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Forum > Rechtschreibforum
Schwarzer Humor, Satire
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Sigmar Salzburg
09.05.2010 18.10
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Focus-Wissenschaftsporno

15:29
Faszination Wissen

Das Weltraumteleskop Herschel enthüllt
neue Details der Sternenentstehung und
Neandertaler paarten sich mit Menschen:
FOCUS Online veröffentlicht jede Woche die faszinierendsten Bilder.

[z.Zt. auf der Homepage]

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Sigmar Salzburg
07.05.2010 08.56
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Deutscher Export-Notstand

Schweinegrippe

Bundesländern droht Millionenverlust durch Impfstoff-Überschuss

Die Restbestände an Schweinegrippe-Impfstoff werden zum finanziellen Risiko für die Länderkassen. Sollten die Schutzmittel ihre Wirkung verlieren, droht ein Verlust von einer Viertelmilliarde Euro. Fieberhaft wird deswegen nach einem Abnehmer im Ausland gesucht – bislang ohne Erfolg.

spiegel.de 7.5.2010

Rechtschreibreform
Milliardenverluste durch überflüssige Rechtschreibreform
Die Restbestände an Reformschreibung werden zum Risiko für die Kulturgemeinschaft. Da die zwangsweise Schutzimpfung gegen Schreibfehler nie eine postive Wirkung erlangt hatte, ist der Volkswirtschaft bereits ein Schaden von mindestens fünf Milliarden Euro entstanden. Fieberhaft wird deswegen nach Abnehmern im Ausland gesucht – bislang ohne Erfolg.

Auch die unterentwickeltsten anglophonen Länder sehen keinen Bedarf an deutschem Reform-Knowhow – obwohl der Export einzelner mit der „Reform“ befaßter Institutionen vielversprechend begonnen hatte, wie eine Meldung der „Rheinpfalz“ vom 1.4.1999 zeigt:


Kopie des Bundesverfassungsgerichtes nach Uganda verkauft

AS/md. Eine Lizenz zur Errichtung eines landeseigenen „Bundesverfassungsgerichtes“ ist diese Woche nach Uganda verkauft worden. Ein Sprecher der Bundesregierung betonte, daß es sich hier nur um die Lizenz zum Betrieb eines Verfassungsgerichtes handele, das Bundesverfassungsgericht werde nach wie vor in Karlsruhe tätig bleiben. Die Lizenz beinhaltet auch das Recht, das Gebäude selbst als maßstabgetreue Kopie in Uganda zu errichten; Lichtpausen (Blaupausen) der früheren Bau(Blau)pläne sind Bestandteil des bereits am Montag in Kampala ratifizierten Vertrages.
Auslöser für den Verkauf der Lizenz war eine Äußerung des früheren Justizministers, in der dieser im Zusammenhang mit einem Urteil zur Rechtschreibreform das Bundesverfassungsgericht als „Exportschlager“ bezeichnet hatte. Das hatte das Interesse des ugandischen Botschafters in Bonn geweckt, der seinen Staatspräsidenten umgehend informiert hatte. …

(„Die Rheinpfalz“ vom 1.4.1999, S. 2)

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Sigmar Salzburg
27.04.2010 06.36
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Wissenschaft

Protestaktion Boobquake

Tag des Brustbebens

Weil ein iranischer Geistlicher Naturkatastrophen auf unzüchtig gekleidete Frauen zurückführte, schlug die US-Studentin Jen McCraight vor, sich freizügig anzuziehen. Die Idee zum Boobquake-Tag war geboren – jetzt ist es so weit…

Denn Boobquake trete schließlich einen Beweis an. Sie werde am Montag Stärke und Zahl von Erdbeben mit den Durchschnittswerten vergleichen. Dass dies nicht genug ist, einen wissenschaftlichen Beweis zu erbringen, weiß McCreight, die Genetik und Evolutionslehre studiert, natürlich auch: Um valide Daten zu erhalten, müsse man die Sache vielleicht wiederholen. Oder vielleicht die Erdbebendaten des Mardi Gras (eine Form des Karnevals) hinzuziehen.

spiegel.de 25.4.2010

Nun, die Kultusminister haben mit der „Rechtschreibreform“ ein noch größeres derartiges Massenexperiment zwangsweise durchgeführt. Die ausgebliebenen „Erleichterungen“ und „Fehlerverminderungen“ haben sie aber offensichtlich nicht von ihrem Aberglauben heilen können.

