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Sigmar Salzburg
15.10.2020 11.51
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Jouwatch-Chef Erdinger brilliert wieder ...

... mit traditioneller Rechtschreibung und genauer Beobachtung von Sprache und Lügenpresse:

Gemeinheit & Preisverleihung: Die fieseste Schlagzeile der Woche
Das merkelbrave Medienestablishment spielt ein so teuflisches Spiel mit der Sprache wie andere Leute eines mit der Nukleinsäure und dem PCR-Test. Das hat inzwischen System. Anhand eines Beispiels verallgemeinernd erklärt …


von Max Erdinger

Die Prämie für die fieseste Schlagzeile der Woche geht an das „Handelsblatt“. Die Gewinner dürfen sich einen ganzen Zentner Hühnerkacke aus der Massentierhaltung ihrer Wahl in einen Kartoffelsack abfüllen. Nicht in der Prämie enthalten ist der Kartoffelsack.

Die prämierte Schlagzeile lautet: „Die große Entfremdung: Wie Trump das deutsch-amerikanische Verhältnis nachhaltig schädigt“.

Begründung der Jury


Vorbildlich zeigte der Meisterframer unter den Schlagzeilenerfindern in einem einzigen Satz auf, wer die Schuld hat – und wer genau erklären kann, warum das so ist: Das Handelsblatt... Indoktrination und Werbung perfekt konzentriert in einem einzigen Satz – der Schlagzeile...

Der verschwundene Fluß

„Wegen Klimawandel? Fluß in Bayern ausgetrocknet und verschwunden“, titelte der „Focus“ am 20. Januar 2020. Sein Pech, daß ich an genau diesem Fluß lebe. Nichts war ausgetrocknet und verschwunden. Folglich auch nicht „wegen Klimawandel“ – Fragezeichen. In einer Gipsgrube war aus Versehen einer von unzähligen unterirdischen Zuflüssen zur Aisch angebaggert worden, woraufhin sich die Gipsgrube mit Wasser füllte. Die ersten 200 Meter eines einzigen von vielen Aischzuläufen waren für ein paar Tage trocken, so lange, bis das Malheurchen wieder behoben war....

Daß „wir“ es bei den marodierenden, unintegrierbaren Migranten- & Antifantenbanden, die prügelnd und brandschatzend durch die Innenstädte ziehen, auf einmal mit „problematischen Personen“ zu tun haben, anstatt mit marodierenden, unintegrierbaren Migranten- & Antifantenbanden – das macht den dritten Zentner Hühnerkacke gar voll.

Meinereiner wüßte nur zu gern, woher diese Meisterframer unter den Schlagzeilenerfindern die Sicherheit hernehmen, daß sie auf alle Zeiten ungeschoren davonkommen werden. Oder sind die einfach nur dumm?

journalistenwatch.com 14.10.2020

Rechtschreibung: 695 Wörter: 5 daß, 4 Fluß, 1 (falsch) Flüße (bairisch?), flußabwärts, läßt, wüßte; Sondervokabular „meinereiner“.
„Meinereiner“ scheint eine witzig gemeinte Mischform von „meinerseits“ und „unsereiner“ zu sein – etwa gleichbedeutend mit „meine Wenigkeit“. Obwohl gar nicht so selten, kennt das DWDS sie nicht.

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Sigmar Salzburg
29.09.2020 18.39
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Der unreformierte Max Erdinger

Das Wirken des Journalisten Max Erdinger von „Jouwatch“ ist mir lange entgangen. Dabei hätten die Haßgesänge der Linken auf ihn aufmerksam machen müssen:

Das rechte Online-Portal „Journalistenwatch“
Eine neue Studie, die die Social-Media-Analysefirma Alto in Kooperation mit NDR- und WDR-Journalisten durchgeführt hat, belegt: „Jouwatch“ ist eines der populärsten deutschen Portale; es wird deutlich öfter geteilt als FAZ oder Tagesschau.
Populäre Hetze: Das rechte Online-Portal „Journalistenwatch“.
antifainfoblatt.de 27.09.2019
Peter Bartels, BILD-Chef zusammen mit Hans-Hermann Tiedje in der Wendezeit 89/91, unverbildeter Gegner der Mauerschützen-Kommunisten, schätzt Erdinger offensichtlich sehr:
Max Erdinger, Bayer, wie von Ludwig Thoma geschnitzt, haut auf den Lukas:
Und was stellen wir fest: Erdinger weigert sich immer noch, der von den Affenarschzirkeln aus Kultuspolitikern, Medienmafiosi und Deutschlandabschaffern erpreßten Reformschreibung zu folgen, außer (versehentlich?) beim „Geschassten“:
Medienfreiheit in Gefahr? – Scheinheiliger Jammer im Tagesspiegel
27. September 2020

von Max Erdinger

... Die vierte Säule der Demokratie bricht nicht weg. Sie ist längst weggebrochen. Wäre es anders, hätte Maaßen nicht aus den Gründen, derentwegen er als Verfassungsschutz-Chef geschasst wurde, geschasst werden können, der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Christian Hirte, wäre noch im Amt, Thüringen hätte heute einen Ministerpräsidenten von der FDP, Merkel-Spezi Harbarth wäre nicht Vorsitzender des Bundesverfassungsgerichts, MAD-Chef Christof Gramm wäre noch im Amt – und last not least: Christine Strobl, Tochter von Bundestagspräsident Schäuble (CDU) und Ehefrau des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl, würde nicht Programmdirektorin der ARD werden können. Daß die vormalige Bundesrepublik zu Angelas Bananenbude verkommen konnte, liegt wesentlich am Versagen der vierten Gewalt.

