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Focus
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Sigmar Salzburg
26.09.2016 15.50
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Die anonyme Focus-Journaille ...

... haut auf den Putz, macht aber erstmal selber Fehler:

Kölner Hotelchef verbietet AfD-Treffen
– jetzt erhält er Drohbriefe voller Fehler


Wo viele nur zuschauen, schritt Marcus Sartory zur Tat. Der Geschäftsführer der Hotelkette in Köln verbat ein Treffen der AfD mit Björn Höcke.
Sollte es „verbot“ (von „verbieten“) heißen, dann ist es grammatisch und inhaltlich falsch. Sartory kann keine Treffen verbieten, sondern nur von Vereinbarungen zurücktreten. Ist aber das schwächere „verbat“ von „sich verbitten“ gemeint, dann fehlt ein „sich“.
Stattdessen gibt es ein Konzert gegen Rassismus. Jetzt ist die AfD sauer – und Sartory erhält übelste Drohbriefe.
Der ausgewählte Brief enthält kaum mehr Fehler, als seit dem „Schreiben nach Gehör“ und der Rechtschreib„reform“ in eiligen Briefen üblich ist:
„Die AfD wird in Könl gewinnen, früher oder später“, schreibt eine Person in dem Brief an Marcus Sartory, der vor Rechtschreibfehler[n] wimmelt. „Dafür sorgt Märkel mit ihrer Politik. Danach werden wir dafür sogen, dass Euer Pressluftschuppen geschlossen wird, verantwortiche für den Verrat am Volk dafür in den Knast gehen.“...
Märkel ist systemgerecht reformiert, wie belämmert.
Zum Hintergrund: Das rechtspopulistische „Compact“-Magazin wollte am 29. Oktober eigentlich die sogenannte 5. Konferenz für Souveränität veranstalten, Titel: „Für ein Europa der Vaterländer – Gegen Islamisierung und Fremdherrschaft!“

Aus ganz Europa sollten Rechtspopulisten zu diesem Zweck nach Köln strömen, darunter auch der AfD-Hetzer Björn Höcke. Doch Sartory sagte die geplante Veranstaltung ab.

focus.de 26.9.2016
„Hetzer“ ist Agitationsvokabular linker und rechter Kampfgruppen und einer objektiv berichtenden Zeitschrift unwürdig. Echte Demokratie muß auch während einer Masseninvasion die Wahlfreiheit offenhalten zwischen den Extremen „jeder darf rein“ oder „alle Grenzen dicht“.

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Sigmar Salzburg
13.07.2016 11.03
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Infantiles vom „Papst“

Verspätet gedenkt auch der Focus des Jahrestages der lächerlichen, aber teuren und traditionszerstörerischen „Reform“ und läßt einen kleinen, von interessierten Medien zum Rechtschreibpapst hochgejubelten Hobby-Orthographen zu Wort kommen:

20 Jahre Rechtschreibreform
„Gämse“ statt „Gemse“: Wie die deutsche Rechtschreibung die Tierwelt veränderte


Dienstag, 12.07.2016, 13:15
[Bild] Vor 20 Jahren wurde die „Gemse“ zur „Gämse“.

Vereinfachung oder Verwirrung? Als vor 20 Jahren die deutsche Rechtschreibung reformiert wurde, gab es kontroverse Diskussionen. Heute kennen wir daher eine neue Tierwelt. Rechtschreibpapst Christian Stang hat aus diesem Anlass eine tierische Ode an die Reform verfasst.

Vor 20 Jahren wurde die „Gemse“ zur „Gämse“ ... und das „Känguruh“ kurzerhand zum „Känguru“. Damals wurde die Absichtserklärung zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung unterzeichnet, bei der auch einige Tiere ihre Federn lassen mussten – um im Bilde zu bleiben.

Seit dieser Zeit zeigt sich die „Gämse“ wegen „Gams“ mit „a“ ... und das „Känguru“ verzichtet – in Anlehnung an den „Emu“, das „Gnu“ und den „Kakadu“ – auf sein „h“. Da man das Wörtchen „rau“ – wie „blau“, „grau“ und „schlau“ – jetzt ohne „h“ schreibt, hat auch der „Rauhaardackel“ nun ein Haar – Entschuldigung: ein „h“ – gelassen.

