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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
09.02.2018 12.22
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Kinderrechte

Am 12. Dezember 2012 wurde das „Gesetz zur Beschneidung des männlichen Kindes“ (§ 1631d BGB) gegen die Menschenrechte unter dem moralischen Druck der Religionslobby vom Bundestag beschlossen. Andere Länder wollen sich dem nicht unterwerfen. Kirchenvertreter, die das eigentlich ja nicht betrifft, agitieren dagegen. Es scheint, daß sie sich schon jetzt mit der künftigen moslemischen Mehrheit gutstellen wollen. Der Humanistische Pressedienst berichtet:

Kardinal Marx kritisiert Island wegen Verbot der Knabenbeschneidung
Von: Jan Weber 8. Feb 2018

In einer am Dienstagabend in Brüssel veröffentlichten Erklärung forderte der Präsident der EU-Bischofskommission COMECE, Kardinal Marx, die EU auf, diese „Bedrohung der Grundrechte“ zu verhindern. Denn schließlich sei der Gesetzentwurf „ein gefährlicher Angriff auf die Religionsfreiheit“.

Hintergrund seiner Empörung ist, dass isländische Parlamentsmitglieder einen Gesetzentwurf vorgelegt haben, in dem eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Jahren für Personen vorgesehen ist, die einem Kind einen körperlichen Schaden oder eine sonstige gesundheitliche Beeinträchtigung durch „das ganzheitliche oder teilweise Entfernen von Sexualorganen“ zufügt...

Echte Wissenschaften haben sehr wohl und sehr viele Argumente, die gegen die Beschneidung von Minderjährigen sprechen. ...

Schlimmer ist jedoch, dass er den Isländern (und auch den Dänen, die er aber nicht erwähnt) unterstellt, aus niederen Beweggründen gegen Juden und Muslimen zu agieren...

Doch gut, wissen wir doch, dass Kinderrechte der katholischen Kirche generell ziemlich gleichgültig waren und sind: Die tausendfachen Mißbrauchsfälle zeigen es. Und ausgerechnet eine solche Institution spielt sich hier als Bewahrer der Grundrechte auf?

hpd.de 8.2.2018
Martin Krauss denkt in der Jüdischen Allgemeinen noch simpler:
Wer mag, kann aber immerhin einen kleinen Trost in der unfassbar ahnungslosen Bettelei [der AfD] ums Geliebtwerden erkennen: Sie geschieht aus schlechtem Gewissen; tief in ihrem Innern wissen sie, dass eine Partei, die Schoa-Leugner in ihren Reihen halten, die Rituale wie Brit Mila und Schächten kriminalisieren und die die Wehrmacht rehabilitieren möchte, keinen Anspruch darauf hat, anders als antisemitisch genannt zu werden...
juedische-allgemeine.de 8.2.2018
Einstein glaubte nicht an „Gott“. Aber glaubte er deswegen vielleicht um so mehr an die von „Gott“ befohlene Beschneidung, um nicht antisemitisch genannt zu werden? Wir wissen es nicht.

Siehe auch dies.

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Sigmar Salzburg
03.02.2018 21.07
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WISSENSCHAFT IST NEUTRAL, ABER_GLAUBENSWISSENSCHAFT NICHT

Humboldt-Universität in Berlin : Hinabgestiegen in das Reich der Theologie

Die Errichtung des Instituts für Islamische Theologie an der HU ist inzwischen durch den im vergangenen Herbst unterzeichneten Hochschulvertrag zwischen dem Senat und der HU besiegelt. Die neue Einrichtung, so heißt es darin, solle bekenntnisgebundene Studiengänge anbieten und insbesondere Theologinnen und Theologen sowie Lehrkräfte ausbilden. Bei Entscheidungen der HU, die das muslimische Bekenntnis betreffen, solle ein Beirat „im verfassungsrechtlich gebotenen Umfang“ einbezogen werden. Für die Errichtung des Instituts erhält die HU aus Landesmitteln bis zum Jahr 2022 insgesamt rund 14 Millionen Euro. In diesem Zeitraum soll die HU überdies mit einem „überzeugenden Konzept“ zusätzliche Fördermittel beim Bundesbildungsministerium einwerben, um ein Zentrum für Islamische Studien zu errichten...

faz.net 1.2.2018

Annette Schavan, Botschafterin beim Vatikan und Ex-Bildungsministerin, fordert ein großes Zentrum für katholische Theologie an der HU. Sie will sechs bis acht Professuren ...( tagesspiegel.de 23.4.2017)
Als „Wort zum Sonntag“ bietet sich hier der Brief an, den einer der größten und tiefdenkendsten Wissenschaftler am Ende seines Lebens an einen jüdischen Philosophen geschrieben hat – Albert Einstein. Einzelne Teile daraus sind in unserem Form schon zitiert worden, hier folgt die korrigierte Version nach dem Faksimile auf Richard Dawkins Net:

Princeton, 3.1. 54

Lieber Herr Gutkind!

Angefeuert durch wiederholte Anregung Brouwers habe ich in den letzten Tagen viel gelesen in Ihrem Buche, für dessen Sendung ich Ihnen sehr danke. Was mir dabei besonders auffiel war dies. Wir sind einander inbezug auf die faktische Einstellung zum Leben und zur menschlichen Gemeinschaft weitgehend ähnlich: über-persönliches Ideal mit dem Streben nach Befreiung von ich-zentrierten Wünschen, Streben nach Verschönerung und Veredelung des Daseins mit Betonung des rein Menschlichen, wobei das leblose Ding nur als Mittel anzusehen ist, dem keine beherrschende Funktion eingeräumt werden darf. (Diese Einstellung ist es besonders, die uns als ein echt „unamerican attitude“ verbindet.)

