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Theodor Ickler
09.07.2000 22.00
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So weit, so gut

Die Schreibweise „es ist so weit“ ist selbstverständlich richtig. Der Duden forderte bisher in diesem Fall „soweit“, was ebenfalls richtig ist, weil es eben mehr oder weniger üblich ist. Aber auch die Getrenntschreibung kommt sehr oft vor und entspricht den Regeln der Grammatik. Aus dem Artikel „soweit“ im Duden und dem entsprechenden längeren Beitrag in Bd. 9 („Richtiges und gutes Deutsch“) wird niemand klug („Es ist soweit, daß wir heizen müssen“, aber: „Es ist so spät, daß wir heizen müssen“ – wer kann das verstehen?). Es war ein typischer Dudenfehler, hier Einzelwortschreibungen dogmatisch festlegen zu wollen. Das geben die Dudenredakteure übrigens bereitwillig zu. Der Dudenchef sagt einmal zu mir, daß man manches gern geändert hätte, aber man habe sich in einem „goldenen Käfig“ befunden – golden zwar, aber eben doch ein Käfig. Übrigens findet man zu „soweit“ alles Nähere dann in meinem Wörterbuch.



Theodor Ickler
Ringstr. 46, D-91080 Spardorf

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Gast
09.07.2000 22.00
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Brauser

Eindeutschen ist eine schwere Sache. Am einfachsten ist es oft, das fremde Wort entsprechend seines Lautwertes – entschuldigen Sie den laienhaften Ausdruck – wiederzugeben. Besonders einfach ist es, wenn den fremden Lauten schon deutsche Silben oder Wörter entsprechen. Darin kann aber auch eine Schwierigkeit liegen, denn die deutschen Wörter haben schon eine Bedeutung, die mit der des eingedeutschten Wortes in der Regel nicht übereinstimmt. Was tun? Im Falle des Wortes Brauser schlage ich vor, den deutsche Wörtern das „Brausen“ (des Windes z. B.) und „brausen“ (duschen) noch eine dritte Bedeutung hinzuzufügen: brausen als (schnelles) Blättern in einem elektronischen Dokument. In manchen Gegenden hat brausen schon jetzt die Nebenbedeutung „schnell fahren“: „Er braust mit dem Auto“. Würde es schaden, wenn es auch noch die Zusatzbedeutung „elektronisches (schnelles) Blättern“ bekäme?



Sauer
Angerlohstr. 5, 80997 München

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jwklueh
09.07.2000 22.00
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Brauser

Wenn es im Internet nur immer brausen würde, könnte man diesem Vorschlag
zustimmen. Doch meistens weht hier doch nur ein laues Lüftchen.



Juergen Klueh

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anonymer Gast
09.07.2000 22.00
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Ahnungslos

Wer hat noch weniger Ahnung von Grammatik, Etymologie und Orthographie als ein Rechtschreibreformer?

Eine Gruppe von Rechtschreibreformern.



Orakel
Delphi

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anonymer Gast
09.07.2000 22.00
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Guter Rat ist Liebe

Das sieht meinem Donald mal wieder ähnlich. Statt als braver Bürger jeden Tag in die Fabrik zu gehen und dort mit anständiger Arbeit sein Geld zu verdienen, will er mit Flausen Geschäfte machen. So wird nie etwas aus Dir Donald und aus uns zweien erst recht nichts! Wenn Du schon an der Rechtschreibreform verdienen willst, dann mußt Du Dich sorgfältiger informieren und nicht einfach Hirngespinsten hinterrennen. Lies doch mal im Forum und zwar nicht oberflächlich. Im Prinzip hast Du nicht unrecht, man kann schon aus der RSR Kapital schlagen, aber nicht auf die Weise wie Du denkst. Rechtschreibreformer sind unverkäuflich, den Gedanken eines Handels mit Reformern kannst Du Dir aus dem Kopf schlagen. Beschäftige Dich lieber mit den Problemen, die sie aufgrund ihrer anstrengenden Tätigkeit bekommen. Diese Probleme liegen mehr im gesundheitlichen Bereich. Lies nur mal die Krankengeschichte, die ich im Forum gefunden habe:

15.05.2000:

Um 11 Uhr wird mit dem Krankenwagen ein schwergewichtiger Mann in die Notausnahme eingeliefert. Wegen seines Gewichts kann er nicht mehr gehen, er wird hereingetragen und auf zwei schnell zusammengeschobenen Liegen gebettet. Er wiegt an die 250 kg. Schwer atmend ringt er nach Luft. Die Fragen nach den Personalien kann er kaum beantworten. Beruf: Rechtschreibreformer.

