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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
21.07.2016 20.47
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Wird Schleswig-Holstein Gottesstaat?

Am Freitag soll die Kieler Verfassung einen neuen Bezug kriegen, keinen Schon- oder Bettbezug, sondern einen Gottesbezug. Für die Süddeutsche berichtete Herr Thomas Hahn unter anderem:

Auch Eka von Kalben, Fraktionschefin der Grünen, hat festgestellt, dass die Gottesbezug-Frage nicht so altbacken ist, wie es ihr auf den ersten Blick erschien. Das Deutschland von heute ist schließlich bunt, verschiedene Glaubensrichtungen gehören dazu, und wie man diese Vielfalt so mit den Ansprüchen universeller Menschenrechte vereint, dass sich dabei jeder aufgehoben fühlen kann – das fand sie „spannend“...

Wie Stegner hat auch Eka von Kalben den dritten Vorschlag unterzeichnet. Sie hofft, dass der Gottesbezug damit am Freitag auch wirklich in die Verfassung kommt.

Und wenn nicht? [apage satanas] Es heißt, die AfD wolle die Gottesbezug-Debatte aufgreifen, falls sich das Parlament nicht einigt. Und das hätte dann wahrscheinlich etwas weniger mit Toleranz zu tun.

sueddeutsche.de 21.7.2016
Wenn Frau Kalben der Buntheit solch eine Bedeutung einräumt, dann müßte die Formel doch lauten:

Die Verfassung ... schöpft aus den Werten, die sich aus dem Glauben oder Nichtglauben an Götter und Göttinnen ergeben.

Gleichstellung für Gott Hanuman u.v.a.m.!

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Sigmar Salzburg
13.07.2016 06.18
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Gerichtsurteil

Scientologe darf von Betriebsgeheimnissen ausgeschlossen werden
Ein Mechaniker darf nicht dabei sein, wenn seine Firma Bundeswehrhubschrauber repariert: Er ist Mitglied von Scientology. Diese Entscheidung hat nun das Berliner Verwaltungsgericht bestätigt.

... Da es Zweifel an der Verfassungstreue von Scientology gebe, hätten Angehörige der Organisation keinen Einspruch auf Einsicht in Verschlusssachen, entschied das Berliner Verwaltungsgericht. Es bestehe die Gefahr, dass ein Mitglied beim sogenannten Auditing, einer von Scientology eingesetzten Befragungsmethode, Geheimnisse verrät (Az.: VG 4 K 295.14).
spiegel.de 12.7.2016

Deutsche Politiker diskutieren immer wieder über ein Verbot von Scientology. Die Organisation ist im Unterschied zu den USA nicht als Kirche anerkannt. Die Innenminister von Bund und Ländern erklärten im Dezember vergangenen Jahres, Scientology sei eine nicht mit der Verfassung vereinbare Organisation.
spiegel.de 21.1.2008

Hieße der Erfinder der Ideologie allerdings nicht Ron Hubbard, sondern Mohammed, dessen – einem höchsten „Thetan“ zugeschriebene – 27 Tötungsbefehle systemimmanent über dem Grundgesetz stehen, dann würden unsere politischen Deutschlandabschaffer seine Anhänger beflissen in höchste Ämter hieven.

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Sigmar Salzburg
09.07.2016 14.05
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Der Muezzinruf gehört nicht zur Religionsfreiheit!

Beschluss in München
Gericht verbietet wöchentliche Pegida-Demos am Odeonsplatz
Das Verwaltungsgericht München hat entschieden: Die Pegida-Bewegung muss ihre Präsenz am Odeonsplatz künftig einschränken... Der stündliche Muezzin-Ruf, der Anwohnern und Ladenbesitzern zu schaffen macht, bleibt jedoch weiterhin erlaubt. Das Kreisverwaltungsreferat forderte, dass die Beschallung nur einmal zu Beginn der Veranstaltung stattfindet. Dies lehnte das Gericht jedoch ab.
focus.de 9.7.2016

Der Muezzin-Ruf ist eine unausweichliche religiöse Indoktrination, die dem Recht auf Freiheit von Religion (negative Religionsfreiheit) entgegensteht, und ist zu verbieten. – In meinem Prozeß gegen den Religions-Ersatzunterricht hatte das OVG Schleswig die Aufbewahrung konfessionsloser Schüler in der Religionsstunde abgelehnt, weil sie nicht hätten „weghören“ können.

