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Unsere Politiker und die RSR
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Sigmar Salzburg
05.08.2016 11.34
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Vereinzelt ist in der AfD-Führung ...

... noch das Bewußtsein für den Kulturverlust als Folge der von den Versager-Politikern erpreßten Rechtschreib„reform“ lebendig. Björn Höcke, der 18 Jahre lang die „Stussschreibung“ unterrichten mußte, kehrt nichtamtlich immer wieder zur richtigen deutschen Rechtschreibung zurück – wie jetzt in der Ankündigung zur Mitarbeit des Journalisten Lachmann:

Björn Höcke 31. Juli um 18:15·

Herzlich Willkommen, Günther Lachmann!

Inhaltlich und strategisch begründbar ist es für uns zur Zeit unerläßlich, fundamentaloppositionell gegen die Altparteien zu stehen. Was für die Altparteien gilt, muß in meinen Augen mit Abstrichen auch für die Altmedien gelten, denn Altparteien und Altmedien haben in Jahrzehnten eine Pfründegemeinschaft aufgebaut, deren Sorge vor allem dem Erhalt des status quo gilt...

Der „Thüringer Weg“ der AfD ist der inhaltsstarke und unkonventionelle. Diesen beschreiten wir auch in der Pressearbeit der Fraktion. Am 1. August wird Günther Lachmann für den Bereich „strategische Kommunikation“ seine Arbeit im Thüringer Landtag aufnehmen.

Zu Lachmann siehe Medien. In der AfD NRW wäre er wohl weniger willkommen.

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Sigmar Salzburg
12.07.2016 08.34
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Schreiben ohne Korrekturautomat ist heute riskant

Dr. Frauke Petry 11. Mai 2016 ·
Über 120 Polizisten wurden gestern bei einer Demo von Linken in Berlin verletzt. Hintergrund war die Teilräumung eines „besetzten“ Hauses. Regelmäßig kommt es vor allem in Berlin zu brennenden Autos, Randale und schwerer Körperverletzung [...]
Die Polizei ist in die Situation zu versetzen, die Ordnung auf den Strassen wiederherzustellen und Recht und Gesetz Geltung zu verschaffen! Menschen verachtenden Gewaltorgien ist mit der ganzen Härte des Gesetzes zu begegnen!

http://www.n24.de/…/88089…/-absolut-menschenverachtend-.html

N24 schreibt allerdings normal:
Krawalle in Berlin-Friedrichshain
„Absolut menschenverachtend“

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Sigmar Salzburg
12.07.2016 04.15
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Ein Politiker, der noch nicht „dauerangepasst“ schreibt:

Björn Höcke 10. Juli um 15:15 ·
... Ja, ich wollte dienen, nicht mir, sondern einem höheren Zweck. Daß dieser für junge Männer typische Dienstwille immer wieder mißbraucht wurde, erschloß sich mir später im reifen Jugendalter. Als ich 1991 den Wehrdienst in einer haltlosen Armee antrat, die schon damals nur noch in der Lage war Arbeitsplätze zu garantieren, aber nicht mehr das Vaterland zu verteidigen, hatte ich meinen langjährigen Berufswunsch – Offizier zu werden – schon lange begraben...

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Sigmar Salzburg
26.06.2016 20.00
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Rücktritte nach Volksentscheiden

Anständige Politiker treten zurück:

Brexit: Cameron kündigt Rücktritt an
FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung-24.06.2016
Am Freitagmorgen hatte Cameron seinen Rücktritt für Oktober angekündigt. Er zieht damit Konsequenzen aus seiner Niederlage in der historischen Abstimmung über einen Austritt Großbritanniens aus der EU...

EU-Finanzkommissar Jonathan Hill legt Amt nach Brexit-Votum nieder
FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung-25.06.2016
Nach dem Brexit-Votum seiner Landsleute hat der britische EU-Finanzkommissar Jonathan Hill seinen Rücktritt angekündigt.
1998, gleich nach dem erfolgreichen Volksentscheid gegen die Rechtschreib„reform“ in Schleswig-Holstein, hatten viele – auch ich – in Leserbriefen den Rücktritt aller Kultusminister gefordert.

