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Unsere Politiker und die RSR
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J.-M. Wagner
12.02.2002 17.51
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Re: "Treibjes pervers"

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Norbert Schäbler
Mehr denn je vermisse ich klare Konturen und eindeutige Begriffe!

Zur Norm darf ich nicht mehr »Norm« sagen, weil das ein alter Hut ist, wobei die Moral, über die ich ebenfalls manchmal spreche, ein noch älterer Hut ist.
Außerdem sind Fehler (laut hiesiger Diskussion) keine Fehler mehr, weil es keine Norm gibt (oder keine mehr geben soll), denn – so ein möglicher logischer Schluß: eigentlich ist die Norm der Fehler, und wenn diese nicht mehr ist, führt sich die Rede vom »Fehler« ad absurdum.

[...]

Ich wundere mich darüber, daß das Wort »Fehler« abgeschafft wurde, denn nachdem die Herren Kultusminister der gesamten Gesellschaft eine Norm übergestülpt haben, haben sie gleichermaßen den Fehler wieder etabliert. Denn jede Abweichung von der Norm ist strenggenommen, einfach und allgemeinverständlich ausgedrückt ein Fehler!

Wir sprechen doch nach wie vor über Realitäten und nicht über Visionen und Wunschvorstellungen! Oder?
Ach, Herr Schäbler, nehmen Sie's nicht so schwer; Sie haben doch erkannt (oder etwa nicht?), daß »eigentlich die Norm der Fehler ist«, und also wird es Zeit, sich nicht so sehr an möglichen Fehlern, sondern an stilistisch gutem und grammatisch richtigem Deutsch zu orientieren! »Werte« sind zum Glück nie ein Alter Hut (Warum schreibt man den eigentlich nicht groß? Weil jeder weiß, daß es im übertragenen Sinn gemeit ist, genau wie bei der Großen Glocke, an die man etwas hängt – oder auch nicht?) – hoffentlich –, und ich gehe mal davon aus, daß Sie welche haben, an denen Sie sich orientieren können – mehr als an »klaren Konturen und eindeutigen Begriffen«. Oder?

Zitat:
Ich sehe, daß die obersten Staatsdiener (das sind die Herren Minister) ihre Untertanen (das sind z.B. die Herren Lehrer) gezwungen haben, Fehler zu unterrichten, obwohl diese Fehler frühzeitig, bereits im Jahre 1997 als Fehler/Mängel/Widrigkeiten/ungelenke Ausdrücke analysiert waren.
Ich sehe, daß die inzwischen dritte Revision erneut Fehler auskämmt (aber noch lange nicht alle Widrigkeiten erfaßt hat, obwohl diese bekannt sind) und daß sie sich damit entschuldigt, daß sich dies oder jenes in der Praxis nicht bewährt habe, daß aller Anfang schwer sei, oder daß neuere Erkenntnisse zur Umkehr veranlaßt hätten.
Wie bitte, Sie kennen etwas vom Inhalt der dritten Revision – oder wie ist diese Bemerkung zu verstehen?

Zitat:
Nein! Ich bin gegen diese permanente Lüge, gegen diese Heuchelei, gegen wandelbares Staatsrecht, gegen heute zugeteilte und morgen willkürlich eingeschränkte Freiheit!

Ihre Beiträge, lieber Herr Schäbler, lassen in letzter Zeit sowohl kämpferische Überzeugung als auch Resignation erkennen. Verdeutlichen Sie letztere doch mal etwas konkreter, und zwar in folgendem Sinn: Mir geht es diesem Forum zwar vordringlich um neue Argumente, mit denen man die Aufmerksamkeit „der Politiker“ wieder auf das Thema »Reform der Reform«, besser: »Rückkehr zur Vernunft« zu lenken vermag, aber auch eine Sammlung von bereits erfolglos versuchten Strategien ist lehrreich, damit man nicht unnütz seine Kräfte vergeudet.

