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Der GenderInnenwahnsinn
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Sigmar Salzburg
02.07.2017 06.05
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Verfasser unbekannt

Wie erwartet hat heute früh der Deutsche Bundestag mit 393 gegen 226 Stimmen (bei 4 Enthaltungen) die „Ehe für Alle“ in Deutschland beschlossen. (hpd 30.6.2017)

NB 8.7.17: Google filtert diesen auch von Ralf Stegner „retweeteten“ Spaß“ offensichtlich flächendeckend heraus!
NB 10.7.17: Jetzt wurde das Bild doch noch „gefunden“!
.

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Sigmar Salzburg
02.07.2017 04.43
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Allgäu-Online

02.07.2017 · Berlin

AfD plant Verfassungsklage gegen „Ehe für alle“

Die AfD plant, gegen die am Freitag im Bundestag beschlossene „Ehe für alle“ juristisch vorzugehen.

„Wir prüfen derzeit eine Klage beim Bundesverfassungsgericht“, sagte AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland der „Bild am Sonntag“. „Ich bin für einen solchen Schritt. Die Ehe für alle bedeutet eine Wertebeliebigkeit, die unserer Gesellschaft schadet.“ Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) räumt einer Verfassungsklage Erfolgschancen ein. „Ich habe gegen dieses Gesetz gestimmt. Ein Grund dafür ist, dass wir aus meiner Sicht als Jurist dafür eine Verfassungsänderung gebraucht hätten“, sagte de Maizière derselben Zeitung.

Außerdem sei für ihn die Ehe „eine Verbindung zwischen Mann und Frau“. Der Innenminister warnt davor, dass das Gesetz über die Ehe für alle „nicht ohne Weiteres umsetzbar“ sei, weil eine Reihe von Folgeregelungen fehlten. So sei unklar, ob und wie eingetragene Lebenspartnerschaften in Ehen umgewandelt würden. De Maizière: „Es wird massive Probleme bei der Umsetzung geben, die man dann hinterher reparieren muss.“ Unterdessen hat der erste schwule CDU-Politiker die Eheschließung mit seinem Partner angekündigt. „Ja, wir werden heiraten“, sagte der Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann „Bild am Sonntag“.

„Für uns ist das aber nur noch ein formaler Schritt.“ Kaufmann ist seit Dezember 2013 verpartnert, im Mai 2015 erhielt das Paar in einem altkatholischen Zeremoniell den kirchlichen Segen.

all-in.de 2.7.2017

Wie man von der Rechtschreib„reform“ allerdings weiß, können die Verfassungsrichter alles – auch ein 80-Millionen-Volk nach Wunsch einer kleinen Clique vergewaltigen.

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Sigmar Salzburg
30.06.2017 10.07
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Unsere ArschlOchlokratie 2

Nach der handstreichartig vom gender-irren Bundestag beschlossenen neuen Ehe-Norm („Ehe nach DIN 585/schwul“) ist die Begattung nicht mehr Bestandteil einer Ehe. Ein „Ehemann“ kann also nicht mehr ohne weiteres „Ehegatte“ genannt werden. Wikipedia definiert:

Der Begriff Begattung (Kopulation, Kopula, Paarung) bezeichnet die geschlechtliche Vereinigung eines männlichen und eines weiblichen Menschen oder Tieres, die zur Befruchtung und somit zur Fortpflanzung führen kann. Die Begattung beim Menschen wird üblicherweise Beischlaf oder Geschlechtsverkehr (im engeren Sinne) oder Vaginalverkehr genannt. In der Tierzucht wird der Vorgang als Decken bezeichnet. (Wikipedia)
Vielleicht wird ja jetzt das Bekenntnis „mein Ehegatte“, „meine Gattin“ das stolze Kennzeichen einer Normal-Ehe.

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Sigmar Salzburg
29.06.2017 03.33
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Unsere ArschlOchlokratie 1

BILD meldet in sensationeller Aufmachung:

Freitag Kampfabstimmung
um die Ehe für alle

Über die „Ehe für alle“ soll der Bundestag in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause gleich als erstes abstimmen. Es sind eine Debatte von 38 Minuten sowie eine namentliche Abstimmung gegen 8.40 Uhr vorgesehen...
bild.de 28.6.2017
Das deutsche Volk ist in Auflösung, am Überranntwerden und Aussterben – und das dafür verantwortliche Altparteienpack hält es jetzt für das Dringlichste, unfruchtbare gleichgeschlechtliche Paarungen mit den Rechten und dem Glorienschein einer Ehe zu versehen. Es ist der Gipfel des Gleichstellungswahns:

Die Gleichstellung von Arschloch und Vagina.

