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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Politisch korrekte Sprache
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Sigmar Salzburg
24.11.2011 14.33
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Pakistan hat die Lösung

Von Jesus bis Fußpilz: Pakistan verordnet Zensur „obszöner“ SMS

Diese Woche soll in Pakistan eine Zensur gegen „obszöne“ SMS eingeführt werden. Auf dem Index mit rund 1700 Wörtern und Wortgruppen in Englisch (PDF) und Urdu (PDF) stehen auch „Jesus“ und „Fußpilz“. Eine Anordnung (PDF) dazu hat die Regulierungsbehörde des Landes (PTA) vor einer Woche erteilt...

Auf der englischen Liste finden sich vor allem Wörter mit Bezug zu Körperteilen, Krankheiten, Geschlechtsverkehr und anderen Körperfunktionen (Kondom, bisexuell, Syphilis, kein Sex, Vagina, Periode, Flatulenz), vulgäre Ausdrücke, Schimpfwörter (Idiot) und rassistische Beleidigungen. In manchen Fällen sind auch Varianten (ID10T) und Tippfehler erfasst, sodass man etwa nicht mehr über das Land oder den Fluss Niger schreiben kann. Augenscheinlich haben in Pakistan auch Kaufhäuser (K Mart), Geldverfügungen (Deposit), Suizid und Fußpilz (Athletes Foot, sic) obszöne Bedeutungen. Sogar "Jesus Christ" steht auf dem Index, wobei die PTA hier den Gegenspieler gleich behandelt (Teufel, Satan)…

heise.de 21.11.2011

Die Unterdrückung sogenannter Tippfehler, wozu bei uns auch traditionelle Schreibweisen gehören würden, dürfte die deutschen Reformpolitiker begeistern. Allerdings wird auch die bedeutendste Errungenschaft der Reform, „Ass“, in Pakistan wegen Obszönität herausgefiltert.

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Sigmar Salzburg
21.11.2011 07.52
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Rassismuss-ensibilität

Pippi Langstrumpf ist rassistisch!?!?!?

Es gibt Schlagzeilen, die braucht kein Mensch! Zum Beispiel diese: "Theologin rechnet in Leipzig mit dem Kinderbuch-Klassiker ab: Rassismus-Vorwürfe gegen Pippi Langstrumpf!" – gelesen am Montag, 7. November bei bild.de.
Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen, dessen Tätigkeit übrigens von uns Steuerzahlern bezahlt wird, hatte die Theologin Dr. Eske Wollrad an die Uni Leipzig zu einem Vortrag und einem Workshop eingeladen. „Offensichtlicher und unterschwelliger Rassismus“, schreibt bild.de, gebe es in Pippi Langstrumpf und auch in anderen Kinderbüchern. Und Theologin Wollrad hat auch schon einen Tipp, um hier Abhilfe zu schaffen – nur noch "rassismussensible“ Kinderbücher sollten es in die Regale der Kinderzimmer schaffen…
wochenblatt.de 7.11.2011

Siehe auch hier und Junge Freiheit 7.10.2011

Die theolinke Theologin ist offensichtlich betriebsblind: Als erstes gehören doch wohl Bibel und Bibelgeschichten in den Giftschrank gewaltverherrlichender und rassistischer Schriften.

Sie enthalten u.a., von „Gott“ befohlen, Völkermorde (1. Sam. 15,2), Pogrome (Hesekil 9,4), Morde an Andersdenkenden, sogar eigenen Verwandten (2. Mose 32,25), Hexerverfolgung (Ex 22,17), Morde an Schwulen (3.Mose 20,13); von Jesus (=„Gott“?) betonte Bekräftigung der alten Gesetze (Mt. 5,17f.), Mordaufrufe gegen Andersdenkende (Luk. 19,27), angedrohtes göttliches Auschwitz (Mt. 13,40-42), latenten Rassismus (Mt. 15,21f,.), Mordwünsche gegen religionskritische Pädagogen (Mk. 9,42), usw.

