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Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht
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Sigmar Salzburg
19.07.2017 13.42
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Die ehrenwerte Gesellschaft

In Shakespeares Drama „Julius Cäsar“ nennt Marc Antonius den Volkshelden und Mörder Cäsars, Brutus, in seiner Grabrede so oft einen „ehrenwerten Mann“, daß das Volk schließlich daran zu zweifeln beginnt. Das wird dem Anwalt Joachim Nikolaus Steinhöfel mit seiner Rede auf unsere oberste Forza Bruta nicht so leicht gelingen, selbst wo sie dabei ist, dem hier länger lebenden Volk das Grab zu schaufeln:

Denn Frau Merkel ist eine ehrenwerte Frau.

Wer nicht für Merkel ist, ist ein Arschloch“ lautet die in der CDU von Generalsekretär Tauber ausgegebene Parole.
Arschlöcherinnen und Arschlöcher, schließt euch zusammen! Frau Merkel baut sich hier ihre DDR.2:
Allzu häufig kapituliert der deutsche Rechtsstaat vor seinen Gegnern. Kriminelle können mit der Milde der Justiz rechnen, rechtsfreie Räume werden geduldet, bei muslimischen Parallelgesellschaften ebenso wie bei Linksextremisten. So stand es in der „Neuen Zürcher Zeitung“. Aber sie wissen ja, die Schweizer Zeitungen sind das neue Westfernsehen.
Und wieder hat nichts mit nichts zu tun, hier mit links:
Panorama-Redakteur Volker Steinhoff: „Es fällt zurzeit wirklich schwer, nicht an eine Verschwörung zu glauben: einen geheimen Plan der Hamburger Polizei, um die Stadt in rauchende Trümmer zu verwandeln.“

steinhoefel.com 15.7.2017
Leider können wir der brillanten Fechtkunst Steinhöfels nicht weiter folgen, sondern müssen uns dem Hauptgeschäft zuwenden, der alternativen Reformdurchsetzungsforschung:

2721 Wörter: 7 dass (davon 2 zitierte), 5 sonstige „neue“ ss; – traditionell: 1 daß, Beschuß, Prozeß, Beschlußlage, Haß, Rechtsausschuß, den kürzeren ziehen; – falsche ss: schmeissend, begrüssenswert ...

Aber um Himmels willen keine Anstrengungen unternehmen, um die „Stussschreibung“ besser zu beherrschen. Jedes prominente Opfer ist jetzt wichtig!

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Sigmar Salzburg
03.07.2017 15.24
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G20-Vorbereitung

Der Hamburger Verfassungsschutz könnte blind sein, weil er die Feinheiten der verschiedenen Rechtschreibungen nicht mehr kennt:

[HH] Aufbau des Antikapitalistischen Protestcamps
Verfasst von: g20camp.noblogs.org/. Verfasst am: 02.07.2017 – 09:22. Orte: Hamburg.
Alles zum G20-Gipfel 2017 auf Indymedia linksunten
Wir brauchen euch JETZT! 2.Juli – Nach wochenlangem juristischen und politischen Kampf um ein antikapitalistisches Protestcamp haben wir heute nacht vorm Verwaltungsgericht gewonnen.
„Linksunten“ schreibt „reformiert“. Welche linke Zeitung hat der Schreiber zuletzt gelesen, wenn er Dass-Deutsch verwendet, aber nicht das reformbefohlene „heute Nacht“?
Aus dem Sketch von Hallervorden/Metes:

EDE (zu ATZE). Jeder Rechtschreibfehler ist praktisch wie ein psychologischer Fingerabdruck! Rechtschreibfehler sind ganz gefährlich!
ATZE (zu EDE). Wir wollen einen Wirtschaftsboß [alternativ: einen US-Präsidenten] entführen – und haben Schiß vor ein paar Rechtschreibfehlern?
... Was interessiert uns, was im Bertelsmann-Wörterbuch steht? Oder im Duden?...
OTTO. – Weil es die Polizei interessiert! Deshalb! Weil jeder inzwischen anders schreibt! Bertelsmann, Duden, Springer, Spiegel, Stern, Zeit – - – anhand der Rechtschreibfehler, die du auf einer Postkarte machst, kann die Polizei heute sagen, welches Micky-Maus-Heft du zuletzt gelesen hast!
Siehe hier. Näheres über die bisherigen Leistungen der Hamburger Verfassungsschützer hier.

