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Staat und Sprache
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Walter Lachenmann
08.03.2002 05.37
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Re: Vision

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Theodor Ickler
Vor Jahren habe ich mal die kecke Behauptung aufgestellt: Ein Rechtschreibproblem, das selbst der Deutschlehrer nur durch Nachschlagen lösen kann, ist gar keins.


Das war – hoffentlich – vor sehr, sehr vielen Jahren, als es noch Visionäre gab, die zum Beispiel auch davon überzeugt waren, daß alle Menschen gut wären, wenn es nur die bösen Unterdrücker nicht gäbe. Und daß die schwierigen Rechtschreibregeln genau von diesen ersonnen worden seien, nur um damit die Wenigschreiber, etwa die der Schiffart Kutter, zu kujonnieren (spätestens bei diesem Wort muß auch der rechtschreibmündige Bürger nachschlagen und findet bei Ickler nur ein n, bleibt aber, mündig wie er ist, bei zweien, denn er schreibt auch abonnieren, da läßt er sich nicht dreinreden oder drausbringen, den Duden nimmt er wegen so einer Petitesse erst gar nicht zur Hand).
__________________
Walter Lachenmann

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Theodor Ickler
08.03.2002 04.36
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Vision

Wie auch immer man sich Rechtschreibung vorstellt, es muß auf jeden Fall dahin kommen, daß der gebildete Deutsche nicht nachschlagen muß, wenn er ernstnehmen oder leichtnehmen schreiben will. Der Deutschlehrer muß spätestens als Student gelernt haben, daß solche Verbindungen sprachgerecht sind, aber nicht zu der kleine Gruppe der immer zusammengeschriebenen Verbzusatzverbindungen gehören.

Zum Vergleich: Wenn der Lehrer Grammatikfehler (weil mit Hauptsatzstellung) oder unschöne Wiederholungen anstreicht (und dann ... und dann), kann er sich nicht auf ein vergleichbar verbindliches Werk wie den Duden stützen und braucht es auch nicht. Ich habe absichtlich zwei Beipiele gewählt, die sich sprachsystematisch durchaus verteidigen lassen. Trotzdem urteilt jeder Lehrer hier ganz unbefangen.

Vor Jahren habe ich mal die kecke Behauptung aufgestellt: Ein Rechtschreibproblem, das selbst der Deutschlehrer nur durch Nachschlagen lösen kann, ist gar keins.

Als mildernde Einzelheit kann ich ja zugeben: Auch der belesenste Deuschlehrer wird nicht immer wissen, was das Üblichste ist. Für ihn gibt es das Rechtschreibwörterbuch. Aber das geht in jedem Falle über das Schulrelevante hinaus.
__________________
Th. Ickler

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Reinhard Markner
07.03.2002 22.25
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Konferenz vs. Konspiration

Man muß berücksichtigen, daß die damalige Öffentlichkeit das Treiben der Konferenztheilnehmer mit großem Argwohn beobachtete und gerade die Entscheidungen mit wechselnden Mehrheiten die Ergebnisse letztendlich wirkungslos gemacht haben. Die Nachfolger der damaligen Experten haben daraus gelernt, ihre Versammlungen von vornherein geheimzuhalten.

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Christian Melsa
07.03.2002 21.57
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Re: Lange Geschichte

Hm, das ist in der Tat befremdlich unsystematisch. Daß man sich da nicht wenigstens überall auf eh einigen konnte, man hätte das ja generell zur Abstimmung bringen können.

Nun ist es beim deskriptiven Ansatz so, daß man statt einem kleinen Grüppchen versammelter „Weiser“ einfach die ganze Sprachgemeinschaft abstimmen läßt (aber aus der Perspektive des lernenden Individuums ergibt sich daraus ja eigentlich die gleiche Schwierigkeit). Nehmen wir mal an, es entwickelt sich in der Sprachgemeinschaft – aus welchen Gründen auch immer – im Schreibgebrauch eine ähnliche, neue Unsystematik. Wie wäre damit umzugehen? Auf Laut-Buchstaben-Ebene ist gerade bei e, eh, ee die Unsystematik ja bereits vorhanden (Stelen, stehlen, Seele, selig). Man könnte also nicht sagen, daß ein Wandel auf diesem Gebiet irgendwelchen bestehenden Regeln widersprechen würde.

