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Die Zeit
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Sigmar Salzburg
05.11.2016 05.20
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Zeit-Kritik

Nicolaus Fest 4.Nov.2016·
Im Oktober 2014 nannte ich die ZEIT die „Odenwaldschule des deutschen Journalismus: Geleckte Fassade, dahinter komplett verkommen.“ Ihr aktuelles Plädoyer für die Kinderehe (man beachte die Wortwahl: „zum Schutz von Frauen“, nicht: Kindern!), auf einer Linie mit den pädo-freundlichen Texten ihres früheren stellv. Chefredakteurs R. W. Leonhardt in den 1970er Jahren, bestätigt dieses Urteil.

Integration:
Was für Kinderehen spricht

Eine pauschale Aberkennung von Kinderehen ist populär und unkompliziert für uns Mitteleuropäer. Aber der Schutz der betroffenen Frauen wird damit außer Kraft gesetzt.
Ein Gastbeitrag von Ahmet Toprak
...
zeit.de 4.11.2016
Unser Kommentar: Wir erinnern uns, daß die „Zeit“ auch als erste bedeutende Zeitung die Rechtschreib„reform“ umsetzte – die ebenfalls den Mißbrauch von Schulkindern voraussetzte (vom Verfassungsgericht gebilligt!) und damit dem vielfach dokumentierten mehrheitlichen Willen der Deutschen widersprach.

Siehe auch Markner 31.7.1999

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Sigmar Salzburg
11.02.2016 14.24
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Si tacuisses philosophus mansisses

(Rot= Kommentare S.S.)

Handball : Die Alternative für Deutschland
Blutnah und widerständig: Wir haben den Handball wiederentdeckt. Weil diese Mannschaft eine kartoffeldeutsche Sehnsucht bedient, die gerade wieder schwer im Kommen ist.

Von Wolfram Eilenberger

Der Publizist und Philosoph Wolfram Eilenberger ist Chefredakteur des Philosophie Magazins, hat einen Trainerschein und spielt im linken Mittelfeld der deutschen Autoren-Nationalmannschaft. Seit Mai 2015 schreibt er Eilenbergers Kabinenpredigt, seine monatliche Fußballkolumne auf ZEIT ONLINE.

17,7 Millionen Zuschauer können sich angeblich nicht täuschen. So viele Menschen verfolgten den deutschen Handballsieg in Krakau am Bildschirm. [= Sponti-Spruch „Eßt mehr Scheiße, Millionen Fliegen können nicht irren!“] ...

Wenn Fußball Merkel ist, ist Handball Petry

Auch hier also zeigt sich der Handball im Sinne einer neu erspürten Landlust lebensästhetisch voll im Trend: urwüchsig, herkunftsstark, heimatverbunden. Als ob das nicht genug wäre, ist die Handballbundesliga als einzige der großen Sportligen mit Teams aus Magdeburg, Leipzig und Eisenach eine wahrhaft gesamtdeutsche. Erfolgreicher Mittelstand aus Mitteldeutschland. Weiter so? [...]

Finn, Erik, Steffen, Carsten, Andreas, Rune, Martin

Bereits ein erster Blick auf das Mannschaftsfoto erhellt: Das frische Erfolgsteam hat keinen einzigen Spieler mit dunkler Hautfarbe oder auch nur südländischem Teint. Es handelt sich, mehr noch, um eine Mannschaft ohne jeglichen Migrationshintergrund. 100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft. Wir listen die Vornamen der Spieler vollständig: Hendrik, Finn, Erik, Christian, Steffen, Jannik, Niclas, Steffen, Fabian, Simon, Tobias, Johannes, Carsten, Andreas, Rune, Martin. Alle Achtung! Das muss man 2016 in diesem Land erst einmal hinbekommen...

Ich könnte jetzt noch sagen, dass der einzige Ausländer des Teams, der Trainer, aus Island stammt und das ebenfalls perfekt ins nordisch-arisierte Bild passt... Handball als Alternative für Deutschland? Danke, nein.