Anlaß für diese Überwältigung des Volkes kurz vor der Wahl ist die Panik der SPD, mit ihrer Schießbudenfigur St. Martin doch nicht das große Los gezogen zu haben. Als unsere Gutmenschenweltmeisterin in ihrer bekannten amöbenhaften Weise die Homolobby zu umarmen begann, erkannte der Anführer der A-Mannschaft der SPD, Oppermann, die Chance, die Kanzlerin in ihrer Scheinheiligkeit vorzuführen und ihr entgegen den Koalitionsvereinbarungen mit einer linken „Volksfront“ und CDU-Abweichlern im Parlament eine Niederlage beizubringen. Durch die namentliche Abstimmung sollen auch noch Andersdenkende als „homophobe Schwulenfeinde“ gebrandmarkt werden können.

Der Begriff Ehe, der in allen Kulturvölkern eine feste Bedeutung hatte, wird nun orwelsch umgefälscht, damit niemand mehr erfährt, was seit Urzeiten damit gemeint war: Eine Lebensgemeinschaft zur Erzeugung und beschützten Aufzucht von Kindern.


Siehe auch dies, das und jenes.

NB: Treffend dazu auch Michael Paulwitz in der „Jungen Freiheit“ (in der richtigen Rechtschreibung).

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Sigmar Salzburg
02.06.2017 12.06
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Andere Foren: Freigeist Weimar

Wiedergegeben wird dort ein Kommentar aus der „jungen Welt“ – seit 2015 in ss-Schreibung nach Heyse, zur Tarnung der ansonsten unverändert traditionellen Rechtschreibung. Der Betreiber des Forums, Siegfried R. Krebs, verwendet jedoch das unverfälschte Schriftdeutsch. Diesmal geht es um ein Teilgebiet des Reformwahns::

Bei anderen gelesen: Gender-wahnigen Stuss vorgeführt

WEIMAR. (fgw) Die Tageszeitung „junge Welt“ veröffentlichte am 24. Mai einen Kommentar von Arnold Stölzel, der nicht nur ein bezeichnendes Licht auf den hierzulande grassierenden Gender-Wahn wirft. Nein, vorgeführt werden hier gleichermaßen der inzwischen üblich gewordene akademische Geschäftsbetrieb – fern von fast jeder Wissenschaftlichkeit – sowie die erschreckend niedrige Qualität sogenannter Qualitätsmedien.

Schölzel schreibt – und das muß einfach hier in voller Länge wiedergegeben werden:

„Im Februar 2016 enthüllte eine Wissenschaftlergruppe, dass sie ein Jahr zuvor der TU Berlin einen Vortrag unter dem Titel »Der deutsch-deutsche Schäferhund« untergejubelt hatte: Der Leinenzwang für NVA-Bellos hatte demnach den Dritten Weltkrieg verhindert. Im Dezember 2015 veröffentlichte die „Zeitschrift Totalitarismus und Demokratie“, ein Journal für bundesdeutsche Staatsfrömmigkeit, den Blödsinn.

Am vergangenen Freitag bereicherten zwei US-Autoren, der Philosoph Peter Boghossian und der Mathematiker James Lindsay, die internationale Stussforschung. Sie mixten den Jargon von Gender-»Studien«, Poststrukturalismus und anderem Quark, für den der westliche akademische Betrieb jede Menge Kohle zur Verfügung stellt, wenn das Zeug moralinsauer und leicht »links« daherkommt.

Das Textgebräu brachten sie unter dem Titel »Der konzeptuelle Penis als soziales Konstrukt« im Fachblatt „Cogent Social Sciences“ unter, dessen Gutachter den Unfug wärmstens empfohlen hatten. Noch am Erscheinungstag bezeichneten die Verfasser das Ganze auf der Webseite skeptic.org als Quatsch und beteuerten, sie hätten streng darauf geachtet, dass ihr Text nichts Sinnvolles enthalte. Es handele sich um »3.000 Wörter kompletten Unsinns«, die nie hätten veröffentlicht werden dürfen.

Darunter sind »Definitionen« wie: »Wir argumentieren, dass der konzeptuelle Penis besser nicht als anatomisches Organ verstanden wird, sondern als ein soziales Konstrukt, isomorph zur performativen toxischen Maskulinität.«

Ihre Erkenntnisse treiben die Verfasser bis zur zwingenden Schlussfolgerung, der Penis sei »der konzeptionelle Treiber für einen Großteil des Klimawandels«. Wegen »Männerausbreitung«. Die Urheber schwören: »Wir haben genau null unserer Quellen gelesen«. Fünf zitierte Studien hätten sie sich einfach ausgedacht.

Alle Voraussetzungen für Gastauftritte an deutschen Gender-Lehrstühlen sind erfüllt.“
Der letzte Kommentar-Satz trifft's wie die sprichwörtliche Faust das Auge. Aber kein Wunder, haben sich doch deutsche Universitäten zu überbordend dem Zeitgeist der Beliebigkeit zugeneigt. Welch Glück, daß es da noch Medien, wie die zitierte Tageszeitung, gibt, die offerierten Blödsinn zu hinterfragen bereit sind.

24.05.2017
Von: Dr. Arnold Schölzel / SRK

Die Nähe zu Sokal's Hoax und ähnlichem ist unverkennbar, nur daß in Deutschland der neue Aberglaube verbissener durchgesetzt wird.