Also wieder die Frage nach den Aufnahmekriterien. Ein Wörterbuchautor wie Ickler kann sich natürlich die Freiheit nehmen und sagen, hier, das ist jetzt eben mein Wörterbuch, so habe ich das mit meinem Fachwissen aus dem Bestand ausgesucht, ich empfehle diese Schreibweisen. Ein anderer Wörterbuchautor trifft eine andere Wahl, nimmt weniger übliche, jüngere Schreibweisen als zusätzliche Varianten auf. An dieser Stelle würde die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenvariante tatsächlich Sinn machen, es müßte dann also die alte und neue Schreibung entsprechend gekennzeichnet sein, damit der Benutzer eine Grundlage hat, seine Wahl zu treffen. Das dürfte im normalen Leben eigentlich zu keinen Problemen führen, höchstens in der Schule. Da müßte man sich einen ganz neuen Umgang mit Rechtschreibfehlern einfallen lassen, denn ein Lehrer kann ja schlecht andauernd alle möglichen Wörterbücher wälzen, um nachzuschauen, ob das, was er dem Schüler da gerade anstreichen möchte, eventuell nicht doch irgendwo „erlaubt“ ist. Hier liegt wohl der eigentliche Knackpunkt. Nur hier hat der Staat eine Ordnung vorzunehmen – jedenfalls solange die Schulen noch so staatlich organisiert sind. Ein neues Orthographie-Referenzwerk küren? Dann sind wir wieder da, wo wir vorher schon waren. Ich glaube, es wäre also nicht nur aus diesem Grund gut, wenn man einzelnen Schulen, ja einzelnen Lehrern, mehr Unabhängigkeit gewähren würde, d.h. mehr Mündigkeit zutrauen, wenn der Staat also auch dort seine Hände aus dem Spiel nehmen würde. Den einzelnen Schulen übergeordnete Einheitsprüfungen und ein differenzierteres System zur Leistungskontrolle, sprich: Notengebung, wären sicher ein Fortschritt. Das Phänomen Rechtschreibreform stellt so auch an dieser Stelle ein Symptom tieferliegender Probleme dar.

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Theodor Ickler
07.03.2002 19.26
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Absurd

Auszug aus dem Protokoll von 1876:

„eh wird beibehalten in: befehlen, empfehlen (einstimmig), Fehl, fehlen, Kehle, Mehl, Mehltau, stehlen (mit 10 Stimmen), in Quehle oder Zwehle (mit 7 St.).
Dagegen wird für die Wörter helen, verhelen, Hel nebst verholen, unverholen die Schreibung ohne h mit 8, für die beiden letztgenannten mit 11 Stimmen beschlossen.
eh wird ferner (mit großer Mehrheit) beibehalten in nehmen, genehm (...), mit 8 St. in Lehm.“

Usw. – über viele Seiten hin!

Das kann man nicht wissen, und man sieht auch nicht ein, warum das so sein soll. Ein Irrweg, ganz offensichtlich.
__________________
Th. Ickler

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Christian Melsa
07.03.2002 18.25
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Re: Lange Geschichte

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Theodor Ickler
Wie kann der Rechtschreibbeflissene jeweils erraten, was solchen Herren seinerzeit richtig erschienen sein mag?
Man meinte wohl, der Betroffene solle da ja gar nicht raten, er solle es wissen! Dazu mußte man die Schreibungen eben auswendig lernen. Aber immerhin war durch die Abstimmung geklärt, welche Schreibungen überhaupt.

