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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Englisch, Anglisch und Njudeutsch
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Sigmar Salzburg
06.09.2010 10.43
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Geschlechtliche Verirrungen

Es war im vorigen Winter, als ich … den warnenden Hinweis bekam, einflußreiche Kreise mit ziemlich viel Geld dahinter bereiteten gezielt den Aufbau einer »Rechtspartei« vor … Nein, die rassistische »Integrationsdebatte«, der Hype um Sarrazin und die Legalisierung des rechtsextremen Diskurses durch Bild passieren nicht zufällig.
jungewelt.de 6.9.2010

„Hype“ [haip], lt. Duden „der“, zeigt wieder die krampfhafte Zuteilung des grammatischen Geschlechts bei Anglizismen. „Hype“ ist die Kurzform von „hyperbole“. Diese aber läßt sich auf das altgriechische „hyperbolé“ (Übertreibung) zurückführen, also Femininum!

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Sigmar Salzburg
21.08.2010 22.16
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Ass-Charts für Arme!

Almosen statt Anspruch


[Bild: „Arschkarte“]

Von der Leyen setzt weiter auf Chipkarte für bedürftige Kinder. Sozialpolitiker fordern Ausbau kostenfreier Angebote. Linke fürchten weitere Privatisierung öffentlicher Aufgaben. …

jungewelt.de 21.8.2010

Reformiertes Neudeutsch wirkt deutlich positiver.

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Sigmar Salzburg
15.08.2010 23.27
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Frau Röpkes Gespür für Rechte

Am letzten Mittwoch holte sich die Nachrichten-Moderatorin des MDR in einer Bildschaltung nach Bremen bei der linksextremen Journalistin Andrea Röpke professionelle Hilfe in der Frage „Wie erkenne ich Rechte?“ – nicht die Grundrechte auf Meinungs- und Informationsfreiheit, sondern rechte Bürger – genauer auch nicht rechtschaffene Bürger, sondern extrem rechte, um nicht zu sagen, Neonazis. – Und wie erkennt man sie, trotz Tarnung: Wenn sie beginnen, Kinder zu indoktrinieren:

„… es werden Anglizismen vermieden, Kinder sollen alles eindeutschen, dann sollte man sich sofort Hilfe holen. … Wenn wirklich menschenverachtende Politik vorangetrieben wird – und vor allem so kleine Dinge wie Eindeutschungen: Wenn das Internet auf einmal zum Weltnetz wird, Homepages Heimatseiten heißen. Dann sind das Anzeichen dafür, daß man sich wirklich Hilfe holen sollte, denke ich.“

mdr.de 11.08.2010

Es fehlte nur der Hinweis, daß solche Jugendbetreuer vielleicht auch noch die bewährte Rechtschreibung verwenden und die staatliche Schreib-Indoktrination der Kinder skeptisch sehen. Immerhin meiden ja aber auch manche linke Autoren und Zeitungen das neue Reform- und Murksdeutsch.

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Sigmar Salzburg
13.08.2010 18.38
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Äjndschlmässadsch?

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Engel entführen Dich
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mit Tantra-Massagen & mehr,

Anzeige im Erfurter „Allgemeinen Anzeiger“

spiegel.de Hohlspiegel

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Sigmar Salzburg
10.08.2010 09.37
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Bisher vorbildlich

Im Gefrierfach
Island hält die Sprachtradition hoch


Aldo Keel ⋅ Kürzlich unterbrach die isländische Parlamentspräsidentin einen Oppositionspolitiker. Er hatte die Steuerpolitik als schlechten Witz bezeichnet, wobei er das englische Wort «joke» verwendete. In diesem Saal, so wies ihn die Vorsitzende zurecht, werde Isländisch gesprochen.
Der dänische Philologe Rasmus Rask prophezeite 1813, dass in Reykjavík in hundert Jahren keine Menschenseele mehr Isländisch verstehen werde. So sehr war die Sprache von Danismen durchsetzt. Das Gegenteil ist eingetroffen. Im Selbständigkeitskampf des 19. Jahrhunderts wurde die eigene Sprache zu einem wichtigen Argument. …

Bis zum heutigen Tag werden selbst für Begriffe des globalen Wortschatzes vom Telefon bis zum Computer isländische Vokabeln kreiert. So heisst Komet «halastjarna» (wörtlich: Schweifstern) und Kamera «myndavél» (Bildermaschine). 1956 kam sogar ein englisch-isländisches Wörterbuch der Flugzeugsprache heraus. Noch heute könnten die Isländer Sagaprosa im Original lesen – wenn sie denn wollten. Mittlerweile hat sich allerdings eine Kluft zwischen Schrift- und Alltagssprache aufgetan, die zusehends tiefer wird. …

