Willkommen Die 20 neuesten Beiträge im Forum
Fadensuche     Suche
Kennkarte ändern     Häufig gestellte Fragen   zu anderen Nutzern  kostenlose Anmeldung   Anfang  verabschieden
Jemandem diese Seite senden! Druckvoransicht zeigen
Forum > Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen
FR Frankfurter Rundschau
< voriges Leitthema     nächstes Leitthema >
Verfasser
Leitthema    Dieser Faden ist 2 Seiten lang:    1   2  Post New Thread     Post A Reply
Sigmar Salzburg
12.04.2017 05.11
Diesen Beitrag ansteuern
Warnung vor dem „daß“!

Bad Homburg

Ossifeindliche Inhalte

Weil er die Mitarbeiter des Zolls in Halle per E-Mail aufs Übelste beschimpft haben soll, ist ein Geschäftsmann aus Oberursel nun verurteilt worden.

Von Torsten Weigelt

[...]

A. räumte zwar ein, dass er wegen eines Mahnschreibens in Sachen Kraftfahrzeugsteuer einen Mailverkehr mit der Behörde in Halle geführt hatte. Und dabei habe es sich um einen „durchaus unerfreulichen Austausch“ gehandelt – allerdings nur im Februar und Mai – und ganz ohne Beleidigungen.

Die ominöse Mail vom 12. Juni hingegen müsse jemand anders geschrieben haben. „Ich habe das nicht verfasst“, beteuerte A. Schließlich sei es heutzutage ein Leichtes, eine E-Mail zu fälschen. Da brauche man nicht mehr als ein handelsübliches Smartphone, erklärte der Software-Experte.

„Dass“ mit Rechtschreibfehler

Über seinen privaten Account seien auch schon ohne sein Wissen dubiose Werbe-Mails für Viagra verschickt worden. „Sie sind nicht in der Lage zu beweisen, dass ich die Mail verfasst habe“, belehrte A., der ohne Anwalt zu der Verhandlung gekommen war, sowohl den Vertreter der Staatsanwaltschaft als auch die Richterin.

Doch diesen reichten auch Indizien, für eine Bestrafung A.s zu plädieren und ihn schließlich zu einer Geldstrafe von 3600 Euro zu verurteilen. Zum einen gebe es die Vorgeschichte mit der Mahnung, begründete [Richterin] Gudrun Kurschat ihre Entscheidung. Schon die ersten Mails seien recht „unfreundlich“ ausgefallen, was sich dann im weiteren Verlauf zu den zitierten Beleidigungen gesteigert habe.

Zum anderen seien alle Mails mit der gleichen Signatur unterzeichnet worden und enthielten darüber hinaus auch noch die gleichen Schreibfehler. So boykottiert der Autor in allen seinen E-Mails konsequent die Rechtschreibreform und verwendet für die Konjunktion „dass“ weiterhin das ß.

Als weiteren Beleg für A.s Urheberschaft wertete die Richterin die Tatsache, dass an der Mail ein Screenshot mit einem Kontoauszug angehängt war. Der vermeintliche Hacker hätte somit nicht nur A.s Mail-Account, sondern auch noch seinen Zugang zum Online-Banking kapern müssen. „Das sind mir ein paar Zufälle zu viel.“

Frankfurter Rundschau 12.4.2017

Die Zwischenüberschrift müßte doch »„Daß“ mit Rechtschreibfehler« heißen – wohltätiges Werk eines Korrekturautomaten?

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
06.12.2016 13.47
Diesen Beitrag ansteuern
Die „Reformen“ nützten immer nur einem Drittel

Rechtschreibreform
Das Hirn braucht Herausforderungen

Von Peter Struck

Meine Großmutter beherrschte noch die recht verschnörkelte, aber wunderschön aussehende Sütterlinschrift, die 1935 verbindlich als Grundschrift in den Volksschulen des Deutschen Reiches eingeführt wurde. Ab 1941 galt sie dann allerdings auf persönliche Anweisung Adolf Hitlers hin als unerwünscht. Danach lernten die Grundschüler zunächst große und kleine Druckbuchstaben und recht bald auch die „Lateinische Schreibschrift“.