Herr Ickler hat ja bereits bemerkt, daß man mit bestimmten »Argumenten und Beweisen« nicht weiterkommt; und die Erfahrungen von Herrn Metes sprechen dafür, daß die Zeit des Wahlkampfes eine „Saure-Gurken-Zeit“ für die Gegner der RSR werden wird, weil sich kein Politiker, der auf Stimmenfang aus ist, mit diesem Thema auseinandersetzen wird. Das bedeutet aber auch, daß noch etwas Zeit bleibt, um neue Argumente zu sammeln und Pläne für die Zeit nach der Wahl zu schmieden, wenn man mit „den Politikern“ wieder etwas vernünftiger reden kann.
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Jan-Martin Wagner

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Jörg Metes
12.02.2002 12.03
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Bündnis 90 / Grüne

Auf einer privaten Feier konnte ich mich kurz mit einem Mitarbeiter Joschka Fischers unterhalten. Er hat mir seine Tätigkeit beschrieben als die Beobachtung und Bewertung der öffentlichen Diskussion und Meinungsbildung. Er hat die Themen herauszufiltern, zu denen Fischer und die Grünen Position beziehen sollten, und er hat Vorschläge zu machen, wie diese Position aussehen könnte. Ich habe ihn auf das Thema Rechtschreibreform angesprochen. Er hat es nur kopfschüttelnd von sich gewiesen: Das sei kein Thema. Ich habe das Thema PISA-Studie genannt. Er hat mir noch zugegeben, daß wenigstens das eines sei – wenn auch keines für die Grünen (in dem Sinne, daß sie damit im Wahlkampf punkten könnten) – , und dann sofort das Weite gesucht. Es war, als hätte ich ihn auf die Bedrohung der Erde durch Außerirdische angesprochen.
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Jörg Metes

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Theo Grunden
12.02.2002 08.09
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Junge Union - alte Schreibung

(Entschuldigung, Herr Wagner, Sie haben recht, aber hier paßte das „alte“ gerade so schön!)

Auf einem (eigentlich nur politisch motivierten) Internet-Spaziergang entdeckte ich eine kleine orthographische Sehenswürdigkeit: die Junge Union begrüßte mich auf ihrer Homepage auf erfreulich unreformierte Art, mit höflichem „Du“ und „Dich“ (das läßt man sich auch – oder gerade – als „Alter“ gern gefallen), und (zumindest satz-)verbindendem „daß“. Hat das irgendeine Bedeutung? Ich werd’ mich mal drum kümmern!

In der englischartigen Schreibung für die (erbetene) E-Post allerdings beweisen die Jungunionisten (noch) keine Einigkeit: einmal „E-Mail“ und einmal „Email“. Aber das hat ja mit der RSR nichts zu tun, ist vielleicht auch ein Zeichen für Offenheit. Oder ein Zugeständnis an Edmund Stoiber, der es auf seiner Homepage genauso macht (siehe dazu auch Forum > Rechtschreibforum > Fremdwörter > E-Videntes ...)?

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Norbert Schäbler
11.02.2002 21.58
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Let's go

Let's go west or east or anyway. We'll arrive.

Oder auch: The way is the Ziel.
„Mainthing you win“.


– geändert durch Norbert Schäbler am 13.02.2002, 07.16 –
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nos

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Elke Philburn
11.02.2002 20.30
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Zitat:
Denn jede Abweichung von der Norm ist strenggenommen, einfach und allgemeinverständlich ausgedrückt ein Fehler!

Eine Abweichung von der Norm kann man auch ganz vornehm Deviation nennen.

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Norbert Schäbler
11.02.2002 18.54
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"Treibjes pervers"

Mehr denn je vermisse ich klare Konturen und eindeutige Begriffe!

Zur Norm darf ich nicht mehr „Norm“ sagen, weil das ein alter Hut ist, wobei die Moral, über die ich ebenfalls manchmal spreche, ein noch älterer Hut ist.
Außerdem sind Fehler (laut hiesiger Diskussion) keine Fehler mehr, weil es keine Norm gibt (oder keine mehr geben soll), denn – so ein möglicher logischer Schluß: eigentlich ist die Norm der Fehler, und wenn diese nicht mehr ist, führt sich die Rede vom „Fehler“ ad absurdum.

Vielleicht werfe ich da auch einiges durcheinander, aber ich komme mir langsam vor wie beim „Treibjes pervers“.
Das ist ein Spiel mit Federball und Federballschlägern.
Der den härtesten Bums hat, treibt den anderen quer über den Hof.
Pervers allerdings wird das Spiel, wenn nur einer einen Schläger hat, und der andere darf den Ball nur mit bloßer Hand zurückwerfen.
Da braucht man dann nicht lange über den späteren Sieger des Spiels rätseln.