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Sigmar Salzburg
16.05.2017 14.36
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Alles erlaubt für Gender- und Gutmenschenpropaganda ...

... auch der Mißbrauch von Verkehrssicherungsanlagen:

Flensburger Signal
Ampel-Koalition für schwule Pärchen


Diese Ampel-Koalition gibt es nur in Flensburg. Als erste Stadt in Schleswig-Holstein hat Flensburg zwei gleichgeschlechtliche Ampelpärchen installiert, um zum internationalen Tag gegen Homophobie am Mittwoch ein Signal zu setzen.

Mit den schwulen Ampelmännchen, die es im Norden bislang nur in Hamburg gab, stelle Flensburg unter Beweis „wie bunt es tickt“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Für die beiden Ampeln hatte die Stadt extra eine Ausnahmegenehmigung des Landesverkehrsministeriums eingeholt. Oberbürgermeisterin Simone Lange nahm die Anlagen am Fußgängerübergang Holm und Große Straße am Montag persönlich in Betrieb.

kn-online.de 15.5.2015
Jede Irritation kann Leben kosten...
Neustadt-Eilvese: Zug kracht auf Bahnübergang auf Lkw – Fahrer tot

Hannover . Der Lkw ist vollkommen zerfetzt, etliche Scheiben des Zugs sind zerborsten: Beim Zusammenstoß eines Lastwagens mit einem Regionalexpress an einer nicht geschlossenen Bahnschranke in Neustadt bei Hannover ist ein Mensch ums Leben gekommen.

rp-online.de 16.5.2017
... deswegen haben nicht einmal die rotchinesischen Kommunisten dem Wunsch der Roten Garden nachgegeben, daß Rot an der Verkehrsampel nicht „Stopp“, sondern „freie Fahrt, Fortschritt“ signalisieren sollte.

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Sigmar Salzburg
13.04.2017 06.25
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Zuviel gegendert

Nach dem Anschlag auf den Ballspielverein Borussia Dortmund ist auf Indymedia ein inzwischen gesperrtes Bekennerschreiben veröffentlicht worden, das die Antifa in Verdacht bringen soll. Deswegen wird sie am Anfang auch genannt:

Anschlag auf BVB-Bus
verfasst von: Antifa. Verfasst am: 11.04.2017 – 23:53. (unmoderiert)

Wir haben heute den Bus des BVB mit eigens hierfür angefertigten Sprengsätzen attackiert. Der Bus ist hierbei ein Symbol für die Politik des BVB, die sich nicht genügend gegen Rassist_ innen, Nazi_innen und Rechtspopulist_innen einsetzt.
[...]
Kein Fußbreit den Faschist_innen!
Antifa heißt Angriff!
Deutschland verrecke!
Der übertriebene Gebrauch von gegenderten Bezeichnungen (Rassist_ innen, Nazi_innen, Rechtspopulist_innen, Mensch_innen, Antifaschist_innen, Spieler_innen), auch für eigentlich verachtete Gruppen, spricht eher dafür, daß die Verfasser die Genderei nicht ernst nehmen. Daß der Verein in der Vergangenheit zu wenig gegen „Rassismus“ getan hätte, ist kein überzeugender Attentatsgrund. „Deutschland verrecke!“ ist auch zu dick aufgetragen.

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Sigmar Salzburg
07.03.2017 09.14
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Peter Eisenberg in der Süddeutschen Zeitung

2. März 2017, 19:01 Uhr Essay

Das missbrauchte Geschlecht

Wie kann man Frauen in der Sprache sichtbarer machen? Muss man sich dafür zum Herren oder zur Herrin über die Grammatik aufschwingen? Mit dem Gendern gehen sprachpolizeiliche Allüren einher.

Von Peter Eisenberg

Als vor fast vierzig Jahren das Fräulein abgeschafft war und das Gendern begann, wollte man damit zur Sichtbarmachung von Frauen in der Sprache beitragen. Schon damals wurden Denkweisen angelegt, die sich als irreführend herausstellen mussten. Die gängigste Form des Genderns bestand in der Ersetzung von Wörtern wie Bäcker durch Bäckerin und Bäcker. Man unterstellte, damit werde Gendergerechtigkeit möglich, Bäckerin sollte Frauen und Bäcker sollte Männer dieses Berufsstandes bezeichnen. Dem Genus Femininum wurde die Bezeichnung von Frauen, dem Maskulinum die Bezeichnung von Männern zugeschrieben, was prinzipiell unzutreffend ist. Grammatisches und „natürliches“ Geschlecht haben, betrachtet man den Wortschatz des Deutschen als Ganzes, wenig miteinander zu tun.

Wortbildungslehren beschreiben das Ergebnis der Ableitung von Substantiven mit dem Suffix „er“ aus Verben (Bäcker aus backen) als „Person, die die vom Verb bezeichnete Tätigkeit ausübt.“ Von Männern ist beim Nomen Agentis nicht die Rede. Bäcker als Maskulinum bezeichnet ebenso wenig ausschließlich Männer wie Person als Femininum ausschließlich Frauen bezeichnet. So ist das im Deutschen. Es gibt hier ein Wort, das ausschließlich Frauen bezeichnet (Bäckerin), aber keins, das ausschließlich Männer bezeichnet. Frauen sind sprachlich zweimal, Männer einmal sichtbar.

