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Facharbeitschreiber
20.02.2005 11.28
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An Fritz Koch

Vielen Dank Herr Fritz Koch.

Ausserdem spreche ich drei Sprachen mehr oder weniger fließend (Spanisch, Englisch, Deutsch). Und da verwirrt man sich schon öfter mit der Zeichensetzung etc.
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Facharbeitschreiber

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Fritz Koch
20.02.2005 11.25
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Daß Deutschlerner zunächst die Kommasetzung ihrer zuerst gelernten Sprache beibehalten,

kann man oft beobachten, auch bei fertigen Akademikern. Da sollte man tolerant sein. Es gibt sich mit der Zeit.

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Facharbeitschreiber
20.02.2005 11.14
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Antwort an Ursular Morin

Hallo Ursula Morin!

Der Grund warum ich so viele Grammatik bzw. ss/ß und Zeichenfehler habe hat absolut nichts mit der neuen Rechtschreibreform zu tun. Der Grund ist ganz einfach. Wegen des Jobs von meinem Vater habe ich sechs Jahre im Ausland verbracht. Deutsch konnte ich nur Abends mit meinem Vater reden wenn er von der Arbeit kam. Meine Mutter ist keine Deutsche. Und da ich auf einer internationalen Schule war, wo man nur englisch spricht, hatte ich also nur minimale Gelegenheiten deutsch zu lesen oder gar zu schreiben.

Ich bin jetzt seit einem guten Jahr hier, habe meine Versetzung ins Abi geschafft, und hoffe mit einem guten durchschnitt mein Abitur zu schaffen. Ich hoffe also, dass sie VerständniS haben wenn ich mal ein Paar Fehler habe.

Und was Herrn glasreiniger betrifft. Ich hatte mir eigentlich mit meinen Fragen in diesem Forum keine Kritik gewünscht sondern nur Hilfe. Ich sehe aber, dass sie mich bis jetzt nur kritisiert haben und sogar vom DER SPIEGEL nichts halten. Das ist mir egal, jeder hat seinen eigenen Geschmack. Aber dass man einen Prof. Marx zitiert ohne zu wissen ob er ein Reformgegner ist oder sich neutral verhält, so nach dem Motto: ja Facharbeitschreiber was du da schreibst ist Unfug, und mich dann wegschickt um bei Google herauszufinden wer das ist, finde ich Unangemessen.

Danke
__________________
Facharbeitschreiber

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Ursula Morin
19.02.2005 21.42
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Tip für den Facharbeitschreiber

Noch einige Tips von jemand, der daran leidet, daß ihm Schreibfehler direkt „ins Auge springen“.

Ich weiß ja nicht, ob so etwas überhaupt noch eine Rolle spielt, würde aber doch empfehlen „Ergebnis“ und „Verständnis“ zu schreiben („Ergebniss“ und „Verständniss“ wie in Ihrem Kommentar sind übrigens herrliche Beispiele für die Steigerung der Fehler mit der neuen ss-Schreibung, die von Prof. Marx auch bestätigt wurde. Frau Ahnen würde so etwas natürlich nie zugeben).

Auch einige Kommas würden der Lesbarkeit nicht schaden (man kann Kommas zwar weglassen, muß aber nicht – da sollte man doch etwas an den Leser denken.) Auch gibt es da Strichpunkt, Doppelpunkt und Gedankenstrich, mit denen man einen Text schön für die Augen des Lesers herrichten kann. Ich nehme doch an, Sie wollen gelesen werden?

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glasreiniger
19.02.2005 19.52
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Re: ... kleine Rücknahme beim Spiegel

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
Es wäre erfreulich, wenn es so wäre. Abgesehen von der einen Ausgabe findet man aber bei Spiegel-Online genügend Beispiele für veraltete „neue“ Rechtschreibung.[/url]


Ach, der SpOn. Im Bericht über die Krise bei Borussia Dortmund fand ich „Existenz bedrohend“ und „existenzbedrohend“ in zwei direkt aufeinander folgenden Zeilen. Man sollte eigentlich nur die Printausgabe in dieser Hinsicht diskutieren. Kann ich aber nicht, da ich den Spiegel nicht kaufe – schon gar nicht nach der Klamotte um die angebliche Rückkehr.

