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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
14.02.2019 18.05
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Eine penetrante Konvertitin gab den Anstoß:

Kieler Uni untersagt Vollverschleierung

Nach einem Streit mit einer muslimischen Studentin untersagt die Universität Kiel das Tragen einer Vollverschleierung in Hörsälen und Seminarräumen. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin möchte das Verbot auch auf alle Schulen des Landes erweitern.


Wie die Kieler Nachrichten (KN) in der Mittwochsausgabe berichten, reagierte die Christian-Albrechts-Universität in Kiel auf einen Vorfall, der sich im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten zugetragen hatte: Als eine zum Islam konvertierte Studentin im Niqab zu einer Botanik-Veranstaltung erschien, protestierte der Dozent und meldete den Vorfall der Hochschulleitung. Diese beschloss daraufhin ein Verbot der Vollverschleierung in den Veranstaltungsräumen der Universität...

SPD, CDU und FDP begrüßten den Vorstoß der Universitätsleitung. So erklärte SPD-Vize Ralf Stegner laut Märkischer Allgemeine: „Vollverschleierung widerspricht unseren Gepflogenheiten und den Regeln des Umgangs miteinander“. Grundsätzlich gelte: „Religionsfreiheit ja – Provokation nein.“ Der Grüne-Abgeordnete Lasse Petersdotter widersprach dieser Einschätzung: „Die Entscheidung der Universität ist ein Fehler. Dozierende und Professoren sind weder in der Lage noch beauftragt, die Mimik und Gestik der Studierenden zu bewerten.“

hpd.de/ 14.2.2049

Die Stellungnahme der AfD wird natürlich nicht erwähnt:

Alice Weidel Gestern um 13:54 ·

+++Gesichtsschleierverbot an Uni Kiel ist richtig und notwendig!+++

Das Gesichtsschleierverbot an der Universität Kiel ist richtig und notwendig. Die Totalverweigerung sozialer Kommunikation durch Vollverschleierung ist eine Provokation gegen Mindeststandards unserer Zivilisation. Das muss sich niemand bieten lassen, erst recht nicht an einer öffentlichen Einrichtung.

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet die Grünen sich wieder als Lobbyisten eines fundamentalistischen Islam betätigen. Dass ein Sprecher der Grünen das Verbot eines Symbols der Unterdrückung der Frau im Islam als ‚frauenfeindlich‘ bezeichnet, zeigt, wie sehr bei den Grünen die Maßstäbe durcheinandergekommen sind. Die Litanei, durch das Verbot würden Menschen ‚ausgeschlossen‘, ist heuchlerisch: Wer durch islamistische Vollverschleierung signalisiert, mit unserer offenen Gesellschaft nichts am Hut zu haben, grenzt sich selbst aus.

Die Kieler Kontroverse macht deutlich, dass in dieser Frage dringender Handlungsbedarf besteht. Wünschenswert wäre ein generelles Verschleierungsverbot an staatlichen Bildungsstätten und öffentlichen Einrichtungen. Freiheit braucht Säkularisierung und nicht Islamisierung.

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Sigmar Salzburg
11.02.2019 15.34
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Ablösung von dem Übel

Seit 1803 und 1919 währt nun schon der Eiertanz um die Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen, die vertrags- und gesetzesgemäß schon seit Napoleons Zeiten auslaufen sollten. Religiöse Lobbyisten und linke Anbiederer haben den Erfolg immer wieder verhindert. Nun hat Ralf Rosmiarek (Kulturmacher – Atheist – Mensch ...) eine Offensive begonnen – in kulturministerfreier Rechtschreibung, ungewöhnlich für den hpd:

Offener Brief an Parlamentarier in Bund und Ländern:
Staatslei[s]tungen endlich ablösen