Mittlerweile ist als einziges deutsches Bundesland der Freistaat Thüringen dazu übergegangen, nur noch die Druckschrift in seinen Grundschulen zu pflegen. Und Österreich, Finnland sowie die Schweiz einschließlich Liechtenstein haben es auch beschlossen. Das Argument: Künftig werden Menschen – von ihrer Unterschrift einmal abgesehen – wohl nur noch auf dem Smartphone und dem Laptop Buchstaben tippen, und Zeitungen, Bücher, Teletexte, Gebrauchsanweisungen und Verkehrsschilder verlangen ohnehin nur das Beherrschen von Druckbuchstaben.

Wie schon mit den beiden großen Rechtschreibreformen der vergangenen Jahrzehnte soll das bloße Können der Druckschrift das Lernen für die Kinder einfacher machen, sagte bereits 2010 der damalige thüringische Kultusminister Christoph Matschie (SPD). Das sei jedoch komplett dumm, argumentieren hingegen Hirnforscher wie Manfred Spitzer vom Zentrum für neurowissenschaftliches Lernen der Universität Ulm.[...]

Verwirrungen sind lernfördernd
[...]
Seit einiger Zeit greifen Neurobiologen in die immer stärker tobende Debatte um das Erlernen von Druck- und Schreibschrift ein, indem sie bekunden, dass die Leistungsfähigkeit der Kinderhirne beeinträchtigt werde, wenn die Schreibschrift nicht mehr parallel zur Druckschrift in unseren Schulen gepflegt wird. Das Hirn brauche Herausforderungen, um im Sinne von mentaler Gesundheit und kognitiver Leistungsfähigkeit zu wachsen.

Wer ständig zwei verschiedene Sprachen und Schriften benutze, wer täglich große und schwere Kreuzwort- und Sudokurätsel löse, würde im Schnitt länger leben und bis zu fünf Jahre später an Demenz erkranken als Menschen, von denen man ständig positiv ausgehende Verwirrungen fernhalte. Verwirrungen seien das Lernförderndste, was es gibt, allerdings nur, wenn sie in Erfolge und nicht in Niederlagen oder Beschämungen einmünden.

Positiv endende Verwirrungen, mindestens zwei verschiedene Schriften und mindestens zwei verschiedene Sprachen sorgen für das, was die Hirnforscher „Mentalisierung“ nennen; das Hirn wird flexibel und lernt danach eine dritte Sprache leichter als die zweite und die vierte leichter als die dritte, so wie die Hirne von Vätern umso flexibler und leistungsfähiger geraten, je mehr Kinder sie haben (für Mütter gibt es dazu noch keine Untersuchungen).[...]

... grundsätzlich gilt in der Pädagogik der Satz: Jede Methode nützt immer nur der Mehrheit der Kinder, aber keineswegs auch einer Minderheit, ganz egal, ob man in Klasse 1 mit der Buchstabier-, der Ganzwort-, der Ganzsatzmethode oder mit der Methode „Lesen durch Schreiben“ nach dem Schweizer Pädagogen Jürgen Reichen startet. [...]

Die beiden großen Rechtschreibreformen der vergangenen 20 Jahre haben dazu geführt, dass etwa ein Drittel der deutschen Schülerschaft davon profitierte (je mehr verschiedene Schreibweisen sie nebeneinander sehen, umso besser werden sie über den Umweg der positiven Verwirrung, weil sie sich immer fragen, warum wird das Wort mal so und mal so geschrieben); für dieses Drittel müsste man ständig neue Rechtschreibreformen initiieren, weil sie dann immer besser werden. [???]

[Unsinn! Dies ist ein falscher Analogieschluß! Fremdsprachen bewegen sich in ganzheitlichen fremden Denk- und Lebensbereichen – ständig geänderte Schreibweisen konkurrieren im gleichen Lebensbereich und verhindern die nötige Routine!]
Für ein Drittel hätte man keine einzige Rechtschreibreform benötigt. Und ein Drittel der deutschen Schülerschaft hat schon nach nur einer einzigen Reform für alle Zeiten jede Orientierung verloren: Wenn auf dem einen Schild „Schloßallee“ und auf dem nächsten „Schlossallee“ steht, kommen sie künftig mit diesem Wort nie wieder klar; da kann man noch so oft sagen, dass nach einem kurzen „o“ ein „ss“ folgt und nach einem langen aber ein „ß“, sie werden daran schon deshalb immer wieder scheitern, weil sie den Unterschied zwischen einem langen und einem kurzen „o“ überhaupt nicht wahrzunehmen vermögen.

