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Norbert Lindenthal
07.08.2004 17.02
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Tagesspiegel

07.08.2004 16:48

Streit um Rechtschreibung spitzt sich zu

Hamburg (dpa) – Im Streit um die Rechtschreibung hat sich die Mehrheit der Bundesländer für eine Beibehaltung der neuen Regeln ausgesprochen. Lehrerverbände warnten vor einer Verunsicherung in den Schulen bei einer Rücknahme der seit sechs Jahren gelehrten Schreibweisen. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff appellierte an die anderen Länderchefs, «das Scheitern der Rechtschreibreform» einzugestehen. Axel Springer AG und Spiegel- Verlag hatten ihre Rückkehr zur alten Rechtschreibung angekündigt.

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Norbert Lindenthal
07.08.2004 16.01
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Tagesspiegel

07.08.2004 11:42

Elternverband fordert Beibehaltung der neuen Rechtschreibung

München (dpa) – Der Bayerische Elternverband hat die von mehreren Verlagen angekündigte Rückkehr zur alten Rechtschreibung kritisiert. Das sei eine populistische Entscheidung, erklärte die BEV-Vorsitzende Ursula Walter. Sie plädierte für eine Beibehaltung der neuen Regeln. «Spiegel»-Chefredakteur Stefan Aust verteidigte dagegen die Rückkehr zur alten Schreibweise. Die Rechtschreibreform sei staatlich verordneter «Schwachsinn». Unterstützung erhielten die Reformgegner inzwischen auch von FDP-Chef Guido Westerwelle.

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Norbert Lindenthal
07.08.2004 15.23
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Tagesspiegel

07.08.2004 08:49

Aust verteidigt Rückkehr zur alten Rechtschreibung

Berlin (dpa) – Der Chefredakteur des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel», Stefan Aust, hat die Rückkehr des Blattes zur alten Rechtschreibung verteidigt. Er begründete den Schritt im RBB mit der nach wie vor mangelnden Akzeptanz der neuen Regeln durch die Bevölkerung. Man müsse etwas tun, «um diesem staatlicherseits verordneten Schwachsinn Grenzen zu setzen», so Aust. Auch FDP-Chef Guido Westerwelle kündigte in der «Welt am Sonntag» an, er wolle für die Rücknahme der Rechtschreibreform kämpfen.

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Norbert Lindenthal
07.08.2004 07.01
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Tagesspiegel

07.08.2004 07:51

Auch Westerwelle für Rücknahme der Rechtschreibreform

Berlin (dpa) – Auch FDP-Chef Guido Westerwelle will für die Rücknahme der Rechtschreibreform kämpfen. Der «Welt am Sonntag» sagte er, die neue Rechtschreibung sei so überflüssig wie ein Kropf. Zuvor hatten sich bereits die Unions-Länderchefs Edmund Stoiber, Christian Wulff und Peter Müller gegen die neuen Regeln ausgesprochen. Ihre SPD-Kollegen Kurt Beck und Harald Ringstorff sind für die Reform. Die Verlage Springer und Spiegel hatten gestern die Rückkehr zur alten Schreibweise angekündigt.

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Norbert Lindenthal
07.08.2004 03.23
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Tagesspiegel

07.08.2004 01:58

Neuer Streit um Rechtschreibreform ausgebrochen

Berlin (dpa) – Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus und Brandenburgs Bildungsminister Steffen Reiche haben sich gegen eine Rücknahme der Rechtschreibreform gewandt. Reiche warnte in der «Berliner Zeitung» vor den Kosten einer erneuten Änderung. In den vergangenen Jahren seien viele Schulbücher neu gedruckt und gekauft worden. Ausgelöst wurde die Debatte durch die Medienkonzerne Axel Springer und Spiegel-Verlag. Sie kehren zur alten Rechtschreibung zurück und appellierten an alle Medien, sich anzuschließen.

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Norbert Lindenthal
06.08.2004 21.48
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Der Tagesspiegel

06.08.2004 18:47

«Bild» und «Spiegel» wieder mit alter Rechtschreibung

Hamburg (dpa) – Die umstrittene Rechtschreibreform könnte im letzten Moment doch noch scheitern: Ein Jahr vor der endgültigen Einführung der neuen Schreibregeln kehren die Medienkonzerne Axel Springer AG und Spiegel-Verlag wieder zur alten Rechtschreibung zurück. Beide Unternehmen appellierten in einer gemeinsamen Erklärung an alle Medien, sich ihnen anzuschließen. CDU-Länderchefs unterstützten den Vorstoß, während von SPD-Politikern Ablehnung kam. Lehrerverbände mahnten eine einheitliche Regelung an.

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Norbert Lindenthal
06.08.2004 21.32
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Der Tagesspiegel

6.8.2004

Chronologie: Der Streit um die Rechtschreibreform

Seit der Unterzeichnung der «Gemeinsamen Erklärung zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung» 1996 in Wien haben sich Gegner und Befürworter der neuen Regeln eine erbitterte Kontroverse geliefert. Wichtige Etappen des Streits:

1.7.1996: Nach mehr als zehnjähriger Beratung in einer Expertenkommission unterzeichnen Deutschland, Österreich, die Schweiz, Liechtenstein und die Länder mit deutschsprachiger Minderheit die Erklärung zur Rechtschreibreform.

6.10.1996: Auf der Frankfurter Buchmesse unterzeichnen 100 Schriftsteller und Wissenschaftler die «Frankfurter Erklärung» für einen Stopp der Reform.

14.7.1998: Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Rechtschreibreform für rechtmäßig und weist eine Klage als unbegründet ab. 1.8.1998: Die neue Rechtschreibung tritt für alle Schulen und Amtsstuben in Kraft. Die Übergangszeit, in der auch die alte Schreibweisen erlaubt sind, geht bis zum 31. Juli 2005.

