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Sigmar Salzburg
23.01.2021 06.37
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Empfehlung: Interview mit Karin Mölling in der NZZ

Die Neue Zürcher Zeitung brachte vor zwei Monaten ein Interview mit der Virologin Karin Mölling, em. Professorin der Universität Zürich, in der sie ihre Sicht der derzeitigen Virus-Epidemie darstellte. Sie ist optimistischer als vor acht Jahren bei Alexander Kluge, als sie sagte:„Die Viren, die helfen auch bei der Überbevölkerung... Die werden uns ausrotten, wenn wir zu viele sind“ – in „Die Supermacht der Viren“ (43. Minute) bei DCTP-TV. Heute meint sie zu den Corona-Viren: „Die werden uns nicht ausrotten.“ Das Wichtigste sei Abstand.

nzz.ch 23.11.2020

Im Gegensatz zum HIV-Virus, gegen das man auch nach 40 Jahren keinen Impfstoff gefunden habe, sei das neue Virus weniger veränderlich, so daß es schon mehrere gebe. Sie betonte, Viren seien schon immer Teil unserer Lebenswelt gewesen und selbst unser Genom bestehe zu fünfzig Prozent aus Viren. Nebenbei kritisierte sie Ausgangssperren und daß die Bevölkerung anfänglich zum Nähen nutzloser Masken angehalten wurde, statt ehrlich zu sagen, wir haben keine.

Inzwischen hat meine Familie auch eigene Erfahrung mit dem Virus. Unsere behinderte Tochter war in der zweiten Dezember-Hälfte infiziert, hat es aber mit leichtem Fieber und Husten überstanden. Leider kann sie sich telefonisch nicht mitteilen, und Besuche sind unterbunden. Eine Impfung soll frühestens im Herbst zugelassen werden. – Im Bekanntenkreis wurde bereits ein junger Mann geimpft. Er litt in den ersten Tagen unter starken Kopfschmerzen.
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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
22.01.2021 11.18
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Zu: Lungenfisch-Genom: Einblicke in den Landgang

(Bild: Pixabay)
Der Australische Lungenfisch ist der nächste lebende Verwandte des Menschen bei den Fischen.

wissenschaft.de 19.1.2021

Vom griechischen Philosophen Anaximander (Milet ~-610~-547) wird überliefert (n. Hippolyt¹):

τόν δὲ ἄνθρωπον ἑτέρῳ ζῴῳ γεγονέναι, τουτέστι ἰχθύι παραπλήσιον κατ' ἀρχάς.

Der Mensch sei aus einem anderen Lebewesen entstanden, das heißt einem Fisch, und sei diesem anfänglich ähnlich gewesen.

Das rührt von seiner Vermutung her, alles Leben sei im Wasser entstanden – geniale Gedanken, 2400 Jahre vor Darwin.

¹) Refutatio omnium haeresium

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Sigmar Salzburg
19.01.2021 09.03
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SPIEGEL: Forschererfolg – in Kotzdeutsch serviert

Erbgut entschlüsselt
Das Geheimnis des Lungenfischs


Wissenschaftler sprechen von einem Durchbruch in der Evolutionsforschung: Erstmals konnten sie das Erbgut des Lungenfischs entschlüsseln. Das Wesen ist ein Verwandter der ersten Tiere, die an Land gingen.

18.01.2021, 19.16 Uhr – im Video gesprochen ab min. 1:04:

„... das Genom des Lungenfischs ist mit einer Größe von über 43 Milliarden DNA-Bausteinen 14mal größer als das des Menschen... Die Forscher^innen können nun die evolutionäre Position des Lungenfischs bestätigen: Die Lunge des Lungenfischs ist von gleicher Herkunft wie die der Landtiere, einschließlich des Menschen...

spiegel.de 18.1.2021

Das Gendergestotter einiger Grünaffen begann schon vor zehn Jahren und wird im künftig amtlichen Kiezhochdeutsch zum generischen Justizministerinnen-Femininum verschliffen sein.
Fack ju Göhte!

