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Demokratie-Wettbewerb
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Sigmar Salzburg
03.09.2018 04.57
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Chemnitz – Nachlese

Man sieht es immer wieder gerne, wenn sich nicht alle der von Altparteien und Medien erpresserisch durchgesetzten Reformschreibung bedienen. Auf Facebook fand ich folgenden Eintrag des von links und lau wohl meistgehaßten Politikers:

Björn Höcke 2. September 2018·
Ich danke allen Landsleuten, die heute an unserem Trauermarsch in Chemnitz teilgenommen haben. Würdevoll und diszipliniert haben wir Daniel H. und allen Toten der Herrschaft des Unrechts gedacht. Wir mußten unseren Schweigemarsch abbrechen. Dieser Staat ist nicht mehr in der Lage uns zu schützen, er ist nicht mehr in der Lage unser Demonstrationsrecht durchzusetzen. Er ist ganz offensichtlich unter die Räuber gefallen.
Wir vergessen nicht.
Daneben zeigte sich nach Facebookmanier kurz eine empfohlene „geleikte“ Webseite „Gegen die AfD“, mit den bekanntesten Gesichtern der Partei an einem Tisch, darunter Björn Höcke mit Hitlergruß, und einer Unterschrift, in der die Wörter „Führer“, „Verbrechen“ und „Alternative für Deutschland“ vorkamen.

Das Bild war wohl so riskant, daß ich es später auf der Webseite nicht wiederfinden konnte. Aber ich war überrascht, welch irrer Haß mir dort entgegenschlug. Es ging um die Demonstration von AfD und anderen in Chemnitz, die von der Polizeiführung, wohl auf höheren Wunsch, abgewürgt worden war. Ich konnte mich nicht enthalten, dort auf den § 21 des Versammlungsgesetzes hinzuweisen. Die prompte Antwort war:
Kevin Roth Nazis haben keine rechte!
Dann wechselte ich zu Spiegel online, wo mich gleich ein Satz ansprang, bei dem ich mich fragte, was für ein Arschloch den geschrieben haben könnte:
Die AfD ist keine bürgerliche Partei. Sie hat bürgerliche Wähler, und nicht jeder, der das Parteibuch hat, wünscht sich das Dritte Reich zurück.
Ich suchte nach dem Verfasser, und es war eine Frau, für die es das invektive Femininum leider nicht gibt. Sie entstammt natürlich der taz-Schmierantenschmiede, ist dem Bild nach trutschig, mit Hornbrille und erst 27 Jahre alt – ohne jegliche Lebenserfahrung, aber mit dem hochindoktrinierten Wissen um das Heil der Welt. Die ersten, sicher sorgsam ausgewählten Leserkommentare zeigten sich begeistert – ein trübes Zeichen für die Kritikfähigkeit der gegenwärtigen Spiegelleser.

Aber die Dame, wenn der Ausdruck erlaubt ist, wirkt ja nicht allein in der linksdenunziantischen Spiegel-Kampftruppe. Einer hatte mich noch nie interessiert: Christian Stöcker. Er steuerte einen ungemein intelligenten Artikel bei:
Wie man Nazis erkennt: ... Es ist schwieriger geworden, Nazis auf Anhieb zu erkennen. Lange haben sie sich selbst meist klar markiert, mit rasierten Köpfen, Springerstiefeln und so weiter. Mittlerweile haben Nazis öfter mal sogenannte Fleischtunnel in den Ohrläppchen, sie tragen Ziegenbärte ... [wie Stöcker selbst.] ...

Interessanterweise bekommen die Nazis ... in jüngster Zeit verstärkt Unterstützung, zum Beispiel von Björn Höcke und Alexander Gauland von der AfD. ...

Wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder ein nützlicher Idiot der Nazis... Wenn Sie also feststellen, dass Sie an einer Kundgebung teilnehmen, bei der auch Nazis mitmachen, gehen Sie schnell nach Hause. Wenn Sie Hitlergrüße, Hakenkreuze oder gar gewaltsame Übergriffe sehen, informieren Sie die Polizei....
Das möchte er wohl gerne: Wenn in einer Demonstration neben 5000 friedlichen Normalbürgern fünf Neonazis (oder eingeschleuste Provokateure*) ihren Arm heben, sollen alle nach Hause gehen.

Übrigens meldete der Bayrische Rundfunk, am Samstag seien in Chemnitz 18 Personen verletzt worden, darunter drei Polizisten. Welch ein Vergleich zum G-20-Bürgerkrieg der Linken in Hamburg (nach Klonovsky): 476 verletzte Polizisten, 186 Festnahmen, 12 Millionen Euro Schaden.


