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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
11.11.2014 08.28
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Broder – ein jüdischer Agnostiker

Welt am Sonntag:

Günther Jauchs „Quassel-Imam“ sorgte deutschlandweit für Aufregung. Henryk M. Broder gefiel der Talkshow-Auftritt. Er wollte Abdul Adhim Kamouss genauer kennenlernen [ und führte mit ihm in einem Berliner Lokal ein Gespräch:]

[Broder] ... Gibt es auch nicht religiöse Muslime? Ich bin zum Beispiel Jude, aber ich bin nicht religiös. Ich denke, ich bin Agnostiker. Ich lasse die Option offen, ob es IHN gibt. Gibt es so was auch bei Muslimen? Nicht gläubige Muslime?

[Kamouss] Sehr, sehr selten. Was es gibt, sind ganz normale Standardmuslime, sie glauben an Gott, sie glauben an das Jenseits, sie glauben an den Koran, sie glauben an das Prophetentum von Mohammed und allen anderen Propheten.

Das sind schon gläubige Muslime?

Ja, sie halten sich nicht unbedingt an alle Gebote, aber sie bleiben trotzdem Muslime.

Also, ich zum Beispiel glaube nicht an Gott. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tode. Ich bin trotzdem jüdisch. Kann es so was im Islam auch geben?

Nein. Das gibt es nicht. Das sind ja die Fundamente einer Zugehörigkeit zum Islam. Wer nicht an den einzigen barmherzigen Gott und an Mohammed als seinen Propheten glaubt, der kann kein Moslem sein.

welt.de 2.11.2014

Wenn man das Jüdischsein nicht an der Religion festmachen kann, was bleibt dann? Doch wohl nur die Abstammung, die Gene – wegen deren Erwähnung so große politische Denker wie Sigmar Gabriel ihren SPD-Partei„freund“ Thilo Sarrazin schon auf dem Wege nach Auschwitz sahen. Aber hatten Karl Marx, Albert Einstein und Marcel Reich-Ranicki ohne „Gott“ nicht auch nur noch die Gene?

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Sigmar Salzburg
11.11.2014 07.29
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Die „Leid Tragenden“ sind die Kinder

Boko-Haram-Terror in Nigeria: Krieg gegen Kinder

47 tote Schüler, 79 verletzt: Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram hat erneut bewiesen, dass sie auch vor Kindern nicht haltmacht. Ihr Anführer sagt: „Wir haben hier ein Kalifat errichtet.“


Abuja – „Westliche Bildung ist Sünde“ – das bedeutet der Name Boko Haram auf Deutsch. Die militanten Islamisten gehen in Nigeria rücksichtslos gegen Schulen vor, die etwas anderes lehren als den Koran und das islamische Recht. Am Montag sprengte sich ein Selbstmordattentäter in der Stadt Potiskum in einer Jungenschule in die Luft...

Im Februar waren bewaffnete Angreifer im Bundesstaat Yobe in den Schlafsaal eines Internats eingedrungen. Sie töteten mindestens 40 Schüler. Im Juli 2013 starben bei einem ähnlichen Überfall 42 Jugendliche.

Die Regierung in Abuja reagiert hilflos auf diese Gräueltaten. Als erste Reaktion wurden am Montag alle Schulen in Potiskum bis auf Weiteres geschlossen.

spiegel.de 10.11.2014

Die Verbissenheit von Boko Haram gleicht der unserer Kultusminister bei der Einführung der „Rechtschreibreform“, nur daß letztere es bei einer unblutigen Geiselnahme der Schüler beließen. Aber beide Gruppen wollen ja nur das Beste.