Was ich nicht verstehe ist folgendes:
Es hat eine Rechtschreibreform gegeben, die mit einem Handstreich das Faktische beseitigte.
Dabei gab das Bundesverfassungsgericht denen Recht, die diesen Handstreich führten; sinngemäß mit folgenden Worten: „Wenn überhaupt eine staatliche Instanz das Recht besitzt, auf die Schriftsprache einzuwirken, dann ist dies die kultusministerielle Ebene“.
Und somit konnten zumindest alle Lehrer verpflichtet werden, den Schülern eine neue S-Laut-Regelung beizubringen.
Ergebnis war (wurde) jene übergestülpte Norm – eine Schreibgewohnheit, wie sie vorher in der Gesellschaft lediglich bei Schreibunkundigen oder Regelunwilligen anzutreffen war.

Auf Seiten der Reformkritiker machte daraufhin das Wort „Geiselhaft“ die Runde, eine Wortschöpfung, die den Zustand äußerst präzise beschrieb.

Mehr denn je vermisse ich klare Konturen und eindeutige Begriffe!

Ich wundere mich darüber, daß das Wort „Fehler“ abgeschafft wurde, denn nachdem die Herren Kultusminister der gesamten Gesellschaft eine Norm übergestülpt haben, haben sie gleichermaßen den Fehler wieder etabliert. Denn jede Abweichung von der Norm ist strenggenommen, einfach und allgemeinverständlich ausgedrückt ein Fehler!

Wir sprechen doch nach wie vor über Realitäten und nicht über Visionen und Wunschvorstellungen! Oder?

Ich sehe, daß die obersten Staatsdiener (das sind die Herren Minister) ihre Untertanen (das sind z.B. die Herren Lehrer) gezwungen haben, Fehler zu unterrichten, obwohl diese Fehler frühzeitig, bereits im Jahre 1997 als Fehler/Mängel/Widrigkeiten/ungelenke Ausdrücke analysiert waren.
Ich sehe, daß die inzwischen dritte Revision erneut Fehler auskämmt (aber noch lange nicht alle Widrigkeiten erfaßt hat, obwohl diese bekannt sind) und daß sie sich damit entschuldigt, daß sich dies oder jenes in der Praxis nicht bewährt habe, daß aller Anfang schwer sei, oder daß neuere Erkenntnisse zur Umkehr veranlaßt hätten.

Nein! Ich bin gegen diese permanente Lüge, gegen diese Heuchelei, gegen wandelbares Staatsrecht, gegen heute zugeteilte und morgen willkürlich eingeschränkte Freiheit!
Kein Toter der sein Leben am Eisernen Vorhang ließ, wird dadurch wieder lebendig – er wird nicht einmal rehabilitiert – nachdem sich das System überlebt hat, weil es morbide war.


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nos

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J.-M. Wagner
11.02.2002 18.19
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Re: Zu "neu? alt?"

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Michael Krutzke
„Neu“ und „alt“ werden häufig als wertend angesehen. Zumal, wenn sich mit dem Gebrauch Interessen verbinden – die von Politikern etwa. Allerdings ist die Frage durchaus offen, ob man eine solche Wertzuordnung in jedem Fall mitmacht bzw. sich aufzwingen läßt. Ansonsten spiegelt sich oft auch nur die Kennzeichnung der „Zustandsänderung“ wider. Bei den Eltern, auf die ich mich in meinem Beitrag bezog, war das so.
An eine unterschwellige Wertung (gut/schlecht) hatte ich garnicht gedacht, und gerade im Gegenteil angenommen, mit reformiert und unreformiert die »Zustandsänderung« besser (d. h. „wertfreier“) beschreiben zu können.