Die einzige Reaktion der Politiker war jedoch die Bekräftigung, daß der Wille des Volkes die übrigen Bundesländer nicht beeindrucken werde. Die Kieler Bildungsministerin Böhrk versuchte zugleich auf so plumpe Weise das Volksgesetz zu umgehen, daß die SPD-Ministerpräsidentin Simonis sie durch die taktisch geschicktere Ute Erdsiek-Rave ersetzte.

Am 16. Dezember 1998 beschlossen dann die deutschsprachigen Presseagenturen ebenfalls, den Willen des Volkes auszuhebeln und „legal“ die Zwangsmissionierung der erwachsenen Bevölkerung zu übernehmen. Ausgangspunkt war die Panikmache des dpa-Chefs Wilm Herlyn gleich nach der Wiener Absichtserklärung:
Hamburg, 14. August 1996

Rechtschreibreform

Sehr verehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,
die Vertreter der deutschen Länder und einiger deutschsprachiger Staaten haben am 1. Juli die Einführung der neuen deutschen Rechtschreibung beschlossen. Bereits ab Herbst dieses Jahres wird den Erstkläßlern in acht von 16 Bundesländern die neue Rechtschreibung gelehrt, in Bayern und Bremen gilt die Reform auch schon in den Abschlußklassen. Mit Wirkung vom 1. August 1998 wird die neue Rechtschreibung in Ämtern und Schulen eingeführt und ist dort nach einer Übergangszeit ab 31. Juli 2005 verbindlich. Dies bedeutet, daß spätestens im Jahre 2005 die meisten Schulabgänger – übrigens auch die neue Generation des journalistischen Nachwuchses – ausschließlich die neue Rechtschreibung beherrschen. Es ist anzunehmen, daß sich bis spätestens zu diesem Zeitpunkt das Bild der tatsächlich geschriebenen Sprache merklich verändert haben wird ...
Dr. Wilm Herlyn
Tatsächlich konnte diese Veränderung der Schriftsprache nur „merklich“ werden, wenn sie in der Presse „merklich“ wurde, was dann auf Betreiben Herlyns am 1.8.1999 auch geschah. Allein durch diesen sich selbst bewahrheitenden Schwindel haben sich die Zeitungen den Beinamen „Lügenpresse“ redlich verdient.

Und mit der Rückendeckung der Presse konnte dann die „Volksvertretung“ genannte Parteienvertreterversammlung in Kiel das Gesetz des Volkes am 17. September 1999 annullieren, ohne das Volk erneut befragt zu haben. Das zu Hilfe gerufene Bundesverfassungsgericht wies die Kläger gegen diesen Staatsstreich als unbefugt ab.

Jetzt, wo die Politik wieder Lügen dringend braucht, ist die Presse mehr denn je bereit, sie zu liefern. Das wird sogar auf Journalistenschulen geübt. Sprachforschung.org hat es gefunden:
Theodor Ickler am 26.06.2016
Kürzlich ging eine „Untersuchung“ durch die Presse, mit der Zeitungsvolontäre wunschgemäß herausgefunden haben, daß kein Politiker so oft „lügt“ wie Frauke Petry.
Hier wird gezeigt, was davon zu halten ist: achgut.com
Früh übt sich der Nachwuchs der Lügenpresse, und der Zweck heiligt die Mittel.
Der Gastautor auf der „Achse“(achgut.com), Ansgar Neuhof (46), ist Rechtsanwalt mit eigener Praxis. Er verwendet die bewährten ß – bemerkenswert in der allgemeinen Anpasserei.