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Sigmar Salzburg
30.10.2014 09.29
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Mehr Multikultur, mehr Konflikte

Offenbachs Stadtschulsprecher Max Moses Bonifer ist nach Morddrohungen muslimischer Schüler von seinem Amt zurückgetreten. »Seit dem Gaza-Konflikt im Sommer haben mich arabisch- und türkischstämmige Jugendliche regelmäßig beschimpft, angespuckt und attackiert«, begründete der 18-Jährige seinen Schritt. »Nachdem sie mir auch ›Wir bringen dich um, Scheiß-Jude‹ hinterherrufen, ziehe ich jetzt aus Selbstschutz die Reißleine.«
juedische-allgemeine.de 28.10.2014

Was Wunder! Nach dem Koran, der ja nun auch im staatlich-islamischen Religionsunterricht den Schülern einzubleuen ist, befiehlt „Gott“ seinem Propheten, Juden und Christen (Schriftbesitzer) direkt als Ungläubige anzugreifen mit den Worten:

Sprich: „Ihr Schriftbesitzer! Grollt ihr uns etwa, weil wir an Gott, die uns herabgesandte Offenbarung und die zuvor herabgesandten Offenbarungen glauben und weil die meisten von euch Frevler sind?“

Sprich: „Soll ich euch sagen, wer sich die schlimmste Strafe Gottes zuzieht? Das sind die Menschen aus euren Reihen, die Gott verflucht hat und auf die Er zornig ist, deren Herzen Er so verschloß, daß sie Affen und Schweinen ähneln und dem Teufel dienen. Diese sind auf der tiefsten Stufe, sind sie doch am weitesten vom geraden Weg abgeirrt.“ (Sure 5,59-60, Übersetzung nach Al-Azhar)

Da haben die Azhar-Theologen gewagt interpretiert und verharmlost: Ahmadiyya übersetzt „dja’ala“ schlichter und treffender mit
„... die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen und Schweine gemacht hat...“

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Sigmar Salzburg
26.10.2014 07.44
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Mehr Licht!

Der bekannte Kabarettist Dieter Nuhr schrieb am 24. Oktober auf Facebook:

Bin von Islamisten als „Hassprediger“ angezeigt worden, weil ich den Koran richtig zitiert habe. Bitte um regelmäßige Besuche im Gefängnis! Neue Osnabrücker Zeitung holt ausschließlich Meinung bei den Islamisten ein und zeigt sich verständnisvoll. Die Frage ist: Braucht ein Land, das solche Zeitungen hat, überhaupt noch Islamisten?

Die Zeitung hatte dem fusselbärtigen Denunzianten¹ zuvor die Publicity für eine Demonstration gegen den Auftritt Nuhrs verschafft: noz.de 24.10.2014

Bekanntlich heißt „nu:r“ im Arabischen „Licht“. Da kann man nur wünschen: Mehr Nuhr!

¹)... nun ist der Bart ab!

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Sigmar Salzburg
09.10.2014 16.49
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Ein Sieg der Vernunft

KIEL. Der schleswig-holsteinische Landtag hat mit großer Mehrheit für eine Landesverfassung ohne Gottesbezug gestimmt. 61 der 66 Abgeordneten stimmten für eine entsprechende Präambe,l die ohne den Satz „in Verantwortung vor Gott und den Menschen“ auskommt. Auch die große Mehrheit der 22 CDU-Abgeordneten stimmte am Ende dieser Version zu.

Zuvor hatte die Union jedoch versucht, einen Kompromißvorschlag durchzusetzen, der eine Gotteserwähnung beinhaltete. Der Antrag erhielt jedoch mit 29 Stimmen keine Zwei-Drittel-Mehrheit. Die Gegner eines Gottesbezugs hatten vor allem angemahnt, daß die Verfassung für Bürgern aller Religionen und auch Atheisten offen sein müßte...
JF 9.10.2014

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Sigmar Salzburg
01.10.2014 06.38
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„Gute Nacht, Deutschland!”