Ein neutraler Staat für eine freie Gesellschaft


Von:
Ralf Rosmiarek

Es kommt derzeit etwas Bewegung in die Diskussion um die Ablösung der Staatsleistungen. Wie zu lesen war, will die FDP „eine entsprechende politische Initiative entwickeln“, die AfD fordert ebenso die Einstellung der Zahlungen an die Kirchen, bei Linken und Grünen scheint ein intensiveres Nachdenken einzusetzen.

hpd-Autor Ralf Rosmiarek wird einen Offenen Brief in den nächsten Tagen an die Fraktionen der verschiedenen Parlamente und an einzelne Abgeordnete versenden. Der hpd veröffentlicht den Offenen Brief vorab in voller Länge:

Sehr geehrte Damen und Herren Parlamentarier,

Staatsleistungen: In dubio pro ecclesia, so gefällt es offensichtlich der deutschen Politik, den deutschen Kirchen ohnehin. „Religion tut unserem Land, tut dem gesellschaftlichen Zusammenhalt gut“, so die neue CDU-Vorsitzende A. Kramp-Karrenbauer. Gefällt es aber tatsächlich auch dem deutschen Steuerzahler, gefällt es einer mündigen und aufgeklärten Öffentlichkeit des 21. Jahrhunderts, gefällt es Ihren Wählern?

Eine erste Antwort scheint das offensichtlich zu bejahen, denn gegen die ausgezahlten Staatsleistungen an die Kirchen, die von der gesamten steuerzahlenden Öffentlichkeit entrichtet – und eben nicht von Kirchensteuerzahlern erbracht – werden, regt sich nur verhaltenes Murren, von Widerstand mag da nicht zu reden sein. Die Crux aber, damit könnte eine zweite Antwort deutlich anders ausfallen, es weiß in der deutschen Bevölkerung kaum jemand von den Millionen, die sich zu stattlichen Milliarden im Laufe der letzten hundert Jahre summiert haben, die da gezahlt werden. Ohne nötige Informationen kann sich kein Problembewußtsein entwickeln, können somit gesellschaftliche Kontrollmechanismen nicht greifen. Doch mit einer Fokussierung auf die Fakten könnte die Kirchenfinanzierung zu einem Wahlkampfthema reifen, könnte sich die „kritische Masse“ an Bürgern einstellen.

Nach erhobenen Daten von infratest dimap sind 81 Prozent der Bürger dieses Landes für eine klare Trennung von Staat und Kirche und eine weitere Mehrheit der Befragten (58 Prozent) spricht sich gegen die besondere Förderung der Kirchen, in ihrer Rolle als zentrale religiöse Instanzen, aus. Das System der staatlich erhobenen Kirchensteuer lehnen zwei Drittel (64 Prozent) ab. (Für zahlreiche Parlamentarier, so etwa Sigmar Gabriel (SPD), sind diese Zahlen offenbar ohne Belang, zwar bezeichnet er das „Kernanliegen der Laizisten“ als „ein völlig legitimes Interesse“, kommt dann aber zur Feststellung: „Ist das die Position der SPD? Die klare Antwort darauf ist: Nein“.) ...

hpd.de 11.2.2019

2918 Wörter: 2 dass (im Zitat); sonst. Reform: 1 Missachtung, nichts Anderes; traditionell reformfrei: 9 daß; Problembewußtsein, verfaßt, Reichsdeputationshauptschluß, Erlaß, 2 mußte, Beschlußformel, Kindesmißhandlung, Kindesmißbrauch, Mißbrauch, unerläßlich, Gewißheit, Mißbrauchsdebatte, Einflußmöglichkeiten.
Es ist zu hoffen, daß der Brief auch in dieser Form veröffentlicht und nicht nachträglich „reformiert“ wird – aus Angst, die Parteien und Kirchen könnten den herkömmlich geschriebenen Text als Affront gegen ihre „fortschrittliche“ Politik empfinden.

