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Sigmar Salzburg
05.10.2022 05.37
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Physik-Nobelpreis ...

... für Erforscher der Quantenverschränkung

... Der US-Physiker John Clauser und sein französischer Kollege Alain Aspect entwickelten einen Test, um die Verschränkung von Photonen eindeutig nachzuweisen. Anton Zeilinger von der Universität Wien schaffte es als erster, die Verschränkung zu übertragen ...

Albert Einstein bezeichnete das Phänomen der Verschränkung als „spukhafte Fernwirkung“ und Erwin Schrödinger nannte es das wichtigste Merkmal der Quantenmechanik. Demnach verharren zwei miteinander verschränkte Teilchen so lange in einem undifferenzierten Überlagerungszustand, bis der Zustand von einem der beiden gemessen wird. Erst dann entscheidet sich auch das andere automatisch und zur gleichen Zeit für seinen Zustand...

4. Oktober 2022
- Nadja Podbregar

scinexx.de 4.10.2022
wissenschaft.de 4.10.2022
... beide Berichte ohne „Forschende“!

Heute braucht es 50 Jahre, um die Nobelpreiswürdigkeit einer Entdeckung zu erkennen. Clauser machte seine Experimente um 1972, Aspect 1982.

Es geht im Grunde um die exakte Gültigkeit von Erhaltungssätzen. Wenn die verschränkten Teilchen zusammen den Drehimpuls Null haben, bleibt das auch bei ihrem Auseinanderdriften unbestimmt erhalten. Sowie eins von beiden gezwungen wird, eine bestimmte Drehrichtung anzunehmen, sorgt das Weltall augenblicklich dafür, daß das andere die Gegenrichtung einnimmt. Eine Signalübertragung, die das Relativitätsprinzip verletzen würde, findet nicht statt.


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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
03.10.2022 11.30
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Das freut mich

Nobelpreis für Medizin geht an Evolutionsforscher Svante Pääbo

03.10.2022, 11.36 Uhr

Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an Svante Pääbo. Das teilte die Nobelversammlung des Karolinska-Instituts in Stockholm mit. Der schwedische Forscher erhalte die renommierte Auszeichnung »für seine Entdeckungen über die Genome ausgestorbener Homininen und die menschliche Evolution«.

Pääbo ist Direktor am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Er gilt als Begründer der Paläogenetik, einer Forschungsdisziplin, die sich mit der Analyse genetischer Proben aus Fossilien und prähistorischen Funden befasst. Er sequenzierte unter anderem als erster Forscher das Neandertaler-Genom. Welche genetischen Veränderungen im Laufe der Evolutionsgeschichte den modernen Menschen ausmachen, erforscht Pääbo durch Vergleiche der DNA-Sequenzen von heute lebenden Menschen, Neandertalern und weiteren menschlichen Vorfahren...

spiegel.de 3.10.2022

Auch uns haben seine Verfahren und Erkenntnisse genützt, um Licht in das Dunkel unser aller Herkunft zu bringen. Die Offenbarungen daraus sind nicht immer erfreulich – aber der Wahrheit näher.

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
13.09.2022 07.24
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„Forschenden”-freies Wochenende

Für das abgelaufene Wochende zeigte mein Reform- und Genderdetektor keine „Forschenden“ an, dafür aber 16 „Kipppunkte“ und „nur“ 12 Reform-„dass“. scinexx.de 9.9.2022.

Gestern wurde aber wieder die erfolglose Suche nach Alternativen zur Allgemeinen Relativitätstheorie ohne Dunkle Energie mit zwei alternativlosen „Forschenden“ garniert, um den Vorrang von politischer gegenüber sprachlicher Korrektheit sichtbar zu machen. Da bleibt kaum Zeit, über mein erwähntes „Auslaufmodell“ zu nachzudenken, das sich auf Entropie gründet.

