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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Politisch korrekte Sprache
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Sigmar Salzburg
08.05.2016 04.49
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Kleine Leute

Vor einiger Zeit hat Antonio Mazzucato, Bozen, auf der Seite der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen ausführlichen Bericht über die Pygmäen Zentralafrikas veröffentlicht:

Geschichte des ältesten Volks des Urwalds
Bevor er die Eigenheiten dieser genetisch urtümlichen Rasse schildert, sehen er oder die Übersetzer sich genötigt, die Erkenntnisse sogleich zu verleugnen, da es nach politisch korrekter Vorgabe keine Rassen zu geben hat:
WER SIND DIE PYGMÄEN
Der Name der Pygmäen kommt vom griechischem Wort „pygmmâios“ = eine Elle hoch, also klein. Tatsächlich sind die Männer im Durchschnitt 140 cm und die Frauen 130 cm hoch. Sie sind nicht von schwarzer Rasse, wie allgemein vermutet wird, sondern bilden eine Rasse für sich selbst, deren Haut hellbraun ist. Es ist auf jeden Fall wichtig, daran zu denken, dass die anthropologische Kategorie der Rassen heute von der Wissenschaft abgelehnt wird und nur noch von denen verwendet wird, die noch rassistische Vorurteile haben.
gfbv.it 13.3.2002
Die GfbV befindet sich da meistens schon auf der politisch falschen Seite und muß sich von Linksextremisten vorwerfen lassen, „einen romantischen Ethnozoo für die westliche Bourgeoisie“ erhalten zu wollen, wie es Jörg Kronauer im Hinblick auf die Tibeter formulierte.

Jetzt wird die Correctness noch auf andere Weise zu einer Bedrohung für kleine Völker und Rassen, wie Spiegel online berichtet:
Gefährdete Pygmäen in Ruanda

Das Volk, über das man nicht sprechen darf


Von Christoph Titz

Die Uno warnt: Das Volk der Batwa in Ruanda verschwindet. Schon den Namen der kleinwüchsigen Waldmenschen auszusprechen, ist in ihrem Heimatland verboten.

Batwa? Welche Batwa? In Ruanda gilt wegen des Genozids* der Volksgruppen Hutu und Tutsi von 1994 eine offizielle Sprachregel: Hutu werden nicht mehr Hutu, Tutsi nicht mehr Tutsi genannt. Ethnizität in jeder Form ist in dem ostafrikanischen Land ein Tabu.

Ein Opfer dieser staatlich verordneten Gleichmacherei ist das Pygmäenvolk der Batwa: Die kleinwüchsigen Waldmenschen, genetisch eines der ältesten Völker der Erde, dürfen in Ruanda nicht Batwa genannt werden.

Weil die Führung in der ruandischen Hauptstadt Kigali Ethnizität – zu Recht – als großes Übel erkannt hat, führt die Abwehr möglicher künftiger Konflikte zu einer sehr aktuellen Bedrohung. Das Komitee zur Abschaffung von Rassendiskriminierung der Uno warnt, das Pygmäenvolk der Batwa sei in Ruanda vom Aussterben bedroht.

spiegel.de 7.5.2016

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Sigmar Salzburg
21.04.2016 06.31
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Lügenpresse

Eigentlich inkorrekt, aber heutzutage „politisch korrekt“: Die Schlagzeilen erzeugen erstmal Haß auf rechtmäßig Demonstrierende. Erst nach einigen Zeilen im Kleingedruckten erfährt man, daß Linksextremisten in einer 15fachen Übermacht von Gegendemonstranten die Gewalttaten begangen haben, z.B. „Focus“:

15 Polizisten verletzt
Ausschreitungen bei Thügida-Aufmarsch in Jena

Aktualisiert am Donnerstag, 21.04.2016, 06:39

Bei einem Aufmarsch des fremdenfeindlichen Pegida-Ablegers Thügida in Jena ist es zu Ausschreitungen gekommen. 15 Polizisten seien am Mittwochabend verletzt worden, wie eine Polizeisprecherin am Abend mitteilte. Gegendemonstranten warfen unzählige Flaschen und Steine auf Teilnehmer von Thügida. Mehrere Fahrzeuge wurden demoliert, darunter auch drei Einsatzwagen der Polizei...