Zitat:
Ich glaube, mit reformiert und unreformiert könnte es sich ganz ähnlich verhalten. Eine Reform wurde ja lange Zeit mit etwas Positivem verbunden. Deshalb bezeichnen Politiker jede Verschlechterung, Kürzung und selbst offenkundige Schweinereien als „Reform“. (Sehr gut zu beobachten in der Schulpolitik.) Es mag sein, daß der Lack vom Reform-Begriff in den Augen des reformerfahrenen Volks schon recht verschrammt ist. Aber – unsere Rechtschreibverunstalter haben dem Wörtchen offenbar noch so viel positive Strahlkraft beigemessen, daß sie es auf das Etikett für ihr Machwerk druckten. (...) Die RSR-Kritiker bemühen deshalb ja häufig die Gänsefüßchen beim zweiten R, um sich bei der eigenen Benutzung des R-Wortes vom Sprachgebrauch der „Reformer“ zu distanzieren (ich tue es selbst in Gesprächen mit einer entsprechenden Geste).
Das kann man ja bei der Verwendung von reformiert im „mündlichen“ Ausdruck immer noch tun, im schriftlichen sollte man solche Anspielungen, die nicht den Kern des Themas ausmachen, eher beiseitelassen – es sei denn, man will (wie etwa H.-J. Martin) den Aspekt der „Echtheit der Reform“ explizit diskutieren.

Mir kam es vor allem darauf an, daß »alte Rechtschreibung« zu sehr nach »veralteter Schreibung« klingt, d. h. nach einer inzwischen ungebräuchlichen Art zu schreiben. Das empfinde ich als „unterwürfig“ gegenüber den Reformbefürwortern; man drückt damit quasi aus, daß man etwas befürwortet, was nicht mehr aktuell ist, wo „der Zug schon abgefahren“ ist.

Zitat:
Für kleinkariert halte ich es nicht, wenn Sie sich Gedanken über dieses Thema machen und man darüber diskutiert. Allerdings könnten sich in der Kritikerschaft Sprachregelungen einbürgern, die gleichförmig wirken und dann Außenstehende abstoßen statt ihnen einen Erkenntnisgewinn zu verschaffen.
Das ist ein wichtiger Einwand, deshalb möchte ich beispielsweise die Bezeichnung »neue Amtsschreibung« (so schön man den Ausdruck auch finden kann) lieber nicht verwenden.

Zitat:
Ich für meinen Teil bemühe mich um einen unverkrampften Wortgebrauch, vertraue darauf, daß der Inhalt meiner Ausführungen zu „unserem“ Thema die Gleichungen neu = gut und alt = schlecht als nicht aufgehend entlarvt und führe bei Bedarf eine weitere Gleichung ein: „neu“ = alt. Die Beschreibung der geschichtlichen Randbedingungen für die Gültigkeit dieser Gleichung bewirkt dann manches Aha-Erlebnis.
Prima, und als Perspektive fehlt dann nur noch „alt“ = gut = hoffentlich wieder neu!
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Jan-Martin Wagner

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Michael Krutzke
11.02.2002 07.52
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Zu "neu? alt?" von J.-M. Wagner

Da ist etwas dran, Herr Wagner. „Neu“ und „alt“ werden häufig als wertend angesehen. Zumal, wenn sich mit dem Gebrauch Interessen verbinden – die von Politikern etwa. Allerdings ist die Frage durchaus offen, ob man eine solche Wertzuordnung in jedem Fall mitmacht bzw. sich aufzwingen läßt. Ansonsten spiegelt sich oft auch nur die Kennzeichnung der „Zustandsänderung“ wider. Bei den Eltern, auf die ich mich in meinem Beitrag bezog, war das so.

Ich glaube, mit reformiert und unreformiert könnte es sich ganz ähnlich verhalten. Eine Reform wurde ja lange Zeit mit etwas Positivem verbunden. Deshalb bezeichnen Politiker jede Verschlechterung, Kürzung und selbst offenkundige Schweinereien als „Reform“. (Sehr gut zu beobachten in der Schulpolitik.) Es mag sein, daß der Lack vom Reform-Begriff in den Augen des reformerfahrenen Volks schon recht verschrammt ist. Aber – unsere Rechtschreibverunstalter haben dem Wörtchen offenbar noch so viel positive Strahlkraft beigemessen, daß sie es auf das Etikett für ihr Machwerk druckten. (Wahrscheinlich reichen die politischen Wurzeln dieses staatlichen Eingriffs in eine Zeit zurück, in der mancher aufbrach, um Reformen zu fordern oder sie zu veranstalten. Oft durchaus gut gemeint, aber das ist ja bekanntlich nicht selten das Gegenteil von gut geworden.) Die RSR-Kritiker bemühen deshalb ja häufig die Gänsefüßchen beim zweiten R, um sich bei der eigenen Benutzung des R-Wortes vom Sprachgebrauch der „Reformer“ zu distanzieren (ich tue es selbst in Gesprächen mit einer entsprechenden Geste).