Trotzdem hätte ich mich ohne Brouwers Ermunterung nie dazu gebracht, mich irgendwie eingehend mit Ihrem Buche zu befassen, weil es in einer für mich unzugänglichen Sprache geschrieben ist. Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern. Diese verfeinerten Auslegungen sind naturgemäss höchst mannigfaltig und haben so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen. Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gerne gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Dignität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppen wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts „Auserwähltes“ an ihm wahrnehmen.

Überhaupt empfinde ich es schmerzlich, dass Sie eine privilegierte Stellung beanspruchen und sie durch zwei Mauern des Stolzes zu verteidigen suchen, eine äussere als Mensch und eine innere als Jude. Als Mensch beanspruchen Sie gewissermassen einen Dispens von der sonst acceptierten Kausalität, als Jude ein Privileg für Monotheismus. Aber eine begrenzte Kausalität ist überhaupt keine Kausalität mehr, wie wohl zuerst unser wunderbarer Spinoza mit aller Schärfe erkannt hat. Und die animistische Auffassung der Naturreligionen wird im Prinzip durch Monopolisierung nicht aufgehoben. Durch solche Mauern können wir nur zu einer gewissen Selbsttäuschung gelangen; aber unsere moralischen Bemühungen werden durch sie nicht gefördert. Eher das Gegenteil.

Nachdem ich Ihnen nun ganz offen unsere Differenzen in den intellektuellen Überzeugungen ausgesprochen habe, ist es mir doch klar, dass wir uns im Wesentlichen ganz nahe stehen, nämlich in den Bewertungen menschlichen Verhaltens. Das Trennende ist nur intellektuelles Beiwerk oder die „Rationalisierung“ in Freud'scher Sprache. Deshalb denke ich, dass wir uns recht wohl verstehen würden, wenn wir uns über konkrete Dinge unterhielten.

Mit freundlichem Dank und besten Wünschen,
Ihr A. Einstein

richarddawkins.net

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Sigmar Salzburg
26.01.2018 09.46
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Der Papst gegen Lügenmeldungen

Die „Junge Freiheit“ (in KuMist-freier Rechtschreibung) berichtet, der Papst habe sich gegen „Fake News“ gewandt. Gerade der, der einer Religionsgemeinschaft vorsteht, die fast ausschließlich auf „Fake News“ beruht:

BERLIN. Papst Franziskus hat Journalisten dazu aufgefordert, sich gegen die Verbreitung von „Fake News“ zu stellen. „Keine Desinformation ist harmlos“, warnte er in einer am Mittwoch veröffentlichten Botschaft zum katholischen Mediensonntag.
„Fake News“ seien ein Zeichen von intoleranten und übersensiblen Einstellungen und bürgten die Gefahr einer zunehmenden Verbreitung von Arroganz und Haß, fügte er hinzu. Deshalb könne sich niemand der Verantwortung entziehen, solchen Unwahrheiten entgegenzutreten.
Bereits in der Bibel habe es „Fake News“ gegeben, verdeutlichte er unter Hinweis auf den Sündenfall, bei dem Eva im Paradies unter Verdrehung von Tatsachen bewegt worden sei, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Dabei handele es sich um die „Strategie der schlauen Schlange“.
jungefreiheit.de 26.1.2018
Schon die Sündenfallgeschichte ist ein Beispiel für umgefälschte altorientalische Märchen. Das zieht sich hin bis zu Jesu Geburtslegende, an der vermutlich kein einziges wahres Wort ist, und Jesu Auferstehungsgeschichte, auf der das gesamte Christentum beruht. Der Papst selbst wirkt eifrig an der Verfälschung mit, etwa als er sich gegen die Übersetzung im Vaterunser „und führe uns nicht in Versuchung“ wandte. Ein Vater täte so etwas nicht.

Dabei hat Jesus auf aramäisch wahrscheinlich genau das gelehrt: „we la tahlan l’nesyuna“. Jedenfalls ist das griechische „καὶ μὴ εἰσενέγκῃς ἡμᾶς εἰς πειρασμόν“ nie angezweifelt worden, ebensowenig wie die mit „Gottes“ Hilfe in Latein erstellte Übersetzung „et ne nos inducas in tentationem“. In anderen zeitgenössischen Übersetzungen sehen wir, daß die Kopten kein eigenes Wort für „Versuchung“ gefunden hatten und das griechische „pirasmos“ benutzten. Die Goten dagegen sagten: „Jah ni briggais uns in fraistubnjai“, die „Versuchung“, die noch im schwedischen „frestelse“ erkennbar sein soll.