Peter Struck, ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg.

fr-online.de 1.12.2016

... und meine Großmutter (*1879) beherrschte im Deutschen die noch schönere alte Kurrentschrift und konnte für Französisch und Englisch mühelos zur Lateinschrift wechseln.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
05.03.2016 06.50
Diesen Beitrag ansteuern
Diktatwettbewerb in Frankfurt

Seit der Rechtschreib„reform“ hat man aus den USA die Diktatwettbewerbe („Spelling-Bee“) übernommen, um den Neuschrieb zu popularisieren, Werbung für den Duden zu machen und auch sonst noch unauffällig zu indoktrinieren. Trotz der Erleichterungs„reform“ schnitten die Eltern mit 16,2 Fehlern, die Lehrer mit 20,6 Fehlern und die Schüler mit 26,3 Fehlern ab, nach Frankfurter Rundschau v. 3.3. 16:
Kampf mit der Rechtschreibung

Am Diktatwettbewerb „Frankfurt schreibt!“ in der Aula der Schillerschule nehmen rund hundert Schüler, Eltern und Lehrer teil.
[...]
Die Aula der Schillerschule ist an diesem Mittwochabend vollgepackt. An die hundert Teilnehmer schwitzen hier, Schüler, Eltern und Lehrer. Die große Bühne vorne erinnert mit der Landkarte und einem Stapel Duden an ein Klassenzimmer. An der Tafel steht „Handys aus, Hefte raus – wir schreiben ein Diktat“.

Inhaltlich dreht sich der Text um ein Frankfurter Pärchen, das auf dem Weg in die Alte Oper ist. Bei jedem Satz grübeln die Zuschauer, denn jedes dritte Wort wird als „schwierig“ eingestuft. An Begrifflichkeiten wie „Déjà-vu“ oder „in null Komma nichts“ kann man schließlich leicht verzweifeln. Durchschnittlich werden 21 Fehler gemacht. „Die deutsche Sprache lebt auch in Poetry Slams, Literatur, Hip-Hop und klassischer Musik fort“, sagt Roland Kaehlbrandt, Vorsitzender der ausrichtenden Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Deshalb sei es wichtig, sich korrekt mit ihr zu beschäftigen.
[...]
Über den Sieg bei den Eltern freut sich Wiebke Reimer mit nur vier Fehlern. Generell schneiden die Eltern mit durchschnittlich 16,2 Fehlern am besten ab. Es folgen die Lehrer (20,6 Fehler) und die Schüler (26,3 Fehler).

Für den Ausrichter steht jedoch nicht nur der Konkurrenzgedanke im Mittelpunkt, sondern auch Spaß: Für Unterhaltung sorgt Moderatorin Marita Peter, die 2014 selbst Dritte bei den Schülern wurde. Slampoet Tilman Döring präsentiert in der Jury-Pause seine Kunst. Neben ernsten Gedichten über Liebe und Fremdenfeindlichkeit bringt er auch Hip-Hop zum Mitmachen auf die Bühne. Die Schüler freuen sich sichtlich, Eltern und Lehrer die typischen Rapper-Gesten machen zu sehen.

Am 14. Juni stellen die Frankfurter Sieger sich erneut der Herausforderung Orthografie. Dann treten sie gegen die besten Schreiber aus Wiesbaden, Hamburg und weiteren Städten an.

fr-online.de 3.3.2016

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
05.09.2014 10.57
Diesen Beitrag ansteuern
Die absterbende Rundschau verteilt noch Rundschläge

Braune Vergangenheit bei der AfD
Der älteste Abgeordnete im sächsischen Landtag, Detlev Spangenberg, war in einem rechtsextremen Bündnissen aktiv. Seinen Posten des Alterspräsidenten wird er nun nicht annehmen und auch die Parteispitze geht auf Distanz. fr-online.de 5.9.2014

Er war vorher in einer Partei, der ein ehemaliger CDU-Mann vorsaß, der (angeblich) „Multi-Kulti-Schwuchteln“ in der rot-grünen Bundesregierung angeprangert hatte. Es scheint alles stark aufgebauscht zu sein, aber dergleichen ist in neu zusammengelaufenen Parteien unvermeidlich. Bei den Grünen gab es viel schlimmere Biographien:

Werner Vogel (1907-1992) war ein deutscher Politiker der Grünen, der eine Pädophilengruppe im Umfeld der Grünen unterstützte. Vogel war ... 1938 auch Mitglied der NSDAP ... Er hätte [1983] als Alterspräsident die Eröffnungsrede und damit die erste Rede eines Abgeordneten der Grünen im Deutschen Bundestag halten sollen. Durch eine Indiskretion wurde Werner Vogels NS-Vergangenheit im Bundeshauptausschuss der Grünen bekannt. Vogel trat daraufhin sein Mandat nicht an. Wiki

Ein Steinewerfer und Polizistentreter konnte bei den Grünen allerdings Außenminister werden und ein anderer Pädophilenfreund sich auf seinen inneren Wandel berufen.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
09.02.2013 08.54
Diesen Beitrag ansteuern
Lesen bleibt gefährlich – mehr Büchervernichtung tut not!