Der als Entlastung gedachte Verweis auf gelegentliche Beiträge von Cora Stephan beim NDR, auf „Welt“-Herausgeber Stefan Aust oder die Kolumnen von Jan Fleischhauer beim „Focus“ entkräftet diese Behauptung nicht. Das sind lediglich Indizien dafür, daß die Schamlosigkeit noch nicht groß genug ist, um auch auf die letzten Feigenblätter noch zu verzichten. Alles in allem wird der Medienkonsument mit Regierungspropaganda zugetextet. Die Servilität der vormaligen vierten Gewalt ist dermaßen abstoßend geworden, daß meinereiner den Ausschalt-Knopf auf seiner TV-Fernbedienung inzwischen als Haßbutton bezeichnet...

Die tonangebende Linke, die sich inzwischen in sämtlichen Redaktionen bereits in der zweiten und der dritten Generation seit dem „Marsch an den Institutionen vorbei“ breitgemacht hat, gefällt sich im Etikettenkleben, weniger im Debattieren.

Islamophober, Homophober, Xenophober, Frauenfeind, Rechter, Rechtspopulist, Ewiggestriger oder „Umstrittener“: Das sind die Etiketten, mit denen der Medien-Mainstream jeden Dissidenten beklebt, um als nächstes unter Verweis auf dessen Etikettierung scheinzubegründen, weshalb man auf die Debattenbeiträge „solcher Leute“ angeblich nichts zu geben braucht. Wer mitdebattieren darf und wer nicht, das entscheidet der politkorrekte Medien-Mainstream überaus selbstherrlich ganz alleine. Jeder Redakteur zugleich ein Richter. Bar jeglicher Fähigkeit zur Selbstreflexion fällt ihm noch nicht einmal mehr auf, daß er selbst seine potentiellen Zuschauer- und Leserschaft unterteilt in die lieben „die Menschen“ einerseits und die oben genannten „Unmenschen“ andererseits. Der Leser und Fernsehzuschauer als Mündel seiner Erziehungsberechtigten in den Redaktionen, sozusagen.

Für die als noch existent unterstellte Demokratie kann es gar nichts besseres geben, als daß diese impertinente Volkspädagogenclique Monat für Monat immer mehr an Quote und Auflage verliert. Den „Scheiß“ braucht tatsächlich kein Mensch mehr. Geht einfach sterben! ...

journalistenwatch.com 27.9.2020

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Sigmar Salzburg
28.03.2020 17.27
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Auch Dr. Curio schreibt bewährt, ...

... also nicht nur der „Flügel“:

Gottfried Curio@GottfriedCurio.AfD
28. März 2020

Entgegen anders lautender Pressemeldungen der vergangenen Woche sind die Grenzen weiterhin für Asylbewerber offen. Während also EU-Bürger an der Grenze zurückgewiesen werden und die Deutschen sich in ihren Wohnungen verschanzen dürfen, spazieren Illegale immer noch nach Deutschland oder reisen mit dem Flugzeug ein. Ungeachtet der Gefahr, daß sie – teilweise aus Corona-Risikogebieten kommend – das Virus in sich tragen, das sie dann in den Massen-Asylunterkünften verbreiten können....

Bisher hatte ich nur „amtliche“ Texte von ihm gesehen.

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Sigmar Salzburg
27.03.2020 09.47
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Nicht alle grüßen den ss-Geßler-Hut!

Auch Stephan Brander (AfD) bedient sich, zumindest privat, der traditionellen Rechtschreibung. Wo findet man das im linken Spektrum? Obwohl einstige Reformbetreiber*innen, wie Heide Simonis, tönten, sie würden weiter wie gewohnt schreiben:

Stephan Brandner, MdB ist mit Wiebke Muhsal unterwegs.·
23. März um 21:44
War es Zufall, daß unmittelbar vor der absoluten #Coronakrise noch flott die größte (&faktisch einzige) #Oppositionspartei durch den #Inlandsgeheimdienst politisch plattgemacht werden sollte – & jetzt überall hektisch und massiv Freiheitsrechte & Demokratie eingeschränkt werden?
Brandner ist, wie er sagt, auch Mitglied im Verein Deutsche Sprache (VDS), dessen Chef allerdings keine Abgrenzung zum Neuschrieb will.