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Sigmar Salzburg
25.10.2017 16.38
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Nicht vergessen – erstmals bundesweit:

Reformationstag am 31. Oktober
Im Jahr 2017 jährt sich zum 500. Mal Martin Luthers Thesenanschlag an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. Aufgrund dieses Jubiläums sprach sich die Ministerpräsidentenkonferenz im Dezember 2012 dafür aus, den Reformationstag 2017 bundesweit als gesetzlichen Feiertag zu begehen. Nach und nach stimmten die einzelnen Landtage über diesen Vorschlag ab. Zur Freude der Arbeitnehmer willigten alle Länder ein, sodass im Kalender 2017 nun ein zusätzlicher, bundesweiter Feiertag verzeichnet ist.
http://www.kalender-2017.net/reformationstag/

Sonderbar: Im Osten gibt es kaum 30 Prozent Bürger, die ernsthaft die Kirchenspaltung feiern müßten. Aber gönnen wir ihnen den freien Tag. Vielleicht wollte man auch vor der Einführung islamischer Feiertage die Reconquista vollenden. Weitblickender wäre es aber gewesen, den internationalen Gedenktag einer wirklichen geistigen Befreiung anzuerkennen:

Internationaler Darwin-Tag 2018
Weltweit am 12. Februar 2018

Der Darwin-Tag ist ein weltweit gefeierter Gedenktag und wird jährlich am 12. Februar, dem Geburtstag Charles Darwins, begangen. Der Darwin-Tag versteht sich als Hommage an Darwins Beitrag zur Wissenschaft. Er soll der Öffentlichkeit auch generell die Naturwissenschaften näherbringen („promote public education about science“) und die Naturwissenschaften und die Menschheit feiern.

Der erste Darwin-Tag wurde am 22. April 1995 an der Universität Stanford begangen, als Donald Johanson, der Entdecker von Lucy, einen Vortrag über Darwin und den Ursprung des Menschen hielt. In den Folgejahren wurde die Veranstaltung am oder um den 12. Februar abgehalten, weitere Universitäten folgten mit ähnlichen Veranstaltungen.
http://www.kleiner-kalender.de

http://caliban.mpipz.mpg.de/darwin/arten/high/IMG_4000.html

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Sigmar Salzburg
01.08.2017 09.27
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Spartipps: Spareripps?

Heute macht es sich Ex-BILD-Chef Bartels leicht, indem er von seinem Ex-BILD-Chef-Kollegen Tiedje einen Text abschreibt – der natürlich etliche Korrekturautomaten durchlaufen hat:

TOLERANZ BEWEISEN
Dessous für Suleika
1. August 2017

Von PETER BARTELS | Hier ausnahmsweise mal ein Kleines Stück von Hans-Hermann Tiedje, meinem „Ex“ von BILD anno dunnemals … Hat er für „Euro am Sonntag“ geschrieben… Und ist einfach herrlich. Sogar „glänzend“, wie er einst manchmal zu sagen pflegte. Viel Spaß!!

Die folgende Geschichte aus dem Internet können Sie glauben oder nicht. Harry Miller jr., Sportreporter in Quebec, soll sich aufgeregt haben: „Mich ärgert, dass viele meiner Freunde gegen den Bau einer neuen Moschee in Montreal sind. Jeder Kanadier sollte Toleranz gegenüber jedermann üben, unabhängig von dessen religiöser Bindung. Die Moschee sollte unbedingt gebaut werden – insbesondere auch, um beiderseitig Toleranz zu üben.“

Harry Miller jr. ergänzte dies um folgende Klarstellung: „Ich schlage zudem vor, neben der Moschee zwei Nachtclubs zu etablieren. Dadurch könnten auch die Moscheebesucher ihre Toleranz demonstrieren. Einer der Clubs – für Schwule – sollte „Hot Cowboys“ heißen. Der andere – ein Striptease-Etablissement, „Sexy Dollhouse“. Daneben könnte man eine Metzgerei für Schweinefleischspezialitäten einrichten, daran angrenzend ein Freilichtgrill. Hier könnten, vielleicht unter dem Namen „Holy Trinity“, Sparerips gereicht werden.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wäre ein idealer Platz für ein Dessousgeschäft, Namensvorschlag „Suleika“. Orientalisch aussehende junge Damen könnten gegebenenfalls im Schaufenster Lingerie-Mode vorführen. Dazu würde gut passen ein Schnapsladen, mit dem Namen „Cheers“, in dem man kräftig einen heben kann. Direkt nebenan wäre der passende Platz für einen Infostand zur Verteilung von Verfassungstexten.“

Harry Miller jr. zum Schluss: „Mit diesem Umfeld könnten Muslime dazu ermutigt werden, ihrerseits die Toleranz zu zeigen, die sie von uns einfordern.“

Ich finde die Gedanken von Harry Miller jr. zukunftsweisend. Ich glaube, er hat recht. Was meinen Sie?

(Der Beitrag von Hans-Hermann Tiedje erschien zuerst bei „Euro am Sonntag“, Ausgabe 30/17)

pi 1.8.2017

Tatsächlich steht im anglovielfältigen ß-Spar-Duden „Spareribs“, wo es doch nach Reformlogik „Speerripps“ heißen müßte.

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Sigmar Salzburg
22.06.2017 06.52
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Joachim Kahl zu Luther

Dragan Pavlovic berichtet im „Humanistischen Pressedienst“ in leicht defekter traditioneller Orthographie über ein Seminar von Joachim Kahl zu Luther.

Der marburger Philosoph Dr. Dr. Joachim Kahl ist bekannt für seine humanistisch orientierte Religionskritik – aufgeregtem Anti-Theismus erteilt er eine Absage. Der Autor des Best- und Longsellers „Das Elend des Christentums“ nimmt trotz aller Rücksicht kein Blatt vor den Mund und wußte durch eine ausgewogene Einordnung und Kritik der Bedeutung Martin Luthers zu überzeugen...