Liebe Leserinnen und Leser, uns erreicht nicht nur hier in den Kommentaren, sondern auch auf einigen anderen Kanälen zum Teil sehr harsche Kritik an diesem Kolumnen-Beitrag von Wolfram Eilenberger. Wir nehmen das zum Anlass, in den kommenden Tagen einen weiteren Beitrag zum Thema Handball und Diversität folgen zu lassen. [Holger, die Indoktrination geht weiter!]
zeit.de 9.2.2016

„Wenn du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben.“
Wie richtig war es doch, nach dem 10. Juni 1999 nie wieder „Die Zeit“ zu kaufen!


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Sigmar Salzburg
17.08.2015 06.08
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Die Zeit „feierte“ ...

10 Jahre Rechtschreibreform: DIE ZEIT testet ihre Leser

DIE ZEIT | 23.07.2015


Das 10-jährige Jubiläum der neuen Rechtschreibung feiert die Wochenzeitung DIE ZEIT mit einem Gewinnspiel für ihre Leser: Irgendwo in der aktuellen Ausgabe vom 23. Juli hat die Redaktion einen Text in alter Schreibweise versteckt. Die Leser sind dazu aufgerufen, den Artikel zu finden und die entsprechende Überschrift bis zum 28. Juli einzusenden, per E-Mail an alterechtschreibung@zeit.de. Zu gewinnen gibt es den ZEIT-Titelseiten-Band „Die erste Seite“ – ein Must-have für Liebhaber der alten Rechtschreibung.
Am 1. August 2005 wurde in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verbindlich eingeführt. DIE ZEIT übernahm die neue Schreibweise Anfang 2007.

Ebba Schröder

Referentin Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen
ZEITmagazin, ZEIT ONLINE
...
zeit-verlagsgruppe.de 23.7.2015

Finden sollte man diesen Artikel online, veröffentlich am 23. Juli: zeit.de/2015/30.
„Reformiert“ wurde er am 29. Juli online hier dargestellt: zeit.de/2015/31

Die Printausgabe enthielt anscheinend farbliche Markierungen. Fehlerfrei gelang das alles nicht.
Bei Sprachforschung.org hat man das näher beleuchtet:


Schaut man sich die insgesamt 16 markierten „Fehler“ näher an, beziehen sich 5 auf das „Herzstück“ der Reform, die Heyse-Schreibung. 3 beziehen sich auf die geänderte Getrennt-Zusammenschreibung, über die man bekanntlich endlos diskutieren kann. 3 sind Präpositionalgefüge („seit langem“, „bei weitem“, „im übrigen“) von denen nur das letzte nach neuen Regeln zwingend großzuschreiben ist, 1 Zwangsneuschreibung („rauh“) und 3 fakultative Neuschreibungen (u.a. „Potential“).

Tja, und dann hat die Redaktion in der korrigierten Version die Schreibung „angst und bange war“ zu „Angst und Bange war“ verschlechtbessert.

[Der zuständige Zeit-Schreib-Bastler Oliver Voss schreibt dazu entschuldigend:]

... Wir bitten um Nachsicht: Denn durch die neue Rechtschreibung sind nun mal viele Menschen verunsichert, wenn nicht gar bange. Manchmal auch wir.

[Es ist aber immer noch ein „zu viel“ zuviel.]