31.7.1999: Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen setzen die Reform um – allerdings mit einigen Besonderheiten.

1.8.1999: Nahezu alle Zeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheinen mit nach den neuen Regeln verfassten Berichten.

1.8.2000: Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» kehrt zur alten Rechtschreibung zurück.

3.8.2000: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung appelliert an Zeitungen, Verlage, Betriebe und staatliche Stellen, zur alten Rechtschreibung zurückzukehren.

10.9.2000: Fast Zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent) lehnen laut einer Umfrage des Allensbacher Instituts für Demoskopie die Rechtschreibreform ab.

28.2.2002: Die neue deutsche Rechtschreibung ist laut der «Zwischenstaatlichen Kommission» weitgehend im Alltag angekommen. 80 Prozent aller im vergangenen Jahr neu erschienenen Bücher seien in der neuen Schreibweise verfasst.

19.11.2003: Mehrere Kunst- und Wissenschaftsakademien in Deutschland rufen zu einer Umkehr bei der Rechtschreibreform auf.

3.6.2004: Die Länder-Kultusminister billigen einstimmig einen Bericht der Zwischenstaatlichen Kommission zur Umsetzung der eingeführten Reform: Damit wird die neue Rechtschreibung wie geplant zum 1. August 2005 an den deutschen Schulen verbindlich. Zugleich werden in einigen Fällen mehrere Schreibvarianten und mehr Wahlfreiheit bei Getrennt- und Zusammenschreibungen zugelassen.

13.6.2004: Niedersachsens Ministerpräsident Wulff (CDU) fordert die Rückkehr zur alten Rechtschreibung.

29.7.2004: Der Mehrzahl der 16 Ministerpräsidenten der Bundesländer plädiert dafür, die neuen Regeln wie von der Kultusminister-Konferenz beschlossen zum 1. August 2005 verbindlich einzuführen. (Quelle: dpa)

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Norbert Lindenthal
06.08.2004 20.42
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Tagesspiegel

6.8.2004

Springer und Spiegel kippen Rechtschreibreform

Die Axel Springer AG und der Spiegel-Verlag kehren in ihren Publikationen zur alten Recht-schreibung zurück. Gleichzeitig appellierten die Verlage an andere Medienunternehmen sowie an die Nachrichtenagenturen, sich diesem Schritt anzuschließen.


Hamburg (06.08.2004, 11:42 Uhr) – Bisher hatte als einzige überregionale Zeitung sich die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» der neuen Rechtschreibreform verweigert. Die neue Rechtschreibung wird nach den Beschlüssen der Kultusminister im nächsten Jahr verbindlich in Kraft treten.

Die zum Spiegel-Verlag und zu Axel Springer gehörenden Titel, die nach eigenen Angaben rund 60 Prozent der Bevölkerung in Deutschland erreichen, werden ihre Schreibweise «schnellstmöglich umstellen». Es gehe darum, eine einheitliche deutsche Rechtschreibung wiederherzustellen, hieß es.

Bei Europas größtem Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr («Stern», «Brigitte», «Geo») sprachen sich Chefredakteure der einzelnen Titel mehrheitlich gegen eine Rückkehr zur alten Rechtschreibung aus. Es gebe keine konzernübergreifende Direktive, sagte ein Verlagssprecher am Freitag in Hamburg. Die Chefredakteure entschieden selbstständig über die Rechtschreibung, die meisten hätten sich aber in einer konzerninternen Umfrage gegen eine Wiederumstellung von neuer auf alte Schreibweise ausgesprochen, sagte der Sprecher. (tso/dpa)

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Reinhard Markner
25.07.2004 08.31
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Aus der Etappe

Hannelore Poethe wurde 1979 in Leipzig mit einer Arbeit über Die Behandlung von Sprachnorm und Sprachentwicklung im Duden : unter besonderer Berücksichtigung des divergierenden Sprachgebrauchs in der DDR und in der BRD promoviert. In Leipzig sitzt sie noch immer. Dort wurde im Wintersemester 2002/03 die Vorlesung „Schrift- und Orthographiegeschichte“ gehalten. Hier die Ankündigung : „Nach einer knappen Fundierung des Phänomens der Schrift betrachten wir die Geschichte des Schreibens in Deutschland und befassen uns mit alten Verschriftungen des Deutschen. Im Laufe der Entwicklung des Schreibens verfolgen wir die dazu parallele Geschichte der Bewusstmachung von zugrundeliegenden Regeln des Schreibens. Die Reflexion dieser Regeln führt uns bis zur aktuellen Rechtschreibreform, die als konsequente Weiterentwicklung dieses Bewusstmachungsprozesses erklärt wird, in dem immer neue Wünsche an die Schreibung in der Auseinandersetzung zwischen Schreibenden, Lesenden und normierenden Einheiten miteinander konkurrieren.“ Die Reform als „konsequente Weiterentwicklung eines Bewußtmachungsprozesses“, das ist stark.

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Dominik Schumacher
25.07.2004 07.58
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Tagesspiegel-online

25.07.2004 03:48

Leipziger Germanistin gegen Rücknahme der Rechtschreibreform

Leipzig (dpa) – Vor einer Rücknahme der Rechtschreibreform hat die Leipziger Germanistin Hannelore Poethe gewarnt. «Eine Rückkehr zu den alten Regeln würde noch größere Verunsicherung erzeugen», sagte Poethe in einem Gespräch mit der dpa. Sie setzte sich gleichzeitig für mehr Toleranz ein. Der politische Streit um die Reform, in den zuletzt auch mehrere Ministerpräsidenten eingegriffen haben, sollte sachlicher werde. Der Übergangszeitraum endet im August 2005.

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