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Sigmar Salzburg
19.04.2016 15.05
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Achse des Guten

Rainer Grell, Gastautor / 18.04.2016 / 11:00

Bildung. Alles was man nicht wissen muß in Deutschland

Die naturwissenschaftlichen Kenntnisse werden zwar in der Schule gelehrt; sie tragen auch einiges zum Verständnis der Natur, aber wenig zum Verständnis der Kultur bei. Deshalb gilt man nach wie vor als unmöglich, wenn man nicht weiß, wer Rembrandt war. Wenn man aber keinen Schimmer hat, worum es im zweiten thermodynamischen Hauptsatz geht, dann wird niemand daraus auf mangelnde Bildung schließen.

[...]
Dorothea Siems bringt es in der „Welt“ auf eine einfache Formel: „Die politisch gewollte Inflation der Abschlüsse wurde mit einer dramatischen Absenkung der Anforderungen erkauft.“ Es existiere, so die KAS-Studie, eine wachsende Gruppe von Studierenden, die den Anforderungen des gewählten Studiengangs intellektuell und von seinen fachlichen Voraussetzungen her nicht gewachsen seien.

Das bezieht sich nicht nur auf die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik): „Große Schwächen bestünden selbst bei Germanistikstudenten in der Rechtschreibung und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit.“

Bei diesem Satz klickte es in meinem Langzeitgedächtnis und das Bild eines vollen Hörsaals der Uni Freiburg im Sommersemester 1962 trat in mein Bewusstsein. Ich saß als Jurist in der Vorlesung „Grundausbildung im Sprechen (Atmung, Stimme, Lautung, Lesen)", für Germanistik-Studierende Pflicht, für mich Kür. In der (einzigen) schriftlichen Übung ging es darum, zehn vorgegebene Wörter in Lautschrift zu schreiben. [...] Völlig überraschend dürften die jetzigen Ergebnisse und Erkenntnisse nicht sein.

Doch was besagt das schon in einer akademischen Welt, deren Bildungsolymp, die „Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland“ (KMK) fast 20 Jahre brauchte (von der Auftragserteilung im Jahr 1987 bis zum Abschluss 2006), um zwei Prozent der deutschen Sprache in einer „Rechtschreibreform“ zu „vereinfachen“. Dabei erlebte die staunende Öffentlichkeit, welch ungeahnte juristische und intellektuelle Kräfte in dieser Republik schlummerten, die nur auf den geeigneten Anlass gewartet zu haben schienen, um aus ihrem Elfenbeinturm auszubrechen.

Gehören naturwissenschaftliche Kenntnisse nicht zur Bildung?

Der „Chefkritiker der deutschen Hochschulpolitik“ (Klappentext), der frühpensionierte und unter mysteriösen Umstände_ zu Tode gekommene Anglistik-Professor Dietrich Schwanitz, zeigte den Damen und Herren der KMK sowie jedem sonst Interessierten in seinem umfangreichen Bestseller „Bildung. Alles was man wissen muß" (1999), wo es bildungspolitisch langgeht in Deutschland:

„Die naturwissenschaftlichen Kenntnisse werden zwar in der Schule gelehrt; sie tragen auch einiges zum Verständnis der Natur, aber wenig zum Verständnis der Kultur bei. Deshalb gilt man nach wie vor als unmöglich, wenn man nicht weiß, wer Rembrandt war. Wenn man aber keinen Schimmer hat, worum es im zweiten thermodynamischen Hauptsatz geht oder wie es um das Verhältnis der schwachen und starken Wechselwirkung des Elektromagnetismus und der Schwerkraft bestellt ist, oder was ein Quark ist, obwohl die Bezeichnung aus einem Roman von Joyce stammt, dann wird niemand daraus auf mangelnde Bildung schließen. So bedauerlich es manchem erscheinen mag: Naturwissenschaftliche Kenntnisse müssen zwar nicht versteckt werden, aber zur Bildung gehören sie nicht.

Deshalb ist es wohl nicht verwunderlich, dass die „Bohr-Einstein debates about quantum mechanics“ von Wikipedia in acht Sprachen erläutert werden und zwar auf Englisch, Französisch und Spanisch, ja sogar auf Arabisch, Chinesisch (Zhongwén), Koreanisch, Türkisch und Vietnamesisch, nicht dagegen auf Deutsch. Ernst Peter Fischer schreibt dazu: "Der Dialog zwischen Bohr und Einstein gehört zu den philosophisch spannendsten Texten, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Charakteristisch für die Unbildung unserer Eliten ist die Tatsache, dass die meisten nicht einmal wissen, dass es ihn gegeben hat." Demgegenüber ist der Wikipedia-Eintrag über Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro in 102 Sprachen erschienen.

Was ist die Bohr-Einstein-Debatte gegen Ronaldo?
[...]
Die Aussagen von Schwanitz haben den Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer so empört, dass er einen „Anti-Schwanitz“ geschrieben hat: „Die andere Bildung. Was man von den Naturwissenschaften wissen sollte“ (2001).

