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VDS
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Sigmar Salzburg
02.09.2019 04.12
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„Sprachpanscher des Jahres“

Das eher rechte Magazin „Zuerst“ berichtet (in traditioneller Rechtschreibung) über den VDS, der Anglizismen und Genderdeutsch kritisiert:

Wenn der Gender-Wahn auch die Sprache verwüstet:
Verein Deutsche Sprache kürt „Sprachpanscher des Jahres“


Dortmund. Hannovers früherer Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) ist zum „Sprachpanscher des Jahres“ gewählt worden. Mit der Negativauszeichnung würden Schostoks geschlechterneutrale Vorschriften zur hannoverschen Behördensprache kritisiert, teilte der Verein Deutsche Sprache (VDS) jetzt mit.

Der 55jährige habe etwa mit der Regel, das Wort „jeder“ durch „alle“ zu ersetzen, die Bedeutung von Aussagen manipuliert. Lehrer seien zu „Lehrenden“ geworden, Wähler zu „Wählenden“, statt Rednerpulte solle es nur noch „Redepulte“ geben.

Platz zwei geht an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) für die Werbekampagne „Looks like shit. But saves my life“. Auf einem Plakat war etwa eine leichtbekleidete Frau zu sehen, die einen Fahrradhelm trug. Die Dortmunder Sprachwahrer halten die Unterstellung, deutsche Jugendliche seien nur noch auf Englisch anzusprechen, für „mindestens genauso schlimm“ wie die sexistischen Anspielungen des Plakats.

Auf dem dritten Platz landet das Model Heidi Klum wegen der Ausdrucksweise in der Fernsehsendung „Germanys Next Topmodel“. So sei dort die Rede von „Challenges“ statt Herausforderungen und „Personality“ statt Persönlichkeit gewesen.

Platz vier geht an den Bund für Umwelt und Naturschutz für das Forschungsprojekt „hackAIR – Bürger*innen messen Feinstaub“. Die Firma Südzucker landet mit der Bezeichnung „Puder Zucker Mühle“ auf dem fünften Platz.

Der VDS setzt sich für die Förderung und den Erhalt der deutschen Sprache ein und kämpft gegen die übermäßige Verwendung von Anglizismen. Seit 1998 vergibt der Verein jährlich den Negativpreis des „Sprachpanschers“ an Firmen, Institutionen oder Einzelpersonen. 2018 ging der Preis an den Deutschen Fußballbund für die Aufschrift „Best never rest“ auf dem Bus der Deutschen Fußballnationalmnannschaft bei der Weltmeisterschaft in Rußland. (se)

zuerst.de 1.9.2019

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Sigmar Salzburg
26.07.2016 06.51
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Sprach-Pegida?

Der Germanist Prof. Henning Lobin kritisiert, daß der Fachzeitschrift „Forschung & Lehre“ eine Werbebeilage des Anglizismen-Jägervereins VDS beigelegt wurde. Der Verein ist allerdings mitunter obskur, insbesondere was seine zwiespältige Einstellung zur Rechtschreib„reform“ betrifft. Das dürfte aber auf den Hochschulverband in noch unterwürfigerem Maße zutreffen. Außerdem gehören dem VDS auch Professorenkollegen an. Witzig ist, daß jüngste politische Wertungen rückwirkend auch auf den VDS übertragen werden, um ihn als „rechts“ einordnen zu können:

Sprach-Pegida und der Deutsche Hochschulverband
• 25. Juli 2016|
• Von Henning Lobin
Ein Sturm der Entrüstung hat sich gerade unter germanistischen Sprachwissenschaftlern erhoben. Was ist passiert? Anfang Juli war eine neue Ausgabe der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ (F&L) erschienen, die vom Deutschen Hochschulverband (DHV) in einer Auflage von mehr als 30.000 Exemplaren herausgegeben wird. Der DHV ist der Berufsverband der deutschen Uni-Professorinnen und -Professoren. [...]