Eine Elfjährige wird mit 378 ausgeliehenen Medien Leserin des Jahres 2012

Ina Jansen ist das, was man einen Bücherwurm nennt. 378 Mal hat sich die Elfjährige seit Juli 2012 etwas aus der Stadtbücherei Friedrichsdorf ausgeliehen, es waren vor allem Bücher. Damit ist sie die Leserin des Jahres. „Ich lese eigentlich jeden Tag bevor ich schlafen gehe, manchmal auch tagsüber und in den Pausen in der Schule“, sagt die Fünftklässlerin, die die Philipp-Reis-Schule besucht.

In der Grundschule, erzählt sie, gab es sogar Schulstunden, in denen man Bücher mitbringen und lesen durfte – das ist auf dem Gymnasium nun anders. „Das ist schon schwerer.“ Ausgerechnet im Deutschunterricht hat die viele Leserei ihre Tücken: „Die meisten Bücher haben noch die alte Rechtschreibung, ich habe ein paar Probleme, weil ich so an die alte Rechtschreibung gewöhnt bin.“ Im Englischunterricht profitiert sie hingegen, manchmal leiht sie sich nämlich englischsprachige Kinderbücher aus, „aber nur für kleine Kinder“…

fr-online.de 9.2.2013

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
13.11.2012 16.03
Diesen Beitrag ansteuern
Reformiert pleite gehen

Zeitungskrise: „Frankfurter Rundschau“ meldet Insolvenz an
Ein Traditionsblatt steht vor dem Aus: ... Die Pleite des Blattes könnte der Auftakt für ein Zeitungssterben in den nächsten Monaten werden.
spiegel.de 13.11.2012

Schade, daß die Rundschau nun nicht einmal mehr das reformiertreformgemäße Pleitegehen gelernt hat:

Die 17 Kassenhüter des gemeinsamen Währungsgebiets müssen Ende des Monats oder im November darüber entscheiden, ob Athen die nächste Hilfstranche von 31,5 Milliarden aus dem laufenden Hilfsprogramm bekommt… Hinter den Kulissen wird die Auszahlung bereits vorbereitet, denn die Eurozone ist entschlossen, das krisengeschüttelte Land nicht Pleite gehen zu lassen.
fr-online.de 18.10.2012

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
28.09.2012 10.11
Diesen Beitrag ansteuern
K-Frage angeblich entschieden

Steinbrück wird Kanzlerkandidat

Offenbar hat sich die SPD in der K-Frage geeinigt: Peer Steinbrück soll Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten werden. Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier stehen wohl nicht länger zur Verfügung.

fr-online.de

„Offenbar” ist es anscheinend doch nicht, denn sonst hätte es weiter oben nicht „angeblich“ geheißen, so daß „anscheinend“ passender gewesen wäre.

Das wird Frau Merkel aber ins Schwitzen bringen, denn Steinbrück ist nicht zimperlich: Nach einer Meldung in den Kieler Nachrichten v. 9.10.02 hatte er 1998 sogar seine Parteigenossin Heide Simonis auf die Palme getrieben mit seiner forschen Kritik an der „Kirchturmpolitik“ ihrer Regierung und am „Klein-Klein auf Pepita-Niveau“.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
29.02.2012 10.09
Diesen Beitrag ansteuern
Spielerisch getarnter Durchsetzungsterror

Nachdem die vielfach geflickte und reparierte Reformschreibung das Schreiben (gegen den Willen der Bevölkerung) so überwältigend erleichert hat, kann man sich nur darüber wundern, daß trotz allem nun vermehrt Rechtschreibwettbewerbe nötig sein sollen, um auf „sportliche, heitere und lehrreiche Weise“ die angeblich beseitigten Hürden zu überwinden. Tatsächlich handelt es sich aber bei den Veranstaltungen um versteckten Reformdurchsetzungsterror der profitorientierten Medien und politischen Kräfte, die ausnahmslos verschweigen, daß niemand außerhalb der Schulen verpflichtet ist, die neuen Schreibverrenkungen anzuwenden. Es ist erstaunlich, wer nun alles bei diesem Zirkus beflissen oder blauäugig mitmacht.