Der Streit endet wie die griechische Tragödie: tragisch. Denn die KAS-Studie „Studierfähigkeit und Ausbildungsfähigkeit“ zeigt, dass es in beiden Kulturen mau aussieht ...
[...]
Unter den Brosamen, die Hans Magnus Enzensbergers Herr Zett in seinen „Betrachtungen“ fällen lässt, befindet sich auch dieser: Ohne die Fähigkeit, ihre Vorstellungen zu überprüfen und ihre Kenntnisse zu vertiefen, „wäre eine Spezies wie der homo sapiens längst ausgestorben. Leider sind solche Gaben nur auf der Ebene des Individuums anzutreffen. Kollektive dagegen lernen äußerst ungern. Sie kapieren erst dann etwas, wenn der Druck derart zunimmt, daß ihnen kein anderer Ausweg mehr übrigbleibt.“

Parteien, Regierungen und Fraktionen sind solche Kollektive. Bleibt also nur die Hoffnung, dass der Bildungsdruck stark genug ist, den notwendigen Lernprozess bei den Verantwortlichen in Gang zu setzen und zu einem vernünftigen Ende zu führen. Zweifel sind allerdings angebracht.

achgut.com 18.4.2016

[Hervorhebungen S.S.]

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Sigmar Salzburg
03.04.2016 08.50
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Nicolaus Fest 2.4.16

Bei Nicolaus Fest fanden wir bislang Restbestände der bewährten deutschen Rechtschreibung. Diesmal finden wir die Sorge um die Erhaltung der Restbestände Deutschlands:

„Nazis wurden integriert. Warum nicht auch Flüchtlinge?“ Die Kernfrage des deutschen Selbsthasses, des linken Leidens am Fortbestand der Deutschen nach dem 3. Reich. Wenn Deutschland nicht mal mehr mit der Teilung für die nationalsozialistischen Verbrechen zahlt, soll es wenigstens an Flüchtlingen zugrundegehen, die keinerlei Recht haben, hier zu sein. Gefunden nicht in Jakob Augsteins FREITAG, sondern in der WELT.
nicolaus-fest.de 2.4.2016
Der islamkritische Fest nennt keinen Namen. Wir stoßen auf den renommierten Alan Posener:
Reeducation
Nazis wurden integriert. Warum nicht Flüchtlinge?
Thomas Mann wollte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Millionen Nazis liquidieren lassen. Die Alliierten entschieden sich für Umerziehung. Was daraus für die Integration der Flüchtlinge zu lernen ist. [...]
„Das eigentliche Wunder“ der Nachkriegszeit war nicht das Wirtschaftswunder, behauptet der Historiker Wolfrum, geboren 1960, also fünf Jahre nach dem Tod des pessimistischen Bürgers Thomas Mann. „Das Wunder war, wie aus den ehemaligen Volksgenossen der NS-Diktatur demokratische Bürger wurden.“ ...
Was daraus für die heutige Situation und die Integration der Flüchtlinge zu lernen ist: vor allem wohl, dass wir mit ihnen mindestens so viel Geduld haben sollten, wie die westlichen Sieger – und wir selber – mit uns hatten; dass wir auf die zivilisierende Kraft der Demokratie und der Selbstverwaltung, der Schule und der Kultur – und der Arbeit – setzen sollten...
welt.de 1.4.2016
Diese Empfehlung zeigt wieder die Sehschwäche und falsche Toleranz vieler maßgeblicher Intellektueller. Sie bedeutet eine Verkehrung der Grundsätze von 1945 zu: „Ihr dürft eure Ideologie gerne beibehalten und euren Propheten weiterhin als größten Führer aller Zeiten verehren.“

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Sigmar Salzburg
22.03.2016 20.31
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Achse des Guten

Vor der Drei-Länder-Wahl hatte ich auf das Interview Imad Karims mit Frauke Petry hingewiesen, auch als Gegengewicht gegen eine gewisse Greuelpropaganda. Am Wahlabend entdeckte auch Henryk M. Broder das Interview und empfahl es mit einem passenden Text – leider etwas spät:

Henryk M. Broder / 13.03.2016 / 22:22 /

Wer hat Angst vor Frauke Petry?

Anfang Februar hat der Filmemacher Imad Karim (Achtung: Migrationshintergrund!) die AfD-Vorsitzende Frauke Petry interviewt. Eigentlich hat er nur gemacht, was auch Claus Kleber oder Karen Miosga hätten machen können – wenn sie nicht damit beschäftigt gewesen wären, vor der AfD zu warnen. Deswegen ist das Interview nur auf yotube zu sehen. Es lohnt sich.

Link zum Fundstück

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Sigmar Salzburg
16.03.2016 13.23
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Prabels Blog

Dr. Wolfgang Prabel ist ein unabhängiger Denker, der in „Freie Welt“ und im eigenen „Prabels Blog“ veröffentlicht – immer in der bewährten Rechtschreibung. Laut Wikipedia ist er gegenwärtig für die AfD Bürgermeister in Mechelroda. Seinen politischen Werdegang deutet er in einer kurzen Notiz an: „Ich habe von 1990 bis 2004 für die CDU Plakate gehängt, 2009 für die FDP und bei der Landtagswahl 2014 für die AfD,“ – in seinen Überlegungen zu einer aufrechten und dennoch erfolgreichen Politik, Februar 2016:

Egal ob es um ein „schön deutsches Erfurt“, das Interesse von Asylanten für blonde Frauen, den angeblichen Schießbefehl auf Kinder, das Glattstreichen der deutschen Fahne auf einer Sessellehne oder das vermeintliche Reproduktionsverhalten von Nigerianern geht: Ein medialer Empörungstornado ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Viele wohlmeinende Zeitgenossen denken, daß die AfD den Zeitungs-, Fernseh- und Straßenterror vermeiden könnte, wenn sie sich mehr mäßigen würde. Das ist jedoch leider nicht der Fall. Ganz im Gegenteil.

