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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Politisch korrekte Sprache
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Sigmar Salzburg
21.10.2015 08.25
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Wenn Worte im Munde umgedreht werden

[Ludwig Eichinger, beobachtender Reformschreibrat, hat Akif Pirinçci richtig verstanden, während die „Lügenpresse“ ihn, mindestens in den Überschriften, durch verkürztes Zitieren als Nazi erscheinen lassen wollte:]

Sprachforscher: Pegida demontiert sich mit Hetz-Reden selbst

Mannheim (dpa) – Mit Hetz-Reden wie der des deutsch-türkischen Autors Akif Pirinçci schadet sich die Pegida-Bewegung nach Ansicht des Mannheimer Sprachwissenschaftlers Ludwig Eichinger selbst.


Die meisten Menschen seien erschrocken, wenn sie Aussagen wie "...die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb“ hörten, denn sie hätten keine derart extremen Anschauungen, sagte der Direktor des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim der Deutschen Presse-Agentur. Solche Reden führten bei ihnen zu einer Distanzierung.

Pirinçci hatte am Montagabend mit seiner Rede bei der Kundgebung zum Jahrestag der fremdenfeindlichen [richtiger: islamgegnerischen] Pegida-Bewegung in Dresden für einen Eklat gesorgt. Er sagte unter anderem den Satz: „Es gäbe natürlich andere Alternativen, aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb“. Das war allerdings nicht auf Flüchtlinge bezogen. Vielmehr versuchte er damit, deutsche Politiker zu verunglimpfen [richtiger: zu entlarven], die „zunehmend als Gauleiter gegen das eigene Volk“ agierten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deswegen gegen ihn wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Eine Bewegung wie Pegida demontiere sich, wenn sie solche Redner aufstelle und solche Aussagen toleriere, sagte Eichinger. Dass es in einer heftigen politischen Auseinandersetzung in der Wortwahl und der Wahl der Vergleichsbilder härter werde, sei normal. Allerdings gebe es klare Grenzen, die unter anderem durch die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands gesetzt würden.

sueddeutsche.de 20.10.2015

Eichinger paßt sich, wie schon bei der Schreibreformdiktatur, obrigkeitlichen Wünschen in der Grenzziehung an. Nun jedoch bringt das Zusammenzwingen alteingesessener und zugelaufener Volksmassen unser Deutschland einer bedrohlicheren Diktatur näher, wie auch Helmut Schmidt voraussah. Schon tritt der Staatsanwalt in Aktion, wenn jemand auf Facebook das Wort „Gelumpe“ für Asylbetrüger gebraucht oder ein anderer aus dünnen Leisten einen symbolischen Galgen für verantwortungslose Politiker baut. Ein Justizminister Maas will die amerikanische Freiheit des Wortes bei Facebook der deutschen Staatszensur unterwerfen und wendet sich in der Jauch-Show mit dem Wort „widerlich“ von einem AfD-Landeschef ab, der an die 3000jährigen Besitzansprüche der Deutschen auf ihr Land erinnert.

Noch empörender ist es, daß ein Regierungspräsident den deutschen Einwanderungsgegnern das Auswandern nahelegt. Das war der Anlaß für Pirinçcis Unterstellung, daß die „Gauleiter gegen das eigene Volk“ Renitente auch gerne in KZs einweisen würden, wenn es sie noch gäbe – eine überspitzte, aber satirisch zulässige Aussage. Die ist um so berechtigter, als auf dem Wege dahin im Nachbarland schon mit 24000 Euro bestraft wird, wer wahrheitsgemäß ausspricht, daß der Gründer der Hauptreligion der Invasoren heute ein verurteilter Kinderschänder wäre.


Nachtrag: Wie bekannt wird, hat Bertelsmann/Random House, Förderer und Betreiber auch der Rechtschreib„reform“, Pirinçci seine Verträge gekündigt und die Auslieferung seiner dort seit 26 Jahren bewährt erscheinenden Bücher gestoppt. Zugleich hat BILD eine Denunziationskampagne gegen ihn und alle Gegner des Merkel- und Islamisierungskurses gestartet. Harmloseste Einträge im Netz werden mit Namensnennung an den Pranger gestellt. Wir erkennen hier das Wirken des informellen Intrigantenstadls, das in so Verschiedenes wie Religion, Rechtschreibreform, KanzlerInnenwahl und Zuwanderung hineinreicht.