NZZ 10.8.2010

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Sigmar Salzburg
10.08.2010 07.53
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Aus dem After-Show-Geschäft: Ass-Bleaching

TV-Blondine Daniela Katzenberger (23, Auswanderer-Dokusoap „Goodbye Deutschland“ auf Vox) ist für ihre freche Schnauze bekannt. …
Moderator Markus Lanz (41) hätte also vorbereitet sein müssen, als er die Katzenberger zu ihrem ersten großen TV-Talk in seine Show einlud. …
Mit unschuldigstem Augenaufschlag nennt sie dann etwas, was ihr deutlich spektakulärer vorkommt: „Es gibt Leute, die sich das Po-L... bleachen lassen!“
Sie meinte das Anal-Bleaching, eine bizarre Schönheits-Behandlung, bei der man sich die Haut am After chemisch aufhellen lassen kann (beliebt bei Pornostars).
bild.de 6.8.2010

YouTube – Anal Bleach –
24 Mar 2010 ... ass bleaching is what porn stars do.

NÖN Online – ‎Vor 24 Minuten‎
NÖN: Das SPÖ-„Herz-Ass“ Herbert Katzengruber hat bei der Gemeinderatswahl gestochen. Wie fällt die Analyse mehr als vier Monate später aus? ...
nön.at 10.8.2010

youtube.com Georg Schramm 6.9.2008

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Sigmar Salzburg
30.07.2010 18.45
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The Art of Love in der Fanmeile

Zu den jüngsten Ereignissen kommt Wiglaf Droste in der „jungen Welt“ (in richtiger Rechtschreibung) zu Wort:

»The Art of Love« lautete das Motto der Love Parade 2010 in Duisburg: die Kunst der Liebe. Wie viele Lügen sind in diesen vier Worten? … Politikerhafte Pietätsheuchelei muß man den meisten der verbliebenen Love-Parade-Teilnehmern immerhin nicht vorwerfen; sie feierten einfach weiter.

jungewelt.de 26.7.2010

Mit seinen unverhüllten Worten verlor Wiglaf Droste 2006 sogar die Gunst der antiautoritären „taz“, als er die GfdS mit ihrem hier gerade zitierten Vorsitzenden in die Pfanne haute:

Die Gesellschaft für deutsche Sprache gehört dem horizontalen Gewerbe an. Seit 1970 kürt dieser Verein das sogenannte Wort des Jahres …
2006 war die Gesellschaft für deutsche Sprache um ein weiteres Jahr heruntergekommen. Der ideen- und mutlose Haufen suchte als Wort des Jahres »Fanmeile« aus. …
Professor Rudolf Hoberg, Vorsitzender der Gesellschaft für deutsche Sprache, begründet die Kapitulation vor dem Schlamm der Massenmedienmacht salbungsvoll so: »Wir bemühen uns, Wörter zu finden, die für das Jahr repräsentativ sind.« Das tut bescheiden, klingt latent verklemmt und ist im Kern dummstolz: …
Die wahren Worte muß man alleine finden oder erfinden; den Stümpern von der Gesellschaft für deutsche Sprache darf man das auf gar keinen Fall überlassen. Mein Wort des Jahres 2006 ist: Trittbrettficker. ….

jungewelt.de 27.12.2006

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Sigmar Salzburg
27.07.2010 10.23
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Germanismenflut im Englischen?

Focus-Leserkommentar:
26.07.10, 13:11
von Captayne

„Gesundheit“...
...hat mir neulich ein Engländer in der Londoner U-Bahn gewünscht, als nachdem ich geniest hatte. Er hatte auch keine Ahnung, das dies ein Deutsches Wort ist und was es bedeutet. „we say this all the time“, sagte er.

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Sigmar Salzburg
25.07.2010 13.25
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LIEBE?