Als der biedere, medienaffine und vorsichtige Professor Bernd Lucke noch Sprecher der AfD war, wurde er genauso Volley genommen, wie jetzt Frauke Petry, Beatrix von Storch oder Björn Höcke. Ihm wurde, weil sonst nichts zu finden war, einfach seine Religionszugehörigkeit zur Last gelegt, genauso wie übrigens dem thüringischen Landessprecher Matthias Wohlfahrt. Beide wurden als fundamentalistische bzw. völkische Christen verteufelt, ebenso wie einige Personen aus dem Umfeld von Beatrix von Storch. Der deutliche Beweis: Ein skandalöses Foto, welches zeigte, wie der Wirtschaftsprofessor mit seiner Frau und fünf wohlgeratenen Kindern morgens zur Kirche ging...
prabelsblog.de 22.2.2016
Die einträchtigen Angriffe von Links bis Rechts gegen die AfD haben aber kaum Wirkung entfaltet, selbst nicht die verschwörungstheoretischen des „Chefatheisten“ der Giordano-Bruno-Stiftung...

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Sigmar Salzburg
16.03.2016 05.40
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Michael Klonovsky

Jungfräulicher 14. März 2016

Es gehört zum Wesen der durchtriebenen Gesinnungstelekratie, dass sie einen bis ins Private behelligt; mein hierorts schon mehrfach gerügter Maildienstleister lässt mich nicht an meine Post, ohne dass ich zuvor erfahre, für wie blöd mich dessen Redaktionskulis, offenbar lauter erfolglosen Zeit- und Süddeutsche-Aspiranten, halten, indem sie mich zu lesen nötigen, Merkels Flüchtlingspolitik sei „wohl“ nicht verantwortlich für das in jederlei Wortsinn gestrige Wahlergebnis. (Ich hoffte auch, ihr Deutsch sei die Hauptursache, gebe aber wie stets auf Hoffnung wenig. – Weiß übrigens jemand einen Mailanbieter ohne sogenannte Redaktion, auf dass man morgens nicht gleich angeplärrt und versuchshalber manipuliert wird?) Ist der Morgen erst einmal verdorben – bin ja selber schuld, warum lese ich nicht in Goethes Briefen oder im Proust? –, bietet sich eine Schlagzeile auf Zeit online als Steigerung an: „CDU-Politiker sehen Merkels Kurs bestätigt.“ Ein interessanter Ansatz nach zum Teil erheblichen Stimmverlusten bei allen drei Landtagswahlen...

http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

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Sigmar Salzburg
03.02.2016 19.40
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Nicolaus Fest …

… beeindruckt wieder durch seine genaue Beobachtung der politischen Szene und seine geringe Beachtung der verordneten orthographischen Correctness:

Grenzsicherung und fehlende Abgrenzung
Februar 3, 2016 ~ Nicolaus Fest
In der WELT ein sachlicher Artikel über die Gesetzeslage zum Einsatz von Schußwaffen zur Grenzsicherung. Der ist nach Rechtslage faktisch nicht zulässig. Andererseits muss jeder erkennen, so er nicht Prantl heißt: Das Gesetz (UZwG) ist für die derzeitige Lage nicht gemacht...

Lichtklar wird das Verhältnis der FDP zum Islam in der Beziehung zum FDP-Mitglied Aiman Mazyek, dem Chef des Zentralrats der Muslime (ZMD). Auf der Website des Zentralrats wird – wie hier schon geschrieben – empfohlen, bei Eheschließungen in Deutschland Eheverträge aufzusetzen, Frauen mit Blick auf Erb-, Unterhalts- und Sorgerecht klar zu benachteiligen und fast rechtlos zu stellen. Natürlich soll die Frau dem Mann jederzeit sexuell zur Verfügung stehen, außer – immerhin – bei körperlichen oder geistigen Krankheiten. Und erst zwei Frauen haben bei der Bezeugung von Verträgen das gleiche Gewicht wie die Aussage eines Mannes. Schriebe irgendein Mitglied anderer Parteien auf seiner Website, die Aussage eines Ariers sei nur durch Aussagen von mindestens zwei Juden zu entkräften, oder dass man jüdische Frauen bei Eheverträgen entrechten solle, wäre der Parteiausschluß unausweichlich. Aber für die FDP ist all dies kein Grund, Anstoß zu nehmen...

nicolaus-fest.de 3.2.2016

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Sigmar Salzburg
22.01.2016 20.03
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Nicolaus Fest

Glückliche Pessimisten, konservative Genossen
Januar 22, 2016 ~ Nicolaus Fest
[...]
Generell die Frage, ob Straftäter, die das Gastrecht mißbrauchen und daher moralisch jeden Anspruch verwirken, in diesem Land zu leben, in den Genuss von Resozialisierungsüberlegungen kommen sollten. Wer sexuell nötigt, betrügt, stiehlt oder raubt, wer sich mithin als sozial untauglich für das Leben in diesem Land erweist, muss auch nicht resozialisiert werden oder von solchen Regelungen profitieren.