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Sigmar Salzburg
15.06.2016 19.29
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Björn Höcke schreibt gerne traditionell

Björn Höcke
12. Juni um 19:22 ·

Danke für Euren Rückhalt!
Wer mich aus meinem „ersten Leben“ kennt, weiß, daß ich immer ein auf Ausgleich angelegter Mensch gewesen bin. Das tiefempfundene Gefühl nicht im Besitz der Wahrheit zu sein, prägte meinen beruflichen wie privaten Umgang mit Menschen.

Als mich vor nunmehr gut drei Jahren die unhaltbaren Zustände in diesem Land in die Politik trieben, ahnte niemand, auch ich selbst nicht, daß ich binnen kürzester Zeit zum Inbegriff des polarisierenden Politikers werden würde. Die Art wie ich Politik mache, sagt nichts über den Menschen aus, der ich bin. Die Art wie ich Politik mache, ist der Tatsache geschuldet, daß unserem Land und unserem Volk die Zeit davonläuft...

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Sigmar Salzburg
28.05.2016 14.07
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Kippt Kipping die „Reform“?

Katja Kipping Verifizierter Account ‏@katjakipping 4 Std.vor 4 Stunden

Unmißverständlich u in aller Deutlichkeit: Der Tortenangriff war nicht nur ein Angriff auf Sahra Wagenknecht, sondern auf uns alle! #linkebpt

P.S.: Frau Wagenknecht meint: „Schlimmer als die ganze Torte ist die Beleidigung, mit Frau von Storch auf eine Stufe gestellt zu sein.“ – siehe die begeisterte hpd-Eilmeldung v. 28.2.

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Sigmar Salzburg
09.05.2016 14.39
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Mussmuß

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner 8. Mai
Fakt bleibt, man muss Positionen und Personal der Rechtspopulisten attackieren,weil sie gestrig,intolerant, rechtsaußen und gefährlich sind!

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner 8. Mai
Ralf Stegner hat Bündnis Bürgerwille retweetet

Yep. Im Gegensatz zu anderen bin ich seit jeher nachweislich gegen jedwede Gewalt,muß das also nicht eigens betonen.

Bei Stress kein ss!
Zu 1. antworteten am 8. Mai u.a. von Storch und Jörg Tauss.

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Sigmar Salzburg
05.05.2016 08.58
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Einer der wenigen ernstzunehmenden Politiker, ...

... die (bisweilen) noch traditionelles Deutsch schreiben, ist Björn Höcke:

Björn Höcke 3. Mai um 16:23
[...]
Wenn wir die AfD als letzte friedliche Chance für unser Land begreifen, müssen wir vor den Karrieristen auf der Hut sein, welche für materiellen Gewinn und Fortkommen einem vermeintlichen Realitätssinn das Wort reden und zum schnellen Friedensschluß mit den Verhältnissen raten. Ihr Einfluß wird proportional zu unseren Wahlerfolgen wachsen und die Erstarrungstendenzen in unserer Partei verstärken.

Daß in Stuttgart dem Delegiertenunwesen auf Landesebene mit einer Änderung der Bundessatzung nicht der Riegel vorgeschoben wurde, war aufgrund der notwendigen Zweidrittelmehrheit abzusehen, ist jedoch nichtsdestotrotz bedauerlich: ohne Delegiertenunwesen kein System Kohl, ohne Delegiertenunwesen kein System Merkel, ohne Delegiertenunwesen keine CDU-Parteitage in SED-Manier und ohne Delegiertenunwesen keine erstarrte Parteidemokratie in Deutschland. Mein Appell an alle Landesverbände lautet daher: Beugt Oligarchisierungstendenzen vor und haltet auf Landeseben[e] am Mitgliederparteitag fest!...

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Sigmar Salzburg
25.04.2016 05.09
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Ralf Stegner stolpert ...