Auflösung hier und dort.

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Sigmar Salzburg
29.06.2017 17.50
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Humanistischer Pressedienst

„Ehe für Alle“
Kein Gefühl zweiter Klasse

Von:
Jan Weber

Nachdem klar ist, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Bundestag am morgigen Freitag die „Ehe für Alle“ beschließen wird, versuchen die Gegner mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, dies zu verhindern. Ihnen ist bewußt, dass sie eine Minderheitenmeinung vertreten; um so größer ist das Geschrei...

„Es geht nicht um den Begriff Ehe. Es geht um Recht und Gerechtigkeit. Und Liebe... Ein Gefühl, das, wenn es gleichgeschlechtliche Partner für einander empfinden, kein Gefühl zweiter Klasse mehr sein darf.“

hpd.de 29.6.2017

Selbst, wo Alt- und Neuschrieb direkt aufeinanderstoßen, merken die reformverbiesterten Schreiber nichts.

Zum Inhalt: Der letzte Satz ist humanistischer Unsinn. Keine Liebe ist zweiter Klasse – nicht zwischen Mutter und Sohn, Vater und Tochter, Bruder und Schwester, nicht zwischen Herr und Hund und nicht zwischen Schäfer und Schaf. Das ergibt aber noch lange keinen Anspruch auf eine Ehe für alle.

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Sigmar Salzburg
16.06.2017 13.32
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Wenn Profis auf Korrekturautomaten verzichten ...

Der nichtsnutzige „Rat für deutsche Rechtschreibung“, gegründet zum Einfangen der Reformaussteiger FAZ und BILD/WELT, betreibt „Reformdurchsetzungsforschung“ und beobachtet die Effektivität der Korrekturautomaten der Medien.

Wir beobachten die tatsächlichen Folgen der Rechtschreib„reform“ bei Autoren, die einmal richtig schreiben konnten – wie zum Beispiel bei dem ehemaligen BILD-Chefredakteur Peter Bartels, der nun ohne Netz und doppelten Boden bei PI-NEWS gegen die weitere Abschaffung Deutschlands kämpft:


1.6.2017 /guten-morgen-deutschland/
791 Wörter: 5 dass; 16jährige

2.6.2017 /hurra-die-welt-geht-unter/
843 Wörter: bißchen, wußte, schloß; liessen, grösser

2.6.2017 /afd-oder-spd-wer-ist-eigentlich-doofer/
372 Wörter: mußte, Realschulabschluss

4.6.2017 /allah-hat-es-so-gewollt/
440 Wörter: 1 dass, vergeßt, 2 mußte,

6.6.17 /die-naechste-bundeswehr-luege-frau-ministerin/
510 Wörter: 5 dass, 3 Ausschuss, Haselnuss, 4 wußte, läßt, mußte, grossen

7.6.2017 /wuff-bosbach-soll-merkel-retten/
735 Wörter: 3 läßt, mußte, muß; Pass, lässt, vergesslich; weissen

10.6.2017 /ministerin-blondhelm-zeigt-offizier-an-weil-er-einen-witz-machte/
579 Wörter: Dass, muß, Anschißlein, bißchen, anzuscheissen, Pandorra

11.6.2017 /omma-und-oppa-die-welt-lacht-ueber-germoney/
704 Wörter: 2 muß, 1 paßt, 2 dass, weisse, 2 weiße.

12.6.2017 /sind-alle-deutschen-maenner-weicheier/
629 Wörter: neu 3 dass, 1 Kompromiss, 23-Jährige, runter reissen, verscheissern; traditionell “des öfteren”; Lehrer/Innen, Gender-Professor/Innen

16.6.2017 /von-arte-bis-bild-wenn-die-versteher-mal-wieder-nix-verstehen-wollen/
926 Wörter: 7 neue ss, davon 6 dass; reissen, ausser; 3 paßt, gewußt, mußten

16.6.2017 /die-wahrheit-ueber-merkel-maiziere-und-die-migranten/
794 Wörter: 7 neue ss, davon 3 dass; traditionell: „des öfteren

Für den Zugriff auf die Originalartikel muß vor die Überschriften http://www.pi-news.net gesetzt werden.

Heute sind die meisten Profischreiber ohne Korrekturautomaten hilflos.