Der „Delphin“ zeigt sich nun gelegentlich auch mit „f“: „Delfin“ ... und der „Thunfisch“ traut sich auch ab und zu als „Tunfisch“ unter die Leute.

Apropos „Thunfisch/Tunfisch“: Auch der „Panther“ begegnet uns nun in einer zweiten Variante, und zwar ohne „h“ als „Panter“.

Wie fit sind Sie in der deutschen Rechtschreibung? Wie viele „h“ sind in Rhythmus zu finden – oder heißt es doch Rhytmus? Testen Sie, ob Sie ein Rechtschreib-Profi sind!

focus.de 12.7.2016
Die Aufzählung zeigt, wie die „Reformer” krampfhaft mit recht willkürlich ausgewählten Nichtigkeiten „Reformbedarf“ suggerierten. Daneben versuchte man es mit sprachwidrigen Getrenntschreibungen und übermäßigen Großschreibungen, nachdem die Kleinschreibung, das eigentliche Ziel der Schreibveränderer, von den Kultusministern aus Angst vor dem Volkszorn zurückgestellt worden war. Als Ersatz für dieses flächendeckend wirksame Mittel zur Vernichtung der Tradition und ihrer Schriftzeugnisse verfiel man auf die fast vergessene Heysesche s-Schreibung, die als vorteilhafter Kompromiß zwischen der seit 200 Jahren bewährten Adelungschen Tradition und der Schweizer ß-losen Schreibweise verkauft wurde. Ohne diese Veränderung und die Ergänzung der Schülergeiselnahme durch die mediale Zwangsmissionierung der Bevölkerung wäre die „Reform“ nie durchzusetzen gewesen. Niemand hätte ein Buch, auch kein Schul- und Jugendbuch, wegen eines verbotenen „rauh“ auf Seite 375 aus dem Verkehr ziehen mögen. Die meisten Politiker und ihre Zuarbeiter tarnten ihre Beihilfe zur „Reform“ mit gutmenschlicher Fürsorge für die Schüler und Wenigschreiber. Heute ahnen wir, daß manche das schon als wichtigen Schritt zur Entdeutschung der Deutschen planten.

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Sigmar Salzburg
28.04.2015 17.09
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Eine zunehmende Unart: das Symbolbild

Jede noch so nichtige oder abwegige Meldung muß heutzutage mit Bildbeweis glaubhaft gemacht werden. Da kann schon mal ein Flugzeugabschuß im Irak auch für die Ukraine verwendet werden. Wenn Bilder fehlen, werden gerne nichtssagende „Symbolbilder“ eingeschoben. Eine besondere Geschmacklosigkeit leistete sich Focus online. Da die Meldung schon vier Tage unverändert dort steht, hat anscheinend noch niemand daran Anstoß genommen:

Polizei findet Spuren von vermisster Frau in Fleischwolf

Symbolbild

Bei der Suche nach einer seit Wochen verschwundenen Argentinierin hat die spanische Polizei DNA-Spuren der Frau in einem Fleischwolf entdeckt. Das Genmaterial stamme aus einem Gerät, das in der Garage des Vermieters der Frau beschlagnahmt wurde, erklärte ein Polizeisprecher am Freitag...

focus.de 24.4.2015

Das erinnert an den alten Witz einer angeblichen BILD-Schlagzeile: „Grausame Mutter dreht Kind durch den Fleischwolf. BILD sprach zuerst mit den Klopsen!“

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Sigmar Salzburg
25.02.2015 10.37
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Die Falschspieler bei Focus:

Griechenland-Hilfen: Der Bundestag missachtet morgen den Willen des Volkes
Kurz vor Fristende haben sich Griechenland und die Europartner im Schuldenstreit geeinigt. Das Hilfsprogramm wird um vier Monate verlängert. Athen legt im Gegenzug eine Reformliste vor. Doch um den Inhalt gibt es neuen Streit...
Mehrheit der Deutschen lehnt Verlängerung der Finanzhilfen für Griechenland ab
focus.de 25.02.2015