Das Genus in den indoeuropäischen Sprachen ist entstanden durch Zweiteilung in Bezeichnungen für Belebtes (später Maskulinum) und Unbelebtes (später Neutrum). Das Femininum kam als drittes Genus hinzu und spezialisierte sich auf Kollektiva und Abstrakta. Mit dem natürlichen Geschlecht weiblich hatte es nichts zu tun, und dabei ist es bis heute im Wesentlichen geblieben.

Vollkommene Symmetrie gibt es nicht im Kategoriengefüge natürlicher Sprachen

Seit den Arbeiten des russisch-amerikanischen Sprachwissenschaftlers Roman Jakobson aus den 1930er-Jahren wissen wir, dass in allen Gruppen von grammatischen Kategorien jeweils eine als die unmarkierte fungiert, das heißt als eine mit allgemeiner, unspezifischer Bedeutung im jeweiligen Bereich. Grammatische Kategorien wie Singular – Plural, Indikativ – Konjunktiv oder Aktiv – Passiv teilen einen Benennungsbereich niemals in gleiche Teile, sondern funktionieren nach dem Prinzip von Hintergrund (unmarkierte Kategorie) und Bild (markierte Kategorie mit speziellerer Bedeutung und aufwendigerer Form). Bei den meisten Klassen von Abstrakta und Kollektiva des Deutschen ( Erregung, Klugheit, Seilschaft) ist, ganz im Einklang mit der Genese des Genus, das Femininum unmarkiert mit der Folge, dass auch bei Artikelwörtern und Pronomina der Plural bis auf den Dativ identisch mit dem Singular des Femininums ist ( die, sie, ihre, manche usw.). Etwas anders, aber vergleichbar bei substantivierten Adjektiven und Partizipien ( Alte, Vorsitzende). Das Femininum ist hier dominant, bei anderen Personenbezeichnungen ist das Maskulinum unmarkiert.

Jakobsons Markiertheitstheorie gehört zu den fruchtbarsten Ansätzen des 20. Jahrhunderts überhaupt, wo es um ein Verständnis von grammatischen Kategorien geht. Sie sagt unzweideutig, dass es Gendergerechtigkeit nicht geben kann, soweit sie über Manipulationen am Genussystem erreicht werden soll. Vollkommene Symmetrie gibt es im Kategoriengefüge natürlicher Sprachen nicht, sie hätte theoretisch einen ähnlichen Status wie das labile Gleichgewicht in der Physik. Denkbar ist allenfalls eine Markiertheitsumkehrung mit dem Ziel, das Femininum zur unmarkierten Kategorie zu machen.

Der nächste Schritt in Richtung eines konsequenten Genderns bestand in der Propagierung der Schreibweise BäckerInnen, die dann vielfältig ausgebaut wurde, etwa zu Bäckerinnen, Bäcker/innen, Bäcker_innen und Bäcker*innen. Von vornherein blieb unklar, wie all das ausgesprochen werden konnte. Aus dieser großen Not versucht man eine kleine Tugend zu machen mit dem Hinweis, die Fixierung auf das Geschriebene sei umso richtiger, als die Sprecher dadurch ins Grübeln kämen. Man sollte sich wohl an solche Formen gewöhnen, aber dennoch niemals aufhören, jedesmal wieder überrascht zu sein. Die Formen Bäcker_innen und Bäcker*innen finden ihren Platz in den neueren Thesen über den wahren Charakter des Geschlechts, auch in Gruppen von LGBT (Lesbian, Gay, Bi, Trans), die inzwischen mindestens bei LSBTTIQ angelangt sind.

Der Unterstrich hat nach einer verbreiteten Lesung über sich einen Abgrund von Leere und soll verwendet werden, wenn man gar kein Geschlecht mehr will, der über allem sich erhebende Stern (Asterisk) dagegen soll die ungefähr sechzig Geschlechter überstrahlen, die man heute individuell oder gruppenbasiert in Anspruch nimmt. Die Sprache muss ja mit nur drei Genera auskommen. Alle genannten Formen, das darf man nicht vergessen, gibt es im Deutschen nicht. Sie stellen einen Eingriff in unsere Grammatik dar, in der sie keinen Platz finden. Sie sind, was man Pluralia tantum nennt: substantivische Ausdrücke, die keinen Singular haben. Lässt man wie üblich die Pluralendung weg, ergibt sich die B äcker*in, vermutlich ein Femininum zur Bezeichnung von Frauen. Und das Maskulinum? Vermutlich der Bäcker*in zur Bezeichnung von Männern. Wollen wir das? Und was wird aus Bäckerhandwerk, Bäckerlehrling usw.? Es ergeben sich Bäcker*innenhandwerk, Bäcker*innenauszubildende*r usw. Wollen wir so etwas wirklich?

