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Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht
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Sigmar Salzburg
01.09.2017 08.16
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Politisch „korrektes“ Schlachten und Schreiben

Der Psychologe, Religionsgegner und Tierrechtler Colin Goldner (*1953) schreibt gelegentlich im Humanistischen Pressedienst. Verdienstvoll ist seine Entzauberung des Buddhismus und sein Einsatz für die Rechte der Menschenaffen. Vermutlich teile ich die meisten seiner Ansichten. Aber als gelernter Linker muß er „atavistische“ Prägungen wie Traditionsgefühl und Heimatliebe bekämpfen und ständig in der Angst leben, mit abweichenden Äußerungen als „Rechter“ (v)erkannt zu werden. Jetzt hat er (in unkorrekter Reformschreibung) das „korrekte“ Schlachten im Islam aufs Korn genommen und leitet seine Gedanken ein (auf einer Atheisten-Seite!):

Wer den Islam kritisch sieht hierzulande, gerät schnell in den Verdacht, verkappter Rassist oder Fremdenhasser zu sein. Ungeachtet möglicher Berechtigung der Kritik wird der Kritiker kurzerhand der „Islamophobie“ geziehen und in eine Ecke gestellt mit Rechtspopulisten und „Meine-Heimat-gehört-mir!“-Stammtischparolenplärrern.
Was berechtigt den Psychologen dazu, Heimatverteidiger als „Stammtischparolenplärrer“ abzuwerten? Wie er aus seiner Tierrechtsarbeit wissen dürfte, ist die Revierverteidigung ein Grundprinzip allen tierischen und damit auch menschlichen Lebens, seit es selbstbestimmungsfähige, ortsunabhängige Wesen gibt. Nur die Linken wollen dies, nicht uneigennützig, der Welt aberziehen – so auch Heimatgefühl und bewährte Traditionen, um dem „Fortschritt“ zu huldigen. Manche Linke (und Rechte) demonstrieren dazu aber auch die „Unwichtigkeit“, z.B. der Rechtschreibung, wobei die Entscheidung zwischen „dass“ und „daß“ den Grundwillen bestimmt. – Goldner bemüht sich ums „Dass-Deutsch“:
Auch wenn in den sogenannten Hadithen, den Erzählungen also über den Propheten Mohammed, diesem eine gewisse Barmherzigkeit Tieren gegenüber nachgesagt wird und er gar seinen Schwiegersohn Ali einmal aufgefordert haben soll, sich vierzig Tage lang des Fleischessens zu enthalten, ist dem Islam jeder tierfreundliche oder gar tierschützerische Gedanke fremd. Daran ändert auch die vielzitierte Geschichte nichts, dass Mohammed seine Reisegefährten einmal gerügt haben soll, dass sie einen Ameisenhaufen angezündet hatten...

Ayatollah Khomeini etwa, von 1979 bis 1989 Präsident der Islamischen Republik Iran, dekretierte in seinem 1980 erschienen „Buch der Ehe“ (Tahrir Al-Wasilah): „Ein Tier, mit dem man Geschlechtsverkehr hatte, sollte geschlachtet und verbrannt werden, wenn es von der Sorte ist, welche man für gewöhnlich isst, so wie das Schaf, die Kuh oder das Kamel...“

Das viertägige Islamische Opferfest mit der arabischen Bezeichnung Eid al-Adha (türk.: Kurban Bayramı) beginnt jedes Jahr am 10. Tag des islamischen Monats Dhu-I-Hiddscha... Allein während dieses bedeutendsten Festes der muslimischen Welt werden jährlich hunderte Millionen (!) Tiere geschächtet: Richtung Mekka gehalten wird ein Gebet über sie gesprochen – „bismillah“ (=„im Namen Gottes“) – , dann wird ihnen ohne vorherige Betäubung, sprich: bei vollem Bewusstsein und Schmerzempfinden, mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten.

Hintergrund der rituellen Massenschlachtungen ist die in Sure 37, 99-113 beschriebene Geschichte des Propheten Ibrahim, der bereit ist, Allah als Treuebeweis seinen Sohn Ismael zu opfern. (Das biblische Pendant ist die Erzählung von Abraham und Isaak aus 1.Mose 22, 1-19.) Kurz bevor Ibrahim seinem Sohn die Kehle durchschneidet, schickt Allah seinen Erzengel Jibra'il (=Gabriel), der ihm mitteilt, seine gezeigte Bereitschaft zu absolutem Gehorsam genüge; er könne seinen Sohn am Leben lassen. Zugleich läßt er einen Widder um die Ecke kommen, den Ibrahim stattdessen tötet und Allah zum Opfer darbringt. Im Gedenken an diese Güte und Barmherzigkeit Allahs sind Muslime gehalten, zum Opferfest ein Tier zu schächten (bzw. von einem der hierzulande lizenzierten Halal-Metzger schächten zu lassen, die, obgleich betäubungsloses Schlachten in Deutschland seit 1995 nicht mehr erlaubt ist, aus Gründen der Religions- und Glaubensfreiheit Ausnahmegenehmigungen erhalten; regelmäßig werden zur Schächtung vorgesehene Tiere auch ins Ausland verbracht, dort nach rituellen Vorgaben getötet und anschließend als Halal-Fleisch wieder nach Deutschland eingeführt.)