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Sigmar Salzburg
09.06.2015 14.39
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Das rechte Schwein

Feridun Zaimoglu hatte zusammen mit anderen Schriftstellern am Ende der „meist-in-Kraft-getretenen“ Rechtschreibreform versichert, seine Bücher weiterhin in bewährter deutscher Rechtschreibung erscheinen zu lassen – dies dann aber doch nicht durchgehalten. Jetzt brachte die „Zeit“ in ihrer Serie „Freitext“ eine seiner originellen Geschichten, die er als „Tagebucheintrag“ verschickt hat, die aber von der Redaktion die Überschrift erhielt:

Als rechtes Schwein musst du dir die Haare nicht rot färben
von Feridun Zaimoglu am 8. Juni 2015 um 6:00

Verdient die Witwe eines Faschisten Mitleid? Unser Kolumnist besucht sie immerhin. Dabei fällt ihm ein: Er selbst war mal ein national blökendes Viech. Das Fax der Woche.

zeit.de 8.6.2015

Das beigegebene, stark verkleinerte Fax des Autors zeigt, daß Zaimoglu seine Texte mit der Schreibmaschine in bewährter Weise zu Papier bringt und daß sie erst von den Redaktionen in die das Lesen so wunderbar erleichternde Reformschreibung übersetzt werden. Die Lügenpresse muß eben weiter den Schein einer potemkinschen Schreiblandschaft mit glücklich domestizierten, reformierten Schriftstellern aufrechterhalten.

Zaimoglus Erzählung scheint autobiographisch zu sein. Er zeigt an einer fast ausgestorbenen Spezies, einer Alt-Nazi-Familie, daß er eigentlich den besseren Deutschen abgibt, nachdem er sich selbst schon als Schüler vom „national blökenden Viech“ zum abgeklärten (Gartenzwerge sammelnden) Mitteleuropäer entwickelt hat.

Die reformbedingten Änderungen im Text ergeben sich ausschließlich aus den neuen „ss“ – diesem arschlochlokratischen Einfall der Kulturpolitiker zur Spaltung des und der Deutschen. Einmal hat Zaimoglu schon selbst „Pass“ geschrieben. Die Streichung:
„Zu Hause, im Bad kotzte ich meinen Mauldreck aus. Dann sagte ich meine Glaubenssätze auf: Ein Nationalist ist ein Monument der Selbstvergessenheit, Volkes gestählter Krieger...“ ist nicht ganz verständlich und macht die Aussage unklarer.

Ansonsten wird der Text von der „Zeit“ wohl als Beitrag gegen den Rassismus verstanden. Dabei ist der vielleicht ähnlich unvermeidbar wie die Homosexualität.


P.S. Im Gegensatz zu Zaimoglu habe ich Hitlers Buch nicht gelesen, sondern nur einmal den Deckel aufgeschlagen. Es stand als amtliche Gabe zur ersten Hochzeit meines Stiefvaters noch zehn Jahre in unserem Bücherschrank.

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Sigmar Salzburg
13.04.2015 14.29
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Günter Grass

„Sein Tod ist ein schwerer Verlust“
Der Tod von Günter Grass hat international Betroffenheit ausgelöst. Lübeck trauert, auch Politiker und Literaten äußerten sich bestürzt...

Der in Danzig geborene Autor, Maler, Grafiker und Bildhauer war am Morgen im Alter von 87 Jahren in einer Lübecker Klinik gestorben...

• Außenminister Frank-Walter Steinmeier: Er sei „tief bestürzt“. Grass sei ein großer Bürger und Sohn der Stadt Lübeck.

zeit.de 13.4.2015

Wieso muß man „bestürzt” sein, wenn jemand stirbt, der das mittlere männliche Lebensalter um zehn Jahre überboten hat? Haben die Ärzte etwas falsch gemacht? Außerdem war Grass kein Sohn Lübecks, sondern Danzigs. Sein großes Verdienst war das Eintreten für die traditionelle Rechtschreibung. Seine Schwäche war, daß er seinen reformversessenen Parteigenossen von der SPD nicht stärker in die Schienbeine getreten hat. Für die dreiste Heide Simonis hat er sogar noch weiter Wahlkampf gemacht, nachdem sie zusammen mit der übrigen Parteienmischpoke des Kieler Parlaments den Volksentscheid gegen die Rechtschreib„reform“ annulliert hatte. Seine sonstigen politischen Verlautbarungen möchte man lieber nicht würdigen, etwa die zur deutschen Wiedervereinigung oder zum Islam. Wie seine literarischen Werke einzuordnen sind, wird die Zeit zeigen.

