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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
26.10.2011 07.17
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Daher die eilige Anpassung der Kirche an die ‚Reform’:

Katholische Kirche macht mit Pornos ein Vermögen

„Anwaltshure“ oder „Schlampen-Internat“: Obwohl der „Weltbild“-Verlag der Kirche gehört, verkauft er Porno-Bücher…

Untragbar ist freilich nicht nur das pornografische Angebot des „Weltbild“-Verlages. Denn er bietet auch nahezu alle kirchenfeindlichen Schriften wie die Bücher des Gottleugners Richard Dawkins an. Und zum Aufspüren papst- und kirchengegnerischer Literatur gibt es bis heute nicht einmal einen brauchbaren Filter [!]. Weiterhin sind Esoterik, Astrologie sowie gewaltverherrlichende und satanische Medien im Online-Angebot.

welt.de 25.10.2011

Und gleich am Reformzirkus mitverdienen – mit der minderwertigsten aller Reformversionen:

Die neue Rechtschreibung für Schüler. 1997 Weltbild Verlag, Augsburg. ISBN 978-3-89604-600-4

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Sigmar Salzburg
14.10.2011 09.49
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Wieder am Volk vorbei .…

WIEN. (hpd) Das Königreich Saudi-Arabien errichtet mit höchstoffiziellem Segen der Republik Österreich ein „Zentrum für interreligiösen und interkulturellen“ Dialog in der Wiener Innenstadt…
ÖFFENTLICHE DEBATTE WURDE ANSCHEINEND VERMIEDEN
Die Skepsis kommt nicht nur von den Zuständen in Saudi-Arabien. Dort gilt der Wahabismus als Staatsreligion, selbst andersdenkende Muslime werden verfolgt, von Angehörigen anderer Religionen oder gar Atheisten ganz zu schweigen. Wer sich vom Islam lossagt, wird geköpft. Die Skepsis rührt auch aus der Geheimniskrämerei um das Zentrum. Hätte das Thema nicht in einen Nationalratsausschuss gemusst, hätte die Öffentlichkeit vermutlich erst nach der offiziellen Vertragsunterzeichnung von dem Zentrum erfahren…
hpd.de 14.10.2011

Auch in der Bundesrepublik ist der saudische Fundamentalismus aktiv. Die reformbekannte Bundesbildungsministerin Schavan will den Islam kanalisieren, indem sie ihm Platz an den wissenschaftlichen Hochschulen einräumt – mit dem gleichzeitigen Hintergedanken, damit dort auch die Stellung der christlichen Religion als „Wissenschaft“ zu sichern.

Die gemeinsamen Anstrengungen von Fundamentalisten und „fortschrittlichen“ Religiösen haben sich gelohnt:


Als die Comedy-Truppe Monty Python 1979 „Das Leben des Brian“ ins Kino brachte, wurde der Film trotz Kirchen-Protest zum Hit. Heute würde er sich eine Jesus-Satire wie diese „zweimal überlegen“, sagt Regisseur Terry Jones – die öffentliche Rolle der Religion sei viel stärker als damals. … „Doch seinerzeit schien die Religion auf dem absteigenden Ast zu sein, und es fühlte sich an, als trete man einen toten Esel.“
Spiegel.de 11.10.2011

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Sigmar Salzburg
27.09.2011 07.23
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Befreiungs-Akte

Nach Herodot war es im alten Babylon für Frauen religiöse Pflicht, sich einmal im Leben im Mylitta-(Aphrodite)-Tempel für Geld einem Fremden hinzugeben. Die heutige sexuelle Befreiungstheologie strebt offenbar danach, den Einstieg verirrter junger Mädchen in die Porno-Filmerei als normalen Selbstfindungsprozeß und gar nicht mehr so seltenen Karrierebeginn darzustellen.