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Sigmar Salzburg
08.07.2016 18.59
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Ralf Stegner hat einen Schuß (gehört) ...

... und auch orthographisch bleibt es bunt:

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner 3. Juli 2016
Wer wie Herr Schäuble restriktive Rüstungsexportpraxis aufweichen will und just darin Europas Zukunft sieht, hat den Schuß nicht gehört!

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner 4. Juli 2016
Ralf Stegner hat Demokratie retweetet
Sigmar Gabriel hat völlig Recht: [...]
Heute folgte eine kryptische Mitteilung ohne Quellenangabe:
Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner 8. Juli 2016
Faire Berichterstattung über das fraktionsübergreifende Ringen um eine Präambel für die Landesverfassung, die 2/3 Mehrheit bekommen kann.
Anderswo erfährt man: Er möchte nachträglich noch die Verfassung jemandem unterstellen, der nicht einmal imstande war, Moses einwandfreie Menschenrechte zu diktieren und der Mohammed via Erzengel Gabriel das Köpfen von Ungläubigen in den Koran schrieb:
BERLIN. (hpd) Mit aller Gewalt und gegen alle vernünftigen Argumente wollen einzelne Angeordnete aller Fraktionen einen Gottesbezug in die Landesverfassung von Schleswig-Holstein aufnehmen. Ihnen passt die erst im Dezember 2014 beschlossene „gottlose“ Präambel nicht.

Einzelne Abgeordneter aller Fraktionen des Schleswig-Holsteinischen Landtags wollen folgenden Gottesbezug in die Landesverfassung aufnehmen: „Die Verfassung schöpft aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas und aus den Werten, die sich aus dem Glauben an Gott oder aus anderen Quellen ergeben.“

Auch dieser Vorschlag der Abgeordneten Martin Habersaat und Dr. Ralf Stegner nimmt nicht zur Kenntnis, dass die überwältigende Mehrheit der Bürger des Landes Schleswig-Holstein mit der gültigen Fassung der Präambel zufrieden sind und eine Änderung nicht wünschen...

Auch nach Auffassung des Fraktionsvorsitzenden der Piratenpartei, Dr. Patrick Breyer, gibt es keine Veranlassung für eine Änderung: „Mit immer neuen Wortklaubereien versucht Herr Dr. Stegner zu verschleiern, dass er gegen den Willen der überwältigenden Mehrheit der Schleswig-Holsteiner unsere Verfassung auf eine religiöse Grundlage stellen will.“
hpd.de 8.7.2016
Welch ein Abstieg der einst laizistischen SPD! August Bebel würde sich im Grabe umdrehen, wenn er davon wüßte.

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Sigmar Salzburg
19.06.2016 15.23
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Reform der Reformbibel

„Lutherbibel 2017“ geht in den Druck
Deutsche Bibelgesellschaft startet mit 260.000 Exemplaren


Die „Lutherbibel 2017“ ist am Donnerstag in Druck gegangen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG), Christoph Rösel, starteten den Druck während eines Festakts in der Druckerei C. H. Beck, wie die Bibelgesellschaft in Stuttgart mitteilte. Die Startauflage liegt bei 260.000 Exemplaren.

Bedford-Strohm würdigte den fast zehnjährigen Arbeitsprozess und äußerte die Hoffnung, dass aus der Neuausgabe „nun ein Buch wird, das viele Menschen neu entdecken“. Zugleich verwies er auf den Zusammenhang von Buchdruck und Reformation: Die Folgen der Reformation seien ohne die technischen Fortschritte undenkbar gewesen.

Die Lutherbibel geht zurück auf die Übersetzungen Martin Luthers und seiner Mitarbeiter in den Jahren 1521 bis 1545. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man die verschiedenen Bibelübersetzungen, die auf Luther zurückgingen, kritisch durchzusehen und eine erste Revision vorzunehmen. Sie sollte einerseits den ursprünglichen Luthertext wiederherstellen und andererseits den Text dort, wo er nicht mehr verständlich oder unklar war, an den allgemeinen Sprachgebrauch angleichen.

