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Sigmar Salzburg
03.12.2021 08.39
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„Schwurbler“ – endlich eine Definition !

Mirjam Lübke
2. Dezember 2021

„Schwurbler“ oder „schwurbeln“, das ist linker Neusprech für „ich habe keine Ahnung, wovon du redest, aber wenn es von dir kommt, muss es falsch sein“ oder „du könntest eventuell recht haben, aber ich würde mir eher den großen Fußzeh mit einer rostigen Axt abhacken, als das zuzugeben“. Kurzum: Es wird gebraucht, um Diskussionsunlust auszudrücken und den Gegner als Schaumschläger zu disqualifizieren...

Auch ich wurde einmal als „neurechter Schwurbler“ bezeichnet, als ich die Umfälschung des Wortes „Ehe“ kritisierte.

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Sigmar Salzburg
14.11.2021 06.55
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Ehe

Der Lexikograph und Germanist Johann Christoph Adelung (1732 – 1806) faßte 1783 die Erfahrung der Antike bis zur Neuzeit zusammen und definierte in seinem Wörterbuch, gültig für die westliche Welt und die deutsche Sprache:

„Die Ehe ... gesetzmäßige Verbindung zweyer Personen beyderley Geschlechtes, Kinder mit einander zu zeugen und zu erziehen.“
Selbst die pädophilen Griechen anerkannten die unvergleichliche Stellung der Ehe, wie sie sich schon zwingend aus der Biologie ergibt. Auch problematische Fälle der Neuzeit bewegten sich noch innerhalb dieser sprachlichen Definition:
Oscar Wilde heiratete ... 1884 die sechsundzwanzigjährige Constance Lloyd. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. (Wikipedia)
Dem gender-sozialistische Gleichstellungsterror im 21. Jahrhundert ist es nun aber gelungen, den Begriff „Ehe“ auch zur Bezeichnung für gleichgeschlechtliche Paarungen umzufälschen, obwohl ihnen die Fähigkeit, Kinder zu erzeugen, völlig abgeht. Die Lüge wird deutlich, wenn man versucht, den entscheidenden Wikipedia-Satz auch auf prominente Schwulenpaare anzuwenden, die sich auf obskure Weise Kinder beschafft haben:
John Elton*) und David Furnish: „2005 gab sich das Paar das Ja-Wort“ (BILD 26.8.2020)

Neil Patrick Harris und David Burtka „gaben sich bereits 2014 das Jawort“. (Promipool 27.6.2015)

Aus den Ehen gingen vier Söhne hervor.“ [Fake!]
(bemerkenswert die Bevorzugung männlicher Nachkommen)
Die Partnerschaftsregelung bis 2017 war völlig befriedigend – bis auf den richterlich erzwungenen unsinnigen Ehegattenzuschlag (für zu erwartende Kinder). Zum Glück ist die Kinderbeschaffung mit gekaufter Eizelle, deren Befruchtung in der Retorte mit Spermamix und Austragung durch eine Leihmutter mit Entreißen gleich nach der Geburt in Deutschland immer noch verboten.

*) Eltons echter Eheversuch endete 1984 mit dem Selbstmordversuch der Braut. bild.de 26.8.2020

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Sigmar Salzburg
10.08.2021 08.16
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Definition von »Ehrenmord«

Spiegel.de schreibt am 9.8.2021

Giffey pocht auf Verwendung des Begriffs »Ehrenmord«

Mutmaßlich aus gekränktem Ehrgefühl töteten zwei Männer in Berlin ihre Schwester. Nun ist eine Debatte über die Bezeichnung der Tat entbrannt...

Die Wortwahl sorgt in der Berliner Lokalpolitik nun für hitzige Diskussionen. »In Deutschland wird jeden dritten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Das ist kein Ehrenmord, das ist Femizid«, sagte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) dem »Tagesspiegel«.

Die frühere Familienministerin und derzeitige SPD-Kandidatin für das Bürgermeisteramt der Hauptstadt, Franziska Giffey, will dagegen an der Bezeichnung festhalten.

spiegel.de 9.8.2021
„Gekränktes Ehrgefühl“ beschreibt westliche Sentimentalität. Hier geht es um Verstöße gegen archaisch-islamische Verhaltensregeln, die durch Familienmitglieder oder Auftragsmörder geahndet werden müssen. Die Juristin Julia Kasselt vom Max-Planck-Institut ( tagesspiegel.de 7.2.2020) zählt auf:
Für den Zeitraum 1996 bis 2005, den wir ausgewertet haben, haben wir 78 Fälle von versuchten oder vollendeten Ehrenmorden im engeren oder weiteren Sinne gefunden.
Das entspräche tatsächlich einer jährlichen „Ehrenmord“-Quote von 7 – 9 pro Jahr. Allerdings bestätigt sie auch die Linke Breitenbach: Jeden dritten Tag ein Frauenmord.
2018 sind 122 Frauen von ihren Partnern oder Ex-Partnern getötet worden.