Eine sofort durchgeführte ärztliche Untersuchung verläuft befundlos. Es wird beschlossen, ihn auf die Intensivstation zur Beobachtung zu bringen. Das zur Lagerung übermäßig dicker Patienten bereitgehaltene Bett, das sog. Gigantenbett, wird schnell aufgebaut. Vor dem Transport zur Intensivstation wird beschlossen, dem Patienten einen Einlauf zu machen, um seine Atembeschwerden zu lindern.

Abends um 21 Uhr konnte der Patient in die Säuglingsstation verlegt werden.


Jetzt siehst Du vielleicht besser, wo der Schuh drückt. Wie wäre es, wenn Du eine Sanitätsstation aufmachen würdest? Oder gründe selbst ein Krankenhaus. Wenn sich diese Krankheit zur Epidemie ausweitet, bist Du der gemachte Mann. Überleg Dir's.

In Liebe Deine

Daisy



Daisy Duck
Entenhausen, Tümpelweg 77

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Gast
09.07.2000 22.00
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So weit

Zur Ankündigung von Theodor Icklers „Das Rechtschreibwörterbuch“:

In wenigen Tagen ist es so weit: Das Wörterbuch wird ausgeliefert!

Ich kann ja verstehen, daß so mancher ungeduldig auf ein vernünftiges Wörterbuch zur bewährten Rechtschreibung wartet. Da können einem wenige Tage schon weit weg vorkommen. Gemeint ist hier wohl „soweit“.



Wilhelm Grail

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jwklueh
09.07.2000 22.00
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Ist das ein Aprilscherz?

Am Ende der Seite „Berichte aus dem Zeitungsarchiv“ steht der
folgende Satz:

„Für eine neue Suche einfach den »Zurück«-Knopf Ihres Brausers
drücken.“

Was hat das englische Wort „browser“ mit dem deutschen „Das Brausen“
oder „die Brause“ zu tun? Wenn, dann sollte die Eindeutschung von
„>„browser“ in Richtung „Lesen“ oder „Blättern“ gehen. Oder ist doch
ein verspäteter Aprilscherz?



Juergen Klueh

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Theodor Ickler
09.07.2000 22.00
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So weit, so gut

Die Schreibweise „es ist so weit“ ist selbstverständlich richtig. Der Duden forderte bisher in diesem Fall „soweit“, was ebenfalls richtig ist, weil es eben mehr oder weniger üblich ist. Aber auch die Getrenntschreibung kommt sehr oft vor und entspricht den Regeln der Grammatik. Aus dem Artikel „soweit“ im Duden und dem entsprechenden längeren Beitrag in Bd. 9 („Richtiges und gutes Deutsch“) wird niemand klug („Es ist soweit, daß wir heizen müssen“, aber: „Es ist so spät, daß wir heizen müssen“ – wer kann das verstehen?). Es war ein typischer Dudenfehler, hier Einzelwortschreibungen dogmatisch festlegen zu wollen. Das geben die Dudenredakteure übrigens bereitwillig zu. Der Dudenchef sagt einmal zu mir, daß man manches gern geändert hätte, aber man habe sich in einem „goldenen Käfig“ befunden – golden zwar, aber eben doch ein Käfig. Übrigens findet man zu „soweit“ alles Nähere dann in meinem Wörterbuch.



Theodor Ickler
Ringstr. 46, D-91080 Spardorf

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Gast
09.07.2000 22.00
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Brauser

Eindeutschen ist eine schwere Sache. Am einfachsten ist es oft, das fremde Wort entsprechend seines Lautwertes – entschuldigen Sie den laienhaften Ausdruck – wiederzugeben. Besonders einfach ist es, wenn den fremden Lauten schon deutsche Silben oder Wörter entsprechen. Darin kann aber auch eine Schwierigkeit liegen, denn die deutschen Wörter haben schon eine Bedeutung, die mit der des eingedeutschten Wortes in der Regel nicht übereinstimmt. Was tun? Im Falle des Wortes Brauser schlage ich vor, den deutsche Wörtern das „Brausen“ (des Windes z. B.) und „brausen“ (duschen) noch eine dritte Bedeutung hinzuzufügen: brausen als (schnelles) Blättern in einem elektronischen Dokument. In manchen Gegenden hat brausen schon jetzt die Nebenbedeutung „schnell fahren“: „Er braust mit dem Auto“. Würde es schaden, wenn es auch noch die Zusatzbedeutung „elektronisches (schnelles) Blättern“ bekäme?