Warum allerdings der Spiegel-Feuilletonist dabei in einem Fall fünfmal [!] gewaltsam eine Parallele zur Karriere der Ex-Bischöfin Margot Käßmann ziehen will, bleibt unerfindlich. Das lieblose Pornogeschäft, das die Würde des Menschen meist antastbar zeigt, hat mit den Wellness-Versprechungen der grünlichen „Käßmann-Religion“ (Matussek, Spiegel 38/11) doch wenig zu tun. Aber nichts ist unmöglich in einem Land, in dem der Staat noch den miesesten Pornographen in den Stand eines Grafen versetzen darf.


spiegel.de 26.9.2011

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Sigmar Salzburg
26.09.2011 09.53
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Papst-Rede in Freiburg

Papst Benedikt XVI. forderte die katholische Kirche in Deutschland überraschend auf, auf staatliche Privilegien zu verzichten. Bei einer Rede vor 1500 Gästen im Freiburger Konzerthaus sagte der 84-Jährige am Sonntag: „Die von materiellen und politischen Lasten und Privilegien befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden, wirklich weltoffen sein….“
Indirekt ging das Oberhaupt der katholischen Kirche damit auf die Kritik ein, die seine Rede im Bundestag und sein Gespräch mit Verfassungsrichtern ausgelöst hatte. Politiker von SPD, Grünen und der Linkspartei hatten darin ein Verstoß gegen die verfassungsrechtliche Trennung von Kirche und Staat gesehen.
ps/dpa
focus.de 25.9.2011

Die nichtsnutzigen Schreibreformer fühlten sich berechtigt, dem „Rauhen“ das „h“ zu streichen, weil man es in der flüchtigen Aussprache selten hört. „Einen Verstoß“ verschleift man genauso zu „einn“ oder „ein Verstoß“. Auch das hätten die dummdreisten Politiker verbindlich vorschreiben können – mit Rückendeckung des parteilichen Bundesverfassungsgerichts.

P.S. Die überfälligen Gedanken Benedikts werden an der Pfründensicherung des deutschen kirchlichen Establishments und der Gefälligkeitspolitik der Parteien scheitern.

Nachtrag … wie erwartet:
Auch eine Woche nach dem Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. hält die Diskussion über den Ruf des Papstes nach einer „Entweltlichung“ von Kirche an. Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch warnte am Sonntag gegenüber der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Freiburg davor, vorschnell Schlüsse zu ziehen. kathweb.at 2.10.2011

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Sigmar Salzburg
25.09.2011 08.31
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Papst und Positivismus

Theodor Ickler hat bei Sprachforschung.org bemerkt:

Wenigstens als rhetorische Meisterleistung soll doch auch die Rede des Papstes vor dem Bundestag erwähnt werden. Benedikt brachte immerhin die Grünen dazu, der katholischen Sexualmoral zu applaudieren. Sie haben nämlich vor lauter Freude über das Lob der ökologischen Bewegung gar nicht verstanden, was mit dem Hinweis auf die unabänderliche Natur des Menschen gemeint war.
Außerdem beruhte die Rede, typisch rhetorisch, auf zwei Äquivokationen: Der Positivismus als wissenschaftstheoretische Position hat nichts mit Kelsens Rechtspositivismus zu tun…

Nebenbei ist der positivistische Standpunkt auch in der Wissenschaft nicht unangefochten. Einstein hielt die Entwicklung von mathematisch verwickelten Theorien wie denen der allgemeinen Relativität nur aus der Beobachtung heraus für unmöglich und Steven Weinberg hat einen ganzen Essay „Wider die Philosophie“ des Positivismus verfaßt. „Gott“ kommt dabei trotzdem nicht ins Spiel.

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Sigmar Salzburg
23.09.2011 05.48
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Die peinlich fehlerhaft veröffentlichte Papstrede

Es ist unwahrscheinlich, daß Josef Ratzinger kein anständiges Deutsch mehr kann (wie Angela Merkel) oder daß die Spiegelredaktion auf Zwangsreformierung bestand (wie bei Althistoriker Christian Meier).

Daher die Vermutung: Der Text ist so an die Journalisten verteilt worden, nachdem der päpstliche Pressedienst oder die servile Bischofskonferenz in aller Eile die „dass“ und ersten „muss“ des staatlichen Stusssystems eingefügt hatten. Hämisch hat der Spiegel die Schreibweisen übernommen, um den Papst der Fehlbarkeit zu überführen. – Der Tagesspiegel hatte entweder ein besseres Original zur Verfügung oder er hat den Text gnädig auf „alt“ zurückkorrigiert.