* * *

Zu nationalem Ruhm gelangt ist Jim Kenney, Bürgermeister von Philadelphia. Er erklärte einem staunenden Pressecorps, dass ein Attentat auf einen Polizisten nichts mit dem Islam zu tun habe. „In no way, shape or form does anybody in this room believe that Islam or the teaching of Islam has anything to do with the attack“. Unmittelbar zuvor hatte sein Polizeichef in der gleichen Pressekonferenz die Umstände des Attentats geschildert: Der Attentäter habe sich dem Polizisten in einem traditionell muslimischen Gewand genähert, 13-mal geschossen und nach der Festnahme geäußert, er habe im Namen des Islam gehandelt, weil die Polizeigesetze gegen die Scharia verstießen. Dennoch verneinte, so die Überschrift im Wall Street Journal, der Bürgermeister das Offensichtliche. Nicht nur in Deutschland hat man Angst vor den Fakten. Der Polizist, aus drei Wunden blutend, nahm im übrigen die Verfolgung auf und schoß den Attentäter nieder. In den USA ist er ein Held, der Bürgermeister ein Lump. In Deutschland wäre es umgekehrt.
[...]
nicolaus-fest.de 22.1.2016

Nicolaus Fest regt in zweierlei Weise zum Nachdenken an – über den laufenden Willkommenswahn und über den nachwirkenden Schreibreformwahn. Bei letzterem tarnt er sich vielleicht nur als gutwillig Scheiternden.

geä. 23.1.16

Nachtrag: Von Nicolaus Fest hat die „Junge Freiheit“ einen Text veröffentlicht ...

Ermächtigung ohne Gesetz
... Konnten die Deutschen jahrzehntelang darauf bauen, daß der Bundestag funktioniert, sich die größten Torheiten im parlamentarischen Prozeß verschleifen, ist diese Hoffnung vergangen...
jungefreiheit.de 24.1.2016

... in unverfälschter bewährter Rechtschreibung.

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Sigmar Salzburg
30.12.2015 18.40
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Nochmals: „Achse des Guten“

Thomas Rietzschel 29.12.2015
Welcher Teufel reitet den Schulmeister?

Alle Jahre wieder wird die_selbe Sau wenigstens einmal durchs Dorf getrieben. Diesmal war es der Deutsche Lehrerverband, der sie gerade noch rechtzeitig los ließ. Kurz vor Weihnachten forderte die berufsständische Vereinigung von 160.000 Pädagogen ihre Mitglieder auf, Hitlers „Mein Kampf“ ab 2016 bundesweit im Unterricht zu behandeln.
[...]
Die zukünftige Nutzung dieser historischen Quelle in den Schulen sei „ein wichtiger Beitrag zur Immunisierung Heranwachsender gegen politischen Extremismus“, sagt der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Josef Kraus, im Grunde ein vernünftiger Mann, der sich als Kritiker der Rechtschreibreform einen Namen gemacht hat. Ob er jetzt noch alle Tassen im Schrank hat, muss man sich freilich fragen. Welche[r] Teufel reitet den Schulmeister, den Qualm aus der Büchse der Pandora lassen zu wollen?
[...]
Was ... sollen Schüler damit anfangen, die nicht einmal mehr über ein Mindestmaß an historischem Wissen verfügen, die nie lernen konnten, geschichtlich zu denken. Wetteifern doch die deutschen Bildungsreformer seit Jahrzehnten darin, Hand an den Geschichtsunterricht zu legen. Fast kein Bundesland mehr, in dem das Fach eigenständig überdauert hätte. Im Regelfall wurde es der Erd- oder der Sozialkunde und ähnlich modisch anmutenden Schnickschnack zugeschlagen.

Die Erfolge sprechen inzwischen für sich. Selbst Gymnasiasten geraten heute ins Grübeln, wenn sie gefragt werden, wann Hitler an der Macht war. Bei einer einschlägigen Umfrage hielten ihn manche sogar für einen früh verstorbenen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Und jetzt soll es ihnen plötzlich wie Schuppen von den Augen fallen ...
[...]
Zu keiner Zeit hat die freizügige Verbreitung ideologischer Hetzschriften zwangsläufig die Distanzierung von ihren Urhebern nach sich gezogen. Trotz der massenhaften Veröffentlichung der Schriften von Lenin, Stalin oder Mao, die nicht weniger Menschenleben auf dem politischen Gewissen haben als der deutsche Gröfaz, wehten die roten Fahnen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts über Tausenden, die kämpferisch begeistert aufmarschierten, nicht nur im gern belächelten Osten.
[...]
achgut.com 28.12.2015

Nachdem ich zehn Jahre lang die Gelegenheit habe verstreichen lassen, „Mein Kampf“ zu lesen, würde ich jetzt nur hineinsehen wollen, um zu prüfen, ob tatsächlich, wie mitunter behauptet, gewisse Parallelen zu einem Buch bestehen, das ich gegenwärtig für weitaus gefährlicher halte: den Koran.

