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Sigmar Salzburg
02.09.2010 12.39
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Fossiler Schreibreformer im Ministerrang

KATASTROPHALES ERGEBNIS BEI TEST FÜR DRITTKLÄSSLER
Herr Senator, ist Ihre Bildungspolitik gescheitert?
02.09.2010 – 14:13 UHR
Die Drittklässler der Hauptstadt müssen noch ganz viel lernen...

Die Sieben- bis Neunjährigen konnten bei den Vergleichsarbeiten „Vera 3“ in Mathe, Lesen und Rechtschreibung insgesamt nur 48 % der Aufgaben lösen, so die Auswertung des Berliner Instituts für Schulqualität. Im Schnitt hatten deutschstämmige Schüler 52 % richtig, Kinder aus Migrantenfamilien nur 38 %.

Damit die Tests bundesweit vergleichbar sind, wurden fünf Kompetenzstufen eingeführt: Mindeststandard ist Stufe 2, Maximalstandard Stufe 5. Der Mindeststandard bildet das Leistungsniveau ab, das ein Schüler am Ende der 4. Klasse eigentlich erreicht haben müsste.

In Mathe schafften 37 % aller Schüler – und 54 % der Kinder mit ausländischen Wurzeln – den Mindeststandard nicht. In Deutsch ein noch schlimmeres Bild: 38 % aller Drittklässler erreichten nur Stufe 1 sowie knapp 61 % der Kinder aus Migrantenfamilien. Ein katastrophales Ergebnis!

Für Mieke Senftleben (57), bildungspolitische Sprecherin der FDP, ein Versagen des rot-roten Senats: „Trotz vielfältiger Reformen und höherem Mitteleinsatz schafft er es nicht, bessere Startchancen zu ermöglichen und die Chancengerechtigkeit zu erhöhen.“

Der bildungspolitische Sprecher der Grünen, Özcan Mutlu (42), zu BILD: „Die Ergebnisse sind erschreckend und ein Sinnbild für die gescheiterte Bildungspolitik von Rot-Rot. Berlin muss mehr in die Bildung investieren und eine Qualitätsoffensive für die Berliner Schulen starten.“ Sein CDU-Kollege Sascha Steuer (35): „Die Berliner Kinder sind in der 3. Klasse schlechter als die Erstklässler manch anderer Bundesländer.“

Bildungssenator Prof. Jürgen Zöllner (65, SPD) sieht das anders: „Ein Test, den alle bestehen würden, ist kein aussagefähiger Test. Aber die Ergebnisse können Schulen wichtige Hilfestellungen geben, in welcher Klasse besondere Förderungen notwendig sind.“

bild.de 2.9.2010

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Norbert Lindenthal
30.06.2010 15.41
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Haben Sie kein Rückgrat? Wulff: „Natürlich! …“

Bildzeitung, 25.7.2005

Sind Sie ein Umfaller, Herr Wulff?
Von TOBIAS LOBE

BILD: Herr Ministerpräsident, ausgerechnet Sie, einst Vorkämpfer für die Beibehaltung der klassischen Rechtschreibung, führen jetzt doch die Murks-Reform ein. Sind Sie ein Umfaller?

Christian Wulff: „Nein, es schmerzt mich vielmehr, daß wir in Deutschland nicht wieder zu den bewährten Regeln zurückkehren. Aber wir bekommen die chaotischen Neuregelungen nur weg, wenn wir in der Kultusministerkonferenz und in der Ministerpräsidentenkonferenz Einigkeit erreichen, daß wir uns alle gemeinsam aus diesem Feld wieder zurückziehen – und dem Rat für Rechtschreibung den Vorrang einräumen.“

BILD: Sie haben ihre Kollegen Stoiber und Rüttgers im Stich gelassen! Haben Sie kein Rückgrat?

Wulff: „Natürlich! Aber mit dem Ausscheren einzelner Länder ist dem Problem nicht beizukommen. Auch kleine Schritte zählen, wenngleich ich bei dem Thema Rechtschreibung vorerst verloren habe. Aber: Mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, da gewinnt immer die Wand. Für den Stopp der neuen Regeln brauche ich alle 16 Ministerpräsidenten.“

BILD: Vor einem Jahr nahmen sie den BILD-Orden „Retter der deutschen Sprache“ an. Geben Sie ihn wenigstens freiwillig zurück?