Nachtrag: Der Bundestag hat die Rede inzwischen in reformfreier vermutlicher Originalschreibweise veröffentlicht.

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Sigmar Salzburg
22.09.2011 18.07
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Spiegel: Orthographisch verstümmelte Papst-Rede

22. September 2011, 17:54 Uhr
Die Bundestagsrede im Wortlaut
SPIEGEL ONLINE dokumentiert die Rede im Wortlaut.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident! Herr Bundestagspräsident! Frau Bundeskanzlerin! Herr Bundesratspräsident! Meine Damen und Herren Abgeordnete!

... Die Bibel will uns mit dieser Erzählung sagen, worauf es für einen Politiker letztlich ankommen muss. Sein letzter Maßstab und der Grund für seine Arbeit als Politiker darf nicht der Erfolg und schon gar nicht materieller Gewinn sein. Die Politik muss Mühen um Gerechtigkeit sein und so die Grundvoraussetzung für Friede schaffen…

Ein positivistischer Naturbegriff, der die Natur rein funktional versteht, so wie die Naturwissenschaft sie erklärt, kann keine Brücke zu Ethos und Recht herstellen, sondern wiederum nur funktionale Antworten hervorrufen. Das gleiche gilt aber auch für die Vernunft in einem positivistischen, weithin als allein wissenschaftlich angesehenen Verständnis …

Wo die alleinige Herrschaft der positivistischen Vernunft gilt – und das ist in unserem öffentlichen Bewußtsein weithin der Fall –, da sind die klassischen Erkenntnisquellen für Ethos und Recht außer Kraft gesetzt. …

Und dabei können wir uns doch nicht verbergen, dass wir in dieser selbstgemachten Welt im stillen doch aus den Vorräten Gottes schöpfen, die wir zu unseren Produkten umgestalten. …

Ich erinnere an einen Vorgang in der jüngeren politischen Geschichte, in der Hoffnung, nicht allzusehr mißverstanden zu werden und nicht zu viele einseitige Polemiken hervorzurufen. Ich würde sagen, dass das Auftreten der ökologischen Bewegung in der deutschen Politik seit den 70er Jahren zwar wohl nicht Fenster aufgerissen hat, aber ein Schrei nach frischer Luft gewesen ist und bleibt, den man nicht überhören darf und nicht beiseite schieben kann, weil man zu viel Irrationales darin findet.

Jungen Menschen war bewußt geworden, dass irgend etwas in unserem Umgang mit der Natur nicht stimmt. Dass Materie nicht nur Material für unser Machen ist, sondern dass die Erde selbst ihre Würde in sich trägt und wir ihrer Weisung folgen müssen. … Es gibt auch eine Ökologie des Menschen. Auch der Mensch hat eine Natur, die er achten muß und die er nicht beliebig manipulieren kann…

An dieser Stelle müßte uns das kulturelle Erbe Europas zu Hilfe kommen. Von der Überzeugung eines Schöpfergottes her ist die Idee der Menschenrechte, die Idee der Gleichheit aller Menschen vor dem Recht, die Erkenntnis der Unantastbarkeit der Menschenwürde in jedem einzelnen Menschen und das Wissen um die Verantwortung der Menschen für ihr Handeln entwickelt worden…

Diese dreifache Begegnung bildet die innere Identität Europas. Sie hat im Bewußtsein der Verantwortung des Menschen vor Gott und in der Anerkenntnis der unantastbaren Würde des Menschen, eines jeden Menschen Maßstäbe des Rechts gesetzt, die zu verteidigen uns in unserer historischen Stunde aufgegeben ist...

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Spiegel.de 22.9.2011

Wer mag diese Rede wohl derart dilettantisch „angepasst“ haben?

P.S.: Der Tagesspiegel bringt die Rede in einwandfreier traditioneller Rechtschreibung.