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Sigmar Salzburg
09.06.2017 12.58
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Reformkonfusion bei Alt- und Neuschreibern

Die Kenntnis des traditionellen „heute morgen“ verblaßt auch in bewährt schreibenden Medien:

Saarbrücken. Im Therapie- und Beratungszentrum des Deutschen Roten Kreuzes für Flüchtlinge und Migranten in Saarbrücken-Burbach ist heute Morgen ein Mitarbeiter erstochen worden. Ein 27jähriger Syrer soll mit dem Mann in einen Streit geraten und ihn dann niedergestochen habe, teilte ein Polizeisprecher der „Saarbrücker Zeitung“ mit.
zuerst.de 7.6.2017
Auch bei Henryk M. Broder hat man sich des Falles angenommen. Ein Leser schreibt:
Franck Royale / 08.06.2017
Wenn man im Achgut-Archiv stöbert, findet man am 16.07.2009 einen kurzen Verweis auf den Artikel von Thomas von der Osten-Sacken in der linken Jungle-World: “Ein Messer gegen den Islam”. Es ging dabei um den Mord an der Ägypterin Marwa al-Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal, und der Autor stellt am Ende leicht befremdlich fest: “... zwischen Berlin und Teheran ist man sich einig – das Messer, das sie tödlich traf, galt dem Islam, nicht ihrer Person.” Nun, abgesehen davon, daß man Islam bzw. Kopftuch-Kritik in linken Gazetten heute mit der Lupe suchen muss, könnte man heute analog dazu sagen: Das Messer traf nicht den Psychologen, sondern den Westen, unsere Demokratie – also war es ein politischer Mord, so wie viele andere Gewalttaten. Was meinen Sie, Herr Zamperoni?
achgut.com 8.6.2017
Als Nichtfernseher mußte ich nachschlagen: Zamperoni ist der für die Verharmlosung zuständige Tagesschaumodorator. – Lutz Bachmann von Pegida wurde wegen einer privaten Benennung von „Flüchtlingen“ zu 9600 Euro Geldstrafe verurteilt, z.B.:
„Anstatt 2 sicherheitsleuten hat das sozialamt mittlerweile 7! Um die mit arbeiter vor dem viehzeug zu schützen.“
Das war allerdings gerechtfertigt: Viehzeug führt keine Messer bei sich.

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Sigmar Salzburg
10.05.2017 07.23
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Vereinfachtes Schreibenlernen wirkt!

img src=http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/der-kranz-von-ursula-von-der-leyen-in-trogau-200375655-51653288/2,w=1489,q=low,c=0.bild.jpg

[Hier war mal ein Bild, das wohl aus Staatsräson entfernt wurde]

Am Kranz von Ursula von der Leyen (58) fehlt nicht nur ein „i“ bei Bundesministerin,
auch Verteidigung war mit zwei „t“ falsch geschrieben
(BILD nach Facebook)

Nachtrag – auch gut:
Alexander Wendt 10. Mai 2017 ·

Bundeswehr: der Kampf gegen die Rechtschreibung läuft. Nach und nach führt die Verteidigungsminsterin die inklusive Hannelore-Kraft-Orthografie in der Truppe ein, die im Ernstinnenfall auch auf Ortsschildern und Wegweisern angebracht wird, um den Feind zu verwirren.

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Sigmar Salzburg
07.05.2017 15.18
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SPD für ein Meer an Bildung



Die Seit-„Reform“ kommt per Schulzzug!

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Sigmar Salzburg
07.05.2017 10.46
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Wahl in Schleswig-Holstein

Solche Fehler gab es früher fast nie:

Ralf Stegner‏@Ralf_Stegner 6. Mai 2017
Ralf Stegner hat retweetet

Klingt witzig, aber wir hatten gerade gehört, dass in Lübecker MuK Sprengstoffhunde angeschlagen hatten und so Schlußkundgebung gefährdet war...
Ich hab gewählt! Aber keine Partei, die ihre Bürgerverachtung durch Annullierung des Volksentscheids gegen die Dass-Reform bewiesen hat und mit der Genehmigung der „Demokratieabgabe“ den Raubzug des Staatsfunks durch die Portmonnaies unbeteiligter Bürger ermöglicht hat.

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Sigmar Salzburg
05.05.2017 10.48
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20 Jahre leichteres Schreiben!

Ralf Stegner‏@Ralf_Stegner 5. Mai 2017

Gestern stimmungsvolle Schlußsspurtveranstaltungen Open air in Kiel und trotz Sprengstoffalarm verspäteten Beginns in der Lübecker MuK

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Sigmar Salzburg
01.05.2017 06.47
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Das Scheinparlament¹ der Orthographie, ...