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Sigmar Salzburg
02.10.2014 08.40
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Kulturbruch Schreibreform

Unschlüssig sagte Tukur [57] zu, sich in Grzimek zu verwandeln, fremdelt aber mit der Rolle. Am Getränkewagen des Filmsets lässt er sich einen Kaffee einschenken und blättert in seinem altmodischen Notizbuch, in das er seine Gedanken schreibt. Manche Sätze hat er in Sütterlin notiert, sodass kein anderer sie lesen kann.
zeit.de 2.10.2014

Wie heimtückisch! Meine dritte Klasse um 1949 war an unserer Schule wohl die letzte, in der ein Lehrer versuchte, uns in wenigen Stunden die alte Schreibschrift beizubringen. Meine Mutter verwendete sie bis an ihr Lebensende. Sie war entsetzt, als sie einmal um eine Auskunft aus einem alten Kirchenbuch bat und ihr der junge Pastor sagte: „Es tut mir leid, ich kann das nicht lesen.“

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Sigmar Salzburg
23.06.2014 07.48
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Hamburger Basiswortschatz

Auf ins Wortgefecht!

785 Vokabeln umfasst der neue „Hamburger Basiswortschatz“, den jedes Kind beherrschen muss. Die Schulbehörde hat ihn festgelegt ...

Einmal im Jahr soll die Rechtschreibung nun bei jedem Schüler bis zur zehnten Klasse überprüft werden. Dazu folgt bald eine Broschüre, die Lehrern erklärt, worauf sie im Deutschunterricht stärker achten sollen.

Im Durchschnitt machen Kinder heute doppelt so viele Rechtschreibfehler wie vor 40 Jahren. Zwar sind die Werte in den vergangenen zehn Jahren in Hamburg nicht schlechter geworden, aber aufgeschreckt durch einen Magazin-Titel (Die neue Schlechtschreibung) hat die Schulpolitik im vergangenen Jahr das Thema für sich entdeckt. Der vielen Lehrern unterstellte Laissez-faire-Unterricht, in dem jedes Kind erst einmal schreiben durfte, wie es wollte, wurde verboten. Stattdessen gibt es nun wieder klare Regeln.

Der Mann hinter den Regeln ist Heinz Grasmück, 51, Leiter des Referats B52-1 in der Schulbehörde, zuständig für die Unterrichtsentwicklung Deutsch, Künste und Fremdsprachen. In den vergangenen Monaten hat er versucht, die richtigen Worte zu finden. Jene Wörter, die künftig Pflicht für jedes Hamburger Kind sind...

Grasmück gehört zu den Menschen, für die Falschschreibung so etwas wie Körperverletzung ist...

zeit.de 22.6.2014

Da sieht man einmal, was die Reform-Fuzzies 100 Millionen Bürgern angetan haben, indem sie skurrile Falschschreibungen für richtig erklärt haben. Auffällig hört man von den Zöllners, Wernstedts, Schavans und Zehetmairs aus ihrer Rentengruft kein Wort mehr zu ihren einstigen vollmundigen Versprechungen, in damals völlig irrem Aktionismus 40 bis 90 Prozent der Rechtschreibfehler vermeiden zu helfen.

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Sigmar Salzburg
09.06.2014 20.27
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Künstliche Intelligenz

Computerprogramm gaukelt erfolgreich Menschsein vor

Erstmals hat eine Software den Turing-Test bestanden, der seit 1950 die KI-Forscher herausfordert. In einem Chat hielten Menschen einen Computer für eine reale Person.

Ein Programm auf einem sogenannten Supercomputer hat zahlreichen Testpersonen erfolgreich vorgegaukelt, ein Mensch zu sein. Es ist damit die erste Maschine, die den sogenannten Turing-Test bestanden hat, teilte die britische University of Reading mit, die die Versuche organisiert hat.

