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Fritz Koch
23.08.2004 09.07
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Wirklichkeitsnähere Namen für den KuMi-Rat:

Rat für neue deutsche Rechtschreibung,
Rat für deutsche Schulschreibung,
Rat für deutsche Schul- und Amtsschreibung,
Rat für deutsche KuMi-Schreibung,
Rat für deutsche Minderheitsschreibung,
fortsetzbar.

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Sigmar Salzburg
23.08.2004 05.08
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Wenn das man gut geht …

Wenn jetzt der Name „Rat für deutsche Rechtschreibung“ belegt ist, dann kann der ähnlich beabsichtigte Sprachrat der Kultusminister doch wohl nur noch
„Unrat für deutsche Rechtschreibung“
heißen.

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Sigmar Salzburg

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Detlef Lindenthal
16.08.2004 05.03
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Leererjubel

Das Doping-Prüfergebnis ist dann aber auch das einzige Positive an Heyse. Der Gentest (ob der Losgelaufene und der Angekommene selb sind) ist nicht positiv: Wenn das Rennen gerade erst losgegangen ist und das Hauptfeld sich noch mit den Einzelprüfungen müht, wird ein Heyse-Exemplar schon als Sieger durchs Ziel getragen.
Aber das Publikum (700.000 Briefkasten-, Müllkasten- und Maßkrugleerer) jubelt gemäß den vermeinten Anstandsregeln und verzichtet darauf, sich von den Linienrichtern spannende, unolympische Geschichten erzählen zu lassen.
Und das Volk daheim schaltet immer nur den einen Sender an, den alle anschalten, wo die Linienrichter- und Gentestergeschichten immer von ganz viel Jubel und dummen Interviews unterbrochen werden. – 12 Millionen jugendliche Mitglieder der rund 10.000 Heyse-Fänclubs hätten, so heißt es, keinerlei Schwierigkeiten mit dieser Art der Berichterstattung.
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Detlef Lindenthal

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Norbert Schäbler
15.08.2004 23.24
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Olympische Randnotiz

Während „Olympia“ an ihren Ausgangsort zurückgekehrt ist, Athen bis Ende August die Welt in Atem halten wird, ist man in Deutschland mit Skandalen und Sommerlöchern beschäftigt.

Daselbst wird gemunkelt, daß man einem gewissen Adelung das Startrecht für den Wettbewerb „der Schnellsten aller Schnellen“ verweigert habe, obwohl dessen nationaler Konkurrent Heyse im Laufe der Qualifikation nachweislich in beiden Dopingproben positiv abgeschnitten habe und zudem im Wettkampf hinter Adelung lediglich Zweiter geworden sei.

„Heyse“, so hieß es, sei der Favorit der KMK, und Kanzler Schröder habe dessen Start mit dem Wort „basta“ abgesegnet.


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nos

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Elke Philburn
11.08.2004 09.24
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Zitat:
Eine weitere Operation, die die volle Gehfähigkeit des Kindes wiederherstellen würde, lehnt die Kommission ab.

Außerdem hat sich das Kind auf seinen schiefen Gang längst eingestellt und hat überhaupt keine Probleme mehr damit. Eine Änderung würde jetzt nur Verwirrung stiften.
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http://www.vrs-ev.de/

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Sigmar Salzburg
11.08.2004 08.44
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Persiflage auf die Schieflage

Magdeburg/MZ. Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) hat bekräftigt, dass er gegen die Rücknahme der umstrittenen Rechtschreibreform ist. Sie soll am 1. August 2005 endgültig in Kraft treten. Zwar sei die Reform ein Fehler gewesen, doch werde durch einen erneuten staatlichen Eingriff die Sprache nicht verbessert, sagte Olbertz …. „Die Reform war ein Fehler“, sagt Olbertz. Das habe man auch in der Kultusministerkonferenz eingesehen. Aber diese Erkenntnis könne nun allenfalls zu einem „Nie wieder!“ führen – also zu dem Schluss, einen solchen staatlichen Eingriff in die Muttersprache, ein „lebendiges Gebilde“, nicht noch einmal vorzunehmen. (Mitteldeutsche Zeitung 11.6.04)

Bei einem Kind soll am Bein ein kleiner Eingriff vorgenommen werden. Die Eltern werden darüber aufgeklärt, daß es auch „schief gehen“ kann. Da die Operation tatsächlich „schief geht“, muß das Kind hinterher „schief gehen“. Die Ärztekommission stellt einen Kunstfehler fest, sagt aber: „Diese Erkenntnis könne nun allenfalls zu einem ‚Nie wieder!’ führen – also zu dem Schluss, einen solchen Eingriff nicht noch einmal vorzunehmen.“ Eine weitere Operation, die die volle Gehfähigkeit des Kindes wiederherstellen würde, lehnt die Kommission ab.

