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Sigmar Salzburg
05.11.2008 11.57
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Erfreuliche Rechtschreibung ... die Inhalte mag jeder für sich beurteilen

„Konfus und hymnisch und schwer zu begreifen“
In Erich Wolfgang Skwaras „Entwurf einer Wüste“ wird viel geredet, aber nur wenig gesagt
Von Jens Zwernemann


[…] Apropos „Sprache sprechen“ oder eher „schreiben“: All jene, die sich mit den diversen Versionen der mittlerweile schon inflationär 'nachgebesserten' Orthografiereform nie recht anfreunden konnten und die sich anlässlich der jüngsten Gedanken Herrn Zehetmaiers zur (horribile dictu!) „Eindeutschung“ von Fremdwörtern fragen mögen, in wessen Hände eigentlich das orthografische Schicksal einer Sprache gelegt wurde, die doch wenigsten ehedem die von Dichtern und Denkern war, werden sich darüber freuen, dass Skwara ein Anhänger der präreformatorischen Rechtschreibung ist – die Qualität seiner langatmigen, befremdlich artifiziellen und letztlich völlig anämischen Erzählung vermag dies allerdings leider auch nicht zu steigern. […]

Erich Wolfgang Skwara: Entwurf einer Wüste.
Mitterverlag, Wels 2008.
84 Seiten, 15,40 EUR.
ISBN-13: 9783950227727

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Sigmar Salzburg
20.09.2008 11.38
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In den Auslagen der Buchhandlung gesehen:

(Rechtschreibung: + klassisch, ® „reformiert“)

Helmut Schmidt
+ Außer Dienst
Eine Bilanz
Siedler 2008

Heinrich Steinfurt
+ Mariaschwarz
Krimi Piper 2008

Stefan Aust
+ Der Baader Meinhof Komplex
Goldmann 2008 (1997)

Ruth Klüger
+ unterwegs verloren
Zsolnay 2008

Ulrich Tukur
+ Seerose im Speisesaal
Venezianische Geschichten
List 2008-09-20

Andrea de Carlo
+ Wenn der Wind dreht
Roman
Diogenes 2008-09-20

Eckhard Henscheid
+ Gott trifft Hüttler in Vaduz
Eine kleine Kulturgeschichte
Antje Kunstmann 2008

Cees Noteboom
+ Ich hatte tausend Leben und nahm nur eines
Suhrkamp 2008

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Sigmar Salzburg
27.08.2008 06.15
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Neues von Günter Grass

„Die Box“

Von Volker Hage ist bei Spiegel Online eine Rezension des neuesten Buches von Günter Grass zu lesen, in dem er aus der Perspektive seiner Kinder Autobiographisches erzählt.
Hier soll zunächst ohne Kritik an der Kritik nur anhand der Zitate, die der Spiegel offensichtlich nicht „reformieren“ wagte, festgestellt werden, daß das Buch wieder in der traditionellen Rechtschreibung erschienen ist:

Niemand verlangt von einem Schriftsteller, dass er dem Publikum Auskunft über sein Privatleben gibt. Aber wenn es ihn denn drängt, muss er einen Ton, eine Perspektive, eine Form dafür finden. Von der Eleganz, mit der etwa Max Frisch 1975 in der Erzählung „Montauk“ über sein „Leben als Mann“ Auskunft gegeben hat, ist die Halbherzigkeit der „Box“ meilenweit entfernt.

Auch vom Krieg und den Nachwirkungen ist die Rede. Der Vater habe „davon noch lange geträumt, sogar gestöhnt im Schlaf“, wissen die Kinder. Und im flotten Jugendjargon: „Konnte doch jeder von uns mitkriegen, wie er alles, was er erlebt hat, später voll abarbeiten mußte. Die ganze Nazi-Scheiße raufrunter. Was er vom Krieg gewußt und wovor er Schiß gehabt und weshalb er überlebt hat.“


Günter Grass
+ „Die Box“
Steidl Verlag, Göttingen; 224 Seiten; 18 Euro.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,574199,00.html

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Sigmar Salzburg
10.06.2008 19.33
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... bleibt beim alten

Das Lochamer Liederbuch
in neuer Übertragung und mit ausführlichem Kommentar
von Marc Lewon
Verlag der Spielleute 2007/2008

Spielpraktische Übertragung der Handschrift von ca. 1460,
teilweise mit Faksimile-Beispielen,
1. Teil 40 Seiten, 2. Teil 48 Seiten.
Erkennbar ist die 600jährige deutsche Tradition des Schluß-ß, die auch in den sachkundigen, herkömmlich geschriebenen Kommentaren beibehalten wird (was heute bei manchen Freunden der alten Kunst leider auch nicht mehr durchweg selbstverständlich ist.)


http://www.lewon.de/inhalt/vita/index.php?navbat=01&lg=

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Sigmar Salzburg
26.05.2008 17.47
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Meidet die neue Rechtschreibung ...