Den Focus-Schreibern ist der Volkswille doch wurscht. Haben sie vielleicht 1998 oder 2006 geschrieben:
„Die deutschen Kultusminister mißachten den Willen des Volkes.
Die Mehrheit der Deutschen lehnt die Rechtschreibreform ab“
?
Nein, im Gegenteil: Als 2004 Springer und Spiegel ankündigten, der FAZ in der Verwendung der bewährten Rechtschreibung zu folgen, und auch zwei Länder zögerten, sie für schulisch fehlerhaft zu erklären, machte der Focus die Bewahrer zu Tätern und startete die Rufmordkampagne:

„Revolte gegen die Schüler
... Eins aber haben die Schreibrevoluzzer erreicht: Deutschland ist wieder geteilt.“
(Focus 16.8.2004).

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Sigmar Salzburg
07.11.2014 06.53
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Intelligenztest bei Focus.de

Sag uns, welche Musik du hörst – und wir verraten dir deinen IQ!
...

Aus 60 Vorschlägen habe ich alles nur nach dem Zufallsprinzip ausgewählt,
außer dem Stichwort „Oper“ und dem einzigen mir bekannten „Song“:


Zu welchem Song fährst du am liebsten Auto?
AC/DC – Highway To Hell
Eminem – Lose Yourself
Ludwig van Beethoven – fünfte Sinfonie in C Moll ...
...

Das Ergebnis überrascht mich nicht:

Created By FOCUS Online on November 6, 2014
Du bist was Du hörst: Ein Genie!

Du
Dein IQ liegt über 130

focus.de/kultur/musik/der-focus-online-musik-iq-test

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Sigmar Salzburg
04.10.2014 08.36
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Die Macht der Gewohnheit

Mit den „Grail“-Zwillingssonden haben Forscher die Gravitation des Erdtrabanten genau vermessen. Durch Schwerkraftschwankungen lassen sich unterirdische Strukturen aufspüren, bei denen sich die Dicke der Mondkruste ändert.
focus.de 2.10.2014

… es müßte doch heißen „untermondliche Strukturen“!

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Sigmar Salzburg
08.08.2014 10.53
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Focus lügt wieder

Die neue deutsche Rechtschreibung
Rechtschreibfehler adé!

Dienstag, 05.08.2014, 11:25
[Symbolbild]
Viele Bundesbürger stehen mit der Rechtschreibung auf dem Kriegsfuß

[Die „Hilfe“ fängt mit der üblichen Lüge an:]

Seit 2007 ist die neue deutsche Rechtschreibung verbindlich.

[Laut Verfassungsgericht ist die „Reform“ für niemanden verbindlich außer für die Schulen. Aber selbst Schüler können schreiben, wie sie es in klassischer Literatur gelesen haben, müssen sich das dann aber erniedrigend als „Fehler“ anstreichen lassen.]

Vor allem Erwachsenen bereitet sie aber immer wieder Probleme.

[Es sollte doch durch die „Reform“ alles leichter werden!]

Anhand dieser Regeln können Unsichere ihre Rechtschreibung überprüfen – und texten wie aus dem Duden.

Den Teller leer essen oder leeressen? Die Zusammen- beziehungsweise Getrenntschreibung müssen viele Deutsche noch üben. Nach der neuen deutschen Rechtschreibung muss nur getrennt geschrieben werden, wenn

• Ein Substantiv in Verbindung mit einem Verb steht (“Auto fahren”)
• Zwei Verben in Verbindung miteinander stehen (“spazieren gehen”)

[falsch: „kennenlernen“ z.B. muß seit 2006 nicht mehr getrennt geschrieben werden.]