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Sigmar Salzburg
26.03.2020 10.30
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Eine Buchempfehlung – in bewährter Rechtschreibung

Björn Höcke 25. März 2020
[...]
Erst 2018 hatte Emeritus Günter Scholdt in »Anatomie einer Denunzianten-Republik« mit spitzer Feder und in spöttisch-bissiger Diktion das stickige Meinungsklima in der real existierenden Bundesrepublik seziert. Jetzt nimmt er sich auf knapp hundert Seiten den Begriff vor, mit dem die führenden Vertreter der bürgerlichen Opposition wohl immer noch am häufigsten traktiert werden, obwohl »Faschist« und »Nazi« selbigem schon hart auf den Fersen sind – den »Populismus«.
[...]
Günter Scholdt, mein Lieblingsprofessor im Unruhestand, resümiert zum Schluß seines neues Buches: »Der politische Infantilismus ist endgültig in unsere 'demokratische' Arena eingezogen, mit Helau und Halali gegen Rechts sowie jegliche Kritiker einer zunehmend unglaubwürdigen politischen Klasse. Wir erleben eine fortwährende Narrenschau als Tagespolitik, eine gigantische Verschwendung von Volksgut, eine Vernutzung von Bildung, Wissen und Tradition, die Torpedierung einer geordneten Zukunft. Hiergegen aufzustehen, ist das Gebot der Stunde. Dagegen verbleibt nur noch echter Populismus als letzte Chance, in praxi zu ermitteln, ob wir überhaupt noch in einer Demokratie leben. Und das ist eine verdammt ernste Frage.« (S. 92)

»Populismus« von Professor Günther Scholdt ist im Basilisken-Presse-Verlag erschienen und kann für 13,50 Euro erworben werden.

Es ist zu hoffen, daß das Buch auch in der traditionellen Orthographie gedruckt ist.
Seltsam – manchen ist es gar nicht recht, wenn Rechte die rechte Rechtschreibung verwenden.

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Sigmar Salzburg
12.02.2020 14.18
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Einer der letzten Konservativen (noch?) in der CDU – ...

... selbstverständlich in konservativer Rechtschreibung:

Sofortige Neuwahlen in der CDU/CSU

Die staatlich organisierte Spaltung unseres Landes muß aufhören


Von Willy Wimmer

Die einen spielen auf Zeit. Die anderen lauern auf Gelegenheiten. Beides bekommt weder dem Land noch der CDU zugute. Konsequenzen sind dringend geboten...

Will die CDU nicht sehenden Auges in die nächste Katastrophe steuern, ist eines geboten. Mit der anstehenden Wahl muß in Anbetracht aller Umstände zwingend die Übergabe des Amtes als Bundeskanzler verbunden sein...

Die Darstellung von Frau AKK über ihre Situation in Zusammenhang mit der Bundeskanzlerin läßt nur einen Schluß zu: dieses Verhältnis zwischen Parteivorsitz und Bundeskanzler-Amt ist toxisch...

Dabei gibt es ein europäisches Fixdatum, daß geradezu ein „Muß“ darstellt, vor Juli 2020 nicht nur die Wahl für den CDU-Vorsitz sondern auch die Nachfolge für die noch im Amt befindliche Bundeskanzlerin über die Bühne gebracht zu haben: die Rats-Präsidentschaft Deutschlands in der Europäischen Union für das zweite Halbjahr 2020.

Die CDU muß sich von der Bundeskanzlerin „emanzipieren“

... Die CDU muß ein gesamtdeutsch akzeptiertes Verfahren für die politische Repräsentanz und Verantwortung in den Bundesländern ohne jede Bevormundung finden.

Erfurt ist das Scheitern eines Modells, wie man es in einem Besatzungsgebiet praktiziert

Die CDU/CSU muß sich wieder auf den Boden des Grundgesetzes stellen: der Geist der Freiheit muß wieder spürbar sein, dem Frieden im Land und in der Welt muß gedient werden und es müssen Konsequenzen aus den Verheerungen der Vergangenheit gezogen werden. Unser Staat, seine Grenzen und seine Rechtsordnung müssen geschützt werden und die staatlich organisierte Spaltung unseres Landes muß aufhören.

Die Redaktion: Wir bedanken uns ganz herzlich bei Willy Wimmer für die Überlassung seines Textes.

politik.der-privatinvestor.de – (genaues Datum unbekannt)

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Sigmar Salzburg
08.02.2020 04.22
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Akif Pirinçci

ÜBER DAS SOZIALE
Oder wie aus Hilfe die größte Industrie im Lande wurde

Teil I und Teil II

https://der-kleine-akif.de/2020/02/01/ueber-das-soziale/
https://der-kleine-akif.de/2020/02/05/ueber-das-soziale-ii/

Spöttisch-witzige Geschichte des Aufstiegs Deutschlands zum Gutmenschen-Weltmeister

4830 Wörter: 0 dass, 0 Reform-ss; 41 daß; 18 reformwidrige Traditions-ß

Einzige Reform-Kontamination:
„Bei denen GRÜNEN kam noch hinzu, daß sie, sobald sie einen Fuß in die Tür bekommen hatten, ihre Spinnereien zu einer Jobmaschine im Beamtentum und im Öffentlichen Dienst, schließlich auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk umfunktionierten. Die Lehrer bekamen den grünen Wind als Erste geblasen. Obwohl anfangs als Kinderverderber verschrien, war diese[r] Atomkraft-nein-Danke!-Verein schnell das Beste, was ihnen personell und finanziell passieren konnte.“

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Sigmar Salzburg
08.09.2019 05.59
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Fragwürdiger Kniefall bei der AfD