Allein 2018 gab es laut polizeilicher Kriminalstatistik 901 vollendete oder versuchte Morde in Deutschland.
Hier greift eine Meldung des Tagesspiegel v. 30.7.19:
Bei der Gewaltkriminalität meldet das BKA für 2018 einen Anteil von 38,6 Prozent nicht deutscher Tatverdächtiger.
Das entspricht 348 Gewalttaten gesamt und 47 gegen Frauen – zuzüglich solcher von „Deutschen“ mit archaischem Hintergrund. 60 Gewalttaten pro Jahr gegen Frauen nach „Ehrenmord.de“ sind also plausibel.

Frau Kasselt beschränkt den Begriff „Ehrenmord“ auf Fälle, in denen unbotmäßige Familienmitglieder getötet werden. Fälle, in denen sich archaisch sozialisierte Täter in ihrer persönlichen „Ehre“ angegriffen fühlten, könnte man wohl in einer parallelen Rubrik unterbringen, z.B. den Mord an Mireille oder an Susanna Feldmann. Das nützt aber nur den Verharmlosern. Siehe auch hier und dort
.

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Sigmar Salzburg
30.11.2020 06.59
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Populismus, Rechtspopulismus

Der Fremdwort-Duden von 1960 erwähnt die Wortbildung „Populismus“ und seine Adjektivierung nicht. Erst in meiner Ausgabe von 1990 taucht sie auf. Im Normal-Duden von 1986 wird sie in einem Satz erwähnt:

Populismus, der; – (opportunistische Politik, die die Gunst der Massen zu gewinnen sucht); Populist, der; -en, -en; populistisch
Das digitale Wörterbuch der Deutschen Sprache verzeichnet einen ungewöhnlich starken Anstieg des Gebrauchs ab 1990:


Ganz wertfrei betrachtet ist Populismus in seiner ursprünglichen Bedeutung nicht viel anderes als volksnahe Politik[…]. Auch Demokratien erleben Entwicklungsphasen, […] wo die Spannung zwischen eigengesetzlicher Regierungseffizienz und Volksstimmung wächst; wo neue Themen, neue Sorgen nicht genügend wahrgenommen oder im Vollzug höherer Regierungsweisheit herablassend behandelt werden; wo bestimmte Gruppen sich überrollt fühlen, kurz: wo politische Entwicklungskrisen sichtbar werden. Dann schlägt die Stunde der Populisten. [Die Zeit, 20.07.1979, Nr. 30]
Im Grunde ist jede demokratische Politik mehr oder weniger populistisch. Nach der nationalsozialistischen Diktatur herrscht seit 1949, mit zwei Unterbrechungen 1966-82 und 1998-2005, ein Parteienverbund, der sich populistisch „christlich“ nennt, trotz der „Kriminalgeschichte des Christentums“ und der Kollaboration der Kirchen mit den Diktaturen (außer den atheistischen).

Populistisch war auch die Rechtschreib„reform“ von SPD und CDU, die 1997 nach Kultusminister Wernstedt (SPD) angeblich „90 Prozent der Rechtschreibprobleme“ lösen sollte. Als bis zu 90 Prozent der Bürger und einzelne Politiker dem nicht folgen wollten, wurden erstmals die Schlagworte „Populismus“ und „populistisch“ gegen sie abgefeuert.
Pressemitteilung vom 31. Juli 1997:
Rechtschreibreform: Kommissionsvorsitzender... Professor Dr. Gerhard Augst (Universität-GH Siegen), ... "Populistische Meinungsäußerungen dürfen“, so Prof. Augst, „Fakten nicht verdrängen.“ hier

«Wir werden die Arbeit der Kulturminister-Konferenz nicht populistisch konterkarieren», sagte der Sprecher der Staatskanzlei Brandenburg. Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) lehnte den Vorstoß der Reformgegner als populistisch ab. 29.07.2004
Eine besondere Brisanz erlangte das Wort „populistisch“ in Verbindung mit dem Zusatz „rechts“. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) schrieb 2011:
Politische Einstellungen werden häufig vergröbernd als rechts oder als links bezeichnet. Die Unterscheidung soll auf die Sitzordnung in der französischen Abgeordnetenkammer von 1814 zurückgehen...

Die Meinungsforscherin Noelle-Neumann hat beschrieben, was Menschen unter rechten und was sie unter linken Werten verstehen...

Als linke Werte gelten danach: Gleichheit, Gerechtigkeit, Nähe, Wärme, Formlosigkeit, das „Du“, Spontaneität, das Internationale und Kosmopolitische.

