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Sigmar Salzburg
16.06.2015 10.04
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Harry Rowohlt

Harry Rowohlt ist tot.

Der Schriftsteller und Übersetzer starb am Montag im Alter von 70 Jahren in Hamburg.

aargauerzeitung.ch 16.6.2015

Mit Harry Rowohlt ist nicht nur ein begnadeter Rezitator und Geschichtenerzähler, sondern auch ein Verbündeter im Kampf gegen die Rechtschreib„reform“ von uns gegangen,

Harry Rowohlt:

„Die Seelchen, die diese Rechtschreibreform erfunden haben, sind graue Gesellen, die noch nie mit Genuß ein Buch gelesen und noch nie einen wohlklingenden Satz gesprochen haben.“


zeit.de/1997



Briefwechsel Marx/EngelsLesung H.R. als Marx

Nachtrag: Die „Lügenpresse“ lügt vor allem durch Weglassen. Nachdem nun die meisten Nachrufe erschienen sind, kann man feststellen: Kein einziger erwähnt Harry Rowohlts Gegnerschaft zur Rechtschreib„reform“, nicht einmal die Spiegel-FotostreckeHarry Rowohlt: Der Behüter der Sprache“.

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Sigmar Salzburg
03.06.2015 21.41
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Noten-Affäre um CDU-Bundesvize Armin Laschet

Laschets verlorene Klausuren mit Top-Benotung
03. Juni 2015 von Redaktion (josch)

CDU-Vize Laschet beendet seine Lehrtätigkeit an einer Aachener Hochschule. Nachdem von ihm korrigierte Klausuren verschwanden, rekonstruierte er recht dubios die Noten im Spektrum von 1,0 bis 2,3. Auch welche, die gar nicht mitschrieben, bekamen Prädikat »Gut«.
... Laschet nahm dazu jetzt Stellung, daß in seiner Lehrtätigkeit n der RWTH Aachen es bisher nie derartige Probleme mit dem Postversand gegeben habe. Er hoffte, daß diese schon wieder auftauchen werden ... Die Uni hat ihrerseits nach dem »ersten Vorfall in der 135-jährigen Geschichte der Hochschule« erlassen, daß Prüfer künftig nur noch Kopien mit nach Hause nehmen, die Originale an der Hochschule zu bleiben haben...

Der Generalsekretär der NRW-SPD, André Stinka, hält Laschet vor, die Noten gewürfelt zu haben...

Weiterhin verweigert der Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag die vollständige Herausgabe einer E-Mail-Kommunikation mit Uni-Geschäftsführerin Johanna Holst, welche das Einverständnis zu den Ersatz-Noten belegen solle. Holst erklärte ihrerseits, nicht gewußt zu haben, daß die Benotung lediglich auf eine[r] derartige[n] Rekonstruktion beruhe.
freiewelt.net 3.6.2015

Würfeln muß ja nicht schlecht sein. Der jetzige Dalai Lama hat zugegeben, zum Finden seines wiedergeborenen Nachfolgers gewürfelt zu haben. Auch unsere Schreiberleichterungsreform wurde großenteils erwürfelt. Dem Ausnahme-Redakteur „josch“ gelingt es aber immer wieder, sie zu vermeiden. – Erfundene Noten kenne ich. Im Gymnasium habe ich, obwohl nie im Religionsunterricht gewesen, doch einmal dafür im Zeugnis eine schwache Drei bekommen.