Die aus der AfD ausgeschlossene Landtagsabgeordnete v. Sayn-Wittgenstein wehrt sich in einer Pressemitteilung (in traditioneller Rechtschreibung!) gegen eine Begründung im Ausschlußurteil des AfD-Bundesschiedsgerichts:

Doris von Sayn-Wittgenstein 7. Sept. 2019

Völkerrechtliche und historische Ahnungslosigkeit

Bundesschiedsgericht und -vorstand mit unwürdigen Vorwürfen gegen Sayn-Wittgenstein

In der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ werden in der Ausgabe vom 6. September 2019 Auszüge aus dem Urteil des Bundesschiedsgerichts zum Ausschluß Doris v. Sayn-Wittgensteins wiedergegeben. Unter anderem wird folgender Aspekt angesprochen: „Zudem habe die bisherige Landesvorsitzende revisionistische Thesen hinsichtlich des deutschen Staatsgebiets vertreten, die ‚friedensgefährdend und unhaltbar‘ seien.“

Dazu erklärt v. Sayn-Wittgenstein in einer ausführlichen Stellungnahme:

Die Argumente des Bundesschiedsgerichts, aber auch die Zustimmung des Bundesvorstands zum Urteil zeugen sowohl von völkerrechtlicher als auch historischer Ahnungslosigkeit; schlimmer noch: sie sind Ausdruck einer menschenverachtenden Haltung zum Schicksal von 15 Millionen Deutschen und ihrer Nachkommen. Sogar Josef Stalin achtete und anerkannte das Heimatrecht der deutschen Vertriebenen und anerkannte die Rechtslage zu den deutschen Ostgebieten; verschiedene seiner an deutsche Regierungen gerichtete Noten lassen keinen andere Bewertung zu.

Der international renommierte Völkerrechtler Professor Alfred de Zayas, Mitglied im Kuratorium der Desiderius-Erasmus-Stiftung, betonte wiederholt, daß die „Vertreibungen bereits nach dem damals geltenden Völkerecht absolut unzulässig und in der an den Deutschen durchgeführten Form sogar verbrecherisch“ war. [...]

Daß der Bundesvorstand einer patriotischen Partei wie der Alternative für Deutschland ausgerechnet dieses zentrale Thema unserer jüngeren Geschichte zum Anlaß für einen Parteiausschluß nimmt, zeigt, was es mit seinem Rechtsstaatsverständnis auf sich hat. [...]

Das fortgesetzte Unrecht, das den deutschen Vertriebenen und ihren Nachfahren bis heute widerfährt, wird von einem Bundesschiedsgericht und von einem Bundesvorstand der Alternative für Deutschland zu einem Parteiausschluß mißbraucht.

Man wird sehen, ob die Parteimitglieder beim anstehenden Bundesparteitag im November die jetzigen Protagonisten erneut ins Amt wählen.

PRESSEMELDUNG 41/2019
Doris v. Sayn-Wittgenstein MdL, 7.9.19
Das AfD-Schiedsgericht hat anscheinend die Wortwahl der deutschen Kommunisten übernommen, die nach 1945 noch das Rückkehrrecht der Vertriebenen anerkannten, dann aber sogleich, wohl auf Moskauer Geheiß, jeden Gedanken daran als „Revisionismus und Revanchismus“ geißeln mußten.

1972 lehnte die CDU/CSU noch Willi Brandts Verzichtspolitik ab. Die betroffenen Heimatvertriebenen wurden ganz „demokratisch“ gar nicht erst gefragt.

Heute hat sich das kommunistische Gedankengut in „linksliberalen“ und sogar rechten Köpfen fest eingenistet. Um das unumkehrbar zu machen, ist das um ein Drittel geschrumpfte Deutschland noch zu einem Viertel durch Fremdvölker ausgedünnt worden.

Frau Sayn-Wittgenstein mußte sogar zugeben, daß sie nun froh ist, daß Polen wenigsten keine Besiedlung des ehemals deutschen Ostens mit Moslems zuläßt.


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Sigmar Salzburg
02.01.2019 17.43
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Ordnung muß sein

Wieder hat mir mein alter Freund einen Weihnachts- und Neujahrsgruß mit eigens verfertigter Geschichte in gestochener Graphik geschickt:

Ordnung muß sein

Immer wieder stößt man auf Redewendungen wie „ist in Ordnung“ oder kurz „O.K.“ Es wissen die Wenigsten vom Ursprung dieses Ausdrucks, daher ist es notwendig, daß wir etwas Licht in das Dunkel der Vergangenheit bringen und wollen abtauchen in eine Zeit relativer Unordnung.

Vor langer Zeit hielten die Volksvertreter ihre Reden sitzend...

[...]

Jede geringste Verfehlung wurde mit einer „ordentlichen Tracht Prügel“ geahndet. Das wirkte!

Ab sofort tat nun jeder Volksvertreter seine Pflicht und fürchtete die Ordnungskräfte derart, daß bei Debatten über Diätenerhöhungen das Parlament fast unbesetzt war.

Man setzte sich auch nicht mehr an das Rednerpult, sondern blieb lieber stehen, dem geschundenen Hinterteil geschuldet.

Jetzt war alles „O.K.“ ...
Nachahmenswert! Beim zugehörigen Begleitbrief rutschen ihm allerdings vereinzelte „dass“ hinein – der Fluch der bösen Tat unserer Assschreibreformpolitiker.