Getrennt oder zusammen schreiben können Sie nach der neuen Rechtschreibung,

• wenn ein Nomen oder Adjektiv in Verbindung mit einem Partizip, das als Adjektiv gebraucht wird, steht („alleinerziehend“)
• wenn eine Präposition zusammen mit einem „verblassten“ Nomen steht („zugunsten“)

[Zusammenschreibung ist meist „alt“, außer im skurrilen Eisenberg-Werk.]

• bei Verbindungen mit einem „ungebeugten“ Adjektiv, also einem Eigenschaftswort ohne Endung („Er ist schwerkrank“)
• wenn ein Adjektiv zusammen mit einem Verb steht, die gemeinsam einen Sachverhalt erklären („leeressen“)

In der Regel zusammengeschrieben werden nach der neuen Rechtschreibung Verbindungen mit „irgend“, wie irgendjemand oder irgendetwas. Im Zweifelsfall ist es also ratsam, bei Unsicherheiten lieber getrennt zu schreiben.

Neue Rechtschreibung: Das „scharfe ß“ wird seltener

Diejenigen, die noch die alte Rechtschreibung kennengelernt haben, müssen vor allem eins üben: Die sogenannte Laut-Buchstaben-Zuordnung. Vereinfacht gesagt: Wann schreiben wir „ß“ und wann „ss“? Nach der neuen Rechtschreibung bleibt das „ß“ nur noch nach einem langen Vokal stehen: Wir schreiben also nach wie vor „groß“ (im Gegensatz zu “kross”), aber „Stress“ schreiben wir mit „ss“.

[Das ist die eigentliche „Reform“, die unter unsinnigen Kosten immer noch die deutsche Sprache und Millionen Schreiber belästigt, ohne daß ein sinnvoller Nutzen eingetreten wäre.]

In die Kategorie der Laut-Buchstaben-Zuordnung fällt eine ebenso ungewohnte Änderung, die Schülern wie Erwachsenen Schwierigkeiten bereitet: Treffen drei gleiche Buchstaben aufeinander, bleiben alle erhalten („Schifffahrt“).

Bindestrich-Rechtschreibung üben

Ein weiteres Textelement, das vielen in der deutschen Rechtschreibung fremd vorkommt, ist der Bindestrich. Dass eine Kombination aus Zahl und Wort mit Bindestrich verbunden steht, erscheint noch logisch („5-Eck“, „100-prozentig“). Komplizierter wird es mit Wörtern wie „Ichsucht“. Soll das „Ich“ in „Ichsucht“ betont werden, so schreibt man es mit Bindestrich: „Ich-Sucht“.

[Statt „Dreieck, Viereck, Fünfeck“ „3-Eck, 4-Eck, 5-Eck“ zu schreiben ist Blödsinn, desgleichen „11-Jähriger“ statt „Elfjähriger“ oder „der 10-Köpfige“ statt „der Zehnköpfige“ (aus Ramayana). ]

Dasselbe gilt für unübersichtliche Wortschöpfungen wie „Überseeschifffahrt“; hier verhilft der Bindestrich („Übersee-Schifffahrt“) zum besseren Leseverständnis. Auch mehrgliedrige Wörter englischer Abstammung können nach neuer Rechtschreibung mit Bindestrich geschrieben werden, beispielsweise „Assessment-Center“.

Und hier kommt der eigentliche Grund für die Rechtschreibschwätzerei bei Focus – die Unterbringung einer Anzeige für den Duden:

Alle wichtigen Änderungen und [unsinnigen] Neuerungen der deutschen Rechtschreibung können Sie im Duden – dem Standardwerk der deutschen Rechtschreibung – nachlesen.

focus.de 5.8.2014

Die irre Mehr-Groß-als-Kleinschreibung hat man sicherheitshalber nicht in kurze Regeln zu fassen versucht.