P.S. Ein Leser kritisiert aber zu Recht:
Johannes Gerdes am 11. Februar 2019 – 16:19 Permanenter Link
... In dieser Form (extreme Überlänge, Vielzahl angesprochener Sachverhalte, Ironie bis Aggressivität) kann der Brief unserem Anliegen nur schaden. Jeder Parlamentarier (auch ein unserm Anliegen gewogener!) wird ein solches Pamphlet im hohen Bogen entsorgen ...

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Sigmar Salzburg
09.02.2019 06.38
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Krippenspiele

Bewertung: richtig

Ja, Grundschulkinder aus Melle führten Theaterstück in Moschee auf

Ein Elternbrief einer Grundschule nahe Osnabrück sorgte für Kritik auf den sozialen Netzwerken: Grundschulkinder würden anlässlich des Geburtstags des Propheten Mohammeds ein Theaterstück in einer örtlichen Moschee besuchen. Ist das Schreiben echt? CORRECTIV* hat bei der Schulleitung nachgefragt...


Wir haben mit dem Leiter der Grundschule telefoniert. Das Schreiben ist echt...

Die Aufführung sei mit der Landesschulbehörde, dem Schulamt sowie dem Pressesprecher der Gemeinde abgeklärt worden, so der Schulleiter im Telefonat mit CORRECTIV. Thematisch sei im Theaterstück die Geburt des Propheten behandelt worden, ähnlich eines Krippenspiels.

Der Brief sei dem Schulleiter zufolge von einem Elternteil ohne vorherige Absprache mit der Schule abfotografiert und über Whatsapp verbreitet worden. Daraufhin hatte die Schule zahlreiche wütende Anrufe und E-Mails erhalten...

correctiv.org 6.2.2019

Ob in 1400 Jahren in Deutschland auch in der Art eines Krippenspiels die Geburt des „Führers“ gefeiert werden darf?

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Sigmar Salzburg
26.01.2019 07.22
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House of One

Berlin verschenkt 10 Millionen Euro
Berlin fehlt das Geld an allen Ecken und Enden. Die Infrastruktur der Stadt verdient ihren Namen kaum noch: Die Schulen sind marode ... Aber die Stadt will drei Religionsgemeinschaften 10 Millionen Euro schenken.


Seit etlichen Jahren ist das „House of One“ am Berliner Petriplatz im Gespräch...

Jetzt also soll dort „etwas Einmaliges" entstehen: „Juden, Christen und Muslime bauen gemeinsam ein Haus, unter dessen Dach sich eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee befinden. Ein Haus des Gebets und der interdisziplinären Lehre. Ein Haus der Begegnung, für ein Kennenlernen und den Austausch von Menschen unterschiedlicher Religionen.“ ...

Trotzdem geben sich der Pfarrer Gregor Hohberg von der evangelischen St.-Petri-St.-Marien-Gemeinde, der Rabbiner Andreas Nachama von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Imam Kadir Sanci vom Forum Dialog optimistisch, den Termin der Grundsteinlegung am 14. April 2020 einhalten zu können. Auch wenn die Kritik an den beteiligten Muslimen nicht abreißt: Der Bewegung des Islam-Predigers Fethullah Gülen, der das Forum Dialog nahesteht, wurde jüngst vom Auswärtigen Amt beschieden, „dass die Bewegung des Islam-Predigers Fethullah Gülen seit Jahrzehnten eine 'gezielte Unterwanderung staatlicher Institutionen' in der Türkei betreibe.“

Das „House of One“ entgegnete auf diese Vorwürfe nur lapidar, „man habe keinen anderen gefunden, der mit Juden und Christen auf einem Podium sitzen wolle.“ Das ist mit Sicherheit kein Statement, das für ein[en] friedvollen Umgang der Religionsgemeinschaften untereinander spricht.

Und das also sollen alle Steuerzahler mitfinanzieren? ...

hpd.de 23.1.2019

Religion, Original und Fälschungen, in einem Haus – für die einen Fluchtburg, für die anderen Erobererfestung in der deutschen Hauptstadt der Gottlosigkeit.