Schreib„reform“ und Gendern wurden oder werden von der Bevölkerungsmehrheit abgelehnt, aber trotzdem läuft die Umerziehung seit einem Vierteljahrhundert. Einen besseren Beweis, daß die Bundesrepublik keine Demokratie ist, kann es kaum geben.

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
07.09.2022 03.41
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Umzureichender Astrono-Minnendienst

Die Redakteurin Katharina Menne gendert bei „Spektrum“ was das Zeug hält – aber immer noch nicht ausreichend:

Beteigeuze war vor 2000 Jahren noch gelb

In historischen Schriften beschrieben Beobachter die Farbe des Roten Riesen noch als gelb-orange. Astrophysiker schließen daraus, dass Beteigeuze sein Lebensende fast erreicht hat...

Einem Astrophysik[er:innen]team der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist es nun gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus den USA und Italien erstmals gelungen, einen solchen Farbwechsel zeitlich sehr genau einzuordnen... Über ihre Forschungsergebnisse berichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Magazins »Monthly Notices of the Royal Astronomical Society«.

So soll der chinesische Hofastronom Sima Qian etwa um das Jahr 100 v. Chr. in überlieferten Texten über Sternfarben geschrieben haben: Weiß ist wie Sirius, Rot wie Antares, Gelb wie Beteigeuze, Blau wie Bellatrix...

Der Stern sei gut 14 Millionen Jahre alt und befinde sich in der Schlussphase seiner Entwicklung, sagt Neuhäuser. Das Ende ist absehbar: »In etwa 1,5 Millionen Jahren wird er schließlich als Supernova explodieren«.

Im Winter 2019/20 hatten Astronomen kurz gehofft, es wäre schon so weit... Die Helligkeit Beteigeuzes nahm für mehrere Wochen um fast zwei Drittel ab. Experten sahen darin ein Indiz für eine baldige Explosion des Sterns. Später erläuterten Forschende in »Nature«, die Verdunklung sei durch einen großen kühlen Fleck in der südlichen Hemisphäre des Sterns ausgelöst worden.

spektrum.de 6.9.2022
Die englische Veröffentlichung schreibt „Betelgeuze“, was dem arabischen Original näher kommt: يد الجوزاء‎ (yad al-ǧauzāʾ) ‚Hand der Riesin‘. Die Astronomen (und ...minnen) des Mittelalters hatten den zweiten Punkt unter dem y übersehen und ein „Haus“ daraus gemacht (bet). Im übrigen ist das umgangssprachliche Femininum für den Stern auch logisch richtiger.

PS: Frau Podbregar von „scinexx“ gelang es diesmal, ihren Bericht „Forschenden“-frei abzufassen.

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Sigmar Salzburg
22.08.2022 09.45
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Kein „Forschenden“-Zwang?

Man soll ja keine schlafenden „Forschenden“ wecken. Vorgestern waren sie im „Scinexx“-Artikel gegenüber den schlecht partizipierbaren „Astronomen“ und „Astrophysikern“ mit 8:1 deutlich in der Minderheit. Heute fehlen sie im Text über „Charm“ im Proton sogar ganz. Sollte das Bestehen eines Gender-Zwangs bei den Konradin-Medien das Hirngespinst eines alternden Neusprech-Allergikers sein?

Nachtrag am 25.8.22: Es gibt sie doch, die „Forschenden“-Quote! Zur neuen Woche waren sie wieder da. Gestern gar mußte Frau P. mit vier „Forschenden“ die Schuld abarbeiten, daß es für die 17mal notwendigen „Doppelgänger“ noch keine erkennbar akzeptierten „Doppeltgehenden“ gibt.