... nur noch selten in die traditionelle Rechtschreibung:

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner 22. Apr.
Man muß natürlich trotzdem nicht platten Oppositionswahlkampf machen – kennen wir noch von Wahl 2000.
Sein unplatter Wahlkampf ist ihm jedoch gerichtlich untersagt worden:
Ralf Stegner Verifizierter Account‏@Ralf_Stegner 30. Jan.
AFD-Hetzer wollen Todesstrafe für demokratische Politiker, Homosexuelle zählen und auf Flüchtlinge schießen lassen – AFD=Demokratiefeinde!
... aber erst in der „N24“-Version vom 22. Februar, siehe shz.de 22.4.2016

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Sigmar Salzburg
10.04.2016 04.45
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Einer der wenigen …

... Politiker, die sich demonstrativ gegen die von den Alt-Parteien und der Medien-Mafia erpreßte orthographische ss-Diktatur wenden:

Björn Höcke 9. April um 11:54 ·
Laßt uns als Gemeinschaft von selbstbewußten Patrioten das Beste aus liberalen, sozialen und konservativen Traditionen zum Nutzen unseres Volkes und Landes zusammenzuführen.
Laßt uns hier in Thüringen auch programmatisch dazu beitragen, das große Versprechen einzulösen, das in unserem Namen steckt: Deutschland, unserem lieben Vaterland, eine Alternative zu bieten...
Amtlich schreibt Höcke politisch und neudeutsch „korrekt“:
Björn Höcke 7. April um 16:55 ·
Aus dem Brief an den Intendanten des ZDF:
Sehr geehrter Herr Dr. Bellut,
[...] Ist es richtig, dass der Beitrag „BE DEUTSCH!“ mit Gebührengeldern finanziert wurde?
... Mehr anzeigen
„BE DEUTSCH!“ richtet sich gegen Leute wie Höcke, die ihr Vaterland lieben. Dabei werden einem singenden minderjährigen Mädchen die Worte unterlegt:
„Schon mal was vom kategorischen Imperativ gehört, Arschloch?
Lies Kant, du Fotze!
Denn auch er war aufgeklärt – verantwortlich –
wir fahren Rad und recyclen ...
Fanta – Vielfalt – selbstlos ...“
Armes Deutschland!

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Sigmar Salzburg
01.04.2016 12.07
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Hans-Dietrich Genscher mit 89 gestorben

Hans-Dietrich Genscher war 18 Jahre lang Außenamtschef – ein Rekord. Er sah Kanzler kommen und gehen. Immer bewies er Augenmaß und einen Sinn für Macht. Nun ist der große Außenpolitiker gestorben.
welt.de 1.4.2016

18.4.2004
Genscher über die Kultusministerkonferenz
Soeben bei Sabine Christiansen:
Hans-Dietrich Genscher:
Wir brauchen mehr Bildung, bessere Schulen, mehr Lehrer, bessere Ausbildung, bessere Universitäten. Und was hat die Kultusministerkonferenz gemacht? Sie quält uns jahrelang mit einer Rechtschreibreform!
spontaner Applaus
Christoph Kukulies 18.4.2004

Yahoo 30.7.2004
Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) unterstrich, man könne nur hoffen, dass »die Ministerpräsidenten, die den Mund gegen die Rechtschreibreform gespitzt haben, nun auch pfeifen und die so genannte Reform definitiv abblasen«.
yahoo 30.7.2004

Hans-Dietrich Genscher
Gastbeitrag in der Mitteldeutschen Zeitung 3.10.2004:
Es ist schon erstaunlich, dass die Länder ausgerechnet in dem Bereich, für den sie allein Verantwortung tragen, den Gedanken des Wettbewerbs der Ideen und der Initiativen durch die Arbeitsweise der KMK vernachlässigen. Das Ergebnis sind Nonsensprojekte wie die Rechtschreibreform, die offensichtlich die KMK und ihre Behörde so in Anspruch genommen haben, dass es erst der Pisa-Studie und einer OECD-Stellungnahme bedurfte, um eine bildungspolitische Diskussion in Gang zu setzen.
Mitteldeutsche Zeitung 3.10.2004