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Sigmar Salzburg
02.10.2015 09.43
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Spiegelfechtereien

An einer Hochschule im US-Staat Oregon hat ein Bewaffneter mindestens zehn Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Laut Aussagen des Vaters eines Opfers soll der Attentäter gezielt nach Christen gefragt haben, um sie dann zu erschießen. (Focus.de 2.10.15)

Eine 18-jährige Zeugin des Vorfalls berichtete US-Medien, er habe die Studenten am Umpqua College nach ihrer Religion gefragt, bevor er das Feuer eröffnete. (Spiegel.de 2.10.15)

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Sigmar Salzburg
24.09.2015 11.55
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Alles nur noch Feinde!

Die Deutsche Presseagentur hat an der feigen Erpressung des Volkes hin zur Rechtschreib„reform“ einen unrühmlichen Anteil. Auch jetzt mischt die Gemeinschaftseinrichtung der Lügenpresse kräftig mit – oft so, daß es uns kaum auffällt. Michael Klonovsky hat in seinen „Acta diurna“ den jüngsten Fall aufs Korn genommen:

23. September 2015

Die Deutsche Presse Agentur, bekannter, wenngleich längst nicht hinreichend berüchtigt unter dem Kürzel dpa, hat vor einem Monat verfügt, dass in ihren sogenannten Nachrichten die Begriffe Asylkritiker/Asylgegner nicht mehr verwendet werden dürfen und durch die Bezeichnung „Fremdenfeinde“ zu ersetzen sind. Liebe Kinder, ergänzt bitte folgende Tabelle:
EU-Kritiker = Europafeind.
Kapitalismuskritiker = ...
Literaturkritiker = ...
Regierungskritiker = ...
Atomenergiekritiker = ...
Putinkritiker = ...
Sucht weitere Beispiele aus eurem Alltag!

http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

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Sigmar Salzburg
14.09.2015 16.07
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Die Volkserzieher wählen das „Unwort“

„Asylkritiker“, „Gutmensch“: Das sind die Anwärter fürs Unwort des Jahres

Unwort des Jahres: Es soll auf undifferenzierten, verschleiernden oder diffamierenden Sprachgebrauch aufmerksam machen...

Für die Wahl zum „Unwort des Jahres 2015“ sind mehrere Ausdrücke zum Thema Flüchtlinge eingereicht worden. „Etwa ein Sechstel der Vorschläge bezieht sich auf dieses Thema“, sagt Linguist Martin Wengeler von der Universität Trier. Besonders häufig genannt wurden demnach „Gutmenschen“ und „Wirtschaftsflüchtlinge“...
Zum „Unwort des Jahres 2014“ war die vom Anti-Islam-Bündnis Pegida genutzte Parole „Lügenpresse“* gewählt worden
spiegel.de 12.9.2015

Spitzenreiter im Spiegel-„Voting“ ist derzeit „Gutmensch“ mit 27 Prozent der Stimmen.– Das Wort verliert deutlich, sobald man die Antriebe genauer benennt: Der einfache Gutmensch denkt naiv, der geschichtsbewußte Gutmensch denkt an die Nazi-Erbsünde, der linke Gutmensch denkt an eine grenzenlose Güte, notfalls in Mauern.

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Sigmar Salzburg
07.09.2015 05.56
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Für Stegner ist Wahrheit menschenverachtend

Ralf Stegner@Ralf_Stegner 6. Sep.
„Dieses Refugee-Welcome Gehabe ist mitverantwortlich für den toten Jungen am türkischen Strand“, sagt SHZ Kolumnist Wolfgang Bok. Widerlich!

Ralf Stegner@Ralf_Stegner6. Sep.
Was der nationalkonservative Kolumnist Bok da schreibt ist die kalte und menschenverachtende Sprache, die wir von Rechtsextremisten kennen.