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Sigmar Salzburg
17.11.2011 08.42
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Rechts-Experten

Herablassend, klischeebeladen und ausgrenzend
Der Begriff „Döner-Morde“ ist ein trauriger Beweis für den latenten Rassismus der deutschen Gesellschaft – auf drei Ebenen. Zunächst bedeuten „Döner-Morde“ eine herablassende Gleichsetzung und Entmenschlichung: Die Opfer werden allesamt zum „Döner“ gemacht, als hätten sie keine Namen …
Zum Zweiten bedient der Begriff das Klischee der Ausländerkriminalität …
spiegel.de 16.11.2011

Stefan Kuzmany übertreibt: Döner-Mord ist eine Abkürzung für „Dönerbudenbetreiber-Mord” (s. BILD), nicht schön, aber praktisch. – Frau Merkel auf Stimmenfang will nun das NPD-Verbot. Hat die „NPD“ die Morde in Auftrag gegeben?:

Fast jeder sechste Landes- oder Bundesvorstand soll auf der Gehaltsliste des Verfassungsschutzes stehen. In der NPD sind offenbar bis zu hundert V-Leute des Verfassungsschutzes aktiv.
focus.de 17.11.2011

NB. Nur einmal habe ich bisher einen NPD-Mann persönlich kennengelernt – vor vierzig Jahren: unseren allseits beliebten Hausarzt. Die Medien machten einen Zwergenaufstand, weil er gerade gewählt worden war. Aber er wäre auch als DKP-Kandidat gewählt worden. Der – ein potentieller Döner-Mörder? Wie andere heutzutage?

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Sigmar Salzburg
08.11.2011 13.57
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Rückwirkende politische Korrektheit

Die „Welt“ verwendet des öfteren einen Werbetrick: Alte Artikel mit einem Reizthema werden als scheinbar neu ins Internet gestellt und von Google News gefunden. Auch ich fiel beim Thema „Rechtschreibreform“ darauf herein. Jetzt hat es die Leute vom hpd erwischt, und sie präsentieren den Titel vom 29.11.2007 „Wie antisemitisch war Rudolf Steiner“ in ihrer aktuellen Presseschau. Es wurde berichtet, daß ein Band einer neuen Steiner-Gesamtausgabe wegen evtl. Antisemitismus zurückgezogen wurde. Da fragt man sich, wann die entsprechenden Bände der Marxschen Schriften aussortiert werden – und wann die Bibel wegen Anti-Amalekitismus verboten wird.

welt.de 29.11.2007

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Sigmar Salzburg
02.07.2011 13.11
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Verfassungsschutzberichte

Bundesregierung.de Verfassungsschutzbericht-2010
und jungeWelt.de 2.7.2011 (in richtiger Rechtschreibung.)

An sich wären Berichte der Verfassungsschutzorgane kein Thema für Rechtschreibseiten, wenn nicht schon 1997 und 1998 der linksgewirkte Verfassungsschutz NRW in seinem Bericht durch geschickte Einbindung rechter Äußerungen zur „Reform“ Denunziationsarbeit für die reformbesoffene Landesregierung geleistet hätte. Verdeckte, unzulässige Beihilfe ist auch in anderen Bundesländern zu vermuten, war aber in Schleswig-Holstein so erfolglos, daß der Volkswille parlamentarisch ausgeschaltet werden mußte.

Die Berichte spiegeln meist das Wunschdenken der Regierenden wieder, das dann noch selektiv in den Medien dargestellt wird. Wenn Rechtsextremisten inzwischen Normalkleidung bevorzugen, dann „tarnen“ sie sich heimtückisch, wenn Linkschaoten Autos anzünden, dann zeigt das ihren Edelmut, „nur gegen Sachen“ vorzugehen. Kaum findet man alle Zahlenangaben vergleichbar nebeneinander. Wenn man das nachholt, ergibt sich gegenwärtig folgendes Bild:
25000 Rechtsextreme (= 0,3 Promille der Bevölkerung),
32200 Linksextreme (= 0,4 Promille der Bevölkerung),
37470 Islamisten (= 1 Prozent der islamischen Bevölkerung).


[Nachtrag – aber:] In dem Entwurf zum Bundeshaushaltsplan 2012 ... wird ... unter „Maßnahmen zu Extremismusbekämpfung“ zur Bewilligung 27 Millionen Euro angeführt, im Jahr zuvor waren es noch 29 Millionen Euro. 24 Millionen Euro davon wurden gegen Rechtsextremismus investiert, 5 Millionen Euro gegen Linksextremismus und Islamismus. taz.de 11.7.11siehe auch hier

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Sigmar Salzburg
21.06.2011 05.46
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Krieg mit Begriffen

Es liegt mir fern, hier stellvertretend die Linke zu verteidigen. Dennoch ist die begriffliche Falschmünzerei allerorten unerfreulich: In der Süddeutschen greift Dieter Graumann, Vorsitzender des Zentralrats der Juden, die LINKE an und erwähnt dabei achtmal den Antisemitismus – der in Mitteleuropa zum bekannten Massenmord führte. Linke, einzelne jedenfalls, neigen jedoch dem Antizionismus zu, der den Israelis das Recht auf gewaltsame Landnahme und Verdrängung der Urbevölkerung abspricht. (Vor 1900 gab es in Palästina 7 Prozent Juden – soviel wie heute in Berlin Moslems). Offensichtlich soll die eingeübte Antisemitismus-Allergie ausgenutzt werden, um Gutmenschen gegen die Linke aufzubringen.
sueddeutsche.de 20.6.2011

Schon im Mai hatte eine Studie von „Wissenschaftlern“ (Spiegel) durch geschickte Begriffsvermengung von Antijudaismus, Antisemitismus und Antizionismus versucht, die Linke in ein falsches Licht zu rücken.