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
15.06.2004 23.03
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Es lebe das Ministerium für komische Schreibungen!

Vor Jahren erfand die Monty-Python-Truppe ein „Ministerium für komische Gangarten“ (Ministry of Silly Walks)
In Deutschland haben sich die Kultusministerien zu „Ministerien für komische Schreibungen“ entwickelt.

Die neuen Regeln haben immer wieder Spott ermöglicht.
Im letzten Jahr lief bei den Kieler Nachrichten ein Sprüchewettbewerb „Ich lebe/arbeite gern in Kiel …“.
Unter Ausnutzung der neuen volli-diotischen Getrenntschreibungen kam ich auf folgende Vorschläge:

„Ich wohne gerne in Kiel,
denn hier habe ich Zeit
raubende Mitmenschen kennen_zu_lernen.“

Bernd Bruch zzt. JVA Kiel

„Ich spiele gern in Kiel,
denn dort habe ich Musik
liebende Paare zu verkuppeln.“

Frustus Janz, Bar-Pianist

„Ich regiere gern in Kiel,
denn ich wünsche Schwindel
erregende Reformen durchzuboxen.“

Bildungsministerin, zzt. ss-Vollzugsanstalt

„Ich zahle gerne in Kiel,
denn hier habe ich Not
leidende Politiker zu versorgen.“

Steuerzahler, zzt. Pleite gehend

„Ich kassiere gerne in Kiel,
denn dort weiß ich Kosten
sparende Bürger tief_greifend zu entlasten.“

Finanzminister, zzt. Rat suchend

„Ich wohne gerne in Kiel,
denn hier habe ich Raum
sparende Lösungen für mein Wohnproblem zu suchen.“

Sozialhilfeempfänger, zzt. auf einer Bank tätig

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
07.06.2004 10.45
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Der Augstsche katastrofische Imperatif

„Reformiere nur nach derjenigen Maxime, durch die du erreichen kannst, dass die dümmste Schreibung allgemeine Regel wird.“

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Sigmar Salzburg

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Norbert Schäbler
04.06.2004 08.22
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Die Kultusministerkonferenz ist ...

... wie eine auf Lebenszeit verbeamtete Putzkolonne. Sie wird weiterbezahlt, auch wenn sie den Dreck liegenläßt.

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nos

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Norbert Schäbler
31.05.2004 15.21
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Wortstämme(n)

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen in Erfahrung gebracht wurde, hat das Nationale Olympische Komitee zusätzlich zu seiner Bewerbung um die Ausführung der Olympischen Spiele im Jahre 2012 in Leipzig auch die Einführung einer weiteren Sportart beantragt: das „Wortstemmen“.

Man sei sich innerhalb der Kommission „im Klaren“ gewesen – so die Verlautbarung – daß Wörter auch in internationalen Sprachen vorkämen; daß zudem Wortstämme schwer zu heben seien und insofern einen „hoch gradigen“ Anforderungscharakter an die Athleten darstellten
Uneinigkeit – so hieß es – sei allerdings in der zuständigen Kommission über die richtige Schreibung der neuen Disziplin entstanden, da man sich nicht klar darüber geworden sei, ob es sich dabei um eine Wortgruppe oder eine Zusammensetzung, zudem eine E- oder Ä-Zuordnung handele. Man habe somit zwischen sechs verschiedenen Schreibweisen geschwankt, zumal auch der Bindestrich zur Diskussion stand.

Das letztlich habe das Scheitern der „gesammten“ Bewerbung zur Folge gehabt.



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nos

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Sigmar Salzburg
20.05.2004 06.10
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Absurde Reformschreibung

Der Selbstmordattentäter sprengte sich in die Luft.
In der Nähe wurde noch eine Hand voll Sprengstoff gefunden.
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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
12.05.2004 03.43
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Rechtschreibreform – eine Kunst?