Wulff: „Den BILD-Orden gebe ich auf gar keinen Fall her! Ich sehe mich als würdigen Vertreter dieser Auszeichnung. In den vergangenen zehn Jahren habe ich 69 Presseerklärungen gegen die Reform abgesetzt. Ich bin Kämpfer gegen die Reform – und bleibe das auch. Manchmal muß man Umwege gehen, um zum Ziel zu kommen. Jetzt kämpfe ich dafür, dem Rat für deutsche Rechtschreibung statt der Kultusministerkonferenz die Kompetenz für Rechtschreibung zu geben – so wie sie jahrzehntelang bei der Duden-Redaktion in den besten Händen war.“
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Norbert Lindenthal

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Sigmar Salzburg
22.09.2009 16.20
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Was erwartet der Bürger von der kommenden Regierung?
BILD.de fragt nach – Folge 1: Dierk Nähring (40), Vermögensberater

Der überzeugte Berliner … ist absolut gegen das Austrocknen der Gymnasien – für ihn die Keimzelle einer bürgerlichen Gesellschaft. Ohne Bildung werde ein Heer von Heloten (Staatssklaven im antiken Sparta) herangezüchtet, das umso schneller wachse, je weniger gefordert werde. Dass Plätze auf den Berliner Gymnasien jetzt per Auslosung und/ oder Sozialquoten vergeben würden, verschlägt ihm die Sprache. Wo will eine solche Politik hin, fragt er. Wohin hat sie uns schon gebracht mit der Rechtschreibreform? Wer traut sich noch angesichts der Umbenennung von Rednerpult in „Redepult“, um die Frauenfraktion nicht zu verprellen, auszurufen: „Das ist Schwachsinn.“ Müsse man dann nicht konsequenterweise auch von „Bürger- und Bürgerinnensteig“ reden?

bild.de 22.9.09

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Sigmar Salzburg
24.05.2009 05.01
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Ein Schuß für die „Reform“

Als der Polizist und jetzt enttarnte Stasi-Spitzel Kurras 1968 den Studenten Benno Ohnesorg erschoß, erhielten die Gesellschaftsveränderer in der Bundesrepublik einen gewaltigen Auftrieb. Politik und Bürokratie zeigten neben hinhaltendem Widerstand in weiten Teilen auch Anpassungsbereitschaft, um angeblich ursächliche Mißstände zu beseitigen. Die traditionelle Rechtschreibung war damit ein erstes symbolträchtiges Angriffsziel:

Der niedersächsische Kultusminister Rolf Wernstedt wäre in den siebziger Jahren mit seiner Auffassung, daß mit der Reform „das Herrschaftsinstrument Orthographie, mit dem wirklich Bedrückung betrieben werden kann“, abgebaut werde, gar nicht weiter aufgefallen. (Heide Kuhlmann)

Die schon verabredete erste „Rechtschreibreform“ („der keiser isst opst, der apt al“) scheiterte, als 1973 der Kultusminister Hahn aus der ministeriellen Verschwörergruppe ausstieg. Doch 25 Jahre später war der „Lange Marsch“ am Ziel: Es wurde (sinnlos) reformiert. Wider Erwarten unterwarf sich die Presse bereitwillig dem Unfugsdiktat der Kultusminister und zwang so die unwillige Bevölkerung, von dem Treiben der Politiker überhaupt Notiz zu nehmen. Auch die Springerpresse mit BILD macht nach verspätetem Widerstand wieder mit. (Fettgedruckt: Die traditionelle Variante würde in der Schule mit der Fehlerknute verfolgt):

[Kurras lt. BILD]
Zwei Monate vor der Hochzeit ließ ihn seine ehemalige Freundin „wegen seines verrückten Sauberkeitsfimmels“ sitzen. In einem Interview sagte sie: „Jedes Mal bevor er mit mir ausging, prüfte er genau, ob mein Rocksaum und die Strumpfnähte auch richtig saßen. Jedes Mal, wenn wir zusammen aßen, sagte er: ,Kleckere nicht.‘ Er hat mich nie geküsst. Er fand das unhygienisch.“
Es war der 19. April 1955, als Karl-Heinz Kurras beschloss, seinem Leben eine Wendung zu geben. Es war ein Dienstag, als der damals 27-jährige Polizeimeister Kurras sich in den Osten Berlins in der Wilhelm-Pieck-Straße aufmachte, um sich bei der Wache zu erkundigen, wie er Verbindungen zur Staatssicherheit aufnehmen könne.