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Sigmar Salzburg
02.04.2011 17.30
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Islamisten und Correctness-Fundamentalisten

Koran-Verbrennung
Neun Tote bei neuer Wut-Demonstration


Kandahar – Bei neuerlichen Protesten gegen eine Koranverbrennung in den USA sind in Afghanistan am Samstag mindestens neun Menschen getötet worden. Weitere 73 Menschen wurden nach Angaben der Behörden verletzt.
spiegel.de 02.04.2011

Rassismus-Vorwurf
Bäckerei wirbt mit schwarzem Kind für Schoko-Schnitte


[Dresden] Verkäuferinnen wurden beschimpft, Werbeaufsteller umgestoßen: Die Kampagne einer sächsischen Bäckerei für eine Schoko-Sahne-Schnitte hat bei Kunden für Empörung gesorgt. Zu sehen ist ein Kind aus Namibia – Verbraucher [?] werfen dem Unternehmen Rassismus vor.
spiegel.de 02.04.2011

Pawlowsche Dressureffekte ersetzen die Vernunft.

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Sigmar Salzburg
28.02.2011 13.53
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Correctness-Wahn

In Schweden werden Kinderbücher nicht gedruckt, weil sich die Eigentümer der Rechte weigern, Eingriffe zuzulassen, die die Texte der herrschenden politischen Corectness-Ideologie anpassen:

„Die Ture Sventon Bücher sind eine Serie von schwedischen Detektivgeschichten, geschrieben von Åke Holmberg 1948-1973. Sie waren im Lande wohlbekannt und geschätzt, aber Ture Sventon i Paris (1953).wird nun wohl nicht mehr wiederveröffentlicht werden. Der Grund ist, daß der Verleger Rabén & Sjögren das Wort „Neger” aus dem Buch entfernen möchte, und daß die schwedische Schriftsteller-Vereinigung, die die Rechte an dem Buch besitzt, dieses untersagt, da es den Charakter des Buches verändern würde“ (nach Anders Sandberg)

log.practicalethics.ox.ac.uk

Der Titel des Artikels lautet: „Should we Bowdlerize children’s books?” und bezieht sich auf den englischen Arzt Bowdler, der Anfang des 19. Jahrhunderts entschärfte Fassungen Shakespearscher Werke „für Frauen und Kinder“ herausgab.

In anderen Fällen war die Correctness-Schutzstaffel erfolgreicher, bei uns mit „Pippi Langstrumpf“, in den USA bei Mark Twain.

Den Gipfel des Correctness-Infantilismus hat hier gerade der ansonsten wegen seiner demonstrativen Traditionsschreibung und fehlenden Untertänigkeit geschätzte Konkret-Verlag erklommen. In einem „Dichtwettbewerb“ war das Kinderlied von den zehn kleinen Negerlein politisch korrekt mit vorgegebener Anfangs- und Endstrophe neu zu erfinden:


Zehn Migrantenkinderlein
Die waren braun und klein
Eins kam unter den Sarrazin
Da waren's nur noch neun.
[…]
Ein klein Migrantenkind
Das blieb nicht lang aleene
War fruchtbar und vermehrte sich
Da waren's wieder zehne.

Die von links sonst gern gesehene Verhütungs- und Abbruchplanung soll also hier wohl nicht zum Zuge kommen. Der Sieger-Poet verändert die reimlich nicht ganz „dichte“ Schlußstrophe und läßt in allen übrigen Strophen Sarrazin als Kinderschreck oder Kinderfresser auftreten.

konkret-verlage.de

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Sigmar Salzburg
07.02.2011 08.52
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Amnesie

Die Gier der Popen

In Russland regelt ein neues Gesetz die Rückgabe enteigneter Sakralbauten. Die orthodoxe Kirche fordert jetzt Gebäude zurück, die ihr niemals gehörten.