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Sigmar Salzburg
14.11.2018 18.39
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Uwe Tellkamp schreibt bewährt

Die Dresdener Buchhändlerin Susanne Dagen wurde wegen ihres unzensierten Buchangebotes und angeblicher Pegidanähe boykottiert. Sie veröffentlichte darauf ihre „Charta 2017“ für die Freiheit der Meinung und des Buchhandels, die u.a. auch Vera Lengsfeld, Uwe Tellkamp und Henryk M. Broder unterzeichneten.

Uwe Tellkamp geriet daraufhin ebenfalls in die Schußlinie von Gesinnungwächtern und Mainstreampresse. Jetzt hat er auf einen Offenen Brief von Hans-Peter Lühr und Paul Kaiser an Susanne Dagen im Elbhang-Kurier 11/18 reagiert.

Uns interessiert vor allem, daß Tellkamp den Kotau vor der staatlich erpreßten Schreib„reform“ verweigert. Hier nur zwei Textschnipsel – zu den bei uns schon erwähnten Nachrichtenchefs von ARD und ZDF und den üblen Spiegel- und Bento-Denunzianten:

Aus dem Offenen Brief Uwe Tellkamps an Hans-Peter Lühr und Paul Kaiser
[...]
Betrachte ich den öffentlichen Diskurs, fällt mir bei bestimmten Themen immer wieder auf, daß Ursache und Wirkung vertauscht werden, erst neulich bei der Dresdner Debatte der Chefredakteure von ARD und ZDF mit Vertretern der AfD. Beide Chefredakteure beklagten sich, daß Journalisten aggressiv begegnet werde und unterstellten, daß diejenigen, die aggressiv gegen Journalisten aufträten, die Demokratie und die freie Presse abschaffen wollten.

Nicht erwähnt wurden die vielen journalistischen Fehlleistungen, die vor den Protesten gegen Presse, Funk und Fernsehen lagen und erst zu Wut und Aggressivität geführt haben. Sachsen sind nicht qua Erbanlage presse- und demokratiefeindlich. Genau das wird aber implizite unterstellt, wenn man sich so manches Presse- oder Sendeerzeugnis ansieht. [...]

Ist der, der deutsche Kultur liebt und sich für ihre Bewahrung einsetzt, tatsächlich schon rechts, ein Nazi gar, wie nicht nur Publikationen wie „Bento“, Jugendableger des „Spiegel“, allzuoft nahelegen? Ist Weltoffenheit wirklich immer nur gut? Und der, der das Eigene nicht verachtet, verachtenswert? War nicht der Zweifel, die Ungewißheit, die Suche nach Wahrheit in der unauslotbaren Ambivalenz der Erscheinungen einmal das Kennzeichen der Intellektuellen? [...]

sezession.de 13.11.2018

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Sigmar Salzburg
12.10.2018 08.22
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Auch Jahrgang 72 in traditioneller Orthographie

DIE NEUE ORDNUNG

Jahrgang 72 Nr. 5/2018 Oktober

Editorial

• Wolfgang Ockenfels, Wer soll wen bereichern?
• Peter Schallenberg, Karl Marx und das Menschenbild. Sozialethische Anmerkungen
• Thomas Gottfried, Entmündigung, Gehirnwäsche, Intoleranz. Josef Kraus und die 68er
• Jürgen Aretz, Migrationsland Deutschland. Historische Erfahrung und Herausforderung
• Ingolf Schmid-Tannwald, Das Kind – Handlungsresultat der Eltern, Subjekte im Alltag
• Stefan Hartmann, Sozialethische Texte von Benedikt XVI.

Bericht und Gespräch

• Matthias Pankau, Kirchliche Printmedien in der Krise

• Sebastian Prinz, Rhetorik und Debattenkultur im Zeichen des Populismus
• Felix Dirsch, Der kleine große Unterschied. „Rechte“ Christen unter Beschuß
• Franco Rest, Haben „Heimat“ und „Gott“ Verfassungsrang?
• Hans-Peter Raddatz, Der Niedergang der Orientalistik. I.: Tilman Nagel als Gegenpol

http://www.die-neue-ordnung.de/

[Welch ein Gegensatz zum „angepassten“ Kriechgang der offiziellen Kirchen!]

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Sigmar Salzburg
29.05.2018 08.58
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FAZ Plus Artikel

Klageschrift der AfD :
„Konspiration und Staatsstreich“


Die AfD verklagt die Bundesregierung vor dem Verfassungsgericht wegen ihrer Politik der offenen Grenzen. Zu Beginn dieser politischen Entscheidung war die AfD noch gar nicht im Bundestag – das könnte eine Rolle spielen.

„Diese Klage kann die Welt verändern. Und sie wird die Welt verändern, wenn sie erfolgreich ist“, erklärte der AfD-Justitiar und Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner vergangene Woche in gewohnt vollmundigem Ton bei der Vorstellung des Normenkontrollantrags, den die Bundestagsfraktion seiner Partei am 14. April beim Bundesverfassungsgericht eingereicht hat. Damit tut die AfD, womit die CSU lange Zeit gedroht hat: Sie verklagt die Bundesregierung vor dem höchsten deutschen Gericht wegen ihrer Politik der offenen Grenzen im Zuge der Flüchtlingskrise.