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Sigmar Salzburg
09.08.2022 07.26
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Die Quoten-„Forschenden“

Der bedeutende CDU-Politiker und Bevölkerungswissenschaftler Wolfgang Schäuble hatte »Europa angesichts immer größerer Hürden für Migranten eindringlich vor einer Einigelung gewarnt.«

„Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. faz.net 8.6.2016
Das ist in Deutschland bei einer Bevölkerung von noch 60 Millionen autochthonen Deutschen nicht im geringsten zu befürchten – anders als es sich dem Wissenschaftler ...
„Remi Tournebize von der University of California in Berkeley und seinen Kollegen“
... (Gillian Chu [f] und Priya Moorjani [f]) bei der Untersuchung der genetischen Verarmung kleinster oder dezimierter Völkerschaften aufgedrängt hat.
„Mehr als die Hälfte der 460 untersuchten Populationen hat in den letzten 10.000 Jahren mindestens einen starken genetischen Flaschenhals durchlebt.“ ... Einige Menschengruppen entgingen bei diesen Einschnitten nur knapp dem Aussterben.
Trotzdem kann sich für die Europäer das Schicksal der amerikanischen Urbevölkerung wiederholen, wenn unter den Unter-Fünfjährigen die einheimische Bevölkerung in den Städten regelmäßig die Minderheit ist.
In Europa durchlebten beispielsweise die Vorfahren der Isländer [und Isländerinnen], Malteser [und Malteserinnen], und der Bewohner [und Bewohnerinnen] Sardiniens extreme Flaschenhälse, bei denen nur wenige hundert bis tausend Individuen überlebten...

„Genomdaten sind wirklich machtvoll, denn sie sagen uns nicht nur, wo wir herkommen, sie verraten uns auch, wie unsere Geschichte zu verschiedenen Zeiten verlief“, sagt Seniorautor[in] Priya Moorjani...

scinexx.de 8.8.2022
Wegen der genderistischen Mängel erhofft sich Frau Podbregar nun wohl Absolution durch die zweimalige Ausrufung der grammatisch falschen Quoten-„Forschenden“. Die sollen so richtig werden wie die „Handlungsreisenden“. Die gibt es aber nur, weil es „Handlungsreiser“ nicht gibt.

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Sigmar Salzburg
05.08.2022 06.54
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Gender ohne Astronominnen-Dienst

Mit Spannung erwarte ich eigentlich nur die Scinexx-Wissenschaftsnachrichten von Frau Podbregar. Nach meinem Spott über die dort anscheinend obligatorischen „Forschenden“ waren sie eine Woche lang verschwunden. Heute sind sie wieder da, aber flankiert von sieben Astronomen ohne begleitende Astronominnen. Zweimal werden Koautorinnen genannt, die dritte Frau, „Koautor Wen-fai Fong“, bleibt unerkannt.

Es geht um einen beobachteten Gammastrahlenausbruch bei einer Neutronensternkollision, die sich vor etwa acht Milliarden Jahren ereignet haben soll, kenntlich an der Rotverschiebung durch die Raumausdehnung. – Eine Wissenschaftlerinnengruppe untersuchte kürzlich ablaufendes Wasser einer Badewanne, da dies ein treffendes Bild der Raumzeitgeometrie eines Schwarzen Loches abgäbe. Vielleicht eignet sich ja das Bild einer überlaufenden Badewanne für die Randbereiche unseres Alls. Zunehmende Fluchtgeschwindigkeit und Dunkle Energie wären dann leichter erklärlich.

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Sigmar Salzburg
20.07.2022 05.43
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200ster Geburtstag Gregor Mendels

Die Scinexx-Redakteurin Nadja Podbregar würdigt seine Leistung:

Vor 200 Jahren, am 20. Juli 1822, wurde Gregor Mendel geboren, der „Vater der Genetik“. Lange vor der Entdeckung von Genen und Chromosomen kam der Mönch und Naturforscher durch gewissenhafte Erbsenzählerei auf seine drei Vererbungsregeln...

Doch als dieser künftige Star der Genetik am 20. Juli 1822 im kleinen Dorf Heinzendorf bei Brünn geboren wurde, war davon noch nichts zu ahnen – im Gegenteil.
[Bild:] „Das Geburtshaus von Gregor Mendel in Heinzendorf, heute Hynčice.“ ... der einzige Hinweis auf die 1945 erfolgte Umvolkung.
... Mendel [begann] ab 1840 an der Universität Olmütz ein Studium am philosophischen Institut, wo er unter anderem Kurse in Physik, Mathematik und Logik belegte und Bestnoten erhielt. Schon 1843 musste er das Studium aber aus Geldmangel wieder abbrechen...