Ihnen stehen als rechte Werte gegenüber: Betonung der Unterschiede, Autorität, Distanz, geregelte Umgangsformen, das „Sie“, Disziplin, das Nationale.

In der Wirtschaft sind linke Werte: staatliche Planung, öffentliche Kontrolle,

rechte Werte: Privatwirtschaft und Wettbewerb.

Freiheit verstehen Linke zuerst als Freiheit von Not. Der Staat soll sich um soziale Sicherheit und Geborgenheit kümmern.

Rechte verstehen Freiheit umgekehrt zuerst als Freiheit von staatlicher Gängelung und staatlichem Zwang. Sie schätzen Anstrengung, Risikobereitschaft, Eigenaktivität. ...
Die Zusammenstellung zeigt, daß rechte und linke Werte nach Wortbedeutung und Volksmeinung durchaus gedeihlich in einer Demokratie konkurrieren können. Es fehlt aber in der Zusammenstellung der Hinweis darauf, daß Linke mit Karl Marx eine irreale Gleichheit mit Gewalt herbeiführen wollen. Nachdem sich die SPD 1958 davon verabschiedet hatte, kehrt sie in Konkurrenz zu Grünen und Linke jetzt dahin zurück, wie die Sympathie der Vorsitzenden Esken und anderer für die Blockade- und Brandstifter-Truppe Antifa beweist. Die eigens gegen die AfD popularisierten Wortbildungen „rechtspopulistisch“ und „Rechtspopulismus“ erwecken den Verdacht, daß man nur die strafbare Denunziation „rechtsextrem“ und „neonazistisch“ umgehen wollte.
25. November 2020
Maßnahmenkatalog des Kabinettausschusses zur
Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus


Auf der Basis dieses Vorschlags stellt die Bundesregierung in den Jahren 2021 bis 2024 insge-samt mehr als 1 Milliarde Euro für die Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus bereit...

Nr... Maßnahme ...
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

...
6 ... die Teilhabe und die Vernetzung zu stärken und zum Abbau von Rassismus und Rechtspopulismus.

31 Strategische Kommunikation im Ausland: Umgang mit Desinformation und Verschwörungsmythologien von rechts zwischen Populismus, Antisemitismus und Rassismus, Aufstockung der Deutschland-im-Ausland--Mittel (DiA)

bundesregierung.de pdf
Eine Komponente fehlt im Spektrum des Regierungshandelns völlig: Der Kampf gegen die islamistische Ein- und Unterwanderung.

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Sigmar Salzburg
19.02.2020 04.27
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„Nazi“

Bis 1945 war „Nazi“ eine volkstümliche, meist abfällige Kurzbezeichnung für „Nationalsozialist“, Mitglied der „National-Sozialistischen Arbeiter-Partei Deutschlands“ (NSDAP) – gebildet in Anlehnung an die Kurzform „Sozi“, für allgemein „Sozialist“ in marxistischer Ausrichtung, oft auch „SPD“.

Nach dem Zusammenbruch der NS-Diktatur 1945 und der Aufdeckung ihrer schlimmsten Verbrechen wurden die unbelehrbaren ehemaligen Parteimitglieder ohne den Zusatz „ehemalig“ zu Recht weiterhin als „Nazis“ bezeichnet. Nach ihrem Absterben ist „Nazi“ für Personen ohne diese Vergangenheit und ohne Nachweis solch verbrecherischer Absichten eine der schlimmsten Beleidigungen, denn sie bedeutet immer noch:

Rechtfertiger der Nazidiktatur und ihrer Massenmorde,
Befürworter oder Betreiber einer Wiederholung dergleichen.


Ohne triftige Gründe gegen Politiker gerichtet ist „Nazi“ die übelste denkbare Volksverhetzung – zum Schaden für die Demokratie. Sie ist aber bisher, im Gegensatz zu schlichteren, unflätigen Beleidigungen, leider kaum strafbar.

Die Linksdemagogen, ideologisch wie die Nazis mit Massenverbrechen verbunden, lenken von sich ab, indem sie Andersdenkende inflationär als „Nazi“ bezeichnen.

So wird das Hetzwort zu einer scheinbar auf allen Ebenen möglichen „Meinung“ – Auschwitz und Buchenwald immer im Hintergrund. Sein Mißbrauch ist inzwischen so angeschwollen, daß es an der Zeit wäre, diesen unter präzise formulierte gesetzliche Strafe zu stellen.

PS – letzte Meldung: Björn Höcke wurde nach seiner Rede am 17.2. wegen „Volksverhetzung“ angezeigt. Wann wird das Demagogengesocks von LINKE bis CDU angezeigt, das Höcke als „Nazi“ denunziert?