Den Test hatte der britische Mathematiker Alan Turing im Jahr 1950 formuliert. Damit soll geprüft werden, ob eine Maschine tatsächlich denken kann. Nach Auffassung von Turing ist das dann der Fall, wenn der Computer sich mit einem Menschen unterhalten kann – und dieser nicht bemerkt, dass er es mit einem künstlichen Wesen zu tun hat.

Der Turing-Test gilt als Meilenstein in der Forschung zur Künstlichen Intelligenz (KI). Bisher hatte ihn keine Software erfolgreich absolviert: Er gilt als bestanden, wenn 30 Prozent der Testpersonen sich in einem schriftlichen Chat fünf Minuten lang täuschen lassen.

Das nun erfolgreiche Programm gibt vor, ein Junge namens Eugene Goostman zu sein. Er gab sich als ein 13-jähriger Schüler aus der ukrainischen Stadt Odessa aus. Eugene konnte in einem Chat 33 Prozent der Probanden überzeugen, ein Mensch zu sein.

Die Programmierer Vladimir Veselov und Eugene Demchenko entwickelten Eugene Goostman.

Angeblich ein Schüler mit Meerschweinchen

Die nun erfolgreichen Tests sind noch nicht veröffentlicht, aber der Guardian veröffentlichte einige Chats, in denen Eugene bereits in einem früheren Versuch einige Tester überzeugen konnte. Darin bekennt der künstliche Charakter etwa, ein Fan des Rappers Eminem zu sein, weil der so politisch unkorrekt sei. An anderer Stelle sagt er, dass er ein Meerschweinchen besitzt.

Zudem stellt Eugene den Testern gerne Gegenfragen über deren Arbeit oder Wohnort, offenbar um zu kaschieren, dass er eine Frage nicht verstanden hat. An einer Stelle kritisiert er auch die mangelhafte Rechtschreibung seines Gegenübers.

zeit.de 9.6.2014

Es ist wie in der Politik. Nur lassen sich die Bürger hier noch nach monatelangen Wahl-Turing-Tests darüber täuschen, ob die Politiker reelle Personen oder Apparatschiks sind. Erfolgreiche Gaukeleien sind der Normalfall.

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Sigmar Salzburg
02.07.2013 11.29
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Kultur der ZEIT

Die ZEIT, die ich seit ihrer Anpassung an die „Rechtschreibreform“ nicht mehr kaufe und lese, bringt in ihrem Online-Auftritt ein Quiz zur Kulturwissenschaft:

Studium Generale
Einführung in die Kulturwissenschaft

Immer mal mit einem Fachwechsel geliebäugelt? In unserer Quiz-Serie finden Sie heraus, ob Sie die Einführungsvorlesung überstehen würden. Diesmal: Kulturwissenschaft

Aber schon mit den Fragestellungen waren die Verfasser überfordert:

Frage 3 von 11
Einführung in die Kulturwissenschaft
Zu den ersten materiellen Beweisen für die Existenz des Menschen gehören Keramikgefäße der Jomon-Kultur aus dem heutigen ...
Ägypten
Großbritannien
Japan

Die Frage müßte lauten „Zu den ersten materiellen Beweisen für Töpferkunst gehören ...“
Anders könnte nur Afrika (ohne Töpfe) richtig sein.
Eine weitere Frage ist für Ungebildete wie mich reichlich unverständlich:


Frage 9 von 11
Einführung in die Kulturwissenschaft
Kulturwissenschaft ist anders als Kulturwissenschaften, weil ...
… sie sich allen Medien widmet, in denen Kultur geschieht.
… sie sich nur mit neueren Phänomenen der Hochkultur beschäftigt.
… es dabei ausschließlich um physische Bilder geht.

zeit.de 2.7.2013

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Sigmar Salzburg
01.12.2012 11.58
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An eines soll nicht mehr erinnert werden

