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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
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Sigmar Salzburg
28.11.2007 14.47
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Richard Dawkins
„Der Gotteswahn“
Ullstein 2007 …

… wurde hier schon erwähnt.
Die Übersetzung zeigt überwiegend bemühte Duden-Empfehlungsschreibung.

Die von der hessischen Kultusministerin Wolff angestrebte Symbiose von Bibel- und Biologieunterricht …
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,445487,00.html
… könnte durch dieses Buch belebende, kritische Impulse erfahren, ohne daß der von der gleichen Missionsstation verbreitete Schreibglaube der Schüler gefährdet wird. Dennoch werden die Gedanken des Autors in den Augen der Ministerin wohl kaum Gnade finden, auch wenn in einigen Fällen die zweideutige Reformschreibung klargestellt wird:

S. 489: »Ich habe keine Anhaltspunkte dafür, dass Atheisten im Allgemeinen zu ungücklicher, angstbesetzter Verzweiflung neigen.«

Die kultivierte Orthographie schreibt hier klein, um die gemeinte Bedeutung „meistens, häufig“ anzudeuten – die im nächsten schon traditionell großgeschriebenen Beispiel tödlich für den Sinn wäre, aber in der Reformschreibung ununterscheidbar ist:

S. 365 »Behandle deine Mitmenschen, andere Lebewesen und die Welt im Allgemeinen mit Liebe, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Respekt.« (Aus den „neuen zehn Geboten“)

S 29 …dass Gott Geist ist, dass man ihn ebenso wenig im Teleskop oder Mikroskop finden kann …

Gemeint ist hier das verbotene Wort „ebensowenig“, das „auch nicht“ bedeutet. In der getrennten Schreibung wird der Sinn des Satzes ins Gegenteil verkehrt: Gott wird gefunden, wenn auch wenig.

S. 114 Bertrand Russell …: » Die Überzeugung, dass es [das ontologische Argument] fehlerhaft sein muss, ist einfacher, als herauszufinden, wo der Fehler im Einzelnen liegt.«

Es soll aber nicht der Fehler im Einzelnen gefunden werden, sondern „wo genau der Fehler nun liegt“.

Auch wo die hypertrophe Großschreibung der „Reform“ nicht sinnentstellend wirkt, bläst sie doch Unwichtiges auf. Die Schreibung „zu Eigen“, neben dem häufigen „zu eigen“, ist schon längst wieder verboten. Der Alptraum kommt auf der gleichen Seite auch als „Albtraum“ daher … usw. usw.

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
06.06.2007 10.29
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Erosionen

Vor drei Jahren schrieb ich an unsere eifrige Reform-Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave:

»Es geht nicht an, daß Schüler, die am Kieler Hindenburgufer „Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nord“ lesen und so schreiben, einen Fehler angerechnet bekommen.«

Gestern abend fuhr ich nun zur Lesung von Arnold Stadler im Literaturhaus im Schwanenweg und mußte sehen: Es prangen an besagtem Gebäude zwei neue große Schilder „Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord“.

Arnold Stadler selbst war enttäuschend. Sein neuer Roman „Komm, gehen wir!“ ist im Fischer Verlag in „neuer“ Rechtschreibung erschienen und fällt damit orthographisch aus seinem bisherigen Werk heraus. Beim Durchblättern fielen mir einige hypertrophe Großschreibungen wie „im Nachhinein“ und „kein Einziger“ sowie das zwanghaft reformierte „sodass“ auf; „kennenlernen“ und „sogenannt“ waren allerdings herkömmlich geblieben. Da das Beziehungs-klein-klein ohnehin nicht meine Sache ist und Stadler auch noch unsicher vorlas, weil er den Text, „außer zur Korrektur noch nicht gelesen“ hatte, fiel es mir leicht, auf den Kauf zu verzichten und stattdessen vom gleichen Autor „Mein Stifter“, gewidmet Adalbert Stifter, mitzunehmen. Stadler hat schon mal gegen die „Rechtschreibreform“ unterschrieben, aber vielleicht war der Verlag ja übermächtig. Seltsamerweise durfte Dieter Kühns „Geheimagent Marlowe“ dort in traditioneller Rechtschreibung erscheinen.