Interdisziplinäre Wochen der Muthesius-Hochschule: „Kunst und Wissenschaft“

Drei Tage lang hat man auf Einladung des Forums der Muthesius-Hochschule über das prekäre Verhältnis von „Kunst und Wissenschaft“ nachgedacht. Ein Dialog zweier Disziplinen, die sich gegenüberstehen wie bei einer feindlichen Übernahme.
[…]

Dieter Mersch, scheidender Forums-Intendant, bringt es auf den Punkt: „Bedeutung ist nicht berechenbar. Und alles, was berechenbar ist, hat keine Bedeutung.“ Rumms! Das steht im Raum, stinkt zum Himmel der Wissenschaften, in dem Kant einst Moral wie präzises Wissen vermutete. Wie die Installation Cloaca des belgischen Künstlers Wim Delvoye. Der Potsdamer Kunsthistoriker Peter Bexte widmet ihr einen ironisch kurzweiligen Vortrag namens Kot d'Azur. Delvoyes Maschine verwandelt mittels Bioreaktoren Nahrung in „naturidentischen Kot“ und rekuriert damit sowohl auf die cartesianische Fantasie, dass sich die Welt rein mechanistisch erklären ließe, wie auf die anarchische Anti-Kunst des Wiener Aktionismus. Die Kunst besteht bei Delvoye darin, auf wissenschaftlich motiviertem Wege „Scheiße“ zu erzeugen.

Jörg Meyer /Kieler Nachrichten 10.05.2004

NB: auch Wiener Aktionismus: sogenannte „3. Wiener Gespräche zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung“ 1994

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Sigmar Salzburg

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Norbert Schäbler
05.04.2004 10.42
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Ein Halleluja auf die E-Maus

Jetzt wird es wirklich vorösterlich, denn überall im Land kündet man davon, daß die „Sprache lebt“. Es sei eine Freude, ihr beim Arbeiten zuzusehen.

Ob man der Sprache beim Arbeiten helfen kann?
Jedenfalls bleibe ich weiter bei den Jüngern und fahre kurz nach Ostern gemeinsam mit denen nach „E-
Maus“, um das dortige Ortsschild auszuwechseln.


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nos

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Sigmar Salzburg
04.04.2004 13.54
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Große Benimm-Show

Thomas Gottschalk
am 3.4.04 im ZDF

Frage und Auflösung:

Frage 9 von 32 – Kategorie: Beruf
Beim Betriebsfest hat Ihnen Ihr völlig betrunkener Chef das „Du“ angeboten. Wie begrüßen Sie ihn am nächsten Morgen?

Ich klopfe ihm mit einem lockeren „Hallo Fritz“ auf die Schulter!
Ich tue so als wäre nichts geschehen und sage einfach „Guten Morgen“!
Ich spreche ihn vorsichtig an und frage „Du, gilt das ´Du´ noch“?
Ich gehe freundschaftlich auf ihn zu und sage „Und? Kopfschmerzen?“

Natürlich mit einem einfachen und höflichen „Guten Morgen!“ Dann erst mal abwarten, wie er sich verhält. Bleibt er beim vorher gebräuchlichen „Sie“, die „Duz-Arie“ vom Vorabend einfach kommentarlos vergessen.


Dazu ein weiterer Vorschlag für die nächste Show:

Die Kultusminister haben kürzlich durch Erlaß das großgeschriebene „Du“ in Briefen zum Rechtschreibfehler erklärt. Sie schreiben nun einen Brief an einen Freund. Was machen Sie?

Ich tue so, als wäre nichts geschehen und schreibe weiter „Du“.
Ich schreibe kommentarlos „du“, denn Rechtschreibfehler vermeide ich.
Ich schreibe „du“ und entschuldige mich: Ich halte mich nur an Gesetze und Vorschriften.
Ich meide die Anrede und frage vorsichtig, ob wir zum kleinen „du“ übergehen wollen.

Weitere Vorschläge?

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Sigmar Salzburg

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gestur
01.04.2004 17.52
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Fremdsprachige Laute

Ich möchte noch einen draufsetzen:
Beim Eindeutschen von Fremdwörtern sollten diese vielen merkwürdigen „j“-Laute auch wirklich durch „j“ ersetzt werden: Majorka, Emalje, Jnocki, detajieren, usw. Fremdwörter, die nicht den deutschen Lautgesetzen entsprechen, sind zu „teutonisien“.

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