Luthers Verdienst läge in der Subjektivierung des Gottesbegriffes – zu finden im großen Katechismus, einer von ihm verfaßten Lehrschrift, in seiner Erläuterung zum ersten Gebot: „Gott ist dass, woran Du Dein Herz hängst”. Diese radikale Subjektivierung des Gottesglaubens trüge den Keim der Säkularisierung in sich. Das Gott so ins Innere gezogen werde, erlaubte z.B. Ludwig Feuerbach in seiner Hauptschrift seinen Atheismus auf Martin Luther zu gründen.
Meine Beobachtung ist, daß viele linke Pastoren in Wahrheit Atheisten sind, die „den Herrn“ nicht „Gott“, sondern einem sozialistischen Revolutionär gleichsetzen.
Wenn jeder sein eigener Priester sein kann kommt man vielleicht früher oder später auf die Frage – brauche ich überhaupt Gott? ... Durch diese Haltung entsteht eine Steigerung des Selbstwertgefühls durch eine Art „Gottesgeburt im Inneren“ bis hin zur Unbeugsamkeit mit Fanatismus und Starrsinn. Das zeige sich auch im Erwählungs- und Wahrheitsbewußtsein Luthers.
Kahl vermeidet die bei hpd verbreitete Neigung, Luther als Ur-Nazi und Antisemiten darzustellen – schließlich führte der Reformator als ehemaliger Augustiner-Mönch nur die theologische Verdammung des „heiligen“ Augustinus fort:
Zu recht wird Luthers Antijudaismus kritisiert, allerdings ist dieser Antijudaismus im Christentum fest verankert, also nichts genuin lutherisches. Martin Luther stellt hier nur den Gipfel einer schrecklichen Tradition dar.
So kann Luther auch nicht als Vorbild für die Reformierung des Islam empfohlen werden, wie z.B. mein Arabischlehrer meinte.
Was bleibt heute von Luther? Im Rahmen der Feiern zum Lutherjahr findet man bei der Evangelischen Kirche Deutschlands eine Selbstbanalisierung durch den Verkauf von Luthersocken, Luther-Playmobil-Figuren und – für kurze Zeit – von Lutherkondomen. Anders als die Evangelische Kirche Deutschlands hält Kahl die durch Luther angestossene Reformation nicht für ein „Tor zur Neuzeit“, dies sei eine grobe Überschätzung. Die Reformation war allenfalls ein Geburtshelfer. Luther sei eine Figur des Übergangs, der Protestantismus nur eine Etappe in der Religionsgeschichte.

hpd.de 21.6.2017
Die „Käßmannisierung“ des Protestantismus dürfte nun seine Überlebensfähigkeit gegenüber den Islam auch stark vermindern.

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Sigmar Salzburg
26.05.2017 09.07
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Merkels Kirchentag als Wahlkampf

Schlachter-Bibel-Werbung auf Facebook:
Leben ohne Gott – Sinnlos
Wir folgen unseren Herrn und Gott Jesus Christus!

Roland Tichy:
Zu viele deutsche Medien sind zu rot-grünen Umerziehungslagern verkommen. ... Obama ist Gott, und wer gegen die Frauenquote ist, schändet auch Migranten am Arbeitsplatz...
zeit.de 2012/48

... Hat „Gott“ jetzt zu Merkel gefunden oder umgekehrt?

Der staatszerbombende Friedensnobelpreisträger hilft der volkszerstörenden Gutmenschin.

Ergänzt 29.5.17

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Sigmar Salzburg
02.05.2017 17.20
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Katharina Szabo schrieb auf der „Achse des Guten“:

Kopftuch für alle Frauen, Zweitfrau für alle Männer

... Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen sorgte mit einer derartigen Drohung am Dienstagabend für Aufregung. Wörtlich sagte er (hier ab Minute 2:50): „Und wenn das so weitergeht, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“ ...

Jetzt müssen auch Männer Solidarität zeigen

Wäre das fair? Könnte man nicht auch die Männer bestrafen, indem man sie zwingt, Buße zu tun und künftig die Sitten islamischer Länder anzunehmen? Er könnte etwa sagen: „Und wenn das so weitergeht, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Männer bitten müssen, eine minderjährige Zweitfrau zu ehelichen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“ ...

Leserinnenbrief:
Gabriele Kremmel / 27.04.2017
Keine Sorge, Frau Szabo: Hunde wie Bellen beißen nicht.

achgut.com 27.4.2017

Ob nun wohl demnächst die arabische Boulevard-Presse über die mißlungene „Integration“ einer Hadija Shafir in einen österreichischen Millionärs-Harem berichtet?

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Sigmar Salzburg
20.04.2017 06.27
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KACK ...

