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Norbert Schäbler
01.04.2004 16.58
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Detailliertes

Ein jeder hier weiß, daß der Teufel im Detail steckt, daß „ai“ zu den sog. Zwielauten gehört, und daß es von daher völlig unsinnig ist, das Wortbild „detailliert“ zu erfinden, denn, bei genauer Wortbildanalyse findet sich hinter dem Zwielaut eine echte Mitlautverdopplung.
Das darf doch wohl nicht sein!

Da möchte man den Wortklangphilosophen zurufen: „Phonetiker aller Länder vereinigt euch. Beseitigt aus der Schrift das, was sprechuntreu ist, und fangt bitte bei den größten Mißständen an, statt neue Missstände zu produzieren!“



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nos

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Norbert Schäbler
27.03.2004 17.36
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Kultur-Darwinismus

Die irrigste und deprimierendste wissenschaftliche Hypothese seit dem Beginn der Aufklärung ist die Unterstellung, daß sich aus der Vielzahl aller Meinungen und Gebräuche die je besten durchsetzen werden.


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nos

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margel
20.03.2004 19.48
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Das Wort zum Sonntag

„Dichten und! Denken“ – Wer sagt das mit unbezweifelbarer Berechtigung weitab von PISA? Natürlich eine Abdichtungs-Spezialfirma.

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Norbert Schäbler
20.03.2004 19.30
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Mehr kann auch weniger sein

Wenigschreiber sind – wie der Name schon andeutet – solche, die wenig schreiben.
Davon gibt es sehr viele in unserem Dichtervolk.
Traurig!

Allerdings meinen die Rechtschreibreformer, drauf und dran zu sein, diesen Zustand zu beheben, und sie haben wahrhaft schon etwas erreicht.
Tatsache nämlich ist, daß sämtliche Novizen der Schriftsprache künftig nahezu jedes „ß“ zu „ss“ auflösen müssen, z.B. in den gebräuchlichen Silben und Wörtern wie:
„miß-“, „daß“, „muß“ und „Kuß“, denn diese sind fortan darzustellen als:
„miss-“, „dass“, „muss“ und „Kuss“.
Jeder sieht ein, daß da im Handumdrehen mehr Buchstaben zusammenkommen, daß also aus dem Wenigschreiber postwendend ein Mehrschreiber wird.

Klarzustellen ist allerdings, daß ein „Mehrschreiber“ noch lange kein „Vielschreiber“ ist, auch wenn die normale Steigerungsform („viel, mehr, am meisten“) einen andersartigen Schluß zuzulassen scheint.

Scheinbar sind die Rechtschreibreformer recht kleingläubige Grammatiker.
Sie können lediglich einige (dem eigenen Stumpfsinn förderliche) Bibelstellen buchstabengetreu reproduzieren, und das berechtigt diese angeblichen Spezialisten offensichtlich dazu, anderer Leute Leben, Denken und Schreiben zurechtzuzimmern.


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nos

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Norbert Schäbler
20.03.2004 09.37
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ß-Erlebnis

Verlassen
Sich
Verlassen
Auf
Verlassen
Von
Verließ

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nos

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Norbert Schäbler
03.03.2004 16.14
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Von Kuscheltieren und Politikern

Wenn heutzutage ein Wolf inmitten der Gesellschaft lebt, dann ist der Schafspelz nicht weit.
Andernfalls müßte man ja von einem domestizierten Tier, einem wie auch immer gearteten „Hund“ reden.

Vgl.: http://www. google.de – Rahmenrichtlinien, hessische – S.2 ff – Nachruf auf Alfred Dregger.

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nos

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Sigmar Salzburg
23.02.2004 19.02
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http://www.schulrecht-sh.de/index.htm

Änderung des Schulgesetzes (§4) vom 29. Sept. 1999
(GVOBl. Schl.-H. S. 263): Die neue Rechtschreibung gilt nun auch in Schleswig-Holstein.

§ 4 Bildungs- und Erziehungsziele SchulG
[...]

(4) Die Schule soll die Offenheit des jungen Menschen gegenüber kultureller Vielfalt, den Willen zur Völkerverständigung und die Friedensfähigkeit fördern. Sie soll den jungen Menschen befähigen, die Bedeutung der Heimat und der besonderen Verantwortung und Verpflichtung Deutschlands in einem gemeinsamen Europa sowie die Bedeutung einer gerechteren Ordnung der Welt zu erfassen. Zum Bildungsauftrag der Schule gehört die Erziehung des jungen Menschen zur freien Selbstbestimmung in Achtung Andersdenkender,
[…]

(10) In den Schulen wird die allgemein übliche Rechtschreibung unterrichtet. Als allgemein üblich gilt die Rechtschreibung, wie sie in der Bevölkerung seit langem anerkannt ist und in der Mehrzahl der lieferbaren Bücher verwendet wird.

(10) Zur Erreichung der Bildungs- und Erziehungsziele sind behinderte Schülerinnen und Schüler besonders zu unterstützen.


[Anmerkung S.S.: Andersdenkende gibt es in der „neuen" Rechtschreibung nicht mehr, jedenfalls nicht im GROSSWÖRTERBUCH „Deutsche Rechtschreibung" (Trautwein) aus dem Compact Verlag München (2002), und der ähnlichen Ausgabe bei Buch+Zeit Verlag, Köln.]