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Sigmar Salzburg

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Fritz Koch
20.02.2005 10.54
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"Hachse" und "Haxe"

Die Bayern haben den Umweg über „h“ nicht mitgemacht und den [k]-Laut beibehalten:
Indogermanisch „k“ = germanisch „h“, althochdeutsch „hahsa“, mittelhochdeutsch „hahse“.

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Agrescha
20.02.2005 10.11
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Wie man sich täuschen kann...

Da lese ich doch den Roman von Tom Wolfe „Ein ganzer Kerl“, rororo, und plötzlich taucht der Satz auf:

"... zwölf Kartons Rinderhachsen, Reihe J, Regal 17...“

Jetzt reicht es, denke ich, greife schäumend über diesen hirnrissigen Neuschrieb zum alten Duden – und muß lesen:

„Hachse, (südd.: ) Haxe, die“

Tja. Diese Schreibung des Wortes ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet. Aber es gibt ja natürlich auch die „Achse“, die „Sachsen“...

Peinlich, peinlich.

Agrescha

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Ruth Salber-Buchmüller
16.02.2005 12.44
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hoffentlich ist es nicht in der Schreibe der Alten

..... das wird bald der
ERSTE GEDANKE der verängstigten Eltern
schulpflichtiger Kinder sein.
Das ist mit allen seinen Weiterungen
und Folgen das größte Unglück.

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Ruth Salber-Buchmueller

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Christoph Kukulies
16.02.2005 12.29
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Freude kann bei einem Buchgeschenk nicht mehr so recht aufkommen

Wenn ich heute als Geburtstagsgeschenk das Büchlein von Sebastian Sick, „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ aufschlage, finde ich zwar beim ersten Blättern den Satz "...seit die Rechtschreibreform zugelassen wurde..“, die Freude über vielleicht zu erwartendes Geistreiches wird sofort getrübt durch die Entdeckung, daß es wieder mal ein Machwerk in Neuschrieb ist.

Warum bloß sind Autoren heutzutage so schizophren?

Früher habe ich mich über Buchgeschenke immer gefreut, heute ist mein erster Gedanke: „Hoffentlich ist es nicht in Neuschrieb“.

Diese Rechtschreibreform hängt wie so vieles heutzutage wie ein Nebelschleier über Deutschland. Wann kommt endlich das klärende Gewitter? Oder der kräftige Frühlingssturm durch den Blätterwald?

Man könnte in Depressionen verfallen.

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Christoph Kukulies

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gestur
11.06.2004 11.25
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Die Gaußsche Notenverteilungskurve

Eine mich sehr interessierende Frage an die Deutschlehrer:
Ist die Gaußsche Notenverteilungskurve allgemein üblich? Oder berücksichtigen manche Lehrer auch den Leistungspegel der Klasse im Verhältnis zu früheren Jahrgängen?
Falls Gaußsche Verteilung: Werden die Lehrer dazu gezwungen, oder würden sie andernfalls unangenehm auffallen, weil es auf ihre eigene Leistung zurückschlüge?
Gaußsche Notenverteilung kann bedeuten: Wer das Pech hat, in einem sehr guten Jahrgang zu sitzen, erhält für die gleiche Leistung schlechtere Noten, als wenn er das Glück hätte, in einem sehr schlechten Jahrgang zu sitzen. In Übertrittsklassen kann das über die weitere schulische Laufbahn entscheiden.