DIKTATWETTBEWERB
Zum Diktat bitte
Beim Diktatwettbewerb „Frankfurt schreibt“ haben vor allem die Eltern beeindruckt. Wer selbst testen will, wie es um seine Rechtschreib-Künste bestellt ist, dem diktiert FR-Kollege Stefan Behr hier einen ultraschweren Text.


Deutsche Sprache – schwere Sprache“, heißt es im Volksmund. Beim großen Diktatwettbewerb „Frankfurt schreibt!“ wurde jetzt erstmalig ermittelt, ob Eltern, Lehrer, Oberstufenschüler oder Prominente aus Politik und Kultur die Hürden der deutschen Rechtschreibung am besten meistern können. Nachdem die teilnehmenden Schulen ihre Kandidaten bereits im Dezember per Probediktat nominiert hatten, kam es am Dienstag in der Musterschule im Nordend zum Showdown mit über 150 Teilnehmen.

Die öffentliche Diktatkorrektur ist ein Projekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Marschner-Stiftung, des Hessischen Rundfunks, des Staatlichen Schulamts sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung [!]. Erklärtes Ziel der Bildungsshow ist „die Vermittlung von Sprachkultur auf sportliche, heitere und lehrreiche Weise.“

… Wer abschreibe komme aufs Eselsbänkchen, warnt sie die Teilnehmer. Felix Semmelroth hat so etwas natürlich nicht nötig. Er habe fleißig für das Diktat geübt, berichtet der Frankfurter Kulturdezernent [!]. Er habe zwar festgestellt, dass er mit der Neuen Rechtschreibung nach wie vor auf Kriegsfuß stehe, sei aber trotzdem „guten Mutes“.

Text mit Fremdwörtern gespickt

Bernd Loeb hingegen rechnet sich nur geringe Siegeschancen aus. Er sei eben „Realist“ und komme berufsmäßig kaum in die Verlegenheit, Diktate schreiben zu müssen, sagt der Opernintendant. FAZ-Herausgeber Werner D’Inka [!] wiederum gibt sich kämpferisch. „Ich habe keine Angst.“


Jury-Präsident Werner Scholze-Stubenrecht von der Dudenredaktion [!] geht davon aus, dass die Teilnehmer bei der Groß- und Kleinschreibung sowie die bei der Zusammen- und Getrenntschreibung die meisten Fehler machen werden. [Das war doch der Erleichterungsknüller der „Reform“]

Lehrer liegen knapp vor den Eltern

Während die Aufpasser der Polytechnischen Gesellschaft gucken, dass auch ja keiner spickt, geht ein entsetztes Raunen durch die Menge, etwa bei solchen Sätzen: „In der Ära der Guillotine hat man sich mit reinseidenen Veloursschals zur Akzentuierung der Silhouette, Schärpen als Accessoires und extrafeiner, tipptopper Garderobe mit zuweilen nur annähernd adäquatem Dekolletee zurechtgemacht.“ …

fr-online.de 29.2.2012

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
09.07.2011 05.32
Diesen Beitrag ansteuern
MEDIENKRITIK (Grass)

Eine Wolke aus Nullen

Günter Grass redet über den Journalismus von heute und stellt wieder einmal die Systemfrage. Dabei geht ihm allerdings doch etwas die Rhetorik durch.


Vergangenen Samstag sprach Günter Grass bei der Jahrestagung der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche. Die Süddeutsche Zeitung druckte die Rede am Montag. Die Tagung stand unter dem Motto: „Sisyphos war ein glücklicher Mensch“. Eine signifikante Abweichung von Camus’ berühmtem Schlusssatz seines „Mythos von Sisyphos“: „Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen“. Man hat die ganze Misere des Journalismus schon in dieser Veränderung: Aus einer Fantasie wird eine Schlagzeile.

Der Schriftsteller Günter Grass geht darauf mit keiner Silbe ein. Er entdeckt das Elend des Journalismus …

Günter Grass hat Recht

Man ist gerade als Journalist versucht, Günter Grass Recht zu geben. Das Einverständnis zwischen der Macht und denen, die über sie berichten, ist jeden Tag in Zeitungen und Zeitschriften nachzulesen…

Günter Grass hat Recht. Die Presse macht zu wenig. Aber sie macht immer noch mehr als die meisten von uns. …

Vor ein paar Jahren bildete sich in einer Frage, die Günter Grass besonders am Herzen lag, ein scheinbar übermächtiges Kartell: Bild, Spiegel und FAZ waren gegen die Rechtschreibreform. Ohne Erfolg.