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Sigmar Salzburg
29.05.2015 05.58
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DER GROSSE DIKTATWETTBEWERB

Wie man die deutsche Sprache hassen lernt

Unser Autor hat beim Journalistenteam des Diktatwettbewerbs mitgemacht – neben vielen Hundert Schülern. Nun ist er schlauer – und weiß, „warum Rechtschreibung keine Schlüsselkompetenz sein sollte.“


Zunächst mal wird es jetzt gefährlich: Bei einem Text über Rechtschreibung MUSS die Rechtschreibung stimmen bis ins letzte Detail. Wird nicht klappen, sage ich Ihnen gleich. 16 Fehler hatte ich am Dienstagabend beim großen Diktatwettbewerb gemacht. Herr D'Inka* von der FAZ* hatte nur sieben, wie ich gerade in der Zeitung lesen musste. Sieben! Wie ist das überhaupt möglich? Die Schüler, um die es ja eigentlich ging, kamen von verschiedenen Schulen aus Hessen und traten gegen Schüler aus Frankfurt, aus Osnabrück und aus Hamburg an. Das Projekt, das die Stiftung Polytechnische Gesellschaft ersonnen hat, ist auf einem guten Weg zu einer bundesweiten Veranstaltung.

Beim Diktat in der Aula des Goethe-Gymnasiums kommen jedenfalls unter anderem folgende Wörter vor: Chihuahua, Thuja-Hecken, Horsd'oeuvre. Letzteres Wort zeigt ganz schön den Irrsinn der deutschen Rechtschreibung oder dem, was Sprachexperten daraus gemacht haben. Die kalte Vorspeise wird in seinem Herkunftsland Frankreich nämlich so geschrieben: hors-d'oeuvre. Gut, keine ganz so schlimme Veränderung wie beim Büfett [buffet], aber es bleibt offen, warum so kleine Veränderungen ein ohnehin nicht einfaches Wort einfacher machen sollen. Anderes Feld, ähnlich schön: pleitegehen, aber: Bankrott machen. Nun ja. Die Schüler um mich herum haben übrigens fast alle so 30 bis 40 Fehler [trotz „Reform“]. Dabei sind sie des Deutschen durchaus mächtig, haben schon bei den Vorentscheiden zum großen Diktatwettbewerb mitgemacht.

Als Journalist tut es mir zwar weh, das zu schreiben, aber: Die Rechtschreibung wird überbewertet. Sofern man nicht in einem Beruf arbeitet, der viel mit Sprache zu tun hat, wird man auch ohne die hundertprozentig richtige Schreibweise durchkommen. All die Rechtschreibreformen haben die Unsicherheit gegenüber der Sprache nur erhöht...
Web: www.dergrossediktatwettbewerb.de
Nils Bremer

Nils Bremer
Jahrgang 1978, Politologe, seit 2004 beim Journal Frankfurt, seit 2010 Chefredakteur.


journal-frankfurt.de 6.5.2015

Korrektur: Irgendein Programm machte aus dem Titel „GROSSE“ das häßliche „GROßE“ zur Fehllesung „DER GROBE DIKTATWETTBEWERB“.

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Sigmar Salzburg
23.01.2015 10.07
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„Frankfurt schreibt“ deformiert

Zum vierten Mal veranstaltet die Stiftung Polytechnische Gesellschaft „Frankfurt schreibt – Der große Diktatwettbewerb“. Neben 37 Schulen aus Hessen nehmen auch Schulen aus Hamburg, Osnabrück und Bayern teil...

Für Karin Hechler, Leiterin der Schillerschule, ist Orthografie nicht nur für Bewerbungsschreiben wichtig, sondern drücke auch eine Brillanz und Lieber zur Sprache aus. Die zweimalige Rechtschreibreform habe für eine schlechte Laune gesorgt, die es zu überwinden gelte. „Für uns steht die Schönheit und Logik der Sprache im Vordergrund“, so Heckler...
journal-frankfurt.de 21.1.2015

… aber wohl nicht mehr lange. Nachdem „Kiez-Deutsch“ in Berlin zum Abitur zugelassen ist, wird neben der alten schönen Orthographie auch die Schönheit der deutschen Sprache im Abgrund versenkt.

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Sigmar Salzburg
17.08.2014 13.27
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Wolfgang Leonhard ist tot

[Noch einer der großen Alten dahingeschieden]

Wolfgang Leonhard war ein wichtiger Zeitzeuge der deutschen Geschichte. Bei Kriegsende sollte er im sowjetisch besetzten Deutschland einen neuen Staat mit aufbauen. Doch dann brach er mit dem Kommunismus und wurde dessen Gegner. Er starb im Alter von 93 Jahren...