Neue Lutherbibel einer der Höhepunkte des Reformationsjubiläums

Eine zweite Überarbeitung erfolgte 1912; die dritte wurde 1964 (Altes Testament), 1970 (Apokryphen) und 1984 (Neues Testament) abgeschlossen. Zuvor war eine 1975 vorgelegte Fassung des Neuen Testaments wegen ihrer Anpassung an modernes Deutsch auf massive Kritik gestoßen. Nach der Einführung der neuen Rechtschreibung 1999 wurde der Text noch einmal durchgesehen.

Die Veröffentlichung der nun erneut revidierten „Lutherbibel 2017“ gilt als einer der Höhepunkte des Reformationsgedenkens 2017. Sie erscheint zum Reformationstag, am 31. Oktober 2016; offizieller Verkaufsstart ist der 19. Oktober 2016. (KNA)

katholisch.de 17.6.2016

Die feinfühligen Sprachkünstler der Bibelkommission hatten 1975 das sprichwörtliche „sein Licht nicht unter einen Scheffel stellen“ modernisiert zu „sein Licht nicht unter einen Eimer stellen“. Der Bertolucci-Film „Puyi, der letzte Kaiser“ verballhornte mir den Spruch darauf in „du sollst nicht zu laut in einen Eimer pinkeln“, wegen der schlafenden Mithäftlinge – nach der angeblichen Begebenheit während Puyis Gefangenschaft.

1999 vollführten dann die Kirchen den erbärmlichen Kotau vor dem Assholissmuss der Kultusminister. Inzwischen hat man, glaube ich, die „gräulichen Götzen“ anders umschrieben, und ebenso die „Füße, die behände sind, Schaden zu tun“. Sogar die Theologie kann sich, wenn's not tut, wissenschaftlich weiterentwickeln.

Google findet diese Albernheiten aber immer noch, stellt jedoch zugleich dummduzend die Frage:


Meintest du: „Füße, die hände sind, Schaden zu tun“

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Sigmar Salzburg
26.05.2016 07.35
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Fronleichnam

Der vom Glauben abgefallene Theologieprofessor Horst Herrmann schreibt über das katholische Fest, dessen Name auch sprachlich bemerkenswert ist:

BERLIN. (hpd) ... Die gewöhnungsbedürftig klingende Bezeichnung Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen vrône lîcham für 'des Herren Leib' ab, hat also nichts mit einem Leichnam (spöttisch: „happy cadaver“) zu tun. Es handelt sich um ein Hochfest der katholischen Kirche, das öffentlich den Leib und das Blut Christi verehren will, die im Sakrament der Eucharistie gegenwärtig sind (Dogma von der Transsubstantiation, „Wesensverwandlung“ von Brot und Wein).

... Bei so außenwirksamen Prozessionen wird von einem Geistlichen eine konsekrierte Hostie im Zentrum (Fensterbereich) einer so_genannten Monstranz (aufwendig gestaltetes „Vorzeige- und Schaugerät“) unter einem Baldachin („Himmel“) getragen. Die Bezeichnung „Gottestracht“ fasst dies prägnant zusammen: Hier wird „Gott“ sichtbar vorgezeigt und vorgetragen...

Fronleichnam wurde 1264 von Papst Urban IV. zum Fest der Gesamtkirche erhoben. Zuvor hatte eine Nonne angegeben, sie habe vom Mond geträumt, der an einer Stelle verdunkelt war, und Christus habe ihr persönlich erklärt, der Mond bedeute das Kirchenjahr, der dunkle Fleck aber das Fehlen eines eigenen Festes der Eucharistie.

Ein Beispiel für Nachhaltigkeit: Der Traum einer Nonne aus dem 13. Jahrhundert überzeugte nicht nur einen Papst, er hat, so seltsam es klingt, sogar bis heute gesetzliche Folgen...

hpd.de 25.5.2016
Auf einer Schulfahrt erlebte ich vor 60 Jahren eine prächtige Fronleichnamsprozession in Pfaffenhofen (!). Keiner der dort befragten Katholiken konnte mir sagen, was da gefeiert wird, außer daß es „ein altes katholisches Fest“ sei.