Lt. „Welt“ kommen 46 Prozent der „Flüchtlinge“ vom Balkan, verdienen also kaum Willkommen. Die syrischen „Flüchtlinge“ sind zumeist junge Deserteure, die ihre Familien nicht vorm IS beschützen wollen. Der tote Junge wird von der Flüchtlingslobby zur Stimmungsmache „ausgeschlachtet“. Sein verantwortungsloser Vater hatte die Familie ohne Schwimmwesten in das defekte Schlepper-Schlauchboot gesetzt. Drei Jahre hatte er schon in der Türkei gelebt und konnte jetzt sogar in seine Heimatstadt Kobane zurückkehren. Nach zwei erfolglosen Asylgesuchen in Kanada zog ihn der Welcome-Sirenengesang¹ aus Deutschland an, wo er auch sein Gebiß umsonst machen lassen wollte ...

¹) z.B. Saalfeld ... Mehr als 200 Menschen singen dort auf Englisch „Flüchtlinge sind hier willkommen“ (n-tv.de)
Bearb 7.9.15

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Sigmar Salzburg
01.09.2015 15.05
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Der „Neger“-Aufstand ...

... der Korrekten bei Spiegel & Co.

„Neger“-Äußerung von Bayerns Innenminister: „Ich verwende das Wort sonst überhaupt nicht“
„Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger“: Mit seiner Äußerung in einer Talkshow sorgte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann für Empörung...
spiegel.de 1.9.2015

Joachim Herrmanns „Neger“-Äußerung: Der arme Schnapper
Ein Kommentar von Stefan Kuzmany
Jeder halbwegs gebildete Mensch weiß, dass „Neger“ eine Beleidigung ist – Joachim Herrmann (CSU), der bayerische Innenminister, weiß es offenbar nicht...
spiegel.de 1.9.2015

Roberto Blanco selbst:
„Ich fühle mich nicht von Innenminister Herrmann beleidigt. Ich bin ein stolzer Farbiger und ich wünsche mir auch, dass alle Farbigen, die das jetzt lesen, das auch so sehen“, sagte der 78-jährige Schlagersänger „Focus Online“. t-online.de 1.9.2015

Jeder halbwegs gebildete Mensch könnte wissen, daß das Wort genauso viel oder wenig beleidigend ist oder war wie „Ostfriese“ und „Appenzeller“. Erst die Correctness-Mafia hat die Verfemung machtergreifend aufgebaut, in Anlehnung an das verachtend gebrauchte amerikanische „Nigger“.

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Sigmar Salzburg
25.08.2015 16.30
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Flüchtlingspolitik: Es heißt jetzt Refugee

Im wesentlichen Abschnitt seiner Spiegel-Kolumne wundert sich der „aus Versehen konservativ“ gewordene Autor Jan Fleischhauer darüber, daß die einschlägige Unterstützerszene das Wort „Flüchtling“ zunehmend meidet:

Es heißt jetzt auch nicht mehr Flüchtlinge, sondern „Refugees“. Ich bin noch nicht ganz dahinter gekommen, was an dem Begriff „Flüchtling“ so problematisch ist, dass man meint, ihn ersetzen zu müssen. Angeblich ist die Endung „ling“ negativ besetzt, weshalb man auch von Rohling, Winzling und Fremdling spricht. Vielleicht will man auch einfach seine Weltläufigkeit unter Beweis stellen. In jedem Fall heißt es jetzt „Bündnis Refugees Welcome Leipzig“; auf die Bühne kommt das Asyl-Stück, „in dem Schauspieler*innen die Erlebnisse und Erzählungen der Refugees wiedergeben“; und der Aktivist trägt den „Fairtrade Hoodie Refugees Welcome“, erhältlich in vier Größen und den Farben Grau, Blau und Schwarz...

spiegel.de 25.8.2015

Vermutlich will man sich mit den meist nur englischsprachigen „Refugees“ auf eine Ebene stellen und zugleich in unehrlicher Absicht die allgemeinverständliche Genauigkeit der deutschen Bezeichnung vermeiden. Jemand, der ohne verfolgt zu sein, 12000 Euro für Schlepper ausgibt, um von Liberia bis ans Mittelmeer zu gelangen, ist kein Flüchtling, sondern allenfalls ein irregeleiteter Glücksritter.