Das „Gottlosen-Portal hpd“ läßt die liberale Muslimin Lale Akgün (SPD) in einem ausführlichen Interview zu Wort kommen – hier nur ihre Sicht auf die Verhältnisse an den deutschen Schulen und Hochschulen:

Die orthodoxen Verbände haben sich in der Politik breit gemacht, und mit der Waffe der Idschaza (Lehrerlaubnis für den islamischen Religionsunterricht) halten sie jetzt die Hochschulen und die Schulministerien in Schach. Die Lehrerinnen und Lehrer, aber auch die Hochschullehrer haben Angst, den Verbänden zu widersprechen, weil sie dann die Idschaza verlieren und, wenn sie nur einen zeitlich befristeten Vertrag haben sollten, entlassen werden könnten.

An deutschen Schulen und Universitäten wird heute zumeist ein orthodoxer Islam gelehrt. Denken Sie, was Prof. Khorchide alles widerfahren ist, nur weil er einiges gesagt hat, was den Verbandsmuslimen nicht passte – so etwa, dass auch Nicht-Muslime ins Paradies kommen können. Übrigens, theologisch ein alter Hut, aber für diese ultraorthodoxen Verbände ein No-Go. Khorchide musste Abbitte leisten, sprach von “Missverständnissen”, damit er seinen Posten behalten konnte. Das ist eine sehr traurige Entwicklung.

Wenn der Staat dieser Entwicklung – dass nämlich die konservativen Verbände und nur sie die islamische Ausbildung von Schülern und Studenten kontrollieren – tatenlos zuschaut, dann werden zukünftige Generationen von ewig gestrigen Muslimen an deutschen Schulen und Universitäten staatlich ausgebildet werden. In wenigen Jahren wird sich diese Entwicklung verselbständigt haben – und dann wollen die Verbände von Salafismusprävention reden? Da lache ich aber laut. Dann heißt es nur noch: “Gute Nacht, Deutschland!”
hpd.de 30.9.2014

Dazu hier und da mehr.

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Sigmar Salzburg
29.08.2014 13.44
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Verfassungsreform in Schleswig-Holstein

Oh Gott, oh Gott!

Die künftige Landesverfassung soll eine Präambel mit Gottesbezug beinhalten. Dagegen wehrt sich jetzt eine Initiative. Bisher gibt es solche Passagen nicht.

KIEL dpa | Führende schleswig-holsteinische Politiker von SPD und Grünen wenden sich in einer Initiative gegen einen Gottesbezug in der künftigen Landesverfassung. „Wir sehen keine Notwendigkeit für einen solchen religiösen Zusatz“, heißt es in der Erklärung „Eine Verfassung für alle“, die im Internet veröffentlicht wurde.

In der aktuellen schleswig-holsteinischen Verfassung finde sich bisher keine solche Formulierung. Bei der geplanten Reform solle die Präambel eine breite Wertebasis auf Grundlage humanistischer Werte, der Menschenrechte, des Friedens und der Gerechtigkeit beinhalten.

Zu den rund 30 Unterzeichnern gehören mehrere Landtagsabgeordnete der Grünen und der SPD. Auch der Lübecker Bürgermeister Bernd Saxe und die Grünen-Landesvorsitzende Ruth Kastner unterstützen die Initiative.

Dagegen befürworten Ministerpräsident Torsten Albig und SPD-Fraktionschef Ralf Stegner einen Gottesbezug. Bei der Landtagssitzung im Juli hatte Albig es als unvorstellbar bezeichnet, auf einen Gottesbezug zu verzichten...

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Heiner Garg, meinte angesichts neuer Äußerungen Albigs, „die Diskussion werde immer abstruser“. „Wenn der Ministerpräsident jetzt öffentlich mitteilt, dass eine Verfassung ohne Gottesbezug für ihn 'nicht vorstellbar' sei, dann drängt sich unweigerlich die Frage auf, auf welcher verfassungsrechtlichen Grundlage er aktuell zu regieren meint. Die derzeit gültige Landesverfassung hat nämlich keinen Gottesbezug.“ ...