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Karin Pfeiffer-Stolz
11.06.2004 10.18
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Schonung

Lieber Herr Salzburg,
das ist es ja, was mich ärgert. Einerseits finden es einige chic, das Rechtschreibchaos zu kritisieren, andererseits machen sie doch mit, wenn es sich wirtschaftlich auszahlt. Überall wird mit verschiedenen Maßen gearbeitet, alles kommt ins Rutschen. Beliebigkeit, wohin man blickt.
Aber dieser Schein trügt, denn die Mehrheit leidet. Und sie leidet still. Es ist eine Minderheit, die schreit. Ich denke immer zurück an die Zeit, als ich noch aktiv im Schuldienst war. Jede Schulklasse war gleich strukturiert, die Verteilung folgte der Gauß'schen Kurve. „Oben“ ein paar gute Schüler, willig, sozial, vorbildlich. „Unten“ die Unwilligen, die Aufmüpfigen, die Chaoten, die nichts als Unfug im Kopf hatten. Die breite Mitte: Mitläufer, jeweils beiden Seiten geneigt, je nachdem, wo das Angebot gerade interessanter schien oder wie sich die Machtverhältnisse zwischen Lehrer und Schüler darstellten.
Wir wissen alle, daß nicht die Strebsamen, Neugierigen, Fleißigen den Ton in einer Schulklasse angeben. (Wie im übrigen Leben auch!) Die lautstark destruktive, zuweilen auch schlitzohrige Minderheit ist es, die der Lehrer in den Griff bekommen muß; nur so bringt er auch die neutrale Masse hinter sich.

Aber zum eigentlichen Thema: Wer auf dem Pressemarkt heute für die „Rechtschreibreform“ schrei(b)t, gehört zur Minderheit. Die breite Masse der Mitläufer kann jederzeit umschwenken, das wissen wir doch. Und dieses zu erreichen, muß unser hartnäckig verfolgtes Ziel sein.
Oft schon habe ich mir selbst Schonung verordnet. Doch dieses Rezept wirkt höchstens für einen halben Tag.
Der Zorn – und die Hoffnung – sie treiben mich an ..

Eine Vision: Im August 2005 gilt neben der amtlichen Neuregelung der Rechtschreibung auch noch die bewährte Orthographie, und zwar unbegrenzt.
Dieses Forum ist eine wunderbare Quelle, aus der ich mir viele Informationen besorge, und das mir täglich die Kraft verleiht, den Kampf gegen die unsinnigste aller „Reformen“ nicht aufzugeben. An dieser Stelle möchte ich all jenen danken, die ihren aktiven Widerstand trotz vieler Enttäuschungen auch noch nach Jahren nicht aufgegeben haben!

Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt. (Wittgenstein)
Lassen wir uns nicht „begränzen“!
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Karin Pfeiffer-Stolz

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Sigmar Salzburg
11.06.2004 08.43
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Stoffsammlung

Liebe Frau Pfeiffer-Stolz,
Sie haben recht. Soweit es meine angespannte Lage zuläßt, schreibe ich auch Briefe. Die Einträge hier sehe ich nur als Stoffsammlung zur nützlichen Verwendung an. Leider fehlt mir zu Hause oft ein zusammenhängendes Netz, um wirkungsvoller zu arbeiten.

Bei Wolfgang Herles erstaunt, daß er auf die Ansprüche, die er in seiner Aspekte-Sendung an die Literatur stellt, im Falle der eigenen Rechtschreibung verzichtet.

Bei aller Hochachtung für Ihr Engagement, schonen Sie sich!
Sigmar Salzburg

(P.S.: Meine Adresse mußte ich wegen „netsky“ wieder einmal umstellen: salz.burg@kielnet.net)

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Sigmar Salzburg

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Karin Pfeiffer-Stolz
11.06.2004 05.57
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Autoren kitzeln

Lieber Herr Salzburg,
meines Erachtens bringt es wenig, die Muster des sprachlichen Nihilismus immer wieder nur dem Forum vorzustellen. Besser wäre es, die Verlage und vor allem die Autoren selbst in knappen Anschreiben darauf aufmerksam zu machen, wie lächerlich sie sich mit solcher Gehorsamsschreibung machen. Auch wenn man keine Reaktion bekommt, so stößt man doch etwas an. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Nicht nur weinen, sondern den Mitläufern „lästig“ fallen, das ist der bessere Weg. Ich bin sicher, daß sich etwas ändern muß.
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Karin Pfeiffer-Stolz

