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Spektrum der Wissenschaft
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Sigmar Salzburg
19.07.2016 08.18
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Spektrum, sonst vor allem wegen der „so genannten“-Reform auffällig.

Demnach könnte ein sehr dichtes Objekt, das einen Pulsar schnell und eng umkreist, dessen Radiosignale auf die beobachtete Weise verzerren. Dazu müsste das Objekt allerdings mit einem nicht geringen Anteil der Lichtgeschwindigkeit in wenigen Minuten und enger als bei allen bekannten Paarungen im Universum den Pulsar umlaufen.
spektrum.de 18.7.2016

„Dazu müßte das Objekt allerdings fast mit Lichtgeschwindigkeit“ ... oder „mit mehr als der halben Lichtgeschwindigkeit ...“

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Sigmar Salzburg
17.03.2016 07.06
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Reform und Transhumanismus

Der Chefredakteur der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft”, Rüdiger Vaas, hat anläßlich des Sieges des Rechnerprogramms AlphaGo über den Go-Weltmeister Lee Sedol einen euphorischen Artikel verfaßt, der vom Humanistischen Pressedient verbreitet wurde:

Das Computerprogramm AlphaGo hat den Weltmeister Lee Sedong besiegt – und eine neue Epoche eingeleitet
Die Selbstüberwindung des Menschen – ein Nachruf und Kommentar


Es ist nicht das erste Mal, dass Computer über Menschen triumphieren. Schon billige Taschenrechner sind jedem Mathematiker im Multiplizieren und Wurzelziehen seit Langem überlegen... Es ist dieser holistische Zugang, eine Art von Mustererkennung, zu der biologische Systeme im Allgemeinen viel effektiver fähig sind als die pure digitale Rechenkraft... „Was groß ist am Menschen, das ist, dass er eine Brücke und kein Zweck ist: was geliebt werden kann am Menschen, das ist, dass er ein Übergang und ein Untergang ist“, schrieb Nietzsche. Wohin der Übergang führt, wenn er weitergeht, bleibt ungewiss. Doch es erscheint gut möglich, dass der Mensch jetzt, im März 2016, die Fackel weitergegeben hat. Das Schilfrohrdenken ist nicht mehr seine prominente Auszeichnung, er sollte sich nicht allzu_viel darauf einbilden. Jetzt hat das Zeitalter des Transhumanismus begonnen.
hpd.de 11.3.2016

[Dagegen ist in „Spektrum“ zu lesen:]

Sieg von AlphaGo:
Meinung: Es war nur ein Spiel

von Eva Wolfangel
Und auch unter anderen Gesichtspunkten ist Go eine der leichter zu lösenden Aufgaben für die künstliche Intelligenz: Gerade beim überwachten maschinellen Lernen sind Daten das A und O: Der Algorithmus lernt nicht aus vorgegebenen Regeln, sondern anhand von Beispielen. Sind diese so_genannten Trainingsdaten repräsentativ für die später vom Computer zu lösende Aufgabe, so lernt die Software umso präziser, je mehr Daten sie zur Verfügung hat... . In vielen Fällen können nicht einmal die Entwickler nachvollziehen, ob der Computer richtig liegt. Bei Go ist das ganz einfach: Wer gewinnt hat Recht... Das echte Leben ist viel komplexer als Go.
spektrum.de 12.3.2016

Zweifellos hätten die assholistisch denkenden Apparatschiks der Rechtschreib„reform“ auch mit transhumanen Rechnerimplantaten im Gehirn keine sinnvolle Reform zustandegebracht.