„Wirtschaftswoche“-Chefredakteur Roland Tichy in „Zeit” 48/2012, S. 26

“Zu viele deutsche Medien sind zu rot-grünen Umerziehungslagern verkommen. Wer Fleisch isst, versaut das Weltklima, Beamte wissen besser als du selbst, was gut für dich ist. Die Steuern müssen rauf, die Kinder in die Krippe, denn Eltern schaden ihren Säuglingen wie sonst nur das Rauchen ihrer Gesundheit. Bitte nicht vergessen: Der Rhein-Tsunami bedroht deutsche Kernkraftwerke, Obama ist Gott und wer gegen die Frauenquote ist, schändet auch Migranten am Arbeitsplatz. Viele Journalisten haben den Kontakt zur Lebenswirklichkeit verloren. Deswegen will man deren Phantasmorgasmen nicht mehr lesen.”

Er hat zu erwähnen vergessen, daß fast alle deutschen Medien sich bereits seit zwölf Jahren als schwarz-rot-grüne Umerziehungslager zur „Rechtschreibreform“ eingerichtet haben – allen voran die „Zeit“.

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Sigmar Salzburg
22.08.2012 20.01
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Nochmal Fritz J. Raddatz

Eilige Leser werden vielleicht die in der Bücherliste angegebenen Links nicht verfolgt haben – aus Zeitmangel oder weil sie Suchmaschinen sind.

Da hat doch der alte Herr in der „Welt“ bei der Besprechung Grünbeinscher Lyrik scheinbar unmotiviert eine Reihe angeblich überschätzter Deutscher aufgezählt, von Grünbein über Neo Rauch zu Helmut Schmidt und Theodor Heuß, und das aber nur, um Robert Gernhardt unauffällig einfügen zu können und nach 27 Jahren noch einmal Rache an ihm zu üben: Er hält dem Satiriker vor, „gefickt“ auf „gekriegt“ gereimt zu haben.

Gernhardt ist nun schon seit sechs Jahren tot, aber Raddatz hat es immer noch nicht verwunden, daß der Spötter ihn in „Spiegel“ und „Titanic“ bloßgestellt hat und daß dadurch seine Karriere als ZEIT-Großkritiker einen Knick erhielt.

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Sigmar Salzburg
16.08.2011 14.33
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Vom Nutzen der ‚Reform’

Der Erleichterungsbetrug „Rechtschreibreform“ erleichtert das Erkennen anderer Betrüger:

„Zehn Prozent sind Lügner“
Der Kriminalist Marco Löw erklärt Personalverantwortlichen, wie sie Betrüger schon an ihrer Bewerbung erkennen können. Im Interview verrät er seine Tricks.

ZEIT ONLINE: Wie erkennen Sie denn in einer schriftlichen Bewerbung einen Lügner?

Löw: Man muss auf Kleinigkeiten achten. Tauchen zum Beispiel in einem Zeugnis, das angeblich vor der Rechtschreibreform ausgestellt wurde, neue Schreibweisen auf? Werden in einem älteren Dokument fünfstellige Postleitzahlen angegeben? Das können Anzeichen für eine Fälschung sein.
zeit.de 16.8.2011

Hellsichtig war diese Entwicklung schon von Hallervorden/Metes vorausgesehen worden:
Das perfekte Verbrechen

P.S. Die Methode wird hier schon lange unter „Unwichtige Geschichtsfälschungen“ angewendet.

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Norbert Lindenthal
27.07.2011 13.52
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Der Plagiatsverdacht gegen Niedersachsens Kultusminister bleibt bestehen.

27.7.2011

NIEDERSACHSENS KULTUSMINISTER

Uni Potsdam leitet Untersuchung gegen Althusmann ein
Eine eigens eingesetzte Kommission soll entscheiden, ob Niedersachsens Kultusminister seinen Doktortitel verliert. Der CDU-Politiker weist alle Vorwürfe von sich.