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Sigmar Salzburg
10.06.2004 22.17
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Wolfgang Herles

„Die Tiefe der Talkshow“
Roman
dtv 2004

Beim schnellen Durchblättern bin ich gestolpert über:

Ruth Achenbach. Auf den ersten Eindruck ein wenig unnahbar – also viel versprechend. S. 55
… der furchtbar nette Herr Kerner, schon schnäuzt er sich wieder die Nase …. S. 77
Leo saugte sich an ihm fest, stülpte sich über ihn wie eine Fleisch fressende Pflanze, die ihn bei lebendigem Leib zu verdauen begann … S. 85
Der Kommentator hat Recht. S. 137
… allen selbst ernannten Weltverbesserern … S. 138
… ziemlich aufwändig … S. 165
Es tut mir furchtbar Leid, liebe Leute … S. 206


dtv-Autorenportrait:

Wolfgang Herles, geboren am 8. Mai 1950 in Tittling, 1975-80 Bonner Korrespondent des Bayerischen Rundfunks, 1980-87 Redakteur beim Bayerischen Rundfunk, 1987-91 Leiter des ZDF-Studios Bonn, bis 1996 Leiter der ZDF-Talkshow ›live‹ seit Januar 2000 Moderator und Redaktionsleiter der Kultursendung ›Aspekte‹.

– geändert durch Sigmar Salzburg am 11.06.2004, 05.49 –
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Sigmar Salzburg

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Theodor Ickler
17.10.2003 13.47
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Rüffel

Das ist mir vor wenigen Minuten auch gerade aufgefallen, lieber Herr Markner, aber natürlich dürfen Sie so nicht zitieren. In der Anzeige steht ja entreisst, und das ist gewissermaßen noch ein etwas anderer Rechtschreibfall als der Infinitiv.
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Th. Ickler

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Reinhard Markner
17.10.2003 12.40
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Propyläen

Für einen Bildband, der ergänzend zu Jörg Friedrichs in bewährter Orthographie gedrucktem Buch Der Brand erscheint, wirbt der Propyläen-Verlag in der heutigen F.A.Z. mit der Aussage, Friedrich »entreisse« den Bombenkrieg der Vergessenheit.

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RenateMariaMenges
16.01.2003 16.16
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In der Sache

Obwohl wir im Grundsatz anderer Meinung sind, würde ich das nicht zulassen und in alle gedruckten Bücher müsste ein Beilegeblatt hinein auf dem Ihre Meinung zur Reformierung Ihres Beitrages ( ss- Schreibung) steht. Das verlangt die Wissenschaftlichkeit und wenn man sich gegen so etwas nicht wehrt, kann man wirklich unglaubwürdig wirken. Das haben Sie aber nicht verdient, denn hinter Ihrem Unterfangen steht Ihre ehrlich Meinung, so wie auch meine ehrliche Meinung hinter jedem Beitrag steht. Sie können sich das nicht gefallen lassen und das Buch darf so nicht unter die Leute geraten.

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Theodor Ickler
16.01.2003 11.55
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Bevormundung

Soeben ist im Verlag Peter Lang ein Sammelband erschienen: „Fachsprachen und Hochschule“, hg. von Udo O. H. Jung und Angelina Kolesnikova. Es handelt sich um Vorträge von der Universität Bayreuth, Sprachenzentrum. Darunter befindet sich auch mein Vortrag „Verständlichkeit in der Verwaltungssprache“. Er ist, wie der ganze Band, ohne mein Wissen in Reformorthographie umgesetzt, allerdings extrem fehlerhaft, nämlich nur das Doppel-s. Ich habe sofort gegen diese Bevormundung protestiert. Da ich in dem Beitrag auch die Rechtschreibreform kritisiere und ihre verderblichen Folgen zeige, empfinde ich das Vorgehen der Herausgeber als besonders schändlich, weil es geeignet ist, mir einen lächerlichen Widerspruch zu unterstellen.
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Th. Ickler

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