Und warum englisch benannt? Weltreligionen sprechen Weltsprache: „House of One“. Auf deutsch wäre es zu präzise: „Haus von Einem“, gegendert „Haus von Einem und Einer“, „Haus von Eine*m/r“, christlich erweitert „Haus des Einen und Drei-Einen“ ... wenn die Atheisten noch hinzukommen „Haus von Einem und Keinem“.

Vielleicht bauen die aber lieber daneben ein „Haus oben Ohne“. Dann wäre allen Gläubigen klar: Die haben einen Dachschaden.


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Sigmar Salzburg
21.12.2018 14.40
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Weihnachten naht ...

... und damit auch die Beschäftigung von Wissenschaftsjournalen mit der Bibel. „Bild der Wissenschaft“ läßt nach den Schreibfertigkeiten Jesu fragen:

Jesus war der Bibel zufolge ein einfacher Handwerker vom Lande – in unserem Kulturbereich bedeutete das noch vor ein paar Generationen: Menschen dieses Standes waren in der Regel Analphabeten. Doch wie war das im antiken Judäa? Was ist darüber bekannt, ob Jesus lesen und schreiben konnte? Das hat uns Günter W. gefragt – vielen Dank dafür.

„An zwei Bibelstellen wird es erwähnt und auch der historische Hintergrund untermauert, dass Jesus tatsächlich lesen und schreiben konnte“, sagt Gregor Geiger vom Forschungszentrum Studium Biblicum Franciscanum in Jerusalem. Wie der Sprachwissenschaftler ausführt, steht im vierten Kapitel des Lukasevangeliums geschrieben: „Wie gewöhnlich ging Jesus am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um aus der Heiligen Schrift vorzulesen, reichte man ihm die Schriftrolle des Propheten Jesaja…“

„Weitere Hinweise zur Verbreitung von Lese- und Schreibfähigkeiten gehen aus den mittlerweile umfangreichen Funden von Schriftzeugnissen aus der Gegend um das Tote Meer hervor“, sagt Geiger. ... „Von Frauen gibt es in diesem Zusammenhang allerdings nur vergleichsweise wenige Zeugnisse – vermutlich waren entsprechende Fähigkeiten unter der weiblichen Bevölkerung demnach nicht sehr verbreitet“, sagt Geiger.

wissenschaft.de 21.12.2018
Der Link zum Neuen Testament in seiner „schreibreformierten“ Fassung zeigt die würdelose Unterwerfung der Kirche unter die ss-süchtige Obrigkeit, aber auch die dichterische Phantasie des Evangelisten Lukas – des Claas Relotius der christlichen Antike – der mit der Weihnachtsgeschichte eine Meisterleistung scheinbar glaubwürdiger Kompilation altorientalischer Mythen und antiker Heilserwartungen erbracht hat, in der wohl nur eins wahr ist: Daß Jesus geboren wurde.

Im alten Rom konnten übrigens nicht nur junge Bürgerfrauen (unten aus Herculaneum) schreiben, sondern auch Huren
.



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Sigmar Salzburg
12.12.2018 12.50
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Robert Spaemann mit 91 Jahren gestorben

Der katholische Philosoph Spaemann war ein Vertreter der „Naturrechtslehre“, die alles Geschehen als von der Natur („Gott“?) ziel- und zweckgerichtet vorgegeben ansieht. Auch der deutsche Papst Benedikt XVI. berief sich darauf. Wir begegneten Spaemann im Zusammenhang mit Religion bei den Themen Blasphemie, Kindererziehung und natürlich seinem „grammatikalischen“ Gottesbeweis. Hier die wichtigsten Sätze daraus:

Ich möchte das was ich meine, daß nämlich Wahrheit Gott voraussetzt, an einem letzten Beispiel verdeutlichen, an einem Gottesbeweis, der sozusagen nietzscheresistent ist, einem Gottesbeweis aus der Grammatik, genauer aus dem sogenannten Futurum exactum. Das Futurum exactum, das zweite Futur, ist für uns denknotwendig mit dem Präsens verbunden. Von etwas sagen, es sei jetzt, ist gleichbedeutend damit zu sagen, es sei in Zukunft gewesen. In diesem Sinne ist jede Wahrheit ewig... .