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Sigmar Salzburg
26.05.2016 06.48
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Gauland: „Wir sind keine christliche Partei“

HAMBURG. Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat den Kirchen mangelnde Distanz zur Bundesregierung vorgeworfen. „Wenn diese Flüchtlingspolitik das Programm der Kirchen ist – dann gebe ich offen zu: Ich bekämpfe das Programm der Kirchen“, sagte Gauland in der Zeit-Beilage Christ & Welt. „Die Kirchen versuchen, den Staat zu manipulieren“, warnte der AfD-Politiker. Er wolle nicht, daß dieser zugrunde gehe.

„Wir sind keine christliche Partei. Wir sind eine deutsche Partei, die sich bemüht, deutsche Interessen wahrzunehmen“, betonte der AfD-Politiker. Dies beinhalte, die „kulturelle Tradition“ gegen eine „raumfremde Einwanderung“ zu verteidigen, die vom Islam ausgehe. Er selbst verwende den Begriff „Abendland“ als Abgrenzung zum Islam. „Mit dem Sieg über die Türken vor Wien 1683 haben wir eine klare Trennung zwischen dem Abendland und den osmanisch-muslimisch besetzten Territorien bekommen.“...

Zuvor hatte das Zentralkomitee der deutschen Katholiken die AfD-Führung vom Katholikentag ausgeladen...

Der 75 Jahre alte Landesvorsitzende der AfD Brandenburg ist nach eigenen Angaben weiterhin Mitglied der evangelischen Kirche, doch vor allem die sei ihm „höchst unsympathisch“. Sie gebe sich „feministisch-ökologisch und links-grün“, und ihm fehle „das Widerständige“. Gauland bezeichnete sich als „Kulturchristen“, der nicht gläubig sei...

( Junge Freiheit 24.5.2016, in bewährter Rechtschreibung)

Auch sonst ist Gauland eine Stimme der Vernunft:

»Kein Politiker, nicht Kohl, nicht Schröder oder Merkel, hat dem Reformbegriff mehr geschadet als die Betreiber der Rechtschreibreform. Hier fand statt, was Reformgegner überall vermuten: das sinnlose, hochmütige Beseitigen von Bewährtem ohne Not, das Außerkraftsetzen des konservativen Grundsatzes: Wer verändern will, trägt die Beweislast.«

(Alexander Gauland, damals noch CDU, im Rheinischen Merkur vom 18. 1. 2007)

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Sigmar Salzburg
12.05.2016 07.14
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Der unangepaßte Theologe David Berger ...

... schreibt zur Aussage der neuen baden württembergischen Landtagspräsidentin Muhterem Aras,

„die Fraktion [habe] die beste Antwort auf die Frage gegeben, ob der Islam zu Deutschland gehört“:

Die älteren unter den Lesern werden sich vielleicht noch an jene Tage erinnern, als der durch und durch katholische Mitbegründer der CSU, Alois Hundhammer, als Kultusminister eines Tages am Rednerpult im bayrischen Landtag seinen Rosenkranz aus der Tasche holte, um mit Berufung auf den Katholizismus Bayerns die weitere Aufführung eines angeblich zu freizügigen Balletts von Werner Egk an der Bayerischen Staatsoper verbieten zu lassen (sog. „Abraxas“-Skandal).

„Nein Frau Aras, der Islam gehört ebenso_wenig in den Landtag von Baden Württemberg wie der Rosenkranz Hundhammers heute noch etwas im Bayrischen Landtag zu suchen hat!“

david-berger.info 11.5.2016
Damals hatte ich den „Abraxas-Skandal“ in der Zeitung verfolgt, aber als gottloser Neunjähriger nicht ganz begriffen. Daß aber eine ferne orientalische Religion siebzig Jahre später ganz Deutschland entzweien könnte, hätte ich mir auch mit mehr Verstand nicht vorstellen können.