[Wegen mangelnder Ausdauer, Konsequenz – und weil Zeitungen wie die „Frankfurter Rundschau“ Partei für die Parteiendiktatur und gegen Volk und Vernunft ergriffen und so den Erfolg verhinderten.]

Eine Lächerlichkeit angesichts der grundsätzlichen Einigkeit in den Grundfragen, wird Günter Grass sagen. Auch damit hat er Recht. Gegen Ende seiner Rede skizziert Günter Grass die Weltlage: „Krisen, die weitere Krisen hecken, der ungebremste Anstieg der Weltbevölkerung, die durch Wassermangel, Hunger und Verelendung ausgelösten Flüchtlingsströme und die von Menschen gemachte Klimaveränderung“. Er hat auch da Recht und er und wir könnten noch vieles andere hinzufügen. Er hat auch Recht damit, dass unsere derzeitige Art, Wirtschaft und Politik – er vergisst, die Kultur mit zu erwähnen – zu betreiben, diese Krisen eher verschärft, als dass sie in der Lage wäre, uns bei ihrer Lösung zu helfen.

… Die Debatte darüber, wie die Vier-Jahres-Demokratie ergänzt werden kann, ist so alt wie die Bundesrepublik. Längst gibt es auf zahlreichen Ebenen Bürgerbeteiligungen. Nicht genug, aber doch so viele, dass wir schon viel genauere Fragen als die angeblich so fordernde von Grass stellen können. Die Fragen, die Günter Grass vergangenen Samstag stellte, inklusive der „Systemfrage“,erinnern an die Fragen, die 1968 gestellt wurden. Damals antwortete Grass mit „Es Pe De“ und dem „Tagebuch einer Schnecke“. Jetzt scheint die Schnecke im Jahre 1968 angekommen zu sein. Glücklicherweise sind aber die 68er und die Geschichte weiter gegangen.

Frankfurter Rundschau 9.7.2011

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
03.03.2011 09.35
Diesen Beitrag ansteuern
Freibrief für alle Quacksalber

VERBLÜFFENDE EFFEKTE MIT ZUCKERKÜGELCHEN

Placebos mit Heilkraft

Entgegen der landläufigen Meinung ist der Placebo-Effekt keineswegs ein Synonym für Wirkungslosigkeit. Studien belegen verblüffende Effekte. Die Bundesärztekammer empfiehlt den verstärkten Einsatz von Schein-Medikamenten…

Welche verblüffenden Effekte sich mit Zuckerkügelchen und anderen Scheintherapeutika erzielen lassen, zeigen immer mehr Studien. Sie helfen zum Beispiel bei Magengeschwüren, und zwar in 59 Prozent der Fälle, wie eine Untersuchung zeigte. Diese Heilungsrate gilt aber nur für die Behandlung in Deutschland. In Brasilien angewandt, wirkte sie nur bei sieben Prozent der Patienten. Neben diesen kulturellen Unterschieden finden sich auch andere Besonderheiten. So lindern teure Placebos Schmerzen besser als preiswerte Placebos...

fr-online.de 3.3.2011

Das ist ein Freibrief für alle Quacksalber: Zum Placebo-Effekt gehört zwingend die angemessene Täuschung des Behandelten. Ärzte, Heilpraktiker, Schamanen, Gurus, Priester und Spiritisten aller Provenienz können sich auf diese Empfehlung berufen und dazu mit Recht ihre Preise so hoch wie möglich ansetzen. Sogar die „Rechtschreibreform“ könnte auf diese Weise gerechtfertigt werden, zumindest für das Wohlbefinden ihrer gläubigen Verfechter.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
01.03.2011 20.55
Diesen Beitrag ansteuern
Wahnsystem Guttenberg und Wahnsystem ‚Reform’

Presseschau zum Guttenberg-Rücktritt

„Wahnsystem und Allmachtsfantasien“

Für die „Frankfurter Rundschau“ attestiert Hans-Martin Lohmann dem zurückgetretenen Verteidigungsminister, er bewege sich in einem „Wahnsystem“ und habe „private Allmachtsfantasien“.

spiegel.de 1.3.2011

Zwergenaufstand und moralischer Hochmut der Presse um einen adligen Mogler, der zum Verteidigungsminister-Darsteller aufgestiegen war.