Es ist aber schon erstaunlich, daß die Autorität von Aust im eigenen Haus offenbar nicht ausreicht, um wenigstens den gröbsten Unfug (im SpOn) einzudämmen.

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Sigmar Salzburg
19.02.2005 19.35
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... kleine Rücknahme beim Spiegel

Es wäre erfreulich, wenn es so wäre. Abgesehen von der einen Ausgabe findet man aber bei Spiegel-Online genügend Beispiele für veraltete „neue“ Rechtschreibung. Vielleicht ist aber nur die Software nicht lernfähig genug – ein Elend, das uns bei halber Rücknahme der „Reform“ wohl noch lange belästigen wird. Beispiele von heute:

Eine Türkin, die sich von ihrer Familie losgesagt hatte, wurde in Berlin auf offener Straße erschossen. Die Ermittler befürchten einen so genannten Ehrenmord.

Sollte sich der Verdacht der Ermittler auf einen so genannten Ehrenmord bestätigen – der Fall von Hatin Sürücü wäre nicht der erste in Deutschland, wohl aber einer der brutalsten in jüngster Zeit.

„Der Rektor hat das alles viel zu Ernst genommen“, sagt Schulsprecherin Damla Y.

Auf dem Schulhof sind nur wenige Mädchen mit Kopftuch zu sehen. Doch wer im Sommer mit einem kurzen Rock zur Schule komme, erzählt Eve K., werde schon mal als „Schlampe“ beschimpft – von Kopftuch tragendenMädchen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,342484,00.html


Ausgelöst wurde die Aktion am Vortag durch eine von der britischen Lebensmittelbehörde FSA ausgegebene Warnung vor einem Krebs erregenden Farbstoff in 359 unterschiedlichen Produkten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,342568,00.html

Doch jetzt haben Wissenschaftler stromsparende Roboter entwickelt, die wie Kinder laufen lernen und den menschlichen Gang elegant nachahmen.

Ihr Vorbild sind so genannte „passiv-dynamische“ Roboter. Was zunächst widersprüchlich klingt, beruht auf einem einfachen Prinzip.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,342356,00.html


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Sigmar Salzburg

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glasreiniger
19.02.2005 19.26
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Re: Danke für die Antwort

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Facharbeitschreiber
Bitte seien sie mir nicht böse wenn ich ihnen diese Frage stelle aber, wer ist Prof. Marx? Ist er ein Kritiker der Reform oder hat er eine neutrale Haltung zur Diskussion?

Meine Facharbeit konzentriert sich nämlich mehr auf die öffentliche Diskussion als auf die Rechtschreibreform selbst. Ich muss deshalb wissen wie glaubwürdig die Verfasser solcher Ergebnisse sind und welche ihre Intentionen sind.

Und alles wird mit Beispielen und Fakten gerechtfertigt.


betr. Prof. Marx: Weiß ich das, was Sie fragen?
Mit Google und den Stichwörtern „Marx“ und „Rechtschreibung“ finden Sie bestimmt mehr, als ich weiß.

Sollten Sie auf Fakten treffen, die von Seiten der „Reform“-Betreiber vorgebracht werden, lassen Sie es uns wissen. Ich meine faktische Fakten, also solche, die gegebenenfalls auch nachprüfbar sind.

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Facharbeitschreiber
19.02.2005 19.12
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Danke für die Antwort

Vielen Dank für ihre antwort glasreiniger.

Zum Glück wurde meine Antwort von ihnen beantwortet da sie ja mit Statistiken viel zu tun haben und auch eine Ahnung davon haben wie man mit ihnen umgeht.