PS2: Auch Wolfgang Schäuble ist schamlos, wenn es der CDU nützt:
„Mit Herrn Höcke, den man zu Recht als Nazi bezeichnen kann, kann es keine Zusammenarbeit geben. Da sind sich alle Parteien einig.“
n-tv.de 14.2.2020


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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
09.12.2019 03.30
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Gegen die Tabuisierung treffender Wörter:

Umvolkung

Das Wort beschreibt auf deutsch eine gewaltsame oder administrativ geförderte Änderung der Zusammensetzung der Bevölkerung in einem bestimmten Gebiet. Die Umvolkung wirkt durch Benachteiligung, Verdrängung oder Ausweisung von Volksteilen abweichender Sprache und Herkunft in Mischgebieten – und Umerziehung ihrer verbliebenen Reste. Sie kann aber auch homogene Volkstumsgruppen treffen, wenn willkürliche Grenzziehungen dazu einladen.

Beispiele sind die Verdrängung polnischer Volksteile in Polen durch die Nationalsozialisten 1939-1945, aber auch die anschließende Vertreibung der Deutschen aus den eroberten deutschen Ostgebieten. Auch die gegenwärtige Zulassung von Massen-Einwanderung und „Resettlement“ zeigt alle Merkmale einer beginnenden Umvolkung.

Laut Wikipedia wurde das Wort „Umvolkung“ erstmals 1925 von Karl Christian von Loesch (1880-1951) gebraucht und diente der allgemeinen Beschreibung ethnologischer Vorgänge. Es soll die Eindeutschung von „Entnationalisierung“ sein, was aber nicht ganz paßt. Den Nachweis für die Behauptung, daß es dann bis 1945 „in starkem Maße verwendet“ worden sei, bleiben die Wikipedianer schuldig. In Victor Klemperers „Lingua Tertii Imperii“ soll das Wort „Umvolkung“ verzeichnet sein. Im („entnazifizierten“?) DWDS-Corpus finden sich nur fünf Beispiele für diese Zeit, die kaum etwas mit dem Nationalsozialismus zu tun haben.

... 1925 erschien in dem von Loesch herausgegebenen Sammelband „Volk unter Völkern“, Bücher des Deutschtums, Band 1, sein Beitrag Eingedeutsche, Entdeutschte und Renegaten, in dem er den Begriff Umvolkung prägte. Bis 1945 wurde dieser Begriff an Stelle von Entnationalisierung in starkem Maße verwendet. Loesch bezog sich bei seiner Begriffsbildung nicht nur auf Entdeutschung oder Rückdeutschung, sondern weiter gefaßt auf Assimilation der Angehörigen eines Volkes durch ein anderes Volk.

Ab 1936 beschäftige Loesch in seinem Institut Theodor Heuss, nachdem dieser sein Lehramt verloren hatte und ihm Publikationsverbot auferlegt war. Nach dem Zweiten Weltkrieg dankte Heuss ihm und befürwortete als Bundespräsident Loeschs Pensionierung als Hochschullehrer.

Ferner war Loesch Berater in Volkstumfragen der Regierung Gustav Stresemann, auch bei Konferenzen des Völkerbunds, sowie Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Nationalitätenrecht der 1933 vom Nationalsozialisten Hans Frank gegründeten Akademie für Deutsches Recht. Zusammen mit Georg Schreiber empfahl er Franz Thierfelder die Auslandsförderung der deutschen Sprache, speziell auf dem Balkan, welche zur Gründung des Goethe-Instituts führte als Organ der Deutschen Akademie...

Loesch lehnte die Instrumentalisierung der Minderheiten- und Volkstumsforschung durch die SS ab ....

https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Christian_von_Loesch
Nach 1950 schwillt die Verwendung des Wortes „Umvolkung“ unmäßig an, wohl im Zuge der Vergangenheitsbewältigung, im DWDS jahrzehntelang fast nur in der Wochenzeitung „Die Zeit“, Beispiel 5.6.1992:
Ein Mann wie Edmund Stoiber (CSU), der vor einer „Umvolkung“ und einer „durchraßten Gesellschaft“ warnt, wäre in seiner Verurteilung des islamischen Vorgehens im Fall Rushdie viel glaubhafter als wir, die wir die multikulturelle Gesellschaft loben...
Während der Bürgerkriege in Jugoslawien und Nahost kam die Bezeichnung „ethnische Säuberung“ auf (und die Feststellung, daß der Begriff auch auf die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten zuträfe). Stoiber mit seiner paßgenauen Bezeichnung „Umvolkung“ für die Folgen in Deutschland wurde schnell zum Schweigen gebracht. Erst mit der von der Großen Koalition zugelassenen oder gar erwünschten Ein- und Unterwanderungswelle 2015 wurde der Begriff wieder gewagt, auch vereinzelt in der 2013 gegründeten „Alternative für Deutschland“ (AfD).