... der „Rat für deutsche Rechtschreibung“, betreibt anstelle von Sprachbeobachtung nur „Reform“-Durchsetzungsforschung, indem es die Automatenkorrekturen der Lügen- und Erpresser-Presse beobachtet, mit denen das Volk von seiner traditionellen Rechtschreibung zwangsentwöhnt wird. Nur Leserbriefe zeigen bisweilen noch Spuren einer guten Schreibausbildung, oft vom Gift der Heyse-ss-Regel überlagert. Vom „Rat“ sicher nicht beobachtet wird das „berüchtigte“ Portal „pi-news“, obwohl es längere frei geschriebene Texte enthält, so den eines Anonymus „Tolkewitzer“, ein Ingenieur, der noch die gute DDR-Schulbildung genossen hat, Titel „1933, 1989 und heute“:

Ich bin ein typisches “Kind der DDR”. Neun Jahre nach dem Krieg geboren, dessen wahre Ursachen zu dieser Zeit keiner hinterfragte, sondern alle, die dabei waren, nur zusammenfassten mit den Worten “Nie wieder Krieg!”...

Als Schüler fragte ich einmal meine Eltern, warum sie den Aufstieg Hitlers nicht verhindert hätten? Heute schäme ich mich für diese Frage. Mein Vater war souverän genug und antwortete nur, dass ich eines Tages von selbst darauf käme...

Hinzu kam, daß wir ja ständig die Besucher aus dem Westen erlebten, mit ihren geleasten oder anderweitig finanzierten großen Autos, die gönnerhaft mal mit uns in den Intershop gingen und indirekt verlauten ließen, wenn wir fleißiger wären, könnten wir uns das ja auch leisten. Dabei waren wir stolz auf unser bisschen DDR. Auf die Exporte, die vom Westen mit Kusshand genommen dann trotz der hohen Qualität verramscht wurden, während wir uns mit der minderwertigen Ware zufrieden geben mußten...

Vielleicht wegen des “Bauchgefühles” erkannte ich auch die meisten Krisen beizeiten und wappnete mich, so daß ich heute zufrieden und glücklich sein könnte. Doch genau das trieb mich an, als ich 2014 von der Pegida-Bewegung erfuhr. Beim 4. Spaziergang bin ich aus Neugierde hingegangen und konnte feststellen, dass das, im Gegensatz zur Propaganda, wieder die gleichen Leute waren, denen ich bei den Montagsdemos 1989 bereits begegnet war....

Später goss ich meine Gedanken in Texte, die mein Freund vertonte und sang. Diese Lieder brannten wir auf CDs und verschenkten inzwischen hunderte davon an die unermütlichen Mitdemonstranten...

Ich erinnere mich dabei jedes Mal an die FDJler und die Stasiprovokateure, die uns 1989 als subversive Elemente und Konterrevolutionäre beschimpften. Die Gleichen, die kurz darauf schneller gewendet waren, als wir uns versehen konnten. Diese FDJler nennen sich heute in alter Tradition Antifa und fühlen sich als die Guten, nur daß sie keine bessere BRD wollen, sondern sich Anarchie wünschen, die nicht begreifen, daß sich Vielfalt nur abgegrenzt entwickeln kann, daß sie “Kalkutta nicht helfen, indem sie alle Menschen aus Kalkutta zu uns holen, sondern damit uns selbst zu Kalkutta machen” – bis sie eines Tages von ihren Kindern gefragt werden …

pi-news.net 30.4.2017
Analyse: 875 Wörter, 6 heute verbotene „ß“ (1 „mußten“, 5 „daß“); 11 neue „ss“, darunter 6 „dass“; unsinnig: „die Gleichen“; einziger echter Fehler „die unermütlichen Mitdemonstranten“:

¹) Beschlüsse mit Zweidrittelmehrheit der Reformparteigenossen s. Zehetmair 2006

Selbstverständlich distanzieren wir uns von Äußerungen auf diesem Portal, sofern sie als verfassungsfeindlich nachgewiesen werden können.

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Sigmar Salzburg
21.04.2017 16.24
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„Einheitlichkeit und Vereinfachung“

Die deutschen Landesregierungen führten bereits 1996 an etlichen Schulklassen die minderwertigste Version der Rechtschreib„reform“ ein, um vollendete Tatsachen zu schaffen – obwohl die offizielle Einführung erst 1998 erfolgen sollte.