Auch der Vatikan zeigt die Rede in anständiger Rechtschreibung.

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Sigmar Salzburg
22.09.2011 09.29
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Papst-Besuch

Der Spiegel-Katholik Matthias Matussek schreibt in seiner Polemik:

Benedikt XVI. ist der verkörperte Widerstand gegen die Idiotien des Tages, für die Quotenfragen und Sex wichtiger sind als jeder Glaubensartikel – aber das ist er mit sanfter Stimme und der Unbeirrbarkeit eines tiefgläubigen Menschen….

Heute nun verschmilzt der Protestantismus wiederum perfekt mit der kulturellen Herrschaftsagenda, die im Wesentlichen aus antirömischen Reflexen und grünem Programmgebrabbel besteht. Nur: Heute zieht es auch wesentliche Teile der Reformkatholiken dorthin…

spiegel.de 21.9.2011

Zu den „Idiotien des Tages“ zählt zweifellos auch die von Kleingeistern und Kultusministern erpreßte „Rechtschreibreform“, die deswegen gerade bei „fortschrittlichen“ Katholiken wie Schavan, Zehetmair, Thierse, Nahles etc. auf fruchtbaren Boden gefallen ist und ebenso von der Bischofskonferenz unterwürfig mitgemacht wird.

Im übrigen ist es für mich als religionsfreiem Kulturverehrer gar nicht wünschenswert, daß die letzten Katholiken reformiert werden. Ich würde sie sogar unter Naturschutz stellen, um sicherzugehen, daß z.B die einzigartige religiöse Musik der letzten tausend Jahre im richtigen Rahmen und Bewußtsein aufgeführt werden kann.

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Sigmar Salzburg
07.09.2011 11.00
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Texte eines ganzen Theologenlebens umgefälscht

Die Deutsche Bischofskonferenz hat Texte des jetzigen Papstes aus den letzten fünfzig Jahren herausgegeben als:

Arbeitshilfen
Nr. 248
Der Glaube der Kirche
Ein theologisches Lesebuch aus
Texten Joseph Ratzingers

1. September 2011

Alle Texte Benedikts, der sich bis heute der traditionellen deutschen Kulturrechtschreibung bedient, wurden unter der Leitung von Erzbischof Zollitsch gnadenlos in das neue ss-Deutsch umgefälscht.

Die ältesten Texte erschienen schon vor fünfzig Jahren:


Wochenende – Tag des Herrn, in: Richard Egenter / Otto Pirner / Hubert
Hofbauer (Hg.), Statio orbis. Eucharistischer Weltkongress 1960 in
München, Band 2, Dokumentation, München 1961, 285–286, hier: 286.


Neben den Reform-ss fällt vereinzelt die hypertrophe Großschreibung auf, bei Wahlfreiheit sogar paritätisch:

muss immer von neuem beschritten werden. [S.54]

… es von Neuem wagen mit der Demut des kleinen Senfkorns….[S.104]

Dass wir wissen, dass unserer schon im Voraus gedacht ist … [S.144]

Tue ich Ersteres, so habe ich praktisch eine atheistische Position bezogen und eine möglicherweise unwahre Hypothese zur Basis meines ganzen Lebens
gemacht.[S.13]

Dennoch sah Ratzinger 1964 sogar noch Positives in der Weltsicht von Leuten wie mir:
Atheismus – seine positive Funktion
Atheismus ist nicht notwendig Leugnung des Absoluten überhaupt, sondern dessen Rückversetzung in die reine Gestaltlosigkeit, d. h., er ist Protest gegen die Gestalt, mit der das Absolute identisch gesetzt wird. Darin aber liegt die große und unabdingbare Sendung des Atheismus in der Religionsgeschichte.


dbk-shop.de pdf

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Sigmar Salzburg
23.08.2011 09.01
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‚Gräuliches’ Wettern Gottes ...