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Sigmar Salzburg
07.05.2016 11.53
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Karls Preis

Der argentinische Papst Franziskus nimmt einen Preis an, der den Namen eines Gewaltherrschers trägt, Karls – des angeblich Großen. Der 172. Vorgänger dieses Papstes hatte ihn zum Cäsaren gekrönt, nachdem er in christlichem Eifer sein Reich ausgeweitet und in drei Jahrzehnten Krieg unter anderem die niedersächsisch-heidnische Bauerndemokratie zerschlagen und seine Bewohner zwangschristianisiert hatte. Um jeden Widerstand zu brechen, ließ Karl bei Verden an der Aller 4500 sächsische Edelleute enthaupten – ein frühmittelalterliches Katyn oder ein christliches Yathrib, wie man will. Die Erfinder des Karlspreises träumten von der Wiederherstellung des Reiches Karls des Großen. Heute träumen sie von der Wiederherstellung des Reiches „Gottes“, nicht zuletzt mit Hilfe des Islam, auch wenn das Franziskus in seiner Dankesrede nicht offen zum besten geben wollte:

„ ... Nur eine Kirche, die reich an Zeugen ist, vermag von neuem das reine Wasser des Evangeliums auf die Wurzeln Europas zu geben... Ich träume von einem Europa, in dem das Migrantsein kein Verbrechen ist, sondern vielmehr eine Einladung zu einem größeren Einsatz mit der Würde der ganzen menschlichen Person.“ (radiovaticana.va 6.5.2016)
Radio Vatikan hatte schon vor Franziskus die – nicht zuletzt für Migranten – „erleichternde“ Reformschreibung eingeführt. Irritierend ist, daß „von Neuem“ erwünscht, aber „zum besten geben“ nicht zugelassen ist.

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Sigmar Salzburg
27.04.2016 05.44
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Käßmann schwingt die Nazi-Keule

Die ehemalige „Päpstin“ der EKD, als „Botschafterin“ für das „Lutherjahr 2017“ zur Professorin Dr. Dr. hc aufgestiegen, schwingt in BILD die Nazi-Keule gegen die AfD:

Das Woolworth zum Sonntag in BILD

Margot Käßmann | Die AfD, der Islam und
ein Hirnforscher


23.04.2016 – 23:42 Uhr
Von MARGOT KÄßMANN
Es gab eine sehr dunkle Zeit in unserer Geschichte, in der eine rassistische Ideologie erklärte, Menschen jüdischen Glaubens gehörten nicht in unser Land.
Das ist nicht richtig. Sie wurden vor allem wegen ihrer Abstammung verfolgt – auch die zahlreichen hervorragenden Geister jüdischer Abstammung, die den – nach Einstein – „primitiven Legenden“ der Religion nicht mehr glaubten.
Aus diesem Irrweg und der Schuld, die wir auf uns geladen haben, hat Deutschland gelernt. Heute heißt es in unserem Grundgesetz, dass kein Mensch wegen seiner religiösen Anschauung benachteiligt werden darf...
Auch die Geltung von Religions- und Gedankenfreiheit berechtigt nicht dazu, Glaubenssätze aufrecht zu erhalten, die gegen Demokratie und Menschenrechte gerichtet sind. Jeder Staat darf das unterbinden.
Nun behauptet die AfD, der Islam sei mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Was wollen Frau von Storch, Herr Gauland, Frau Petry? Dass in Deutschland ausschließlich Juden, Christen und Atheisten leben? Dass beim Grenzübertritt, beim Wohnungskauf, beim Abschluss eines Arbeitsvertrages gefragt wird: „Sind Sie Muslim?“
Selbstverständlich dürfen Muslime bei einer eventuellen Einbürgerung verpflichtet werden, den von „Gott“ gewollten Mordsuren im Koran abzuschwören. Selbst nach ihrer eigenen Religion dürfen sie das – zum Schein (taqiyya): Grund genug für allen Argwohn gegen eine moslemische Massenzuwanderung.
Letzte Woche habe ich eine Laudatio auf einen hervorragenden Hirnforscher gehalten... Ich habe ihn nicht gefragt, ob er Muslim ist... Wer den eigenen Glauben praktiziert, in ihm Halt findet, hat auch keine Angst vor Menschen, die anders an Gott glauben. Der Hirnforscher hat mir beim Abendessen übrigens erzählt, dass er Atheist ist.
Ein echter Moslem hätte sich auch nicht von einer überdrehten Christin eine Laudatio halten lassen.
Wie heißt es in der Bibel: „Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit!“ (2. Kor. 3,17)
Bleiben Sie behütet!

bild.de 23.4.2016
Wohlbehütet mit dem Alu-Hut – der Antenne für den Geist „Gottes“.
Nebenbei: Hirnforscher stehen heute in der bunten Presse über den Atomforschern.
Anderswo erfährt man, daß der Hirnforscher Güntürkün heißt.