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Sigmar Salzburg
25.04.2010 14.59
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Annahmeschluß für Aprilscherze: 30.4.2010

Äußerst britischer Humor
Außenminister entschuldigt sich für Papst-Witz-Memo

Das interne Papier empfahl, der Papst solle bei seinem Besuch im September eine Homo-Ehe segnen, eine Abtreibungsklinik eröffnen und Benedikt-Kondome auf dem britischen Markt einführen. … Der junge Staatsdiener, der das Memo Anfang März an seine Kollegen schickte, sei inzwischen mit anderen Aufgaben betraut worden, heißt es. ... Es sei Ergebnis eines „Brainstormings, das selbst die sehr weit hergeholten Ideen berücksichtigte“. … Weitere Vorschläge waren laut „Telegraph“, der Papst solle ein Duett mit Queen Elizabeth II. singen oder Purzelbäume mit Kindern schlagen, um sie zu mehr Bewegung anzuhalten....
spiegel.de 25.4.2010.

Die „Rechtschreibreform“ ist vermutlich auch ein Unfall eines „Brainstormings, das selbst die sehr weit hergeholten Ideen berücksichtigte“, nur daß ein Dutzend Schreibexperten darein verwickelt war. Die hilflosen Versuche, einiges zurückzuziehen, deuten daraufhin, scheiterten aber bekanntlich an den Kultusministern, die den Scherz ernst nehmen wollten. Das hat immer noch Folgen:

BERLINER SZENE vom 24. April
Lammerts Ukas

Für Verwirrung unter den Beamten von Bundestag und Bundesrat hat ein Rundschreiben gesorgt, in dem es um einen Streit zwischen Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU) und dessen Verwaltungsdirektor Hans-Joachim Stelzl ging. Die beiden promovierten Juristen legten danach Wert auf eine unterschiedliche Anwendung der deutschen Rechtschreibung in amtlichen Verlautbarungen: Während Lammert „sodass“ zusammen schreibe, bevorzuge Stelzl die getrennte Variante „so dass“. Beides ist nach dem Duden möglich. Schöne Geschichte, heißt es im Umfeld Lammerts, aber der vermeintliche Ukas war ein April-Scherz. …
swp.de 24.4.2010

Und dann war da noch aufgrund einer sprachlichen Verflachung ein
Bizarrer Prozess
Strafe wegen Diskriminierung von „schwulem“ Blindenhund

Alles war nur ein Missverständnis, versichern die Besitzer eines Thai-Restaurants im australischen Adelaide: Sie verweigerten einem Blinden den Zutritt, weil angeblich sein Hund schwul sei. Jetzt setzte es eine Geldstrafe …
Dem Restaurant zufolge basierte der Vorfall auf einem sprachlichen Missverständnis: Die weibliche Begleitung des blinden Mannes habe gefragt, ob sie einen „Guide Dog“ (zu deutsch Blindenhund) mit in das Lokal nehmen dürften. Der thailändische Kellner habe jedoch „Gay Dog“ („Schwuler Hund“) verstanden. Das ist nicht ganz unmöglich, wenn man den Dialekt der Australier kennt: In seinen breitesten Varianten klänge „Guide“ etwa wie „Gaid“ und „Gay“ wie „Gai“ – was fehlte, wäre ein kleiner Konsonant im Ablaut. Die Bedienung habe „wirklich geglaubt, dass der Hund ein normales Haustier ist“, das kastriert worden sei, „um schwul zu werden“, argumentierten die Besitzer des Lokals …
spiegel.de 25.4.2010

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Norbert Lindenthal
25.04.2010 12.05
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Hallervorden

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg … Die Links zu den Videos werden wohl nicht mehr gültig sein. Leider konnte ich auch nicht herausfinden, ob die geistreiche Szene auf den Hallervorden-DVDs im Handel zu finden ist.


Die Links sind zwar nicht gültig, müßten aber berichtigt werden können. Zur Not habe ich hier die drei verschiedenenvolumigen Filme zum Versenden auf Nachfrage.

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PL
24.04.2010 14.42
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Ich habe ein reines Herz.

Schaut nur den Silberstreif am Horizont: glänzt er nicht gülden?

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Sigmar Salzburg
24.04.2010 13.41
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Jörg Metes

Die SPAM-Mitarbeiter Jörg Metes und Tex Rubinowitz haben das lustigste Buch der Welt geschrieben. Nein, nicht die Memoiren von W. Mixa, sondern das Listen-Buch: „Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen“. Ein exklusiver Vorabdruck (Auszug) auf SPAM!

http://www.spiegel.de/spam/0,1518,690782,00.html

Der Text ist teilweise schon länger bekannt. Hier ist Jörg Metes vor allem durch seinen Sketch für Hallervorden zur „Rechtschreibreform“ in Erinnerung, den er vor Jahren hier im Forum eingesetzt hatte.