Der Satz: „In ferner Zukunft wird es nicht mehr wahr sein, daß wir heute abend hier zusammen waren“ ist Unsinn. Er läßt sich nicht denken... Wenn gegenwärtige Wirklichkeit einmal nicht mehr gewesen sein wird, dann ist sie gar nicht wirklich. Wer das Futurum exactum beseitigt, beseitigt das Präsens. Aber noch einmal: Von welcher Art ist diese Wirklichkeit des Vergangenen, das ewige Wahrsein jeder Wahrheit? Die einzige Antwort kann lauten: Wir müssen ein Bewußtsein denken, in dem alles, was geschieht, aufgehoben ist, ein absolutes Bewußtsein...

Geschehenes kann verziehen, es kann nicht ungeschehen gemacht werden. Wenn es Wirklichkeit gibt, dann ist das Futurum exactum unausweichlich, und mit ihm das Postulat des wirklichen Gottes. „Ich fürchte“, so schrieb Nietzsche, „wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik glauben.“ Aber wir können nicht umhin, an die Grammatik zu glauben. Auch Nietzsche konnte nur schreiben, was er schrieb, weil er das, was er sagen wollte, der Grammatik anvertraute.

welt.de 26.03.2005
(Der Artikel wurde während der kurzen Rückkehrphase des Springer-Konzerns zur traditionellen Kulturrechtschreibung veröffentlicht.)

Der Gedanke, daß Informationen nicht verlorengehen, ist auch Quantenphysikern nicht fremd. Deswegen spekulieren manche, die Schwarzschildsphäre eines Schwarzen Lochs könnte zweidimensional die Informationen hereinfallender Materie speichern. Andere nehmen bei „Delayed-Choice-Experimenten“ eine Auslöschung der Vergangenheit an. Die futuristische Exaktheit der Hypothese „Gott“ nützt da wohl kaum.

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Sigmar Salzburg
04.12.2018 18.48
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Islamkonferenz – schöne neudeutsche Welt

Im Vordergrund drei Migrationshintergründige – gejagt von wem?(BILD):

Gleich in den ersten Reihen saßen gestern drei Islam-Kritiker, die rund um die Uhr Polizeischutz brauchen und um ihr Leben fürchten müssen:

Rechtsanwältin und Moschee-Gründerin Seyran Ates (55, zwei Leibwächter im direkten Umfeld), der deutsch-israelische Extremismus-Experte Ahmad Mansour (42, zwei Leibwächter direkt neben sich) und der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abel-Samad (46, auch zwei Leibwächter neben sich).

Weitere Personenschützer sichern den Raum, die Türen. Selbst auf dem Weg zur Toilette werden die Islam-Kritiker begleitet.

Ates wendet sich an Seehofer, spricht für alle drei: „Wir sind nur hier, weil uns 15 LKA-Beamte beschützen.“

bild.de 28.11.2018

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Sigmar Salzburg
25.11.2018 07.30
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Zeichensetzung

Warum die deutschen Bischöfe ein Zeichen gegen Rassismus setzen
„Für Fremdenfeindlichkeit ist in unserer Kirche kein Platz“

Mit einem Preis will die Deutsche Bischofskonferenz gegen Rassismus vorgehen und „den Guten danken“. Im Interview spricht der Jury-Vorsitzende, Erzbischof Stefan Heße, über die Hintergründe der Ausschreibung und den Weg zur Integration.

DOMRADIO.DE: Der katholische Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus soll im kommenden Jahr zum dritten Mal verliehen werden – und das in einer Zeit, in der eine rechtsextreme Partei im Bundestag sitzt. Was für ein Zeichen wollen Sie setzen? ...