Pukkelpop: Jetzt bleibt den närrischen Atheisten die Spucke weg

Jahrelang haben sie Gott versucht. Nun hat sie der Allmächtige in seiner unendlichen Barmherzigkeit und kraftvollen Liebe abserviert...
Gestern abend setzte ein schwerer Sturm dem greulichen Anlaß schon am ersten Tag ein gewaltsames Ende. kreuznet 19.8.11

Gewitter erfaßt Weltjugendtag

Spanien. Gestern nacht begann bei der Gebetsvigil zum Weltjugendtag in Madrid ein heftiges Gewitter. Der Regen stürmte über den Köpfen der Pilger hinweg. Papst Benedikt XVI. mußte seine Ansprache an die Jugendlichen unterbrechen. Der Wind trug auch den Pileolus des Papstes davon. kreuznet 21.8. 11

... oder war letzteres Teufels Beitrag?

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Sigmar Salzburg
22.08.2011 12.40
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Reden des Papstes in Spanien (Deutsch)

Apostolische Reise nach Madrid (Spanien)
anläßlich des
26. Weltjugendtages
(18.-21. August 2011)


Abschiedszeremonie am Internationalen Flughafen Madrid-Barajas (21. August 2011)

Begegnung mit den freiwilligen Helfern des 26. Weltjugendtags in Pavillon 9 der neuen Messe Madrid-IFEMA (21. August 2011)

Gebetswache mit den Jugendlichen am Flughafen Madrid-Cuatro Vientos von Madrid (20. August 2011)

Besuch im Fundación Instituto S. José (Madrid, 20. August 2011)

Kreuzweg mit Jugendlichen auf der Plaza de Cibeles (Madrid, 19. August 2011)

Begegnung mit jungen Universitätsprofessoren in der Basilika des Klosters San Lorenzo de El Escorial (19. August 2011)

Begegnung mit jungen Ordensfrauen im Patio de los Reyes de El Escorial (19. August 2011)

Willkommensfeier und Begrüßung der Jugendlichen auf der Plaza de Cibeles (Madrid, 18. August 2011)

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Sigmar Salzburg
15.08.2011 07.10
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Musikkenner Benedikt pflegt richtiges Deutsch

KONZERT DES „NEW-SEASONS“-ENSEMBLES
ZU EHREN DES HEILIGEN VATERS BENEDIKT XVI. UND SEINES BRUDERS GEORG
ZUM 60. JAHRESTAG IHRER PRIESTERWEIHE


ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI.
NACH DEM KONZERT


Meine Herren Kardinäle,
verehrte Mitbrüder im Bischofs- und Priesteramt,
hochwürdiger Herr Dekan Kemmer,
sehr geehrte Musiker,
liebe Freunde!


Der wunderbaren Musik, die in uns noch nachklingt, kann man nichts hinzufügen. Und doch muß ich ein Wort des Dankes sagen allen, die dieses Konzert hier in Castel Gandolfo ermöglicht und organisiert haben. Sehr herzlich danke ich Herrn Dekan Kilian Kemmer für seine Begrüßungsworte zu Beginn, und vor allem danke ich den Künstlern – Maestro Albrecht Mayer, der Violinistin Arabella Steinbacher und dem Ensemble „New Seasons“ – für die großartige, zu Herzen gehende musikalische Darbietung. Es freut mich auch ganz besonders, daß Sie dieses Konzert aus Anlaß des sechzigjährigen Priesterjubiläums veranstalten wollten, das mein Bruder und ich mit Gottes Gnaden vor kurzem gemeinsam begehen durften. Und Sie, Herr Mayer, haben dieses Konzert unter das Motto gestellt: „Was Gott tut, das ist wohlgetan“, und es damit von innen her zu einem Konzert des Dankes und der gläubigen Zuversicht gestaltet. Haben Sie recht herzlichen Dank für dieses Geschenk!