Der Jongleur
...
„Die Tat muß tun. Das ist ihr Gesetz. Einmal in Gang gekommen, muß sie ihr Ende erreichen.“

Margriet de Moor nennt ihren neuen Roman „Der Jongleur“ ein Divertimento. Ein heiteres Zwischenspiel, eine geistreiche Ablenkung. …
„Findest du nicht auch, Liebe sollte immer auf Gegenseitigkeit beruhen? Gott allein weiß, warum wir, die Menschen, es in diesem Punkt so schwer haben. Ich finde, wenn einer sich in den anderen verliebt, dann muß sich auch der andere in den einen verlieben. Was kann, vom Plan der Schöpfung her betrachtet, bloß dagegen gesprochen haben?“, meint die bald desillusionierte Daisy. …

Margriet de Moor: „Der Jongleur“
Aus dem Niederländischen übersetzt von Helga van Beuningen, die die neue Rechtschreibung meidet, erschienen im Carl Hanser Verlag.

Opinio (RP) 26.05.2008
opinio

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Sigmar Salzburg
07.05.2008 13.33
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Die FAZ anläßlich einer neuen Novelle von Siegfried Lenz

Zu Besuch bei Siegfried Lenz
So spricht die Liebe, wenn sie kommt

Von Volker Weidermann
[…]
Ob es ihm leichtgefallen ist, das Buch zu schreiben? Siegfried Lenz sagt lange nichts. „Nein“, sagt er dann. „Nein, ganz und gar nicht. Ich hatte zwanzig, dreißig Seiten geschrieben, da starb meine Frau. Meine geliebte Frau.“ 56 Jahre waren sie verheiratet. Am 5. Februar 2006 ist sie gestorben. „Der Text blieb lange liegen. Der Versuch, zurückzukehren an die Arbeit, misslang, misslang immer wieder. Ich musste glauben, dass meine Einbildungskraft mir untreu geworden war, plötzlich“, sagt er und blickt nach oben.
[…]
In der Novelle heißt es gegen Ende: „Vielleicht muß ja im Schweigen ruhen und bewahrt werden, was uns glücklich macht.“
[…]
Deine Haut lächelt
In dem neuen Buch ist die Liebe so gegenwärtig wie lange nicht in einem Buch von Siegfried Lenz. Stella und Christian werden ein Liebespaar, die Lehrerin und ihr Schüler, ein verbotenes, ein heimliches Liebespaar. „Deine Haut lächelt, Christian“, sagt Stella. Sie liegen am Strand, zu zweit, „ich streifte ihren Badeanzug ab, und sie ließ es geschehen, sie half mir dabei, und wir liebten uns dort in der Mulde bei den Kiefern.“ Und weiter heißt es: „Wie erzählbereit sie war, als müßten wir nun etwas sagen, was noch nicht gesagt worden war.“ „Erzählbereit“ – was für ein schönes Wort! „Lachbereit“ ist ein anderes, mit dem Stella in der Novelle umschrieben wird.
[…]
Auf Steine ist Verlaß
[…] Am Anfang, als er sich zusammen mit seiner Frau vor fünfzig Jahren in Dänemark ein Häuschen kaufte, haben sie autark gelebt. Gemüse aus dem Garten, Fisch aus dem Meer. Mehr als genug. Was zu viel war, hat er getauscht. Christians Vater in der Novelle ist ein Steinfischer. „Steine bleiben an ihrem Platz, auf Steine ist Verlaß“, heißt es über seinen Beruf. Die Steine werden zum Bau von Molen und Wellenbrechern verwendet. Lenz schildert das so präzise, dass man sie nachbauen könnte: „Das steht Ihnen natürlich frei“, sagt er. Und erklärt: „Ich habe dreißig Sommer in der Nachbarschaft eines Hafens gelebt.“ „Dreißig Sommer lang“, so zählt Siegfried Lenz die Zeit.
[…]
Siegfried Lenz: „Schweigeminute“. Hoffmann und Campe 2008. 128 S., 15,95 Euro

Text: F.A.S. 7.5.2008
F.A.S.