Die fast 100 Seiten lange, in alter Rechtschreibung von dem als Zuwanderungskritiker bekannten Staatsrechtler Ulrich Vosgerau verfasste Klageschrift ergeht sich in historischen Exkursen bis in die Migrationspolitik der fünfziger Jahre, bevor sie zum Kern ihres Anliegens vorstößt: der „ursprünglich geradezu staatsstreichartig“ betriebenen Umgestaltung des Einwanderungs-, Ausländer- und Asylrechts „in eigener Machtvollkommenheit“ durch die Regierung und ohne Beteiligung des Parlaments....

faz.net 26.5.2018

Textprobe:

1. Vom Gastarbeiter zum Mitbürger – auch ohne den Bundestag

Bis in die 1960er Jahre hinein war die Bundesrepublik Deutschland im allgemeinen jedenfalls noch kein Einwanderungsland. Das Verständnis des deutschen Volkes als eine ontologisch positiv existierende, also nicht nur in kontingenter Weise begrifflich wie rechtlich jeweils neu zu konstruierende, sich selbst generationell reproduzierende Abstammungsgemeinschaft lag dem Reichs- und Staatsbürgerschaftsgesetz von 1913 zugrunde, das bei der Schaffung des Grundgesetzes 1948/49 bereits seit Jahrzehnten unangefochten galt, und wird im Grundgesetz begrifflich so vorausgesetzt (Präambel, Art. 20 Abs. 2, Art. 146). Hieran konnte sich auch ex post nichts dadurch ändern, daß der einfache Gesetzgeber seit 1999 das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht Reformen unterzog ...

Die bis heute besonders folgenreiche Anwerbung türkischer Staatsbürger als Arbeitsmigranten – bei denen man offenbar jahrzehntelang nur unzureichend realisierte, daß es sich bei ihnen keineswegs durchgehend um „Türken“ handelte, sondern die entsprechenden türkischen Staatsbürger – von sonstigen türkischen Minderheitengruppen wie etwa den Tscherkessen einmal abgesehen – sich etwa zu gleichen Teilen aus Türken und aus Kurden zusammensetzen, also zwei ethnisch, kulturell und sprachlich ganz unterschiedlichen Völkern, die sich vielfach feindselig gegenüberstehen und ihre jahrhundertealten Konflikte bei der Übersiedlung in die Bundesrepublik mitbrachten – ging historisch im wesentlichen wohl darauf zurück, daß die Bunderepublik Deutschland als NATO-Partner der USA einen diplomatischen Preis für den NATO-Beitritt der Türkei im Jahre 1952 und die nachfolgende Stationierung US-amerikanischer Jupiter-Atomraketen dort zu erbringen hatte...

https://www.afdbundestag.de/wp-content/uploads/sites/156/2018/05/organklage-afd-fraktion.pdf

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Sigmar Salzburg
05.01.2018 17.01
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Zufallsfund: Luise Pusch unreformiert

Globale Entmannung
von Luise F. Pusch

In einem Interview wurde mir neulich folgende Frage gestellt:

Wenn Sie die Zeit von ihrem Buch Das Deutsche als Männersprache (1984) bis heute betrachten – wie sieht Ihre Sprach-Bilanz aus? Sind aus Ihrer Sicht deutliche Fortschritte erkennbar oder hat sich nach einer Phase gesteigerten Bewußtseins wieder alles zum Gewohnten
gekehrt?

Meine Antwort:

Teils – teils. Ein deutlicher Fortschritt ist die Tatsache, daß das Maskulinum nicht mehr das ist, was es einmal war. Vor der feministischen Sprachkritik hieß es „Sie ist Kaufmann, Ratsherr, Amtmann“, undsofort. Das Publikum, meist zur Hälfte weiblich, wurde angeredet als „Liebe Leser, liebe Zuhörer, liebe Wähler und Bürger draußen im Lande.“ Das geht heute so nicht mehr, da sind mann und frau sensibel geworden. Wir werden angeredet als „Liebe Leserinnen und Leser“ und eine Frau ist Kauffrau oder Ratsfrau, ganz selbstverständlich. Und das Pendant ist der „Hausmann“, der früher noch ganz lächerlich wirkte.

Außerdem gibt es verbindliche Richtlinien für einen „geschlechtergerechten Sprachgebrauch“, dem zumindest die Amtssprache in der Bundesrepublik verpflichtet ist, z.B. in Formularen, Gesetzestexten undsoweiter.

Andererseits sind wir alle träge. Überdies gehört unsere Sprechweise zu unserem Intimbereich, in den wir uns nur sehr ungern hineinreden lassen. Geschlechtergerechte Sprache (ich nenne sie ja lieber nur „gerechte Sprache“) bedarf der Einübung und der Bewußtheit. Und wir sprechen lieber und besser, wenn wir uns der Sprache beim Sprechen nicht bewußt sind. Es gibt also ein paar ganz natürliche Bremsen gegen den Sprachfortschritt.