Beim Aufschlagen der Juli-Ausgabe von F&L fiel den knapp 30.000 Mitgliedern des DHV, die diese Zeitschrift automatisch erhalten, eine Werbebeilage des „Vereins Deutsche Sprache“ (VDS) in die Hände. Es handelte sich um die aktuelle Ausgabe der „VDS-Sprachnachrichten Nr. 70„, in der dieser Verein, 1997 ursprünglich als „Verein zur Wahrung der deutschen Sprache“ vom Dortmunder Statistik-Professor Walter Krämer gegründet, seit bald 15 Jahren seine Sicht auf die sprachliche Welt erklärt. Seine Identität bezieht der VDS durch die Kritik an der angeblichen Anglizismenflut im Deutschen, der er mit der Verleihung des „Sprachpanschers des Jahres“ Nachdruck verleiht. Dem Verein gelingt es immer wieder, große mediale Aufmerksamkeit zu erringen, und unter seinen 36.000 Mitgliedern gibt es eine ganze Reihe von Prominenten, die meinen, sich wegen des drohenden Untergangs der deutschen Sprache öffentlich bekennen zu müssen.

Das alles legitimiert natürlich noch lange nicht die Kritik der Sprachwissenschaftler. Schon nachdenklicher hätten die Herausgeber von „Forschung & Lehre“ allerdings werden können, wenn sie sich die Leserbriefe der beigelegten Ausgabe der „Sprachnachrichten“ (S. 24/25) zu den häufig hochpolitischen Artikeln früherer Ausgaben angesehen hätten. Da kritisieren die eigenen Mitglieder des Vereins die Verwendung von Wörtern wie „Wahrheitsverschleierungsrhetorik“, „Völkerwanderung“, „Genderwahn“, „Sprachimperialismus“ und „Lügenmedien“ in der vorletzten Ausgabe der Mitteilungsblatts und fordern, dass der VDS nicht „zu einer nationalkonservativen und AfD-nahen ‚Fruchtbringenden Gesellschaft‘ […] mutieren“ darf. Deutschland brauche keinen „Verein, der im Kampf für die deutsche Sprache […] den Rechtspopulisten und Nationalisten […] in die Hände spielt.“ Ein anderer Leserbriefschreiber kritisiert die Verwendung des Begriffs „Obrigkeitsstaat“ und stellt fest: „[… R]aunend eine Verschwörungsvermutung anklingen zu lassen, stößt ins Horn eines populistischen Deutungsschemas, wie es die AfD gerade propagiert“. Eine Leserin beklagt im Zusammenhang mit einem früheren Artikel zur „Gendersprache“ das Fehlen eines „sachlichen Diskurses“ [...]

Ein offener Brief

Der Grund allerdings, warum Thomas Niehr, Professor für Germanistische Sprachwissenschaft an der RWTH Aachen, einen offenen Brief verfasst hat, den neben 35 weiteren Linguistinnen und Linguisten auch ich selbst unterzeichnet habe, ist die Wissenschaftsfeindlichkeit, die dem gesamten Verein zugrunde liegt und auch die „Sprachnachrichten Nr. 70“ durchzieht. An verschiedenen Stellen wird beklagt, dass die Linguistik nicht normativ und sprachplanerisch arbeiten würde. [...]

Den antiwissenschaftlichen Vogel schießt allerdings der bekannte Publizist Wolf Schneider in seinem Beitrag auf Seite 15 ab. Er knöpft sich in seiner Kolumne „Schneiders Ecke“ in dieser Ausgabe der „Sprachnachrichten“ den Grammatik-Duden vor, der seit Jahrzehnten von renommierten germanistischen Linguisten in immer neuen, an den aktuellen Forschungsstand angepassten Auflagen verfasst wird [inklusive Kotau vor der Kultusminister-„Reform“ ]. Er regt sich darüber auf, dass in diesem Duden für einen Satz, der mit „der die das“ beginnt, eine grammatisch korrekte Deutung angegeben wird, womit der Grammatik von den „hochnäsigen Verfassern“ ein „Hochaltar“ errichtet werde, anstatt diesen Satz einfach als sprachlichen Sondermüll zu klassifizieren und so umzuformulieren, wie es Wolf Schneider auf der Henri-Nannen-Schule seinen journalistischen Adepten beigebogen hätte. Der „Urzweck der Sprache“ werde dadurch „auf den Müll geworfen: die Kommunikation.“ Schuld daran ist die akademische Linguistik, die nicht präskriptiv sein will, sondern deskriptiv. In Schneiders Kolumne ist soviel Unfug versammelt, dass man gar nicht hinterherkommt, diesen ganzen Unrat wegzuräumen. [...]