Einen Ausweg aus dieser Misere fand der junge Mendel im Augustinerkloster St. Thomas bei Brünn...

Obwohl der junge Mendel keine besondere religiöse Berufung verspürte, verschaffte ihm das Kloster die Chance, neben seinen klösterlichen Pflichten auch seinen naturwissenschaftlichen Interessen nachzugehen.
Wie man sieht, hatte diese Kirchenorganisation auch ihr Gutes, obwohl sie solche Genies aus der Fortpflanzung ausschloß.
Insgesamt kultivierte Mendel für seine Versuchsreihen mehr als 28.000 Erbsenpflanzen und erzeugte aus 355 Kreuzungen insgesamt 12.980 hybride Nachkommen...

Mendels Schlussfolgerungen aus seinen Erbsenversuchen sind bis heute Lehrstoff im Biologieunterricht und seine Vererbungsregen gelten – wenn auch mit Einschränkungen – bis heute...

Obwohl Mendel Geistlicher war und die Kirche die Evolutionstheorie zu dieser Zeit strikt ablehnte, vertrat er in seinen Schriften durchaus ähnliche Vorstellungen wie Darwin und seine Mitstreiter.

„Mendel beschrieb ein darwinistisches Szenario einer natürlichen Selektion und eines ‚Kampfs ums Dasein'“,
Erst 1996 wurde Darwin vom Papst rehabilitiert. Allerdings hörte ich schon 1958 in der Katholischen Universität Eichstätt die Vorlesung eines Jesuitenpaters über die Evolutionslehre als zweifelsfreien Wissensstand der Kirche.
Während Charles Darwin schon zu Lebzeiten berühmt war und seine Theorie weltweit diskutiert wurde, blieb Gregor Mendel ein solcher Ruhm versagt. Im Jahr 1883, kurze Zeit vor seinem Tod, sagte er:

„Mir haben meine wissenschaftlichen Arbeiten viel Befriedigung gebracht und ich bin überzeugt, dass es nicht lange dauern wird, bis die ganze Welt die Ergebnisse dieser Arbeit anerkennen wird.“
Privat schrieb Mendel natürlich „daß“, während viele Drucke damals ß-los veröffentlicht wurden.
Allerdings wusste Mendel da nicht, dass sein gesamter Nachlass an Aufzeichnungen nach seinem Tod im Jahr 1884 auf dem Klosterhof verbrannt werden würde. Erst Jahrzehnte nach Mendels Tod wurden einige Exemplare von Mendels Schriften wiederentdeckt und man erkannte die Bedeutung seiner Erkenntnisse.

scinexx.de 15.7.2022
Das Schicksal teilte er fast mit Bernhard Riemann, dem mathematischen Wegbereiter der Allgemeinen Relativitätstheorie, dessen Haushälterin alle seine nachgelassenen Notizen im Ofen verbrannte.

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Sigmar Salzburg
01.07.2022 05.54
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Genderfrei

Frau Nadja Podbregar erklärt auf „Scinexx“ erfreulich genderfrei die Erfolge und offenen Fragen der „Higgs“-Theorie – schreibt allerdings wieder, Folge der englischen Genderneutralität, einem iranischstämmigen Physiker das falsche Geschlecht zu:

Noch allerdings hat die Erforschung des Higgs-Bosons und seiner Eigenheiten gerade erst begonnen. „Wenn wir die Merkmale des Higgs messen können, dann wird dies einige der brennenden Fragen der Physik beantworten“, erklärt die Physikerin Nima Arkani-Hamed vom Institute for Advanced Study der Princeton University.
scinexx.de 1.7.2022
Zum Thema selbst ist zu sagen, daß die bisher erfolgreichen physikalischen Theorien nur fünf Prozent des erkennbaren Weltalls erklären. Die werden statt einfacher aber auch immer komplizierter.