Ein Geflüchteter kann einer sein, der sich einem Regenguss entzieht

Für den Grammatiker ist das nur die Spitze des Eisbergs. So wenig wie in der Gentechnik kann man in einer natürlichen Sprache überblicken, was passiert, wenn man irgendwo ins System hineingreift. Man denke nur an die als korrekt propagierte, um sich greifende Ersetzung von abgeleiteten Substantiven durch zu Substantiven konvertierte Partizipien. Dazu eine kleine, aus Zufallsfunden zusammengestellte Liste: Ankommende, Studierende, Fortgeschrittene Studierende, Lehrende, Lkw-Fahrende, Autobahnbenutzende, Helfende, Mitfeiernde, Nichtglaubende, Wahlhelfende, Anrufende, Forschende, Erziehende, Demonstrierende, Streikende, Asylsuchende, Medienschaffende, Naherholungssuchende, Prüfende, zu Prüfende, Geduldete, Getötete, Betroffene.

Solange Fälle dieser Art nicht andere Wörter ersetzen oder Einzelfälle sind, richten sie keinen Schaden an. Wir haben ja seit langem auch Wörter wie Vorsitzende, Abgeordnete, Angestellte. Aber der Unterschied zwischen einem substantivierten Partizip und einer Suffixbildung ist bedeutend und sollte nicht übergangen werden. Partizipien sind Formen, die produktiv von allen Verben gebildet werden können und der Bedeutung des Verbs nahe bleiben. Auch ihre Konversion zu Substantiven ohne formale Veränderung ändert daran nichts. Suffigierungen wie die mit „er“ oder „ling“ bringen dagegen über das Suffix ein ganz neues Bedeutungselement ins Substantiv. Jedes von ihnen hat spezifische semantische Funktionen.

Man stelle sich die Abschlussklasse einer Schule vor, deren Schüler eine Lehre antreten wollen. Sie sind dann Auszubildende, aber Lehrlinge sind sie noch nicht. Der Unterschied zwischen beiden Substantiven ist einfach und klar. In einem Blog über das Gendern bringt ein Blogger ein ebenso klares Beispiel zu Studierender vs. Student: Ein sterbender Studierender stirbt beim Studieren, ein sterbender Student kann auch im Schlaf oder beim Wandern sterben.

Sollen in Standarddeutsch abgefasste Schriftstücke sofort in den Papierkorb?

Dasselbe gilt für durch Konversion des Partizip II gebildete Substantive. Ein Geflüchteter kann einer sein, der sich einem Regenguss oder einer nervigen Seminarveranstaltung entzieht, ein Flüchtling dagegen flieht vor Krieg, Gewalt oder politischer Verfolgung. Der Bedeutungsunterschied ist in allen besseren Wörterbüchern des Deutschen niedergelegt. Niemand von den elf Millionen Menschen, die am Ende des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verlassen haben, hat sich als Geflüchteter bezeichnet, alle waren Flüchtlinge und sind es geblieben. Es gibt überhaupt keinen Grund, das Wort Flüchtling aus dem Deutschen zu vertreiben, sieht man vom Gendern ab. Flüchtling lässt sich nicht gendern, die Form Flüchtlingin ist aus morphologisch-systematischen Gründen ungrammatisch. Deshalb hätte man gern das partizipiale Substantiv Geflüchteter, das man ohne Aufhebens gendern kann. Allerdings zu dem Preis, dass man sich zum Herren oder zur Herrin der Sprache erhebt, einen wichtigen, tief verwurzelten Wortbildungsprozess untergräbt und ein jahrhundertealtes Wort diffamiert.

Im Augenblick galoppiert das Gendern mit hoher Konsequenz auf einige extreme Ausformungen zu, die ihm durchaus schaden könnten. Im Berliner Koalitionsvertrag ist von Berliner*innen, Bürger*innen, Senator*innen, aber nur von jugendlichen Straftätern und Intensivtätern die Rede. Auch hören wir täglich etwas über Gefährder, nicht aber über Gefährder*innen oder Gefährdende. Aus Sicht des Genderns doch wohl eine haarsträubende Diskriminierung. Und auf Vorschlag der SPD-Fraktion in den Bezirksparlamenten von Mitte und Lichtenberg sollen Drucksachen nur noch auf der Tagesordnung erscheinen, wenn sie in gegenderter Sprache abgefasst sind. Das bedeutet nichts anderes, als in Standarddeutsch abgefasste Schriftstücke sofort in den Papierkorb zu werfen. Dem kann rechtlich auf verschiedenen Wegen begegnet werden. Es sollte sich jemand finden, der ein Klagerecht besitzt und den Aufwand nicht scheut. Er würde sich um die deutsche Sprache verdient machen. Gerade weil wir kein Sprachgesetz wollen, sollten sprachpolizeiliche Allüren unterbunden werden.

Der Linguist Peter Eisenberg veröffentlicht in diesen Tagen bei de Gruyter seine „Deutsche Orthografie. Regelwerk und Kommentar“.

sueddeutsche.de 2.3.2017

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Sigmar Salzburg
06.03.2017 22.58
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Hurra, Berlin verblödet!