An diesem Abend durften wir zwei ganz Großen der Musik des 18. Jahrhunderts begegnen: Antonio Vivaldi und dem Meister über allen Meistern, Johann Sebastian Bach. […]

Die beiden Stücke von Vivaldi, die heute abend erklungen sind, gehören zu den sogenannten Concerti ripieni für Streichorchester und Basso continuo, die zu einem Gutteil auch einen didaktischen Zweck hatten, vor allem, als Vivaldi an der „Pietà“ unterrichtete, einem der vier Heime und Institute für Waisenmädchen in Venedig. […]

Heute abend konnten wir diesen Geist Bachs bewundern in den eingangs gespielten Stücken, die dem großen Glaubenswerk der Kantaten entnommen sind, in der reinen, klaren Musik der Partita Nr. 2 in d-moll für Violine solo und im wunderbaren Concerto BWV 1060, das uns heute in einer Form dargeboten wurde, die der – wahrscheinlich – älteren Fassung entspricht.

Nochmals sage ich, auch im Namen meines Bruders, vielen Dank dem Herrn Dekan, dem Maestro Herrn Mayer, der Violinistin Arabella Steinbacher und dem Ensemble „New Seasons“. Ein herzliches Vergelt’s Gott Ihnen allen. Gerne erteile ich Ihnen und allen Anwesenden meinen Apostolischen Segen.

vatican.va 9.8.2011

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Sigmar Salzburg
11.08.2011 13.40
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Armin Geus, Die Krankheit des Propheten ...

... Basilisken-Presse, Marburg. 219 Seiten, 6 Abb., ISBN 978-3-941365-15-5, EUR 36.

Rezension
(hpd) „Die Krankheit des Propheten“, ist ein ästhetisch ansprechendes und sehr informatives Buch des Medizinhistorikers Prof. Dr. Armin Geus. Die Hauptthese lautet, dass Mohammed an Schizophrenie litt, … Schade, dass der Autor seine Aussagen über Türken verallgemeinert bzw. unverständlich, warum er den Islam mit Türken gleichsetzt. So zitiert er aus einem Brief Voltaire´s an Friedrich den Großen, in dem dieser über die Greueltaten Mohammeds schreibt… Was soll ich von so einer Aussage halten, die viele Türken kennt und auch deren Söhne, aber keinen einzigen, der schächtet? Sicher gibt es solche, aber es gibt auch Andere. Das müsste der von mir geschätzte Autor Herr Geus auch wissen. Arzu Toker
http://hpd.de/node/11816

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Sigmar Salzburg
21.07.2011 05.50
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Wo Gott draufsteht, ...

Wem Benedikt XVI. beim Besuch von Bundespräsident, Bundestag oder Bundesverfassungsgericht die Hand schüttelt, das entscheiden der Heilige Stuhl und das Auswärtige Amt in Berlin…

Interesse aus der Werbebranche
… Da ist der Bäcker, der ein Brot mit den Gesichtszügen des Heiligen Vaters backen möchte. … Kopp kann auch von einem Brillenproduzenten aus Bayern berichten, der in Zeitungsanzeigen schon damit geworben hat, dass er dem Heiligen Vater zu einer sitzfesten „Non-Plus-Ultra“-Brille verhelfen wird …
… Das offizielle Logo der Papstreise und sein Motto „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ sind gesetzlich geschützt, genau wie das päpstliche Wappen. Die offiziellen Fan-Artikel des Heiligen Vaters – neben Kerzen und Rosenkränzen auch Trinkbecher, Regenschirme, Baseballkappen, Kühlschrankmagneten und Einkaufstaschen – werden von einer eigens beauftragten Firma hergestellt…
Das Interesse an der Herstellung solcher Produkte ist groß: Manchmal erlaubt sich der Pressesprecher dann auch einen kleinen Hinweis an die Antragsteller. So manches Unternehmen, das mit dem Papst werben will, buchstabiere den „Pabst“ mit „b“, berichtet er und schüttelt den Kopf. Beim ersten offiziellen Deutschlandbesuch des deutschen Papstes solle doch wenigstens die Rechtschreibung stimmen.



Merchandising: Refanzierung der Kosten (©dapd) [?!]

Domradio 20.7.2011

Der Besuch wäre doch die beste Gelegenheit, auch den Ratsvorsitzenden und Verhinderer des „heiligen Vaters“, Zehetmair, mit einem päpstlichen Orden auszuzeichnen!

Domradio 21.7.11: Korrektur – „Refanzierung“ kommt doch nicht von „Fan“!