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Sigmar Salzburg
25.06.2022 06.10
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Sexneutrale Sprache unentbehrlich?

... Indizien für lange gesuchtes Teilchen aus vier Neutronen

Jetzt haben Physiker um Meytal Duer von der TU Darmstadt eine neue Methode entwickelt, um das Tetraneutron aus der Reserve zu locken – und sie am RIKEN-Forschungszentrum in Japan ausprobiert...

Tatsächlich haben Duer und seine Kollegen genau solche Experimente bereits in Planung: „Wir planen nun ein Experiment der nächsten Generation an der R3B-Anlage bei FAIR, mit dem die direkte Messung der Korrelationen zwischen den vier Neutronen möglich sein wird“, sagt Duer...

scinexx.de 24.6.2022

„Meytal“ ist ein hebräischer Mädchenname, in Israel nicht selten, und soll „Tautropfen“ bedeuten. Internet-Bildeinträge zeigen eine nett aussehende junge Frau, die inzwischen auch einen wissenschaftlichen Doktortitel erworben hat. Wird der Fehlgriff Frau Podbregar bestärken, die sexneutrale Sprechweise intensiver durchzusetzen? Das Pronomen hätte auch entfallen können.

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Sigmar Salzburg
24.06.2022 12.04
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Neandertaler: Zu dumm zum Fischen?

Diese Meldung wurde 2001 in Wissenschaft.de und bei Spiegels veröffentlicht:

„Sie verbrachten ihre meiste Zeit mit der Jagd. Wenn ihre Beutetiere ihr Revier wechselten oder ein neuer Jagdkonkurrent auftauchte, wussten die Neandertaler nicht, wo sie als nächstes ihr Jagdglück versuchen konnten.“
wissenschaft.de 29.5.2001
Das „als Nächstes“ hatten unsere altschreibzeitlichen Vorfahren von 2001 auch noch nicht verinnerlicht. 21 Jahre später aber schreibt Spektrum:
Funde in Italien und im Süden der Iberischen Halbinsel weisen sie als Fischer und als Sammler von Krebsen und Muscheln aus.
spektrum.de 24.6.2022
Dafür wurde eine neue Spezies Mensch entdeckt:
Die Forschenden hatten wissen wollen: War der Verzehr von Pflanzen bei Neandertaler[*inne]n nur eine gelegentliche lokale Marotte? ... Ernährten sich die Neandertaler [und Neandertalerinnen] in Spanien anders als die in Kroatien, Italien oder Griechenland ...
Nein, Unterschiede im „GeograFischen“ fand man nicht. Der zivilisatorische Fortschritt wurde aber greifbar: 800000 Jahre früher hatten die Damen und Herren Antecessores ihre Mitmensch*innen noch genüßlich verspeist.

PS: Das „Neanderthal Museum in Mettmann“ wird, da englisch, altdeutsch geschrieben!

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Sigmar Salzburg
20.06.2022 04.34
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Meine Lieblingstheorie seit langem:

Nie habe ich mich mit der Inflationsspekulation nach dem Urknall anfreunden können. Frau Podbregar, die die symmetrische Theorie anscheinend erst jetzt für berichtenswert hält, vergißt darüber völlig das Schändern:

Leben wir in einem Spiegel-Universum?

Jenseits des Urknalls: Unser Universum könnte einen „umgekehrten“ Zwilling haben – einen vor dem Urknall liegenden Kosmos, in dem alle Ladungen, Interaktionen und die Zeit gespiegelt sind. Diese jetzt von Physikern aufgestellte Theorie klingt exotisch, könnte aber einige offenen Fragen der Kosmologie und Teilchenphysik klären, darunter die Dunkle Materie, die „fehlende“ Antimaterie und das Rätsel der linkshändigen Neutrinos...


scinexx.de 20.6.2022
Heise hatte darüber schon vor fast vier Jahren berichtet. Alan Guths Inflationstheorie der 80er Jahre hielt ich immer für eine Notlösung. Seit Wolfgang Pauli „Gott“ für einen „schwachen Linkshänder“ erklären mußte, erscheint mir die Existenz eines symmetrischen Antiuniversums einleuchtender – als die andere Hälfte einer gewaltigen Nullpunktschwankung.