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Sigmar Salzburg
28.12.2015 18.56
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„Achse des Guten“

Die bewährte deutsche Schreibkultur wagen hier wenige – Burkhard Müller-Ullrich oder Gastautoren wie Monika Maron, und jetzt wieder Thilo Thielke¹. Er nimmt sich mit feinem Spott zwei gegensätzliche Figuren aus dem linken Lager vor:

Alles Hasen. Außer Ralf und Sibylle
Thilo Thielke


Ralf Stegner von der SPD ist ein ganzer Kerl. Wenn er das Gejammer hört über die paar Millionen Araber, die Deutschland demnächst bunter machen werden, kann er nur lachen. Die Merkelkritiker hätten bloß „German Angst“, höhnt er, und die ganze CSU sei „ein Angsthasenclub“ (1).

Und irgendwann hat er getwittert, vor „Stiefelglatzen“ habe er jedenfalls keine Angst, aber die Zeitung „Die Welt“ verbreite in ihren Kommentaren „Angsthasenpropaganda“.

Ich muß sagen: Mich hat das beeindruckt. Ich bin kein besonders mutiger Mensch, und ich dachte: Der Ralf Stegner, dieser Bagalut, wie man im Norden sagt, der geht wahrscheinlich nicht wie Sie und ich einfach zur Arbeit jeden Morgen. Der muß sich morgens immer erst seinen Weg vorbei an den Stiefelglatzen, die mit ihren Baseballschlägern die Nacht durchgezecht haben, bahnen, und wahrscheinlich hat er deshalb so eine ausgekochte Visage – damit seinen Feinden die Knie schlottern und sie ihn durchlassen.

Und dann habe ich nachgeguckt, wo der Stegnerralf diese unglaubliche „street credibility“ erworben hat. Und Sie glauben es kaum...

Wie kommt es nun, daß ein so behütetes Kerlchen so garstig ist und so gemein gucken kann?...

Bei Spiegel Online gibt es eine Ratgebertante namens Sibylle Berg, von der ich früher noch nie gehört hatte. Sibylle Berg ist offenbar eine Feministin, die in Zürich lebt, und sie schreibt in ihrem Kummerkasten, daß die Angsthasen in naßgeschwitzten Hemden herumsitzen und zehn Bier hintereinander trinken...

Ich war ein paarmal in Israel, nicht besonders häufig, aber immer mal wieder, wie das bei Journalisten so ist. Und die Menschen, mit denen ich dort sprach, müssen alle provinzielle Angsthasen sein, denn die würden nie die Grenzen öffnen und alle Araber und Afrikaner und diejenigen, die sonst so zu ihnen möchten, unkontrolliert hineinbitten...

... Wir haben ein Jahr lang an der Schlei gelebt, nicht weit von dem Ort entfernt, in dem Ralf Stegner sein Unwesen treibt. Hierhin hatten wir uns zurückgezogen, als es uns in der weiten Welt zu turbulent wurde. Es ist eine rechte Idylle dort oben. Besonderen Mut braucht man nicht. Einmal im Jahr, zur Weihnachtszeit, kommt die Band Torfrock vorbei, dann muß man sich vor den Besoffenen im Straßenverkehr in Acht nehmen.

Und dann hört man für den Rest des Jahres nur den Wind und das Rauschen des Schilfs – und gelegentlich Stegners Poltern, das aus Bordesholm heraufweht.

achgut.com 23.12.2015

¹) Bemerkenswert, wo darf er das sonst noch?

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Sigmar Salzburg
22.12.2015 11.10
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Untergang einer Hochkultur

Imad Karim 18. Dezember ·

Gebrochene Briefe an Deutschland!
Von Imad Karim (2)

„Gutmenschen“ haltet inne und lest vielleicht meine Zeilen inne!!!!

Ein ideales Biotop für das kommende Barbarenzeitalter !!!!!!

Wann droht einer Hochkultur der Untergang?

DYNAMIK DER ZIVILISATION...........
Eine Hochkultur durchlebt mehrere Etappen der ständigen Fortentwicklungen , des konstruktiven sich in Fragezustellens, der Selbstbefreiungen aus alten, verkrusteten Zwängen, mit dem Ziel dem Geist des Menschseins immer näher zu kommen. Es finden immer wieder Experimente und neue Versuche statt. Einige beweisen sich als weise und erfolgreich, andere scheitern an ihrer Destruktivität. Das ist die Dynamik der Zivilisation. Das ist gut so und so soll es bleiben aber ............

VERTEILUNG DER ROLLEN
Aber bei allen dieser revolutionären Prozessen spielen die konservativen Kräfte eine bedeutende Rolle, denn in ihrer Funktion als „Entwicklungsbremser“ und „Prügelknaben“ der jungen Generationen, tragen sie zu Relativierung der avisierten Ziele und somit zum Schutz des Kernes einer Hochkultur bei. Das nennt man Rollenverteilung.