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Theodor Ickler
07.03.2002 17.59
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Lange Geschichte

Wenn man die jetzt leicht zugänglichen Protokolle der Verhandlungen der I. Orthographischen Konferenz 1876 liest, erkennt man, daß schon damals der Irrweg der Einzelwortfestlegung beschritten wurde. Über Hunderte von Wörtern haben die 14 gelehrten Herren einzeln abgestimmt! Dabei kamen mal 7, mal 8 und mal 11 Stimmen zusammen, und je nachdem wurde dann die Wortschreibung so oder so festgelegt. Wie kann der Rechtschreibbeflissene jeweils erraten, was solchen Herren seinerzeit richtig erschienen sein mag? Endloses Nachschlagen wäre die Folge gewesen, und so kam es ja dann auch.

Ich schließe daraus, daß Abstimmungen dieser Art bzw. die gleichwertigen Einzelwortfestlegungen der Dudenredaktion nicht die Lösung sein können. Das Rechtschreibwörterbuch hat innerhalb eines Rahmens von sprachrichtigen Möglichkeiten (Regelwerk) über das jeweils Üblichste Auskunft zu geben, damit der Schreibwillige so schreiben kann „wie die anderen“, also unauffällig.

Übrigens haben wir all diese Fragen schon jahrelang durchdiskutiert, und wenn wir jetzt noch einmal anfangen, dann Herrn Kürschner zuliebe, der erst später zu uns gestoßen ist. Aber mir kann es nur recht sein.
__________________
Th. Ickler

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Reinhard Markner
07.03.2002 12.56
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Zur Vervollständigung

des Bildes hier ein kleiner Disput, den die VRS-Presseerklärung auslöste :

3 Mar 2002 00:03:39 +0100

Hallo, Herr Markner,

daß der uneingeschränkte Vorrang einer deskriptiven (!) vor einer (zumindest moderat) präskriptiven Orthographie von der Mehrheit der VRS-Mitglieder gewünscht ist, geschweige denn je so als Vereinsmeinung beschlossen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis bzw. läßt sich für mein Teil kategorisch verneinen.

Die Meinung anderer Vereinsmitgieder hierzu würde mich interessieren.

Nur kurz: Letzte Konsequenz des – sage ich jetzt einmal ein wenig polemsich – ewigen Deskriptivismus in der neueren deutschen Ortographiegeschichte ist m. E., daß – und ich finde, wir sind nicht mehr so weit weg davon... – jeder individuell so schreibt, wie ihm „die Feder gewachsen ist“ (was ja sogar das BVG für den nichtstaatlichen Schriftverkehr so postuliert hat). Dann gibt es im Zuge der momentan schon in vollem Gange befindlichen Auflösung der Kategorie Rechtschreibung überhaupt nämlich keine „Recht-" (i. S. v. Richtig-) Schreibung mehr (denn was „richtig“ ist, ist letzten Endes – zumal in historischen Sprachen mit langer Geschichte, die ja bekanntlich nur bedingt logisch sind –, von einigen linguistisch begründbaren Fällen
abgesehen, allein auf Konvention beruhend und m u ß insofern ein Stück weit p r ä s k r i p t i v sein!

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Rupp

***

3. 3. 2002, 2:32

Sehr geehrter Herr Rupp,

was mit deskriptivem Ansatz in bezug auf die Orthographie gemeint ist, erschließt sich nicht auf Anhieb. Ich kann hier nur so viel sagen: regelloses Chaos ist nicht die Folge. Was die Mehrheit der VRS-Mitglieder glaubt und meint, weiß ich nicht. Ich stelle allerdings immer wieder ein großes Interesse der Mitgliedschaft an unfruchtbaren internen Auseinandersetzungen fest. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wäre es zweifellos hilfreicher, den einen oder anderen Leserbrief zu schreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Markner

***

3 Mar 2002 23:05:09 +0100

Sehr geehrter Herr Markner,

das Stichwort „deskriptiv“ haben Sie ins Gespräch gebracht. Ich wüßte auch nicht, daß es hierüber eine Auseinandersetzung gibt.
Dennoch denke ich, daß es möglich sein muß, sich intern darüber klar zu werden, was man eigentlich will.
Klar wollen wir wohl alle, daß die verhaßte Dumm- und Beliebigkeitsschreibung möglichst schnell wieder das Zeitliche segnet.
Doch was soll danach kommen? Icklers Wörterbuch? Die Duden-Graphie der letzten „guten“ Ausgabe?
Hierüber sollte man sich im klaren sein.