Ein Drittel des „geopferten“ Tieres behält traditionell die jeweilige Familie zum Verzehr, ein weiteres wird an Freunde oder Verwandte verschenkt und das dritte geht an Bedürftige der muslimischen Gemeinde. (Betont werden muß an dieser Stelle, dass es durchaus auch gläubige Muslime gibt, die das Opferfest ohne Tieropfer zu feiern wissen, manche sogar vegan.) ...

Biblischen Berichten zufolge seien anläßlich der Einweihung des Tempels Salomons nicht weniger als „tausend Farren = Stiere, tausend Widder und tausend Lämmer“ geopfert worden, dazu „zwölf Ziegenböcke nach der Zahl der Stämme Israels“... Könnte Eid al-Adha nicht auch gefeiert werden – sofern man den bedingungslosen Gehorsam einem Gott gegenüber, der die Schlachtung des eigenen Sohnes verlangt, überhaupt feiern muß –, ohne die rituelle und insofern gänzlich sinnlose Massenmetzgerei?

Oder stellt mich allein solche Frage schon in eine rechte und fremdenfeindliche Ecke?

hpd.de 31.8.2017

1252 Wörter: 5 dass, sonstige neue ss: isst, Bewusstsein; traditionell: 2 läßt, anläßlich, muß
Bei rechtzeitiger politischer Einsicht hätte es heute weder einen fünfzigjährigen Integrationskampf noch den zwanzigjährigen Schreibreformkrampf geben müssen.

Siehe auch hier und (Nachtrag) hier.

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Sigmar Salzburg
21.08.2017 07.58
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Unsere Reformfolgenforschungsstelle berichtet:

Ex-BILD-Chef Peter Bartels hat wieder BILD-mäßig zugeschlagen:

TEUERSTER PENSIONÄR-PRÄSIDENT ALLER ZEITEN
Gauck und das „goldene“ Klo

20. August 2017

So ein Gold-Klo wie hier bei Guggenheim in NY hat Gauck natürlich nicht, die Kosten für seinen Lokus im Reichstag sind aber ähnlich goldig...

Von PETER BARTELS | Gauck hat sich gern als „DDR-Revolutionär“ streicheln lassen. Obwohl er nie einer war, es „so richtig“ auch nie behauptete, aber gern hörte. Er wurde trotzdem Präsident. Sogar der erste mit „First Freundin“. Jetzt enthüllt der SPIEGEL (die WamS plappert milde nach): Er ist der teuerste Pensionär-Präsident aller Zeiten …

Als unser aller Heino Anfang der 70er den Lokus in seinem Bad in Ülpenich mit Goldbronze umrandete, johlte die Journaille so was wie: Heino sch … auf einem goldenen Klo. So banal beschreibt der SPIEGEL das Pensionärs-Pissoir von Joachim Gauck natürlich nicht. Obwohl es (mit den übrigen Umbauten selbstredend) für 52.000 Euro geradezu vergoldet wurde. Aber dafür kann der Kleine Mann jetzt auch die Tür abschliessen. Was bei der Tür nebenan zur Gemeinschaftstoilette natürlich nicht ging. Man gauckt sich ja sonst nichts…

Gauck kassiert schlappe 250.000 Euro im Jahr

Sein junger Büroleiter (vorher Bundespräsidialamt) mußte ja auch vom Ministerialrat zum Ministerialdirigenten (hat nix mit Musik zu tun!) befördert werden. Was eine Gehaltserhöhung von 1500 Euro macht (Hallo Rentner, liest Du mit?!!). Nunmehr „verdient“ der junge Mann knapp 10.000 Euro monatlich (Besoldungsgruppe 6). Sein ebenso junger Stellvertreter bekommt „nur“ B3, macht trotzdem noch um die 8000 Pfeifen, pardon, Herr Schäufele, EURO, natürlich. Der SPIEGEL mäkelt (zurecht): ...

Alt-Kanzler und Alt-Präsident sollten künftig gleich behandelt werden, dass heißt: gleich üppig.

Seufz! Pastoren wie Gauck verdienten in der DDR anfangs 250 Mark. Nach 20 Jahren gabs 680 Mark. Plus 75 Mark Kindergeld. Alles Ostmark, natürlich. Und der Kaffee im Osten war fünfmal teurer als im Westen. Klärchen, dass da Nachholbedarf für Pastor Gauck ist…

pi-news.net 20.8.2017

665 Wörter: 4 dass, sonst. Reform-ss: 0; falsche ss: abschliessen; traditionell: mußte, 2 muß, Schloß Bellevue; sonst. falsch: zurecht, Recht hat ...
Hier seien noch die Forschungsergebnisse für den bisherigen August nachgetragen:

1.8.2017 /konfetti-bayern-sheriff-schiesst-tief-terror-ueberall-rechter-terror/
904 Wörter: 5 dass, 0 Heyse-ss: falsches ss: ausser; traditionell: muß;

2.8.2017 /stell-dir-vor-es-wird-abgeschoben-und-keiner-geht-weg/
825 Wörter: 1 dass, keine Reform-ss; zurzeit; traditionell: 2 muß, müßten, unfaßbar,

3.8.2017/diesel-gate-merkel-gerettet-deutschland-verloren/
986 Wörter: 0 dass, Missbrauch, Donaudampfschifffahrtsgesellschaft; falsche ss: ausserdem, grosse; traditionell: selbsternannten, mißmutig, Fluß, muß,

5.8.2017 /die-unendliche-afd-geschichte/
1024 Wörter: 2 dass, falsche ss: fliesse, grossen, ausser, Scheisse, traditionell: Schluß, muß, bißchen, mußten, verpaßt,

9.8.2017 /erste-liberale-moschee-gipfeltreffen-auf-socken/
917 Wörter: 5 dass, Anlass; falsche ss: weisses, weisse, weissen; trad.: mußten, weiß; bis vor kurzem, engl sch: Inshallah ...