Der Text zeigt wieder die schizophrenen Folgen der „Rechtschreibreform”: Der Berichterstatter schreibt reformiert, zitiert aus Lenz’ Werken in klassischer Rechtschreibung (immerhin), sogar ungekennzeichnet als Überschrift, aber läßt ihn in Reformschreibung sprechen.

Nachtrag: Die WELT online meidet in ihrer Rezension wörtliche Zitate und fälscht nur bei der Erwähnung eines anderen kürzlichen Werkes:
»Gleichwohl erscheint „Schweigeminute“ nicht als historische Novelle über die 50-er oder 60-er Jahre, sondern als Erzählung, die außerhalb unserer Zeit abläuft. Schon die Abwrackwerft in „Arnes Nachlass“ und das Fundbüro, in dem ein Harry Neff seine Karriere verbummelt, waren solche zeitenthobenen Orte.«

WELT v. 12.5.2008
– geändert durch Sigmar Salzburg am 12.05.2008, 15.52 –

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Sigmar Salzburg
14.04.2008 08.10
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(Rechtschreibung: + klassisch, ® reformiert)

Bärbel Reetz
+ Lenins Schwestern
Roman
Insel 2008-04-14

Warlam Schalamow
+ Durch den Schnee
Erzählungen aus Kolyma
Matthes & Seitz 2007

+ Das Beste von
Eugen Roth
Sanssouci (Hanser) 2008

Martin Walser
+ Das geschundene Tier
Zeichnungen von Alyssa Walser
Rowohlt 2007

Über Walsers Rechtschreibung seit seinem Wechsel zu Rowohlt s. hier und
hier .
– geändert durch Sigmar Salzburg am 14.04.2008, 13.45 –
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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
14.04.2008 07.43
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Peter Rühmkorf
+ Paradiesvogelschiß
Gedichte
Rowohlt 2008

Nach der Verwirrung mit der Schreibweise des Titels
in den Zeitungen können wir beruhigt sein.
Peter Rühmkorf schreibt seine Texte in der nötigen Freiheit,
aber immer noch traditionell:
Stilleben, Stengel, Zeitlang, As, wieviel, tun mir leid …

Wie würde es sich auch lesen:
Auch Brecht hat den Staat überdauert, den er eine *Zeit lang besang.

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
04.04.2008 15.00
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WELT online

Tagebucheinträge von Walter Kempowski in traditioneller Rechtschreibung:

TV: Beisetzung Friedrichs des Zweiten, ein bißchen durcheinander, auch die Kommentare. Stefan Heym war der Meinung, heute wäre F. II. ein Linker. ….

Walser vor der Sixtinischen Madonna in Dresden. Wie gut, daß sich durch das bloße Angucken keine Farbpartikel lösen, denn wenn das so wäre, gäb's das Bild bestimmt nicht mehr….

„Diese Heidekartoffeln machen der Heide keine Ehre“, sagt Hildegard. „Sie sind wäßrig!“ Sie ist voll auf Ökologiekurs. Sie hat die gebrauchten Servietten eingesteckt für die Küche, den Fettrand von der Abwaschschüssel abzuwischen.


Walter Kempowski:
+ „Somnia – Tagebuch 1991“,
Knaus Verlag, 560 Seiten, 24,95 Euro.


Welt.de 4.4.2008
http://www.welt.de/kultur/article1855107/.html#reqNL

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Sigmar Salzburg
22.03.2008 15.01
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Eric-Emmanuel Schmitt
+ Adolf H.
Zwei Leben
(Roman)
Amman 2007
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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
18.03.2008 11.26
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In den Buchauslagen

(Rechtschreibung: + klassisch, ® reformiert)