Fassen wir zusammen: Der DHV legt seiner Verbandszeitschrift das Mitteilungsblatt eines Vereins bei – schon das ist kurios –, der nach Auffassung mancher seiner eigenen Mitglieder derzeit in eine zu große Radikalität seiner Auffassungen abzudriften droht und durchgängig eine sprachwissenschaftsfeindliche Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Von so einem Verein etwas in der DHV-Zeitschrift beigelegt zu bekommen läuft ungefähr auf das gleiche heraus, wie wenn die Zeitschrift „Das Parlament“ einer ihrer Ausgaben einen Pegida-Flyer beifügen würde oder der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger seinem Mitgliederblatt eine Info-Broschüre der AfD.
[...]
scilogs.spektrum.de 25.7.2016 [Hervorhebungen S.S.]

Der Unterschied der Auffassungen liegt wohl darin, daß die Linguisten begierig sind, Sprachentwicklungen beschreiben zu dürfen, während die (natürlich „selbsternannten“) Sprachpfleger auch steuern und vor allem verlangsamen wollen. Im ersten Fall führt das dann dazu, daß Frau Prof. WiesesKiez-Deutsch“ in Berlin schon zum Abitur zugelassen wird.

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Sigmar Salzburg
14.03.2014 08.40
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„Rächtschraib-Katerstrofe“

Stark verspätet bringt der Anti-Anglizismenverein VDS in seinen „Sprachnachrichten“ auf den Seiten 3-5 Texte zum „Maximaldesaster Rechtschreibreform“ bzw. zur „Rächtschraib-Katerstrofe“ – wobei auf den insgesamt 32 Seiten offensichtlich Wert auf die durchgängige Verwendung des Traditionsvernichtungsgiftes Heyse-ss gelegt wurde. Allein ein Ausschnitt aus Heinrich Bölls „Gruppenbild mit Dame“ (1971) ist in der traditionellen Rechtschreibung wiedergegeben.

Unter anderem befragt der Vorsitzende Walter Krämer den ehemaligen Reformer Peter Eisenberg:


SN: ... Wie beurteilen Sie denn heute, nach 16 Jahren, die Wirkung der Reform?

Eisenberg:
Diese Wirkung besteht vor allem in einer nach wie vor erheblichen Verunsicherung. Das betrifft große Teile der Sprachgemeinschaft und es betrifft vor allem die allgemeinbildenden Schulen. Der Rechtschreibunterricht hat – natürlich von rühmlichen Ausnahmen abgesehen – nicht den Umfang und er hat nicht die Fundiertheit, die er vor der Neuregelung hatte. Bei vielen Bildungsbürgern gehört es längst zum guten Ton, auf ihre Gleichgültigkeit gegenüber der Rechtschreibnorm in anderer Form hinzuweisen als vor der Neuregelung. Mit Ausnahme der FAZ finden sich auch in der überregionalen Presse Deutschlands viel mehr Nachlässigkeiten als vor 1996. Der Rückbau aus dem Jahr 2006, der ja weitgehend die alten Schreibungen wieder möglich macht, hat aus verschiedenen Gründen nicht ins Bewusstsein der gesamten Sprachgemeinschaft vordringen können. Dazu kommt, dass auch „die Politik“ das Thema nicht mehr anfassen möchte. Zu groß waren die Probleme, die man sich mit der Neuregelung eingehandelt hatte.
[...]
SN: Machen eigentlich Ihre Studenten heute mehr Rechtschreibfehler als früher?