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Sigmar Salzburg
25.08.2015 11.36
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Wording

Thomas Paulwitz macht in der „Jungen Freiheit“ auf einen Anglizismus aufmerksam, der die stattfindende Sprachlenkung bezeichnet, und bringt Beispiele für das Wirken der dahinterstehenden Ideologien.

„Wording“ – Die Bücherschnüffler

Nicht auf gute Wortwahl, sondern auf das richtige „Wording“ pocht das politisch korrekte Deutschland. Anglizismen tauchen vorzugsweise immer dann auf, wenn etwas aus dem Lot gerät. So ist es auch hier: Der Ausdruck „Wording“ soll dabei helfen, etwas zu verschleiern. Auf den ersten Blick könnte der Unbefangene denken, „Wording“ beschreibe das Trachten nach möglichst treffenden und verständlichen Wörtern. Weit gefehlt! Es ist vielmehr nichts anderes als ein schönfärberisches Wort für Zensur.

So verhält es sich auch in einem jüngst bekannt gewordenen Fall. Das baden-württembergische Regierungspräsidium Freiburg entsandte eine Bibliothekarin nach Bad Dürrheim. Einsatzort für Christina Kälberer, so heißt die Dame, war die Stadtbücherei. Der Auftrag der Bücherschnüfflerin lautete unter anderem, bei Jugend- und Kinderbüchern auf das zeitgemäße „Wording“ zu achten, berichtet der „Südkurier“.

Bücher werden vernichtet

Außerdem äugte die Bücherschnüfflerin nach der Orthographie, „wobei die richtige Schreibweise gerade für Kinder wichtig ist.“ Damit meint Kälberer, daß Kinder vor der traditionellen Rechtschreibung behütet werden müssen. Das Regierungspräsidium glaubt offenbar, die mißlungene Rechtschreibreform oder die orthographisch chaotischen Texte in Facebook und Whatsapp hätten mit der wachsenden Rechtschreibschwäche nichts zu tun. Möglicherweise liegt es auch nur daran, daß die Regierung die Rechtschreibung im Internet und in der Schule viel schlechter kontrollieren kann als in Stadtbüchereien.

Alles in allem kamen 40 Prozent des Büchereibestands in den Reißwolf, insgesamt rund 3.200 Werke. Daß eine Bücherei Bücher zerstört, die in besserer Rechtschreibung verfaßt sind, ist kein Einzelfall. Die Rechtschreibreform führte zur größten Büchervernichtung seit dem Zweiten Weltkrieg. Daß nun auch gezielt nach verfemten Wörtern geschnüffelt wird, ist weniger bekannt. Als Beispiel für Wörter, die dem „Wording“ zum Opfer fielen, nennt Kälberer „Neger“.

„Nutte“ erlaubt, „Neger“ nicht

Das Wort „Neger“ gilt als schlimm. So verurteilte das Amtsgerichts Barmbek eine 78jährige Radfahrerin wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 100 Euro. Sie hatte einen Schüler zurechtgewiesen, weil er den Radweg blockierte. Der antwortete bloß: „Nutte, was willst du von mir?“ In der folgenden Auseinandersetzung nannte die Rentnerin den Jungen „Neger“. Der Schüler zeigte sie an und bekam recht. Seine Beleidigung der alten Frau als „Nutte“ blieb hingegen straffrei. Der dunkelhäutige Junge hatte offenbar das richtige „Wording“.

Doch Negerfreunde können sich gelegentlich auch freuen: Der Thienemann-Verlag kündigte nun zum 55. Geburtstag von „Jim Knopf“ an, das Wort „Neger“ aus dem Kinderbuch-Klassiker Michael Endes nicht zu streichen...

Weiter bei JungeFreiheit.de 25.8.2015.

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Sigmar Salzburg
25.08.2015 09.33
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Die linke Elite darf das

Bei Roland Tichy hatte man Justizminister Heiko Maas schon zum Nachfolger von „Barockengel Sigmar Gabriel“ ausersehen, da geben die Krawalle in Heidenau dem verblaßten Vizekanzler Gelegenheit, sich wieder in Positur zu bringen. Als Arschengel Gabriel mit dem Flammenschwert stürzt er sich auf das „rechte Pack“, das nun weggesperrt werden müsse: „Diese Leute haben mit dem Land Deutschland, wie wir es wollen, nichts zu tun.” (Deswegen gibt es ja die Proteste).