... so nennt sich die Kölner Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen natürlich nicht, sondern nur „ACK“ – obwohl sie sich dem Kackscheisse-Denken der Linksextremisten stark annähert. Die „Junge Freiheit“ schreibt – in der (auch von den Kirchen gemeuchelten) traditionellen Rechtschreibung:

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Köln macht gegen den AfD-Parteitag am kommenden Wochenende in der Domstadt mobil. Unter dem Motto „Unser Kreuz hat keine Haken“ wollen sich Leiter der darin organisierten Gemeinden mit Redebeiträgen an der Demonstration gegen den Parteitag beteiligen, zu denen das linksradikale Bündnis „Köln stellt sich quer“ aufruft.
Damit unterstellen die Kirchen der AfD, daß die Partei irgend etwas mit dem Hakenkreuz zu tun hat – eine üble Denunziation: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ Gerade die Kirchen müssen sich da hervortun. Sie haben noch 1944 für den „Führer“ beten lassen – und fünf Jahre danach für eine „Christliche Partei“, gemeint war die CDU Adenauers. Wie sich das alles gleicht:
Mit Fürbitten, die am Sonntag in Kölner Kirchen verlesen werden, soll zudem gegen die AfD gebetet werden. Darin heißt es: „Barmherziger Gott, wir leben aus deiner Zusage, daß jeder Mensch kostbar ist. Der Regenbogen, den du in die Wolken gesetzt hast, der österliche Bund des Friedens und der Versöhnung kennen keine Grenzen. Und doch erleben wir Menschenverachtung, Nationalismus und Intoleranz. Menschen werden als ‘Fremde’ ausgegrenzt. Gib uns Kraft, die Würde jedes Einzelnen zu achten. Erneuere und stärke uns alle durch den österlichen Blick des Friedens aufeinander.“

jungefreiheit.de 19.4.2017
Während die christlichen Kirchengemeinden in den islamischen Ländern drangsaliert bis abgeschlachtet werden, biedern sich die hiesigen Kirchen dem Islam an, wohl in der Hoffnung, bei der Machtübernahme glimpflicher davonzukommen. Vielleicht freuen sie sich auch über das zuströmende Bekehrungsgut: Jetzt schon lassen sich Asylbetrüger massenweise taufen, damit sie nicht zurückgeschickt werden können, weil ihnen im Islam dafür die Todesstrafe droht.

Es ist unglaublich, daß eine kleine Partei von der linken und kirchlichen Propaganda zu einer Nazi-Partei umgedichtet wird, obwohl sie nichts anderes fordert, als Vernunft bei der Einwanderungspolitik, nämlich das, was die Kanzler Schmidt und Kohl schon 1982 wollten.

Jede demokratische Partei hat das Recht und die Pflicht, gesetzlich vorgeschriebene Parteiversammlungen abzuhalten. Wenn jetzt zu einer pogromartigen Störung und Behinderung aufgerufen wird, dann hätte der Staat die Pflicht, eine 1000-Meter Bannmeile um den Versammlungsort zu errichten. Daß das nicht geschieht, beweist einmal mehr, daß wir in einer Ochlokratie leben, in einer linken Pöbeldiktatur.

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Sigmar Salzburg
17.04.2017 06.40
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Scientology und Islam

Die sich selbst so nennende „Scientology Church“ ist in den USA eine anerkannte Religionsgemeinschaft, nicht jedoch in der Bundesrepublik. Hier wird diese Neusekte, die auf den Sciencefiction-Autor Ron Hubbard zurückgeht, vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet. Zweifellos hat sie wichtige Merkmale einer Religion: Gegründet auf unbeweisbare Phantasien wird Macht angestrebt, zunächst über die Gläubigen, meist auch ihre materielle Ausplünderung. Obwohl über einen Moralkodex bei Scientology wenig bekannt ist, gibt es dort wohl keinen Mordkatalog gegen Abtrünnige und Andersdenkende. Dennoch herrscht in München helle Aufregung:

Verfassungsschutz ermittelt im Münchner Haus der Kunst
Ein bekennender Scientologe soll die Personalverwaltung des Museums leiten – und ist selbst nicht einmal dort angestellt. „Uns ist mehr als bewusst, wie ernst die Lage ist“, sagt der zuständige Minister...

Der bayerische Verfassungsschutz untersucht inzwischen, wie aktiv Scientologen im Haus der Kunst sind. Er warnt allgemein davor, dass die Organisation Firmen und Behörden unterwandern wolle, indem Mitglieder Schlüsselpositionen etwa in der Personalverwaltung besetzen, um dann Scientology-Gedankengut weiter verbreiten zu können. Bewerber für den öffentlichen Dienst müssen seit 1996 angeben, ob sie Scientology-Mitglied sind. Gegebenenfalls werden sie auf ihre Verfassungstreue hin geprüft.

sueddeutsche.de 1.3.2017 und sueddeutsche.de 3.3.2017
Eine ganz andere Behandlung erfährt eine bekannte Großsekte, die in ihrem Moralkodex ausdrücklich Andersdenkende und Abtrünnige zur Ermordung ausschreibt, die aber dennoch „zu Deutschland“ gehören soll. Daß sie die Institutionen unterwandert, wird ausdrücklich von den herrschenden Parteien begrüßt und gefördert, so der Bau von „Gottes“-Häusern, die Unterweisung von Schülern und der Aufstieg in hohe Regierungspositionen. Die Namen Özoguz und Chebli sagen alles. Die Wochenzeitung „Die Zeit“, die voraneilend schon die Rechtschreib„reform“ durchpreßte, tut sich auch hierin hervor. Nicolaus Fest wurde vom ZEIT.online-Chef eingeladen, seinen Standpunkt zu erläutern, der Essay dann aber abgelehnt. Er „verstoße gegen fundamentale Werte, für die wir stehen“. Daraus hier nur ein kleiner Absatz:
Es gibt keine denkbare Trennung zwischen Islam und Islamismus. Der bereits erwähnte Islamforscher Tilman Nagel hat diese Erkenntnis schon vor vielen Jahren klar ausgesprochen. Daher nur ein Beispiel: Als Strafe für außerehelichen Geschlechtsverkehr bestimmt die 4. Sure, die Frau ins Haus zu sperren und verhungern zu lassen, sofern nicht Allah einen anderen Weg finde. In der islamischen Wirklichkeit ist dieser ‚andere Weg’ die Steinigung. Das Verhungern-Lassen dauert einfach zu lange. In jedem Fall steht auf außerehelichen Geschlechtsverkehr für Frauen zwingend die Todesstrafe, und zwar laut Koran. Die Tötung ist also keine radikale, salafistische oder an den Haaren herbeigezogene Interpretation des Koran, sondern dessen wörtliche Anwendung. Wer Frauen für ihre Liebe tötet oder Dieben die Hände abhackt (Sure 5, 38), ist kein Islamist – sondern ein Muslim, der den Worten des Koran folgt. Wo also liegt die Grenze zwischen Islam und Islamismus?