Für kleinkariert halte ich es nicht, wenn Sie sich Gedanken über dieses Thema machen und man darüber diskutiert. Allerdings könnten sich in der Kritikerschaft Sprachregelungen einbürgern, die gleichförmig wirken und dann Außenstehende abstoßen statt ihnen einen Erkenntnisgewinn zu verschaffen. Ich für meinen Teil bemühe mich um einen unverkrampften Wortgebrauch, vertraue darauf, daß der Inhalt meiner Ausführungen zu „unserem“ Thema die Gleichungen neu = gut und alt = schlecht als nicht aufgehend entlarvt und führe bei Bedarf eine weitere Gleichung ein: „neu“ = alt. Die Beschreibung der geschichtlichen Randbedingungen für die Gültigkeit dieser Gleichung bewirkt dann manches Aha-Erlebnis.

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Michael Krutzke

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J.-M. Wagner
10.02.2002 17.17
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neu? alt?

Eine kleine Anmerkung zum Sprachgebrauch, die ich auch in dem hier diskutierten Zusammenhang für wichtig halte, möchte ich auf folgenden Eintrag in einem Parallelstrang hin machen:

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Michael Krutzke (unter »VDS und Rechtschreibreform«; 07.02.2002)
Sehr oft treffe ich auf Eltern von Schulkindern, die sich mit der neuen Schreibung beschäftigen müssen, obwohl sie die Reform kritisch oder ablehnend betrachten. Sie wollen ihren Kindern ja auch helfen können, fürchten einen Spagat zwischen alter (die ihnen angenehmer ist) und neuer Schreibung und arrangieren sich deshalb mit der neuen.
Es mag zwar etwas kleinkariert wirken, aber mir gefallen die Bezeichnungen reformierte bzw. unreformierte Schreibung besser als neue bzw. alte Rechtschreibung. Weder ist die „neue“ Schreibung in allen Teilen wirklich neu – sie greift ja verschiedene Dinge aus dem (inzwischen) vorletzten Jahrhundert (oder noch älteres) auf –, noch ist die „alte“ wirklich veraltet, d. h. mehr oder weniger außer Gebrauch gekommen! In der Ausdrucksweise »alte Rechtschreibung« klingt unterschwellig „alt = überholt“ durch, und das stimmt ja nicht. Ich halte es daher für „psychologisch“ sinnvoll, beim Eintreten für die »Rückkehr zur Vernunft« nie von „der alten Rechtschreibung“ zu sprechen!

Politiker wollen immer, daß es vorangeht, genauer: daß sie das, was sie tun, als Fortschritt darstellen können. Ich vermute, die „alte Rechtschreibung“ wird – trotz ihrer Vorzüge –, wenn sie so bezeichnet wird, kaum als fortschrittlich aufgefaßt werden.

Diese Bezeichnung hat sich ja lediglich zur Unterscheidung von der »neuen Rechtschreibung« eingebürgert. Allerdings bringt es logischerweise mit sich, wenn man vermeidet, von „alter Rechtschreibung“ zu sprechen, daß man auch mit dem Ausdruck „neue Rechtschreibung“ Probleme bekommt. Im amtlichen Text heißt es nur »neue Rechtschreibregelung«. Man könnte zwar verkürzt von »neuer Amtsschreibung« sprechen, aber das halte ich für psychologisch ungeschickt, weil es zu sehr an Orwellsche Verhältnisse denken läßt. Mir erscheint letztlich die Bezeichnung »neue amtliche Regelung« recht sinnvoll, die man der »unreformierten Schreibung« gegenüberstellen kann, ohne sprachlich weder „vorauseilenden Gehorsam“ zu leisten noch systematisch-logische Probleme zu bekommen oder sich gar sachlich falsch auszudrücken.
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Jan-Martin Wagner

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J.-M. Wagner
10.02.2002 16.19
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Fromme Lügen, unfromme Wahrheiten

Dieser Beitrag von Th. Ickler steht im Original im Strang »Unwichtige Geschichtsfälschungen«; ich erlaube mir, ihn wegen des Themenbezuges hierher zu kopieren.   J.-M. Wagner

Auch die Bundesjustizministerin behauptet ja ganz amtlich, durch die neue Rechtschreibung trete nirgendwo eine Bedeutungsänderung ein, und damit rechtfertigt sie die Umstellung der Gesetzestexte. Sie irrt aber, und das tun alle, die ihr nacheifern.