Hans-Dietrich Genscher
Gastbeitrag in der Mitteldeutschen Zeitung 6.3.2006:
Deutschland ist im Umweltschutz führend und hat ein modernes öffentliches Dienstrecht. Soll das jetzt alles beseitigt werden? Vorwärts – zurück – das ist kein Zukunftskonzept, das ist Reformitis von der Qualität der Rechtschreibreform.
Mitteldeutsche Zeitung 6.3.2006

Hans-Dietrich Genscher
Gastkommentar in der Mitteldeutschen Zeitung 2.4.2006:
Was die übrigen Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz angeht, so sind mehr als nur Zweifel angebracht. Bei der Rechtschreibreform hat man den Eindruck, als sei oberstes Entscheidungsmotto gewesen – Augen zu und durch.
Mitteldeutsche Zeitung 2.4.2006

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Sigmar Salzburg
28.03.2016 15.40
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Aus dem Programmentwurf der AfD

Die Alternative für Deutschland hat einen Entwurf für das zukünftige Parteiprogramm veröffentlicht – mit folgender Begründung:

Dr. Frauke Petry 24. März um 08:27 ·
Nachdem seit Tagen falsche Informationen über das angebliche AfD-Programm durch das Netz geisterten, haben wir unseren ersten Entwurf veröffentlicht. Er ist weder redigiert, noch beschlossen, die Mitglieder der ‪#‎AfD‬ werden erst Anfang Mai darüber befinden...

Leitantrag-Grundsatzprogramm-AfD.pdf

Parteiprogramm der Alternative für Deutschland
Leitantrag der Bundesprogrammkommission
Für uns ist der Kulturteil von besonderem Interesse:
Seite 38

7 Kultur, Sprache und Identität
Deutschland gehört zu den großen europäischen Kulturnationen. Deutsche Schriftsteller und Philosophen, deutsche Musiker, bildende Künstler und Architekten, in jüngerer Zeit auch deutsche Designer und Filmemacher, haben wesentliche Beiträge zu ihren jeweiligen Disziplinen im weltweiten Maßstab geleistet .

7.1 Deutsche Kultur, Sprache und Identität erhalten
Die AfD erachtet es als eines ihrer vorrangigen politischen Ziele, dieses große Kulturerbe für die kommenden Generationen nicht nur zu bewahren, sondern es im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung weiterzuentwickeln und seine unverwechselbaren Eigenheiten zu erhalten.

7.1 Deutsche Leitkultur statt Multikulturalismus
Die Alternative für Deutschland bekennt sich zur deutschen Leitkultur, die sich im Wesentlichen aus drei Quellen speist: erstens der religiösen Überlieferung des Christentums, zweitens der wissenschaftlich-humanistischen Tradition, deren antike Wurzeln in Renaissance und Aufklärung erneuert wurden, und drittens dem römischen Recht, auf dem unser Rechtsstaat fußt. Gemeinsam liegen diese Traditionen nicht nur unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zugrunde, sondern prägen auch den alltäglichen Umgang der Menschen miteinander, das Verhältnis der Geschlechter und das Verhalten der Eltern gegenüber ihren Kindern. Die Ideologie des Multikulturalismus, die importierte kulturelle Strömungen auf geschichtsblinde Weise der einheimischen Kultur gleichstellt und deren Werte damit zutiefst relativiert, betrachtet die AfD als ernste Bedrohung für den sozialen Frieden und für den Fortbestand der Nation als kulturelle Einheit. Ihr gegenüber müssen der Staat und die Zivilgesellschaft die deutsche kulturelle Identität als Leitkultur selbstbewusst verteidigen.