Sauer
Angerlohstr. 5, 80997 München

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jwklueh
09.07.2000 22.00
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Brauser

Wenn es im Internet nur immer brausen würde, könnte man diesem Vorschlag
zustimmen. Doch meistens weht hier doch nur ein laues Lüftchen.



Juergen Klueh

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anonymer Gast
08.07.2000 22.00
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Eine Geschäftsidee

Gute Geschäftsideen sind rar, man muß viel Glück oder eine reiche Phantasie haben, um eine zu finden. Aber es gibt auch Leute, denen diese Ideen nur so zulaufen. Zum Beispiel meinem Onkel Dagobert. Das heißt, eigentlich laufen ihm die Ideen gar nicht zu. Das braucht er nicht, denn alles was er anfaßt, verwandelt sich in seinen Händen zu einer Goldader. Er macht alles zu einer Geschäftsidee, ein wahrer Alchemist ist er. Ich habe es viel schwerer, bei mir verwandelt sich alles Gold zurück in seine Ursubstanz. Manche behaupten, ich sei vom Pech verfolgt.

Aber jetzt kam mir doch eine Idee, die ich ernstlich in Erwägung ziehe. Ich will sie nicht gleich verwirklichen, mein früheres Ungestüm hat mir nur geschadet. Mir kam statt dessen ein guter Gedanke: Ich lasse die Idee durch Sie prüfen. Bitte sagen Sie mir:

Wieviel verdient man, wenn man einen Rechtschreibreformer zu dem Preis kauft, den er wert ist und zu dem Wert verkauft, für den er sich anpreist?

Auf Ihre Antwort freut sich



Donald Duck
Entenhausen, Am Weiher 1

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anonymer Gast
08.07.2000 22.00
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DUCKS Aktuell

RSR-DUCKS-Notierung    entwickelt sich ungünstig – Schreibreformer kein Exportartikel –    als Made in Germany unverkäuflich – als Made im Speck unappetitlich – Empfehlung: Reformern unauffällig eine Abfuhr erteilen. (kleines Trinkgeld für die Müllmänner nicht vergessen!)

Dagobert Duck



Dagobert Duck Ltd.
D-21211 Duckstein

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anonymer Gast
08.07.2000 22.00
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Eine Geschäftsidee

Gute Geschäftsideen sind rar, man muß viel Glück oder eine reiche Phantasie haben, um eine zu finden. Aber es gibt auch Leute, denen diese Ideen nur so zulaufen. Zum Beispiel meinem Onkel Dagobert. Das heißt, eigentlich laufen ihm die Ideen gar nicht zu. Das braucht er nicht, denn alles was er anfaßt, verwandelt sich in seinen Händen zu einer Goldader. Er macht alles zu einer Geschäftsidee, ein wahrer Alchemist ist er. Ich habe es viel schwerer, bei mir verwandelt sich alles Gold zurück in seine Ursubstanz. Manche behaupten, ich sei vom Pech verfolgt.

Aber jetzt kam mir doch eine Idee, die ich ernstlich in Erwägung ziehe. Ich will sie nicht gleich verwirklichen, mein früheres Ungestüm hat mir nur geschadet. Mir kam statt dessen ein guter Gedanke: Ich lasse die Idee durch Sie prüfen. Bitte sagen Sie mir:

Wieviel verdient man, wenn man einen Rechtschreibreformer zu dem Preis kauft, den er wert ist und zu dem Wert verkauft, für den er sich anpreist?

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Donald Duck
Entenhausen, Am Weiher 1

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anonymer Gast
08.07.2000 22.00
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DUCKS Aktuell

RSR-DUCKS-Notierung    entwickelt sich ungünstig – Schreibreformer kein Exportartikel –    als Made in Germany unverkäuflich – als Made im Speck unappetitlich – Empfehlung: Reformern unauffällig eine Abfuhr erteilen. (kleines Trinkgeld für die Müllmänner nicht vergessen!)

Dagobert Duck



Dagobert Duck Ltd.
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Dominik Schumacher
07.07.2000 22.00
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geht wieder

danke für die fehlermeldung



DS
Bad Ems

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