Als aber 16 Kultusminister, unterstützt von 16 Ministerpräsidenten, ihre privaten Allmachtphantasien auslebten und ein ausgesprochenes Wahnsystem der Rechtschreibung errichteten, haben die „Frankfurter Rundschau“ und die meisten anderen beflissen mitgemacht und sind oft noch hämisch über die bei Verstand gebliebenen hergezogen.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
06.09.2010 07.41
Diesen Beitrag ansteuern
Druckfehlerteufel: 65 Jahre F.R.

Komische Kopfverbrechen
„Und auch das, Frankfurter Rundschau...“ – so begann und beginnt mancher der berühmten Briefe an die Leser im Satiremagazin Titanic. Die Rundschau wurde zum Spott-Opfer, noch heute glaubt ihr Chefredakteur Leo Fischer, dem Blatt diktiere der Teufel persönlich.


[Bild]
Leo Fischer, Titanic-Chef, empfindet die FR als „sympathischen Loser unter den Zeitungen“. [Fatal: „Loser“ lese ich immer als Urheber einer jägersprachlichen „Losung“.]

Leserbriefe haben alle – die Titanic hat die „Briefe an die Leser“ [in Kulturrechtschreibung]. Das Satiremagazin, das ebenso wie die FR aus Frankfurt kommt, macht es andersherum: Die Titanic druckt nicht die Meinung der Leser ab, sondern wendet sich direkt an ihre Leser – mit einer Meinungsstärke, die ebenso kreuzböse wie brüllend komisch daherkommt…

Wir haben jüngst die gesammelten 30 Titanic-Jahrgänge auf die von den Satirikern in den „Briefen an die Leser“ aufgespießten FR-Fehlleistungen durchgeschaut…

1988 macht sich die Titanic in den Briefen über den Buchstabensalat eines FR-Autors lustig, der vom Kopfverbrechen statt Kopfzerbrechen schreibt. Andere FR-Kollegen schaffen es in die Titanic, weil sie Eintracht Frankfurz statt Eintracht Frankfurt schreiben (1992), Subvention statt Subversion (1997), oder Rex Dildo statt Rex Gildo (1998). Manchmal steht da ganz einfach mal Kohl statt Schröder (2000). Schön auch die folgende Überschrift: „Auf hohes See herrscht Narrenfreiheit“ (2003). In der FR diktiere wohl „der Teufel persönlich“ die Druckfehler, vermutet die Titanic.

Auch notieren die Satiriker 2004 [dem Höhepunkt der Schreibreformkatastrophe], dass sich in einer Rundschau-TV-Kritik von gerade mal 90 Zeilen ganze sieben „schlichte Orthographie- und Grammatikfehler“ finden. Besonders beeindruckend ein FR-Feuilletonartikel aus dem Jahr 2005: „Komischer wie Max Goldt seziert niemand sprachliche Schlampereien“, heißt es da. Da kann die Titanic nur kurz und knapp hinzufügen, dass das „ganz, ganz großes Kino“ sei...

fr-online.de 3.9.2010

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Norbert Lindenthal
04.07.2010 18.48
Diesen Beitrag ansteuern
… hauptsächlich von der Tabakindustrie …

Frankfurter Rundschau, 04. Juli 2010


Während die Nichtraucher mit etwa 110000 Euro für ihre Kampagne auskommen, stehen den Rauchern rund 615000 Euro zur Verfügung. Dass diese hauptsächlich von der Tabakindustrie stammen sollen, wies Initiator und Wirt Franz Bergmüller im Deutschlandfunk zurück. Nachfragen des Senders beim Bundesverband der Zigarrenindustrie, dem Deutschen Zigarettenverband, dem Mittelständischen Unternehmen der Tabakwirtschaft, dem Verband der Tabakgroßhändler und Automatenhersteller und dem Verband der deutschen Rauchtabakindustrie ergaben jedoch, dass drei Viertel des Geldes von diesen Verbänden stammt. Bergmüller dagegen wirft seinen Gegnern vor, sich von der Pharmalobby sponsern zu lassen, was wiederum der Initiator des Volksbegehrens, Sebastian Frankenberger, zurückwies.