Meine Meinung:
Um eine stabile, realistische Grundlage für die Abschaffung der Dumm- und Beliebigkeitsschreibung zu haben, sollte zunächst die Dudengraphie der 20. Auflage wiedereingeführt werden. Auf dieser Grundlage sollte ein Gremium (über dessen Zusammensetzung und Legitimation man sich noch Gedanken machen müßte; warum aber z. B. nicht etwas Vergleichbares zur Académie française?) die ja auch in der 20. Auflage des Dudens existierenden umstrittenen Graphien diskutieren und beschließen.
Voraussetzung für die Mitgliedschaft in diesem Gremium sollte m. E. ein linguistisches Studium oder eine vergleichbare Qualifikation sein.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan Rupp

***

[Ich antwortete mit dem Hinweis, daß das von Herrn Rupp vorgeschlagene Verfahren dem der KMK entspreche, das zur Rechtschreibreform geführt habe.]

***

4 Mar 2002 22:08:42 +0100

Sehr geehrter Herr Markner,

Sie haben meine Zeilen leider nicht genau gelesen: Ich sprach von einem Experten- (!) Gremium... (und nicht von einem Haufen losgelassener verhinderter Sprachreformer).

Im übrigen: Die jedwedem deutschen Sprachgremium an Tradition und Einfluß um ein Vielfaches überlegene französische „Académie française“ hat, nachdem sie Ende der 80er Jahre die damalige französische Rechtschreibreform zunächst aktiv mitgetragen hatte, den Mut gehabt,
ihren Fehler zu erkennen, ihn öffentlich einzugestehen und zu „widerrufen“.
Daß hierzu eine deutsche „KMK“ offensichtlich nicht im Ansatz imstande ist, spricht Bände über die Hybris dieses Pseudogremiums...
(das man m. E. im Lauf der bundesrepublikanischen Geschichte einfach vergessen hat wieder abzuschaffen).
>
> Es gab und gibt die Möglichkeit, die von Ihnen
> aufgeworfenen Fragen bei http://www.rechtschreibreform.com zu
> diskutieren. Ich wiederhole aber, daß es zur Zeit
> sinnvoller wäre, DIE WELT bei ihrer Kampagne zu unterstützen.

Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen...

In diesem Sinne
mit freundlichen Grüßen
Stephan Rupp

***

6. 3. 2002, 10:26

Sehr geehrter Herr Rupp,

ich habe Ihre Zeilen durchaus genau gelesen. Sie sprechen und sprachen von einem »Experten-(!) Gremium«, und als Qualifikation nannten Sie ein abgeschlossenes Linguistikstudium. Man kann Professor Augst und seiner Truppe vieles vorwerfen, aber daß sie kein Examen abgelegt hätten, geht dann doch etwas weit. Diese Leute sind selbstverständlich »Experten«. Daran ändert die Tatsache nichts, daß sie eine schiefe Auffassung jener Sachverhalte haben, mit denen sie sich professionell beschäftigen.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Markner

***

6. 3. 2002 21:58:15 +0100

Sehr geehrter Herr Markner,

warum so polemisch?

Für mich ist – trotz abgeschlossenen Studiums ( ;-) ) – Prof. Augst kein ernstzunehmender Experte. Es gibt in jedem Stall schwarze und weiße Schafe.
Daß wir deswegen jetzt aber anfangen, ein mit Ärzten oder jeder beliebigen anderen Berufsgruppe besetztes Gremium über unsere geliebte Muttersprache entscheiden zu lassen, geht doch etwas zu weit.