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Sigmar Salzburg
08.08.2015 03.43
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15 Jahre „so genannte“ Reform bei Spektrum

5 Manipulieren Katze[n] ihre Beute?

... zumindest Hauskatzen verfügen auch über subtile Einflussmöglichkeiten, um sich zukünftige Nahrung leichter zu sichern: Offensichtlich manipulieren sie diese schon früh im Leben mit einem besonderen Duftstoff im Urin. Mit ihrem Harn setzen die Katzen das so genannte Felinin frei, das von Nagetieren wahrgenommen wird und in derem Körper verschiedene Reaktionen bewirkt. Wachsen Jungmäuse in einem Umfeld mit Katzen auf, nehmen sie den Geruch zwar schneller auf und reagieren gestresster, dennoch verhalten sich diese Mäuse furchtloser: Sie zeigen weniger Angstreaktionen und fliehen später als Nager, die erst in höherem Alter mit Felinin in Berührung kommen – und damit werden sie leichter ein Opfer der Katze.
spektrum.de 7.8.2015

Heute wirken unsere gleichgeschalteten Medien und Zwangsgebührensender wie Katzenurin. Die Bürger sollen ihre natürliche Abneigung gegen Rechtschreib-, Währungs- und Bevölkerungsreformen verlieren. *

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Sigmar Salzburg
05.08.2015 08.11
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Spektrums Gender-Neudeutsch

Auch Hunde verfügen über eine Region im Gehirn, die auf die Verarbeitung von Gesichtern spezialisiert ist. Darauf deutet nun eine neue Studie hin, die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen um Gregory Berns von der Emory University in Atlanta im Fachmagazin „PeerJ“ veröffentlichten. Die Forschenden zeigten Hunden im Magnetresonanztomografen Bilder und Videos von Menschen- und Hundegesichtern sowie von verschiedenen Gegenständen. Dabei entdeckten sie, dass eine bestimmte Region im Schläfenlappen der Vierbeiner stärker aktiv wurde, wenn sie die tierischen und menschlichen Gesichter betrachteten, als wenn sie die neutralen Objekte ansahen.

spektrum.de 4.8.2015

Wo schon zuvor beide Geschlechter genannt wurden, käme kein Normaldenkender auf die Idee, mit „Forscher“ seien nur die Männer gemeint. Der Gleichstellungswahn zersetzt das gute Deutsch und seine Grammatik.

Die provinziell-reformierten „Tomografen“ werden in der übrigen wissenschaftlichen Welt mit „ph“ geschrieben.

Das inflationäre Auftreten der „Vierbeiner” ist eine Folge des stilistischen Wortwiederholungsverbots. In der Umgangssprache gibt es diese Journalistenerfindung nicht.

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Sigmar Salzburg
10.06.2014 20.40
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Spektrum der Wissenschaft Mai 2014

Wohlmeinende haben mir ein Exemplar des „Spektrum der Wissenschaft“ vom letzten Monat überlassen. Ich hatte die Zeitschrift ja vor 14 Jahren wegen der Umstellung auf die „Rechtschreibreform“ abbestellt.

Anscheinend benutzt der Verlag auch heute noch die Software der unverbesserten Urreform. Schon auf der Titelseite prangt dem Leser das Schlüsselwort der Reform entgegen: „Missstände in der biomedizinischen Forschung“. Das Hauptthema soll sein: „Ist die menschliche Sprache einzigartig? Der Blick ins Gehirn führt Linguisten zu einem neuen Bild unserer Kommunikation.“ Außer vagen Mutmaßungen bringt der Text aber nichts wirklich Neues. „Neutrinos. Die Geisterteilchen weisen auf eine neue Physik.“ Das gleiche auch hier.

So geht es das ganze Heft hindurch, immer begleitet von dem stotternd belehrenden

„so genannt“.
In diesem Spektrum-Heft wird es dem Leser 30mal untergeschoben. Schon um 2000 war klar, daß diese Ausgeburt der Trennschreib-Ideologie keinen Bestand haben kann. Medien, die etwas auf sich halten, wie der „Spiegel“ oder die „Zeit“, verwenden sie schon lange nicht mehr. Ansonsten gibt es außer den alles „versiffenden“ neuen ss noch eine Vielfalt von Reformmist unterschiedlicher Konsistenz:

im Wesentlichen, das 39-Fache, he-rausgefunden, als Nächstes, aufwändiger, ein viel versprechender Weg, diese Ergebnisse waren derart viel versprechend, Potenzial, rekons-truiert, geheim hält, hi-naus, aufs Neue, im Großen und Ganzen, als Erstes, eine Hand voll, im Allgemeinen, der ers-te, zu Stande, vo-rübergehen, bei Weitem, Letztere, Messergebnisse, seit Langem, seit Längerem, des Weiteren, zu Grunde, des Gleichen, schlu-cken, res-pektieren, das Kons-tanzer Konzil, von den 100.000 hergestellten Chemikalien seien maximal einige hundert Besorgnis erregend.

