapp 60 stelle ich mich nicht mehr um. Wir haben in Deutschland andere Sorgen.“

Frank Elstner (62), TV-Moderator: „Eigentlich bin ich ein Befürworter von Reformen – aber nur, wenn sie Verbesserungen zur Folge haben. Und die erkenne ich hier nicht.“

Veronica Ferres (39), Schauspielerin: „Erstens war die alte Rechtschreibung besser zu lesen, zweitens war sie sinniger.“

Reinhold Beckmann (48), ARD-Moderator: „Mein Sohn lernt Deutsch nach neuen Regeln, ich fühle mich in den alten zu Hause. Was in vielen Büchern und Zeitungen korrekt ist, streicht ihm sein Lehrer an. Eine merkwürdige Reform. Die Sprache sollte klarer, einfacher, eindeutiger werden. Alles leere Reformversprechen. Mein Wunsch: Nichts wie zurück zum guten alten Duden.“

Anni Friesinger (27), Eisschnelllauf-Olympiasiegerin 27): „Die Reform hat eigentlich nichts vereinfacht – außerdem sehen viele Worte nicht schön aus.“

Kai Pflaume (37), SAT.1-Moderator: „Ich bin gegen die Rechtschreibreform. Sie erscheint mir konfus und an vielen Stellen unlogisch.“

Heino (65), Volkssänger: „Ich fand die Rechtschreibreform schon immer unsinnig. Die Politiker sollten sich lieber um die wirklichen Probleme in Deutschland kümmern.“

Udo Jürgens (69), Star-Entertainer: „Bei der neuen Rechtschreibung sehe ich bis heute nicht durch. Es wäre mir lieb, wenn wir zur klassischen Rechtschreibung zurückkehren würden.“

Nia Künzer (24), Fußball-Weltmeisterin: „Ich finde die neuen Regeln verwirrend. Bei einer Rückkehr zu den alten endet die Konfusion der Leute.“

Thomas Rupprath (27), Deutschlands schnellster Schwimmer: „Ich finde es gut, wenn alle nach der alten Rechtschreibung schreiben. Die Reform war unnötig, hat vieles kompliziert.“

Christian Wörns (32), Fußball-Nationalspieler: „Die Reform hat mir nie gefallen. Ich finde es gut, dass BILD zur alten Rechtschreibung zurückkehrt.“

(Quelle der Stimmen: Bild-Zeitung)

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Norbert Lindenthal
08.08.2004 00.54
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BILD



Quelle: BILD-Zeitung vom 7.8.2004, Seite 2

Wer setzt diesen Unterschriftenzettel an die Kultusministerkonferenz neu und macht ein PDF, damit die Datei klein und der Druck klar wird?

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Norbert Lindenthal
03.08.2004 05.42
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Bildzeitung

2.8.2004

Auch Probleme mit der Murks-Reform? Teil 2 des Tests

Verleger fordern Rücknahme der Rechtschreib-Reform!

Der Test, Teil 1
Der schnelle BILD-Rechtschreibtest– klicken Sie hier

Millionen BILD-Leser machten gestern den BILD-Blitztest zur neuen Rechtschreibung – und staunten...

Tatsache ist: Nur wenige haben sechs Jahre nach Reformstart die wirren Regeln drauf.

Der Test, Teil 2
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Immer mehr Verleger wollen zurück zur alten Rechtschreibung

Wolfgang Balk vom Deutschen Taschenbuchverlag erwartet nur Kosten „im einstelligen Prozentbereich“ durch die Rücknahme der von den meisten Lesern nie akzeptierten neuen Rechtschreibung. Auch der Dürener Lehrbuchverlag Stolz forderte in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ einen Reform-Stopp mit „großzügiger Übergangsfrist“.


Ralph Giordano (81)

Unterdessen meldete sich auch ein weiterer wichtiger deutschen Schriftsteller mit heftiger Kritik an der Rechtschreib-Reform zu Wort: Ralph Giordano (81, „Die Bertinis“) fordert das Aus für sie. Giordano zu BILD: „Ich schreibe seit meinem 10. Lebensjahr, seit 71 Jahren. Und ich will bis an mein hoffentlich fernes Ende genau so schreiben, wie ich es seit 71 Jahren gewohnt bin.

Ich bin ein extremer Reformgegner. Und sage: Schifffahrt mit drei F nur über meine Schriftstellerleiche! Wer hat sich da angemaßt, über ein so kollektives Instrument wie die Rechtschreibung zu urteilen? Was sind das für Leute? Schluss und zum Teufel mit der neuen Rechtschreibung!“ 

FOTO: dpa 02.08.2004
© 2004 Bild.T-Online.de

WEITERE LINKS ZUM THEMA:
Reich-Ranicki nennt Reform „Katastrophe“ 01.08.2004
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Erster Ministerpräsident will Rechtschreibreform kippen 12.06.2004

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Norbert Lindenthal
31.07.2004 17.47
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BILD-Zeitung, Sonnabend, 31.7.2004, Seite 2

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