Sie haben in ihrer Antwort erwähnt, dass Prof. Marx festgestellt hat die Heyse-Regel führe zu einer Steigerung der Fehler im Bereich der ss/ß-Schreibung. Bitte seien sie mir nicht böse wenn ich ihnen diese Frage stelle aber, wer ist Prof. Marx? Ist er ein Kritiker der Reform oder hat er eine neutrale Haltung zur Diskussion? Meine Facharbeit konzentriert sich nämlich mehr auf die öffentliche Diskussion als auf die Rechtschreibreform selbst. Ich muss deshalb wissen wie glaubwürdig die Verfasser solcher Ergebnisse sind und welche ihre Intentionen sind.

Ich habe nämlich gelesen, dass besonders prominente Schriftsteller gegen die Reform sind. Marcel Reich-Ranicki z.B. sagt man muss „Korrekturen“ durchführen umd die Reform zu verbessern da es für eine totale Abschaffung „schon zu spät“ ist. Reich-Ranicki ist aber ein deutlicher Reformgegner von dem man sehr unwarscheinlich positive Kommentare über die Reform erwarten wird. Er hat die Rechtschreibreform eher als Grund für eine Kluft bezeichnet. Die Kluft zwischen den Schriftstellern die mit der Reform einer anderen Rechtschreibung nachgehen würdeb als die Schüler in ihren Schulen.

Doris Ahnen, Präsidentin der Kultusministerkonferenz, hat in einem Gespräch mit DER SPIEGEL Verständniss für die Positionen der Schriftsteller gezeigt. Im Gespräch sagte sie nämlich, dass „Schriftsteller ein ganz besonderes Verhältnis zu Sprache haben (...) Diese Perfektion im Umgang mit der Sprache werden aber die allermeisten von uns nicht erreichen.“ Ich finde diesen Kommentar sehr gut denn es zeigt wieso die Schriftsteller gegen die Reform sind und wieso die Reform ist wie sie ist.

Das mit dem „Statistiken rumwerfen“ meinte ich also jetzt auch auf die Diskussion im Allgemeinen bezogen. Die eine Seite wirft der Anderen was vor während die Andere sich wehrt. Und alles wird mit Beispielen und Fakten gerechtfertigt.

Ich wollte auch zu ihrer Aussage bezüglich den „guten Namen aufs Spiel setzten“ (z.T. auf die Kultusminister bezogen) Stellung nehmen. Ich finde ihre Aussage stimmt. Hätten die Rechtschreibreformer nämlich eine extreme, tiefgreifende Reform durchgezwungen, d.h. abschaffung der Großschreibung etc., dann wären sie aus dem Amt gejagt worden. Die Bevölkerung hätte das nicht akzeptiert. Glauben sie daher nicht das die jetzigen Probleme also ein Resultat aus der nicht-ganz-vollendeten Rechtschreibreform ist, da die Politiker um ihren Namen fürchten müssen?





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Facharbeitschreiber

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Thies
19.02.2005 17.04
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glasreiniger
19.02.2005 16.56
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Re: HILFEE!!

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Facharbeitschreiber
habe ich den Eindruck, dass in der aktuellen Diskussion die Reformgegner und Reformbefürworter sich gegenseitig nur mit Statistiken bewerfen und sich gegenseitig Fehler vorwerfen. Diese Webseite z.B. hat unter dem Link „Willkommen“ eine Graphik die zeigt, dass die Mehrheit der Bundesbürger über 16 Jahren GEGEN die Reform sind. Wenn ich aber andere Informationsquellen lese die z.B. von Kultusministerinnen/n stammen, dann haben die auch Statisktiken und Graphiken die zeigen, dass die meisten Schüler und Lehrer mit der Rechtschreibreform zufrieden sind. Was ich also wissen will, damit meine Facharbeit auch verständlich bleibt, ist: WER HAT JETZT RECHT?! WELCHE STATISTIKEN SIND DIE RICHTIGEN?!

Das ist eine Frage mit weitreichenden Implikationen. Als beruflich mit Statistik befaßter Wissenschaftler muß ich zunächst einmal darauf hinweisen, daß Statistik als solche nur etwas über Eigenschaften von Meßwerten sagen kann. Die Bedingungen, wie diese erhoben wurden, liegen außerhalb.