Die 16 Kultusminister und 16 Länderregierungschefs hatten das Machwerk Ende 1995 abgesegnet und am 1. Juli 1996 unter Mithilfe der Bundesregierung in Wien unterzeichnet.

Im gleichen Jahr bildeten sich überall Bürgerinitiativen gegen diese dreiste Übertölpelung, und im folgenden Jahr richtete die schleswig-holsteinische Initiative die Forderung nach einem Stopp an die Landesregierung.

Darauf antwortete die reformistische Mehrheit des Parlaments (die CDU spielte noch Reformgegner) wie folgt:

Der Landtag hat in seiner 34. Sitzung am 11. Juni 1997 den Gesetzentwurf zur Änderung des Schleswig-Holsteinischen Schulgesetzes der Volksinitiative „WIR gegen die Rechtschreibreform“ mit folgender Begründung abgelehnt:
„Die Reform der Rechtschreibung der deutschen Sprache wurde seit den frühen 80er Jahren nicht nur in der Kultusministerkonferenz, sondern durch Koordinationsgremien für den gesamten deutschen Sprachraum vorbereitet.

Einbezogen waren dabei die ganz oder mehrheitlich deutschsprachigen Staaten Bundesrepublik Deutschland, Deutsche Demokratische Republik (bis 1990), Österreich, Schweiz und Liechtenstein sowie Gremien von Staaten mit deutschsprachigen Minderheiten in Belgien, Italien, Ungarn, Rumänien und andere.

Die Reform sollte sowohl der Aufnahme faktischer Veränderungen im schriftsprachlichen Gebrauch als auch der Vereinfachung von komplizierten Regelungen der deutschen Orthographie und Interpunktion dienen. Als unerläßliche Voraussetzung für eine Reform galt und gilt die Einheitlichkeit der Schreibung des Deutschen in seinem gesamten Sprachgebiet.

Die vereinbarte Reform hat die bisherigen Inkonsequenzen und
besonderen Probleme erheblich reduziert. Der Landtag begrüßt die erreichten Fortschritte auf dem Wege der Vereinfachung.

Auf dem Wege der Volksinitiative wird eine Verankerung der
„allgemein üblichen Rechtschreibung“ im Schulgesetz und damit ein Verzicht auf die Umsetzung der Vereinbarung gefordert.

Der Landtag lehnt den Gesetzentwurf der Volksinitiative ab,

- weil er die Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung innerhalb und außerhalb Deutschlands zur Disposition stellt ...
(Drucksache 14/764) (Vollständig hier.)
Die Mär von der durch die„Reform“ erreichten Einheitlichkeit und Vereinfachung wurde von Reformern und Lobbyisten in Politik und Medienwelt den Bürgern eingehämmert, ohne daß sie dadurch wahrer wurde. Die Schweizer dachten bis heute nicht daran, ihre ß-lose Rechtschreibung zugunsten des jetzt erpreßten fehlerträchtigen Heyse-Systems aufzugeben:
Wegen Rechtschreibung angeprangert:
TV-Köchin Meta Hiltebrand wehrt sich


Meta Hiltebrand (34) sorgt mal wieder für Wirbel. Nach einem Wutbrief eines Zuschauers, der kürzlich ihre Wortwahl im TV kritisierte, ist es dieses Mal die Rechtschreibung der polarisierenden TV-Köchin, die zu reden gibt. Auf Facebook bläst die rothaarige Zürcherin den Besserwissern unter ihren Fans den Marsch, schreibt unter dem Stichwort «Bitte beachten»:
«Ja, ich habe schreib Fehler und ja, ich stehe dazu, aber müsst ihr dauernd alles korrigieren, was ich schreibe? Wen das so ist, Poste ich in Zukunft lieber nichts mehr, macht einfach kein_ Spaß so!» (sic!)
Es sei krass, so Hiltebrand weiter, manche würden ihr die Texte korrigiert zusenden.
«Ich bin koch und kein Akademiker, ich weiß es doch, das ich da leider schlecht bin! Aber dauernd daran aufgehängt zu werden närft »,
so die Wirtin des Restaurant Le Chef. Sie fügt an:
«Dieses dauernde Gemeckere macht Menschen krank, ich habe echt Mitleid mit denen, ihr Leben muss Tod langweilig sein.»
Hiltebrands deutliche Worte sorgen für hunderte Kommentare auf ihrer Facebook-Seite. Nicht alle können den Ärger der Gastronomin verstehen. Es gäbe doch Rechtschreibprüfungen, kritisiert eine Userin. ... Und ein Berufskollege der Schweizer Köchin ergänzt (auch nicht ganz fehlerfrei):
«Hatte in meinen Speisekarten auch immer Schreibfehler .... hab meinen Gästen gesagt, das ich die absichtlich eingebaut habe.... schließlich müssen wir ja unsere Gäste unterhalten.»
Eine deutsche Userin glaubt, den Grund für Hiltebrands Schreibschwäche zu kennen – und stellt eine mutige These auf: «Meta ist eine Schweizerin, woher soll sie die deutsche Rechtschreibung beherrschen???» Sie rät der Fernsehfrau: «Schreib doch künftig auf Schweizerdeutsch.»