11.8.2017 /berlin-jubelt-al-gore-laesst-die-welt-wieder-untergehen/
832 Wörter: 2 dass; falsche ss: Hosenscheisser; traditionell: läßt, 2 muß; sonst. Fehler: Selbst Schuld.

14.8.2017 /haushaltsplan-2018-schaeuble-zahlt-bis-uns-die-finger-bluten/
903 Wörter: 5 dass, 1 sonst. Reform-ss: Zuschuss; falsche Reform-ss: weisse, grössere, Aussengrenzen, 2 ausser, traditionell: 2 läßt, müßten, muß, paßt, sonst. durch zu blättern, eigen[en] in Petto.

15.8.2017 /gewalt-terror-sex-attacken-die-wahre-angst-der-deutschen/
842 Wörter: 12 dass, Presswurst; Schreckschuss; platziert, jeder Zweite, jeder Vierte; falsche ss: bescheisst, trad.: muß, gefaßt, müßte,

17.8.2017 /die-macht-und-die-erbaermlichkeit/
854 Wörter: kein dass! keine neuen ss! Trad.: mußten, muß,

Für den Zugriff auf die Originalartikel muß vor die Überschriften http://www.pi-news.net gesetzt werden.

Heute sind Profischreiber ohne Korrekturautomaten meist völlig aufgeschmissen.

Siehe auch: Fehlervermeidung war das Ziel der „Reform“.

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Sigmar Salzburg
02.08.2017 13.25
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Weitere Ergebnisse der Reformkatastrophenforschung

Der nichtsnutzige „Rat für deutsche Rechtschreibung“, gegründet zum Einfangen der Reformaussteiger FAZ und BILD/WELT, betreibt „Reformdurchsetzungsforschung“ und beobachtet die Effektivität der Korrekturautomaten der Medien.

Wir von der Bürgerinitiative beobachten die tatsächlichen Folgen der Rechtschreib„reform“ bei Autoren, die einmal richtig schreiben konnten – wie zu Beispiel dem ehemaligen BILD-Chefredakteur Peter Bartels, der nun ohne Netz und doppelten Boden bei PI-NEWS gegen die weitere Abschaffung Deutschlands kämpft.

(Herr Bartels, bitte nicht gekränkt sein, weiter so! Sie sollten weiterhin der lebende Beweis bleiben für die Unfähigkeit unserer Politiker, sinnvolle Reformen zu erkennen und durchzuführen!)


19.6.2017 /juden-nazis-moslems-wie-augstein-sich-selbst-entlarvt/
1002 Wörter: 10 dass, 5 weitere Reform-ss, traditionell: läßt, laßt, Einfluß

20.6.2017 /kein-deutscher-staatsakt-fuer-den-kanzler-der-einheit/
846 Wörter: 4 neue ss, davon 2 dass; falsche ss: ausserdem, weisse; läßt, mußte, falsch „zurecht “; zurück_gehen, zurück zu erobern,

21.6.2017 /abschiebungen-die-luege-wird-immer-groesser-und-immer-leiser
630 Wörter: 1 dass, 1 Schifffahrt; „Ihr Minister”

22.6.2015 /im-namen-des-vaters-des-sohnes-und-der-heiligen-witwe/
1055 Wörter: 8 Reform-ss, davon 6 dass; 2 falsche draussen, grosse, 2 liessen: läßt, 2 muß, 2 mußte, Tschüß, Kohl’s Deutschland,

27.6.2017 /pirincci-bystron-karim-sind-diese-3-migranten-die-letzten-deutschen/
980 Wörter: 2 dass, gehasst; fleissig, 2 mußte, wußten

24.6.2017 /kretschmann-gruene-mainstream-von-maeusen-und-menschen/
803 Wörter: 5 ss, 1 unfaßbar

1.7.2017 /kaum-da-gleich-kasse-f-reunde-d-er-p-enunse/
618 Wörter: 4 dass, Russland; falsches ausserdem, BESCHLIEEN, müßten

2.7.2017 /merkel-und-die-schwarze-witwe-es-war-eine-schoene-beerdigung/
991 Wörter: 2 dass, 2 falsche neue ss: ausserdem, grosse; traditionelle ß: mißmutig, 2 mußte, mußte, biß; Du, Dich, etwas wunderbares.

3.7.2017 /ist-der-ruf-erst-ruiniert-grapschts-sichs-voellig-ungeniert-f-d-p/
798 Wörter: 3 nichtsnutzige dass, 1 Zuschuss; falsche neue ss: Weiss, entschliessen; unkonventionell: wieviele; traditionell: 2 muß, vermißt; Schwarz auf Weiss. Schwarz auf Grün auf Gelb;

5.7.2017 /journalist-oder-tagesschau-wer-geht-mit-wem-ins-gericht/
962 Wörter: 2 dass; Anlass, missachtet; äusserst, weisser Bluse; wußten; auf Arabisch,

7.7.2017 /welcome-to-hell-wir-lieben-euch-doch-alle/
831 Wörter:1 dass, 1 goss; traditionell: häßliche, 2 muß; im übrigen; der Andere, die Links sind,

11.7.2017 /blomes-dialektische-nebelkerze/
899 Wörter: 1 dass, 2 Hass; falsch-ss: anzuschliessen; traditionell: läßt, müßten, muß; Links und Rechts,