Nicolaus Fest weist am 6.März auf einen Bericht der Berliner Zeitung hin und schreibt dazu:

Berlin: Totalversagen beim BER, bei Terroristenabwehr und Identitätsklärung. Statt dessen aber ganz vorn bei gendergerechter Sprache!

Dazu die Berliner Zeitung 25.2.2017:

Gleichberechtigung
Wie Berliner Bezirke auf gendergerechter Sprache bestehen

Berlin – Berliner Bezirke entdecken die geschlechtsneutrale Sprache. In Mitte und Lichtenberg werden künftig alle Dokumente eine gegenderte Sprache enthalten, also alle Geschlechter berücksichtigen müssen. Das werden die Bezirksparlamente aller Voraussicht nach bereits im März beschließen . „Anderslautende Drucksachen können dann nicht mehr behandelt werden“, sagte Julie Rothe, SPD-Fraktionsvize in Mitte. Denn wer nur männliche Wörter verwende, grenze große Teile der Bevölkerung aus.
Die mit ihrer Partei aus Kiel ausgegrenzte Frauke Petry berichtete in ihrer Wahlkampfrede, daß die Leipziger Uni nicht-gegenderte wissenschaftliche Arbeiten schon in der Zensur herabstuft. Gender-Ungläubige können also in Prüfungen daran scheitern und um ihr Lebensziel betrogen werden.
Rothe spricht sich dafür aus, künftig das Gender-Sternchen zu verwenden. Bürger*innen oder Einwohner*innen würde dann in den amtlichen Dokumenten stehen. „Ich wünsche mir, dass wir das einheitlich für Berlin festlegen“, sagte Rothe. In Lichtenberg soll ein ganz ähnlicher Antrag verabschiedet werden. „Die Berücksichtigung der Geschlechter sollte zur Normalität gehören“, sagt der dortige SPD-Fraktionschef Kevin Hönicke. Die genaue Gender-Form werde aber in Lichtenberg nicht festgelegt.
Vermutlich war die Kritik eines Theologen (!) im nicht mehr ganz so Neuen Deutschland schon eine Reaktion auf diesen gequirlten Unsinn.
Außerhalb der orthographischen Norm

Vorturner war wieder einmal Friedrichshain-Kreuzberg. Dort müssen die Dokumente bereits seit 2014 in geschlechtsneutraler Sprache abgefasst sein, seit längerer Zeit geschieht das mit Gender-Sternchen. Allerdings ohne die CDU. „Durch das ganze Sternchengegendere sind die Anträge der anderen Fraktionen noch schwerer lesbar“, kritisiert Fraktionsvize Götz Müller. Als die CDU-Fraktion sich weigerte, das Gender-Sternchen zu verwenden, wollte das Büro der Bezirksverordnetenversammlung zunächst alle eingereichten Dokumente mit einem Sternchen nachkorrigieren. Die CDU-Leute machten dann darauf aufmerksam, dass aktuelle Rechtschreibregeln keine solches Sternchen vorsehen. Seitdem lässt man die CDU gewähren.
Der „Reform vol-lendende“ und so gut wie nichtnutzige „40-Köpfige“ wacht inzwischen auch auf:
Allerdings beschäftigt das Gender-Sternchen nun auch den Rat für deutsche Rechtschreibung. Das Gremium wacht über die Einheitlichkeit der Rechtschreibung im deutschen Sprachraum – von Flensburg bis Südtirol. „Wir haben da noch keine klare Linie“, sagt Kerstin Güthert, die Geschäftsführerin des Rats auf Anfrage. Es gebe ja derzeit verschiedene Formen zu gendern – das Sternchen, den Gender-Gap oder das Binnen-I. „Am Ende wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach eine Form durchsetzen.“ In einem ersten Bericht hat der Rat bereits festgestellt, dass Erfindungen wie das Gender-Sternchen außerhalb der orthographischen Norm liegen und von daher nicht „falsch“ zu nennen seien. Klingt noch recht vage.
Dann können außerhalb der Norm liegende und in den Bergen springende „behende Gemsen“ auch nicht falsch sein!
Auch im Koalitionsvertrag

Bereits im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag hatte der neue Senat durchgängig das Gender-Sternchen gebraucht. Nicht wenige Politiker haben inzwischen bereits begonnen, mit einer Kunstpause in der Wortmitte das Gender-Sternchen gewissermaßen auch in mündlicher Rede zu verwenden. Spötter sprechen deshalb vom „Gender-Bäuerchen“.

Nicht alle Bezirke werden beim Gender-Sternchen mitmachen. AfD und CDU sind dagegen. „Eine solche Schreibweise bedeutet Mehrarbeit bei der Erstellung von Texten und minimiert gleichzeitig deren Verständlichkeit“, sagt der Reinickendorfer CDU-Bezirksverordnete Hinrich Lühmann. Die deutsche Sprache halte auch andere Möglichkeiten bereit. Das Sternchen bleibt ein Reizthema. *

berliner-zeitung.de 25.2.2017
Wir hatten es schon vor zwanzig Jahren kommen sehen, aber wer hätte den Gender-Missionarren und *närrinnen solch ausdauernden quasireligiösen Eifer zugetraut!