7.2 Die deutsche Sprache als Zentrum unserer Identität
Das zentrale Element deutscher Identität ist die deutsche Sprache. Die AfD fordert einen Aktionsplan, um die deutsche Sprache zu stärken und zu erhalten. Dafür einzubeziehen sind das Goethe- Institut, die Deutsche Welle und andere kulturpolitischer Instrumente, um für das Erlernen des Deutschen weltweit zu werben und dieses durch bilaterale Abkommen, Studienförderprogramme usw. nach Kräften zu fördern. Im Inland tritt die AfD allen Tendenzen strikt entgegen, die deutsche Sprache auf Behörden, in universitären Studiengängen und in der Binnenkommunikation von Firmen im Sinne einer falsch verstandenen „Internationalisierung“ durch das Englische zu ersetzen oder zu “gendern”. Politisch korrekte Sprachvorgaben lehnen wir ab.

Seite 39

Bei der Integration von Einwanderern ist dem Spracherwerb allerhöchste Priorität beizumessen. Auf EU-Ebene muss das Deutsche dem Englischen und Französischen endlich auch in der alltäglichen Praxis gleichgestellt werden.

7.3 Kultur und Kunst von staatlicher Einflussnahme befreien
Die AfD will den Einfluss der Parteien auf das Kulturleben zurückdrängen, gemeinnützige private Kulturstiftungen und bürgerschaftliche Kulturinitiativen stärken und die Kulturpolitik generell an fachlichen Qualitätskriterien und ökonomischer Vernunft anstatt an politischen Opportunitäten ausrichten. Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst. Kulturpolitik im engeren Sinn soll nach Ansicht der AfD weiterhin im Kompetenzbereich der Länder verbleiben. Wir halten ein gewisses Minimum an staatlichen Kultursubventionen für unumgänglich, die jedoch an die selbst erwirtschafteten Einnahmen der Kulturbetriebe zu koppeln sind.
[...]
Grundsatzprogramm-AfD
Erfreulich ist im Gesamtentwurf das Eintreten der AfD für direkte Demokratie. Im Zusammenhang damit wäre ein klares Wort zur Gleichberechtigung der traditionellen Rechtschreibung mit der von Politik und Medien antidemokratisch erpreßten Reformschreibung wünschenswert. Hier wäre der Landesverband Schleswig-Holstein besonders aufgerufen.

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Sigmar Salzburg
19.03.2016 12.43
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Zum Tod von Guido Westerwelle

Rückblickend haben seine Bestrebungen nicht den Erfolg gehabt, den sie eigentlich verdient hätten. Als Außenminister hielt er die Bundesrepublik möglichst aus dem völkerrechtswidrigen und für unsere fernere Zukunft selbstmörderischen Kriegseinsatz gegen Libyen heraus und rief damit Widerwillen in der eigenen Koalition und den Hohn der linken Journaille hervor – besonders schäbig bei den taz-Zöglingen von Spiegel Online, die Angela Merkel noch vorankriechen wollten.

In der Rechtschreib„reform“ war seine Einstellung immer eindeutig. Nur war seine Macht gegenüber der Großmafia aus SPD und CDU begrenzt:

Mit seinen Anfangsworten erntete dann FDP-Chef Westerwelle Zustimmung. ... Der Staat muss nicht alles regeln, die Staatsquote ist zu hoch, der Gesundheitsfonds macht alles teurer, der Mittelstand sorgt für Arbeitsplätze – und die Rechtschreibreform war überflüssig.
7.1.2007

Berlin (dpa) – Auch FDP-Chef Guido Westerwelle will für die Rücknahme der Rechtschreibreform kämpfen. Der «Welt am Sonntag» sagte er, die neue Rechtschreibung sei so überflüssig wie ein Kropf.
7.9.2004

FDP-Chef Guido Westerwelle hat derweil die Abschaffung der Kultusministerkonferenz (KMK) gefordert. „Da darf sich eine schnarchnasige Kultusministerkonferenz zehn Jahre lang mit der intellektuell erhebenden Frage beschäftigen, ob man Flanelllappen mit zwei oder drei L schreiben soll; aber gleichzeitig bekommt sie weder die Verkürzung der Ausbildungszeiten noch den gravierenden Unterrichtsausfall in den Griff“, sagte er.
16.8.2004