Eisenberg:
Ja, leider. So weit ich nach der Emeritierung noch in der Lehre tätig bin, stelle ich eine Abnahme der Rechtschreibfähigkeit oder auch des Willens zum richtigen Schreiben fest. Das geht zum Teil auf die Neuregelung, zum Teil aber einfach auf die quantitative Ausweitung bei der Vergabe der allgemeinen Hochschulreife zurück.

http://www.vds-ev.de/images/stories/startseite/sprachnachrichten/sn2014-01.pdf

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Sigmar Salzburg
18.04.2009 15.52
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Einzelkämpferin im VDS?

„Lyriklandschaft“ wird von der Schamanin des Wortes beschützt
18.04.2009 – 16:45 | 84258
von Verlag Stephanie Jans in Kategorie Literatur

Deutsch gehört zu den 3 meistgelernten und den 10 meistgesprochenen Sprachen weltweit und ist die zweithäufigst genutzte Sprache im weltweiten Netz. Der Verein Deutsche Sprache e.V. hat die Idee der Wortpatenschaft verwirklicht. Für den Begriff „Lyriklandschaft“ hat die Schamanin des Wortes Stephanie Jans die Patenschaft übernommen, um diese Wortschönheit vor den Folgen der Rechtschreibreform zu schützen.

(firmenpresse) – Häufig werde ich gefragt: „Warum denn bitte eine Wortpatenschaft? Wäre es in Anbetracht der Weltlage nicht viel sinnvoller, eine Patenschaft für einen kleinen oder großen Menschen zu übernehmen?“

Als Mensch und Wortkünstlerin kann ich darauf nur ausführlich antworten: „Die Frage, ob ein Mensch wichtiger ist als ein Wort, stellt sich mir so nicht. Ich trage seit über 10 Jahren die Verantwortung für drei Stiefkinder und sehe es so, daß auch Worte so gut behandelt werden sollten – denn was wäre der Mensch ohne Wort? Daher habe ich für mein Firmenmotto die Verantwortung dergestalt übernommen, daß ich dieses Wort häufig benutze und es so vor dem Aussterben bewahre.

Der Titel meiner Firmenwebseite „Lyriklandschaft“ ist Programm, hervorgegangen aus meiner Allianz mit dem Fotografen Ingolf Heinemann (DGPh). An diesem Begriff zeigt sich schon sehr deutlich die Kraft der deutschen Sprache, aus zwei Begriffen neue Wörter entstehen zu lassen, die mehr beinhalten als die pure Addition der einzelnen Begriffe.

Die unsinnigen Auswüchse der in meinen Augen vollkommen überflüssigen, inkonsequenten und sprachschatzzerstörenden sogenannten Rechtschreibreform, der ich mich als wortschaffende Künstlerin wie auch als Verlegerin verweigert habe, lassen befürchten, daß auch ein so ausdrucksstarkes Wort wie „Lyriklandschaft“ der Zerhäckselung in Lyrik Landschaft anheimfallen könnte. Als Wortpatin stemme ich mich dagegen, denn unsere Sprache bietet gerade durch ihre Kombinationsmöglichkeiten einen Reichtum, der ihresgleichen sucht. Natürlich ist das Erlernen und Beherrschen einer solch farbenfrohen und vielschichtigen Sprache nicht leicht – aber Mühe und Sorgfalt haben noch niemandem geschadet. Ich lasse mir den genauen Ausdruck dessen, was ich wirklich sagen will, jedenfalls nicht bürokratisch wegreformieren, sondern beharre auf meinem Recht auf Mutter Sprache.