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Sigmar Salzburg
19.04.2010 06.44
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Bittersüßer Heimatabend
Eröffnungsgala des 18. Stuttgarter Kabarettfestivals im Schauspielhaus

Stuttgart
– Schöner kann ein Heimatabend gar nicht sein als die Eröffnungsgala des 18. Stuttgarter Kabarettfestivals, das bis 26. April auf fünf Stuttgarter Bühnen (Theaterhaus, Renitenztheater, Rosenau, Merlin und Laboratorium) zu sehen ist. ...
Sebastian Krämer punktet mit hoher Fistelstimme am Klavier. Der gebürtige Ostwestfale liefert selbst den gefälligen Ton zu den giftigen Texten, die von der Treue der Störche handeln und von den Gemeinsamkeiten zwischen Polizisten und Hunden. Auch die Deutschlehrer kriegen ihr Fett weg beim Thema Rechtschreibreform, die sie ebenso hätten verhindern können wie Bushido.

Eßlinger Zeitung 19.4.2010

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Detlef Lindenthal
09.04.2010 05.08
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Re: Titanic

Den Aufsatz von Norbert Geis in der Tagespost finde ich lesenswert. Aber ich stimme ihm nicht zu.

Ein Freundeskreis (Kirche), der etwas so Perverses (nicht Artgerechtes) wie das den Zölibat befürwortet und auch sonst nicht gerade wissenschaftsfreundlich ist, muß sich Anspielungen und Vergleiche gefallen lassen.

Es sieht so aus, als wenn die Tagespost dem (sonst teilschamhaft teilverhüllten) Gewaltopfer Jesus mehr Schutz gegenüber klerikaler Schändung (in einer Satiremagazin-Zeichnung) zukommen lassen will als (im wirkenden Schulalltag) den schutzbefohlenen Kindern.
Kinderschändung ist das Allerallerletzte.

Danke, Titanic, für das Titelbild.

____________

Bemerkenswert:
„das Zölibat“ 52.500 Gugel
„der Zölibat“ 40.400 Gugel – da nehmen wir doch mal rasch eine Geschlechtsumwandlung vor. Männlich is det eh nicht; männlich ist die liebevolle Hinneigung zu Weib und Kind.

__________________
Detlef Lindenthal

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Sigmar Salzburg
08.04.2010 18.44
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Titanic

Das Satire-Magazin Titanic bleibt anscheinend immer noch der traditionellen Kultur-Rechtschreibung treu – durch den Umzug zu Gruner + Jahr ist das aber vermutlich gefährdet. Im Titel tauchte jetzt der Spruch auf:

Das endgültige Aprilscherzmagazin
Pflichtblatt für Gruner+Jahr-Anwälte

http://www.titanic-magazin.de/heft.html

… und auf Facebook:

Kritik am aktuellen Titel
Nach dem Umzug der titanic zu Gruner+Jahr möchte die Redaktion ein wenig transparenter werden. Kritik am aktuellen Titel, wie sie etwa das religiöse Onlinemagazin kath.net äußert, kann ab sofort telefonisch durchgegeben werden unter 040 – 37 03-0. B...

Die Anspielung bezieht sich auf die Titelkarikatur:

Ein Geistlicher steht vor dem Kruzifix und verdeckt mit Kopf und rotem Käppi die Lendenpartie.

Dies hat die Phantasie des CSU-Politikers und Opus-Dei-Mitglieds Norbert Geis so beflügelt, daß er Handlungen erkennt, die gar nicht zu sehen sind. Und das stachelt ihn zu einer aufputschenden Attacke in der Tagespost an:


UNÜBERBIETBARE BESUDELUNG
Von Norbert Geis
Die „Titanic“-Karikatur ist strafbar – Auf Meinungsfreiheit kann sich das Blatt nicht berufen ...

die-tagespost.de 8.4.2010

Norbert Geis, der lustlos auch gegen die „Rechtschreibreform“ aufgetreten ist, hat sich vor allem einen Namen dadurch gemacht, daß er harte Strafen für Gotteslästerung forderte, d.h. für die angebliche Beleidigung eines nicht nachweisbaren höheren Wesens.