Die linken Parteien und Medien schwangen sogleich die „Nazikeule“, und die schwarzrote Regierung brachte den „Verfassungsschutz“ genannten Inlandsgeheimdienst in Stellung. Der Gebrauch des Wortes wurde als Kennzeichen für Verfassungsfeindlichkeit definiert und im unsäglichen „Gutachten“ der AfD zur Last gelegt. – Orwells „1984“ hatte mit 35 Jahren Verspätung Einzug in das deutsche Regierungshandeln gehalten.

Der entlaufende Deutsche Yascha Mounk durfte seine Umvolkungsphantasien im ZDF darlegen, ohne daß die Moderatorin Karen Miosga eingreifen und sie benennen konnte oder durfte.

Am 1. Dezember dieses Jahres machte der ZDF-Journalist Theo Koll den staatsgefälligen Wadenbeißer und hielt dem neugewählten AfD-Sprecher Tino Chrupalla vor, (einmal) das verbotene „Naziwort“ Umvolkung gebraucht zu haben.

Das Wort „Volk“ selbst wird ja schon seit längerem von unserer Bundeskanzlerin eiertänzerisch umgangen, obwohl sie darauf einen Eid geschworen hat. Seine Abschaffung ist nach allen erkennbaren Anzeichen ein angestrebtes Ziel.


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Sigmar Salzburg
19.09.2019 05.30
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Deutschland ist nicht Einwanderungs- sondern Unterwanderungsland!

Das Duo-Infernale der SPD, „Schwan & Stegner“, buhlt im Streben nach dem SPD-Vorsitz um die Stimmen der linken Deutschlandabschaffer und der (r)echten Islamisten:

Ralf Stegner hat retweetet

Gesine Schwan‏ @Gesine_Schwan 00.01 – 17. Sept. 2019

Wir sagen ganz offensiv: Wir sind ein Einwanderungsland. Die Vielen, die zu uns gekommen sind und ihre Nachkommen müssen sicher sein können, dass sie dazugehören.
Nein, #teamschwanstegner!
Wenn Millionen ohne nachweisbare Identität, ohne direkten Fluchtgrund, ohne bedarfsentsprechende Qualifikation und ohne Willen, sich in die vorgefundene Kultur einzupassen, oft noch unter dreistem Mitleidsheischen mit Beihilfe von Gutmenschdemagogen in unser Land drängen, dann sind „Wir“
kein Einwanderungs- sondern ein Unterwanderungsland.
Nach Berichten der israelischen »Jerusalem Post« und des britischen »Sunday Express« hat der ehemalige Chef des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND), Dr. August Hanning, Kanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, mit ihrer Flüchtlingspolitik massive Sicherheitsrisiken verursacht zu haben.

Bei rund 300.000 Migranten, die nach Deutschland gekommen sind, sei die Identität nicht näher aufgeklärt worden. Hanning wirft Merkel vor, eine »Sicherheitskrise« (»Security Crisis«) verursacht zu haben.
freiewelt.net 18.9.2019

Maaßen sagte laut einem Bericht der „Rhein-Neckar-Zeitung“: „Ich bin vor dreißig Jahren nicht der CDU beigetreten, damit heute 1,8 Millionen Araber nach Deutschland kommen.“
focus.de 2.7.2019

Für Stoiber steht fest: „Wer die massenhafte Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturkreisen kritisch sieht und eine multikulturelle Gesellschaft ablehnt, ist noch lange kein Extremist.“
jungefreiheit.de 16.9.2019
Fünf Jahre vor Merkels Machtergreifung hatte Stoiber noch klarer Stellung bezogen:
CSU: Deutschland kein Einwanderungsland ...
https://www.tagesspiegel.de › Politik
07.11.2000 – „Auch wenn man unkontrollierte Zuwanderung hat, ist man noch lange kein Einwanderungsland“, kritisierte CSU-Chef Edmund Stoiber
Heute wagt Stoiber kaum noch, die linke Correctness-Mafia herauszufordern – und seine eigene Partei weiß auch nicht mehr, was sie will.

Vielleicht hilft aber das SPD-Abstiegs-Duo mit miesen Mundwinkeln und krausem Kopfputz manchem Deutschen, den Zustand unseres Landes besser zu erkennen.