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Sigmar Salzburg
19.01.2021 05.32
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Selbst Google merkt etwas

1 Ergebnis (0,35 Sekunden)
Meintest du: „das Innenleben von Neutronensternen“

Helium-Klumpen im Atomkern – Experiment belegt Existenz ...
www.scinexx.de › news › technik › helium-klumpen-i...

vor 5 Stunden — Das könnte bestimmte Zerfallsformen erklären, aber auch das Innenbeben von Neutronensternen, wie die Forscher im Fachmagazin „Science“ ...

[Typischer Verständnisfehler von Sprechschreibern. Gleichzeitig garantieren diese Geräte ausnahmslos die ausschließliche Verwendung der „reformierten“ Schreibweise!]

Orig. Artikel: scinexx.de 19.1. 2021 > scinexx.de 27.5.2020

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Sigmar Salzburg
12.01.2021 11.17
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Die Messerwartung

Der Quantencomputer 900 ist auf den Messerwartungswert in Gleichung (14) (hierin) bei Block 340 konfiguriert, und gibt 〈DjPj〉 zurück, der anschließend auf dem Computer 800 angewendet wird. Ein klassischer Computer 800 stellt Eingabedaten für den Quantencomputer 900 bereit, um die Simulation durchzuführen. Der Quantencomputer 900 fragt die Messergebnisse ab, um den Erwartungswert 〈DjPj〉 zu schätzen. Das Messschema*) zum Ermitteln des Erwartungswertes wird im Folgenden im Zusammenhang mit den detaillierten Reduzierungen 3 erläutert...

https://patents.google.com/patent/DE112017002971T5/de

Bei spektrum.de 6.1.2021 sind die Konsequenzen der Erkenntnisse der Quantentheorie für Physik und Philosophie aufgeführt. Die konnte man allerdings schon vor 70 Jahren in einem Artikel „25 Jahre Quantentheorie“ im „Kosmos“ lesen – außer der damals noch umstrittenen „Verschränkung“. Demokrits geniale Atom-Idee muß nun wohl weiter auf das unmeßbare Chaos eines „ganzheitlichen“ Wellensalates zurückgeführt werden.

*) Messschema wurde der Liste der sss-Greuel hinzugefügt.

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Sigmar Salzburg
11.12.2020 14.59
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Reformistische Ver(w)irrungen

Im Fernsprechverkehr werden Einzelbuchstaben oft nicht deutlich genug verstanden. Daher verwendet man die Anfangsbuchstaben von vereinbarten Buchstabierwörtern, die notfalls auch sicher zu erraten sind. Diese Wörter sollen nun geändert werden (n. Tagesschau):

Im kommenden Herbst soll ... ein Reformvorschlag für eine neue normierte Buchstabiertabelle vorgelegt werden, für die voraussichtlich überwiegend Städtenamen verwendet werden sollen. Zeitgleich soll wieder die Weimarer Tabelle zum Einsatz kommen – und zwar so lange, bis die endgültige Reform im dritten Quartal 2022 in Kraft tritt.
tagesschau.de 3.12.2020
Daß für kurze Zeit nun statt „Nordpol“ wie vor der Nazizeit „Nathan“ für N verwendet werden soll, ist einer Marotte des „Gotteswissenschaftlers“ und Antisemitismusbeauftragten B-W zu verdanken, Dr. Michael Blume.

Der heute ungebräuchliche Name „Nathan“ würde die seit 70 Jahren eingefahrene Routine verwirren, auf die es allein im schnellen Sprechverkehr ankommt – um sogleich wieder reformiert zu werden. Aber der blauäugige Evangele Blume braucht diesen Mini-Erfolg für ein anderes Projekt:
Im Jahr 2021 leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands: Ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin von 321 erwähnt die Kölner jüdische Gemeinde. Es gilt als ältester Beleg jüdischen Lebens in Europa nördlich der Alpen. Die öffentlichkeitswirksame Vermittlung und die positive Akzentuierung von vielfältigem jüdischem Leben heute und der 1700-jährigen jüdischen Geschichte und Kultur auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands soll im Zentrum dieses Festjahres stehen. Zugleich gilt es, dem wiederauflebenden Antisemitismus in Europa entgegenzuwirken.
Blume gendert artig „Jüdinnen und Juden“, dabei ist genetisch nachgewiesen, daß sich die ursprünglichen Westjuden ihre Frauen meist aus der Umgebung holten, so daß ihre Nachkommen nach der Halacha also eigentlich gar keine Juden sein können. FAZ 18.05.2002.