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Sigmar Salzburg
24.04.2016 08.50
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Moschee in Kiel-Gaarden hat jetzt ein Minarett

Jetzt erklingt täglich die Stimme des Muezzins über Kiel-Gaarden

Im Kieler Stadtteil Gaarden leben Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur Tür an Tür. Seit Freitag gibt es dort auch ein Minarett – den Turm einer Moschee, und von dem aus ein Muezzin täglich zum Gebet ruft. Damit gehört Kiel zu den etwa 30 Orten in ganz Deutschland, in denen das erlaubt ist.

Bei einem Migrantenanteil von über 60 Prozent sorgt das neue Gebäude im ehemaligen Werftarbeiterstadtteil für wenig Furore. Dennoch kommt die Einweihung zu einem denkwürdigen Zeitpunkt. So sorgte die AfD erst am letzten Wochenende mit ihren Äußerungen, Minarette seien islamistische Herrschaftssymbole, für politische Empörung.

rtlnord.de 22.04.2016

Der Muezzin-Ruf ist die volksbelästigende, religiöse Indoktrination eines ganzen Stadtteils, die aus einer mißverstandenen Auffassung von Religionsfreiheit folgt. Längst nicht alle Migranten dort sind überzeugte Moslems, und die dreiste Ditib-Gemeinde hat nur 715 Mitglieder. Die alle belemmernde Wortverkündung vom Minarett ist die Vorstufe zur endgültigen Machtergreifung des Islam. Schande über die kriecherischen Parteien, die das ermöglicht haben!

Der Ruf des Muezzin (übersetzt):

Allah ist der Allergrößte (4 mal)
Ich bezeuge, daß es keinen Gott außer Allah gibt (2 mal)
Ich bezeuge, daß Muhammad der Gesandte Allahs ist (2 mal)
Kommt her zum Gebet (2 mal)
Kommt her zum Heil (2 mal)
Allah ist der Allergrößte (2 mal)
Es gibt keinen Gott außer Allah

Die Kieler Konfessionslosen und Atheisten sollten jetzt die Genehmigung zur Aufstellung von Lautsprechern in ganz Kiel verlangen, um fünfmal am Tag verkünden zu dürfen: „Es gibt keinen Gott. Kommt endlich zur Vernunft. Es gibt nichts Größeres als die Vernunft!“ (15mal?)

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Sigmar Salzburg
29.03.2016 15.37
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Denunziantennest Focus

Die Redaktion des „Focus“ tut sich nicht selten durch reißerische, die Wahrheit verdrehende Berichte hervor. Am widerwärtigsten war die Denunziation „Schreibrevoluzzer“ für Gegner der Rechtschreibreform, 2004 sogar als Steigerung für die an sich reformkonformen Landesregierungen, die es wagten, die alte Rechtschreibung neben der neuen bis zur weiteren Klärung noch nicht als Fehler anrechnen zu lassen:

»Eins aber haben die Schreibrevoluzzer erreicht: Deutschland ist wieder geteilt.«
(Focus 16.8.2004).
Anscheinend will sich Focus bei bestimmten Leserschichten und Anzeigenkunden anbiedern. Das ist auch jetzt der Fall bei der Präsentation der Studie amerikanischer Psychologen, die die Beziehung zwischen religiöser Gläubigkeit und sozialer Einstellung untersucht haben. (Jack, Friedman, Boyatzis, Taylor „Why Do You Believe in God? Relationships between Religious Belief, Analytic Thinking, Mentalizing and Moral Concern“)

In der gesamten Studie kommt das Wort „Atheist“ nicht ein einziges Mal vor, dennoch konstatiert der Focus-Schreiber in seinem Machwerk:
Glaube ist im Gehirn verankert
Was Atheisten mit Psychopathen gemeinsam haben


Wer an Gott glaubt, verwendet mehr Hirnzellen für Mitgefühl als für analytisches Denken. Das Gehirn von Atheisten arbeitet genau andersherum. Dadurch sind sie intelligenter, aber auch kaltherziger. Diese Eigenschaften definieren auch Psychopathen. 

