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Staat und Sprache
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Theodor Ickler
02.05.2004 14.25
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Bekanntlich verändert die Neuregelung die „rechtsprechende Gewalt“ in eine „Recht sprechende“, während die „gesetzgebende“ unverändert bleibt. Google kann es kaum glauben. Gibt man „Recht sprechende“ ein, erhält man zwar über 150 Belege, wird aber trotzdem gefragt „Meinten Sie rechtsprechende?“ Sehr aufmerksam, vielen Dank!
Übrigens bietet http://www.br-online/wissen-bildung auch hyperkorrekt: „Der Ministerrat ist das wichtigste Gesetz gebende Organ der EU.“
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Th. Ickler

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Theodor Ickler
02.05.2004 14.12
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Geld wie Heu

Gestern auf der Autobahn machte mich Herr Dörner darauf aufmerksam, daß an den unzähligen Baustellen der Hinweis auf den „Reißverschluß" mit einer Folie überklebt worden ist, auf dem „Reißverschluss“ steht, offenbar damit die mitreisenden Schulkinder sich nicht die Augen verderben. Insofern kann man das als Bildungsinvestition verbuchen. Noch teurer muß das bundesweite Auswechseln aller Schilder gewesen sein, auf denen bisher ein „Schloß" genannt wurde. Recht so! An der Bildung zu sparen wäre ganz verkehrt.
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Th. Ickler

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Ruth Salber-Buchmüller
30.04.2004 12.55
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blinder Gehorsam

es paßt zu „Staat und Sprache“

Frederick Forsyth in der WELT
30.04.04 (literarische Welt):
Europa? Welches Europa?

"...Es ist keine Frage, die
Deutschland jemals gequält hätte,
denn die Deutschen werden
wie immer genau das tun, was man
ihnen befiehlt.

(Die Formulierung „Befehl ist
Befehl“ konnte nur in
Deutschland entstehen. Das
britische Äquivalent lautet:
„Warum sollte ich?“)

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Ruth Salber-Buchmueller

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Elke Philburn
30.04.2004 11.40
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Feministische Sprachschöpfung verfehlt ihr Ziel.
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http://www.vrs-ev.de/

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Thomas Paulwitz
26.03.2002 18.11
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Staat und Spaß

Alles schön und gut, aber das Entwickeln von Gedanken fällt mir nun einmal leichter, wenn ich nicht nach Anregungen suchen muß wie nach einer Nadel im Heuhaufen.

„Spaß kann man nicht verordnen“. Richtig, obwohl wir einen so genannten „Spaßkanzler“ haben, mit seinem Motto: „Regieren macht Spaß". Daß vor lauter Spaß die Hand des Kanzlers ruhig geblieben ist und die Probleme weiter außer Kontrolle gekommen sind, mag mit dem ganzen Medienspaß zusammenhängen. Womit wir wieder wenigstens beim Staat wären. Und um zum Thema Rechtschreibung zu kommen: Die Toleranz-Metaregel der Rechtschreibkommission scheint mir auch so ein Spaßgesetz zu sein.

„Fröhliche Wissenschaft“ – ja, aber bitte aus lauter Jux und Dollerei nicht die Probleme vernachlässigen!
__________________
Thomas Paulwitz
http://www.deutsche-sprachwelt.de

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Theo Grunden
26.03.2002 08.59
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Re: Thema?

Re zum Thema? „Leid„thema?

Zum (ursprünglichen) Thema eines Strangs – wie ernst es auch immer sein mag – kehrt man am besten dadurch zurück, daß man neue Gedanken dazu formuliert und dann hier veröffentlicht. Sobald auch nur einer der hier mitlesenden, –denkenden oder –schreibenden Sprachinteressierten es für richtig oder wichtig hält, darauf einzugehen, wird er es schon tun. Und keiner der (von Herrn Paulwitz so genannten) Spaßvögel wird es ihm übelnehmen, im Gegenteil! Diese Zuversicht habe ich in der relativ kurzen Zeit meines Mitlesens hier gewonnen.

Nicht nur eng an einem Thema zu kleben, sondern auch mal auszuschweifen (z.B. um Luft und Motivation zu holen oder den Blickwinkel zu ändern), ist ein gar nicht so seltenes Phänomen, nach meiner (allerdings ganz persönlichen) Ansicht sogar oft ein angenehmes. Das gilt nicht nur für Diskussionen, sondern auch im allgemeinen (z.B. in der Sprachwelt oder der Musikwelt). Die Gewißheit, daß man schon noch wieder zum Thema zurückkommt, erhält die Spannung.

Manche Diskussionen „schlagen schon mal über die Stränge“, will sagen: sie finden in einem anderen Strang statt als dort, wo man sie vielleicht gerne lieber sähe. Das sollte man nicht zu „sträng“ beurteilen. In welcher Rubrik wäre denn wohl (u.a.) Heiterkeit eher angebracht? In „Es gehört nicht hierher, aber ...“?

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Elke Philburn
25.03.2002 19.47
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Spaß kann man nicht verordnen, Herr Paulwitz.