18.7.2017 /jetzt-spricht-das-koeniglich-bayerische-amtsgericht/
456 Wörter: 2 dass,

20.7.2017 /retten-sie-deutschland/
905 Wörter: „reformiert“: 2 dass, Nuss; traditionell: wußten, paßte, muß, müßten, im übrigen, soviel, hierzulande; „falsch reformiert“: Weisskopf-Adler, aussen, Weiss, weissblau,

21.7.2017 /sensation-bild-wieder-auf-dem-weg-nach-oben/
966 Wörter: 0 dass, 3 „neue“ ss, falsche neue ss: grossen; traditionell: Schluß, 2 muß, wußten,

25.7.2017 /bild-oder-die-hoffnung-stirbt-immer-zuletzt/
688 Wörter: 4 dass; falsche ss: weisse;

26.7.2017 /merkels-schosshuendchen-und-die-wahrheit-aus-der-schweiz/
863 Wörter: 6 dass; falsche ss: heissen, hinreisst, weiss ; bewährt: mußten, muß, 3 läßt, müßt, wißt; da hat der ... sogar Recht: am Wahrscheinlichsten ist,

28.7.2017 /pegida-die-kleine-kneipe-die-antifa-und-die-spd/
890 Wörter: 1 dass, falsche ss: weissblau, grösser, 2 grosse, regelmässig; bewährt: paßt, verpißt, muß, Spaghetti,

29.7.2017 /klatsche-csu-komoedienstadel-wird-vom-richter-abgewatscht/
672 Wörter: bewährt: mißratenen, paßte.

31.7.2017 /bei-allah-haeuptling-rote-socke-moerder-moslems-abschieben/
792 Wörter: 7 dass, falsche ss: 2 schliessen, ausserdem; traditionell: müßte, läßt, muß, verpaßt.

Für den Zugriff auf die Originalartikel muß vor die Überschriften http://www.pi-news.net gesetzt werden.

Heute sind die bürgerlichen Normalschreiber ohne Korrekturautomaten hilflos und die jungen Generationen desorientierter denn je.

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Sigmar Salzburg
20.07.2017 10.09
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HaOlam

Schockierende Studie des AJC:
An Berlins Schulen eskalieren Islamismus und Antisemitismus


... Bei der Untersuchung hatte man in Kooperation mit dem „Landesinstitut für Schule und Medien in Berlin Brandenburg“ Lehrkräfte aus 21 Schulen in acht Berliner Bezirken im Sekundarbereich befragt. Darunter waren Schulen mit einem hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit türkischem oder arabischem Migrationshintergrund – aber auch Schulen in sehr bürgerlichen Gegenden.

Darüberhinaus berichten Lehrer, daß sich Schüler auch schon als „islamische Moralwächter“ betätigen und andere Schüler kontrollieren bzw. unter Druck setzen und „maßregeln“. Zum zunehmenden Einfluß radiakler Moscheen und Koranschulen heißt es beim rbb unter Bezug auf die AJC-Studie:

In der AJC-Befragung berichtet ein Lehrer, dass er seit 15 Jahren beobachte, dass einige Schüler regelmäßig die Berliner Al Nur-Moschee besuchen: „Wir fragen uns, wie geschickt die Gehirnwäsche ablaufen muss, damit die Schüler so schnell so antiwestlich, so antiamerikanisch sowieso, aber auch antisemitisch werden. Wir müssen da mit aller Kraft dagegensteuern – und es gelingt uns auch bei einigen, aber nicht bei allen.“ [S.13]

Das die Zustände in Berlin keine Ausnahme oder kein „Einzelfall“ sind, macht der Vorsitzende von Honestly Concerned, Sacha Stawski, auf Facebook in einem Kommentar zur Studie klar, in dem von vergleichbaren Zuständen etwa an Schulen in Frankfurt berichtet.

Link zum Thema: Download der AJC Studie (296,52 KB)

haolam.de 20.7.2017

432 Wörter: 3 dass, 1 muss (zitiert), 1 falsches das; traditionell: 1 daß, Einfluß; 3x Flüchtigkeit.

Die alten Juden, die mitunter in HaOlam geschrieben haben und noch einwandfreies traditionelles Deutsch beherrschten, werden weniger.

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Sigmar Salzburg
19.07.2017 13.42
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Die ehrenwerte Gesellschaft

In Shakespeares Drama „Julius Cäsar“ nennt Marc Antonius den Volkshelden und Mörder Cäsars, Brutus, in seiner Grabrede so oft einen „ehrenwerten Mann“, daß das Volk schließlich daran zu zweifeln beginnt. Das wird dem Anwalt Joachim Nikolaus Steinhöfel mit seiner Rede auf unsere oberste Forza Bruta nicht so leicht gelingen, selbst wo sie dabei ist, dem hier länger lebenden Volk das Grab zu schaufeln:

Denn Frau Merkel ist eine ehrenwerte Frau.