Und schließlich gibt es den von Männern in allen Machtbereichen gehegten und geschickt geschürten Widerwillen gegen die „Emanzen“. Das war zu allen Zeiten so und gilt ganz allgemein, wenn eine Gruppe in ihrer Macht eingeschränkt werden soll. Auch der französische Adel ließ sich nur ungern köpfen, um ein drastisches Beispiel zu nennen. Die Frauenbewegung ist ja schon uralt, die organisierte begann in weiten Teilen Europas etwa um 1850 und stieß auf härtesten Widerstand. Aber inzwischen dürfen Frauen hier doch wählen, ihr Geld selbst verwalten und die höhere Schule besuchen, sogar die Universität. Das war früher bei uns alles verboten – und in anderen Teilen der Welt, siehe Saudi-Arabien, Kuwait und andere arabische Länder, immer noch. Aber die Gerechtigkeit ist letztlich nicht aufzuhalten, wenn es auch immer wieder Rückschläge und erbitterten Widerstand gegen sie gibt.

Soweit der Auszug aus diesem Interview. Inzwischen habe ich gelegentlich weiter über die Zukunft der feministischen Sprachkritik und -politik nachgedacht. Hier mein vorläufiges Ergebnis:

Ich meine, die feministische Sprachkritik hat zur sexistischen Grammatik das Wesentliche schon vor einem Vierteljahrhundert gesagt, in Europa etwa in der Zeit ab Mitte der siebziger bis Mitte der achtziger Jahre. In den fast zwanzig Jahren danach ging es folgerichtig nicht mehr um theoretische Fundierung, sondern um die Durchsetzung feministisch-linguistischer Forderungen in der Praxis. Diese Forderungen lassen sich in einem handlichen Spruch zusammenfassen:

Frauen wollen sprachlich gewürdigt werden und sprachlich sichtbar sein.

Leicht erschließbar ist hier die gängige Sprachpraxis, gegen die sich der Satz richtet: Frauen werden nach Möglichkeit sprachlich unsichtbar gemacht – dabei half traditionell die sexistische Grammatik, die etwa vorschreibt, daß aus 99 Sängerinnen und einem Sänger zusammen 100 Sänger werden. Wo das nicht geht, werden sie als „Gruppe“ (immerhin sind wir die Mehrheit, da ist der Ausdruck Gruppe schon seltsam) systematisch herabgewürdigt, lächerlich gemacht, verunglimpft in einer Weise, die für keine andere gesellschaftliche Gruppe toleriert würde.

An dem politischen Prozeß der Durchsetzung einer gerechten Sprache waren und sind in erster Linie frauenbewegte Frauen beteiligt, in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Sprache in den Kirchen, in Politik und Medien hat sich entsprechend frauenfreundlich entwickelt. Am harthörigsten reagierte erwartungsgemäß der „militärisch-industrielle Komplex“, wozu wir heute getrost auch die Universität rechnen dürfen.

In den Einzelsprachen geht dieser Prozeß weiter. Ähnlich wie Engagement und Wachsamkeit der Friedens- oder der ökologischen Bewegung (leider) weiterhin gefordert sein werden angesichts weiterhin aktiver gegenläufiger Strömungen – ähnlich wird vermutlich auch die Frauenbewegung und mit ihr die feministische Sprachpolitik noch für Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, zu tun haben.

Aber die Einzelsprachen sind heute – ganz anders als zu Beginn der zweiten Frauenbewegung vor über 30 Jahren – alle einbezogen in den Prozeß der Globalisierung.

Ich denke, daß die Kinder der Welt mit Ausnahme der englischsprachigen in Kürze zweisprachig werden aufwachsen müssen, um sprachlich, wirtschaftlich und politisch auf dem „globalen Markt“ mithalten zu können. Später einmal mag sich die Weltpolitik – den Mehrheitsverhältnissen entsprechend – dahin wandeln, daß die für alle WeltbürgerInnen verbindliche Verkehrssprache nicht Englisch, sondern Chinesisch ist.

Zufällig ist es nun so, daß die Grammatik des Englischen (und auch des Chinesischen) weniger sexistisch und damit leichter therapierbar ist als die Grammatik der europäischen Genus-Sprachen, die bekanntlich dem Maskulinum die Krone zuerkennen. Englisch und Chinesisch dagegen besitzen überhaupt kein Genus und somit auch kein grammatisches Maskulinum! [Zur Veranschaulichung: Auf Deutsch gehört jedes Substantiv einem der drei Genera bzw. Klassen Femininum, Maskulinum und Neutrum an: DIE Lehrerin, DER Lehrer, DAS Klassenzimmer, auf Englisch gibt es statt der, die das nur the: the teacher, the classroom.]

Kurz, unser Kampf für eine nichtsexistische Grammatik wird möglicherweise von einer Seite unterstützt werden, von der wir Frauen es wohl zuletzt erwartet hätten – der fortschreitenden Globalisierung.

An dieser Stelle kommt bei Diskussionen unweigerlich die Frage: Ja glauben Sie denn etwa, daß es den Frauen in China, England, Kanada, Australien und den USA besser geht als in anderen Ländern?