BILD.de 24.5.09

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Sigmar Salzburg
29.07.2008 16.52
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Schlechtschreibreform

[Bild: (Schleichwerbung mit) 3 Duden]
Ärger an unseren Schulen
Wegen Rechtschreibreform machen Schüler mehr Fehler

Von Hans-J. Vehlewald
Die 2005 verbindlich eingeführte „Schlechtschreibreform“ hat den Schülern das Leben nicht leichter gemacht, sondern schwerer!
Die reformkritische Forschungsgruppe Deutsche Sprache fand heraus: Die Fehlerquote in Aufsätzen und Diktaten hat sich teilweise massiv erhöht. So stieg die Zahl falsch geschriebener Wörter in Aufsätzen (4. Klasse) um 80 %, in Diktaten der Unterstufe (Gymnasium) um 110 %, in Abituraufsätzen sogar um 120 % im Vergleich zu früheren Jahrgängen.
Die Fehlerzahl bei s-Lauten habe sich etwa verdoppelt, so die Auswertung vorliegender Studien. Bei Groß- und Kleinschreibung sei die Fehlerquote gar um 176 % angestiegen.

BILD 29.07.2008
BILD Schlechtschreibreform

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Norbert Lindenthal
09.02.2008 07.20
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… Eltern unzufrieden

Bildzeitung 9.2.2008

Schulreport 2008
- Verkorkstes Schulsystem
- Schüler überfordert
- Lehrer hilflos
- Eltern unzufrieden

Forenbeitrag in der Bildzeitung:
M. W., B.
Früher war Alles anders, so reden meistens die Erwachsenen. Aber es war wirklich so, das Lernen viel mir wesentlich leichter, als heute meinen Kindern. Ich mußte Samstags noch zur Schule und es hat mir nicht geschadet. Die Politiker, die meines Erachtens von Allem keine Ahnung haben sind gefordert und nicht erst nach Pisa. Warum mußte unbedingt eine Rechtschreibreform eingeführt werden ? War die deutsche Sprache so schlecht ? Als Eltern muss man dann auch wieder umdenken und sich informieren um seinen Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen. Warum mußte unbedingt das 12-jährige Gymnasium eingeführt werden ? Die Kinder haben wesentlich weniger Zeit den Stoff zu lernen, sollen früher auf den Arbeitsmarkt kommen (wohin bei diesen Arbeitslosenzahlen ?) und im Gegenzug wird das Rentenalter erhöht. D.h. die Arbeitsplätze werden später erst frei. Ist doch Idiotie !!! Anstatt Abiturienten in die Arbeitslosigkeit abrutschen zu lassen ( mit hohen Kosten für den Staat) wäre es sinnvoller mehr Lehrer einzustellen, kleinere Klassen zu bilden und das Abi bei 13 Jahren zu belassen. Die Kinder werden mehr gefördert, haben mehr Motivation in kleinen Klassen mit genügend Lehrern und kommen ohne Stress auf den Arbeitsmarkt. Denn die Kinderzeit ist viel zu kurz und zu schade, Dies nur mit Lernen zu verbringen. Ich finde es sehr gut, dass endlich mal jemand sagt, was Sache ist. Denn als einzelnes Elternteil hat man eh keine Lobby. Die Politiker (meistens schulfremd) erfinden immer wieder eine Änderung, wenn die Studie zu Pisa heraus kommt und meinen mit diesen Änderungen ist der Knoten endlich geplatzt. Man hat das Gefühl, dass sie absolut machtlos sind und durch diese Änderungen die Nation beruhigen wollen. „Probieren wir halt Dies mal aus und Pisa wird später wieder besser ausfallen“. Unsere Kinder benötigen definitiv ausreichend Schulzeit mit ausreichend Lehrern in kleinen Klassen, absolut keine Fehlstunden und Förderung. Aber der Staat gibt das Geld ja lieber anderweitig aus, anstatt in die Ausbildung unserer Kinder zu investieren.