Selbst wenn die Phantasien des Dr. Geis zuträfen – wäre der Titanic-Titel nicht eine angemessene satirische Verbildlichung dessen, was die Bischöfe auch angeprangert haben?:


… Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann hatte den Tätern in seiner Karfreitagspredigt Verrat am Evangelium vorgeworfen. »Sie schwächen und verraten das Evangelium Jesu Christi, ...«
Reutlinger General-Anzeiger 6.4.10

Eine noch detailreichere Phantasie zur Titanic-Karikatur entwickelt Helmut Matthies von kath.net:

kath.net 8.4.2010

Die Frommen verlangen die Unterdrückung jeglicher Kritik an ihren Vorstellungen und Handlungen. Daß aber Geistliche, Bischöfe und Päpste ständig vor mir und anderen als wertelose, gemeingefährliche Atheisten warnen dürfen, ist anscheinend für diese Leute in Ordnung.

P.S.: Norbert Geis beanstandet auch: „Das Gesicht des Gekreuzigten wird mit dem Ausdruck eines blöden Menschen dargestellt.“ Wie hat denn wohl ein nicht-blödes Gesicht Geisscher Norm auszusehen?

Nachtrag:

Titanic-Chef Leo Fischer spielte auf Nachfrage von «Meedia» das religiöse Unschuldslamm: «Wir sind schockiert über die zum Teil anstössigen und jugendgefährdenden Phantasien, die dieser Titel in manchen Hirnen auslöst. Wir von Titanic sehen hier einen Priester, der sich hingebungsvoll einem Kruzifix zuwendet – vielleicht in demütiger Anbetung.» Er sei überrascht, so viele katholische Leser zu haben, führt der Chefredaktor weiter aus. «Wir werden in christlicher Gelassenheit abwarten, bis das Publikum sich wieder beruhigt.»
20min.ch 9.4.10

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Sigmar Salzburg
06.04.2010 07.07
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Hundekot in den Köpfen der Politiker

Vorschlag der Grünen: Hartz-IV-Empfänger als Hundekotkontrolleure
Die Berliner Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling fordert, Hartz-IV-Empfänger in der Hauptstadt als Kontrolleure für Hundehaufen einzusetzen. …

[Bild]
Reingetreten. Die Grünen wollen aufräumen in der Hauptstadt der Hundehaufen.

„Was auf Gehwegen und an Straßen herumliegt, ist eklig! Der öffentliche Raum darf nicht länger als Kloake benutzt werden“, sagte die Politikerin laut „Bild.de“. Hämmerling fordert, dass zwanzig Hartz-IV-Empfänger pro Berliner Bezirk eingestellt werden, um zu prüfen, ob Hundebesitzer die Haufen vorschriftsmäßig entfernen.

Die Politikerin, die für Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus sitzt und sich bereits mit ihren nachdrücklichen Forderungen nach einem Hundeführerschein profiliert hat, sagte weiter: „Statt bezahlter Arbeitslosigkeit sollten Menschen im öffentlichen Dienst beschäftigt werden.“ (Tsp)

tagesspiegel.de 6.4.10

Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Denken der Politiker zeigen sich am deutlichsten an ihrer Einstellung zum Hundekot. Während sich 1998 ganz Deutschland über die gerade zwangseingeführte „Rechtschreibreform“ erregte, gab es für das Kieler Stadtparlament einvernehmlich „Wichtigeres“, wie die Kieler Nachrichten am 3.8.1998 meldeten: „Der Hundekot stinkt der Stadt gewaltig“. Schon in den achtziger Jahren waren die gesellschaftspolitischen Lager im Bremer Stadtparlament nur noch an ihrer Behandlung der Hundehaufen erkennen: Während die Sozialdemokraten jeden Hundebesitzer verpflichten wollten, Plastikbeutel und Schäufelchen mit sich zu führen, um hündische Hinterlassenschaften sofort zu beseitigen, traten die Christdemokraten dieser sozialistischen Gleichmacherei entgegen und verlangten die Einstellung eines amtlichen Hundekotbeseitigers.

Hundekot ist auch ein Anliegen der deutschen Rechts- und Verwaltungspraxis:


„Nach dem Abkoten bleibt der Kothaufen grundsätzlich eine selbstständige bewegliche Sache, er wird nicht durch Verbinden oder Vermischen untrennbarer Bestandteil des Wiesengrundstücks, der Eigentümer des Wiesengrundstücks erwirbt also nicht automatisch Eigentum am Hundekot.“
(Fallbeispiel der Deutschen Verwaltungspraxis)

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Sigmar Salzburg
16.03.2009 07.33
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„Rechtschreibreform“ – weiterhin die Lachnummer

Kabarettist Christoph Brüske begeisterte mit ′1000 mal brüskiert′ im ′Ulmenhof′

[Bild mit großem Langenscheidt-Wörterbuch]