Der „wiederauflebende Antisemitismus“ ist Falschmünzerei. Echter „Antisemitismus“ ist praktisch erblich und hat sich seit der Nazizeit eher verringert. Dagegen ist die islamische Judenfeindlichkeit nicht „wiederaufgelebt“, sondern massenweise importiert.

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Sigmar Salzburg
17.11.2020 04.38
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Wellentheorien

Die große Grippewelle 2017/18 dauerte etwa 15 Wochen und bewirkte nach den Hochrechnungen des Robert-Koch-Instituts den vorzeitigen Tod von 25100 Menschen in Deutschland.

Die Merkel-Regierung rührte das nicht. Sie war noch mit der Flüchtlingswelle 2015/17 beschäftigt, die mit 2,5 Millionen reichlich Ersatz bot:



Wikimedia

Auffällig förderte man die „Heimsuchung“ in schon stärker islamisierten Teilen Deutschlands durch „Schutz Suchende“ (Reformschreibe 1996).

In der laufenden Covid-19-Welle wurde die Zahl der angeblichen Corona-Toten nach etwa 30 Wochen Dauer erst zur Hälfte erreicht, gestern mit 12547 – jetzt natürlich nur dank der Schutzmaßnahmen.

Segensreich für die Regierung ist nun, daß im maskierten Volk kaum noch jemand die weiterhin ungebremste Welle der „Schutz Suchenden“ wahrnimmt.

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Peter Lüber
15.11.2020 20.11
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Auch ich schreibe hier (wie man lesen kann) ein paar Zeilen zur derzeitigen „Pandemie“.

In der deutschen Wikipedia lese ich:

„Das Wort Pandemie geht zurück auf das altgriechische Substantiv πανδημία pandēmía, deutsch ‚das ganze Volk‘, das auch als Adjektiv πανδήμιος pandēmios, deutsch ‚im ganzen Volk [verbreitet]‘ existiert.[4] Beide Wörter setzen sich aus πᾶς pās, deutsch ‚all, ganz, jeder‘ (Neutrum πᾶν pān) sowie δῆμος dēmos, deutsch ‚Volk‘ zusammen.

Da sich die Endung -demie auf Menschen bezieht, sind in der Veterinärmedizin auch die Bezeichnungen Seuchenzug und Panzootie (von ζῷον zõon ‚lebendes Wesen, Lebewesen, Tier‘) statt Pandemie und ebenso Epizootie (von επί epí ‚auf‘) statt Epidemie üblich.“

Davon verstehe ich nichts. – Ich weiß jedoch, daß ich noch immer lebendig bin, allen familiären und nachbarlichen Kontakten zum Trotz. Und keiner meiner Familienangehörigen und Nachbarn verstarb deshalb, weil ich ihn mit dem Virus namens „Coronavirus 19“ infizierte.

Hier, in diesem Rechtschreibforum, schrieb und schreibe ich als politisch angeregter Volksetymologe; d.h. als einer, der die beiden Begriffe „Epidemie“ und „Pandemie“ im Begriff der „Volksverdummung“ zusammenfaßt.

Man schaue doch nur jenes Video an! – „Merkel: Glauben Sie nur den offiziellen Quellen!“

Ja, ich Ungläubiger behaupte, daß die medial verbreitete Verdummung des Volkes „Covid 19“ heißt.

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Sigmar Salzburg
15.11.2020 07.58
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Der „Sound“ von Corona

Unser Gehör und sein Gehirn bilden ein feinfühliges Erkennungssystem, das genetisch in jeder Zelle die Erfahrung von einer Milliarde Jahre Evolution in sich trägt. Mögen Katzen und Fledermäuse den Menschen im Hören übertreffen, so reichen sie doch nicht an dessen Analysefähigkeiten heran, deren er als sprechendes Wesen bedarf. In der Musik wird überdies eine irrationale Gefühlsfähigkeit gepflegt, die kultur- und intelligenzabhängig ist. Nun wollen Forscher mit Hilfe der sogenannten Künstlichen Intelligenz (KI) auch Krankheiten wie Covid 19 am Klang der Stimme erkennen.