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Sigmar Salzburg
20.01.2008 09.02
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Australian-Open-Ass

Down under oben auf

Bild.de – 12. Jan. 2008
Pünktlich zum Auftakt der Australian Open präsentiert sich Tennis-Ass Philipp Kohlschreiber in glänzender Form. Beim ATP-Turnier im neuseeländischen ...

(nach Google news)

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Sigmar Salzburg
15.01.2008 19.02
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Unter Blinden ist der Einäugige König

Können die in Hamburg keine Rechtschreibung?
Behördenbrief mit 16 Fehlern

Von KATHARINA FELLNER

Hamburg – Von einem Fußballer erwartet man, dass er mit dem Ball umgehen kann. Von einem Malermeister, dass er eine Wand streichen kann. Und von den Mitarbeitern des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB), dass sie einen fehlerfreien Brief schreiben können. Letzteres hat das Institut, das zur Behörde für Bildung und Sport gehört, eindrucksvoll widerlegt.

BILD-am-SONNTAG-Leser Florian M. (38) aus Hamburg erhielt ein Schreiben, in dem 16 Rechtschreibfehler waren – auf zehn Zeilen! „In den Zeiten von Pisa sollte man meinen, dass die Bildungsbehörde wenigstens die Grundregeln der deutschen Rechtschreibung beherrscht“, sagt Florian M.

Zum Grossklicken


[Anm.: Wer im Glashaus sitzt …]

Behördenbrief mit 16 Rechtschreibfehlern
mehr ...
Auch Josef Kraus (58), Präsident des deutschen Lehrerverbandes, staunte über die Zeilen: „Dieses Schreiben ist ein Armutszeugnis für die Behörde. Ein Diktat einer fünften Klasse würde bei dieser Fehlerzahl bestenfalls mit einer Vier benotet werden.“ In einer höheren Jahrgangsstufe würde der Verfasser sogar eine Sechs bekommen. „Wie sollen die Deutschlehrer – angesichts dieses schlechten Beispiels – vermitteln, dass Rechtschreibung wichtig ist?“

[...]

http://www.bild.t-online.de/BILD/news/vermischtes/2008/01/13/behoerdenbrief/hg-brief-gross,geo=3469814.html

[Die Fehler: Anrede „Sie“ jedesmal klein und „auf recht erhalten“ getrennt – beides Folgen der „Reform“.]

BILD online 12.01.2008

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Sigmar Salzburg
20.12.2007 09.47
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BILDBLOG

http://www.bildblog.de/

Martin Sonneborn, 42, ist (obwohl „Bild“ das noch im November behauptete) schon seit zwei Jahren nicht mehr „Titanic“-Chefredakteur, sondern Mitherausgeber. Und darüber, „wie die TITANIC einmal die Fußball-WM 2006 nach Deutschland holte“, hat er ein Buch geschrieben. Sonneborn ist Bundesvorsitzender der Partei DIE PARTEI, die vor der Bundestagswahl 2005 die Sendezeit für ihre Wahlwerbe-Spots bei Ebay versteigerte. Heute arbeitet er u.a. für die Satire-Rubrik von „Spiegel Online“, „Spam“, wo er auch in den Kurzfilm-Reihen „Hinterbänkler heute“ und „Heimatkunde“ zu sehen ist.

Auf Sonneborns Wunsch veröffentlichen wir seinen Gastbeitrag in alter Rechtschreibung.