Der kirchenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Daniel Günther, wies die Behauptung der Gegner eines Gottesbezuges, dieser grenze nichtgläubige Menschen aus, zurück. „Ein Gottesbezug grenzt niemandem aus. Die von uns vorgeschlagene und beispielsweise auch von den islamischen Religionsgemeinschaften unterstützte aus dem Grundgesetz übernommene Formulierung tut dies schon gar nicht.“ Die Präambel des Grundgesetzes beginnt mit den Worten „Im Bewusssein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen...“. ...

taz.de 28.8.2014

Das wirft auch die Frage auf, ob der Gott der Bibel, der zum Beispiel Völkermorde an den Amalekitern befohlen hat, identisch ist mit dem Gott, den Mohammed erfunden hat, der das Abschlachten widerständiger Ungläubiger erlaubt.

Die Verfassung des Landes Schleswig-Holstein vom 13. Dezember 1949 trat am 12. Januar 1950 unter dem Titel Landessatzung für Schleswig-Holstein in Kraft. (Wiki)

Schleswig Holstein ist 64 Jahre hervorragend ohne Gott in der Verfassung ausgekommen. Schon 1957 schrieb ich dort in einem Schulaufsatz, daß der Glaube abnimmt. Damals war ich der einzige, der sich regelmäßig vom Religionsunterricht abmeldete. Heute ist ein Drittel der Bevölkerung konfessionslos, ein Drittel religiös uninteressiert und nur das letzte Drittel einigermaßen gläubig. In den östlichen Bundesländern sind gar zwei Drittel der Menschen ungläubig. Dennoch ist das religiöse Klima aufgeheizt wie nie zuvor. Dazu hat vor allem die Islamisierung beigetragen, was durchaus auch die Planung der Frommen war.

Die SPD wanzt sich seit langem an die christlichen Kirchen heran und sucht sich bei den Moslems einzuschleimen. Dafür dürfen die Parteistrategen denn auch einmal die „Gottlosen“ zumindest symbolisch unter ein Höheres Wesen beugen, dessen Existenz nicht nachweisbar ist und dessen Wille und Wollen aus obskuren „heiligen“ Büchern heraus interpretiert werden muß. Das Ergebnis sehen wir heute im Nahen Osten und in Afrika.

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Sigmar Salzburg
29.08.2014 07.41
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Streit um Landesverfassung

SPD und Grüne wollen gottloses Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein arbeitet derzeit ein Sonderausschuss an einer Reform der Landesverfassung. Streit gibt es um ein Wort in der neuen Präambel: Die CDU fordert einen Bezug auf Gott. Mitglieder von SPD und Grünen haben eine Initiative dagegen gestartet...

Die Initiative gegen den Gottesbezug lehnt dies jedoch ab und verweist auf die „Mehrheit der anderen deutschen Landesverfassungen“ sowie auf Verfassungen im skandinavischen Raum, die auf einen Gottesbezug verzichten würden. Eine wachsende Anzahl von Menschen in Schleswig-Holstein identifiziere sich mit keiner Religion und könnte sich ausgegrenzt fühlen.

Zu den rund 30 Unterzeichnern gehören mehrere Landtagsabgeordnete der Grünen und der SPD. Auch der Lübecker Bürgermeister Bernd Saxe und die Grünen-Landesvorsitzende Ruth Kastner unterstützen die Initiative.
focus.de 28.8.2014

Die Initiative ist aber nicht SPD- bzw. Grün-typisch. Auch diese Parteien passen sich schon längst den Obsessionen der Religiösen an. Wenn aber ein Gottesbezug sein muß, dann bitte politisch, feministisch und sachlich korrekt:

„Die Bürgerinnen und Bürger von Schleswig-Holstein geben sich diese Verfassung, etliche auch in Verantwortung vor Gott, Göttern oder Göttinnen.“

Siehe auch hier.