Erzbischof Stefan Heße (Vorsitzender der Migrations-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz: Wir wollen mit diesem Preis deutlich machen, ... dass für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in unserer Kirche kein Platz ist...

domradio.de 8.10.2018

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Sigmar Salzburg
25.11.2018 06.47
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Die böse „Fremdenfeindlichkeit“

Ureinwohner töten Amerikaner mit Pfeilen
Missionierung unerwünscht

„Mein Name ist John“, soll er gerufen haben, „Ich liebe Euch und Jesus liebt Euch.“ Doch der Missionierungsversuch auf einer Insel im indischen Ozean endete tödlich für John Allen Chau. Der 26-jährige US-Amerikaner starb im Pfeilhagel der Eingeborenen.


Der Mann, der sich selbst als Anhänger der evangelikalen Gruppierung „The Way“ bezeichnete, hatte sich für seine Verkündigung die Insel North Sentinel ausgesucht. Sie gehört zu den Andamanen, einer Inselgruppe vor Myanmar... Die indische Regierung hat Besuchern per Gesetz verboten, sich der Insel weiter als auf drei Seemeilen zu nähern. Die Vorschrift soll die Kultur der Eingeborenen bewahren und sie vor Infektionskrankheiten schützen.

Von derlei Überlegungen ließ sich der Missionar offenbar nicht aufhalten...

hpd.de 23.11.2018

► Die Sentinelesen sind circa 165 Zentimeter groß und erscheinen auf Fotos ausgesprochen gesund und kräftig – im Gegensatz zu den Stämmen auf Nachbarinseln, denen die Briten einst die „Zivilisation“ bringen wollte[n] und die seither unter Infektionskrankheiten, Alkoholismus und sexueller Ausbeutung leiden – oder auch komplett ausgelöscht sind.

bild.de 24.11.2018

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Sigmar Salzburg
16.11.2018 07.47
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Humanismus und „Humanisten“

Der Begriff „Humanismus“ wird gegenwärtig von etlichen intellektuellen Bewegungen annektiert. Dazu gehört die „Giordano-Bruno-Stiftung“ (GBS), 2004 gegründet, die das Nachrichten-Portal „Humanistischer Pressedienst“ betreibt. Dort sammeln sich vor allem Religions- und Kirchenfeinde, Linke aller Schattierungen, Internationalisten, Antirassisten, Reform- und Gendergläubige. Widerstand gegen die islamische Masseneinwanderung gilt dort als „Rassismus“, daher die schon erwähnte Kriegserklärung des Politologen Armin Pfahl-Traughber an die AfD.

Könnte ein Freidenker, der eine Islamisierung wie in Birmingham ( https://youtu.be/7ttutdbLRZ8 ) nicht möchte, Verständnis bei der GBS finden? Nein: Einem etwas arglosen „Marvin“ wurde geraten, sich doch gleich der NPD anzuschließen. Daher wurde auch meine Frage dort nicht veröffentlicht:

Marvin scheint sich zum Humanismus zu bekennen. Gehört dazu auch ein Bekenntnis zu (Zitat:) „Masseneinwanderung, Überfremdung, Islamisierung ... “?
Zitat Hans Trutnau:» >>> ENTDEUTSCHUNG!
'Umvolkung' fehlte da noch – und der Eindruck, dass da lediglich 'Juden' durch Fremde / Muslime ersetzt wurde. Das ist subtile Volksverhetzung...
Wäre ich in der hpd-Moderation, hätte sich Marvin schon längst eine dauerhafte, mindestens aber eine 4-Wochen-Sperre eingefangen: Hetze gehört abgestellt.«
Trotz Entschärfung meiner Zuschrift wurde nun ich wortlos ausgesperrt. – Der Chefdenker der GBS, Michael Schmidt-Salomon, bewirbt gerade eine Menschenrechtstagung mit dem Slogan: „Weltbürger statt Reichsbürger“. Sollen sich die unkontaktierten Völkchen in Amazonien und Asien nun auch migrierend aufmachen, um wohlig unterzugehen im avisierten, subsaharisch dominierten Einheitsstaat „Ameurasika“ der Weltbürgerphantasten?