Der ergibt sich entweder aus dem Thema heraus oder auch nicht.

Wobei ich der Meinung bin, daß ein klein bißchen Spaß auch einer ernsten Diskussion nicht schadet. Im Gegenteil.

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Thomas Paulwitz
25.03.2002 14.21
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Thema?

Was haben eigentlich die letzten Beiträge mit dem Thema „Staat und Sprache“ zu tun? Ich glaube, die anfangs noch ernsthafte Diskussion verfranst aufgrund gewisser Spaßvögel.

Spass muss ssein, aber gibt es dafür nicht andere Rubriken?
__________________
Thomas Paulwitz
http://www.deutsche-sprachwelt.de

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Elke Philburn
25.03.2002 11.43
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Ich kenn das nicht mehr.

Bin halt schon ein älterer Semestler.

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Christoph Kukulies
25.03.2002 08.02
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Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Elke Philburn
Möglicherweise sind die Gepflogenheiten der Unis unterschiedlich, aber ich kann mich nicht daran erinnern, Erstsemestler an der TU Braunschweig gehört oder gelesen zu haben.

Eine Suche auf der Website der TU BS ergibt 0 Ergebnisse für Erstsemestler, dafür aber mehrere für Erstsemester, wobei es unter anderem im Sinne von „ErstsemesterstudentenInnen“ gebraucht wird.

Hier ein Beispiel.

(Ist Erstsemestler mit Hinblick auf die Morphologie nicht ein wenig schräg? Das setzt ja semest- als Stammwort voraus.)


Da haben Sie sicher recht. Mein Sprachgefühl sagt mir, daß „Lieber Erstsemester“ als Anrede irgendwie komisch klingt. (Nicht allerdings „Ich unterrichte lieber Erstsemester“).

Es gibt ebenso zahlreiche Beispiele für die Verwendung von „Erstsemestler“.

Beispiel I

Beispiel II


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Christoph Kukulies

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Christoph Kukulies
25.03.2002 07.45
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Re: Schräg

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Reinhard Markner
Erstsemestler klingt wie Weiterwurstler, also nicht sehr akademisch und ein bißchen süddeutsch, als käme es von *semesterln.
Erstklässer hört sich an, als sei es von erstklassig abgeleitet statt von erster Klasse. In Köln sagt man i-Dötzchen dazu (i-Pünktchen). Hübsch, wie ich finde.


Also, Herr Markner, zuerst ist klingt Ihnen Erstsemestler nicht akademisch genug, dann kommen Sie mit I-Dötzchen.

Bei der Einschulung in die Volksschule (Schwerinschule in Düsseldorf-Derendorf) wurde uns Erstkläßlern damals immer hinterhergerufen „I-Dötzchen, Kaffeeklötzchen“.
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Christoph Kukulies

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Reinhard Markner
24.03.2002 23.37
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Schräg

Erstsemestler klingt wie Weiterwurstler, also nicht sehr akademisch und ein bißchen süddeutsch, als käme es von *semesterln.
Erstklässer hört sich an, als sei es von erstklassig abgeleitet statt von erster Klasse. In Köln sagt man i-Dötzchen dazu (i-Pünktchen). Hübsch, wie ich finde.

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Elke Philburn
24.03.2002 21.13
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Möglicherweise sind die Gepflogenheiten der Unis unterschiedlich, aber ich kann mich nicht daran erinnern, Erstsemestler an der TU Braunschweig gehört oder gelesen zu haben.

Eine Suche auf der Website der TU BS ergibt 0 Ergebnisse für Erstsemestler, dafür aber mehrere für Erstsemester, wobei es unter anderem im Sinne von „ErstsemesterstudentenInnen“ gebraucht wird.

Hier ein Beispiel.

(Ist Erstsemestler mit Hinblick auf die Morphologie nicht ein wenig schräg? Das setzt ja semest- als Stammwort voraus.)

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Henrik Swaton
24.03.2002 19.21
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Erstklässer/Erstklässler

Es gibt sehrwohl die Erstklässer. Lt. DUDEN mitteldt. für Erstklässler (Erstkläßler).

Nachschlagen hilft manchmal weiter.

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Christoph Kukulies
24.03.2002 17.37
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Re: Erstsemest(l)er

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Elke Philburn
Möglich ist beides, wobei die Variante ohne l wohl die häufigere ist.

Hier muß ich Ihnen leider widersprechen, Frau Philburn.
Erstsemester ist schlichtweg falsch. Sie haben wohl schnell mal gegoogled?

Wenn man von den Erstsemestlern im Sinne von Erstkläßlern – es heißt im übrigen auch nicht Erstklässer – spricht, kommt immer ein „l“ hinein.

Spricht man vom Erstsemester, dann meint man sozusagen den „Jahrgang“, also nicht einzelne Personen.

Ich habe noch nie jemand vor der versammelten Studentschaft „liebe Erstsemester“ sagen hören.


(Ich wollte eine Schmunzelschnute hinzufügen, aber ich sehe sie nicht)
__________________
Christoph Kukulies

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