Antwort: Nein, nicht unbedingt. Aber in einem Punkt geht es ihnen sicher besser: Der Sexismus der Kultur, in der sie leben, wird nicht auch noch massiv durch die Grammatik unterstützt, denjenigen Teil der Sprache, der den meisten unbewußt bleibt und der daher in seiner Wirkung am gefährlichsten ist.

Allerdings: Es gibt in diesen Sprachen auch kein Femininum. Frau und Mann sind auf Innovationen und lexikalische Mittel (etwa wie in male nurse und woman astronaut, girlfriend und boyfriend) angewiesen, um von sich reden zu machen. Da Frauen sprachlich begabter sind als Männer, haben wir eine gute Chance. Wie schon der alte Cato sagte: Wenn wir die Frauen gleichstellen, sind sie uns überlegen.

luise.f.pusch@gmail.com | stand: 06.01.2015

http://www.luisepusch.de/sprache.php

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Sigmar Salzburg
05.11.2017 10.04
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Jamaika und Insektensterben

Die Internetzeitung „Freie Welt“ hatte Vera Lengsfelds Meinung zu den laufenden „Jamaika“-Verhandlungen veröffentlicht. Ein Leser macht sie auf einen Denkfehler aufmerksam – in der von Politik, Medien und Duden zum Aussterben gedrängten traditionellen Rechtschreibung:

Candide 04.11.2017 – 11:04

Sehr geehrte Frau Lengsfeld, wenn Sie ausgerechnet Insektensterben (Rückgang um über 70% in den vergangenen Jahren) als Beispiel für die „absurden Forderungen und Scheinprobleme“ der G[r]ünen anführen, kann auch von Ihnen keine sachliche Diskussion mehr erwartet werden.

Sicher, die Grünen haben ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Zum ersten durch gesellschaftpolitische Themen, in denen sie ihrem Wunsch nach Sodom und Gomorrha Nachdruck geben; durch ihre Forderung, Staat und Volk (von denen sie schmarotzen) abzuschaffen und durch ihre Energie- und Umweltpolitik, mit der sie massive Naturzerstörung betreiben. Ein nichtswürdiger Haufen verkokster, pädophiler Nullen.

Aber als Biologe muß ich sagen, daß das Insektensterben bedrohlicher und imminent katastrophaler ist als die (vielleicht) menschlich induzierte Erderwärmung. Da bricht nämlich der Anfang der Nahrungskette weg und das betrifft zunächst Lebewesen, die sich von Insekten ernähren, z.B. fast alle Singvögel in der Brutzeit, Fische welche wasserlebende Insektenlarven fressen und alles was daranhängt.

Indem man den schwarzen Peter dem Glyphosat und der intensiven Landwirtschaft zuschiebt, lenkt man diskret von den Hauptverursachern ab, nämlich den Pellet-Mühlen. Wer heutzutage mit Holz-Pellets heizt, sollte sich Folgendes klarmachen: früher wurden die Bäume gefällt, zu Scheitern verarbeitet und Äste, Tannennadeln, Zapfen und Totholz blieb im Wald, als Winterschutz und Nahrungsquelle.

Die meisten Insekten überwintern dort, aber nicht da, wo der gefällte Baum wie ein Bleistift mit dem Stamm voran in die Häckselmaschine eingeführt wird und dann aus dem Wald gefahren, ohne Spuren zu hinterlassen. Früher sah man überall im Wald Totholz-Haufen, in denen nicht nur Insekten überwintern konnten. Man kann sich leicht selbst davon überzeugen: der Waldboden in einer „umweltfreundlichen Energiepolitik“ ist besenrein, da findet weder Vogel noch Igel noch Fuchs oder Eichhörnchen Futter oder ein warmes Versteck für den Winter.

Das wird natürlich nicht veröffentlicht; aber nicht, weil es die Menschen nicht interessiert. Es paßt nicht ins Dogma von der Energiewende, deshalb sollte man ausnahmsweise den Grünen für dieses Thema dankbar sein (wenn auch anders, als die sich das vorstellen).

freiewelt.net 4.11.2017

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Sigmar Salzburg
01.10.2017 13.00
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Spuren herkömmlichen Schreibens bei haOlam

Terroristin spricht im EU-Parlament:
Zu Gast bei Freunden


Auf Einladung der Abgeordneten der spanischen Izquierda Unida (Vereinigte Linke) fand in der vergangenen Woche im Europäischen Parlament eine Veranstaltung statt, die sich mit »Frauen im palästinensischen Volkswiderstand« beschäftigte.
[Bild: Hochgehaltenes Plakat „KILL JEWS FOR PEACE“]
Als Rednerinnen hatten die Volksvertreter mehrere recht prominente »Palästinenserinnen« eingeladen: Leila Khaled*, Sahar Francis und Ahed Tamimi...

Hoffte man, der offen antisemitische Auftritt Abu Mazens im Europäischen Parlament im Juni 2016 und der begeisterte Beifall fast aller Abgeordneten danach würden sich nicht wiederholen, hat die Veranstaltung der Izquierda Unida, die zur Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken (GUE/NGL) gehört, bewiesen, daß es noch immer schlimmer geht.

Man kann in Brüssel ungestört »palästinensischen« Terrorismus feiern, antisemitische Verleumdungen Israels beklatschen, ohne daß nennenswerter Protest sich regt. ...

haolam.de 1.10.2017

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