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Sigmar Salzburg
15.07.2011 17.27
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VERLEIHUNG DES 'BENEDIKT XVI.-PREISES'

ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI.
Clementina-Saal
Donnerstag, 30. Juni 2011


Verehrte Herren Kardinäle,
liebe Mitbrüder,
sehr geehrte Damen und Herren!

Zunächst möchte ich meine Freude und Dankbarkeit darüber ausdrücken, daß die nach mir benannte Stiftung mit der Verleihung ihres theologischen Preises das Lebenswerk zweier großer Theologen öffentlich anerkennt und einem Theologen der jüngeren Generation ein Zeichen der Ermutigung zum Fortschreiten auf dem begonnenen Weg gegeben hat. …

Pater Maximilian Heim ist vor kurzem zum Abt des traditionsreichen Klosters Heiligenkreuz bei Wien gewählt worden und hat damit den Auftrag übernommen, eine große Geschichte gegenwärtig zu halten und in die Zukunft hineinzuführen. Ich hoffe, daß ihm die Arbeit über meine Theologie, die er uns geschenkt hat, dabei eine Hilfe sein kann und daß die Abtei Heiligenkreuz in dieser unserer Zeit die monastische Theologie weiter entfalten kann, die immer die Universitäts-Theologie begleitete und mit ihr zusammen das Ganze der abendländischen Theologie gestaltet hat.

Aber es ist ja nicht mein Auftrag, hier eine Laudatio über die Preisträger zu halten, die von kompetenter Seite durch Kardinal Ruini schon geleistet worden ist. Vielleicht aber kann die Preisverleihung ein Anlaß sein, der Grundfrage einen Augenblick nachzugehen, was denn das ist „Theologie“. Theologie ist Glaubenswissenschaft, sagt uns die Überlieferung. Aber da erhebt sich sofort die Frage: Geht das eigentlich? Oder ist dies nicht ein Widerspruch in sich selbst? Ist Wissenschaft nicht der Gegensatz zu Glaube? …

Wenn Christus der Logos, die Wahrheit ist, dann muß der Mensch ihm mit seinem eigenen Logos, mit seiner Vernunft entsprechen. Er muß, um zu Christus zu kommen, auf dem Weg zur Wahrheit sein. Er muß sich dem Logos öffnen, der schöpferischen Vernunft, von der seine eigene Vernunft herkommt und auf den sie ihn verweist. Von da aus versteht man, daß der christliche Glaube von seinem eigenen Wesen her Theologie hervorbringen, nach der Vernunft des Glaubens fragen mußte, auch wenn natürlich der Begriff Vernunft und derjenige der Wissenschaft viele Dimensionen umfassen und damit das konkrete Wesen des Zusammenhangs von Glaube und Vernunft immer neu ausgelotet werden mußte und muß.

So klar also der grundsätzliche Zusammenhang von Logos, Wahrheit und Glaube im Christentum dasteht – die konkrete Form dieses Zusammenhangs gab und gibt immer neue Fragen auf. Es ist klar, daß diese Frage, die alle Generationen bewegt hat und bewegen wird, in dieser Stunde nicht im einzelnen und nicht einmal in großen Zügen behandelt werden kann…

Ich bin mir bewußt, daß mit alledem die Frage nach der Möglichkeit und dem Auftrag der rechten Theologie nicht beantwortet ist, sondern erst die Größe der Herausforderung erscheint, die im Wesen der Theologie enthalten ist. Aber gerade diese Herausforderung braucht der Mensch, weil sie uns dazu drängt, unsere Vernunft zu öffnen, indem wir nach der Wahrheit selbst, nach Gottes Angesicht fragen. So danken wir auch den Preisträgern, die uns mit ihren Arbeiten gezeigt haben, daß die Vernunft, indem sie auf dem Weg voranschreitet, den ihr der Glaube vorgezeichnet hat, nicht eine entfremdete Vernunft sein kann, sondern eine, die ihrer höchsten Berufung entspricht. Herzlichen Dank.

vatican.va 30.6.2011

Anmerkungen siehe hier

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