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Sigmar Salzburg
16.02.2017 18.42
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Istanbul-Konvention zu Gewalt gegen Frauen

Leben als genderakzeptables Nichts

Bildquelle: FashionStock.com / Shutterstock, Inc.

Genderakzeptabel: Männer auf der New York Fashion Week


2011 wurde die sogenannte Istanbul-Konvention ausgearbeitet. Es handelt sich dabei gemäß offiziellem Wortlaut um ein Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt und ist als solches ein völkerrechtlicher Vertrag, der per 1. August 2014 in Kraft trat. 43 Nationen haben ihn unterzeichnet, 22 bereits ratifiziert. In Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein steht die Ratifizierung noch aus. Im Fall der Schweiz hat der Bundesrat am 2. Dezember 2016 die empfehlende Botschaft an das Parlament verabschiedet – die Entscheidung steht bevor.

Warum sich hier mit etwas befassen, das in den Meinungsschleudern des Mainstreams nicht stattfindet beziehungsweise nur dann bearbeitet wird, wenn man mit der Thematik gegen die Polen – diese teilrenitenten traditions- und nationsversessenen Feinde des Friedensprojekts Großeuropa – schießen kann? Warum „es“ wie so viele vor ihm nicht einfach abtun als politische Lachnummer und quasi aufgebahrt liegenlassen? ...

Weiter bei ef-magazin.de 14.2.2017

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Sigmar Salzburg
02.02.2017 06.07
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„Ungegenderte“ Anrede:

Redeverbot für AfD-Politiker im Landtag
07. Dezember 2016 um 16:53 Uhr

Erster Eklat im Landtag um AfD: Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider entzog dem Greifswalder Abgeordneten [Prof. Dr.] Ralph Weber am Mittwoch nach drei Ordnungsrufen das Wort. Entzündet hatte sich die Auseinandersetzung an der Anrede „Frau Präsident“ statt „Frau Präsidentin“.

Er durfte während der gesamten Sitzung keine Rede mehr halten. Seine gerade begonnenen Ausführungen zur künftigen Entwicklung des Kreiskrankenhauses Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) übernahm ein anderes Mitglied der AfD-Fraktion...

(Quelle: DPA wetter.de 7.12.2016)

https://youtu.be/bJ7GSEDTM7o

Mit schneidender Stimme entzieht Frau Bretschneider (SPD) dem AfD-Abgeordneten das Wort und erteilt ihm überdies noch arrogant und von oben herab Belehrungen über Anstand: „Da Sie ja ein gebildeter Mann sein müssen ...“

Mir fiel ein, daß auch ich ab 1996 etliche meiner Briefe ungegendert abgefaßt habe: „Sehr geehrte Frau Minister Böhrk,“ „Sehr geehrte Frau Minister Erdsiek-Rave“ – im hiesigen Forum leider nicht vorhanden.

Dafür fand ich Theodor Ickler:„Sehr geehrte Frau Minister Hohlmeier...“ (Thema: Rechenkünste der Ministerin).

Kein Mensch redet heute eine Ärztin mit „Frau Doktorin“ an – oder wie im vorletzten Jahrhundert die Ehefrau eines Müllers mit „Frau Müllerin“. Der schrumpfenden SPD geht es offensichtlich nur darum, ihr (häßlichstes) „Gesicht gegen Rechts“ zu zeigen.


PS. Ich erinnere mich, daß ich „Frau Professor Dahl“ immer so anreden mußte, obwohl ihr Mann den Titel hatte und schon 30 Jahre tot war. – Prof. Friedrich Dahl(1856-1929), 1883:“Über die Hörhaare bei den Arachnoiden”. Maria Dahl (Ukraine 1872–1972). Die Tochter Tenge hieß angeblich nach einer Spinnenart (tegenaria?).

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Sigmar Salzburg
13.01.2017 17.37
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Vortrag zu Gender in Magdeburg verhindert

Prof. Gerald Wolf, seit 1981 o. Professor der Neurobiologie in Leipzig (Wende heil überstanden), sollte auf Einladung der Studentengruppe der AfD in der Uni Magdeburg einen Vortrag über „Gender an der Uni“ halten. Der AfD-Vorsitzende Poggenburg wollte einige Begrüßungsworte sprechen. Jedoch hatten hunderte linksfaschistische Studenten den Saal eingenommen, attackierten (gemäß Stegner-Aufruf) die Eingeladenen, brüllten sie nieder und zündeten Böller. Sie forderten „Grenzenlose Solidarität“ und „Vielfalt“ (ausgenommen natürlich Vielfaltskritik). Prof. Wolf äußerte, er hätte so etwas nicht glauben mögen, wenn er es nicht erlebt hätte.