DAS FEHLEN EINER REGULATIVE
Heute erleben wir in der westlichen Hochkultur das völlige Scheitern des Konservatismus, was nichts anderes heißt, als wir schnell Alarm schlagen müssen, um die Errungenschaften dieser Hochkultur und somit die als Erbin der Aufklärung entstandene westliche Zivilisation unverzüglich zu retten. Uns, besser gesagt, unseren Kinder droht eine düstere und blutige Zukunft weil wir heute die gesellschaftszerstörenden Beschlüsse der 68er nicht mal versuchen zu verhindern. Das konservative Lager, das in der historischen Entwicklung, stets die Rolle der „Regulative“ übte, existiert de facto NICHT mehr. Die Massen und somit die komplette Gesellschaft stehen völlig allein und schutzlos!!!!

EINE PSEUDOHUMANITÄT WIRD ALLES HUMANES ZERSTÖREN
In Deutschland ist dieser Zerfall seit einigen Jahren zu beobachten und zwar spätestens und insbesondere seit August 2015, mit der Wende der großen Volksparteien in Richtung Zerstörung der eigenen Kultur im Namen einer Pseudohumanität, der freiwilligen Aufgabe der nationalen Identität, der Ausübung falscher Toleranz gegenüber menschenverachtenden religiösen Fanatismus, der bewussten Benachteiligung der eigenen Bevölkerungen und die Verleugnung der Werte einer kompromisslosen, säkularen und pluralistischen Gesellschaft einer SELBSTBESTIMMENDEN Nation.

Ein ideales Biotop für das kommende Barbarenzeitalter !!!!!!

Imad Karim 18.12.2015

Eindrucksvoll von Imad Karim auch dies.

(Nebenbei: Die Vorhut der Kulturzerstörer waren die Schreibreformpolitiker 1941-1956-1973-1996-2006!)

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Sigmar Salzburg
09.12.2015 16.34
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Sprachforschung.org

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 09.12.2015 um 13.11 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=205#1667

In der Berliner Morgenpost steht eine Sprachglosse über „das unsägliche große Du in Briefen“ – ohne Verfasserangabe. Sie ist so dumm, daß ich mir nicht vorstellen kann, wer sie geschrieben hat.

[Kommt uns bekannt vor ... ]

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Sigmar Salzburg
09.12.2015 14.50
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Nicolaus Fests Amöbenwörter

Nicolaus Fest, Sohn des früheren Mitherausgebers der einst konservativen Frankfurter Allgemeinen, ist (wie wir) erstaunt über die zunehmende Linksschlagseite der Zeitung. Die Fruchtlosigkeit heutiger Gesprächsrunden führt er auf unscharfe Begriffe zurück. Er schreibt, ohne sich der ss-Sklaverei der „Reform“ gänzlich zu unterwerfen:

Zur Herrschaft der Amöbenwörter

Selbst Vizekanzler Gabriel (SPD) hat nun erkannt: „Aus Saudi-Arabien werden überall in der Welt wahhabitische Moscheen finanziert. Aus diesen Gemeinden kommen in Deutschland viele islamistische Gefährder“. [...] Die oft beschworene Trennung zwischen Islam und Islamismus gibt es nicht. Der Islam ist so, wie er derzeit ist und gelehrt wird, generell der Feind aller westlichen Werte und unvereinbar mit der freiheitlichen Demokratie.

* * *

Der Soli wird nicht abgeschafft, die Grundsteuern gerade erhöht, weitere Steuererhöhungen bzw Schuldenaufnahmen sind in der Diskussion. Dennoch verkündete der niedersächsische Innenministers Boris Pistorius (SPD) bei Plasberg: „Niemandem wird wegen der Flüchtlinge etwas weggenommen.“ Gewiß.

* * *

Deutsche Gewißheiten, trotz Sigmar Gabriel: Die Morde von Boko Haram, Al Qaida, ISIS et al haben nichts mit dem Islam zu tun; und kein Skandal, keine Veruntreuung, kein Rechtsbruch, keine Korruptionsaffäre etwas mit den Strukturen der EU.

* * *

Gespräche über Talkshows und Zeitungsartikel. Generell der Eindruck des Repetitiven, Unergiebigen, des Kreiselns um immer gleiche Positionen. [...]
Seinen tieferen Grund hat dieser Niedergang der öffentlichen Debatte vor allem in der Verwischung der Begrifflichkeiten, in der Herrschaft der Amöbenwörter, also all jener konturlosen Begriffe, die gerade wegen ihrer Unschärfe nichts mehr bedeuten. So ist man im Zustand des Babeltums. Zwar spricht oder schreibt jeder vordergründig Deutsch, aber eine Verständigung ist dennoch ausgeschlossen. Auch das ein Zeichen kommender Konflikte.

Amöbenwörter gibt es ohne Ende, aktuell sind es vor allem rechtsextrem und rechtsradikal. Einen definitorischen Sinn haben diese Einordnungen, die ja nicht steigerungsfähig sind, nur dort, wo sie klar antidemokratische oder antiparlamentarische Positionen bezeichnen; alles andere ist zulässiger Konservatismus. Dennoch in vielen Kommentare wie selbstverständlich die Einschätzung von Personen oder Parteien als rechtsextrem / rechtsradikal, obwohl selbst beim Front National die Einordnung inzwischen zweifelhaft scheint. Aber auch ‚Flüchtling’ ist ein Amöbenwort, ebenso Solidarität und Integration. [...]