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Sigmar Salzburg
11.11.2018 18.31
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Rauhes Klima in der Vorzeige-Moschee

rbb-exklusiv: Zusammenarbeit mit Ditib geplatzt
Deradikalisierungsprojekt in Sehitlik-Moschee gescheitert


Eine Mitarbeiterin eines Deradikalisierungsprojektes für muslimische Jugendliche wird in der Berliner Sehitlik-Moschee bedrängt und anschließend hinausgeworfen. Es ist das Ende des bundesweit letzten Projekts in diesem Bereich, an dem Ditib beteiligt war...
Das Klima in der einstigen Vorzeige-Moschee wurde immer rauer, der Einfluss des aus der Türkei gesteuerten Moschee-Dachverbandes Ditib immer stärker.

rbb24.de 8.11.2018

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Sigmar Salzburg
04.11.2018 17.30
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Wieder ein Fall für den Islam-Unterricht

Die 51jährige pakistanische Christin, genannt Asia Bibi, Mutter von fünf Kindern, wurde 2010 wegen „Gotteslästerung“ zum Tode verurteilt. Sie habe den „Propheten“ Mohammed dadurch beleidigt, daß sie nur Jesus als wahren Propheten anerkenne. Seither saß sie im Gefängnis.

Ein Gouverneur und ein Minister, die das Blasphemiegesetz abschaffen wollten, wurden 2011 unter dem Beifall von hunderten Imamen ermordet.

Jetzt wurde Asia nach neun Jahren Gefängnis freigesprochen, Sogleich rotteten sich furchterregende Massen von Islam-Irren zusammen, die die Regierung dazu erpreßten, einer Revision des Urteils zuzustimmen. Der Anwalt des Opfers ist schon ins Ausland geflüchtet.

Im deutschen Islamunterricht könnte man nun darüber diskutieren, warum der Islam nicht zu Deutschland gehören kann – und warum wir den Unterricht durch einen humanistischen Pflicht-Ethik-Unterricht ersetzen müssen.

Aktuell siehe tagesspiegel.de und PI; Nachtrag spiegel.de 6.11.2018

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Sigmar Salzburg
03.11.2018 06.39
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15teilige Heimholung Khashoggis?

Erdogan ist sich sicher: Der Mordbefehl gegen Khashoggi kam von höchster Stelle:

Yet there are other, no less significant questions whose answers will contribute to our understanding of this deplorable act. Where is Khashoggi’s body? Who is the “local collaborator” to whom Saudi officials claimed to have handed over Khashoggi’s remains? Who gave the order to kill this kind soul? Unfortunately, the Saudi authorities have refused to answer those questions.

We know the perpetrators are among the 18 suspects detained in Saudi Arabia. We also know those individuals came to carry out their orders: Kill Khashoggi and leave. Finally, we know the order to kill Khashoggi came from the highest levels of the Saudi government.

washingtonpost.com 2.11.2018
Die „Hüter des Glaubens und der Heiligen Stätten”, Vertreter des saudischen „Königshauses“, dessen Vorfahren noch vor wenigen Generationen Kameltreiberscheichs waren, haben korangemäß einen Unruhestifter verstümmeln, töten und vermutlich zerteilen lassen. Ein Bericht vermutete schon vor Wochen 15 Teile, nach der Kopfzahl der Mördertruppe, um dann damit „abzuhauen“, wie spiegel.de flapsig übersetzt.

Dennoch soll bei uns nicht der Hauch des Zweifels am Recht dieses Religionskonstrukts auf Akzeptanz und Verehrungswürdigkeit aufkommen, wie Nicolaus Fest in seinem Video-Beitrag
https://www.youtube.com/watch?v=55SfwPs8Pls
am Urteil des Europäischen Gerichtshofes festmacht: Er hat untersagt, Mohammed (nach heutigen Maßstäben) einen Kinderschänder zu nennen, als er mit einer Neunjährigen (9-Jährigen?) die Ehe „vollzog“.