Tragödie bei der Loveparade: Wer ist Schuld an der Tragödie?
Noch immer herrscht großes Entsetzen über die Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg, die 19 Menschen das Leben kostete.
stern.de 25.7.2010

LOVEPARADE 2010
Mit Mottos wie The Future Is Ours, Love Rules oder wie auch 2010 mit The Art of Love stehen auch dieses Jahr alle Zeichen auf Liebe.... Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung Ruhr.2010 betont die positive Auswirkung der Loveparade auf die Metropole Ruhr. …Die massenhaften Pre- und Afterpartys, die wahrscheinlich das ganze Wochenende andauern, ergänzen, was an diesem Tag geschaffen wird: Eine riesige Party mit dem zwar inflationär gebrauchten, aber niemals zu vergessenen Wort Liebe.
ruhr-guide.de

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Sigmar Salzburg
23.07.2010 14.27
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Die Arschkarte

„My ass“: Peinlicher McDonald's-Fehler

McDonald's hat sich in Australien eine blamable Marketing-Panne erlaubt. Das große, gelbe McDonald's-„M“ wurde auf Werbeschildern äußerst ungünstig platziert. Das Problem liegt in der Kombination mit dem Ortsnamen, der direkt neben dem Logo steht: „Yass“. Zusammen mit dem „M“ und den ebenfalls auf dem Schild abgedruckten Öffnungszeiten ergibt das: „My ass: Open 6 AM“ (direkt übersetzt: „Mein Arsch: Geöffnet ab 6 Uhr“).
newspoint.cc 22.7.2010

Bei uns kann ähnliches auch in Reform-Denglisch auftreten. „Myheimat“ gibt es schon, warum nicht auch „Myass“ – bei Kartenspielern z.B. ?

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Sigmar Salzburg
22.07.2010 08.58
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Trotz Rechtschreibreform?

Herzerfrischend und anregend

Zum Leserbrief "Überflüssiger Krampf“ von Wolfang Sailler (TV vom 29.6.):


Die Auslassungen von Wolfgang Sailler in seinem Leserbrief erscheinen mir ebenso herzerfrischend wie anregend. Vor einiger Zeit schrieb The Daily Telegraph, London: „Die englische Sprache breitet sich mit solch einer halsbrecherischen Geschwindigkeit aus, dass man sich fast fragen muss, ob es sich lohnt, weiterhin Deutsch zu lernen.“

Le Figaro, Paris, schrieb: „Trotz Rechtschreibreform hat Englisch die deutsche Sprache kannibalisiert.“

„Englisch beziehungsweise Denglisch“ – das ist die Meinung von Sprachwissenschaftlern, die sich seit vielen Jahren mit den Anglizismen im deutschen Sprachgebrauch befassen, sei zur Sprache der Billigprodukte, zur Hochstapel- und Dummensprache geworden. „Wer nichts zu sagen hat, sagt es auf Englisch.“

Halten wir es deshalb lieber mit Konfuzius: „Wenn die Worte nicht stimmen, so ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist. Ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist, so kommen die Werke nicht zustande.

Kommen die Werke nicht zustande, so gedeihen Moral und Kunst nicht, so trifft die Justiz nicht. Trifft die Justiz nicht, so wissen die Menschen nicht, wohin Hand und Fuß setzen. Also dulde man keine Willkür in den Worten. Das ist es, worauf es ankommt.“

Hans Josef Jänschke, Trier

volksfreund.de 21.7.2010

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Sigmar Salzburg
10.07.2010 10.23
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Wie beruhigend: Die anderen reden auch deutsch

Briten lieben das Wort „über“

Engländer benutzen im zunehmenden Maße das deutsche Wort „über“. Aber auch andere deutsche Ausdrücke haben sich in den britischen Sprachgebrauch integriert.
Einige deutsche Wörter sind in England sehr beliebt
Das deutsche Wort „über“ erfreut sich in England großer Beliebtheit. Die Briten verwenden es allerdings ohne ü-Punkte. Es wird in Zusammensetzungen benutzt wie Uber-Babe (aufgedonnerte junge Frau), Uber-Boss, Uber-Guru oder uber-charming. Das ergab eine Untersuchung des Wörterbuchverlags HaperCollins. „´Uber´ ist inzwischen ziemlich eingebürgert. Es wird ohne Umlaut verwendet und auch nicht deutsch ausgesprochen“, sagte Cheflektorin Susie Beattie. „Es gibt auch häufig Abwandlungen der Wendung ´Deutschland über alles´ in der Richtung von ´human rights uber alles´ oder ´the market dogma uber alles´“.