Wer nicht für Merkel ist, ist ein Arschloch“ lautet die in der CDU von Generalsekretär Tauber ausgegebene Parole.
Arschlöcherinnen und Arschlöcher, schließt euch zusammen! Frau Merkel baut sich hier ihre DDR.2:
Allzu häufig kapituliert der deutsche Rechtsstaat vor seinen Gegnern. Kriminelle können mit der Milde der Justiz rechnen, rechtsfreie Räume werden geduldet, bei muslimischen Parallelgesellschaften ebenso wie bei Linksextremisten. So stand es in der „Neuen Zürcher Zeitung“. Aber sie wissen ja, die Schweizer Zeitungen sind das neue Westfernsehen.
Und wieder hat nichts mit nichts zu tun, hier mit links:
Panorama-Redakteur Volker Steinhoff: „Es fällt zurzeit wirklich schwer, nicht an eine Verschwörung zu glauben: einen geheimen Plan der Hamburger Polizei, um die Stadt in rauchende Trümmer zu verwandeln.“

steinhoefel.com 15.7.2017
Leider können wir der brillanten Fechtkunst Steinhöfels nicht weiter folgen, sondern müssen uns dem Hauptgeschäft zuwenden, der alternativen Reformdurchsetzungsforschung:

2721 Wörter: 7 dass (davon 2 zitierte), 5 sonstige „neue“ ss; – traditionell: 1 daß, Beschuß, Prozeß, Beschlußlage, Haß, Rechtsausschuß, den kürzeren ziehen; – falsche ss: schmeissend, begrüssenswert ...

Aber um Himmels willen keine Anstrengungen unternehmen, um die „Stussschreibung“ besser zu beherrschen. Jedes prominente Opfer ist jetzt wichtig!

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Sigmar Salzburg
03.07.2017 15.24
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G20-Vorbereitung

Der Hamburger Verfassungsschutz könnte blind sein, weil er die Feinheiten der verschiedenen Rechtschreibungen nicht mehr kennt:

[HH] Aufbau des Antikapitalistischen Protestcamps
Verfasst von: g20camp.noblogs.org/. Verfasst am: 02.07.2017 – 09:22. Orte: Hamburg.
Alles zum G20-Gipfel 2017 auf Indymedia linksunten
Wir brauchen euch JETZT! 2.Juli – Nach wochenlangem juristischen und politischen Kampf um ein antikapitalistisches Protestcamp haben wir heute nacht vorm Verwaltungsgericht gewonnen.
„Linksunten“ schreibt „reformiert“. Welche linke Zeitung hat der Schreiber zuletzt gelesen, wenn er Dass-Deutsch verwendet, aber nicht das reformbefohlene „heute Nacht“?
Aus dem Sketch von Hallervorden/Metes:

EDE (zu ATZE). Jeder Rechtschreibfehler ist praktisch wie ein psychologischer Fingerabdruck! Rechtschreibfehler sind ganz gefährlich!
ATZE (zu EDE). Wir wollen einen Wirtschaftsboß [alternativ: einen US-Präsidenten] entführen – und haben Schiß vor ein paar Rechtschreibfehlern?
... Was interessiert uns, was im Bertelsmann-Wörterbuch steht? Oder im Duden?...
OTTO. – Weil es die Polizei interessiert! Deshalb! Weil jeder inzwischen anders schreibt! Bertelsmann, Duden, Springer, Spiegel, Stern, Zeit – - – anhand der Rechtschreibfehler, die du auf einer Postkarte machst, kann die Polizei heute sagen, welches Micky-Maus-Heft du zuletzt gelesen hast!
Siehe hier. Näheres über die bisherigen Leistungen der Hamburger Verfassungsschützer hier.

Auflösung hier und dort.

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Sigmar Salzburg
29.06.2017 17.50
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Humanistischer Pressedienst

„Ehe für Alle“
Kein Gefühl zweiter Klasse

Von:
Jan Weber

Nachdem klar ist, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Bundestag am morgigen Freitag die „Ehe für Alle“ beschließen wird, versuchen die Gegner mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, dies zu verhindern. Ihnen ist bewußt, dass sie eine Minderheitenmeinung vertreten; um so größer ist das Geschrei...

„Es geht nicht um den Begriff Ehe. Es geht um Recht und Gerechtigkeit. Und Liebe... Ein Gefühl, das, wenn es gleichgeschlechtliche Partner für einander empfinden, kein Gefühl zweiter Klasse mehr sein darf.“

hpd.de 29.6.2017

Selbst, wo Alt- und Neuschrieb direkt aufeinanderstoßen, merken die reformverbiesterten Schreiber nichts.

Zum Inhalt: Der letzte Satz ist humanistischer Unsinn. Keine Liebe ist zweiter Klasse – nicht zwischen Mutter und Sohn, Vater und Tochter, Bruder und Schwester, nicht zwischen Herr und Hund und nicht zwischen Schäfer und Schaf. Das ergibt aber noch lange keinen Anspruch auf eine Ehe für alle.

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Sigmar Salzburg
16.06.2017 13.32
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Wenn Profis auf Korrekturautomaten verzichten ...

Der nichtsnutzige „Rat für deutsche Rechtschreibung“, gegründet zum Einfangen der Reformaussteiger FAZ und BILD/WELT, betreibt „Reformdurchsetzungsforschung“ und beobachtet die Effektivität der Korrekturautomaten der Medien.