Ljudmila Ulitzkaja
+ Maschas Glück
Hanser 2007

Mercè Rodoreda
+ Auf der Plaça del Diamant
Suhrkamp 1979

Peter Scholl-Latour
+ Zwischen den Fronten
Propyläen 2007

Viola Roggenkamp
+ Erika Mann
Fischer TB 2008
Arche 2005

Margaret Forster
+ Miranda
Arche 2007

Richard Yates
+ Verliebte Lügner
DVA 2007

Richard Yates
+ Elf Arten der Einsamkeit
DVA 2008

Uzodimma Iweala
+ Du sollst Bestie sein
Ammon 2008

Ferindun Zaimoglu
+ Liebesbrand
Kiepenheuer & Witsch 2008

Hans Magnus Enzensberger
+ Hammerstein oder der Eigensinn
Suhrkamp 2008

Peter Handke
+ Die morawische Nacht
Suhrkamp 2008

Stendhal
+ Die Kartause von Parma
Neu übersetzt von Elisabeth Edl
Hanser 2007

Warlam Schalamow
+ Durch den Schnee
Erzählungen
Matthes & Seitz 2007

Andrej Bitow
+ Das Puschkin Haus
Suhrkamp 2007

Ulf Erdmann
+ Hamburger Hochbahn
Wallstein 2007

Ilija Trojanow
+ Der entfesselte Globus
Reportagen
Hanser 2008

A. L. Kennedy
+ DAY
Wagenbach 2007

Wolfram Fleischhauer
+ Schule der Lügen
Piper 2006, TB 2008

Imre Kertész
+ Dossier K.
Eine Ermittlung
Rowohlt 2006, TB 2008-03-18

Adam Soboczynski
+ Polski Tango
Eine Reise durch Deutschland und Polen
Aufbau 2008-03-18

Sybille Bedford
+ Treibsand
Schirmer 2006

Nuruddin Farah
+ Links (Roman)
Suhrkamp 2008

Dezsü Kosztolayi
+ Lerche
Manesse 2007

Siegrid Damm
+ Goethes letzte Reise
Insel 2007

Jörg Friedrich
+ Yalu
Propyläen 2007

Fritz Stern
+ Fünf Deutschland und ein Leben
Erinnerungen
C. H. Beck 2007


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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
29.02.2008 16.13
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Randomisiert nur auf den Buchdeckeln

Dieter Hildebrandt
mit Bernd Schroeder +
Ich mußte immer lachen
KiWi 2006

Jetzt:
Erstmals im Taschenbuch:

Dieter Hildebrandt
mit Bernd Schroeder +
Ich musste immer lachen
Heyne< (Random)
Taschenbuchausgabe 3/2008

Man lasse sich durch den Titel nicht abschrecken:
Das Buch ist wie die KiWi-Ausgabe unverändert
in ordentlicher deutscher Rechtschreibung gedruckt!
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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
28.02.2008 11.20
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Kressmann Taylor
Adressat unbekannt
+
rororo 23093 13. Aufl. 2007
(in traditioneller Rechtschreibung)

Nach dem amerik. Briefroman v. 1938, 62 S.

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Sigmar Salzburg
28.02.2008 11.13
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Enttäuschung

Sarah Kirsch
Regenkatze
®

Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.2007:
Wulf Segebrecht ist völlig hingerissen von Sarah Kirschs Tagebuch der Jahre 2003/04, …

Ob Sarah Kirsch wohl ihr Tagebuch im Dasssystemdeutsch führt?
Oder ist die DVA übermächtig?

(Anfang 2006 hatte mich Günter Kunert noch im Dunkeln zu ihr in die Walachei geschickt, weil er schwor, sie würde eine Resolution gegen die „Rechtschreibreform“ auf jeden Fall unterschreiben. Leider war sie krank und konnte niemanden empfangen.)

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
21.11.2007 05.56
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Stippvisite im Bücherladen

(Rechtschreibung: + klassisch, ® reformiert)

Rüdiger Safranski
Romantik +
Eine deutsche Affäre
Carl Hanser Verlag, München 2007

Peter Scholl-Latour
Zwischen den Fronten +
Erlebte Weltgeschichte
Propyläen Verlag,München/Berlin 2007

Orthographisch weniger empfehlenswert:

Richard Dawkins
Der Gotteswahn ®
Ullstein 2007

(Letzter Neuschrieb – viel ss und:
„Gott will, dass es euch wehtut“;
sich eine Zeit lang Gedanken machen;
… auf die Schwindel erregenden Höhen der Komplexität;
ziemlich Mitleid erregende Fallstudie;
Als Erster untersuchte Darwins Cousin …;
herauszufinden, wo der Fehler im Einzelnen liegt …
;
aber:
… Weinberg … hat recht
und anscheinend –ck-Abtrennungen umgangen.)

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Sigmar Salzburg

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