Fest hat wieder in die Untertitel seines Videos ein „bißchen“*) alte Rechtschreibung hineingemogelt – um auch uns zum Zitieren zu animieren?


*) PI „korrigiert“ reformbeflissen.

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Sigmar Salzburg
23.10.2018 16.00
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Die Geburt der Staatskirche

Siegfried R. Krebs (Freigeist Weimar) bespricht ausführlich (in traditioneller Rechtschreibung) das Buch von

Rolf Bergmeier
Machtkampf. Die Geburt der Staatskirche.

Vom Sieg des Katholizismus und den Folgen für Europa. 280 S. m.Abb. Taschenbuch. Alibri-Verlag. Aschaffenburg 2018. 16,00 Euro. ISBN 978-3-86569-292-4

WEIMAR. (fgw) Von der vorherrschenden Geschichtsschreibung West- und Mitteleuropas bewußt verschwiegen bzw. in seiner Bedeutung kleingeredet wird ein Erlaß des römischen Kaisers Theodosius (347-394). Am 28. Februar des Jahres 380 dekretierte dieser weltliche Herrscher (seit 379) mit „Cunctos Populos“ zum einen die Verknüpfung von Staat und „christ-katholischer“ Kirche und zum anderen verbot er alle anderen christlichen Jesus-Bewegungen als „ketzerisch“.

freigeist-weimar.de 3.10.2018
Man lasse sich vom Lesen des Buches nicht durch das dort verwendete Dass-Deutsch abschrecken. Der Rezensent zitiert den Text gewohnheitsmäßig in bewährter Rechtschreibung:
Zum Erlaß vom 28. Februar 380 ergänzt Bergmeier in der Einleitung: „Cunctos populos eröffnet einen Reigen von mehr als sechzig Erlassen, in den Gott, Kirche, Staat und Kultur untrennbar miteinander verbunden werden und die Dominanz der katholischen Religion in allen Phasen des Daseins verordnet wird. (...) Der Erlaß wird tiefgreifende Spaltungen und Zerwürfnisse provozieren, Religionskriege entfesseln, Kreuzzüge heiligen und Kulturen vernichten. (...) Davon spricht dieses Buch: Wie ein römischer Kaiser in einer zerstückelten Religionslandschaft eine [allein von ihm selbst; SRK] ausgewählte Religion zur machtvollsten der Welt aufsteigen läßt. Wie eine Allianz aus Thron und Altar den Menschen beherrscht und bis in die Schlafzimmer hinein dirigiert..." (S. 8)
Angesichts der schrumpfenden, beim Islam Rückhalt und Blutzufuhr suchenden Fast-noch-Staatskirchen ist dies ein wichtiges Buch.

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Sigmar Salzburg
19.10.2018 05.05
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Schöner Stoff für den Islam-Unterricht:

Die IS- und Islam-konforme Zerstückelung von Unheil(فَسَادًا)stiftern nach Koran-Sure 5,33:

Die Zeitung [Yeni Safak] hatte bereits berichtet, dass auf angeblichen Audioaufnahmen der Ermordung auch Todesdrohungen gegen den saudischen Konsul Mohammed al-Otaibi zu hören seien. Der habe protestiert, als ein Experte begonnen habe, mit einer mitgebrachten Knochensäge den noch lebenden Reporter auf dem Privatschreibtisch des Konsuls zu zerteilen...

Unterdessen hat ein wichtiger saudischer Geistlicher [Dr. Mohamed Saidi] dazu aufgefordert, zur Königsfamilie zu stehen, egal ob sie verantwortlich sei für die Tötung Khashoggis oder nicht...

t-online.de 18.10.2018Anlaß: Diese Texte lt. BILD 18.10.18?

Das alles hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun.


21.10.18 : Zusammenfassung in bild.de und bild.de 17.10.18.

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