Ihm sekundiert Gerwald Claus-Brunner, Berliner Piraten (J. Augstein: „die machen Hoffnung“), und wünscht sich die kollektive Ermordung dieser Leute:




Deuterium@RealDeuterium 21 Aug.
Einfach russische Panzer drüberrollen lassen und der Drops
wär gelutscht... #heidenau

und
[Bild: WKII-Bomber]
Immer wenn in einer Stadt #nazis und #besorgteBürger
aufmarschieren sollten die hier innerhalb 24h vorbeikommen


[Anm. 14.10.15: Bilder u. Eintrag wurden vor kurzem entfernt.]

... ganz wie seine ehem. Parteigenossinnen Anne Helm und „Deborah Anderson“, die 25000 Dresdener Bürger totbomben lassen wollten:

Auf einem Foto, welches die 23-Jährige beim Kurznachrichtendienst veröffentlichte, zeigt sie ihren nackten Oberkörper mit dem Schriftzug: „Bomber Harris do it again“..., inklusive dem Hashtag #nopegida. Unter dem Bild steht „Das Volk muss weg!“.
focus.de 21.1.2015

Rechtes Pack darf so etwas natürlich nicht:

34-jähriger Berliner zu 4800 Euro Strafe verurteilt
„Ich bin dafür, dass wir die Gaskammern wieder öffnen und die ganze Brut da reinstecken“, schrieb er nach Angaben der Berliner Polizei unter anderem.
tagesspiegel.de 21.8.2015

4500 Euro Strafe wegen Asyl-Hetze in Facebook
... beleidigte er die Menschen aus fremden Ländern, die in der Regel vor Krieg, Verfolgung und Armut ihre Heimat verlassen, nicht nur als „Gesindel“ und Schlimmeres (sondern wünschte sich angeblich auch ihre Ermordung).
sueddeutsche.de 30.7.2015

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Sigmar Salzburg
22.08.2015 06.55
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Spiegel-Online-Leser bleiben dümmer

Schüsse in Thalys-Schnellzug: US-Soldaten entwaffnen Schützen
... Innenminister Cazeneuve betonte, es sei üblich, dass die für Terrorismus zuständige Pariser Staatsanwaltschaft einen Fall übernimmt, wenn Taten „einen terroristischen Charakter“ aufweisen könnten. Im Hinblick auf erste Spekulationen zum Hintergrund des Mannes rief er zu Vorsicht und Zurückhaltung auf.
spiegel.de 22.5.2015 00:08

Leser anderer Nachrichtendienste wissen schon seit 12 Stunden:

Wie französische Medien berichten hörten die beiden Militärs in Zivil das typische Geräusch des Durchladens einer Waffe und reagierten blitzschnell. Noch bevor der 26-jährige marokkanische Moslem, der auf einer Terrorliste der Behörden steht, mit seiner Kalaschnikow um sich schießen konnte überwältigten die beiden Amerikaner ihn.

Nachtrag: SPON will es jetzt wieder „gut machen“, mit bekloppter Großschreibung: „Spencer griff den Mann als Erstes an ...“ spiegel.de 22.8.15, 8:42

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Sigmar Salzburg
05.08.2015 07.12
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Fundstück bei der „Achse des Guten“

Zuwanderung: Der linke Sieg beim Kampf um die Worte
Von Tim Tressel


... Aber man muss es den Linken lassen, in Deutschland gewinnen sie immer den Kampf um die Worte. So redet man in der Bundesrepublik immer über die Flüchtlinge, oder die Flüchtlingspolitik, was bei jedem Zuhörer sofort sympathische Gefühle auslöst und Beschützerinstinkte weckt. Hätte die CSU oder die AfD es geschafft, das Wort illegale Einwanderer durchzusetzen, dann wäre die Debatte wohl anders verlaufen. Die Wahl der Worte hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Richtung einer öffentlichen Debatte, so war in den USA immer eine Mehrheit gegen „gay marriage“ aber für „marriage equality“...
achgut.com 31.7.2015

„Flüchtlinge” genügt schon nicht mehr, jetzt sind alles „Schutzsuchende“, auch einfache Asylbetrüger.