PS: Focus kommt selber nicht mit den wundervoll erleichternden Regeln klar:
Ein Textilunternehmer aus Indien hat sich ein Hemd aus purem Gold schneidern beziehungsweise schmieden lassen. Es wiegt vier Kilogramm und kann nur mit massivem Personenschutz Spazieren getragen werden. focus 8.8.14



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Sigmar Salzburg
19.04.2014 16.36
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Hinweis auf der Eingangsseite von Focus

Mein Ostern: Prominente erzählen

Mein Ostern: Annette Schavan (4)
„Was mit Jesus geschehen ist, war fürchterlich“

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Sigmar Salzburg
26.11.2013 07.54
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Auch Michael Wolffsohn ist Gegner von Volksentscheiden

FOCUS-Online-Experte Michael Wolffsohn (Historiker)
Viele Köche verderben den Brei
Volksentscheide? Die will das Volk doch gar nicht


... Volksentscheide sind nicht nur meistens, sondern auch grundsätzlich sprachliche und inhaltliche Mogelpackungen. Weshalb? Weil nicht das Volk bei Volksentscheiden entscheidet. Nur Mini-Minderheiten entscheiden hier. Mini-Minderheiten die sonst keine Mehrheiten für ihr jeweiliges Anliegen bekämen. Das ist die eine Seite.

Volksentscheide sind widersinnig

Das ist die andere Seite: Volksentscheide entmachten Politiker. Es entlässt sie aus der Verantwortung, die ihnen die Mehrheit des Volkes übertragen hat. Bei allgemeinen Wahlen übertragen hat. Das Volk hat in seiner Mehrheit bei allgemeinen Wahlen die Politiker ermächtigt. Es hat ihnen Verantwortung auf Zeit übertragen bzw. „delegiert“. Bei allgemeinen Wahlen ist die Beteiligung regelmäßig deutlich höher als bei Volksentscheiden.
focus.de 14.11.2013

Der zum „FOCUS-Online-Experten“ mutierte Professor der Bundeswehrhochschule, Michael Wolffsohn, zeigt in seinen Gedanken eine erstaunlich geringe Trennschärfe. Selbstverständlich wollen die Wähler den Politikern die Verantwortung für den täglichen Gesetzgebungs- und Regierungskleinkram übertragen – aber doch nicht als Freibrief, die Bürger für die nächsten Jahre beliebig zu dem erpressen zu dürfen, was Ideologen und Lobbyisten in Hinterzimmern auskungeln oder meist schon ausgekungelt haben. Wenn dieser Staat den Namen „Demokratie“ verdienen soll, muß das Volk in wesentlichen Dingen das letzte Wort haben.

Beispiele für das Regieren gegen das Volk sind die Abschaffung der D-Mark und die unsinnige Rechtschreibreform. Vor allem letztere ist, ohne jemals in einem Wahl- oder Parteiprogramm gestanden zu haben, in einer „Überrumpelungsaktion“ (H.H.Munske) den Bürgern übergestülpt worden – ein Verbrechen gegen das Grundprinzip der Demokratie. Wie sich bald zeigte, hatten die Bürger jedesmal recht mit ihrer Ablehnung.

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Sigmar Salzburg
08.10.2013 13.02
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zusammen schlagen – zusammen schreiben

Im ersten Kapitel lernt der Leser den 10-jährigen Muhlis kennen. Fast schon stolz erzählt er, wie er gemeinsam mit seinen Freunden einen Gleichaltrigen zusammen schlägt... Muhlis Ari tut Einiges, um mit dieser Biografie zu zeigen, wie es wirklich gewesen sein soll... Immer wieder demonstriert er dem Leser, dass er sich als 14-Jähriger keiner Schuld bewusst war ... Die Szenen, die Ari an dieser Stelle beschreibt, sind an Graumsamkeit kaum zu überbieten... Muhlis Ari wollte mittlerweile nur noch Eines: nach Hause zu seinen Eltern... Während die einen ihn als hochgefährlichen Intensivtäter sahen und seine Abschiebung als rechtens empfanden, war er für die Anderen ein Jugendlicher, der lediglich auf die schiefe Bahn geraden war ...

focus.de 8.10.2013

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Sigmar Salzburg
20.09.2013 06.15
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Wenn der Mops mit der Wurst ...