16.03.2009 • Von Joelle Annabell Buchner

RAHDEN Der Mann ist ein begnadeter Sänger, ein urkomischer Kabarettist, ein geistreicher Entertainer …
„Man merkt, dass er weiß, wovon er spricht. Mit der Rechtschreibreform zum Beispiel, hat er als Kabarettist ja selbst zu tun.“ Die neue deutsche Rechtschreibung war in der Tat eine Angelegenheit, die den Wahlniederkasseler sehr zu brüskieren schien. Kein Wunder, wenn „Kohl-Ära“ und die „Cholera“, wie er behauptet, mittlerweile gleich geschrieben werden.
Die Zuschauer, allen voran Kirsten Rehling, stimmten seinen Thesen zu: „Es ist einfach unheimlich viel Wahres dran, an dem, was er sagt.“ …

Kreiszeitung

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Sigmar Salzburg
10.03.2009 07.38
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Kabarett-Tage - Bernd Regenauer im Bürgerhaus

So wird alles zur Katastrophe und selbst das Passieren der Supermarktkasse zum Albtraum. Der sich nur ertragen lässt, wenn man auch kräftig austeilt. Die Kirche und die Politik bekommen ihr Fett ab, die Rechtschreibreform, Bayern und Ursula von der Leyen – Letztere in Form einer gesungenen Lobpreisung.

Weiter geht's in der Dettinger Reihe nächsten Samstag mit dem Musikkabarett »Butterfahrt 5«. Am 21. März kommt dann Wommy Wonder – wegen der großen Nachfrage gibt es einen Zusatztermin am 22. März um 18.30 Uhr.

Reutlinger Generalanzeiger
http://www.gea.de/detail/1210814

„Albtraum“ ist nicht verwerflich — es zeigt jedoch nur die dreiste Willkür, die die Kultusminister haben walten lassen. Während man zu „Alptraum“ die vermeintlich richtige etymologische Deutung fördert, wird neben „Tollpatsch“ (u.a.) die übliche etymologische Schreibung ohne ernsthaften Grund verboten – und dies sogar noch von obrigkeitshörigen Gerichten sanktioniert.

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Sigmar Salzburg
11.10.2008 07.28
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Die „Reform“ – immer noch eine Lachnummer

Backnang – … Bühne braucht Figuren wie Frl. Wommy Wonder … Mit einer intelligent aus Elementen der Travestie, der Comedy und des Kabaretts bestehenden Bühnenshow. …

Die Ballade [„Auf einer einsamen Insel“], ist einer der Höhepunkte in dem Programm, eine kabarettistische Glanznummer. Die Sängerin verpasst immer wieder den Einsatz zur Musik aus dem Off, erzählt dann einfach drauflos, von Waldorfpädagogen („an dem ist alles rund“) bis hin zur Rechtschreibreform („Schifffahrt. Ich schreib’s mit so viel efs, wie ich Zeit hab“). Am Ende stehen die zum Brüllen komische Putzfrau-Nummer und die berühmte Abschminkszene.

Backnanger Kreiszeitung 07.10.2008

bkz-online.de

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Sigmar Salzburg
29.09.2008 11.12
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Lacherfolge bei der „Rechtschreibreform“ – immer noch

Hunsrücker oder schon Pälzer?

Schönauer-Gastspiel: Jacques´ Kneipengänger im Gesellschaftshaus „totalement übergerascht“


KIRN Am Tresen – an der Bühnenrampe und im Scheinwerferlicht des Gesellschaftshauses – begrüßte Monsieur Jacques, alias Detlev Schönauer, seine naheländische, in der „gut Stub“ drangvoll versammelte und nahezu zur Stamm-Kundschaft zählende Fangemeinde. …

Jacques hat trotz „französelnden“ Akzents das Ohr „totalement“ an „de klein Leut“, lauscht neugierigst und erlauscht wissbegierigst, wo klammheimlich deren Musik spielt: „Le son, c´est l´homme“.
"Übergerascht“ von hochkarätiger Kunst sollte das Publikum dann hier nicht mehr sein. …

Klar, dass nach Jacques brillantem Auftritt – mit reichhaltigem Rundum-Schlag – die Fans ihn nicht entließen. Heftig erklatschten sie Zugaben, so den Sketch über „kindgerechte“ und „punktgenaue“ Rechtschreibreform. Das Haus tobte.

29.09.2008 Allgemeine Zeitung, Verlagsgruppe Rhein Main
az-badkreuznach.de

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