Und Italienreisende sollen „Fluchthelfer“ spielen und sie im Auto illegal nach Deutschland schleusen, wie hpd.de und zeit.de nahelegen. Als ob die 600000 für dieses Jahr Avisierten nicht schon genug wären.


Nachtrag – gleiche Beobachtung: Vera Lengsfeld 05.08.2015 15:03
„Inzwischen werden aus Flüchtlingen immer häufiger „Schutzsuchende“. Das klingt noch dramatischer und hilfebedürftiger und macht aus allen, die kritische Fragen stellen, automatisch moralisch minderwertige Monster.“
Achse des Guten 5.8.2015


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Sigmar Salzburg
23.07.2015 16.13
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Wie sich die Zeiten ändern!

Otto Peltzer (1900–1970)

Konstanz (hpd) Am 12. September 1926 titelten viele Berliner Zeitungen: „Dr. Peltzer besiegt Wunderläufer Paavo Nurmi“. Eine absolute Sensation, die auch in der Weltpresse Erwähnung fand, denn zu jener Zeit galt Nurmi als unschlagbar. Peltzers Sieg in Weltrekordzeit über den Finnen über 1500 Meter vor rund 30 000 Zuschauern im Stadion Charlottenburg brachte die Arena zum Kochen. Die Zuschauer, darunter Georg Grosz und Bertolt Brecht, erhoben sich von ihren Plätzen und stimmten das Deutschlandlied an.
hpd.de 23.7.2015

Hofbräukeller wirft Studentenverbindungen Rufmord vor

MÜNCHEN. Der Münchner Hofbräukeller hatte Studentenverbindungen zu unerwünschten Gästen erklärt...
Alles begann im vergangenen Monat. Laut Angaben des Wirts Ricky Steinberg habe eine Studentenverbindung in dem Biergarten am Wiener Platz begonnen, die erste Strophe des Deutschlandliedes zu singen. Daraufhin hätten seine Frau und er sich entschlossen, Reservierungen von Studentenverbindungen künftig abzulehnen.
„Rechte Gesinnung“ wolle er in seinem Lokal nicht haben, sagte er der Süddeutschen Zeitung. Zur ersten Strophe des Deutschlandliedes meinte er zu Abendzeitung: „Das hat einen nationalsozialistischen Touch, und das dulde ich nicht im Haus. Wir sind ein offenes Haus, werden es immer sein. München ist bunt, und dafür stehen wir auch.“ ...
jungefreiheit.de 23.7.2015

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Sigmar Salzburg
14.07.2015 20.38
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Die neuen Regeln des Ministeriums für törichte Sprechweisen

Für ihre Neubestimmung der Avogadro-Konstante haben die Forschenden die Zahl der Atome in einer präzise hergestellten Siliziumkugel gezählt.... Die so neu ermittelte Avogadro-Konstante beträgt 6,02214082 x 1023 mit einer Unsicherheit von weniger als 20 Atomen pro einer Milliarde Atome. Dies berichten die beteiligten Forschenden aus Italien, Japan und Deutschland ... In ihrer vorangegangenen Messung kamen die deutschen Forschenden noch auf eine Unsicherheit von 30 Atomen pro einer Milliarde Atome.
spektrum.de 14.7.2015

Welch erfolgreiche Arbeit der deutschen Sesselfurzenden!

P.S.: Spiegel.de ist noch nicht so weit: Bei der Pressekonferenz einen Tag vor dem Pluto-Vorbeiflug posieren Forscher [nicht „Forschende“] mit Autoaufklebern vor den Kameras.