Regelrecht verknallt ineinander wirken sie während der „Berliner Runde“, die CDU-Ministerin Ursula von der Leyen, Spitzname Röschen¹, und SPD-Boss Sigmar Gabriel, jetzt Siggi-Mops. Auf die große Koalition soll das TV²-Volk eingenordet werden, so scheint’s. Überhaupt wirkt der ARD-Polit-Talk „Berliner Runde“, als müsse alles sehr rund und bitteschön ohne jede Kante sein. Feng-Shui-Fernsehen. Bloß niemandem weh tun³.
focus.de 19.9.2013

¹) Seit Hitlers Abschaffung der Fraktur nicht mehr sicher lesbar.
²) „TV“ sagt in der Alltagssprache kein Mensch.
³) Seit 2006 ist die Trennung wieder zugelassen, für „leid tun“ aber nicht.

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Sigmar Salzburg
19.08.2013 20.58
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Frontalangriff auf die Demokratie

Bald verordnen die grünen Tugendtyrannen Deutschland noch einen „Sex-Day“
von FOCUS-Online-Gastautor Michael Wolffsohn
[Bild]
Kommt nach dem „Veggie-Tag“ nun auch der „Sex-Tag“?
focus.de 13.8.2013

Der Historiker Wolffsohn zügelt seine Phantasie, denn grüngemäß naheliegender wäre gewesen:
Der monatliche „Gay-Day“ wird Pflicht, ersatzweise ein turnusmäßiger „Anal-Tag“, wofür die Jugend schon im rot-grünen Schwulunterricht einzustimmen wäre.

Der letzte, der über dergleichen zu spotten wagte, ist gerade gestorben, Claus Jacobi:


„Ein Mann mit Koffer hastete durch Berlins Flughafen Tegel.
‚Wohin so eilig?‘ fragte ein Freund. ... ,Ich will weg sein, bevor es Pflicht wird.‘“

Jacobi mußte sich noch kurz vor seinem Tode das Verdammungsurteil Stefan Niggemeiers anhören:

„Fast muss man ihn dafür bewundern, dass man seinen Texten anliest, wie es ihn beim Schreiben geschüttelt hat. Ich würde mich schämen, bei einem Medium zu arbeiten, das die Texte dieses Mannes veröffentlicht.
niggemeier 28.8.2009

Dabei stand er in diesem Fall doch nur in der virilen Tradition von Marx und Engels. Andere sahen keinen Grund, ihn ansonsten nicht zu loben:

Der Journalist des Jahrhunderts ist tot
Claus Jacobi war einer der bedeutendsten Journalisten des vergangenen Jahrhunderts. Er leitete die „Welt am Sonntag“ und ging wegen der „Spiegel“-Affäre ins Gefängnis. Jetzt verstarb er mit 86 Jahren. Von Mainhardt Graf von Nayhauß welt.de 17.8.2013

PS: Niggemeier aktuell wieder interessant:
»taz«-Chefredakteurin verhindert kritischen Artikel über Grüne und Pädophilie

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Sigmar Salzburg
11.04.2013 07.01
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Dummes Durchklick-Quiz bei Focus

Zehn erstaunliche Fakten im Quiz
Was Sie über die deutsche Sprache noch nicht wussten


Testen Sie Ihr Wissen

Frage 10/10
Woher kommt das Wort „Wahnsinn“ und was bezeichnete es ursprünglich?

Ihre Antwort
Der Wahnsinn hat nichts mit Wahn zu tun. Das Wort bedeutete ursprünglich „fehlender Sinn“.
Richtig. Wahnsinn leitet sich vom (mittlerweile ausgestorbenen) althochdeutschen Adjektiv wan (leer, fehlend) ab und bedeutet etymologisch „fehlender Sinn“.

Zur Auswahl standen
Die Cherusker, ein germanischer Stamm, der u. a. in Niedersachsen angesiedelt war, bezeichnete Fieberschübe und damit einhergehende Halluzination als Wahnsinn.

Als Wahnsinn bezeichneten die Römer die unberechenbaren Attacken der germanischen Stämme. Regelmäßig fielen die Germanen in die galizischen Provinzen ein und sorgten für Unruhe.