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Sigmar Salzburg
13.08.2014 08.21
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Mein Gott, Margot! …

Strategien des Pazifismus: Margot Käßmann und das Böse
Eine Kolumne von Jan Fleischhauer
Die Islamisten im Irak köpfen und steinigen – trotzdem empfiehlt Margot Käßmann den Deutschen einen bedingungslosen Pazifismus. So viel Unempfindlichkeit für moralische Dilemmata ist verblüffend. Sogar der Kirche ist das Verständnis für das Teuflische abhanden gekommen.
Wir können dem Bösen bei seinem Werk zusehen. Wir müssen uns nur die Mühe machen, im Netz nach den Bildern zu suchen, mit denen die Soldaten des „Islamischen Staats“ die Ernsthaftigkeit ihrer Überzeugung beglaubigen. Man sieht die abgeschlagenen Köpfe, mit denen sie die Plätze der Städte dekorieren, die sie auf ihrem Weg ins siebte Jahrhundert erobert haben. Man sieht die Frau, die ihre Steinigung erwartet, die Gefangenen, die um ihr Leben flehen, bevor sie auf Lastwagen verladen werden, um sie in der Wüste zu exekutieren, die Kreuzigung von Männern, die der Apostasie angeklagt wurden...
spiegel.de 12.8.2014

Margot Käßmann ist auch „Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017“, die Feier Martin Luthers. Der war bekanntlich großer Pazifist, vor allem in seinen Reden gegen die Juden und aufständischen Bauern. Aber Theologen schaffen jede Synthese.

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Sigmar Salzburg
07.08.2014 15.59
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Studie

Wer an Gott glaubt, glaubt auch an Aschenputtel
Kinder können sehr gut zwischen Fakten und Fiktionen unterschieden, wenn sie eine Geschichte hören. Aber nur, wenn sie nicht religiös erzogen werden, wie eine neue Studie herausfand...

Erarbeitet wurde die Studie von den drei Wissenschaftler[n] Kathleen Corriveau (Boston University), Eva Chen (Hong Kong University) und Paul Harris (Harvard University). Für ihr gemeinsames Projekt haben sie 66 Kindern im Alter von fünf und sechs Jahren aus konfessionellen und nicht-konfessionellen Einrichtungen ausgewählt und ihnen Geschichten erzählt. Manche Geschichten entnahmen sie der Bibel, in manchen hatte der Protagonist magische Fähigkeiten, manchmal handelten die Erzählungen schlicht von realen Menschen.
[...]
Die Kinder sollten danach erklären, ob sie die Protagonisten für reale oder fiktive Personen hielten. Das Ergebnis hätte nicht unterschiedlicher ausfallen können: Wer nicht religiös erzogen wurde, schätzte die fantastischen Geschichten sehr treffsicher als Fiktion ein. Kinder, die auf einen konfessionellen Kindergarten gingen oder deren Eltern mit ihnen regelmäßig Gottesdienste besuchten, ordneten selbst Personen aus religiösen Geschichten als „real“ ein.
[...]
Für die Wahrnehmung von Geschichten als real oder fiktional sei egal, ob ein Kind durch Familie oder Schule mit religiösen Ideen in Kontakt kommt, schreiben die Forscher in ihrer Studie. Und sie unterstreichen den „großen Einfluss, den religiöse Ideen darauf haben, wie Kinder zwischen Realität und Fiktion unterscheiden.“ Dies gelte nicht nur für religiöse Geschichten, sondern auch für die fantastischen. Kinder, die an Gott glauben, könnten also auch Aschenputtel für real halten.
faz.net 5.8.2014

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Sigmar Salzburg
04.08.2014 06.54
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Zu Wendes Religions-Reform

(Siehe dazu die Meldung des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins)

Das Vernünftigste wäre es, das in Schleswig Holstein hochtrabend „Philosophie“ genannte Religionsersatzfach als einziges Fach für alle Schüler gemeinsam verbindlich zu unterrichten und den Religionsunterricht wahlfrei, meinetwegen auch an den Schulen, von den Vertretern dieser Religionen erteilen zu lassen. Im Fach Philosophie könnten Fragen der Erkenntnis, der Entstehung der Welt, der Evolution, der Zivilisation, der Kultur und der Ethik besprochen werden. Zugleich könnte auch das kritische Denken gefördert werden, denn Kritik an religiösen Glaubenssätzen ist bekanntlich im Religionsunterricht nicht erlaubt.