„Künstliche Intelligenz“ ist allerdings eine größenwahnsinnige Bezeichnung für ein Gerät zur etwas schnelleren, sinnreichen Informationssammlung und Verarbeitung – vergleichbar mit dem Wunsch, ein schnelleres Auto auch als Ballettänzerin einsetzen zu wollen. Spiegel.de schreibt:

Covid-19 an der Stimme erkennen
Auf den Spuren des Corona-Sounds

Sprache verrät viel über den Menschen. Aber kann sie Krankheiten enthüllen, von denen wir noch gar nichts wissen? Forscher arbeiten daran, eine Covid-19-Erkrankung zu erhören.

Von Jörg Römer

Je nachdem, wie wir unsere Stimme einsetzen, verleiht sie Autorität, wirkt bedrohlich – manchmal offenbart sie dagegen Leiden und Verletzlichkeit. Sie ist das vielleicht sensibelste Instrument des Menschen.
Wenn uns jemand etwas erzählt, dann hören wir manchmal kleinste Nuancen heraus. Doch seit einiger Zeit machen uns dabei intelligente Maschinen Konkurrenz. Sie können lernen, sogar unterschwellige Botschaften zu erkennen, die wir vielleicht gar nicht senden wollten.
Heutzutage brauchen die KI-Forscher natürlich die Hilfe der alten und neuen Intelligenz-Großmacht China:
Die App ist sozusagen ein digitales Fernstethoskop – denn ein Arzt lauscht ja zuallererst auch auf abnormale Geräusche in den Atemwegen. Die Augsburger brauchten aber entsprechende Sprachproben von Infizierten. Dabei spielten dem KI-Spezialisten seine Kontakte nach China in die Hände, wo er an der Polytechnischen Universität Harbin eine Gastprofessur hat.

Im März, als das Virus in Wuhan wütete, boten chinesische Ärzte ihre Hilfe an. Sie ließen Patienten, die in den Krankenhäusern auf Testergebnisse warteten, ein paar Sätze in die App der Augsburger sprechen. Also sagen die Probanden brav Sätze wie "今天的天气是晴天“ – auf Deutsch: „Das Wetter heute ist sonnig.“

52 Sprachproben von unterschiedlich stark erkrankten Covid-Patienten kamen so zusammen, berichten die Forscher in einer Studie.

spiegel.de 14.11.2020
Der kleine Satz enthält dreimal das Wort „tiān“ (Himmel, Tag), in Pinyin: „jīntiān de tiānqì shì qíngtiān“. Dabei werden die altchinesisch ursprünglich selbständigen Wörter als neue zweisilbige Begriffe zusammengeschrieben, etwas holprig: Diesen Tag die Tagesluft ist Klartag. Die kommunistische Zeichen„reform“ hat hier nur dem Zeichen qì (Dampf, Luft, Gas) durch Fortlassen des Zeichens für „mĭ“, (kochend dampfender) Reis, die Balance genommen: 天氣.

Im Schreiben waren uns die Chinesen schon 2000 Jahre voraus, – in der „Reform“ 40 Jahre, ohne daß bei uns eine Not zur Nachahmung bestand.


Nachtrag 16.11.20: Ist es überhaupt angemessen, von künstlicher Intelligenz zu sprechen?
Prof. Wolf Singer: Auf keinen Fall. Ich würde diesen Systemen Intelligenz absprechen. Ihr Modell der Welt ist begrenzt auf das, was man ihnen gezeigt hat. Sie lernen nichts als Korrelationen und Kontingenzen. Um neue Ideen zu entwickeln, bräuchten sie assoziative Mechanismen.
hpd.de 13.11.2020.


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Sigmar Salzburg
26.10.2020 05.29
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Das 1-Malige und 1-Fache unterschlägt der Spiegel

Massensterben vor 252 Millionen Jahren

Die bisher letzte Klimaapokalypse – und was wir daraus lernen können


Ein enormer CO₂-Anstieg in der Atmosphäre löste einst ein großes Sterben aus. Forscher haben die Katastrophe rekonstruiert – und ziehen beunruhigende Rückschlüsse auf die aktuelle Klimakrise...