Für Argumente und Beweise sind diese Leute aber nicht zugänglich.
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Th. Ickler

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Jörg Metes
09.02.2002 09.12
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Historisches

»...über dem Stillstand der späten Kohl-Jahre ist vergessen worden, daß Helmut Kohl einmal als der „Junge Wilde“ des deutschen Konservatismus gegolten hatte, der Mitte der fünfziger Jahre, also schon während der fetten Jahre des Kanzlerwahlvereins, gegen die „Verbürgerlichung der Partei“ antrat. Das Establishment der Partei lernte ihn erst fürchten und dann bewundern, als er mit meisterhaft eingefädelter Intrige den Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Altmeier ausschaltete, der die CDU noch wie eine Honoratiorenpartei führte. Kohl war ein Modernisierer – zunächst der Partei, schließlich des Bundeslandes, dem er vorstand. Er stand als Ministerpräsident für Schul-, Verwaltungs-, Justiz- und – jawohl! – Rechtschreibreform.«

Aus: Jörg Lau, Auf der Suche nach der verlorenen Normalität – Helmut Kohl und Hans Magnus Enzensberger als Generationsgenossen / erschienen in: Klaus Naumann (Hrsg.), Nachkrieg in Deutschland. Hamburger Edition 2001.

http://www.eurozine.com/article/2001-09-03-lau-de.html
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Jörg Metes

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Norbert Schäbler
06.02.2002 19.33
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Petition

„Allein mir fehlt der Glaube“

Ich würde gerne daran glauben, daß man Politiker überzeugen kann, aber schon alleine meine Erfahrungen im Zusammenhang mit der Rechtschreibreform belehren mich eines Besseren.
Dabei akzeptiere ich sehr wohl, daß sich die Zeiten ändern, und ich weiß aus eigener Erfahrung, daß z.B. Herr Zehetmair in Abwesenheit seiner Bodyguards vor der Frankfurter Paulskirche im Jahre 1998 im Privatgespräch versicherte, zwei Jahre zuvor bezüglich der Rechtschreibreform einen Fehler gemacht zu haben. Ich weiß aber auch, daß gleicher Zehetmair wiederum drei Jahre später ein Buch in Neuschrieb veröffentlichte, und dabei ist es mir eigentlich sch...egal, daß er durch die Blume ausdrückte, daß er mit der altbewährten Rechtschreibung liebäugele.

Zahlreiche derartige Eingeständnisse von „hoch rangigen“ Politikern und „eben solchen“ Funktionären habe ich miterlebt. Sie waren leicht und im Vorbeigehen einem wildfremden Menschen gegenüber abzulegen, genauso wie man ein Wahlversprechen gibt, an das man sich ohnehin nicht halten muß, weil die Realität eine ganz andere ist, wenn man das erreicht, was man sich durch Versprechen ermogelt.
Der Charakter verbiegt sich ab einem gewissen Niveau und ab einem bestimmten Karrieregrad.

Trotzdem bin ich gerne bereit, an der Sammlung überzeugender Argumente gegen die Rechtschreibreform mitzuarbeiten. Eine derartige Liste von Argumenten hat unser VRS-Vereinsvorsitzender, Christian Melsa, begonnen.
Man könnte diese Liste offenlegen und als Petition an diverse Gremien weiterreichen.
Dann wird man ja sehen, was die Argumente – oder aber unsere Politiker – wert sind.




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nos

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J.-M. Wagner
06.02.2002 15.10
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Re: Selbstregulierung ...