Letzten Endes fehlt vielen sogenannten Experten eben eines:
Fingerspitzengefühl und historisches Bewußtsein, die auch eine große Verantwortung vor einer Sprachfamilie mit fast 100 Mio. Sprechern einschließt.

Mit beidem waren eigentlich – hélas..! – unsere Duden-Redakteure bis zum vergessenswürdigen Tag der Geburt dieser „amtlichen Rechtschreibregeln“ in den meisten Fällen ausgestattet.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan Rupp

***

6 Mar 2002 11:39:43 +0100

>Von:
Merkwürdig, daß bei Post von Herrn Markner nie der Absender erscheint.
[Keine Absicht, R. M. / r_markner@yahoo.com]

Die Lösung liegt darin, UNABHÄNGIGE Fachleute zu finden – keinesfalls sollten es nur Sprachwissenschaftler (Linguisten) sein.
- unabhängig vom Kapital (Stichwort Wörterbuchverlage)
- unabhängig von den kurzfristigen Interessen der Politik (Stichwort KMK)

Eben solche Fachleute wie Theodor Ickler.

Ich meine eine Unabhängigkeit nicht nur vom „Staat“ (wie die Kultusminister fälschlicherweise in der VRS-Presseerklärung bezeichnet werden), sondern
auch vom großen Kapital und von Verbandsinteressen.

Thomas Paulwitz
Schriftleiter
thomas-paulwitz@deutsche-sprachwelt.de

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Theodor Ickler
07.03.2002 10.23
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Kapitalisten?

Der Staat interessiert sich so wenig für die Rechtschreibung wie die Kapitalisten.
Ursprünglich hatten die staatlichen Schulbehörden den Unterricht im Sinn, der vor oder unmittelbar nach der Reichsgründung an einer Vereinheitlichung der RS interessiert sein mußte. Nachdem die Einheitsorthographie hundert Jahre lang eingeübt war und gut funktionierte, mußten die Reformeiferer den Staat zum Jagen tragen. Sie holten sich von ihm, wie Zabel so unnachahmlich sagt, den Auftrag. Das war eine Glanznummer. Der Staat wollte nämlich gar nicht. Das läßt sich aus den Zabel-Dokumenten noch ablesen.
Als das Ding am Laufen war, entstanden Interessen bei Verlegern (an Planungssicherheit), und es kann sein, daß ganz große Verlage die Reform als Gelegenheit zur Marktbereinigung nutzten. Klett schluckte Auer, Bertelsmann schluckt vielleicht Brockhaus, wer weiß?
__________________
Th. Ickler

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Thomas Paulwitz
07.03.2002 09.18
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Tatsache ist doch, daß die Kultusminister die Regelung der Rechtschreibung erst an sich gerissen und dann wieder abgegeben haben. Bei dem letzten Treffen der Kultusministerkonferenz wurde doch deutlich, daß die Minister (zu deutsch Staatsdiener) nicht mehr daran denken, sich groß mit der Rechtschreibreform zu beschäftigen und lieber die Zwischenstaatliche Rechtschreibkommission im Verbund mit den großen Verlagen vor sich hin werkeln lassen.

Der Staat könnte aber auch einen freien Markt schaffen. Tut er das nicht, bekommen wir eben die heutigen Zustände, und die Kapitalisten beherrschen den Staat und „weisen ihn die Schranken“.
__________________
Thomas Paulwitz
http://www.deutsche-sprachwelt.de

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Matthias Dräger
07.03.2002 06.27
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Entstaatlichung
8.3.2002
Theodor Ickler
KOMMENTAR



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Mißverständnis

Ich schlage vor, das Nachrichtenbrett von dieser Diskussion zu entlasten und dorthin zurückzukehren, wo sie ja bereits seit längerer Zeit geführt
worden ist, also ins Forum.