Bilder von Bernd Althusmann
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Norbert Lindenthal

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Norbert Lindenthal
06.07.2011 12.39
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Präsident der KMK

Die Zeit 6.7.2011

BERND ALTHUSMANN
Trübe Quellen
Ausgerechnet der niedersächsische Bildungsminister Bernd Althusmann bediente sich in seiner Doktorarbeit fremden geistigen Eigentums. Ist sie deshalb ein Plagiat – oder nur schlampige Wissenschaft?

© Jochen Lübke/dpa

Der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) und niedersächsische Bildungsminister, Bernd Althusmann (CDU).

Die Kultusministerkonferenz (KMK) ist das oberste Gremium der Bildungspolitik in Deutschland. Als ihr vornehmstes Mandat sichert sie die »Qualitätsstandards in Schule und Hochschule«, so steht es auf der KMK-Homepage. Jedes Jahr trägt ein anderer Landespolitiker für diese wichtige Aufgabe die oberste Verantwortung. Zurzeit amtiert als KMK-Präsident Dr. rer. pol. Bernd Althusmann, der Kultusminister von Niedersachsen. Nun eröffnet sich dem Politiker ein besonders geeignetes Feld, seiner Verpflichtung zur Qualitätssicherung nachzukommen: die eigene wissenschaftliche Vergangenheit.

Der ZEIT liegen umfangreiche Dokumente vor, denen zufolge Althusmann beim Abfassen seiner Doktorarbeit seine Sorgfaltspflicht verletzt und im großen Stil gegen wissenschaftliche Regeln verstoßen hat. Bei der Analyse von rund der Hälfte der Promotionsschrift – Einleitung, Schlusswort und zwei Hauptkapitel – fanden sich auf 88 von 114 Seiten Hinweise darauf, dass Althusmann sich großzügig aus fremdem geistigen Eigentum bedient hat, ohne dies in der notwendigen Weise deutlich zu machen.

ANALYSE DER DISSERTATION VON BERND ALTHUSMANN
Sie können hier eine Analyse der bislang geprüften Dissertation von Bernd Althusmann als PDF-Datei herunterladen.

Die Originaldoktorarbeit des Politikers können sie hier herunterladen, eine Auflistung aller beanstandeten Stellen finden Sie hier.

Ob ein bewusster Täuschungsversuch vorliegt, ob die Arbeit gar teilweise oder vollständig als Plagiat zu werten ist, muss eine weitere Prüfung zeigen – und am Ende die Universität Potsdam entscheiden. Hier hatte Althusmann seine Dissertation zum Thema Prozessorganisation und Prozesskooperation in der öffentlichen Verwaltung – Folgen für die Personalentwicklung im Herbst 2007 eingereicht und ein halbes Jahr später verteidigt. Spezielle Software zur Plagiatsprüfung kam nicht zum Einsatz. »Das werden wir in Zukunft ändern«, sagt Althusmanns Doktorvater Dieter Wagner jetzt. Der Professor für Betriebswirtschaft ist in Potsdam kein wissenschaftlicher Irgendwer, sondern seit 1999 mit kurzer Unterbrechung Vizepräsident der Universität.

Die brandenburgische Hochschule hat angekündigt, den Vorwürfen nachzugehen. Althusmann hat zugesagt, mit der Universität zusammenzuarbeiten. Er selbst sei sich keiner Schuld bewusst, sagte er gegenüber der ZEIT. Er habe die Promotion nach »bestem Wissen angefertigt«. In Potsdam wird sich nun der Promotionsausschuss der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät mit dem Fall befassen.