Die angestrebte synkretistische Religionsunterweisung der Frau Wende kann für die Schüler nur nachteilig sein. Die sich widersprechenden Lehren der Religionen werden, ohne die Möglichkeit einer kritischen Aufarbeitung, in den Köpfen der Schüler vor allem für Verwirrung und intellektuelle Abstumpfung sorgen. Es geht aber wohl hauptsächlich darum, die moslemischen Schüler mit „ins Boot“ zu holen, um auch nach dem Aussterben der Deutschen willfährige Wähler heranziehen zu können.

Es war das Ziel der abgehalfterten Bundesbildungsministerin Schavan, die Stellung der Religion an den Schulen und Hochschulen durch Hereinnahme des Islams zu sichern. Dieses Kuckucksei werden wir nun so schnell nicht wieder los. Genauso, wie wir die „Rechtschreibreform“ nicht wieder los werden. Deren Zusammenbruch hatte die umtriebige Politikerin schon durch die Gründung des Rates für Rechtschreibung verhindert.

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Sigmar Salzburg
30.07.2014 06.34
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Kulturkreise

Eben sehe ich eine Notiz von Theodor Ickler:
50 Jahre in Ketten – Elefant weint bei seiner Befreiung
Diese Meldung geht in verschiedener Fassung alle zwei bis drei Jahre durch die Medien. Bei uns weinen Madonnenbilder, in Indien eben Elefanten.

Ähnliches fiel mir schon als Zehnjährigem auf: Damals schickte uns ein Großonkel bisweilen abgelegte Exemplare der esoterischen Zeitschrift „Die Weiße Fahne“. Darin wurde häufig von Leuten aus Indien berichtet, die sich an ein früheres Leben erinnerten. In Europa gab es dafür Menschen, die die Wundmale Christi trugen, zum Beispiel die Stigmatisierte Therese von Konnersreuth, an der auch Konrad Adenauer Anteil nahm.

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Sigmar Salzburg
24.07.2014 08.22
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Gaza

Der UN-Menschenrechtsrat prangert die israelische Militäroffensive im Gazastreifen an: In einer Resolution verurteilt der Rat in „schärfster Form die weitverbreiteten, systematischen und schwerwiegenden Verletzungen der Menschenrechte“ durch die israelische Armee. Die Angriffe auf Ziele im Gazastreifen seien willkürlich und kämen einer kollektiven Bestrafung der Palästinenser gleich. Deutsche Welle 23.7.2014

Die letzte Ursache für den Konflikt ist ein begriffliches und sprachliches Phänomen, „Gott“.

Am 3. Januar 1954 schrieb Albert Einstein dem Philosophen (lt. dt. Wikipedia nur „esoterischer Mystiker“) Eric Gutkind einen Brief, in dem es hieß:

Lieber Herr Gutkind!

... Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern...

Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gerne gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Dignität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppen, wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts „Auserwähltes“ an ihm wahrnehmen.

Der vorletzte Satz trifft heute, wie die Ereignisse in Gaza zeigen, nicht mehr zu. Jede Parteinahme übersieht, daß eine gerechte Lösung des Konfliktes unmöglich ist. Einstein sympathisierte zwar mit dem Zionismus, wünschte aber keine Benachteiligung der „Araber“ (Brief v. 1932). Die ist jedoch eingetreten, beginnend mit den Vertreibungen und Zwangsbesiedlungen.