Wenn man z.B. eine Umfrage über die Beliebheit von Pest und Cholera macht, kann man sehr leicht zum Schluß kommen, Pest sei beliebt. Man braucht nur nicht nach der Alternative „Gesundheit“ zu fragen.

Churchill (?) wies darauf hin, daß man nur Statistiken glauben darf, die man selbst gefälscht hat. Nun ist die Stelle, an der ein wenig Nachdenken hilft: Wer hat ein Interesse daran, zu fälschen, der Kultusminister oder ein Meinungsforschungsinstitut, das seinen guten Namen aufs Spiel setzt, wenn ihm grobe Manipulationen vorgeworfen werden können?

Im übrigen glaube ich, daß der Eindruck, die eine oder andere Seite würfe mit Statistiken um sich, schlichtweg nicht zutrifft. Das vorherrschende Merkmal dieser „Reform“ ist, daß jede empirische Untersuchung des Nutzens und der Akzeptanz wohlweislich unterlassen wurde. Mir ist nur eine Arbeit in diesem Sinn bekannt, die von Prof. Marx. Wenn ich das Ergebnis richtig verstehe, stellt er fest, daß im Bereich der ss/ß-Schreibung mehr und neuartige Fehler seit der Einführung der Heyse-Regel auftreten.

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Facharbeitschreiber
19.02.2005 16.19
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HILFEE!!

hallo leute!

ich schreibe gerade meine Facharbeit für Deutsch. Mein Thema handelt über die öffenltiche Diskussion der Rechtschreibreform. Ich habe inzwischen unendlich viel Information gefunden aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass in der aktuellen Diskussion die Reformgegner und Reformbefürworter sich gegenseitig nur mit Statistiken bewerfen und sich gegenseitig Fehler vorwerfen. Diese Webseite z.B. hat unter dem Link „Willkommen“ eine Graphik die zeigt, dass die Mehrheit der Bundesbürger über 16 Jahren GEGEN die Reform sind. Wenn ich aber andere Informationsquellen lese die z.B. von Kultusministerinnen/n stammen, dann haben die auch Statisktiken und Graphiken die zeigen, dass die meisten Schüler und Lehrer mit der Rechtschreibreform zufrieden sind. Was ich also wissen will, damit meine Facharbeit auch verständlich bleibt, ist: WER HAT JETZT RECHT?! WELCHE STATISTIKEN SIND DIE RICHTIGEN?! WIESO GIBT ES KEINE EINHEITLICHEN STATISTIKEN DAMIT MAN EIN KLARES ERGEBNISS HAT?! WIESO GIBT ES KEINE SUPER STATISTIK DIE ZEIGT WER JETZT – OB DIE REFORMGEGNER ODER DIE REFORMBEFÜRWORTER – IN DER ÜBERZAHL IST?!

BITTE HELFT MIR! Ich weiss nicht wie ich eine Facharbeit schreiben soll wenn ich keine klaren Ergebnisse vor mir liegen habe!
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Facharbeitschreiber

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Matthias Dräger
19.02.2005 14.35
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Besetzter „Rat“

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Karsten Bolz
Das ist schließlich das, was alle tun, die so tun, als schrieben sie „reformiert“. Nichts da! Die Heysesche s-Schreibung gehört als erstes vom Tisch, der Rest renkt sich von selbst wieder ein, weil den eh' keiner beherrscht! Kreuzherrgottverdammichnochmal, wann regnet es beim Spiegel endlich mal Hirn?

Sehr geehrter Herr Bolz,
Zustimmung, auf der ganzen Linie! Allerdings ist eine derartige Erkenntnis, die Heysesche s-Schreibung als erstes abzuräumen – wie von Ihnen bereits eingefordert – eher außerhalb des Rates zu erwarten, der Rat selbst ist längst „besetzt“.