· Relise Menschen aktivieren besonders ihre Hirnareale für Empathie.
· Wer nicht glaubt, hat besonders rege Hirnabschnitte für analytisches Denken.
· Atheisten teilen einige Persönlichkeitszüge mit Psychopathen.

[...]
Kühle Denker ohne Empathie – so funktionieren auch Psychopathen
Die Betonung eines Hirnabschnitts geht zu Lasten des anderen. Das führt dazu, dass gläubige Menschen über mehr Mitgefühl und moralische Prinzipien verfügen, die Nicht-Gläubigen dafür intelligenter und nüchterner sind. Die rationale Fokussierung rückt Atheisten in die Nähe von Psychopathen, in dem Sinn, dass sie selbstbezogener und kaltherziger sind, und weniger von moralischen Überzeugen geleitet werden.
[...]
Nobelpreisträger: große Denker und trotzdem religiös
Die Studienautoren um Tony Jack plädieren für eine Versöhnung beider Netzwerke im Gehirn. Tony Jack sagt: „Man kann gleichzeitig religiös und ein guter Wissenschaftler sein“, und beruft sich auf die Nobelpreisträger von 1901 bis 2000: 90 Prozent gehörten einer von 28 Religionen an. Nur zehn Prozent bezeichneten sich als Atheisten, Agnostiker oder Freidenker.
focus.de 25.3.2016
Da ich einen Atheisten, oder besser Agnostiker, sehr gut kenne, nämlich mich selber, kann ich mit ziemlicher Gewißheit sagen, daß diese Darstellung völliger Blödsinn ist. Was Tony Jack selbst in seiner Studie herausgefunden haben will, kann hier außer Betracht bleiben. – Ihm widersprechend wurde in den USA auch festgestellt, daß 60 % der Naturwissenschaftler Atheisten sind, während 60 % der Normalbürger der dort üblichen Religiosität anhängen.

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Sigmar Salzburg
29.03.2016 06.33
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Gottesformel

Landtag verzögert Vorhaben
Auf der Suche nach einer Gottesformel für die Landesverfassung wird das Parlament voraussichtlich die viermonatige Frist reißen. Im Dezember hatte der Landtag die Volksinitiative „Für Gott in Schleswig-Holstein“ für zulässig erklärt.

Kiel. Damit müssten die 69 Abgeordneten über den Vorstoß bis zum 18. April inhaltlich abstimmen, was bisher nicht erfolgt ist. Das Plenum tagt regulär wieder vom 27. bis 29. April, und eine Sondersitzung ist nicht geplant. Die Befürworter der Initiative könnten nach Fristablauf ein Volksbegehren erzwingen, müssten dazu jedoch noch einmal binnen sechs Monaten 80000 Unterschriften sammeln. Wenn das gelingt, kommt es zum Volksentscheid.

Mögliche Änderung in der zweiten Jahreshälfte
Bislang halten die Initiatoren ihre Füße still. Auf Bitten des Ältestenrates hatte Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) den drei Vertrauenspersonen – Alt-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU), dem Landesvorsitzenden der Islamischen Religionsgemeinschaft, Fatih Mutlu, und dem emeritierten Kieler Kunstprofessor Bernhard Schwichtenberg – im Februar einen Brief geschrieben, in dem er um etwas Geduld bat. Ziel sei es, mit möglichst vielen Fraktionen bis zur Sommerpause im Juli eine erfolgversprechende gemeinsame Formulierung vorzulegen. Sollte dieser Kompromiss gelingen, könnte das Parlament die Präambel der Landesverfassung in der zweiten Jahreshälfte ändern. Erforderlich wäre dafür eine Zweidrittelmehrheit.
[...]
Allerdings läuft den Vertrauensleuten die Zeit davon. Sobald im Gesetz- und Verordnungsblatt bekanntgemacht wird, dass der Landtag seine Frist verstreichen ließ, beginnt für sie ihrerseits bis zum 26. September eine Frist, innerhalb der sie die Durchführung eines Volksbegehrens beantragen können. Sollten die Initiatoren diesen Termin versäumen und der Landtag am Ende keinen Beschluss in ihrem Sinne fällen, wäre das Anliegen einer Gottesformel gestorben.
kn-online.de 26.3.2016