* * *

Erstaunlich ist der Weg der FAZ. Dort berichtet Friederike Haupt unter dem Titel „Die völkische Bewegung stellt sich vor“ über die Reaktionen von AfD-Sympathisanten auf einen Artikel ihres Kollegen Volker Zastrow in der Sonntagsausgabe FAS. Diese Reaktionen sind oftmals primitiv, unerfreulich, emotional. Aber dürfen sich die Frankfurter darüber wundern?

Denn der Artikel von Zastrow war, soviel lässt sich sagen, von ganz eigener Qualität. [...] ‚Wir sind das Volk’-Rufe sind für ihn kein Ausdruck des Widerstandes gegen die Deutungshoheit der politisch-medialen Elite, sondern einer „völkischen Bewegung“, die nur deshalb keine eindeutig nationalsozialistischen Symbole verwende, „weil diese nun einmal verboten seien“. [...] Daher sei auch der Slogan ‚Merkel muss weg’ keineswegs nur politisch zu verstehen; er sei physisch gemeint, als Mordaufruf. Darauf muss man nun kommen. Aber Zastrow meint das wirklich ernst.

Als Beleg verweist er auf ein Video eines Wachmannes beim Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales. [...] Sind Angehörige eines bekanntermaßen nicht übermäßig intellektuellen Berufsstandes verläßliche Gewährsmänner für den Kurs einer Partei? Doch Zastrow ist das egal, ebenso wie eine Unterscheidung zwischen AfD und Pegida. Jeder, der irgendwelche Dummheiten von sich gibt, ist automatisch AfD. Manchmal, ist zu ergänzen, jedoch leider auch FAS.

[...] So sind es gerade solche Artikel, die den Vorwurf der ‚Lügen-’ oder ‚Pinocchio-Presse’ bestätigen.
Um so befremdlicher wirkt daher das Nachkarten von Friederike Haupt. Man tritt Hunderten mit Wucht und Niedertracht ins Kreuz und wundert sich, wenn diese das nicht gut finden? Haupt verlagert damit die Qualität des Zastrow-Artikels aus der FAS noch in die FAZ hinein. Wie es um diese Qualität steht, zeigt der verlässlichste Lackmustest des Journalismus’, die Kolumne von Jakob Augstein bei SPIEGEL online. Der hat das Stück von Zastrow lobend erwähnt. Mehr muss man nicht sagen.

* * *

Auch ‚völkisch’ ist im übrigen ein Amöbenwort, und nicht ohne Grund hat Jakob Augstein sich darauf gestürzt. Was es heißt, will er so wenig sagen wie Zastrow, es hat nur denunziatorischen Wert – aber den reichlich. Daher an dieser Stelle zu Erinnerung: Auch das Grundgesetz spricht in der Präambel und in Artikel 1 vom ‚deutschen Volk’. Offenkundig baut auch das Grundgesetz auf völkischem Gedankengut.

* * *

Schlußwort zur EU: Entscheidend für die dortige Karriere scheint eine einzige Qualifikation: Man muss ein Bock sein; dann wird man ganz sicher zum Gärtner ernannt.

nicolaus-fest.de 8.12.2015
[Stark gekürzt, Hervorhebungen redaktionell]

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Sigmar Salzburg
02.12.2015 10.37
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Es darf bewährt geschrieben werden ...

... beim Deutschen Arbeitgeberverband. Nur die Groß- und Kleinschreibung hat etwas unter der „Reform“ gelitten:

Holger Douglas
Prima Klima!

Wie beim Teppichverkäufer alter Schule: »Nein; nicht 9, nicht 8, nicht 7 ... SONDERN 5 Euro! Dafür bekommst Du die Wärmedecke!«

Jetzt setzen sie in Paris auch noch mal eins drauf: Nein, nicht drei, nicht zwei, sondern nur noch 1,5 Grad soll die Erwärmung der Erde betragen dürfen! Gesagt hat das die Vorsteherin eines der führenden Industrieländer, die woher auch immer die Chuzpe hat, einem ganzen Industrieland den Strom abzustellen und dazu noch auch von Decarbonisierung redet. Leider ist die Kommission für deutsche Sprache politisch entsprechend gekapert; dieses Wort hat wohl kaum eine Chance zum Unwort des Jahres zu werden...

Owei, wie die Worte in den Ohren klingeln: Wieder eine neue Klimakonvention. Die wird jetzt zu einer Bewährungsprobe für globale Demokratie und internationaler Solidarität hochstilisiert. Zumindest das »Hoch« auf Letzteres dürfte Merkel noch aus alten Zeiten gut kennen.

Dabei verlieren dummerweise die Deutschen zusehends ihre Angst vor dem Klimawandel, ergeben immer wieder Umfragen. Viele wollen einfach nicht ernstnehmen, was eine ganze Blase von überbezahlten »Experten« an sie heransalbadert. Schreckliche Aussichten für die Einkommen der Klimaablaßhändler. Dem muß entgegengewirkt werden. Rezept: Also immer wieder neue Schreckensmeldungen hinausjagen. Was geht als Nächstes unter?