Als Sowjet- und DDR-Experte war er publizistisch stets aktiv – und mit der eigenen Lebensgeschichte „Die Revolution entlässt [ß] ihre Kinder“ (1955) auch Bestsellerautor...

Die deutschen Kommunisten seien „die einzige politische Bewegung, in der ungefähr gleich viele Menschen von den Nazis und von den Stalin-Leuten in der Sowjetunion umgebracht wurden“...

Leonhards Hoffnung, nach dem Ende des Nationalsozialismus werde es in Deutschland eine „antifaschistisch-demokratische Republik“ und in der UdSSR ein freieres, toleranteres System geben, wurde enttäuscht. Stattdessen erlebte er aus allernächster Nähe, wie in der sowjetischen Besatzungszone (Ulbricht: „Es muss alles demokratisch aussehen“¹) tatsächlich ein stalinistisches System errichtet und die SPD mit der KPD zwangsvereinigt wurde ...

focus.de 17.8.2014

¹) Aktuell dazu hier

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Sigmar Salzburg
16.08.2014 14.10
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Peter Scholl-Latour gestorben

Im Alter von 90 Jahren ist der bekannte Journalist und Autor Peter Scholl-Latour nach langer Krankheit in seinem Haus in Rhöndorf gestorben. Mit seinen Warnungen an die Mächtigen hat er meistens recht behalten, am auffälligsten vor dem Irakkrieg, wie wir heute sehen können. Bis zuletzt hat Peter Scholl-Latour seine Bücher in der traditionellen Rechtschreibung erscheinen lassen und allem Druck zur Anpassung an die neue Correctness widerstanden.

Scholl-Latour an seinem Neunzigsten:
„Wir leben in einer Zeit der Massenverblödung“
heise.de 9.3.2014

Nachtrag: Lesenswerte Nachrufe gibt es in Junge Freiheit und von Udo Ulfkotte,
daneben eine hörenswerte Dankesrede zur Preisverleihung 2008
.

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Sigmar Salzburg
04.07.2014 13.41
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Die Grauzone der „Reform“

Augsburg
Warum diese Straßennamen eigentlich falsch sind

Warum die Philippine-Welser-Straße eigentlich gar nicht so heißen dürfte. Die „Alte Gasse“ und die „Bärenhorststraße“ haben ebenfalls einen Makel. Von Stefan Krog

[Bild]
Zwei Straßen, zwei Fehler: Die Bärenhorststraße ist nach einem preußischen Militärschriftsteller benannt – er heißt aber Georg Heinrich von Berenhorst. Foto: Anne Wall

„Kennedy-Platz“ heißt es auf den Straßenschildern vor dem Theater und genauso in den Drucksachen des Theaters. Viele haben sich schon über die getrennte Schreibweise dieses Straßennamens gewundert. Was sagt dazu Wilfried Matzke, der Leiter des zuständigen Geodatenamtes?

Der Diplom-Ingenieur muss nicht bei seinen Mitarbeitern nachfragen, denn Straßenbenennung gilt als Chefsache in der städtischen Vermessungsbehörde. „Der Kennedy-Platz ist rechtschreiblich falsch, aber amtlich richtig“, erklärt Matzke und erzählt die Geschichte.

Der damalige Stadtbaurat wünschte die getrennte Schreibweise. Deshalb beschloss der Stadtrat im Jahr 1963 nach dem Mord an John F. Kennedy, dass der „Theaterplatz“ zum „Kennedy-Platz“ wird. Eine Korrektur stand später nicht mehr zur Debatte.

[Das ist keine Rechtschreibfrage, sondern eine Frage des Geschmacks. Den vermißte man damals allerdings bei der inflationären Benennung von Straßen und Plätzen nach dem nicht unumstrittenen ausländischen Politiker.]