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Sigmar Salzburg
13.01.2019 21.08
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Haß

Martin Walser sagte laut Spiegel vom 14.10.1996:

„Rau“ statt „rauh“ werde ich nie schreiben.
Dem „Hass“ tut die Verschärfung gut.
Inzwischen hat er sich mit dem „rauen Hasserleben“ abgefunden, in das seine Werke konvertiert werden. – Eine Definition von Haß wird von Wikipedia, orthographisch verfälschend, nach einer Quelle von 1907 zitiert – hier das Original:
Kirchner/Michaëlis:
Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe


Haß

Haß (odium = feindliche Verfolgung) ist die leidenschaftliche Abneigung gegen daß, was uns Unlust bereitet hat. Der Haß, das Gegenteil der Liebe, verabscheut nicht nur einen Menschen, sondern möchte ihm auch schaden. Er entspringt oft dem Eigennutz, dem Neide, dem gekränkten Ehrgeiz, der Eifersucht oder der verschmähten Liebe. Insofern er dem Gehaßten Wichtigkeit beilegt, unterscheidet er sich von der Verachtung...

zeno.org/ Kirchner-Michaelis-1907
Haß“ ist die heftigste Form des evolutionär entstandenen, vom Gefühl gesteuerten Abwehrwillens, der sich gegen Gefahren für die eigene, auch familiäre oder gruppenmäßige Existenz richtet, also gegen feindliche Wesen und gefährliche Verhaltensweisen. Haß ist eine schwer beherrschbare Augenblicksemotion – natürlich, aber selten nützlich, und gilt daher als nicht besonders edel. Dennoch kann er sich dauerhaft verfestigen.

Besonders sinnlos ist hierbei religiöser und ideologischer Haß. Vorurteilsdressur und Sozialneid führten zum ewigen Haß gegen Juden. Quasireligiöser Haß schlägt auch seit fünf Jahren der „Alternative für Deutschland“ entgegen, weil sie den modischen Weltheilsquacksalbern entgegentritt. Was ist es anderes als Haß, wenn ein Bodo Ramelow 23mal „Nazis raus“ gegen eine Partei twittert, deren Ziele vor vierzig Jahren allgemeine Ehrensache gewesen wären.

Linken Falschmünzern ist das Wort „Haß“ eine Waffe, um Vernunft, Vorsicht und Augenmaß in der Politik verächtlich zu machen. Cem Özdemir unterstellt seinem Abgeordneten-Kollegen Frank Magnitz unbegründet „Haß“ und nennt ihn zugleich „Nazi“, also Befürworter von Hitlers Gewaltherrschaft und Massenmorden. Damit kann er selbst doch nur Haß hervorrufen wollen.

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Sigmar Salzburg
28.06.2018 09.52
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Was sammeln die „Menschenfischer” ...

... der Dresdener „Flüchtlings“-Rettungsorganisation „Lifeline“ im Mittelmeer ein? Echte Flüchtlinge hätten in Afrika Platz genug. Es sind Leute, die etwas Besseres suchen, als ihnen in den dortigen chaotischen und bevölkerungsexplosiven Ländern geboten wird. Die Asylindustrie hat sie erfolgreich mit dem Wort „Flüchtlinge“ mitleiderregend aufgewertet, neben dem unklaren, aber vielseitigeren Wort „Migranten“. Die linke Lügen- und Lückenpresse benutzt beide Begriffe, um die skeptische Bevölkerung auf Mitgefühl und Aufnahmebereitschaft einzustimmen. Die Google-Suche ist nicht mehr so exakt wie früher, gibt aber doch eine ungefähre Häufigkeit der im Zusammenhang mit „Lifeline“ veröffentlichten Begriffe:

Migranten: 16.700.000 Ergebnisse
Flüchtlinge: 7.360.000 Ergebnisse
Einwanderer: 93.900 Ergebnisse
Geflüchtete: 79.600 Ergebnisse
Zuwanderer: 53.200 Ergebnisse
Asylsuchende: 21.400 Ergebnisse
Asylanten: 19.500 Ergebnisse
Schutzsuchende: 19.200 Ergebnisse
Wirtschaftsflüchtlinge: 6.930 Ergebnisse
Wirtschaftsmigranten: 5.820
Eindringlinge: 5.340 Ergebnisse
Unterwanderer: 4.360 Ergebnisse
Asylforderer: 3.760 Ergebnisse
Schutz Suchende: 689 Ergebnisse

Der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuß, Petr Bystron, merkt dazu an:

»Wenn man die angeblich in Seenot befindlichen – und das sind für die NGOs alle, die in ein Gummiboot steigen – nach Afrika zurückbringen würde, würden diese NGOs sicher keine Millionenbudgets gespendet bekommen (2017: SOS Mediterranée: ca. 4 Millionen €; Sea-Watch: 1.773.310,10 €; Sea-Eye: ca. 500.000 €; Mission Lifeline: ca. 248.000 €). Der Verdacht auf bandenmäßige Schlepperei, wie die italienische Regierung bereits letztes Jahr dokumentiert hat, liegt also nahe. Wir werden juristische Schritte gegen dieses kriminelle Vorgehen prüfen.«

afdbundestag.de 28.6.2018

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Sigmar Salzburg
27.04.2018 04.21
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Umvolkung

Der Garten meiner Kindheit umfaßte auch einen riesigen Teich, der durch Tonabbau einer stillgelegten Ziegelei entstanden war. Meine Eltern hatten dort Karpfen ausgesetzt, die behäbig und friedlich ihre Runden schwammen. Auch große Flußkrebse und Muscheln hatten sich angesiedelt.