Wir beobachten die tatsächlichen Folgen der Rechtschreib„reform“ bei Autoren, die einmal richtig schreiben konnten – wie zum Beispiel bei dem ehemaligen BILD-Chefredakteur Peter Bartels, der nun ohne Netz und doppelten Boden bei PI-NEWS gegen die weitere Abschaffung Deutschlands kämpft:


1.6.2017 /guten-morgen-deutschland/
791 Wörter: 5 dass; 16jährige

2.6.2017 /hurra-die-welt-geht-unter/
843 Wörter: bißchen, wußte, schloß; liessen, grösser

2.6.2017 /afd-oder-spd-wer-ist-eigentlich-doofer/
372 Wörter: mußte, Realschulabschluss

4.6.2017 /allah-hat-es-so-gewollt/
440 Wörter: 1 dass, vergeßt, 2 mußte,

6.6.17 /die-naechste-bundeswehr-luege-frau-ministerin/
510 Wörter: 5 dass, 3 Ausschuss, Haselnuss, 4 wußte, läßt, mußte, grossen

7.6.2017 /wuff-bosbach-soll-merkel-retten/
735 Wörter: 3 läßt, mußte, muß; Pass, lässt, vergesslich; weissen

10.6.2017 /ministerin-blondhelm-zeigt-offizier-an-weil-er-einen-witz-machte/
579 Wörter: Dass, muß, Anschißlein, bißchen, anzuscheissen, Pandorra

11.6.2017 /omma-und-oppa-die-welt-lacht-ueber-germoney/
704 Wörter: 2 muß, 1 paßt, 2 dass, weisse, 2 weiße.

12.6.2017 /sind-alle-deutschen-maenner-weicheier/
629 Wörter: neu 3 dass, 1 Kompromiss, 23-Jährige, runter reissen, verscheissern; traditionell “des öfteren”; Lehrer/Innen, Gender-Professor/Innen

16.6.2017 /von-arte-bis-bild-wenn-die-versteher-mal-wieder-nix-verstehen-wollen/
926 Wörter: 7 neue ss, davon 6 dass; reissen, ausser; 3 paßt, gewußt, mußten

16.6.2017 /die-wahrheit-ueber-merkel-maiziere-und-die-migranten/
794 Wörter: 7 neue ss, davon 3 dass; traditionell: „des öfteren

Für den Zugriff auf die Originalartikel muß vor die Überschriften http://www.pi-news.net gesetzt werden.

Heute sind die meisten Profischreiber ohne Korrekturautomaten hilflos.

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Sigmar Salzburg
09.06.2017 12.58
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Reformkonfusion bei Alt- und Neuschreibern

Die Kenntnis des traditionellen „heute morgen“ verblaßt auch in bewährt schreibenden Medien:

Saarbrücken. Im Therapie- und Beratungszentrum des Deutschen Roten Kreuzes für Flüchtlinge und Migranten in Saarbrücken-Burbach ist heute Morgen ein Mitarbeiter erstochen worden. Ein 27jähriger Syrer soll mit dem Mann in einen Streit geraten und ihn dann niedergestochen habe, teilte ein Polizeisprecher der „Saarbrücker Zeitung“ mit.
zuerst.de 7.6.2017
Auch bei Henryk M. Broder hat man sich des Falles angenommen. Ein Leser schreibt:
Franck Royale / 08.06.2017
Wenn man im Achgut-Archiv stöbert, findet man am 16.07.2009 einen kurzen Verweis auf den Artikel von Thomas von der Osten-Sacken in der linken Jungle-World: “Ein Messer gegen den Islam”. Es ging dabei um den Mord an der Ägypterin Marwa al-Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal, und der Autor stellt am Ende leicht befremdlich fest: “... zwischen Berlin und Teheran ist man sich einig – das Messer, das sie tödlich traf, galt dem Islam, nicht ihrer Person.” Nun, abgesehen davon, daß man Islam bzw. Kopftuch-Kritik in linken Gazetten heute mit der Lupe suchen muss, könnte man heute analog dazu sagen: Das Messer traf nicht den Psychologen, sondern den Westen, unsere Demokratie – also war es ein politischer Mord, so wie viele andere Gewalttaten. Was meinen Sie, Herr Zamperoni?
achgut.com 8.6.2017
Als Nichtfernseher mußte ich nachschlagen: Zamperoni ist der für die Verharmlosung zuständige Tagesschaumodorator. – Lutz Bachmann von Pegida wurde wegen einer privaten Benennung von „Flüchtlingen“ zu 9600 Euro Geldstrafe verurteilt, z.B.:
„Anstatt 2 sicherheitsleuten hat das sozialamt mittlerweile 7! Um die mit arbeiter vor dem viehzeug zu schützen.“
Das war allerdings gerechtfertigt: Viehzeug führt keine Messer bei sich.

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Sigmar Salzburg
10.05.2017 07.23
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Vereinfachtes Schreibenlernen wirkt!

img src=http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/der-kranz-von-ursula-von-der-leyen-in-trogau-200375655-51653288/2,w=1489,q=low,c=0.bild.jpg

[Hier war mal ein Bild, das wohl aus Staatsräson entfernt wurde]

Am Kranz von Ursula von der Leyen (58) fehlt nicht nur ein „i“ bei Bundesministerin,
auch Verteidigung war mit zwei „t“ falsch geschrieben
(BILD nach Facebook)

Nachtrag – auch gut:
Alexander Wendt 10. Mai 2017 ·

Bundeswehr: der Kampf gegen die Rechtschreibung läuft. Nach und nach führt die Verteidigungsminsterin die inklusive Hannelore-Kraft-Orthografie in der Truppe ein, die im Ernstinnenfall auch auf Ortsschildern und Wegweisern angebracht wird, um den Feind zu verwirren.

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Sigmar Salzburg
07.05.2017 15.18
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SPD für ein Meer an Bildung



Die Seit-„Reform“ kommt per Schulzzug!