FriMar803:29:32GMT2002

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1. Entwurf
8.3.2002
Matthias Dräger
KOMMENTAR



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Klärung der Begriffe – ein Versuch

Staatliche (präscriptive) Rechtschreibung versus normale (descriptive) Rechtschreibung

„Alte“ Rechtschreibung:

Halbstaatliche Regelung, „Duden ist verbindlich in allen Zweifelsfällen“: de facto descriptiver (beschreibender)
Ansatz, Ausrichtung an der Rechtschreibung der Schreibgemeinschaft, aber noch mit unnötigen
Spitzfindigkeiten

Kennzeichen: breiteste Akzeptanz, aber noch unnötige Einzelfestlegungen
Wörterbuch: Sehr gute Benutzbarkeit auch älterer Auflagen



Staatliche Rechtschreibung:

Rechtschreibreform(en), d. h. vorgegebenene, konstruierte, künstliche Rechtschreibung (die Gemeinschaft der
Schreibenden entmündigend)

Kennzeichen: Willkürliche Einführung neuer, konstruierter Schreibweisen und Regeln, ohne Notwendigigkeit, z. B. „Schloß“, „daß“, plötzlich,
ohne erkennbaren Anlaß, zu „Schloss“, „dass“ (in diesem Fall mit Verschlechterung und Verflachung der Schrift zum Nachteil der Leser)
Fortschreibung der willkürlichen Schreibungen durch neue willkürliche Schreibungen durch eine Zwischenstaatliche Kommission in Verbindung
mit dem „Staat“ (d. h. vor allem: Frau Palmen-Schrübbers, etc.) treu ergebenen Wörterbuchverlagen
Wörterbücher:großes Geschäft mit immer wieder neuen, vorfristig veralteten Ausgaben zu Lasten der Allgemeinheit



Neuer Ansatz (Ickler):

Rein deskriptive Rechtschreibung: Dokumentation der tatsächlich verwendeten Rechtschreibung,
Selbstnormierung des Systems der allgemein akzeptierten Rechtschreibung, normale Rechtschreibung

Kennzeichen: Beibehaltung der bisher verwendeten bewährten Rechtschreibung. Muß sich als neues Konzept behaupten gegenüber einer von
Amts wegen angeordneten mehr oder weniger willkürlichen, teils ungrammatikalischen Rechtschreibung („so Leid es mir tut“).
Hat die Staatsmacht gegen sich, wie sie derzeit in Form einigen namentlich bekannter „Einzelkämpfer“ auftreten (und die von sich kaum
behaupten dürfen, daß sie den Willen der Mehrheit der Bevölkerung oder gar der Gemeinschaft der professionell Schreibenden repräsentieren).
Wörterbuch: wie vormals der „Duden“ voraussichtlich lange „Standzeit“, da an der Schreibgemeinschaft ausgerichtet

KOMMENTAR: Mißverständnis

FriMar801:22:51GMT2002

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Verlage und Staat
8.3.2002
Thomas Paulwitz
KOMMENTAR



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Verlage bedienen sich der Staatsmacht...

... und weisen damit den Staat in die Schranken.

„Dieser Kommentar ist mir leider unverständlich. Soweit ich es durchschaue, haben große Verlage sich der Staatsmacht bedient ...“

Eben. Und den schwachen Staat in die Schranken gewiesen.

„...und genießen, wie man sieht, die besondere Rücksichtnahme der Rechtschreibkommission. Aber sonst? Was mit Entstaatlichung der
Rechtschreibung gemeint ist, sollte klar genug sein.“

Mit dem ungenauen Begriff „Entstaatlichung“ kann eigentlich nur gemeint sein, daß der Staat die Rechtschreibung nicht mehr den großen
Verlagen überläßt, sondern für möglichst große Freiräume sorgt, in denen die Sprachgemeinschaft die Sprache gestalten kann. Schafft er die
Freiräume nicht, bedienen sich eben die Kapitalisten der Sprache.

ThuMar721:27:14GMT2002

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Sprache ohne Staat
7.3.2002
Theodor Ickler
KOMMENTAR



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Wie bitte?