Die tiefere Ursache solcher Konflikte ist die altjüdische Erfindung des eifersüchtigen, gewaltbereiten „einen Gottes für alles“. Sie war es, die dem kleinen Volk das Überleben ermöglichte, sogar in der Zerstreuung, es aber auch von seiner Umgebung trennte. Die wurde inzwischen von einer missionarischen, absurd veränderten Ablegerreligion bestimmt, dem Christentum. Die ursprünglich pazifistische Kleine-Leute-Sekte vertrat als Staatsreligion immer auch die alttestamentarische Unduldsamkeit. Genau diese trieb in gesteigerter Form schließlich die Anhänger der dritten Version „Gottes“ dazu, ab 622 die halbe damals bekannte Welt gewaltsam zu erobern. Mohammed trat dabei als Bauchredner „Gottes“ auf, der nun auch Juden und Christen über ihre eigene Religion belehrte. Das Zusammentreffen dieser drei Gottesversionen erzeugte die hochexplosive Mischung im Nahen Osten, besonders, als viele verfolgte Juden sich nach zweitausend Jahren daran erinnerten, daß ihnen „Gott“ doch dieses Land verheißen habe.

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Sigmar Salzburg
11.07.2014 04.09
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Wie Salafisten unsere Schulen unterwandern
Tagesspiegel-07.07.2014
Der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad weist diese Woche in der „Zeit“ mit Recht darauf hin, wie viel attraktiver und cooler ein Angebot der Welteroberung wirkt ...


Tagesspiegel
Islamismus
Wie Salafisten Schule machen

07.07.2014 20:18 Uhr von Caroline Fetscher

Salafistische „Gebetsflashmobs“, massive Einschüchterungen: Von Hamburg bis Berlin gewinnen radikale Islamisten an Einfluss in den Schulen – vor allem an Brennpunkten. Die Politik muss jetzt entschlossen handeln.

Allah ist groß, wie groß allerdings, das kommt drauf an. Es kommt darauf an, wer, wie und warum den Islam politisiert, missbraucht [?], zur Parole, zur erwünschten Norm und Lebensform erklärt. Derzeit beobachten mehr und mehr Lehrer im Land, was ein Hamburger Schulleiter im Mai „konfrontative Religionsausübung“ nennt. Auch aus Berliner Schulen ist zu hören, dass pseudoreligiös [?] motiviertes Mobbing zunimmt, dass etwa salafistische „Gebetsflashmobs“ organisiert und Mitschüler drangsaliert werden, die sich scheuen, dabei mitzumachen, oder Mädchen bedrängt werden, die ihr Haar nicht mit einem Tuch verhüllen.
Das Phänomen reicht von Hamburg und Berlin über Bonn bis Konstanz, und es ist nicht auf die Bundesrepublik beschränkt.
[...]
43 000 Einwohner der Republik rechnen Verfassungsschützer dem Islamismus zu, und direkt oder indirekt strahlt das auf die Schulen aus, insbesondere an sogenannten Brennpunkten. Meist geht es dabei weiterhin um bekannte Konfliktfelder, um die Teilnahme von Mädchen an Klassenreisen, Sport- und Schwimmunterricht, um die verpönte Sexualkunde, Kleidungsnormen, Speisetabus, aber zunehmend auch um massive Einschüchterung und Forderungen, etwa nach Gebetsräumen.