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
20.02.2004 10.04
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TAZ

Zu taz v. 19.2.2004
„Weder Mafia noch Metternich“ von Rudolf Walther

TAZ
Was haben wir,
wenn Basisdemokraten Volksentscheide mißachten,
wenn Ökofreaks Genfraß-Buchstabensuppen löffeln,
wenn Antifaschisten orthographische ss-Aufmärsche bejubeln,
wenn gemäßigte Kleinschreiber unmäßig groß schreiben,
wenn Gottlose geil auf Zwangsmissionierungen sind,
wenn Fortschrittsfans „behänden“ Fußes rückwärts gehen,
wenn Toll-Collect-Kritiker im Tollpatsch-System schreiben,
wenn späte Hosenlatzmaler anstelle von Michelangelos Fresken
alte Eßzet übermalen, Satzglieder verstümmeln
und Klassiker zu Kleinduzern machen,
damit Kinderaugen nicht sehen, was einmal natürlich war –
was haben wir dann?
Die Törichtste Anpassung aller Zeiten:
TAZ.

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Sigmar Salzburg

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Norbert Schäbler
05.02.2004 16.31
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Alles ist Recht

„Demokratie ist die Herrschaft wissender Gebildeter und Mächtiger über das Stimmvieh, das von Cliquen mit veralteten Gesetzen, die niemals verfeinert wurden, regiert wird.“

Ausspruch des ehemaligen deutschen Außenministers Walther Rathenau (geb. 19.09.1867; am 24.06.1922 von Rechtsradikalen ermordet), der die Justiz als Machttyrannen brandmarkte.



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Sigmar Salzburg
04.02.2004 10.28
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... ein gewaltiges Stück Arbeit

Jetzt kommen also die Nachbesserungen. … Die Kritiker der Rechtschreibreform sollten aber nicht vergessen, dass ein gewaltiges Stück Arbeit geleistet wurde, und ein überfälliges dazu.“ (Gudrun Norbisrath in WAZ v. 3.2.04)

Gewiß, es ist ein gewaltiges Stück Arbeit für die Köpfe der „Reform“, das bornierte Verbot herkömmlicher Wörter wie „ratsuchend“ wieder aufzuheben, nachdem sie zehn Jahre vor ihrer offiziellen Einführung und fünf Jahre danach mit „Rat suchend“ auf dem falschen Dampfer waren.

Unintelligente Gehirne arbeiten nicht weniger, sondern mehr als intelligente, haben Hirnforscher festgestellt.

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Sigmar Salzburg

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Norbert Schäbler
13.01.2004 22.22
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Baby-lonien

Nein, es ist sind nicht die Kleinkinder gemeint. Nicht alles „greist“ um Nachkommenschaft.

Es geht vielmehr um den Turmbau, der irgendwo am Euphrat stattfand, dort, wo offensichtlich mehr als zwei Maurerpoliere das Sagen hatten, dort wo kein Kleinkind schrie, sondern wo sich Erwachsene in die Haare gerieten, und es geht mir um „seinerzeit“ –
als das Commonwealth of Nations noch gar nicht existierte.
Es geht um jenes Ereignis, das offensichtlich selbst den Bibelautoren eine Notiz wert war.

Eine Notiz war den Bibelautoren offensichtlich auch der Garten „Eden“ wert; im Gegensatz zum Hoch- ein Flachbau, ebenfalls ein modellhaftes Geistwesen, das wissenschaftlich zwischen Euphrat und Tigris anzusiedeln ist.

Ich frage mich angesichts des Symbolgehaltes benannter Fakten (hoch oder flach ist mir völlig egal) ob Turm oder Garten nicht irgendwo in der Nachbarschaft setzbar wären.

Könnte ja durchaus „Babilonien“ genannt werden.



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nos

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Monika Grunert
10.01.2004 21.00
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Echt oder Satire?

Ist ersteres der Fall, ist der Inhalt der Form durchaus ebenbürtig.
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m.g.

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Sigmar Salzburg
10.01.2004 08.26
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Der Allgemeine Presse-Dienst meldet

Nach Meinung des amerikanischen Präsidenten sollte Krieg führenden Staaten vorbehalten bleiben, ob sie sich an das Völkerrecht halten oder nicht. Zurzeit habe man Abscheu erregende Mordtaten Saddams zu verfolgen. Die Welt werde bald Zeuge sein, wie viel Massenvernichtungsgerät im Irak gefunden werde. Zuvor hätten die Truppen dort aber noch Zeit raubend der Bandentätigkeit nachzugehen. Im Übrigen hätten sie auch Not leidenden Irakern zu helfen. Schließlich widersprach der Präsident Berichten, nach denen die amerikanische Verwaltung nur schlecht gemacht werde. (apd)

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Sigmar Salzburg

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Norbert Schäbler
30.12.2003 20.41
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"Verloren" "gegangener" "Wunsch" "-" "Zettel"

Bitte liebes Christkind,
gib mir doch bitte wieder das bißchen Selbstständigkeit, das ich hatte, bevor man mir erzählte, daß es Dich gibt.
Vielleicht hast Du ja auch Zeit, mich irgend wann im Verlauf des nächsten Jahres Termin unabhängig zu heiligen – an „Heiligabend“ bzw. am „Heilig Abend“ bist Du ja eh so gestreßt.

PS: Und grüße mir am 24. 12. des nächsten Jahres ganz besonders: die KMK, die Hohen und/oder Weißen Häuser, das rote Kreuz und den schwarzen Peter!



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nos

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Norbert Schäbler
27.12.2003 23.54
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Wesentlichkeit

Ich betreue derzeit einen Sterbenden. Seine leibliche Mutter meint, daß er sich rasieren müsse.

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