nicolaus-fest.de 17.4.2017
Nebenbei: Die AfD steht in Thüringen – „trotz“ Höcke – nach den letzten Umfragen bei 19 Prozent Zustimmung (letzte Wahl 10 Prozent). Im Osten sieht man eben nach dem Westen und was man verlieren kann, während die Westler von Politik und Medien dreißig Jahre länger entsprechend indoktriniert und eingeschläfert wurden.

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Sigmar Salzburg
16.04.2017 14.57
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Der Papst wird 90 …

… ich meine, der richtige Papst, Benedikt XVI., der die Kultur versteht, der Bach und Mozart liebt und sich weigerte, den Kotau vor der deutschen Rechtschreib„reform“ zu machen, anders als seine Statthalter in Deutschland. Und schon lange bevor er abtrat, hatten die deutschen Medien einen orthographischen Gegenpapst ausgerufen, einen Niemand, der dann sogar seine Werke „korrigieren“ durfte. Kaum war der argentinische Ersatzpapst im Amt, gab die deutsche Abteilung im Vatikan sämtliche Verlautbarungen „reformiert“ heraus. In der „Jungen Freiheit“ schreibt Matthias Matussek, der bei „Spiegel“ und „Welt“ nicht mehr gelittene Feuilletonist (in bewährter Rechtschreibung):

Auf seine ganz eigene Art hatte der 85jährige Joseph Ratzinger am 28. Februar 2013, einem Montagmorgen, seinen Rücktritt bekanntgegeben, ein Novum in der Geschichte des Papsttums (mit einer winzigen Ausnahme irgendwann im Mittelalter). Er tat es in lateinischer Sprache, während einer Massenheiligsprechung von 800 Märtyrern und zwei Ordensgründerinnen, da wandte er sich an seine „lieben Mitbrüder“ und bat um Verständnis, „daß meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben“.
jungefreiheit.de 16.4.2017
Nun, als lebenslang freidenkender Mensch brauche ich die Religion nicht, aber ich halte es für wichtig, daß Kulturchristen den abendländischen Betrieb in Maßen aufrechterhalten, so wie ich es mir auch vom autochthonen Götterglauben der Griechen, Römer und Germanen gewünscht hätte. Religionsfreiheit heißt aber nicht, eine Masseninvasion Fremdreligiöser zulassen zu müssen.

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Sigmar Salzburg
06.04.2017 16.13
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Vince Ebert extrapoliert:

Was wäre, wenn es keine Religion gäbe?

... Unterhält man sich mit tiefreligiösen Menschen, so sind viele der Meinung, dass es vor allem der Glaube ist, der uns zu moralischen Wesen macht. Demnach würde durch den Wegfall jeglicher Religion unter den Menschen das reinste Chaos ausbrechen.

Die Wissenschaft ist da ganz anderer Ansicht. Vor einigen Jahren haben Verhaltensbiologen beobachtet, dass Vampirfledermäuse ihre Nahrung – das Blut von Rindern – mit ihren hungrigen Artgenossen teilen, indem sie es wieder hervorwürgen. Interessanterweise teilen sie aber nur mit denen, die ihnen vorher ebenfalls etwas abgegeben haben. Diejenigen Tiere, die fair teilen, verhungern nicht. Die unfairen dagegen bleiben blutleer auf der Strecke. Da man nicht davon ausgehen kann, dass die kleinen Blutsauger irgendeiner Art von Religion angehören, bleibt nur eine einzige Schlussfolgerung: Fairness und Moral sind eindeutig biologisch und ganz und gar nicht religiös angelegt.