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Sigmar Salzburg
27.05.2022 08.07
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Ein Aprilscherz ?

Am ersten April brachte der „Spiegel“ ein Interview mit David Deutsch:

Physiker David Deutsch über die Grenzenlosigkeit des Fortschritts
»Es gibt eine Wahrheit. Aber wir sind unfähig, sie zu erkennen« 


Ein SPIEGEL-Gespräch von Rafaela von Bredow und Johann Grolle
01.04.2022, 13.00 Uhr • aus DER SPIEGEL 14/2022
„Was ist Wahrheit?“ fragt im Johannes-Evangelium angeblich Pilatus, nachdem Jesus behauptet hat, er verkünde die „Wahrheit“ – also vermutlich, das Gericht „Gottes“ sei nahe. Der Quantenphysiker David Deutsch glaubt dagegen, mit der vor 70 Jahren entwickelten „Viele-Welten-Theorie“ Hugh Everetts einer wissenschaftlichen „Wahrheit“ näherzukommen.

Nur in der menschlichen Sprache und der davon abgeleiteten Symbollogik gibt es den Begriff „Wahrheit“. Er bezeichnet die Übereinstimmung von Aussagen über etwas im Vergleich zur mehr oder weniger erfahrbaren Wirklichkeit.

David Deutsch meint nun seit langem, wie noch einige andere Physiker, daß mit der „Viele-Welten-Theorie“ die richtige Deutung der Quantentheorie gefunden sei.
Für den Physiker David Deutsch ist unser Universum nur eines von unendlich vielen, in denen er parallel lebt. Was Laien absurd erscheint, folgert Deutsch aus der Quantentheorie. Im Interview wirft er seinen Physikerkollegen vor, die objektive Realität zu ignorieren.
spiegel.de 11.02.2007
Dem liegt wohl folgende Beobachtung zugrunde:

Die bewährte Quantentheorie schreibt jedem Mikroteilchen eine Welle zu, nach deren Gesetzen es sich bewegt. Aus den Freiheiten läßt sich die Wahrscheinlichkeit errechnen, mit der es an einem Ort wechselwirkend in Erscheinung treten kann. Welle und Medium selbst seien nicht beobachtbar.

Erreicht die Welle auf verschiedenen Wegen einen Punkt, so kann sie sich je nach Schwingungsphase auslöschen oder verstärken – die wohlbekannte Interferenz. Auch ein einzelnes Teilchen erzeugt im Zwei-Spalten-Experiment bei genügender Wiederholung das bekannte punktuelle Streifenmuster auf einem dahinterliegenden Schirm. Beobachtet man, durch welchen Schlitz das Teilchen fliegt, so verschwindet das Muster.

Die Kopenhagener Teilchendeuter erklärten das mit einem Zusammenbruch der Wellenfunktion, Realisten wie de Broglie und Bohm ließen das Teilchen in einer Welle mitschwimmen und der phantastische Teilchengläubige Hugh Everett erfand die Welt der letzlich unendlichzähligen Parallelwelten, in denen das Teilchen einmal durch den rechten und einmal durch den linken Schlitz gegangen wäre.

Kürzlich wurde aber nachgewiesen, daß die ausgebreitete Welle beide Schlitze und nicht ein Teilchen einen Schlitz durchquert. Das „Teilchen“ entsteht erst durch die „Beobachtung“. Bei der quantenmechanischen „Verschränkung“ sind ähnlich instantane Fernwirkungen schon über tausende Kilometer akzeptiert. Ein „Multiversum“ ist hierfür nicht erforderlich.