DIE ZEIT, 3.2.2011 Nr. 06
http://www.zeit.de/2011/06/Kaliningrad


Die „Zeit” berichtet aus einer in der Bundesrepublik recht unbekannten Provinzstadt im russischen Machtbereich, die nach einem stalinistischen Funktionär benannt ist: Kalinin. Gegen Ende des langen, erhellenden Artikels erfährt man, daß es dort erstaunlicherweise auch ein „Königsberger Schloss“ gibt und daß die russische orthodoxe Kirche durchaus die „Rückgabe“ des gesamten einstigen Gebietes des christlichen Deutschen Ritterordens verlangen könnte. Hatte die Stadt einmal etwas mit Deutschland zu tun?

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Sigmar Salzburg
01.02.2011 16.14
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... selbst befangen in der Schreibdiktatur

Die neue Diktatur in Österreich

Der Autor Bernhard Lassahn nimmt zu Recht die Correctness- und Neusprech-Fibel des österreichischen Ministers für Arbeit, Soziales etc. aufs Korn.

(Er hat aber – wie viele – nicht mitgekriegt, daß u.a. „so genannt“ inzwischen auch bei uns wieder schlechter Stil ist. Schade vor allem für seine Kinderbücher:
„Als Deutschem ist mir sofort das „sogenannte“ aufgefallen, das in Österreich immer noch zusammengeschrieben wird, wie bei uns vor der Rechtschreibreform und zu Zeiten, als es noch die DDR gab.“ … )

freiewelt.net 31.1.2011

Die Broschüre findet man hier:
broschuerenservice

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Sigmar Salzburg
12.01.2011 12.20
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Südafrika ist weniger korrekt

Das Ende von Twitter
von Elena Beis
– Südafrikanischer Jugendführer droht mit Schließung!
… Floyd Shivambu, der Sprecher des ANCYL, schien sehr stolz auf seine sprachliche Meisterleistung zu sein – kein einziger Satz der Pressemitteilung war ohne Rechtschreibefehler – denn er mailte sie den südafrikanischen Nachrichtenhäusern und Korrespondenten gleich sechs Mal hintereinander zu…
Die südafrikanische Presse, Karikaturisten & Twittergemeinde stürzten sich anlässlich dieser Pressmitteilung dankend auf den kontroversen Jugendführer Julius Malema. Es hagelte tagelang Häme. […] Auf dem Newsportal ThoughtLeader.co.za spottete die Kolumnistin unter dem Titel “Auszüge aus Julius Malamas Tagebuch” :

“Liebes Tagebuch.
Heute war kein guter Tag. Mein Freund Floyd hat etwas über die bloody agents [Malemas Schimpfwort für Weiße] auf einem Interweb-Computer mit dem Namen „der Twitter“ herausgefunden. Der „Twitter“ ist ein neues Übel der kapitalistischen Hundemaschinerie. Es ist eine klip kliptocr Kleptokrassie. Diese Mlungus [Xhosa für „der weiße Mann“] und Coconuts [Ausdruck für Schwarze, die ihren Lifestyle den Weißen angepasst haben] mit ihren weißen Tendenzen [Lieblingsausdruck Malemas] haben das Twitter gehackt, und tun so, als wären sie ich! Floyd sagt, wir werden das Twitter schließen. Ich stimme ihm voll und ganz zu.“

blogs.taz.de 11.01.2011

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Sigmar Salzburg
12.01.2011 11.28
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Die Korrekten-Mafia am Werk

Huckleberry Finn „politisch korrekt“

Gut 100 Jahre nach dem Tode Mark Twains erscheinen seine beiden bekanntesten Bücher in den USA jetzt in einer „politisch korrekten“ Version. Die neue Auflage der Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn werde um zwei „schädliche Beiworte“ bereinigt sein, teilte der Verlag NewSouth mit. Welche Worte das seien, ging aus der Erklärung allerdings nicht hervor. Es ist aber bekannt, dass die Worte „Nigger“ und „Injun“, die als Schimpfwörter für Schwarze und für Indianer gelten, nicht mehr in den Büchern vorkommen. Statt der 219 „N-Wörter“ soll jetzt einfach das Wort „Sklave“ im Text stehen, statt der „Injun“, das man vielleicht mit „Rothaut“ übersetzen könnte, „indian“. Scharfe Kritik kam von dem schwarzen Schriftsteller und Bürgerrechtler Ishmael Reed. Statt auf Wörterjagd zu gehen, sollten die Zensoren die 130 Jahre alten Bücher lieber mal lesen.

welt.de 06.01.2011

Fundamentalisten wie die Taliban, die vor zehn Jahren 1300 Jahre alte Buddhafiguren sprengten.