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Michael Krutzke
Vielleicht gibt es in diesem Forum Ideen, wie man Politikern aller Parteien in kompakter Form Vorstellungen und Argumente für eine Rücknahme der Reform an die Hand geben kann. Erweiterte „Sehstörungen“ vielleicht, mit besonderer Berücksichtigung der Rücknahmeproblematik an den Schulen.
Dazu etwas aus einem Kommentar von Herrn Ickler (aus dem Zeitungsarchiv):

Zitat:
Noch einmal: Wir müssen eine Perspektive für die Rückkehr zur Vernunft eröffnen, den Willigen eine goldene Brücke bauen, auch den Kultusministern zeigen, wie sie von ihrem Irrweg wieder herunterkommen. Dazu gehört zweierlei: der Nachweis, daß in Wirklichkeit noch gar nicht viel geschehen ist, und der Hinweis auf Übergangsregelungen, die die Belastung der Schüler und sonstigen Opfer in Grenzen halten. In diesem Sinne könnte man die Redaktionen, die hier überhaupt noch ansprechbar sind, mit Leserbriefen aufklären.
Ich denke, daß sehr viel an dem Nachweis hängt, »daß in Wirklichkeit noch gar nicht viel geschehen ist«! Inhaltliche Untermauerung für eine erweiterte Fassung der »Sehstörungen« sollte, etwa durch fleißige Suche in den Forumsbeiträgen (wozu ich momentan leider keine Zeit habe), relativ leicht zu bekommen sein. Dagegen habe ich bislang kaum Argumente für den angesprochenen Nachweis gelesen. Und ich muß gestehen, daß ich bisher in diese Richtung noch garnicht gedacht habe: zu zeigen, daß eine solche »Rückkehr zur Vernunft« auch relativ leicht möglich ist.

Ich war immer davon ausgegangen, daß die Argumente gegen die Reform bereits ausreichend seien, um eine Änderung zu erwirken. Weit gefehlt – sie sind nur notwendig, aber nicht hinreichend! Selbst die Reformer konnten sich 1997/98 mit ihren Änderungsplänen – zumindest offiziell – nicht durchsetzen. Das deutet darauf hin, daß mit Hürden zu rechnen ist, bei deren Überwindung rein inhaltliche Argumente allein nicht weiterhelfen. Ich möchte die Anregung von Herrn Krutzke konkretisieren und vorschlagen, die (im obigen Sinne) weitergehenden Argumente hier zu sammeln, sowie die Gedanken darüber, worin diese zusätzlichen Hindernisse bestehen. Ich habe davon zugegebenermaßen nicht viel Ahnung.

– geändert durch J.-M. Wagner am 08.02.2002, 10.43 –
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Jan-Martin Wagner

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Norbert Schäbler
06.02.2002 12.53
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Mc-Donald-Taktik

Heute, am 07.02.02, erreichte mich ein Serienbrief des Vorsitzenden der Christlich-Sozialen Union in Bayern, der um eine Spende für den bevorstehenden Wahlkampf anhielt.
Diesen Brief will ich nicht unkommentiert in dieses Forum einbringen, wobei ich keinesfalls die Inhalte kritisieren will, sondern lediglich die Form und den Adressatenbezug bemängele.

In Erinnerung zu rufen ist, daß ich vor einigen Jahren gemeinsam mit Friedrich Denk und Manfred Riebe aus der CSU ausgetreten bin, worüber sogar die Presse berichtete. Mein Parteiaustritt wurde auch in persönlichem Schreiben und mit Begründung dem Ortsvorsitzenden kundig gemacht.

Auch erinnere ich mich an meine Bemühungen als Kassenwart des Vereins für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege in den Jahren 1997/98. Beispielsweise wurde mir, als ich damals bei der Restaurantkette Mc Donald um eine Spende anhielt, erklärt, man müsse sich neutral verhalten, denn, so der Wortlaut: „Sowohl die Reformkritiker als auch die Reformbefürworter sind Kunden. Wir halten uns neutral, damit wir keine Kunden verlieren.“

Ich bemerke, daß sich zwischenzeitlich die Meinung der Wirtschaft geändert hat, daß es ein Unternehmen dem anderen nachtut und auf Neuschreibung umstellt. Wie überall benötigt man Vorreiter und wird erst dann mutig, sobald man nachahmen kann.
Um so verwunderlicher allerdings ist das folgende Schreiben der CSU bzw. von Herrn Stoiber.
Der dafür zuständige Ghostwriter hat es verstanden, alle Klippen der Neuschreibung zu umgehen. Ganz herrlich finde ich die Vermeidung der Konjunktion „daß“.