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Sigmar Salzburg
07.05.2017 10.46
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Wahl in Schleswig-Holstein

Solche Fehler gab es früher fast nie:

Ralf Stegner‏@Ralf_Stegner 6. Mai 2017
Ralf Stegner hat retweetet

Klingt witzig, aber wir hatten gerade gehört, dass in Lübecker MuK Sprengstoffhunde angeschlagen hatten und so Schlußkundgebung gefährdet war...
Ich hab gewählt! Aber keine Partei, die ihre Bürgerverachtung durch Annullierung des Volksentscheids gegen die Dass-Reform bewiesen hat und mit der Genehmigung der „Demokratieabgabe“ den Raubzug des Staatsfunks durch die Portmonnaies unbeteiligter Bürger ermöglicht hat.

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Sigmar Salzburg
05.05.2017 10.48
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20 Jahre leichteres Schreiben!

Ralf Stegner‏@Ralf_Stegner 5. Mai 2017

Gestern stimmungsvolle Schlußsspurtveranstaltungen Open air in Kiel und trotz Sprengstoffalarm verspäteten Beginns in der Lübecker MuK

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Sigmar Salzburg
01.05.2017 06.47
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Das Scheinparlament¹ der Orthographie, ...

... der „Rat für deutsche Rechtschreibung“, betreibt anstelle von Sprachbeobachtung nur „Reform“-Durchsetzungsforschung, indem es die Automatenkorrekturen der Lügen- und Erpresser-Presse beobachtet, mit denen das Volk von seiner traditionellen Rechtschreibung zwangsentwöhnt wird. Nur Leserbriefe zeigen bisweilen noch Spuren einer guten Schreibausbildung, oft vom Gift der Heyse-ss-Regel überlagert. Vom „Rat“ sicher nicht beobachtet wird das „berüchtigte“ Portal „pi-news“, obwohl es längere frei geschriebene Texte enthält, so den eines Anonymus „Tolkewitzer“, ein Ingenieur, der noch die gute DDR-Schulbildung genossen hat, Titel „1933, 1989 und heute“:

Ich bin ein typisches “Kind der DDR”. Neun Jahre nach dem Krieg geboren, dessen wahre Ursachen zu dieser Zeit keiner hinterfragte, sondern alle, die dabei waren, nur zusammenfassten mit den Worten “Nie wieder Krieg!”...

Als Schüler fragte ich einmal meine Eltern, warum sie den Aufstieg Hitlers nicht verhindert hätten? Heute schäme ich mich für diese Frage. Mein Vater war souverän genug und antwortete nur, dass ich eines Tages von selbst darauf käme...

Hinzu kam, daß wir ja ständig die Besucher aus dem Westen erlebten, mit ihren geleasten oder anderweitig finanzierten großen Autos, die gönnerhaft mal mit uns in den Intershop gingen und indirekt verlauten ließen, wenn wir fleißiger wären, könnten wir uns das ja auch leisten. Dabei waren wir stolz auf unser bisschen DDR. Auf die Exporte, die vom Westen mit Kusshand genommen dann trotz der hohen Qualität verramscht wurden, während wir uns mit der minderwertigen Ware zufrieden geben mußten...

Vielleicht wegen des “Bauchgefühles” erkannte ich auch die meisten Krisen beizeiten und wappnete mich, so daß ich heute zufrieden und glücklich sein könnte. Doch genau das trieb mich an, als ich 2014 von der Pegida-Bewegung erfuhr. Beim 4. Spaziergang bin ich aus Neugierde hingegangen und konnte feststellen, dass das, im Gegensatz zur Propaganda, wieder die gleichen Leute waren, denen ich bei den Montagsdemos 1989 bereits begegnet war....

Später goss ich meine Gedanken in Texte, die mein Freund vertonte und sang. Diese Lieder brannten wir auf CDs und verschenkten inzwischen hunderte davon an die unermütlichen Mitdemonstranten...

Ich erinnere mich dabei jedes Mal an die FDJler und die Stasiprovokateure, die uns 1989 als subversive Elemente und Konterrevolutionäre beschimpften. Die Gleichen, die kurz darauf schneller gewendet waren, als wir uns versehen konnten. Diese FDJler nennen sich heute in alter Tradition Antifa und fühlen sich als die Guten, nur daß sie keine bessere BRD wollen, sondern sich Anarchie wünschen, die nicht begreifen, daß sich Vielfalt nur abgegrenzt entwickeln kann, daß sie “Kalkutta nicht helfen, indem sie alle Menschen aus Kalkutta zu uns holen, sondern damit uns selbst zu Kalkutta machen” – bis sie eines Tages von ihren Kindern gefragt werden …

pi-news.net 30.4.2017
Analyse: 875 Wörter, 6 heute verbotene „ß“ (1 „mußten“, 5 „daß“); 11 neue „ss“, darunter 6 „dass“; unsinnig: „die Gleichen“; einziger echter Fehler „die unermütlichen Mitdemonstranten“:

¹) Beschlüsse mit Zweidrittelmehrheit der Reformparteigenossen s. Zehetmair 2006

Selbstverständlich distanzieren wir uns von Äußerungen auf diesem Portal, sofern sie als verfassungsfeindlich nachgewiesen werden können.

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Sigmar Salzburg
21.04.2017 16.24
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„Einheitlichkeit und Vereinfachung“

Die deutschen Landesregierungen führten bereits 1996 an etlichen Schulklassen die minderwertigste Version der Rechtschreib„reform“ ein, um vollendete Tatsachen zu schaffen – obwohl die offizielle Einführung erst 1998 erfolgen sollte.

Die 16 Kultusminister und 16 Länderregierungschefs hatten das Machwerk Ende 1995 abgesegnet und am 1. Juli 1996 unter Mithilfe der Bundesregierung in Wien unterzeichnet.