Reiner Kunze sagt es in seiner Denkschrift „Die Aura der Wörter“ so:
„Das Wort besitzt eine Aura, die aus seinem Schriftbild, seinem Klang und den Assoziationen besteht, die es in uns hervorruft, und je wichtiger und gebräuchlicher ein Wort ist, desto intensiver und prägender ist diese Aura. Wer sie zerstört, zerstört etwas in uns, er tastet den Fundus unseres Unbewußten an. Wird man also ständig mit Wörtern konfrontiert, deren Aura zerstört ist, weil sie zerschnitten sind (»weit gehend« statt »weitgehend«), weil sie so, wie sie jetzt geschrieben werden, anders klingen (»Anders Denkende« statt »Andersdenkende«) oder weil man ihnen eine Packung von drei »s« verpaßt und ihnen dann eine Spreizstange eingezogen hat (»Fluss-Senke«), dann ist die Wahrnehmung dieser Zerstörung jedesmal ein Mikrotrauma, eine winzige psychische Läsion, was auf Dauer entweder zu Sprachdesensibilisierung, Ab-stumpfung und Resignation oder zu zunehmend unfreundlicheren Gefühlen denen gegenüber führt, die das alles ohne Not verursacht haben.“

http://www.firmenpresse.de/pressinfo84258.html

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margel
29.06.2003 07.22
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Nix nutze

Trauriges Gegenbeispiel:
Ein Dresdner steht am Elbufer. Plötzlich sieht er einen wild strampelnden
Schwimmer, der laut ruft:“Au secours, au secours!!!“
Sagt der Sachse:“ Ja mein Gutester, häddsde statt
Franzeessch lieber Schwimmen gelärnd!“

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Theodor Ickler
29.06.2003 06.08
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Noch schlimmer

Verbürgt ist, daß mehr als einmal das falsche Bein amputiert oder ein gesundes inneres Organ entfernt worden ist, weil der Patient nicht genügend Fremdsprachenkenntnisse hatte.
__________________
Th. Ickler

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margel
28.06.2003 17.15
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Lernt fremde Sprachen!

Daß das Beherrschen einer Fremdsprache mitunter sogar
lebensrettend sein kann, beweist die folgende (verbürgte)
kleine Geschichte:
Mutter Maus geht mit ihren Kindern spazieren. Plötzlich kommt eine Katze um die Ecke. Die Maus piepst: „Wauwau!“
Die Katze sucht das Weite. Sagt die Mäusemutter zu ihren Kindern:“Da seht ihr,wie wichtig Fremdsprachenkenntnisse sind!“

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Theo Grunden
23.06.2003 10.03
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Re: VDS

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Theodor Ickler
Mir sind keine guten Argumente gegen einen Frühbeginn mit lebenden Fremdsprachen bekannt, ich sehe im Gegenteil, daß man gar nicht früh genug damit beginnen kann. Die Muttersprache leidet darunter nicht, jedenfalls wenn man es richtig macht.

Bei der Frage, in welchem Maße sich die im letzten Nebensatz genannte Bedingung wohl erfüllen lassen wird, erscheinen mir schon einige Zweifel angebracht. Und die werden sicherlich nicht geringer, wenn man Argumente hört wie „Dafür, daß man es richtig macht, werden die Schulministerien in diesem Fall schon sorgen“.

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Theodor Ickler
20.06.2003 14.47
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VDS

Der VDS fordert in Anzeigen (FAZ 20.6.03) dazu auf, den Sprachpanscher 2003 zu wählen. Es kandidiert u. a.

„Die deutsche Kultusministerkonferenz. Hat uns die neue Rechtschreibung, PISA, Englisch ab der dritten Volksschulklasse und den Girls' Day eingebracht.“

Diese Zusammenstellung stößt mich ab. Wer früh und gut Englisch lernt, dürfte gerade durch Girls' Day und ähnliche Blüten am wenigsten beeindruckt sein. Mir sind keine guten Argumente gegen einen Frühbeginn mit lebenden Fremdsprachen bekannt, ich sehe im Gegenteil, daß man gar nicht früh genug damit beginnen kann. Die Muttersprache leidet darunter nicht, jedenfalls wenn man es richtig macht.
__________________
Th. Ickler

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