Es gibt rund drei Dutzend solcher Augsburger Straßenbenennungen, die inhaltlich oder rechtschreiblich falsch sind, schätzt Wilfried Matzke. [...]

Die Gässchen dürfen weiter Gäßchen heißen

[ Aber nur dort, wo keine Reformdjihadisten das Sagen haben.]

Ebenfalls korrekt sind die 66 „Gäßchen“-Bezeichnungen der Altstadt. Die Straßennamen dürfen als Eigenname die alte ß-Schreibung trotz der Rechtschreibreform beibehalten, was gelegentlich auch Redakteure und sogar Korrektoren übersehen. Immer wieder kommen auch Anfragen zur „Frölichstraße“. „Hier fehlt kein H“, weiß Wilfried Matzke. Namensgeber ist eine wohltätige Unternehmer- und Bankiersfamilie des 18. und 19. Jahrhunderts, wobei „Froelich“ die geläufige Schreibweise des Familiennamens war. Aber solche Nuancen gelten bei historischen Straßennamen nicht als Fehler.

augsburger-allgemeine.de 4.7.2014

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Sigmar Salzburg
10.04.2014 12.21
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Kulturelles Mißverständnis

Möbelhauskette in NRW ruft Hitler-Tasse zurück
Fehler eines Zulieferers aus China

Herford/Bielefeld. Folgenschwere Panne bei einem chinesischen Zulieferer: Eine große Möbelhauskette in NRW ruft deshalb 175 Tassen mit einem versehentlich aufgedruckten Hitler-Konterfei zurück... Insgesamt 175 Exemplare waren laut Unternehmenschef schon verkauft, als der Fehler auffiel – 30 davon in Bielefeld. Zurbrüggen will die Tassen wieder „aus dem Verkehr ziehen“. Betroffene Kunden erhalten einen Warengutschein über 20 Euro[!], wenn sie die Tassen (Stückpreis rund drei Euro) zurückbringen.
nw-news.de 10.4.14

Eine Wertsteigerung wie bei Briefmarkenfehldrucken!

So mißverstehen sich die Kulturen. Vor Jahren hörte man, daß eine Porzellansammlerin eine chinesische Terrine erworben hatte und ihren Gästen darin Suppe servierte. Als dann einmal ein chinesischer Gast kam und die Zeichen darauf las, mußte er schallend lachen: Es war eine Pinkelvase für alte Männer!

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Sigmar Salzburg
15.03.2014 09.43
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Gegen den 2. Schildbürgerstreich der Kultusministerriege

Proteste G8
Breites Bündnis macht bundesweit Front gegen Turbo-Abi


Berlin. Nach der Rechtschreibreform ist das Turbo-Abi nach acht Gymnasial-Jahren die umstrittenste [= bescheuertste] Entscheidung der Kultusminister. In vielen Ländern können Eltern nach heftigen Protesten bereits heute zwischen G8 und G9 wählen. Niedersachsen will das Turbo-Abi wieder ganz abschaffen.

Ein breites Bündnis von Eltern, Schülern, Lehrern, Ärzten und Psychotherapeuten macht sich nun bundesweit für die Rückkehr zu einer 13-jährigen Schulzeit bis zum Abitur stark. Es gebe „kein einziges pädagogisches Argument“ für das „Turbo-Abi“ nach nur acht Jahren am Gymnasium (G8), sagte die Sprecherin der Initiative, die Psychologin Anja Nostadt. Die verkürzte Schulzeit führe zu mehr Stress, mache mehr Schüler krank. Zugleich litten sportliche und kulturelle Aktivitäten...

general-anzeiger-bonn.de 13.3.2014
... und Hunderte ähnlicher Meldungen

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Sigmar Salzburg
13.03.2014 15.58
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Unsere zuverlässige Presse

Das Betreuungsgeld boomt
Spiegel Online-vor 34 Minuten
Nun belegt die erste offizielle Statistik zum Betreuungsgeld:
Die staatliche Leistung wird von mehr Eltern beantragt als angenommen.