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Sigmar Salzburg
22.12.2010 09.08
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Sprachkorrektes Affentheater bei Wikipedia

Jugend ohne Gott

ist der dritte Roman (Sechsunddreißig Stunden, 1929; Der ewige Spießer, 1930; Jugend ohne Gott, 1937) des österreich-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth ...

Inhalt
Ein Lehrer korrigiert gerade die Klassenarbeiten (Geographie) seiner Schüler. Dabei stellt er fest, dass der Schüler N sich sehr negativ gegenüber Schwarzen (im Buch nach damals üblicher Diktion noch rein deskriptiv „Neger“ genannt) äußert. Er bemängelt dies, streicht es jedoch nicht an, da er solche Vorurteile schon im Radio gehört hatte. Und was im Radio verkündet wird, darf nicht als falsch bezeichnet werden. Er denkt in dieser Zeit über vieles nach, besonders über Gott …

http://de.wikipedia.org/wiki/Jugend_ohne_Gott

Siehe auch hier

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Sigmar Salzburg
09.12.2010 08.45
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Nun setzt auch die LINKE auf sprachlichen Exorzismus

Die LINKE will (wie SPD und GRÜNE) das Wort „Rasse“ aus dem Grundgesetz tilgen ( bundestag.de 8.12.2010) – wegen seiner mißbräuchlichen Benutzung in der Vergangenheit und weil es für die „modernen Anthropologinnen/Anthropologen, Biologinnen/Biologen und Genetikerinnen/Genetiker kein wissenschaftlicher Begriff“ sei. Dazu ist zu sagen: „Würde“ ist auch kein wissenschaftlicher Begriff und steht doch unabänderbar in den Grundrechten. Meine Meinung zu dieser erneuten Sprachbastelei am Grundgesetz habe ich hier schon kundgetan. Wie sich die sprachbewußte „junge Welt“ dazu stellt, war noch nicht ersichtlich. Bei der Suche stolpert man aber über einen klugen Artikel von Moshe Zuckermann, der 28mal Rassismus und Rasse gebraucht (zugleich ein Beispiel für anständige Rechtschreibung):

Zionismus und Rassismus
Vor 35 Jahren verurteilte die Vollversammlung der Vereinten Nationen Israels Staatsdoktrin


Am 10. November 1975 geschah etwas, das man für entweder gravierend oder – gemessen daran, daß dies Gravierende späterhin annulliert wurde – für nichtig erachten kann. Die UN-Vollversammlung entschied: » (…) der Zionismus ist eine Form des Rassismus und der rassischen Diskriminierung«. Die Stimmverteilung für und wider das Verdikt darf sowohl beim Beschluß als auch bei dessen nachmaliger Annullierung außer acht gelassen werden; sie verdankte sich der jeweiligen, deutlich zeitgeistgeschwängerten politischen Konstellation …

Zu eilig darf man freilich nicht zu diesem (eh noch visionären) Urteil gelangen. Denn der israelische Alltag wie auch die gegenwärtig vorwaltende hohe Politik Israels setzen offenbar alles daran, dem UNO-Verdikt von 1975 noch im nachhinein Geltung zu verschaffen. … Offiziell sind Israels Araber gleichberechtigte Bürger des Staates; de facto leben sie aber seit Jahrzehnten (in nahezu allen Lebensbereichen) als Bürger zweiter Klasse. … Das hat mit biologistischem Rassismus nichts zu tun, sehr wohl aber mit einem ethnisch beseelten politischen Rassismus, der sich mit der faschistischen Brachialität Liebermans nur zu gut in Einklang weiß. …

Der Soziologe Moshe Zuckermann lehrt seit 1990 am Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas (Universität Tel Aviv) …

jungewelt.de 17.11.2010

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Sigmar Salzburg
25.11.2010 23.19
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Das Binnen-I ist ‚out’

Durch den wieder erstarkten Nationalismus im Zuge des Beitritts der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes, rassistisch motivierter Hetze von Demagog_innen gegen Flüchtlinge oder der völkisch-rassistischen begründeten, aggressiven Weigerung von größeren Teilen der Bevölkerung Migrant_innen an ihrem Wohlstand teilhaben zu lassen entstand Anfang der 1990er Jahre in der Bundesrepublik eine Grundstimmung, die in Städten wie Mölln oder Rostock, ausgehend von (Neo)nazis und unter Beifall der Bevölkerung, zu regelrechten Pogromen gegen Flüchtlingsunterkünfte sowie deren Bewohner_innen entlud.
de.indymedia.org – ‎21.11.2010‎

Es fehlen die „Flüchtling_innen“.

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