Aktuell liefert der Hype um die Gruppe Isis in Syrien und im Irak den Salafisten Zulauf. Unlängst haben Isis-Terroristen das Kalifat ausgerufen, sie verheißen ein von Ungläubigen gereinigtes Paradies auf Erden. Der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad weist diese Woche in der „Zeit“ mit Recht darauf hin, wie viel attraktiver und cooler ein Angebot der Welteroberung wirkt als Al Qaidas Strategie der Opferung als Selbstmordattentäter. Faszination verbreiten die Tatortfilme jugendlicher Allah-Partisanen: War einer gestern ein Underdog ohne Schulabschluss, entscheidet er heute über Folter oder Hinrichtung. Eben noch ein virtueller Videospieler, ein zweidimensionaler Comicheld in der Fantasie, ist er jetzt dreidimensional, real, ein gefürchteter Dschihadist*. Bei alledem bieten simple Muster von „rein“ und „unrein“, halal und haram, unreifen, unaufgeräumten Pubertierenden Struktur und Geltung. „Allah sagt uns immer, was zu tun ist.“

In der totalen Konvention liegt das reizvoll Unkonventionelle, das eine Gesellschaft provoziert, die auf Diskurs, Demokratie und freie Individuen setzt. Nun wird im Zuge solcher Provokation an einigen Schulen der Rechtsstaat unterlaufen, und nur wenige Schulleiter und Lehrer sprechen offen. Zu stark ist die Furcht, als „Rassist“ oder „islamophob“ denunziert zu werden, zu groß die Angst um den Ruf der Schule – und die Angst vor der Gewalt der jungen Akteure. Das ist fatal.
[...]
Liebe Leserinnen und Leser, in einer früheren Ausgabe hieß der Artikel „Wie Salafisten unsere Schulen unterwandern“. Nach Leserhinweisen haben wir die Überschrift in der Redaktion diskutiert und geändert.
tagesspiegel.de 7.7.2014

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat den 1. Juli zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus erklärt... Damit macht der Rat muslimischer Studierender und Akademiker den Angaben zufolge auf einen spezifisch auf die religiöse Identität von Muslimen ausgerichteten Rassismus in Deutschland aufmerksam.
focus.de 27.06.2014


Der Landtag [d.h. SPD, Grüne, Piraten] in Düsseldorf hat die Regierung aufgefordert, künftig Straftaten, die sich gegen Muslime richten, gesondert in der Polizeistatistik auszuweisen... Dass sich Straftaten gegen Muslime immer noch unter der Rubrik „Fremdenfeindlichkeit“ versteckten, mache die Betroffenen zu Fremden.
tagesspiegel.de 9.7.2014



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Sigmar Salzburg
10.07.2014 15.19
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„Einfluss der Islamverbände stoppen“

Diskussion mit Abdel-Samad unter Polizeischutz

Osnabrück. Der Deutsch-Ägypter Hamed Abdel-Samad hat Islamkritiker ermutigt, ihre Meinung noch deutlicher zu sagen. Der Autor des umstrittenen Bestsellers „Der islamische Faschismus“ * forderte in Osnabrück, den Einfluss der Islamverbände in Deutschland zu stoppen... Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung und die Rudolf-von-Benningsen-Stiftung hatten Abdel-Samad eingeladen. Sie und wollten, dass Islamwissenschaftler der Universität Osnabrück zu seinen Thesen Stellung bezogen. Nach Auskunft der Veranstalter lehnten sie aber eine Diskussion mit Abdel-Samad ab.
[...]
Abdel-Samad forderte ein Recht auf Beleidigung von Religionen. Sie müssten zurückgedrängt werden und gehörten ins Private. Die politische Aufwertung der Islamverbände müsse gestoppt werden. Auch einen islamischen Religionsunterricht in der Schule lehnte Abdel-Samad ab. Stattdessen müsse es Religionskunde geben.

Kritik übte der Deutsch-Ägypter an den Politikern, so am früheren Bundespräsidenten Christian Wulff. Nachdem dieser behauptet habe, der Islam gehöre zu Deutschland, ... habe es nicht weniger Probleme mit Islamisten gegeben. Generell könnten die Politiker nicht alles sagen, was sie dächten, um Geschäfte mit Saudi-Arabien und Katar nicht zu gefährden.
noz.de 3.7.2014

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