Dieser Kommentar ist mir leider unverständlich. Soweit ich es durchschaue, haben große Verlage sich der Staatsmacht bedient und genießen, wie
man sieht, die besondere Rücksichtnahme der Rechtschreibkommission. Aber sonst? Was mit Entstaatlichung der Rechtschreibung gemeint ist,
sollte klar genug sein.

KOMMENTAR: Verlage bedienen sich der Staatsmacht...

KOMMENTAR: Klärung der Begriffe – ein Vesuch

ThuMar720:48:58GMT2002

... Verweis auf diesen Datensatz kopieren.

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Staat und Sprache
7.3.2002
Thomas Paulwitz
KOMMENTAR



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„den Staat in seine Schranken weisen“

So wie Bertelsmann?

„Um der Sprachgemeinschaft als einer entdeckenden und erfindenden Gruppe gerecht zu werden, muß man freilich den Staat in seine Schranken
weisen.“

Die großen Wörterbuchverlage haben den Staat eigentlich ziemlich erfolgreich in die Schranken gewiesen. Ob es der Rechtschreibung gefrommt
hat, bezweifle ich.

KOMMENTAR: Wie bitte?

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Theodor Ickler
07.03.2002 03.43
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Entstaatlichung

Auf der Nachrichtenseite schrieb Thomas Paulwitz:

„Mit dem ungenauen Begriff „Entstaatlichung“ kann eigentlich nur gemeint sein, daß der Staat die Rechtschreibung nicht mehr den großen Verlagen überläßt, sondern für möglichst große Freiräume sorgt, in denen die Sprachgemeinschaft die Sprache gestalten kann. Schafft er die Freiräume nicht, bedienen sich eben die Kapitalisten der Sprache.“

Demnach wäre eine staatliche Orthographie dadurch gekennzeichnet, daß der Staat es den großen Verlagen überläßt, wie geschrieben wird. In England richtet sich die Schulorthographie, soweit ich weiß, nach den maßgeblichen Wörterbüchern einiger weniger großer Verlage. Das wäre also im Sinne von Herrn Paulwitz eine staatliche Rechtschreibung. Bei uns bezweckt die Reform laut Blüml, die Rechtschreibung den Verlagen zu entreißen und in die staatliche Kompetenz zurückzuholen, d. h. durch eine ständige staatliche Kommission betreuen zu lassen. (Junktim von Neuregelung und Aufhebung des Dudenprivilegs.) Das wäre laut Paulwitz Entstaatlichung.

Bei einer solchen Umkehrung der Begriffe kann ich nicht mithalten. Mir ist es schon unbegreiflich, in welchem Sinne der Staat „Freiräume“ schaffen könnte oder sollte, in denen wir die Sprache gestalten können. Als ob Zwang und Unfreiheit das Natürliche wäre. Die Frage ist doch, nach welchem Maßstab in der Schule die Rechtschreibung gelehrt und bewertet werden soll. Bisher legte der Staat als Schulaufsicht die Dudennorm zugrunde und neuerdings die von der eigenen Reformkommission geschaffene Neuregelung. Ich halte beides für verfehlt und setze dagegen die übliche Rechtschreibung selbst, zu ermitteln durch jeden, der sich dazu fähig fühlt. Auch große Verlage natürlich, ob kapitalistisch oder nicht, das geht doch keinen etwas an.
__________________
Th. Ickler

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Thomas Paulwitz
03.03.2002 18.09
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Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Christian Melsa

Die Frage ist also: Reden wir vom idealen grundgesetzkonformen Staat, oder reden wir vom faktischen Staat, mit dem wir es tatsächlich zu tun haben?