bluewin.ch 21.4.2017
Man sieht, die „Reform“ hat denen, für die sie bestimmt war, nichts gebracht. Anfänglich haben noch viele wie bei Kaisers neuen Kleidern gerufen „Aber die ist doch ganz nackt!“. Jetzt streifen sich sogar viele ihre Kleider ab, um nicht aufzufallen – und manche fühlen sich tatsächlich dadurch erleichtert. Die Auto-Korrektur wird's schon bringen.

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Sigmar Salzburg
11.04.2017 06.50
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Willy Wimmer in „Freie Welt“:

Der ehemalige Staatssekretär Willy Wimmer urteilt über den nicht unbedenklichen Einfluß der angloamerikanisch-britischen Politik seit Serajewo und Versailles bis zum Brexit. Kritik übt er an den Kriegseinsätzen seit Jugoslawien, die nach den Nürnberger Prozessen anders beurteilt werden müßten.

Brexit: Jubiläumsausgabe des Versailler Vertrages für London? ...

Kundige und international hoch angesehene Gesprächspartner lassen sich heute in vertrauter Gesprächsrunde so vernehmen, dass die europäische Geschichte der letzten 200 Jahre eine einzige angelsächsische Lüge sei. So weit muß man nicht gehen, aber amerikanische Quellen sprechen in aller Offenheit darüber, wie die US-amerikanische Haltung dem Kontinent gegenüber in den Jahrzehnten seit der deutschen Reichsgründung im Spiegelsaal ebendieses Schlosses in Versailles gewesen sei. Unter allen Umständen habe man eine enge Zusammenarbeit zwischen den kontinentalen Mächten Deutschland und Rußland verhindern müssen...
freiewelt.net 8.4.2017
Wimmer benutzt keinen Korrekturautomaten. Der Text umfaßt 1629 Wörter in überwiegend traditioneller Rechtschreibung: daß (2) muß (3), Rußland (4), schloß, läßt, im übrigen; „erleichtert“: dass (2), muss (2); „Schweiz“: weiss.

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Sigmar Salzburg
31.01.2017 07.44
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Bunte Reform-Republik

Klassische Musik und klassische Orthographie verzeihen Vernachlässigung nicht:

Erika Steinbach ‏@SteinbachErika 29. Jan.
Meine Geige ist zutiefst gekränkt... Läßt es mich unmißverständlich hören, dass ich sie vernachlässigt habe ...
Reformisten vertrösten – bis zur nächsten „Reform“:
Zur angekündigten Rückkehr einiger deutscher Medienhäuser und Verlage zur alten Rechtschreibung meinte [Reformkommissar] Blüml, dass es bei allen Rechtschreibreformen rund 20 bis 30 Jahre gedauert habe, bis tatsächlich alle umgestellt hätten...
derstandard.at 4.8.2004
In der Bunten-Republik aber ist selbst ein „u“ zuviel noch gut für Haß und Spott auf den neuen US-Präsidenten:
Donald Trump
Wie peinlich: Rechtschreibung ist wohl nicht seine Stärke
von Florian Koch 26. Januar 2017 17:32
Donald J. Trump
✔ @realDonaldTrump
Big day planned on national security for
tomorrow! Amoung other things,
we will build the wall.
1/24/17, 9:34 PM
Wer des Englischen mächtig ist, entdeckt den Fehler sofort: „Among“ taucht im Tweet fälschlicherweise zusätzlich mit einem „u“ („Amoung“) auf. Ein Patzer, der einer Privatperson mal passieren kann – als Präsident eines Staates wirkt diese Schwäche in der Orthografie aber alles andere als professionell. Und trotz der baldigen Korrektur musste sich Trump im Netz mal wieder jede Menge Spott anhören.
bunte.de 28.1.2017
Als ob unsere Chaos-Kanzlerin das besser könnte.