Die Ursachen für das Massensterben sind nach Erkenntnissen der Forscher gigantische vulkanische Aktivitäten im heutigen Sibirien. Durch die über mehrere Tausend Jahre andauernden Vulkaneruptionen wurden riesige Mengen an Kohlenstoff in die Luft geschleudert. Insgesamt seien so fast 360.000 Milliarden Tonnen CO₂ in die Atmosphäre gelangt, so die Studienautoren. „Das ist mehr als das 40-Fache der Menge an Kohlenstoff, die seit der industriellen Revolution verbrannt wurde, und auch der fossilen Brennstoffe, die noch im Boden liegen“, sagt Leitautorin Hana Jurikova vom Geomar-Zentrum in Kiel im Gespräch mit dem SPIEGEL...

„Wir können anhand dieses Massensterbens sehen, welche ökologischen Folgen ein galoppierender Treibhauseffekt hat.“...

Sicherlich könne man die damaligen Vulkanausbrüche nicht mit den heutigen menschengemachten Emissionen vergleichen, meint die Meeresbiologin Hana Jurikova. Die Mengen seien insgesamt viel geringer. Allerdings geschehe die Anreicherung von CO₂ in der Atmosphäre heute viel schneller als vor 250 Millionen Jahren...

Außerdem ähneln die beobachteten Folgen in der Studie den aktuellen Beobachtungen von Biologen und Klimaforschern: Bereits heute hat sich die Erde um rund einen Grad durchschnittlich erwärmt, und auch der ph-Wert im Meer ändert sich – das Wasser wird durch den CO₂-Eintrag aus der Atmosphäre saurer.

spiegel.de 21.10.2020

Andere Veröffentlichungen sehen das aber gänzlich anders:

Vor rund 90 Millionen Jahren wuchs im Westen der Antarktis ein artenreicher Regenwald ...

„Bis zu unserer Studie ging man davon aus, dass die globale Kohlendioxidkonzentration im Zeitalter der Kreide bei etwa 1000 parts per million (ppm) lag. In unseren Modellversuchen aber waren Werte von 1120 bis 1680 ppm notwendig, um die damaligen Temperaturen in der Antarktis zu erreichen“ erläutert Klages Kollege Gerrit Lohmann [heute gut 400 ppm]. Nur dann wäre der Treibhauseffekt stark genug gewesen, um das Klima selbst während einer vier Monate langen Polarnacht mild zu halten.

scinexx.de 2.4.2020 ... siehe auch hier

Vor dem Hintergrund des aktuellen Klimawandels interessieren sich Klimaforscher besonders für vergangene Warmzeiten. „Vor 52 Millionen Jahren war es in der Antarktis 50 bis 60 Grad wärmer als heute“, sagte der Paläoklimatologe Prof. Jörg Pross von der Universität Frankfurt. ... Die CO2-Konzentration sei mehr als doppelt so hoch gewesen wie heute.

abendblatt.de 2.9.2012 ... siehe auch dort

Mit der zwischeneiszeitlichen Klimaerwärmung kam die Natur bestens zurecht und entfaltete sich zu nie gekannter Fülle. Auch der Anstieg der Meeresspiegel war kein Schade. Die Bevölkerungsexplosion der Menschheit jedoch vernichtet zunehmend und unwiederbringlich die unermeßlich reiche Tier- und Pflanzenwelt und auch unser Lebensumfeld.

Die militanten Gutmensch*innen, Grün*innen und Friday-Futurist*innen wagen es nicht, diese Hauptursache des Elends zu benennen – es könnte ja „Rassismus“ sein. Dabei müßte die Bevölkerungzahl der Erde auf 2 Milliarden abgesenkt werden.

Covid 19 ist noch zu harmlos. Es muß erst schlimmer kommen. Aber auch danach bräuchte die Erde Millionen Jahre, um aus der Betonwüste wieder ein Paradies zu machen – dann aber ganz sicher ohne Menschen.

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Sigmar Salzburg
23.10.2020 07.18
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Vorsicht auch bei Wissenschaftsnachrichten!

Uralt und doch jung: Das Gehirn von Grönlandhaien – den ältesten Wirbeltieren der Welt – verändert sich selbst in hohem Alter von über 200 Jahren kaum, wie Untersuchungen enthüllen. Demnach weisen diese langlebigen Säugetiere im Gegensatz zum Menschen keine altersbedingte[n] Veränderungen im Gehirn auf...