Offensichtlich wird der Geist der 68-Bewegung, die sich an der Kulturrevolution Maos orientierte, systematisch wiederbelebt. Nach dem Abstieg der NPD wird die AfD als Ersatzgegner aufgebaut, um an ihr den Bürgerkrieg, getarnt als „Kampf gegen Rechts“, einzuüben. Die etablierten linken Parteien dulden dabei gerne den Gesinnungsterror der „Antifa“, der gerade normaldenkende Bürger einschüchtern soll. Das Rezept ist das gleiche, das man auch Putin vorwirft:

... in einem wahrhaften Meisterstück im Stile des KGB lagert Putin sowohl die Repression als auch den Liberalismus aus und hält sich damit aus allem heraus. Die Repression überlässt er ideologischen Freiwilligen nach dem Vorbild der Mao-Zeit, als Übergriffe auf frei denkende Lehrer, Wissenschaftler, Künstler und Studenten verübt wurden. welt.de 6.7.2016
Wer das unserem „demokratischen“ Staat nicht zutraut irrt. Frau Schwesig fördert mit Millionen zumindest indirekt die Antifa. Die Leiterin der Münchner Fachstelle gegen Rechts-(aber nicht Links-)extremismus, Dr. Miriam Heigl, empfindet die Zusammenarbeit mit der Antifa als „etwas unheimlich Schönes“. ardmediathek.de (ab 27:50).

Nachtrag: der MDR hat inzwischen berichtet
Näheres jetzt auch in Junge Freiheit (in Kulturrechtschreibung)
.

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Sigmar Salzburg
29.12.2016 12.48
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Über versteckte Botschaften und stillende Väter (zeit.de)

Harald Martenstein (Redakteur Tagesspiegel) darf im Zeit-Magazin über Gender spotten. Nachdem er kurz die neue Nazi-Nummern-Kabbalistik gestreift hat (Gegenstück zur Weltverschwörungs-Numerologie der 20er-Jahre-Rechten), schreibt er:

... Ich habe mich früher hin und wieder über Genderforschung lustig gemacht, dies bereue ich insofern, als ich dabei die Soziologie vernachlässigt habe. Das fiel mir wieder auf, als ich, wie so oft, zur Entspannung in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie blätterte, Juli-Nummer. Sie brachten einen Aufsatz über Geburtsvorbereitungskurse, in denen diese Kurse und auch die Hebammen des Sexismus in einem besonders schweren Fall angeklagt wurden. Geburtsvorbereitungskurse, in denen es naturgemäß vor allem um das Gebären geht, würden „Geschlechterdifferenzierungen legitimieren“. Den Frauen wird von den Hebammen beigebracht, dass es einen „objektiven“ Unterschied zwischen Männern und Frauen gebe, obwohl doch jede fortschrittliche Soziologenperson weiß, dass „Männer“ und „Frauen“ in Wirklichkeit nicht existieren. [...]

Die Autorinnen fordern außerdem, die Sprachregeln weiter zu verschärfen, Wörter wie „Mutterkuchen“, „bemuttern“ oder „Muttermilch“ seien aus feministischer Perspektive abzulehnen.

Als Ersatz stehen immerhin „Personenkuchen“, „bemenschen“ und „Elternmilch“ bereit. „3849 Liter Elternmilch“ ist dann aber wieder eine Nazi-Botschaft.

zeit.de 27.12.2016
Unter den Leserbriefschreibern meldete sich auch ein auffälliges Opfer einer anderen „Reform“:
Hrmpf Kasalla
#21 — vor 1 Tag
3
Ach Herr Martenstein, bei Kolumnen wie dieser frage ich mich, ob Sie Ihren Stein des Anstosses wirklich so missverstanden haben, oder ob Sie bewußt die Dinge verfälschen...

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Sigmar Salzburg
11.12.2016 18.19
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Das Gender-Paradoxon

Mann und Frau als evolvierte Menschentypen

Ein Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Kutschera
Universität Kassel/Stanford (USA)
mit anschließender Diskussion
In einer gemeinsamen Veranstaltung der gbs-Hamburg mit der Richard Dawkins Foundation am Montag, 19. Dezember 2016, Beginn 19 Uhr, Eintritt frei

Im Sitzungsraum der Unitarier,
Diedenhofer Str. 2, 22049 Hamburg
U-Bahnhof „Alter Teichweg“ oder „Straßburger Straße“ (U1)
gbs-hh.de

Erstaunlich – wo doch Kutschera von den Genderfundamentalisten beim GBS-nahen hpd wegzensiert wurde.

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Sigmar Salzburg
01.12.2016 11.35
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Nicolaus Fest

Verrücktheiten des Alltags: Mit der Begründung, dass Geschlecht nur ein soziales Konstrukt ist, habe kürzlich ein habilitierter Wissenschaftler mit exzellenten Examina seinen Vornamen von Klaus in Claudia geändert und sich so auf einen Gender-Lehrstuhl einer deutschen Universität beworben. Antwort der Verwaltung: In solchen Fällen zähle allein die biologische Prägung.

nicolaus-fest.de 30.11.2016

Für Linke unter diesem Link auch ein desillusionierendes Kuba-Bild.

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