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Sigmar Salzburg
28.09.2019 07.51
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Re: Rechtschreibtag

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Detlef Lindenthal
Als die Anti-Demokratin Frau Heide Simonis (1997?) verkündete, sie werde den Volksentscheid wieder aufheben, ...
Die dreiste Kieler SPD-Ministerpräsidentin Heide Simonis ließ 1998 zwei Monate vor dem Volksentscheid zur Rechtschreib„reform“ ihre scheindemokratische Maske fallen:
„Dann könnten wir das per Volksentscheid zustande gekommene Gesetz durch ein neues korrigieren … das Spiel geht so lange, bis die Schleswig-Holsteiner der Lächerlichkeit preisgegeben sind.

Focus v. 20.7.1998
Vor allem die SPD-Regierungen der anderen Bundesländer erpreßten im Komplott mit Simonis die Vernichtung des Volksentscheids. Der heutige rasante Abstieg der SPD (aus anderen Gründen) ist voll verdient.

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Detlef Lindenthal
27.09.2019 20.44
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Was ich schon immer mal fragen wollte:

Ist auf einer Skala von Diktatur bis Demokratie die „mediengestützte sog. parlamentarische Demokratie“ näher an Diktatur oder näher an Demokratie?

Ist auf einer Skala von Diktatur bis Demokratie der angebliche Populismus näher an Diktatur oder näher an Demokratie?
__________________
Detlef Lindenthal

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Detlef Lindenthal
27.09.2019 20.20
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Rechtschreibtag

Sehr gut: Wir haben einen
„Tag der deutschen Rechtschreibung“ oder
„Tag der Rechtschreibung“ oder
„Tag der demokratischen Rechtschreibung“.
Nun brauchen wir noch neue Medien, die gute Rechtschreibung können.

–––––––

Das Verfahren vom 17. September ist sehr gut für sehr schlechte Laune, zumindest bei mir.
Als die Anti-Demokratin Frau Heide Simonis (1997?) verkündete, sie werde den Volksentscheid wieder aufheben, habe ich sofort gefordert, wir machen einen weiteren Volksentscheid, in welchem wir die Landesverfassung ändern:
„Gesetze, die durch Volksentscheid beschlossen worden sind, können nur durch Volksentscheid wieder geändert werden.“ – ähnlich wie in § 16g der schleswig-holsteinischen Gemeindeordnung. Allein schon um zu sehen, welche Argumente daraufhin Frau Simonis in die Mikrofone stottert, wäre das richtig gewesen – aber Matthias Dräger wollte das nicht, und Mehr Demokratie e.V. auch nicht, und die vielen, vielen Mitstreiter waren ermüdet.
Herr Dräger wollte lieber mit seinen weiteren Volksentscheiden in Niedersachsen und Bremen die (dann auch prompt erfolgten) Niederlagen in Kauf nehmen (und viel Geld versenken).

Den Tag der Demokratie sollen wir Schleswig-Holsteiner sicherlich am 17. September begehen. Oder noch besser: vom 15. bis 17. September.
__________________
Detlef Lindenthal

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Sigmar Salzburg
26.09.2019 18.55
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Ein Tag wie der 17. Juni


„Tag der deutschen Rechtschreibung“
27. September
Volksentscheid 1998 – stellvertretend für ganz Deutschland


Das Volk von Schleswig-Holstein hat am 27. September 1998 in einer Volksabstimmung die bewährte traditionelle Rechtschreibung zur Pflichtschreibung an den Schulen bestimmt.


Dieses Gesetz des Volkes wurde dann erst 85 Tage nach dem Volksentscheid am 21.12.1998 in das Schulgesetz eingefügt – weil die SPD-Kultusministerin Gisela Böhrk weitermachen wollte wie zuvor. Das erzwang ihren Rücktritt.

Dennoch versuchte die SPD-Regierung durch allerlei Tricks, das Gesetz zu Fall zu bringen. Dies gelang erst, als der landesfremde CDU-Ministerpräsidenten-Kandidat Volker Rühe seine Partei auf „Reform“-Kurs umlenkte.

Am 15. September 1999, dem später durch die UNO zum „Tag der Demokratie“ bestimmten Datum, „rechtfertigten“ die Abgeordneten aller Parteien des Landtages die antidemokratische Annullierung des Volksentscheids.

Damit gaben sie auch dem Erpresserdruck jener Bundesländer nach, die deutlich höhere Hürden für Volksentsscheide hatten. Deren Regierungen wollten aus Ideologie nicht wahrhaben, daß das Volk auch dort die Rechtschreib„reform“ mehrheitlich ablehnte.