Guido Westerwelle (und damit ist er wohl der einzige Politiker) läßt keine Gelegenheit aus, sich abfällig gegen die Kultusminister und deren Rechtschreibreform zu äußern. Gestern abend im „Talk im Turm“ tat er es zum wiederholten Male.
3.2.2002

Staatsminister Dr. Hans-Joachim Meyer (Sachsen): ...
Nicht um die Neuregelung der Rechtschreibung geht es in Wahrheit.
Es geht um die Frage, ob diese Gesellschaft veränderungsfähig und veränderungswillig ist. […] Wenn es schon bei einem Reförmchen wie diesem zu solchen Reaktionen kommt, was soll dann erst geschehen, wenn es wirklich ernst wird mit Veränderungen in Deutschland?
(Lachen und Beifall bei der SPD und der PDS -- Dr. Peter Ramsauer [CDU/CSU]: Sie Verräter! -- Dr. Guido Westerwelle [F.D.P.]: Realsatire!)
Bundestagssitzung 26. März 1998
Inzwischen ist jeder größere Widerstand niedergeschlagen dank des informellen Komplotts zwischen Schülergeiselnehmern und „gutmenschlichen“ Großmedien. Jetzt stehen nicht mehr die Veränderungen der traditionellen deutschen Rechtschreibung im Vordergrund, sondern die Veränderung und Abschaffung des dazugehörigen Volkes.

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Sigmar Salzburg
19.03.2016 12.06
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Beatrix von Storch – AfD

Beatrix von Storch
Gestern um 08:52 ·

...und wenn Du denkst, schlimmer geht nimmer...dann kommt Frau Merkel und meldet einen „Erfolg“:

Erdogan schickt sich an, Merkel und Europa in Geiselhaft zu nehmen. Und der Spiegel titelt „EU geeint. Geht doch!“, um weiter unten im Text kurz noch darauf hinzuweisen, daß der Spiegel seinen Korrespondenten aus der Türkei zurückgerufen mußte, weil der Retter Europas dessen Presseakkreditierung nicht verlängert hat. Deutschland schafft sich ab – sagte mal ein kluger Mann. Und nun ist es wohl amtlich: Europa bald auch. Eine einzige wählbare Partei in Deutschland lehnt das ab: Die AfD!

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Sigmar Salzburg
03.03.2016 05.50
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Volker Beck

Der Drogentod des Politikers Volker B...

... lautet ein Kommentar bei der Deutschen Welle. Einmal ein erfreulicher Drogentod. Als ehemaliger Ur-Grüner von 1977-1981 habe ich miterlebt, wie in der Neugründung von 1980 die bis dahin erfolglosen Linksgrüppchen den Umweltschutz und die Anti-Atombewegung für sich kaperten, Bürgerliche hinausekelten und stattdessen die pädophilen „Stadtindianer“ willkommen hießen. Daß Volker Beck damals gleichsinnig dachte, war mir allerdings entgangen.

Da man den etablierten Parteien kaum Wähler abwerben konnte, suchte man sie auffällig unter Randgruppen, Drogenfreaks und Einwandernden, so daß die Grünen heute eine feste Stütze der Islamisierung sind – und der Verstümmelung kleiner Jungs.

In der Rechtschreib„reform“ vertraten sie, von wenigen Ausnahmen abgesehen, mit Volker Beck die Platt- und Gleichmacherei gemäß der vorbildhaften maoistischen Kulturrevolution (ausführlich hier). Mit der ihm eigenen Sicht auf die Schwulenbewegung hat er einen moralischen Popanz für die Normalbevölkerung aufgebaut, für dessen Kult er sich als großer Menschenrechtler feiern läßt.

Jetzt ist er von allen Ämtern zurückgetreten – außer als Vertreter des „Volkes“, das die meisten Grünen ja abschaffen wollen. Nie könnte er damit anderswo unverdient soviel verdienen.

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