Wir müssen von beidem reden, um das Problem „Rechtschreibreform“ politisch lösen zu können.
__________________
Thomas Paulwitz
http://www.deutsche-sprachwelt.de

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Christian Melsa
03.03.2002 17.47
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Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Thomas Paulwitz
Bundesrat und Bundestag gehören selbstverständlich nicht zur Regierung, sondern sind Parlamente, die – direkt oder indirekt – vom Staatsvolk gewählt werden. Der Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt, der Kanzler schlägt dem Bundespräsidenten die Minister vor. Minister und Kanzler bilden die Bundesregierung. Dort ist derzeit kein Abkömmling der CDU/CSU zu finden, so daß man nicht von einer „rot-grün-schwarzen Regierung“ sprechen kann.
Klar, so sind die Begriffe idealerweise gedacht, die Sie hier erklären. Ich hatte ja den Begriff „Regierung“ auch nur mal probeweise etwas in bezug auf die faktischen Einflußzusammenhänge relativiert, um den Ansatz aufzugreifen, den Sie vorher zu „Staat“ und „Volk“ ins Gespräch gebracht hatten.

Die Frage ist also: Reden wir vom idealen grundgesetzkonformen Staat, oder reden wir vom faktischen Staat, mit dem wir es tatsächlich zu tun haben?

Zitat:
In der verfassungsmäßigen Ordnung sind weder Kultusministerkonferenz (KMK) noch Wörterbuchverlage zu finden. Nicht nur mit der Umsetzung der Rechtschreibreform versucht die KMK, die Ordnung zu beseitigen. Widerstand läßt sich also auch verfassungsrechtlich begründen.
Sehr richtig.

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Thomas Paulwitz
03.03.2002 17.15
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Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Christian Melsa
Was ist denn aber nun „Regierung“? Wir reden üblicherweise von einer rot-grünen Bundesregierung. Dabei können SPD und Bündnis 90/die Grünen gar nicht alles auf Bundesebene allein durchsetzen, oft wird auch die Zustimmung der CDU benötigt, die derzeit den Bundesrat dominiert. Aber wer würde schon behaupten, wir hätten eine rot-grün-schwarze Regierung?

Oder müßten wir nicht andererseits sagen, wir haben eine Volksregierung? Denn schließlich werden doch die Parlamente vom Volk bestimmt. Nun gut, auf diese Weise kann das Volk nur sehr indirekt Einfluß nehmen, aber selbst Parlament, Bundeskanzler, Minister usw. können nur Anweisungen geben, handeln tun immer andere.

Man könnte weiterhin sagen, auch Mitwirkende von Wörterbuchredaktionen und der Kultusministerkonferenz gehörten ja zum Volk. Demnach würden deren Aktionen ja doch wieder vom Volk ausgehen. Und wenn das Volk mit dem Staat identisch ist ...

Das läuft alles auf dasselbe hinaus, wie zu sagen, Holz und Baum seien miteinander identisch.



Sie werfen aber auch alles durcheinander. Eine Regierung wird nicht von Parteien gebildet, sondern – was nicht sein muß – getragen. Es gibt auch parteilose Minister.

Aber, richtig ist, daß Parteien sehr viel Einfluß auf den Staat und seine Regierung ausüben, um nicht zu sagen, zu viel.

Ein Schnellkurs:
Bundesrat und Bundestag gehören selbstverständlich nicht zur Regierung, sondern sind Parlamente, die – direkt oder indirekt – vom Staatsvolk gewählt werden. Der Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt, der Kanzler schlägt dem Bundespräsidenten die Minister vor. Minister und Kanzler bilden die Bundesregierung. Dort ist derzeit kein Abkömmling der CDU/CSU zu finden, so daß man nicht von einer „rot-grün-schwarzen Regierung“ sprechen kann.

++++++++++++++

Zum Abschluß noch Auszüge aus dem Grundgesetz:

Artikel 7
(1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.

Artikel 20
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

++++++++++++++++

In der verfassungsmäßigen Ordnung sind weder Kultusministerkonferenz (KMK) noch Wörterbuchverlage zu finden. Nicht nur mit der Umsetzung der Rechtschreibreform versucht die KMK, die Ordnung zu beseitigen. Widerstand läßt sich also auch verfassungsrechtlich begründen.
__________________
Thomas Paulwitz
http://www.deutsche-sprachwelt.de

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