Das in früheren Jahrhunderten probate Mittel, Truppen gegen vom Glauben Abgefallene zu schicken, kommt heutzutage nicht mehr so gut. Da muß der Sturmangriff auf die Köpfe medial erfolgen. Reden einer schwitzenden, sichtlich unter Streß stehenden Merkel werden übertragen...

deutscherarbeitgeberverband.de 2.12.2015

Der Inhalt kann hier nicht beurteilt werden. Es fällt nur auf, daß auch die Rechtschreib„reform“ von überbezahlten „Experten“ an uns heransalbadert wurde.

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Sigmar Salzburg
20.11.2015 11.21
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Achse des Guten

Burkhard Müller-Ullrich schreibt (bewährt) über einen inflationär eingesetzten Kampfbegriff:

Burkhard Müller-Ullrich 16.11.2015

Straft ihn! Er hat instrumentalisiert, der Schuft!


Es gibt ein ganz, ganz böses Wort in unserem politischen Diskurstheater, und zwar „Instrumentalisierung“. Unter Instrumentalisierung versteht man die unzulässige Heranziehung von Tatsachen, um daraus irgendwelche Folgerungen oder Forderungen abzuleiten. Aber was heißt hier „unzulässig“? ...

Nehmen wir die Attentate von Paris. Mindestens zwei Terroristen, soviel steht inzwischen fest, sind – wie vom IS versprochen – über die „Flüchtlingsrouten“ ungehindert nach Europa gereist. Wer jetzt etwas gegen Flüchtlingsrouten sagt, instrumentalisiert die schrecklichen Geschehnisse ...

Wir lernen also: Instrumentalisierung = pfui Teufel! Aber auch eine ganze Reihe gängiger Vokabeln sind sowas von pfui Teufel, daß sich die Welcome-Publizistik gar nicht mehr einbekommt. Da sprach doch kürzlich Wolfgang Schäuble wahrhaftig von einer „Flüchtlingslawine“. Da war aber in Deutschland was los! ‚Ungeheuerlich, er hat Lawine gesagt‘, raunte ein ‚Spiegel‘-Redakteur dem anderen zu, und der letzte drosch es in die Tasten: „Das ist die Sprache der Aufwiegler und Fremdenfeinde. Das ist schlicht: eine Entgleisung.“

Dieser zur Begriffs-Comedy verkommene Journalismus könnte (und wird eines Tages) jedes beliebige Wort skandalisieren ...

achgut.com 16.11.2015

Ein Leser antwortet (orthographisch verunsichert):

Max Wedell 16.11.2015
Der deutsche Großdenker Augstein bezeichnet die momentane Flüchtlingsaufnahme als “tätige Versöhnung zwischen Orient und Okzident”. Er behauptet, die Islamisten würden diese “Versöhnung” nicht wollen, und Zweck der Anschläge sei es, sie zu sabotieren. Man müsse aber jetzt gerade mit dieser Versöhnung weitermachen (d.h. die Flüchtlingsaufnahme muß ungemindert weiter so liberal erfolgen wie bisher), denn ansonsten hätten die Terroristen ja gewonnen und ihr Ziel erreicht.

Na wenn das mal nicht auch eine ziemliche Instrumentalisierung der Anschläge ist, um Veränderungen der Flüchtlingspolitik entgegenzuarbeiten… Wenn andere Instrumentalisierungen “geschmacklos” sind, dann müsste es diese eigentlich doch auch sein, oder nicht? Pfui, Augstein!

[Auch Erika Steinbach „instrumentalisierte“ den Tod Helmut Schmidts, indem sie seine 34 Jahre alte (und bis zuletzt aufrechterhaltene, wenn auch zurückhaltender formulierte) Aussage zur Einwanderungspolitik wiederholte, die die SPD heute lieber verschweigt.]

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Sigmar Salzburg
15.11.2015 09.08
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Michael Klonovsky widersteht auch ...

... dem Druck von Politik und Mainstreammedien, jeden Zusammenhang der Pariser Mordnacht mit der moslemischen Masseninvasion zu leugnen:

14. November 2015
Apropos „Fear“: Diese Art von Blutkirmes, wie sie in der Nacht zu Paris, einstmals Welthauptstadt der westlichen Kultur, heute Hauptexerzierfeld des Untergangs derselben und bereits nahezu franzosenfrei, diese Art von Blutkirmes, sage ich, wie sie dortselbst Typen veranstaltet haben, die offenbar über der Koranlektüre wahnsinnig geworden sind wie ehedem hinreichend viele junge Männer über der Karl-Marx-Lektüre, wird selbstverständlich in den nächsten Monaten auch in Deutschland stattfinden, das potentielle Kampfpersonal ist in Tausenderstärke, unregistriert, aber tutti quanti willkommen geheißen, ins Land eingedrungen, inmitten einer weit größeren Schar von Sympathisanten und künftigen Kombattanten, denen an einer Umwertung aller hiesigen Werte notdurftsnah gelegen ist, aber die Macht-die-Tore-auf!-Kanzlerin, die nach eigener Auskunft „alles im Griff“ hat, wird wohl erst in der Zwangsjacke oder im Orkus enden, wenn es zu spät ist...
michael-klonovsky.de

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