Der Wahnsinn hat nichts mit Wahn zu tun. Das Wort bedeutete ursprünglich „fehlender Sinn“.

Die Fragen sind dem Buch entnommen: „Duden – Unnützes Sprachwissen“

focus.de/schule 11.4.13

Die versklavende Durchklick-Fragerei ist in der Online-Presse deswegen so beliebt, weil begleitend viel Schleichwerbung untergebracht werden kann – hier natürlich für die Schreibverdummungsprodukte von Duden. Bemerkenswert ist, wie das „unnütze Sprachwissen“ in den Alternativ-Antworten noch mit 200 Prozent weit nutzloserem und mühsam erschwitztem Nonsensewissen angereichert wird.

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Sigmar Salzburg
26.01.2013 10.57
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Gutachten: Die Zwangsabgabe ist verfassungswidrig

… Der neue Rundfunkbeitrag ist laut einem Gutachten im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE) verfassungswidrig…

Wie die „FAZ“ zitiert, schreibt der Leipziger Verfassungsrechtler Christoph Degenhart in dem Gutachten, der Beitrag sei keine individuell zuzuordnende „Vorzugslast“, sondern eine „Gemeinlast“. Somit sei der Beitrag eine Steuer – eine Abgabe, die auf „Raumeinheiten“ abstelle und einer grundstücksbezogenen Steuer gleichkomme. Für eine solche Abgabe fehle es den Bundesländern, die den Rundfunkbeitrag beschlossen haben, an der Gesetzgebungskompetenz.

Außerdem – so zitiert die Zeitung weiter – werde der Rundfunkbeitrag mehrfach und in ungleicher Weise erhoben, kritisiere Degenhart. Der Beitrag verstoße gegen Artikel 2 und 3 Grundgesetz, er greife in die Handlungsfreiheit der Unternehmen ein und sei nicht mit dem Gleichheitsgebot vereinbar…

focus.de 25.1.2013

Im Spiegel ist dies noch nicht erwähnt. Hätte doch der Focus auch bei der viel größeren Volksbelästigung „Rechtschreibreform“ den gleichen Kampfeseifer gezeigt!

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Sigmar Salzburg
15.01.2013 07.40
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Wühlarbeiten

Tunnelwatching“ am Tatort: Dreister Beutezug durch 30-Meter-Tunnel –
Hollywoodreifer Bankraub fasziniert Berlin

... Uschi P. umklammert ihren bunten Schal. Sie ist ratlos, beschreibt ihren Zustand selbst als benommen. Zweimal wurde bei ihr Zuhause schon eingebrochen. Deshalb entschied sie sich für das vermeintlich sichere Schließfach in der Bank...

Mit so einer Dreistigkeit wie vor 20 Jahren konnte doch keiner rechnen“, sagt die Alt-Zehlendorferin. Tatsächlich ereignete sich am Montag aber in Berlin-Zehlendorf wieder ein ähnlicher Coup wie 1995 – nur dass es dieses Mal nicht die Commerzbank traf, sondern die Volksbank: Bankräuber gruben von einer Tiefgarage aus unbemerkt einen dreißig Meter langen Tunnel in die Filiale an der Schloßstraße und erbeuteten aus den Schließfächern im Tresorraum Wertsachen. Was genau sie mitnahmen, muss noch ermittelt werden, ebenso, welchen Wert die Sachen besaßen.
focus.de 15.1.2013

Vor fast 20 Jahren wurde auch ein anderer dreister Coup gelandet – in Wien. Dort unterzeichneten 1996 die Vertreter der Kultusminister – da sie nicht außenpolitisch tätig werden durften, unter Beihilfe des damaligen CDU-Innenministers Kanther – die Absichtserklärung zur Rechtschreibreform. Nach langjähriger Wühlarbeit war die Reformersekte am Ziel. Als dann 2006 die Kultusminister widerwillig etliches zurücknehmen mußten, verglich Friedrich Denk ihr Vorgehen mit dem von Bankräubern, die in einem „Kompromiß“ die Hälfte des Geraubten zurückgeben.

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