P.S. Im aktuellen Interview ging es nicht um diese Theorie, sondern um Optimismus für den Menschen.


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Sigmar Salzburg
16.05.2022 04.05
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Ockhams Rasiermessergebnis

Jetzt wurde für die Quantenphysik nachgewiesen, was ich seit langem vermute: Es gibt keinen Welle-Teilchen-Dualismus, sondern auch ein einzelnes Teilchen ist immer eine ausgedehnte Welle, die erst bei einer Wechselwirkung instantan an einem Ort als (scheinbares) Teilchen in Erscheinung tritt:

Das berühmte Doppelspalt-Experiment benötigt normalerweise mehrere Teilchen, um den Welle-Teilchen-Dualismus und die Quanten-Überlagerung zu belegen. Doch jetzt haben Physiker eine Methode entwickelt, bei der schon ein einziges Neutron reicht. Mithilfe eines Quantenteilers und einer Manipulation des Spins konnten sie nachweisen, dass das Neutron dank der Quantenüberlagerung tatsächlich beiden Pfaden gleichzeitig folgte – und zu welchen Anteilen....

„Unsere Messergebnisse decken sich wunderbar mit der klassischen Quantentheorie“, sagt Seniorautor Stephan Sponar von der TU Wien. Mit dem Experiment lassen sich auch alternative Interpretationen der Quantenmechanik ausschließen, die von nicht überlagerten, nur lokalisierten Teilchen ausgehen.

scinexx.de 16.5.2022
Das heißt nichts anderes, als daß das Wellenfeld beim In-Erscheinungtreten an einem Ort diese Fähigkeit an allen anderen Orten augenblicklich verliert. Der „Messerwartungswert“ wird dort (nach Ockhams Rasiermesser) gleich null – scheinbar entgegen der Relativitätstheorie. Frau Podbregar vergißt vor Überraschung das Gendern der „Physiker“.

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Sigmar Salzburg
13.05.2022 05.45
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Aufwendiges sogenanntes Photo shooting

Astronomen haben das erste Foto des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße erstellt. Die Aufnahme des Event-Horizon-Teleskopverbunds zeigt den dunklen Schatten von Sagittarius A*, umgeben von einem hellen Strahlenring gebeugten Lichts. Das Foto belegt nun auch visuell die Existenz dieses Schwarzen Lochs und bestätigt Einsteins Vorhersagen...
Mehr als 300 Forschende aus 80 Instituten auf der ganzen Welt waren an dieser fünf Jahre dauernden Arbeit beteiligt.
scinexx.de 12.5.2022

Der helle Ring um das Schwarze Loch herum ist die so genannte Akkretionsscheibe. Sie besteht aus heißer Materie aus der Umgebung, die ins Schwarze Loch hinein fällt... Die Messungen an Sagittarius A* fanden zeitgleich mit den Messungen für eine andere Aufnahme statt, mit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des EHT-Teams bereits 2019 Aufsehen erregten. Damals veröffentlichten sie das erste Bild eines Schwarzen Lochs überhaupt... Zwar war anschließend auch die Datenauswertung für M87 extrem aufwändig, allerdings eignet es sich für ein Fotoshooting etwas besser als das extrem massereiche Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße.
spektrum.de 12.5.2022

Obwohl die Existenz Schwarzer Löcher durch Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie vorausgesagt wird, kam der Physiker selber mit 60 Jahren in einem Artikel zum Schluss, dass diese merkwürdigen Objekte in der Realität nicht existieren.
«Zwar waren seine Rechnungen korrekt, jedoch nicht seine Interpretation der von ihm erhaltenen Ergebnisse», sagt Norbert Straumann, emeritierter Professor für theoretische Physik von der Universität Zürich und Einstein-Kenner.
news.uzh.ch 7.6.2005

Das heißt, nicht Einsteins Vorhersagen wurden bestätigt, sondern die seines mathematisch-relativistischen Formalismus.

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