Wenn sich der bräsige Peter Harry Carstensen in seiner Amtszeit als Ministerpräsident ähnlich eifrig für die Beachtung des Volksentscheids gegen die Rechtschreib„reform“ eingesetzt hätte, dann stünde die deutsche Kultur heute besser da. Der Eifer, mit dem christliche Konservative die Ungläubigen durch die Verfassung unter „Gott“ beugen wollen, ist nicht so verschieden von dem der Islamisten, die das gleiche mit Terror versuchen. Daß sich Vertreter dieser Gottes-Variante daran beteiligen ist durchaus beunruhigend. Das Ganze ist eine Mißachtung aller freidenkenden Bürger.

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Sigmar Salzburg
12.03.2016 10.52
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Ist Geschichtsforschung „Volksverhetzung“?

Hamed Abdel-Samad 11. März 2016

Irgendjemand hat eine Anzeige gegen mich wegen Volksverhetzung erstattet. Die Staatsanwaltschaft Berlin nimmt die Anzeige offensichtlich ernst. Also wurde ich gestern vernommen. Es geht um mein Buch „Mohamed. Eine Abrechnung“, genauer gesagt um die Aussage, dass Mohamed ein „Massenmörder und krankhafter Tyrann“ war.
...
Dass ein Schriftsteller im 21. Jahrhundert eine historische Figur aus dem 7. Jahrhundert nicht kritisieren darf, dafür aber andere Religionsgründer und historische Figuren durch den Kakau ziehen kann, ist mir ein Rätsel. Dass dies auch noch mitten im Europa über 220 Jahre nach Kant und Voltaire geschieht, ist kein Zeichen von Fortschritt!

Islamkritiker in der islamischen Welt müssen mit Todesstrafe, Gefängnis oder Auspeitschung rechnen. Auch in Europa werden sie von radikalen Islamisten bedroht. Von Politikern sind sie unerwünscht und „nicht hilfreich“. Von Linken und Dialog-Profis werden sie schikaniert, diffamiert und kritisiert.

Dass auch die deutsche Justiz sich an dieser Sanktionierung beteiligt, ist für mich ein Skandal!

facebook.com 11.3.2016

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Sigmar Salzburg
21.12.2015 07.22
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Wunder

Vatikan \ Dokumente
Franziskus will Mutter Teresa heilig sprechen

.. Bereits nach sechs Jahren wurde sie am 19. Oktober 2003 in einem der kürzesten Verfahren der Geschichte von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen...

Das Verfahren zur Heiligsprechung sieht in der Regel den Nachweis zweier Wunder vor. Das erste muss nach dem Tod des Kandidaten erfolgen, das zweite nach der Seligsprechung...

radiovaticana.va 18.12.2015

Das Wunder des leichteren Schreibens wurde von Franziskus gleich nach seiner Amtsübernahme anerkannt. Zu Theresas Hospiz schreibt ein Skeptiker im Standard:

SwamiShankara 20. Dez. 15

Endlager für Sterbende, und schnell noch taufen (oft gegen den Willen der Leidenden) um ihre „Seele“ zu retten.

Während meiner Jahre in Indien hatte ich die Möglichkeit mit vielem Menschen (hauptsächlich Österreicher und Deutsche) zu sprechen, welche diese „Endlagerstätten“ besuchten. Darunter auch Chirurgen, Hautärzte usw. bis hin zum einfachen Pfleger. ALLE haben bestätigt das die Zustände katastrophal waren und viele Menschen erst dort mit schweren Krankheiten infiziert wurden, darunter auch viele der Schwestern. Während Kalkutta dazu benutzt wurde um Spenden zu sammeln und Menschen welche mit einfachen Mitteln gerettet hätten werden können einfach starben hatten andere Hospitze alles, von Fernseher bis hin zur Espressomaschiene. Diese unheil. M TH hat dem Land und den vielen anderen Hilfsorganistionen nur geschadet! Selbst das „Wunder“ ist fake!

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