In unserem letzten Jahr dort, mein Vater war schon lange im Kriege vermißt, meinte meine Mutter eines Tages, daß die Fische so verändert aussähen, mit spitzem Maul und bösem Blick. Es war ihr unheimlich und sie holte einen befreundeten Sportangler heran. Der stellte fest, daß kein einziger Karpfen mehr im Teich zu finden war.

Das gesamte Karpfenvolk war durch Hechte verdrängt und aufgefressen worden. Die fingen schon an, in Ermangelung anderer Nahrung, sich gegenseitig aufzufressen. Ob die Umvolkung auf verschleppte Fischeier oder auf einen Anschlag mißgünstiger Nachbarn zurückzuführen war, haben wir nie erfahren.

Der Angler angelte unentwegt, tat seine Beute in ein Netz und hängte sie an sein Fahrrad. Vorsicht, die beißen noch, warnte er mich, als ich ihre glatte Haut befühlen wollte.

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Sigmar Salzburg
09.03.2018 10.08
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Die heidnischen Wochentage

Peter Schmachthagen schreibt im Hamburger Abendblatt:

Auch der Norden hat ein Recht auf Heimat in der Sprache, da mag die „Tagesschau“ aus Hamburg noch so sehr dem Süden nachgeben. Also: Wir sagen zu Ostern, und vor allem heißt der sechste Wochentag zwischen Hamburg und Dresden Sonnabend und nicht etwa „Samstag“. In meiner Dorfgemeinde führte die Landjugend am "Samstag" ein plattdeutsches Stück auf. Plattdeutsch am Samstag! ...
abendblatt.de 6.3.2018
Die deutschen Wochentagsnamen sollen mit eigenen Götternamen den römischen nach babylonischer Zeiteinteilung nachgebildet sein. Die Verdrängung des Heidnischen gelang nur mit „Samstag“, nach „Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache“ DWDS:
Samstag m. im Süden und Westen des dt. Sprachraumes geltender Wochentagsname (gegenüber Sonnabend in den übrigen Gebieten), ahd. sambaʒtag (9. Jh.), mhd. sam(e)ʒtac beruht als verdeutlichende Zusammensetzung auf (vor der hd. Lautverschiebung vermitteltem) got. *sambatō; diesem geht vulgärgriech. *sámbaton (*σάμβατον) vorauf, ... für griech. sábbaton (σάββατον) (woraus das gelehrte got. sabbatō des Wulfila), singularisiert aus (nach Analogie anderer Festnamen als Plur. aufgefaßtem) sábbata (σάββατα), das aus hebr. šabbāt ‘wöchentlicher Ruhetag (der Juden)’ entlehnt ist; ... Samstag ist ein Wort der gotisch-arianischen Mission, das donauaufwärts zuerst den deutschsprachigen Südosten erreicht und sich von hier aus verbreitet...
https://www.dwds.de/wb/Samstag

Sonnabend m. im östlichen Md. und Nordd. geltender Wochentagsname (gegenüber Samstag in den übrigen Gebieten). Ahd. sunnūnāband (9. Jh.), mhd. sunnenābent, sunābent, mnd. sonāvent wird im Zuge der angelsächsischen Mission aufgenommen als Entsprechung von aengl. Sunnanǣfen, aus *Sunnandægǣfen ‘Vorabend des Sonntags’ und in diesem Sinne auf den ganzen dem Sonntag vorausgehenden Tag ausgedehnt ... Damit (wie auch von Süden her durch Samstag) wird eine (heidnische) aus lat. Sāturnī diēs ‘Tag des Gottes Saturn’ hervorgegangene Bezeichnung, erhalten in aengl. Sætern(es)dæg, engl. Saturday, mnl. saterdach, nl. zaterdag, mnd. sāter(s)dach, heute noch nordwestd. (mundartlich) Sater(s)tag, durch eine einheimische ersetzt.
https://www.dwds.de/wb/Sonnabend

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Sigmar Salzburg
27.02.2018 08.59
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Heimat

Dazu setze ich meine eigene vorläufige Definition für Heimat und das damit entstehende Heimatgefühl voran:

Heimat ist das Land,
- in dem man, gern in der Obhut der Familie, aufgewachsen ist,
- dessen Sprache man als Muttersprache gelernt hat,
- dessen Orte man als Kind und Heranwachsender erkundet hat,
- in dem man vertraute und vertrauenswürdige Gesichter sieht,
- in dem man Freunde und Schulkameraden gefunden hat,
- in dem man die vertraute Kultur erleben und fortführen darf,
- in dem man die Geschichte der eigenen Herkunft wiederfindet,
- in dem man den Fortbestand der eigenen Familie erhoffen darf.
Der derzeitige Noch-Justizminister Heiko Maas aber zeigt mit einem von Cem Özdemir erfundenen grünen Ulkwort (maasgerecht „Unwort“) nach Auschwitz und dekretiert mit einer von Habermas abgekupferten blutleeren Definition, was Heimatliebe sein sollte (SpON 25.2.18):
»Mit dem Unwort vom „Bio-Deutschen“ kehrt mehr als 70 Jahre nach Auschwitz der Rassismus verharmlosend in unsere Sprache zurück.«

»Die Quelle all jener Werte, die unsere Heimat ausmachen, ist heute das Grundgesetz ...«

»Verfassungspatriotismus ist die schönste Form von Heimatliebe.«
Rechtzeitig, seit Januar, hat sich auch die Süddeutsche des Wortes „Heimat“ angenommen. Ein Dutzend eher linke Zeitgenossen wurde ausgewählt, ihr damit verbundenes Denken und Empfinden zu beschreiben. Wie zu erwarten, bedeutete es den wenigsten etwas Erwähnenswertes, aber alle waren sich einig, daß man den „Rechten“ diesen Begriff „entreißen“ müsse. Die Krönung all dessen sollte nun wohl der Geistesblitz des Zwergdenkers Maas sein.

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Sigmar Salzburg
24.02.2018 15.35
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Wörter und Definitionen

Heimat

Adelung – Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

Das Heim

Das Heim, [1075-1076] des -es, plur. die -e, oder die Heime, plur. die -n, ein, wenigstens im Hochdeutschen, völlig veraltetes Hauptwort, welches nur um der folgenden Wörter willen zu merken ist. Es bedeutete, 1) einen Zaun ... 2) Ein umzäunter oder eingehägter Bezirk, ein in seinen Gränzen eingeschlossenes Gebieth, eine Flur, eine Mark, ... 3) Ein Gezelt, eine Hütte, ein Wohnhaus mit seinem Zubehör; eine im Deutschen und allen verwandten Sprachen überaus alte Bedeutung. Schon im Salischen Gesetze kommt Cham in verschiedenen Zusammensetzungen, die ich im folgenden anführen werde, vor. ... 4) Eine Sammlung mehrerer Häuser, ein Dorf, ein Flecken. Bey dem Ulphilas sind Bourgs und Haimos Städte und Flecken ... 5) In engerer Bedeutung, der Ort, wo jemand zu Hause ist, woher er gebürtig ist, und in weiterer Bedeutung, ein solches Land, das Vaterland; eine gleichfalls sehr alte Bedeutung, in welches dieses Wort in dem Salischen Gesetze Cham, bey dem Ottfried Heime, Heiminge. im Nieders. Heime, bey den Schwäbischen Dichtern das Heim, lautet...

Die Heimath
Die Heimath, [1077-1078] plur. die -en, der Ort, das Land, wo jemand daheim ist, d. i. sein Geburtsort, sein Vaterland.

Gott, der mich von meiner Heimath genommen hat, 1 Mos. 24, 7.
Sie ruderten gemach der Heimath wieder zu,. Kleist.
Anm. Bey dem Notker Heimod und Heimuod, bey dem Tschudi Heimen, bey dem Pictorius Heimand, im Holländ. Heymet, im Nieders. nur Heime, und im Dän. Hiem...

Das Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache DWDS

Heimat · heimatlich
Heimat f. ‘Ort, Land, wo man geboren, wo man zu Hause ist, Vaterland’. Die nur auf das dt. Sprachgebiet beschränkten Formen ahd. heimōti n. (11. Jh.), mhd. heimuot(e), heimōt(e), heimōde f. n., mnd. hēmōde f. n. sind Bildungen zu dem unter ↗Heim (s. d.) behandelten Substantiv mit dem Suffix westgerm. -ōðja-, ahd. -ōti (s. ↗Einöde sowie ↗Armut, ↗Kleinod, ↗Zierat). Heimat (mit Wandel von ō zu ā) begegnet seit dem 15. Jh. und wird vom 16. Jh. an vorherrschend. Neutrales Genus ist bis ins 17. Jh. gebräuchlich, danach nur noch in Mundarten. heimatlich Adj. ‘in der Heimat vorhanden, die Heimat betreffend, zu ihr gehörend’ (18. Jh.).

https://www.dwds.de/wb/Heimat

P.S. Folgt man dem Link des richtig eingeordneten „Zierat“, dann wird offenbar, daß man auch beim DWDS dem affenärschlichen Nachfolgesignal der Schreibreformer und Kultusminister hinterherhechelt, nach dem aus infantilem Erleichterungsfanatismus „Zierat“ wie „Unrat“ behandelt wird, wonach also „Zierrat“ zu schreiben wäre.

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