[Auszug:]

Konkurrenten im Kampf um den primitiveren Witz
Von Martin Sonneborn
Eins vorweg: Ich schätze Kai Diekmann und sein Blatt. Und das nicht nur, weil wir vieles gemeinsam haben. Diekmann ist Herausgeber der „Bild“-Zeitung — also nicht der neubebilderten „FAZ“, sondern der anderen –, und ich bin Mitherausgeber von „Titanic“. Auch wenn wir ständig Konkurrenten sind im Kampf um die lustigere Schlagzeile, den primitiveren Witz, so arbeiten wir doch seit Jahren erfolgreich mit „Bild“ zusammen. Der Markt in Deutschland ist groß genug für zwei Satiremagazine! Und den „Focus“ auch noch!

Bisher ist zum Glück kaum aufgefallen, daß wir uns mit dem Blatt des „9-cm-Mannes“, wie ihn selbst enge Freunde nicht offen nennen, perfekt die Bälle zuspielen....

BILDblog am 19.12.07 um 15:47 in: BILDblogger für einen Tag


[Im Gegensatz zu BILD erscheint die Titanic selbst auch noch in traditioneller Kulturrechtschreibung.]

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Sigmar Salzburg
01.04.2006 17.56
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Demokratie ein Fremdwort

Es gehört zu den Spielregeln in einer Demokratie, daß die Mehrheit die Regeln macht – auch im Rat für deutsche Rechtschreibung. Das zu akzeptieren … ist vernünftig.
(Chefredakteur Claus Strunz von „BILD am Sonntag“ in der Begründung zur jüngsten Ankündigung der Springer AG, die Zehetmair-Schreibung zu übernehmen.)

Sehr geehrter Herr Strunz,

rechtfertigen Sie den Schwenk Ihrer Zeitung in der Rechtschreibfrage wie Sie wollen, aber um eins bitte ich Sie: Verwenden Sie nie wieder das Wort „Demokratie“ im Zusammenhang mit dem Rat für Rechtschreibung. Demokratie heißt Herrschaft des Volkes, und das war in diesem handverlesenen Gremium nicht vertreten. Es verdankt seine Existenz eher einer Kaderpolitik nach Art der einstigen SED, die auch nur Parteigänger der Staatsmacht erwählte. Demokratie hat es in der Rechtschreibfrage nur einmal gegeben: in Schleswig-Holstein, wo die Bürger repräsentativ für ganz Deutschland gegen die Rechtschreibreform gestimmt haben. Es wird immer eine Schande für die Demokratie in Deutschland bleiben, wie der Volkswille ins Gegenteil verkehrt worden ist, und das auch noch mit Unterstützung einer willfährigen Presse.




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Sigmar Salzburg

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Klaus Malorny
04.10.2004 09.53
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Auch als Nicht-Bild-Leser habe ich mich gefreut! Jetzt fehlt eigentlich noch ein markiger Spruch, wie z.B.

WIR lernen aus Fehlern. Stoppt die Schlechtschreibreform!

...ungefähr so, wie damals Shell, als es um die Versenkung der Bohrplattform ging, mit dem Spruch „wir haben verstanden“ versucht hatte, ihre Fehlentscheidung zuzugeben.

mfg.

Klaus Malorny


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Christian F. Langewische
04.10.2004 02.53
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Freude am frühen Morgen

Es war ein großes Vergnügen, die Bild am Sonntag endlich wieder in bewährter Rechtschreibung lesen zu können! Schon die große Schlagzeile auf der Titelseite, „Gottschalk will Schloß am Rhein“, zeigte sehr eindrucksvoll, daß rechtschreibtechnisch wieder ein anderer Wind weht.

Überdies kann ich Herrn Gottschalks Wunsch nach einem Schloß gut nachvollziehen. Wer will denn – außer den Urhebern der Rechtschreibreform und ihren willfährigen Vasallen – auch schon in einem „Schloss" residieren? ;-)
__________________
Christian F. Langewische

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Norbert Lindenthal
03.10.2004 08.16
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Bild am Sonntag

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Christian Dörner
01.10.2004 09.26
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Eilmeldung: BILD macht Ernst

Der Lokalteil von »BILD Nürnberg« erscheint seit heute (1. Oktober 2004) wieder in bewährter Orthographie.
__________________
Christian Dörner

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Norbert Lindenthal
23.09.2004 07.53
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Bild Schlechtschreibreform-Aufkleber



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