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Sigmar Salzburg
16.01.2017 11.37
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Kann es auch Höcke nicht mehr?

Es ist bekannt, daß der thüringische AfD-Vorsitzende Björn Höcke die traditionelle Rechtschreibung schätzt. Das demonstriert er in seinem Neujahrgruß am Anfang auch auffällig. Doch dann schwenkt der Text auf Dass-Deutsch um. Haben Angestellte daran weitergearbeitet oder ist er versehentlich in den erwünschten „amtlichen“ Gebrauch verfallen? Hier nur die entscheidenden Sätze, die aber auch sonst wichtige Informationen bieten:

Björn Höcke 14. Januar um 08:00·

»Liebe Mitstreiter,

zunächst möchte ich Euch auf diesem Weg noch alles Gute für das Jahr 2017 wünschen. Glück, Gesundheit und Zuversicht mögen Euer ständiger Begleiter sein! ...

Wir können davon ausgehen, daß die zuvorderst von Angela Merkel zu verantwortende Spaltung unseres Volkes zu einem stark polarisierenden und mit harten Bandagen geführten Wahlkampf führen wird. ... Nach reiflicher Überlegung möchte ich Euch heute mitteilen, daß ich mich weder um einen Listenplatz noch ein Direktmandat für die Wahlen zum Deutschen Bundestag bewerben werde. ... Denn ich habe nicht vergessen, daß uns vor gerade mal zwei Jahren über 100.000 Thüringer gewählt haben. ...

All diese Menschen, die uns ihre Stimme gaben, haben mit dieser Wahl große Hoffnungen auf grundlegende Veränderungen verbunden und uns einen großen Vertrauensvorschuss eingeräumt. ... Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, diesen Schatz durch eine vernunftorientierte Politik zu bewahren...

Gerade weil ich viel bewegen will, habe ich mich für Thüringen entschieden. Wir gehen den Thüringer Weg, den Weg der Heimatpartei, einen Weg der Offensive, einen kraftvollen Weg. Denn wenn die AfD Deutschland verändern will, dann muss dieser Wandel aus den Regionen komme...

Die vielen Kommentare etwa auf meiner Facebook-Seite, aber auch der große Zuspruch auf Veranstaltungen auch in den alten Bundesländern zeigt, dass unsere Parteimitglieder und unsere Anhänger von mir Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit erwarten...

Es geht 2017, aber auch in den folgenden Jahren und Jahrzehnten um Sein oder Nichtsein, es geht um unsere thüringische, deutsche und europäische Identität. Sie zu erhalten, Subjekt der Politik zu bleiben und nicht als Objekt aus dem Weltenlauf auszuscheiden, dafür treten wir an – 2017 zur Bundestagswahl und 2019 zur Vollendung unseres Thüringer Weges. Ich möchte ihn gemeinsam mit Euch gehen.

Euer Björn Höcke«

Rundbrief von Björn Höcke an die Mitglieder und Förderer der AfD Thüringen – Erfurt, am 13. Januar 2017

[Es sei daran erinnert, daß es auch Merkel war, die dem Widerstand gegen die „Reform“ in der CDU ist Spitze genommen hatte.]

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Sigmar Salzburg
10.01.2017 13.10
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Das ss-Gift erfaßt auch die NPD

Bis zur Vereinigung mit der DVU war die NPD eine Partei von Reformleugnern. Alte Kämpen schreiben wohl noch weiter unreformiert. Doch auch dort dringt das orthographische ss-Gift der Kultusminister ein und bringt erlerntes Können ins Wanken. Der ehemalige Bundesvorsitzende schreibt:

Deutschland kann man nicht verbieten!
Ein Kommentar von Udo Voigt, MdEP:


Heute in einer Woche, am 17. Januar gibt das höchste BRD-Gericht seine Entscheidung über die Zukunft unserer NPD bekannt...

Ich bin felsenfest davon überzeugt, daß mein Kampf für ein besseres, für ein deutsches Deutschland richtig war und ist.

Und ich weiß gewiss:
Deutschland läßt sich nicht verbieten!
Glück Auf – NPD!


Berlin, den 10.01.2017
Udo Voigt, MdEP

npd.de 10.1.2017

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