Quelle: Universitätsklinikum Freiburg
23. Oktober 2020 – Anna Bolten

scinexx.de 23. Oktober 2020

Kann passieren im Anfängereifer der Vermeidung von Wortwiederholungen: die „Säugetiere“ wurden inzwischen durch „Fische“ ersetzt. Verwechslung mit Grönlandwal?

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Sigmar Salzburg
07.10.2020 06.03
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Ist die Erde nicht die beste aller möglichen Welten?

Es gibt noch bessere Welten als die Erde
Astronomen identifizieren potenziell „superhabitable“ Exoplaneten

Habitabler als die Erde: Astronomen haben 24 Exoplaneten identifiziert, die noch lebensfreundlicher sein könnten als unser Heimatplanet. Sie sind etwas älter, wärmer und größer als die Erde und umkreisen leicht kühlere und kleinere Sterne als die Sonne. Das verleiht diesen Planeten bessere Ausgangsbedingungen und mehr Zeit für die Entstehung von Leben, wie die Forscher erklären. ...


Optimal wäre auch eine leicht höhere Temperatur: „Basierend auf unserer Erfahrung von der Erde findet sich die meiste Biomasse und Artenvielfalt in den Tropen“, erklären Schulze-Makuch und sein Team. Daher wäre ein Planet ohne kalte Polargebiete und mit warm-feuchtem Klima wahrscheinlich noch optimaler – solche Bedingungen herrschten beispielsweise im Karbon-Zeitalter. Den Berechnungen der Forscher zufolge wäre ein Planet, der rund fünf Grad wärmer wäre als die heutige Erde daher für Leben optimal...

scinexx.de 6.10.2020

Das schlägt natürlich allen „Erkenntnissen“ der Klima-„Forschenden“ ins Gesicht! Wirklich gefährlich bleibt nur die Mensch-Pandemie. – Siehe auch dies und das.

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Sigmar Salzburg
02.10.2020 04.16
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Bewußtseinsforschung

Das Gehirn von Vögeln ist unserem ähnlicher als gedacht. Deshalb haben sie womöglich auch Bewusstsein
nzz.ch 25.9.2020

... Der Biologe Onur Güntürkün von der Ruhr-Universität Bochum erklärt, dass Raben und Papageien es in neun kognitiven Bereichen mit Menschenaffen aufnehmen könnten. So haben diese Vögel zum Beispiel die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, sie zeigen grosse Selbstkontrolle angesichts leckerer Versuchungen und erkennen die Kausalität hinter Ereignissen. Selbst Tauben schneiden in Tests zum Kurzzeitgedächtnis, zum Zahlenverständnis oder zur Rechtschreibung ähnlich gut ab wie Affen. Tatsächlich können Paviane und Tauben Rechtschreibregeln für kurze Wörter lernen und sie auf neue Wörter anwenden: Sie erkennen, wenn die gelernten Regeln in einem noch unbekannten Wort gebrochen werden. Ausserdem sind einige Rabenvogelarten ebenso wie einige Menschenaffen in der Lage, sich selbst im Spiegel zu erkennen, was als Hinweis für ein Ich-Bewusstsein gedeutet wird...

https://www.nzz.ch/wissenschaft/bewusstsein-bei-voegeln-das-vogelhirn-ist-kein-spatzenhirn-ld.1577974

Der ursprüngliche Titel des Berichts ist im Link noch zu erkennen und wohl verworfen worden. „Spatzenhirn“ ist diskriminierend. Noch eine Rechtschreib„reform“, und Paviane und Tauben könnten als Bürokräfte mit Einfacher Sprache eingestellt werden. Bei den ähnlich intelligenten Kraken dürfte das schwieriger sein.

Bewußtsein ist schwer zu definieren. Als ich als Fünfjähriger in der Morgensonne auf der steinernen Türschwelle unseres Hauses saß, wußte ich, daß ich Bewußtsein habe, obwohl ich das Wort noch nicht verwendete. Ich fühlte den warmen Stein, sah die summenden Fliegen, die grünen Lackschrunden der Tür, ahnte, daß mein Spielkamerad vom oberen Fenster des Nachbarhauses herüberschauen könnte, hörte von rechts die ferne Eisenbahn und wußte, daß mich aus dem Teich links ein Fisch gerne in heimlicher Neugier anglotzte. Bewußtsein ist ein Gesamtkunstwerk aus vielen Erinnerungen, von denen viele auch nur unterschwellig zum Ganzen beitragen.