Kindererziehung:
Betreuungsgeld wird kaum in Anspruch genommen
ZEIT ONLINE-vor 5 Stunden
Soziales
Wenig Interesse am Betreuungsgeld

[Untereinander in Google News]

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Sigmar Salzburg
19.02.2014 11.54
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Dumm durch Chemikalien?

Neurowissenschaftler schlagen Alarm: Sie warnen vor einer globalen, stillen Pandemie der schleichenden Vergiftung von Kindern durch Umweltchemikalien. Denn die Folgen seien bereits messbar: Eine fortschreitende Verdummung und stetige Zunahme von Verhaltens- und Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. In ihrer Studie belegen die Forscher eine hirnschädigende Wirkung für elf Chemikalien, darunter Blei, Mangan, Quecksilber, Fluor- und Chlorverbindungen, sowie mehrere Pestizide und Lösungsmittel...

Mehr als jedes zehnte Kind hat heute bereits von Geburt an eine Entwicklungs- und Verhaltensstörung, wie Philippe Grandjean von der Universität von Süddänemark in Odense und Philip Landrigan von der Harvard University berichten. Dazu gehören Autismus, geistige Defizite und Hyperaktivität, aber auch eine später auftretende erhöhte Aggression und andere Verhaltensauffälligkeiten...

Ist die Mutter Umweltgiften ausgesetzt, bekommt auch ihr Kind diese über das mütterliche Blut nahezu ungefiltert ab. „Mehr als 200 Chemikalien wurden bereits in Nabelschnurblut nachgewiesen“, erklären die Forscher. Sie hatten bereits im Jahr 2006 in einer Überblicksstudie aufgezeigt, dass fünf Umweltgifte, darunter Blei, Quecksilber, Arsen, polychorierte Biphenyle und das Lösungsmittel Toluol, messbare Auswirkungen auf die Hirnentwicklung von Kindern haben. Dies äußert sich in einem verringerten Hirnvolumen, Defiziten in der geistigen Leistung aber auch in Problemen im Sozialverhalten und motorischen Störungen...

„Wir müssen weg von der irrigen Annahme, nach der neue Chemikalien und Technologien solange als ungefährlich gelten, bis das Gegenteil nachgewiesen wird“, warnen die Forscher. Um die Kinder und auch die gesamte Gesellschaft gegen die stille Pandemie der schleichenden Vergiftung zu schützen, müsse man umdenken und entschlossener handeln.

wissenschaft.de 18.2.2014

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Sigmar Salzburg
04.11.2013 08.41
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Ökologischer „Missstand“ am „Pißstand“?

Nachdem die „StuSSreform“ eine Spaltung der Rechtschreibung bei etlichen Fach- und Eigenbezeichnungen bewirkt hat ...

Wikipedia: „... die Bezeichnung im Standardwerk Bauentwurfslehre ist Pißstand, umgangssprachlich wird sie oft als Pissrinne bezeichnet.“

... arbeiten bürokratische Ameisen und Urinsekten in Brüssel an einer weiteren Regelung drängender Bedürfnisse:

Keine Satire!

Nach Urin-Studien: EU will Klo-Spülungen regulieren

Die EU hat zwei Jahre lang das Urinier-Verhalten der Europäer studiert. Nun liegt ein 60seitiger Bericht vor. Das Fazit der EU-Kommission: Die Klo-Spülungen müssen reguliert werden. Künftig dürfen die Bürger nicht mehr als 6 Liter pro Spülung verwenden. Kontrollen sind zunächst nicht vorgesehen...

Die EU ist bei ihrer Feldforschung mit der gewohnten Akribie vorgegangen: Für Urinier-Vorgänge reichen 0,5 Liter, für größere Geschäfte sollten die Bürger mit weniger als 5 Litern auskommen. Die radikale Vorlage der EU wurde jedoch von anderen Experten verwässert – sie sagen, es sei akzeptabel, den Bürgern generell 6 Liter pro Spülung zu genehmigen.