Im gleichen Jahr bildeten sich überall Bürgerinitiativen gegen diese dreiste Übertölpelung, und im folgenden Jahr richtete die schleswig-holsteinische Initiative die Forderung nach einem Stopp an die Landesregierung.

Darauf antwortete die reformistische Mehrheit des Parlaments (die CDU spielte noch Reformgegner) wie folgt:

Der Landtag hat in seiner 34. Sitzung am 11. Juni 1997 den Gesetzentwurf zur Änderung des Schleswig-Holsteinischen Schulgesetzes der Volksinitiative „WIR gegen die Rechtschreibreform“ mit folgender Begründung abgelehnt:
„Die Reform der Rechtschreibung der deutschen Sprache wurde seit den frühen 80er Jahren nicht nur in der Kultusministerkonferenz, sondern durch Koordinationsgremien für den gesamten deutschen Sprachraum vorbereitet.

Einbezogen waren dabei die ganz oder mehrheitlich deutschsprachigen Staaten Bundesrepublik Deutschland, Deutsche Demokratische Republik (bis 1990), Österreich, Schweiz und Liechtenstein sowie Gremien von Staaten mit deutschsprachigen Minderheiten in Belgien, Italien, Ungarn, Rumänien und andere.

Die Reform sollte sowohl der Aufnahme faktischer Veränderungen im schriftsprachlichen Gebrauch als auch der Vereinfachung von komplizierten Regelungen der deutschen Orthographie und Interpunktion dienen. Als unerläßliche Voraussetzung für eine Reform galt und gilt die Einheitlichkeit der Schreibung des Deutschen in seinem gesamten Sprachgebiet.

Die vereinbarte Reform hat die bisherigen Inkonsequenzen und
besonderen Probleme erheblich reduziert. Der Landtag begrüßt die erreichten Fortschritte auf dem Wege der Vereinfachung.

Auf dem Wege der Volksinitiative wird eine Verankerung der
„allgemein üblichen Rechtschreibung“ im Schulgesetz und damit ein Verzicht auf die Umsetzung der Vereinbarung gefordert.

Der Landtag lehnt den Gesetzentwurf der Volksinitiative ab,

- weil er die Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung innerhalb und außerhalb Deutschlands zur Disposition stellt ...
(Drucksache 14/764) (Vollständig hier.)
Die Mär von der durch die„Reform“ erreichten Einheitlichkeit und Vereinfachung wurde von Reformern und Lobbyisten in Politik und Medienwelt den Bürgern eingehämmert, ohne daß sie dadurch wahrer wurde. Die Schweizer dachten bis heute nicht daran, ihre ß-lose Rechtschreibung zugunsten des jetzt erpreßten fehlerträchtigen Heyse-Systems aufzugeben:
Wegen Rechtschreibung angeprangert:
TV-Köchin Meta Hiltebrand wehrt sich


Meta Hiltebrand (34) sorgt mal wieder für Wirbel. Nach einem Wutbrief eines Zuschauers, der kürzlich ihre Wortwahl im TV kritisierte, ist es dieses Mal die Rechtschreibung der polarisierenden TV-Köchin, die zu reden gibt. Auf Facebook bläst die rothaarige Zürcherin den Besserwissern unter ihren Fans den Marsch, schreibt unter dem Stichwort «Bitte beachten»:
«Ja, ich habe schreib Fehler und ja, ich stehe dazu, aber müsst ihr dauernd alles korrigieren, was ich schreibe? Wen das so ist, Poste ich in Zukunft lieber nichts mehr, macht einfach kein_ Spaß so!» (sic!)
Es sei krass, so Hiltebrand weiter, manche würden ihr die Texte korrigiert zusenden.
«Ich bin koch und kein Akademiker, ich weiß es doch, das ich da leider schlecht bin! Aber dauernd daran aufgehängt zu werden närft »,
so die Wirtin des Restaurant Le Chef. Sie fügt an:
«Dieses dauernde Gemeckere macht Menschen krank, ich habe echt Mitleid mit denen, ihr Leben muss Tod langweilig sein.»
Hiltebrands deutliche Worte sorgen für hunderte Kommentare auf ihrer Facebook-Seite. Nicht alle können den Ärger der Gastronomin verstehen. Es gäbe doch Rechtschreibprüfungen, kritisiert eine Userin. ... Und ein Berufskollege der Schweizer Köchin ergänzt (auch nicht ganz fehlerfrei):
«Hatte in meinen Speisekarten auch immer Schreibfehler .... hab meinen Gästen gesagt, das ich die absichtlich eingebaut habe.... schließlich müssen wir ja unsere Gäste unterhalten.»
Eine deutsche Userin glaubt, den Grund für Hiltebrands Schreibschwäche zu kennen – und stellt eine mutige These auf: «Meta ist eine Schweizerin, woher soll sie die deutsche Rechtschreibung beherrschen???» Sie rät der Fernsehfrau: «Schreib doch künftig auf Schweizerdeutsch.»

bluewin.ch 21.4.2017
Man sieht, die „Reform“ hat denen, für die sie bestimmt war, nichts gebracht. Anfänglich haben noch viele wie bei Kaisers neuen Kleidern gerufen „Aber die ist doch ganz nackt!“. Jetzt streifen sich sogar viele ihre Kleider ab, um nicht aufzufallen – und manche fühlen sich tatsächlich dadurch erleichtert. Die Auto-Korrektur wird's schon bringen.

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