*) 3.9.2018 Als Konsequenz aus den NSU-Ermitttlungspannen beschließt der Bundestag eine Reform des Verfassungsschutzes. Zum ersten Mal werden konkrete Regeln für den Einsatz von V-Leuten festgelegt: Die dürfen zwar den Hitlergruß zeigen, aber nicht gewalttätig werden. (n-tv.de)

Nachtrag: In den rechten PI-News findet sich eine wohl zutreffende Schilderung des politisch gewollten Schurkenstücks der Demonstrationsverhinderung in Chemnitz.

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Sigmar Salzburg
27.03.2017 06.23
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Saarwahl: Schulz

Hüpe und Heiligsprechung haben nichts genützt:

Ralf Stegner 10. Feb. 2017

Schäuble haut auf Schulz herum
Trump-Vergleich ist mehr als dumm
Schwarze hetzen im Akkord
wünschen sich St.Martin fort.
Schulz kann von Glück sagen, daß keine Gegenpartei sein Bild verbreitet hat mit dem Wahlkampfslogan von 1972 gegen Richard Nixon :

Würden Sie von diesem Mann einen Gebrauchtwagen kaufen?

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Sigmar Salzburg
06.03.2017 14.04
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Nazi-Keulen-Gebrauch ...

... nur für privilegierte Arschlöcher!

Ralf Stegner hat retweetet
Thomas Oppermann@ThomasOppermann 6.März 2017
#Erdogan will mit absurden Nazi-Vergleichen Eskalation. Wir sollten ihm nicht auf den Leim gehen. Redeverbote = Wahlkampfhilfe für Erdogan
SPD-Oppermann selber darf das aber:
„Höcke ist ein Nazi“
Stand: 19.01.2017 10:51 Uhr
tagesschau.de 19.1.2017
Aber nicht alle Justiz ist parteienhörig:
Dresden – Die umstrittene Dresdner Rede des Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke bleibt strafrechtlich folgenlos.
„Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener sind eingestellt worden“, teilte die Behörde am Mittwoch in Dresden mit.
bild.de 1.3.2017
Trotzdem wird munter weiter denunziert.

Nachtrag: Es gälten „Regeln des Anstands“: Bei einem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Cavusoglu hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel Sachlichkeit in der Debatte angemahnt. Nazi-Vergleiche verböten sich. [... außer gegen die AfD] spiegel.de 8.3.17

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Detlef Lindenthal
11.01.2011 08.03
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Demokratie-Wettbewerb

Zitat:
Preis Politische Bildung 2011 – 15.000 Euro Preisgeld

Zum zweiten Mal vergibt der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) den „Preis Politische Bildung“. Damit sollen die besonderen Leistungen, die in und von der Politischen Bildung erbracht werden, sichtbar gemacht und gewürdigt werden. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Das Thema lautet:
„Politische Bildung und politische Partizipation“

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2011.

Informationen und den Bewerbungsflyer zum Download finden Sie unter http://www.bap-politischebildung.de

Der thematische Schwerpunkt ist bewusst gewählt. Denn: In modernen Gesellschaften ist das Interesse von Bürgerinnen und Bürgern an der Entwicklung des Gemeinwesens von großer Bedeutung. Projekte und Aktivitäten, die dazu beitragen, Menschen zu motivieren, sich in politischen Zusammenhängen zu engagieren und Distanz zur Politik und den Politikerinnen und Politikern zu überwinden, können als Bewerbung eingereicht werden. Wenn bei der Umsetzung dieses Anliegens auch die vielfach aufgegriffenen sozialen Netzwerke und die Möglichkeiten des Web 2.0 zum Einsatz kommen, wäre dies sehr wünschenswert.

Zugelassen sind Projekte und Veranstaltungen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung, die den Schwerpunkt auf die Erhöhung der politischen Partizipation legen. Bewerben können sich Einzelpersonen wie auch Organisationen und Initiativen, die in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig sind. Dabei kann es sich um Projekte, die die Beteiligung innerhalb des institutionellen, demokratischen Rahmens fördern ebenso handeln, wie um Initiativen und selbstorganisierte Gruppen außerhalb formaler Strukturen. Die Projekte und Aktionen müssen bereits in der Praxis erprobt und sollten im Zeitraum vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2010 durchgeführt worden sein. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Aktionstage politische Bildung im Mai 2011 statt.

Weitere Informationen erteilt:
Lothar Harles
Vorsitzender des Bundesausschuss Politische Bildung (bap) c/o AKSB Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland Heilsbachstr. 6 53123 Bonn

Tel.: 0228 / 289 29-30
Fax: 0228 / 289 29-57

E-Mail: vorstand@bap-politischebildung.de oder
E-Mail: presse@bap-politischebildung.de

__________________
Detlef Lindenthal

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