Ob man dies als Mut oder als Feigheit bezeichnen soll, weiß ich nicht. Vermutlich ist es die Mc-Donald-Taktik. „Jeder Fresser zählt“ – hier abgewandelt: „Auf jede Spende kommt es an.“

München, den 05.02.2002

Sehr geehrter Herr Schäbler,

das einstimmige Votum von CDU und CSU, mich als Vorsitzenden der Christlich-Sozialen Union zum Herausforderer des amtierenden Bundeskanzlers zu bestimmen, betrachte ich als große Ehre für unsere Partei und als persönlichen Vertrauensbeweis.

Es bedeutet gleichzeitig auch eine riesige Verantwortung und Aufgabe, für die wir alle unsere Kräfte mobilisieren müssen und die unsere gesamte Partei großen Belastungen aussetzen wird. Deshalb habe ich mich – bei aller Bedeutung einer solchen Aufgabe und allem Ehrgeiz, ohne den ein Politiker keinen Erfolg haben kann – um diese Herausforderung nicht gedrängt. Meine Priorität war die Verantwortung für Bayern und die CSU.

Es wurde jedoch immer klarer: Deutschland gerät unter Rot-Grün unaufhaltsam in einen wirtschaftlichen Abstiegskampf. Wir haben heute über vier Millionen Arbeitslose, das geringste Wachstum und die höchste jährliche Neuverschuldung in Europa. Die sozialen Sicherungssysteme stehen vor dem Kollaps. Die Schere zwischen Ost und West öffnet sich weiter und weiter.

Deutschland braucht eine klare und überzeugende politische Alternative, die wirksame Rezepte gegen die Arbeitslosigkeit hat, die für wirtschaftliche Dynamik, Investitionen und Zukunftschancen und für den Erhalt der sozialen Sicherheit und Balance steht. Immer mehr Stimmen aus der CDU, der CSU aber auch darüber hinaus sahen eine solche Alternative am überzeugendsten durch den Ministerpräsidenten eines starken und erfolgreichen Landes dargestellt und forderten mich auf, diese Verantwortung zu übernehmen – für Deutschland, für Bayern, für CDU und CSU.

Schon die ersten Reaktionen lassen auf deutliche Nervosität im Lager des politischen Gegners schließen. Mit einer skrupellosen Diffamierungskampagne versucht die SPD von einer Politik ohne Konzepte abzulenken. Jede Verleumdung ist recht, über eine halbe Million Mark für eine einzige Anzeige in der Bildzeitung (ohne jegliche Argumente) nicht zu teuer.

Wir werden uns nicht auf diese Art der Auseinandersetzung einlassen, sondern die SPD mit einem hart, aber sachlich geführten Kompetenzwahlkampf konfrontieren. Doch auch dieser kostet Geld – viel Geld. Die SPD verfügt über ein weit höheres Wahlkampfbudget wie CDU und CSU zusammen und ist damit finanziell ein übermächtiger Gegner. Daher bitte ich Sie: Helfen Sie uns mit einer Spende, aber auch mit Ihrem persönlichen Einsatz, diesen Wahlkampf zu gewinnen. Die Hoffnungen und Erwartungen vieler Menschen richten sich auf uns. Wir haben die besseren Argumente. Wir haben die besseren Köpfe. Wir haben eine realistische Chance!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Edmund Stoiber.

– geändert durch Norbert Schäbler am 07.02.2002, 20.49 –
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nos

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Michael Krutzke
05.02.2002 16.35
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Selbstregulierung ...

Auf dem Gebiet der Wirtschaft trat die F.D.P. immer für weniger Staat zugunsten der Selbstregulierung ein. Die Idee der Staatsferne kann diese Partei ja mal auf das Sprachgeschehen übertragen.

Vielleicht gibt es in diesem Forum Ideen, wie man Politikern aller Parteien in kompakter Form Vorstellungen und Argumente für eine Rücknahme der Reform an die Hand geben kann. Erweiterte „Sehstörungen“ vielleicht, mit besonderer Berücksichtigung der Rücknahmeproblematik an den Schulen.
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Michael Krutzke

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