Andere oft verwendete deutsche Wörter sind „angst“, „blitz“, „zeitgeist“, „zeitgeisty“ und „meister“. „Ich bin sicher, viele Leute wissen gar nicht, dass das deutsche Wörter sind“, sagte Beattie. Sie würden schon seit mehr als zehn Jahren ungefähr gleich häufig verwendet, wie die Durchsicht einer umfassenden Dokumentation von geschriebenem und gesprochenem Englisch seit 1999 ergab.

focus.de 9.7.2010

Bekanntlich wachen in England die Wörterbuchverlage über den Sprach- und Schreibgebrauch und registrieren ihn. Keinem Engländer käme in den Sinn, seine Sprache und Schrift einer Banausokratie wie in Deutschland auszuliefern.

P.S.: Ein deutsches Wort im Amerikanischen ist dagegen eine wirkliche Bereicherung der Ausdrucksmöglichkeiten – „Kitsch“: Kitsch as kitsch can.

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Sigmar Salzburg
08.07.2010 10.51
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Modernschwätzerei im SPIEGEL

Heidi Pratts Mutter beklagt den „Verlust ihrer Tochter“

… Die 23-Jährige ließ zehn Schönheitsoperationen vornehmen, an nur einem Tag. Zu ihrem ambitionierten Programm gehörten unter anderem Augenbrauenlifting, Nasenkorrektur, Botox für die Stirn, Wangen, Lippen und eine Po-Vergrößerung. … Wenig begeistert zeigte sich daraufhin Pratts Mutter Darlene Egelhoff. Im Rahmen von Pratts Reality-TV-Show kam es nach den Eingriffen zu einem Showdown zwischen den beiden Frauen.
spiegel.de 8.7.2010

Was geschah nun wirklich? „Showdown“ – ein für die meisten Deutschen inhaltsarmes, völlig überflüssiges Wort, das durch zahllose treffendere deutsche Ausdrücke ersetzt werden könnte.

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Sigmar Salzburg
03.07.2010 08.02
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Public Nonsense

Meine T-Onlein-Eingangsseite teilt mir mit:
Unwetterzentrale warnt vor Gluthitze
Viel (Wasser) trinken beim Public Viewing:
am Samstag weit über 40 Grad in der prallen Sonne.
mehr mit der "Hitze-Top-Ten"

Wieder einmal änderte sich die Sprache, bzw. sie wurde geändert und ein Neuzugang vom Duden in den deutschen Wortschatz (oder besser Wortmüll) aufgenommen, ohne daß ich es gleich mitbekommen habe. Sicherheitshalber mußte ich bei Wikipedia nachsehen:

Public Viewing (aus englisch „public“ für öffentlich und „viewing“ für Besichtigung/Fernsehen) ist ein Neologismus und bezeichnet die Liveübertragung von Sportveranstaltungen oder anderen Großereignissen auf Großbildwänden an öffentlichen Standorten …

Public Viewing in größerem Umfang gibt es seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, bei der auch dieser Begriff im deutschen Sprachgebrauch etabliert wurde. Im englischen Sprachraum bezeichnet der Begriff im Allgemeinen die öffentliche Präsentation einer Sache[2][3] bzw. einen Tag der offenen Tür sowie (in den USA) die öffentliche Aufbahrung eines Toten. Seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wird die Formulierung jedoch gelegentlich auch im Englischen von internationalen Verbänden und Medien in Bezug auf die Übertragung von Sportveranstaltungen auf Großbildwänden verwendet. Seit 2007 ist der Begriff im Duden aufgeführt. Im Jahre 2008 wählten Hörer des Radiosenders 1 Live den Begriff Rudelgucken als beste Wort-Alternative.


Entfernt erinnert das an den „Body Bag“ für „Rucksack“, der unter allgemeinem Gelächter als „Leichensack“ entlarvt wurde. Das hält die Wichtigschwätzer natürlich nicht davon ab, weiterhin massenweise ihre „Body Bag’s“ anzupreisen.

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Sigmar Salzburg
13.06.2010 08.07
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Hohlwelttheorie

Hans Hütt
The World As A Hole
Paul Krugman schreibt am 9. Juni 2010 um 04:35 h:
„And according to that model (does anyone still learn this stuff?), fiscal contraction in one country under floating exchange rates is in fact contractionary for the world as a hole.“
Um 06:06 pm, wenn die Zeitangabe der Kommentare wie die von Krugmans Posting meiner westeuropäischen Zeitzone unterliegen, gibt BigBadBank aus Oxford einen Freudschen Versprecher-Alarm. ...

handelsblatt.com 11.6.2010

Dank ausbleibender englischer „Reform“ kann noch zwischen dem Ganzen und seinem Verschwinden als (schwarzes?) Loch unterschieden werden.

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