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Sigmar Salzburg
28.04.2015 06.43
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Lügenbegriffe werden „politisch korrekt“

Ralf Stegner @Ralf_Stegner · 20. Apr.
Zur Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer.
https://www.facebook.com/ralf.stegner/posts/870047393061465

Der bei BILD geschaßte Nicolaus Fest stellt in seinem lesenswerten „Blog“ klar:

Mit Blick auf die Zustände im Mittelmeer sprechen fast alle Medien von der „Flüchtlingskatastrophe“. Das ist Unsinn, der Begriff des Flüchtlings ist in Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention klar definiert: „Flüchtling ist eine Person, die sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt und wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung eine wohlbegründete Furcht vor Verfolgung hat und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen oder wegen dieser Furcht vor Verfolgung nicht dorthin zurückkehren kann.“ Nur, auf wen dies zutrifft, ist ein Flüchtling. Alles andere sind Eindringlinge – und somit fast alle, die aus Afrika übersetzen. Sie sind so wenig ‚Flüchtlinge’ wie die Deutschen, die auf RTL oder Pro7 ihr Glück im Ausland suchen.
nicolaus-fest.de 27.4.2015

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Sigmar Salzburg
30.03.2015 07.04
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Ein Correctness-Blockwart stellt weitere Verbotstafeln auf

Der Feuilletonredakteur der „Welt“, Matthias Heine, nimmt amerikanischen „Scheiß“ in den Mund, um ein schlagkräftiges deutsches Wort aus dem Verkehr zu ziehen:

Wer Gutmensch sagt, verdient sich seinen Shitstorm

Der lange Weg nach rechts: Vom alten mährischen Familiennamen ist Gutmensch zum Hasswort der Gegenwart geworden. Benutzen kann man es nicht mehr. Manche haben das allerdings noch nicht mitbekommen...
Heute ist Gutmensch ein Spottwort. Und zwar eines, das kein zurechnungsfähiger Mensch mehr benutzt. Durch übermäßigen Gebrauch der falschen Leute ist es unbrauchbar gemacht worden. Gutmensch sagen eigentlich nur noch Nazis und Idioten ohne sprachliches Feingefühl...
welt.de 23.3.2015

Entsetzen packt mich, und ich forsche nach, wo dieses doch so praktische und treffende Wort hier schon zitiert oder verwendet wurde:

Die „selbst ernannten“ Moralapostel von der Unwortjury (durchweg Neuschreiber) haben es wieder einmal geschafft, auf die erste Seite aller Zeitungen zu kommen... Nachdem nun der Fall Hohmann weidlich durchgekaut worden ist, kommt diese verschnarchte Gutmenschengruppe auch auf den Dreh: „Tätervolk“ gibt es nicht. ... Ickler 21.1.2004

„Humankapital“ soll Unwort des Jahres sein? ... Wirtschaftsferne Menschen, bei denen das Geld von der Bank kommt, ereifern sich gern über die Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse. Zum Glück bestimmen nicht solche Gutmenschen über die wirtschaftlichen Grundlagen unserer Existenz, sonst wären wir arm dran. Ickler 18.1.2005

„Lustig ist das Rassistenleben, faria, faria, ho“ ... „Heute soll es um das Schnitzel gehen.“
[Hinweis: Der folgende Text enthält Beispiele rassistischer Sprache.]
... Sie werden es nicht glauben: Diese politisch korrekten Gutmenschen des 19. Jahrhundert nannten das Gericht doch tatsächlich… Paprika-Schnitzel... Anatol Stefanowitsch 29.8.13

Im Internetauftritt des Bundes Mittelständischer Unternehmer wurde 2008 ein Artikel des damaligen brandenburgischen Innenministers Schönbohm veröffentlicht zum Thema:

Das Schlachtfeld der Tugendwächter
POLITICAL CORRECTNESS
Der Amoklauf von Gutmenschen und Gesinnungsgouvernanten
BMU 29.6.2012

[zu Obama:] Ein Präsident, der diese Führungsrolle nicht annimmt, vor ihr flieht, nicht weiß, was er mit ihr anfangen soll, lieber ein Gutmensch sein möchte, dem die Schuhe zu groß sind ... Bettina Röhl 21.10.2014

Akif Pirincci erfand noch den „zum Gutmenschentum gezwungenen Doofdeutschen“ 10.3.2015

Auch ich verwende das Wort „Gutmensch“ gerne – in welchem Zusammenhang, mag die Correctness-Stasi selber herausfinden.

Nachtrag: Dagegen zeigt Claus Wolfschlag, daß Heines „Pesthauch der ekligen Gesinnung“ typisches Nazideutsch ist. Siehe auch dies und das.

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