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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
18.04.2020 11.43
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Medizin-Ethik

Bisweilen begleitete ich meine Frau in das allgemeinbildende Seminar des Literatur- und Medizinhistorikers Prof. Christian Andree (*1938). Daran nahm regelmäßig auch der hochbetagte Mediziner Prof. Jochen Schaefer (*1930) mit Ehefrau teil. Er gilt als der Begründer der modernen technischen Kardiologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel.

Einmal erlebte meine Frau, als Schaefer wieder einen seiner druckreifen Diskussionsbeiträge einbrachte, daß Andree antwortete: „Vollkommen richtig, junger Mann. Aus Ihnen kann noch einmal etwas werden!“

Schon 1981 hatte Schaefer allerdings gemeint, wegen seiner angeblich unethisch erlangten Vorteile für die Kieler Universitätsmedizin dort nichts mehr werden zu können und mußte sich deswegen sogar von Otto Schily vor Gericht verteidigen lassen. Da war er aber schon in die Leitung einer Rehabilitationsklinik gewechselt. (s. spiegel.de, noch in bewährter Rechtschreibung).

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Sigmar Salzburg
10.04.2020 08.36
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Ein Blob kommt selten allein

Video 06.04.2020

Der Blob: Schleimiger Superorganismus

Es ist weder Tier noch Pflanze, sondern – ein Blob. Dieser schleimige Superorganismus stellt alles in Frage, was der Mensch über intelligentes Leben zu wissen glaubt. Der faszinierende Einzeller ist quasi unsterblich, hat einen unstillbaren Appetit, kann komplexe Probleme lösen und zeigt erstaunliche Lern- und Kommunikationsfähigkeiten.

© ARTE

Schleimiger Superorganismus
Veröffentlicht am: 22.03.2020
Sprache: deutsch
Laufzeit: 0:51:06

Der öffentlich-rechtliche Sender ARTE ist eine deutsch-französische Kooperation mit Schwerpunkt Kultur und Gesellschaft.

Ein Video von ARTE

Sciencefiction für Realisten: »The Blob« erobert die Leinwand – und die Labore! In einem B-Movie von 1958 taucht die Bezeichnung zum ersten Mal auf. Der Blob, eine außerirdische Schleimmasse, bedroht die Erde mitsamt ihren Bewohnern. Jene Horrorfilm-Kreatur dient als Vorlage für den Spitznamen eines sehr realen Organismus, der ebenfalls nicht von dieser Welt zu sein scheint: Physarum polycephalum.

Dieser Blob ist weder Tier noch Pflanze – und ein Alien erst recht nicht. Denn er lebt seit fast einer Milliarde Jahre auf unserem Planeten. Das macht ihn zu einer der ältesten Lebensformen – und zu einer der einfachsten: Der Blob besteht nämlich aus nur einer einzigen Zelle.

Doch hinter seiner schlichten Fassade verbergen sich unglaubliche Fähigkeiten. Der Einzeller hat weder Augen noch Mund noch Magen noch Füße – und dennoch sieht, verdaut und geht er. Auch ohne Gehirn ist er in der Lage, komplexe Probleme zu lösen, den kürzesten Weg in einem Labyrinth zu finden sowie Informationen zu speichern und weiterzugeben.

Der Blob ist zwar ein einzelliger Organismus; er besitzt aber viele identische Zellkerne, die zusammen eine Riesenzelle bilden. Das macht den Einzeller mit bloßem Auge sichtbar – und damit zu einem beliebten Forschungsobjekt für Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Sie präsentieren die unglaublichen Fähigkeiten des Blobs und stellen ein wissenschaftliches Arbeitsfeld vor, in dem Intelligenz nichts mit Gehirnen zu tun hat.

Jacques Mitsch hat mit seinem Film ein bemerkenswertes Porträt über ein außergewöhnliches Wesen geschaffen. Unterstützt wurde er dabei von Audrey Dussutour, einer Wissenschaftlerin, die erst vor Kurzem die erstaunlichen Fähigkeiten dieses Evolutionswunders aufdeckte.

https://www.spektrum.de/video/schleimiger-superorganismus/1714542

Zur Erinnerung an andere „Blobs“ siehe hier und da.

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