Ist das nicht unglaublich? Ein kleines, unscheinbares Fledertier befolgt intuitiv genau dieselbe Regel, über die sich Immanuel Kant in der Epoche der Aufklärung 20 Jahre lang den Kopf zerbrochen hat, den kategorischen Imperativ: „Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“ Oder etwas verständlicher für unsere geflederten Freunde: „Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ Genauso wenig wie die Fledermaus benötigte Kant irgendeine Art von Glaube, um faires, moralisches Verhalten zu erklären. [...]

spektrum.de 1.4.2017

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Sigmar Salzburg
29.03.2017 07.56
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Hamed Abdel-Samad:

«Gott will Blut sehen»

Gewalt gehört zum Islam, sie ist im Koran angelegt und wurde von Mohammed vorgelebt. Das sagt der Islamwissenschafter [und ehem. Moslembruder] Hamed Abdel-Samad im Gespräch mit NZZ-Chefredaktor Eric Gujer... und der politischen Philosophin Katja Gentinetta:

«Es ist kein Missbrauch der Religion, sondern ein Gebrauch. Denn die Religion schreit förmlich danach, gebraucht zu werden für Gewalt, weil es ein Bestandteil der Religion ist.» «25 Tötungsbefehle gibt es im Koran, direkte Tötungsbefehle, wo Gott den Tod sehen will. Gott will Blut sehen.» Und: «Mohammed war ein Krieger, lebte von Kriegsbeute.»
nzz.ch 22.3.2017

Der Islamgegner Michael Stürzenberger zitiert aus diesem Interview, schickt aber vorweg:

Bei der Kern-Aussage von Hamed Abdel-Samad habe ich mir erlaubt, seine Formulierung “Gott” in “Allah” abzuändern, denn es geht hier ausschließlich um den islamischen Gott, der mit dem christlichen absolut nichts zu tun hat.
pi-news.net 24.3.2017

Die erste moslemische Ministerin Aygül Özkan (CDU) berief sich dagegen bei ihrer Vereidigung auf den „einen und einzigen Gott“, der allen drei Weltreligionen gemeinsam sei. – Erdachten (Un)Wesen kann eben alles zugeschrieben werden, und man kann damit sogar Politik und Kriege machen.

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Sigmar Salzburg
28.03.2017 20.21
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Klammheimliche Islamisierung des christlichen Religionsunterrichts!

Der von seiner katholischen Kirche geschaßte Theologe David Berger entwickelt sich zum Kirchen- und Religionskritiker, letzteres besonders, was den Islam betrifft. Hier macht er den unglaublichen Fall öffentlich, daß in einem katholischen Religionsunterricht vorrangig der Islam behandelt wird, und zwar in der verniedlichenden Weise, mit der sich die Verbände dieser Großsekte in die deutschen Schulen einschleichen wollen. Denn es kann doch kein Zweifel bestehen, daß der Qur’an in weiten Teilen unheilbar grundgesetzwidrig ist, weil er unabänderbare Befehle „Gottes“ bzw. „Allahs“, und vor allem auch deren/dessen zahllose Haß- und Mordbefehle, als ewige Gesetze festschreibt:

„Mohammed war ein guter Mann“ – Islamisierung im katholischen Religionsunterricht

Datum: 28.März 2017 Autor: davidbergerweb

(David Berger) ...

Und in vorauseilendem Gehorsam übernehmen vom Staat bezahlte, aber von den Kirchen überwachte katholische und evangelische Religionslehrer die Islamisierung unserer Kinder – noch bevor auch nur ein Mulla das Klassenzimmer betreten hat. Aber der (blut-?)rote Teppich ist schon ausgerollt.

Wie das funktioniert, zeigt der Brief einer Mutter, den diese an die Rechtsanwältin Karoline Seibt weitergeleitet hat (Name, Anschrift usw. der Mutter sind ihr bekannt). Mit ihrer Genehmigung veröffentliche ich diesen Brief:

**

Meine 10-jährige Tochter weinte heute morgen: Sie habe Kopf- und Bauchweh.
Der Grund war offenbar eine anstehende Religionsarbeit (5. Klasse) zum Thema Islam. Sie könne sich diese Begriffe nicht merken.

Ich kann mich nicht daran erinnern, überhaupt jemals in meiner Schulzeit eine schriftliche Arbeit in Religion geschrieben zu haben, halte es aber zumindest für höchst sonderbar, dass die erste Religionsarbeit dieser Kinder überhaupt nicht etwa zum Christentum, sondern zum Islam geschrieben wird. Soll auf diese Art und Weise unseren Kindern staatlich verordnete Toleranz den neuen Mitbürgern gegenüber beigebracht werden?

Ich hatte mich schon vor ein paar Wochen nach einem Blick in das Religionsheft meiner Tochter über die Themenauswahl darin gewundert. Nachdem kurz die Schöpfungsgeschichte behandelt wurde, ging es gleich los mit dem Islam: Was für ein guter Mann Mohammed gewesen sei, und wie sehr er seine Frau geliebt habe. Keine Rede von mehreren Frauen, Ehen mit Kindern oder seinen kriegerischen Handlungen.

Die Einzelheiten einer Moschee kennen die Kinder nun – wie es in unseren Kirchen aussieht, wissen wohl nur ein kleiner Teil der Kinder, die hier in der Diaspora entweder schon zur Kommunion gegangen sind oder deren Eltern häufiger als nur Weihnachten in die Kirche gehen.

Als ich die damals vertretende Religionslehrerin darauf ansprach, verwies sie mich wegen der Themenauswahl an die Behörde. In der 6. Klasse finde im Übrigen gar kein Religionsunterricht statt und in der 7. Klasse würde dann auch das Christentum durchgenommen: Katholizismus nur in Abgrenzung zum Protestantismus und Martin Luther.