Das Gesetz des Volkes wurde nach nur neunmonatiger rechtlicher Gültigkeit (274 Tage) am 21. September, schon 4 Tage nach dem Annullierungsbeschluß durch eine Allparteien-Koalition im Landtag aus SPD, CDU, F.D.P., Grüne und Dänen (SSW), am 17. September 1999 ersatzlos gestrichen.

Weiteres siehe hier und da.

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Sigmar Salzburg
17.09.2019 05.47
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Die beste „Demokratie“ aller Zeiten!

20. Jahrestag
17. September 1999
Annullierung des Volksentscheids
gegen die Rechtschreib„reform“


Das Volk in Schleswig-Holstein hatte am 27. September 1998 in einer Volksabstimmung die bewährte traditionelle Rechtschreibung zur Pflichtschreibung an den Schulen bestimmt.

Am 17. September 1999 beschlossen die Volks„vertreter“ im Kieler Parlament einstimmig, das Volk zu entmündigen und sein Gesetz zu annullieren.


Weiteres siehe hier und da.

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Sigmar Salzburg
03.10.2016 02.48
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3. Oktober 2016

sogenannter
Tag der deutschen Einheit
26. Jahrestag der Eingemeindung der DDR


Import unfähiger Westpolitiker *
mit eigenem Missionierungsdrang *

Zerschlagung funktionierender Industriebetriebe
Arbeitslosigkeit und Entmutigung beim Kinderkriegen

Zerschlagung des funktionierenden Kita-Systems
Verkauf der Restbestände an die Kirchen zwecks Missionierung *

Aufhebung der Trennung von Staat und Kirche
Staatliche Eintreibung der kirchlichen Mitgliedsbeiträge *

Einschränkung der Kulturförderung
Zerschlagung der funktionierenden Rechtschreibung *

Statt „Brüder und Schwestern“ Import fremder Völkerschaften
An den Westen angleichende Islamisierung *

Wiederaufstieg einer Ex-Stasi-Tussie zur moralischen Kontrollinstanz *
und selbsternannten Rassemischungsbeauftragten *

Wiederaufstieg der SED in Gestalt eines bigotten Westimport-Ministerpräsidenten *

usw. usw.

(Die richtigen Tage der deutschen Einheit sind der 17. Juni und der 9. November)

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Sigmar Salzburg
02.10.2016 07.14
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Die Einheitsfeier der Einheitszerstörer

Zum 26. Jahrestag der deutschen Einheit warnt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor Geschichtsvergessenheit. Man müsse dagegen auftreten, wenn Menschen mit rechtem Hintergrund „Wir sind das Volk“ riefen, sagte Merkel am Samstag in ihrem wöchentlichen Videopodcast. Dieser Ruf sei während der friedlichen Revolution in der DDR „ein sehr emanzipatorischer“ gewesen. Heute seien es aber auch Menschen, die glaubten, zu kurz gekommen zu sein, die mit diesem Ruf auf die Straße gingen.

[Nicht Zukurzgekommene – in die Zukunft Blickende: kein Kabul!]

Merkel lobte ausdrücklich den Umgang von Regierung und Gesellschaft in Sachsen mit solchen Strömungen. Sie hätten sehr gut reagiert, indem sie gesagt hätten: „Wer glaubt, dass er Probleme hat, die durch die Gesellschaft oder durch die Politik nicht wahrgenommen werden, der soll sich äußern, konstruktive Lösungsvorschläge machen“, sagte die Kanzlerin. „Das ist gelebte Demokratie.“

[... aber so gelebt, daß ihm dafür das Existenzrecht abgesprochen wird – wie der AfD.]

Merkel betonte, Sachsen sei „in vielen Teilen eine wirkliche Erfolgsgeschichte der deutschen Einigung“. 26 Jahre nach der Wiedervereinigung lasse sich sagen, "dass wir viel geschafft haben, dass Vieles entstanden ist“.

spiegel.de 1.10.2016

Im „System“ der geschichtsvergessenen Rechtschreibspalter wäre nun eigentlich angesagt: „Wir haben Viel geschafft“.

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Sigmar Salzburg
17.09.2016 02.45
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Gedenktage

17. September 1999
Annullierung des Volksentscheids gegen die Rechtschreib„reform“


Das Volk in Schleswig-Holstein hatte am 27. September 1998 in einer Volksabstimmung die bewährte traditionelle Rechtschreibung zur Pflichtschreibung an den Schulen bestimmt.

Am 17. September 1999 beschlossen die Volks„vertreter“ im Kieler Parlament einstimmig, das Volk zu entmündigen und sein Gesetz zu annullieren.


Weiteres siehe hier und da.

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