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Karsten Bolz
19.02.2005 12.39
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Neue RSR-Variante im Spiegel

Aus dem FAZ-Forum:

Heute, am Samstag, schreibt die SZ:

"...Der Spiegel ist in jüngster Zeit, offensichtlich auf Grundlage des neuen „Duden“, dazu übergegangen, in jedem Fall, in dem die neue Rechtschreibung die alte als „Variante“ zulässt, diese auch zu benutzen. Die Zeitschrift schreibt also wieder „sogenannt“ und „eisenverarbeitend“. Mit Ausnahme des „ss“ wird über lange Texte hinweg eine Angleichung an die Orthografie vor der Reform erreicht. THOMAS STEINFELD“

Das ist ein Hoffnungsschimmer!

Karl-Heinz Isleif

Mein Kommentar dazu:
Das sehe ich nun wiederum nicht als „Hoffnungsschimmer“. Das ist schließlich das, was alle tun, die so tun, als schrieben sie „reformiert“. Nichts da! Die Heysesche s-Schreibung gehört als erstes vom Tisch, der Rest renkt sich von selbst wieder ein, weil den eh' keiner beherrscht! Kreuzherrgottverdammichnochmal, wann regnet es beim Spiegel endlich mal Hirn?
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Karsten Bolz

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Karsten Bolz
21.11.2004 19.24
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Leserbrief zum Ahnen-Interview 22.11.04

Man muß schon zu den hartgesottenen Ahnen-Protagonisten gehören, um in diesem Interview Originalität und Witz zu entdecken. Nicht nur, daß sich Frau Ahnen bereits bei der Frage, ob denn die Sprache durch die Reform zerstört worden sein, selbst widerspricht.

Dem Argument der gestiegenen Fehlerzahlen in den Schulen (1200 untersuchte Diktate vor und nach Einführung der Reform), entgegnet sie mit einem vagen Verweis auf eine Studie aus Österreich, deren Inhalt sie offensichtlich nicht kennt. An dieser Untersuchung aus 1996/97 nahmen genau 27 Schülerinnen eines Wiener Gymnasiums teil, die allesamt seit 1995/96 in Reformorthographie unterrichtet worden waren. Alle 27 Mädchen gehörten zur gleichen Klasse desselben Jahrgangs derselben Lehrerin, welche gleichzeitig die Autorin der Studie ist. Alle Mädchen genossen in der Zeit, in der sie von der Lehrerin gemeinsam unterrichtet wurden, denselben Unterricht. Wen wundert das Ergebnis einer solchen Studie?

Inhaltlich kann Frau Ahnen zur Reform natürlich nichts sagen, betet dafür aber brav die bekannten Märchen herunter: weniger Regeln, einfachere Kommasetzung, Akzeptanz an den Schulen. Den konkreten Feststellungen und Fragen der Redakteure weicht sie unter Nennung von Allgemeinplätzen tunlichst aus, um aber dann doch noch einen draufzusetzen: Nicht einfacher sei die Rechtschreibung geworden, dafür aber einfacher vermittelbar. War nicht eine leichtere Erlernbarkeit der Rechtschreibung das ursprüngliche Ziel gewesen? Klarer läßt sich das Scheitern des Unternehmens RSR nicht darstellen!

Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung zeigt sich die KMK-Präsidentin hilfloser als je zuvor. So klammert sie sich an den vorgesehenen „Rat für deutsche Rechtschreibung“, der es richten soll, es aber nicht kann und nicht wird. Das Ergebnis der Arbeit dieser Institution steht bereits jetzt fest, da im wesentlichen KMK-treue Verbandsfunktionäre die Arbeit der Zwischenstaatlichen Kommission auf der Basis des „amtlichen Regelwerks“ unter Einbeziehung der bereits gefaßten Änderungsbeschlüsse fortschreiben sollen. Den gesamten zweiten Teil des Interviews kann man in einem Satz zusammenfassen: „Der Murks geht weiter.“ Der SPIEGEL täte ein gutes Werk zur Sache, käme er aufgrund dieses Interviews zur Einsicht und bliese die Rechtschreibreform für sich ab.

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Karsten Bolz

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Norbert Lindenthal
11.10.2004 08.08
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Spiegel

11.10.2004

„rub“ meldet, dass der Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Klaus Reichert die übermäßige Größe der geplanten Kommission zur Rechtschreibreform kritisiert.

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