Nur die Seite 103 bringt historische Notizen der Jahre 1914 und 1964 – in der damaligen anständigen Rechtschreibung, z.B.:

Wissenschaftler wandern aus
»›Seit 1945 sind 4000 deutsche Wissenschaftler nach Amerika ausgewandert, 3000 davon allein seit 1952.‹ Diese Zahlen nennt der deutsche Physiker Dr. Herbert W. Franke. Die europäischen Nachbarländer wüßten ebenfalls von der Abwanderung der Wissenschaftler nach den Vereinigten Staaten zu berichten. Setze man die Ausbildungskosten für einen Naturwissenschaftler mit 40.000 DM an, dann ergebe sich bei nur 150 Auswanderern pro Jahr ein Verlust von jährlich 6 Millionen DM für die deutsche Wirtschaft.« Elektronik, 5/1964, S. A 33

Aber die deutsche Politik war da schon um einen Ausgleich bemüht, indem sie Fachkräfte aus Anatolien anwerben ließ.

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Sigmar Salzburg
31.10.2013 10.08
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Spektrum der Wissenschaft

Nach 26 Jahren

1987 las ich im „Spektrum der Wissenschaft“:

... Das Ziel der 3. Orthographischen Konferenz [1986] ist eine zwischenstaatliche Vereinbarung darüber, daß neue und einfachere „Regeln der deutschen Rechtschreibung“ anstelle der von 1901/1902 in allen betroffenen Staaten verbindlich werden und daß die so erreichte Einheitlichkeit der Rechtschreibung im deutschschreibenden Raum auch in Zukunft erhalten bleibt...

Wissenschaftlich war eine Reform der deutschen Rechtschreibung noch nie so gut vorbereitet wie heute; und zudem – wohl auch darin begründet – besteht auf politischer Ebene eine größere Bereitschaft dazu als je zuvor. Falls all dies nicht innerhalb der nächsten Jahre – sagen wir bis 1991 – eine Reform der deutschen Rechtschreibung bewirkt, wird es in absehbarer Zeit keine Reform geben.

Dr. Mentrup ist Mitglied der Kommission für Rechtschreibfragen und arbeitet am Institut für deutsche Sprache, Mannheim.

Spektrum 8/1987

Dreizehn Jahre später kündigte ich das Abonnement der Zeitschrift wegen ihres Kotaus vor der Rechtschreibreform. Weitere dreizehn Jahre später habe ich erstmals wieder ein aktuelles Exemplar des „Spektrum“ in der Hand und lese:

Es geht um die so genannte bornsche Regel, benannt nach dem deutschen Physiker Max Born (1882-1970)... Fuchs zeigte nun einen mathematischen Weg, wie sich die bornsche Regel fast vollständig in der Sprache der Wahrscheinlichkeitstheorie ausdrücken lässt... »Ich spiele mit der Idee«, gesteht er, »dass die bornsche Regel das bedeutsamste Axiom der gesamten Quantentheorie ist.«

Wir sehen hier „Reform“ auf kleinstem Raum:
– Das ss- und dass-Gift der Heyse-Regel, die kein Normalbürger gekannt oder gar verlangt hatte, die ihn aber nun täglich schurigelt, die den Kulturbruch, die Spaltung der Rechtschreibung und die Milliardenschäden bewirkt hat;
– den albernen Reformerfurz „so genannt“, der in stilbewußteren Medien schon wieder verpönt ist;
– und schließlich die dumme Eigennamen-Kleinschreibung, hier trotz der Bedeutsamkeit der Bornschen Regel.


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