BERND ALTHUSMANN

Caroline Seidel/dpa
ist Kultusminister Niedersachsens. Zurzeit hat der CDU-Politiker zudem turnusgemäß die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) inne. Der heute 44-Jährige wurde 2008 an der Universität Potsdam promoviert.
Der Ausschuss steht vor keiner einfachen Aufgabe, aber einer verdienstvollen. Er hat die Chance, an einem prominenten Beispiel deutlich zu machen, wo die Grenze verläuft: zwischen schlechter, weil schlampiger Wissenschaft und dem (vorsätzlichen) akademischen Regelbruch, zwischen einem (wenn auch nur unbedeutenden) Beitrag zum Fortschritt der Forschung, den jede Promotion leisten muss, und einem bloßen Patchwork altbekannter Lehrbuchweisheiten. Die Untersuchungskommission könnte der Wissenschaft einen großen Dienst erweisen – indem sie sie an ihre eigenen Standards erinnert. Offensichtlich ist das notwendig.

Kein Wissenschaftler schöpft seine Erkenntnisse allein aus sich heraus. Jede neue Forschung beruht auf alter Forschung. Abschreiben ist erlaubt, solange es als solches gekennzeichnet ist. Diese Regel gilt für jede akademische Publikation, besonders jedoch für eine Promotion, den wichtigsten wissenschaftlichen Befähigungsnachweis. Hier muss der Doktorand zeigen, dass er das Handwerk sauber beherrscht. Doch wie sieht ein korrektes Zitat aus? Wann wird aus einer zulässigen Übernahme eine unzulässige Kopie? Genau diese Fragen wirft Bernd Althusmanns Dissertation exemplarisch auf.

Überführte Plagiatoren wie Karl-Theodor zu Guttenberg oder die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin hatten seitenweise von anderen Autoren abgeschrieben. Der Ex-Verteidigungsminister übertrug ganze Dossiers der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags und gab sie als seine eigene intellektuelle Leistung aus. Derart umfänglicher geistiger Diebstahl ist relativ selten in der Wissenschaft – auch deshalb, weil man ihm leicht auf die Schliche kommt.

PLAGIAT-VERDACHT
Wie Althusmanns Dissertation zustande kam

Bernd Althusmann ist kein zu Guttenberg. Seine Promotion ist frei von dreisten Übernahmen. An keiner Stelle seiner Dissertation schreibt der Doktorand – nach bisherigen Recherchen – aus anderen Werken wortwörtlich größere Passagen einfach ab. Diese Form des direkten Abkupferns stellt jedoch nur eine von vielen Spielarten des Plagiierens dar, eine besonders stümperhafte noch dazu. Daneben gibt es – wie auch der Fall des Europa-Abgeordneten Jorgo Chatzimarkakis (FDP) zeigt – eine Vielzahl von Techniken, fremde Gedanken als die eigenen erscheinen zu lassen. Dem Münchner Rechtsprofessor und Plagiatsexperten Volker Rieble zufolge handelt es sich hierbei um die »sehr viel häufigere Vorgehensweise«: den Leser nicht durch Weglassen von Quellenangaben zu täuschen, sondern diese Nachweise irreführend einzusetzen. Dabei verändert ein Autor Texte kosmetisch. Ebenso beliebt ist es, Fußnoten zu setzen, ohne dabei deutlich zu machen, wie viel man dem fremden Text wirklich schuldet.
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Norbert Lindenthal

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Sigmar Salzburg
21.03.2011 08.39
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Ämsige Ahnen

Die „Zeit“ widmet der dauerhaften Kultusministerin Doris Ahnen einen lobesvollen Artikel. Ausgespart wird dabei ihr emsiges Eintreten für die „Rechtschreibreform“, deren konfuse Simplifizierungen sie als Übungen zur Stärkung des Textverständnisses verkaufte:

Spiegel: Warum verzichtet die Reform auf die Feinheiten der Sprache?

Ahnen: Sie verzichtet nicht darauf. Noch einmal: Die Wörter stehen doch nicht allein da. Die Unterschiede sind auch hier durch den Kontext erkennbar. Und das erwarten wir von den Schülern. Wir wollen ihre Fähigkeit stärken, Texte zu verstehen. (Spiegel Nr. 48, 22.11.04)

DIE ZEIT, 17.3.2011 Nr. 12

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