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de 29.10.2013

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Sigmar Salzburg
18.09.2013 18.45
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Trotz Plagiats-Affäre

Schavan führt weiter ihren Doktortitel
Neuer Wirbel um den aberkannten Doktor-Titel der ehemaligen Bundesministerin Annette Schavan (CDU): Ihr „Dr.“ prangt auf jedem Stimmzettel für die Bundestagswahl in Baden-Württemberg, da Schavan auf Listenplatz 2 der CDU steht.
Auch auf dem Stimmzettel in ihrem Wahlkreis 291 Ulm steht der umstrittene Titel trotz der Plagiats-Affäre um Schavan. Das ist rechtens, hieß es am Mittwoch bei der Landeswahlleiterin in Stuttgart...

Doch was passiert, wenn ein Wähler das „Dr.“ einfach streicht? Ist dann die ganze Stimme ungültig? Nach Auffassung der Landeswahlleiterin nicht. „Nach meiner Einschätzung führt die Streichung des Doktortitels nicht zur Unwirksamkeit der Wahl“ ...
t-online.de 18.9.2013

Wie es gerade nützt. Bei der Unterschriftensammlung 1998 zum Volksbegehren gegen die Rechtschreibreform in Niedersachsen waren Tausende Unterschriften nach Einschätzung des Wahlleiters Strelen ungültig, obwohl der Wille der Unterschriftleistenden klar erkennbar war – weil auf dem Zettel in einer Ecke ein V.i.S.d.P. stand, auf Kopien wegen des Mangels an Unterschriftenlisten.

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Sigmar Salzburg
14.09.2013 06.36
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Rechtschreibung

Schreiben nach Regeln
Von Josef Karg

Die Grundidee ist interessant. Seit Jahren lernen manche Schüler in Bayern Schreiben nicht mehr, wie Opa und Oma das taten – also nach strengen Regeln. Sondern sie dürfen in den ersten Grundschuljahren formulieren, wie sie sprechen. Praktisch angewandt liest sich das dann so: Schraip widu schbrichsd.
Im Fachjargon spricht man vom phonetischen, vom lauttreuen Schreiben – einer Lernmethode, die Kindern im Vor- und Grundschulalter die Angst vor Fehlern nehmen soll. Richtig durchgesetzt hat sie sich im Freistaat nicht, weil viele Lehrer Vorbehalte dagegen haben. Offenbar zu Recht. Denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Hat sich eine falsche Rechtschreibung erst einmal eingeschliffen, dann haben Schüler später Probleme, sich auf Regeln umzustellen. Wobei, dieser Seitenhieb muss sein, es nach der letzten Rechtschreibreform, einer schlimmen Kopfgeburt, in Deutschland sowieso einen undurchschaubaren Rechtschreibdschungel gibt.
...
Ansonsten ist man in Bayern beim Entschlacken des Grundschullehrplans auf gutem Weg. Weniger auswendig lernen, mehr Kompetenz und Werte – das klingt endlich einmal vernünftig.
»Lesen Sie dazu „Libe Lerer“
...
Schreiben nach Regeln – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: 11.9.2013

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Sigmar Salzburg
12.09.2013 23.03
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Erich Loest ist tot

Schriftsteller Erich Loest gestorben
FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung
In Werken wie „Durch die Erde ein Riss“ oder „Nikolaikirche“ habe Loest vielen Menschen in ganz Deutschland ein realistisches Bild der DDR als menschenfeindliche Diktatur vermittelt.
faz.net 13.9.13



Schrifststeller Erich Loest ist in Leipzig gestorben
Döbelner Allgemeine Zeitung
[Bild] Loest bei einer Lesung seines Buches „Durch die Erde ein Riß“ 1990.
doebelner-allgemeine.de 13.9.13

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