Eigener katholischer Religionsunterricht finde sie dagegen, sei etwas Abgrenzendes, was sie ablehne. Und schließlich solle man sich einfach aus allen Religionen das Beste herausziehen!
Großartige Religionspädagogin!“

philosophia-perennis.com 28.3.2017
Die Facebook-Seite der Rechtsanwältin zeigt auch noch ein Schüler-Indoktrinations- und Abfrageblatt zum Islam:
Karoline Seibt 28. März 2017

Unterrichtsmaterial 5. Klasse
Den Begriff „Heiliger Krieg“ hat ein Christ erfunden.
RA Karoline Seibt hat Leserfragen beantwortet:
Laurent Wenger-Holz Was für ein Pamphlet. Wurde das im Iran entworfen?

Karoline Seibt DITIB vermutlich
28.März 2017

Marisa Kurz Welches Fach ist das? Und welche Schulform? Und welches Bundesland?

Karoline Seibt Religion, Gymnasium, Hamburg.
28. März 2017
Hier noch ein gekürzter Auszug des Arbeitsblattes:
Krieg und Frieden im Islam

Der Begriff „Frieden“ (arabisch salâm) ist im Islam einer der schönsten Namen Gottes. [Islam „Unterwerfung“ wird nicht übersetzt]
• „Dschihad“ bedeutet „Anstrengung, Kampf“ ... seinen Glauben oder sein Vaterland zu verteidigen. Das nennt man kleiner Dschihad.
• „heiliger Krieg“ zuerst im Christentum verwandt von einem Mönch, der damit die Christenheit dazu aufrief, die „heiligen Stätten“ von den Türken zu befreien. „Gott will es!“ lautete der Aufruf zu den Kreuzzügen und „Heiliger Krieg den Ungläubigen“. Viele Muslime und Juden verloren in diesem „heiligen Krieg“ der Christen ihr Leben.
• Der Islam ist nicht eine Religion des Krieges, der Gewalt oder der Aggression...
• Man hat gesagt, der Islam habe sich durch das Schwert in der Welt ausgebreitet. Das ist eine Verleumdung. Der Koran schließt jede Zwangskonversion (Übertritt zu einem anderen Glauben durch Zwang) aus. (Sure 2,256).

1. Erläutere die arabischen Begriffe salam, großer Dschihad, kleiner Dschihad.
salâm:
großer Dschihad:
kleiner Dschihad:
2. Woher kommt für Muslime der Begriff „heiliger Krieg“?
3. Was hält ein Muslim von „gewaltfreiem Widerstand“?
Der „Mönch“ ist vermutlich Papst Urban II., der am 26. November 1095 auf der Synode von Clermont zum ersten Kreuzzug aufrief – mit Recht, nach der islamischen Eroberung des Heiligen Landes, aber gegen das angebliche Gewaltfreiheitsgebot des Christentums.

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Sigmar Salzburg
16.03.2017 20.39
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Die Kirchensteuerregelung der Isländer ...

... ähnelt ungemein der GEZ-Haushaltszwangsabgabe unserer dreisten Landespolitiker. Man zahlt, auch wenn man die Segnungen der Fernsehbelaberung oder hier der Religion ablehnt. Das ist der alte Traum auch unserer Religiösen, damit sich der Austritt aus der Kirche nicht lohnen soll. Daher entwickelte sich in Island eine kleine Spaßsekte zur Wiederbelebung der sumerischen Religion, Selbstbezeichnung „Zuisten“ (von sum. „zu“ wissen?¹), zu einer findigen Steuerrückholgemeinde. Hpd-Autor Klaus Ungerer schreibt:

Ausgeglaubt: Religion der Kirchensteuerrückzahlung am Ende

Vor zwei Jahren erlebte sie einen beispiellosen Boom und bereicherte die Nachrichtenschlagzeilen weltweit. Jetzt ist die Glaubensgemeinschaft der Zuisten in Island am Ende.

Am Anfang war der Glaube an alte sumerische Götter. Ihnen zu huldigen, hatten sich im kleinen Island über dreitausend Menschen zusammen_gefunden – ungefähr ein Prozent der Inselbewohner. Ihrer religiösen Erweckung voraus ging eine landesweite Debatte über die dortige Kirchensteuer, das "Sóknargjald": Auf Island zieht der Staat Geld ein und weist es derjenigen weltanschaulichen Gruppierung zu, für die der zahlende Mitbürger registriert ist. Wer sich nirgends zugehörig fühlt, zahlt trotzdem. Das Geld geht dann an staatliche Einrichtungen...

Auf Island den Glauben zu wechseln ist einfach, ein Klick auf einer staatliche Website genügt. Am Ende des Jahres waren die Zuisten zu einer der stärksten Religionsgemeinschaften des Landes geworden, ja, sie hatten nach Mitgliederanzahl sogar den Glauben an die alten nordischen Götter überflügelt...

Die Finanzbehörden ließen wissen, sie würden die zurückgezahlte Glaubenssteuer als Einkommen anrechnen, also wiederum besteuern. Zudem ... hat dieser Tage nun ein Gericht auf Island entschieden: ... Den Zuisten sei der Status als Religion abzuerkennen...

Ganz lesen bei hpd.de 15.3.2017

In Deutschland verhindert die einseitig interpretierte Religionsfreiheit, daß die GEZ-Gebührenfreiheit von religiös genutzten Räumen auch für Gläubige der Pastafari-Religion durchgesetzt werden kann.

¹) Nachtrag – tatsächlich (engl. Wiki): The name „Zuism“ originates from the Sumerian verb zu meaning „to know“, and also refers to the thunder-bird god of wisdom, Zû, servant of Enlil.

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