__________________
Norbert Lindenthal

Mit Klick die Kennkarte von Norbert Lindenthal ansehen    An Norbert Lindenthal schreiben   Suche weitere Einträge von Norbert Lindenthal        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Norbert Lindenthal
30.05.2010 17.31
Diesen Beitrag ansteuern
das verängstigt

Frankfurter Rundschau 30.5.2010


„Es verängstigt uns alle, das wir es nicht schaffen, die Quelle zu schließen“, sagt er. Angst statt Optimismus, jetzt geht es nur noch um Schadensbegrenzung.

Mit Klick die Kennkarte von Norbert Lindenthal ansehen    An Norbert Lindenthal schreiben   Suche weitere Einträge von Norbert Lindenthal        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
04.05.2010 10.08
Diesen Beitrag ansteuern
Verfluchte Getrennt- und Zusammenschreibung ...

Pausengong
Rotstift in Fahrt
VON DIRK POPE


Es geht um eine Inhaltsangabe. Die Achtklässler haben sich recht kurz gehalten, zu meiner Erleichterung. Im ersten Durchgang achte ich auf Rechtschreibung und Grammatik. Verfluchte Getrennt- und Zusammenschreibung, Kann-, Muss-, Will-, Darf- und Soll-Kommasetzung, denke ich mir. Am Computer gibt es Rechtschreibprogramme und jeder Fehler wird automatisch angezeigt. Anders in den Klassenarbeitsheften. Wer schreibt heutzutage überhaupt noch analog, mit Tinte? Und wie kann ich guten Gewissens Fehler anstreichen, die ich wohl jederzeit selbst machen würde?

Doch korrigieren und zensieren gehört zum Lehrergeschäft wie das Zerlegen einer Rinderhälfte zum Handwerk des Fleischers – im Bewusstsein, nicht allen Kunden das Filetstück anbieten zu können. Und einmal angefangen, nimmt mein Rotstift schnell Fahrt auf. Ich zähle die Fehler und berechne den Fehlerquotienten: Fehleranzahl x 100, geteilt durch die Anzahl der Wörter. Dann geht es ans Inhaltliche. Nur – wie legt man Bewertungsmaßstäbe an, die für alle nachvollziehbar sind? Schließlich handelt es sich nicht um eine Mathearbeit, wo es richtig oder falsch gibt.

Ich frage mich, wie ich selbst die Inhaltsangabe geschrieben hätte, und muss mir eingestehen, dass ich so etwas schon länger nicht getan habe. Nicht in diesem Jahrtausend. Um ein Mindestmaß an Objektivität zu gewährleisten, hat mir die Deutschlehrerin einen sogenannten Erwartungshorizont mitgegeben – eine grobe Übersicht, was in den Schülertexten zu stehen hat. Ich verteile Punkte auf Einleitung, Haupt- und Schlussteil, zähle alles zusammen und ziehe Notenpunkte für den Fehlerquotienten wieder ab. Kurz nach Ostern ist der Spuk vorbei. Notendurchschnitt 3,1 – entgegen meiner ursprünglichen Absicht, allen eine 2 zu geben.

Keine Arbeit hat mich mehr als eine halbe Stunde gekostet, und dennoch habe ich am Ende das Gefühl, mehr korrigiert als bislang selbst unterrichtet zu haben. Auch das wird sich ändern. Spätestens dann, wenn das nächste Tiefdruckgebiet anrückt und die Eintracht wieder im grauen Mittelmaß angekommen ist.

Frankfurter Rundschau 4.5.2010

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Alle Zeiten sind MEZ    Dieser Faden ist 2 Seiten lang:    1   2  Neuen Faden beginnen     antworten
Gehe zum Forum:
< voriges Leitthema     nächstes Leitthema >

Benutzungs-Regeln:
Wer kann im Forum lesen? Jeder Gast / jeder angemeldete Nutzer.
Wer kann ein neues Leitthema oder eine Antwort eintragen? Jeder angemeldete, eingewählte Nutzer.
Einträge können von ihrem Verfasser geändert oder auch gelöscht werden.
HTML-Kennungen beim Eintragen erlaubt? AN. Schnuten erlaubt? AN. vB-Kennungen erlaubt? AN. Bilder-Einbindung mit [IMG] erlaubt? AN.

Maßnahmen der Verwaltung:
Leitthema öffnen / schließen
Leitthema umziehen lassen
Leitthema löschen
Leitthema ändern

Herausgeber · Schreiben Sie uns · Forum

Technik von: vBulletin, Version 1.1.4 ©Jelsoft Enterprises Ltd. 2000. Rechtschreibung.com – Nachrichten zur Rechtschreibfrage