Bei mehreren Kundgebungen zählten die Beamten nach eigenen Angaben etwa 3000 Gegendemonstranten... Immer wieder wurden Anhänger der fremdenfeindlichen Bewegung mit Wasserbomben beworfen. Die Zahl der Thügida-Anhänger gab die Polizei mit etwa 200 an.
focus.de 21.4.2016ähnlich:
MDR „am Hitler-Geburtstag“.
Die hetzerisch gegen die Demonstranten eingesetzten Haßwörter sind:
„Rechtsextremisten“ für Bürger, die ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen
„Ausschreitungen“ für Untaten der Gegenseite,
„Aufmarsch“ für einen normalen Demonstrationszug,
„fremdenfeindlich“ für Gegner illegaler Masseninvasionen.
Die „Süddeutsche“ leitet sogar ein mit:
Rechtsextremismus
Ausschreitungen bei Thügida-Demonstration in Jena

sueddeutsche.de 21.4.2016
Selbst wenn alles „Rechte“ wären, hätten sie und wir doch Anspruch auf sachliche Berichterstattung.

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Sigmar Salzburg
19.04.2016 13.46
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Kieler Bergstraße

Zur Zeitungsnotiz, die der Elternverein S-H veröffentlicht hat:

Albig erklärte, seine Tochter erlebe an der Kieler Bergstraße jedes Wochenende Situationen wie in Köln. „Das ist nicht schön, aber es ist auch nicht neu.“

Auch zweieinhalb Jahre, nachdem meine Familie übelste Erfahrungen mit dieser Gegend machen mußte, nimmt der inzwischen selbst betroffene Ministerpräsident die dortigen Zustände schicksalsergeben hin. Uns sagte damals eine Kripobeamtin, sie würde etwas drum geben, wenn dieser Sumpf ausgetrocknet würde. Ermittlungen waren anscheinend aussichtslos. Aber Albig tut etwas: Er hatte schon als Kieler Oberbürgermeister für 4000 Euro Plaketten der Amadeu-Antonio-Stiftung eingekauft, die vor allem an den Eingängen der Schulen angebracht werden: „Kein Ort für Neonazis“. Seither sollen dort die Vergewaltigungen mit und ohne KO-Tropfen stark zurückgegangen sein.

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Sigmar Salzburg
10.03.2016 05.31
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„Spiegel“ fälscht Nigger zu Neger

Terrence Gene Bollea ist immer noch eine imposante Erscheinung. Gut zwei Meter groß, mächtiger Walrossbart, schwarzes Kopftuch, breite Schultern, kräftige Oberarme füllen sein Sakko aus. So tritt Bollea, besser bekannt als Hulk Hogan, vor einem Gericht in der Stadt St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida auf... Hogan soll sich abfällig über Afroamerikaner geäußert und mehrfach den Begriff "Neger" benutzt haben. Später entschuldigte er sich für seine Worte. Die WWE tilgte dennoch jeden Hinweis auf den „Hulkster“ von ihrer Website, der Verkauf sämtlicher Hulk-Hogan-Fanartikel wurde eingestellt, sogar aus der Wrestling-Ruhmeshalle wurde er entfernt – ganz so, als hätte es Hulk Hogan nie gegeben.
spiegel.de 9.3.2016

Hogan hat natürlich nicht „Neger” (negroe) gesagt, sondern „Nigger“ …
Hulk Hogan's N-Word Tirade and the WWE's Racist Past ...
25.07.2015 – While Hulk Hogan is rightfully being shamed for his hate speech, ... “I mean, I'd rather if she was going to fuck some nigger ...
... die deutschen Pawlowschen Reflexe werden aber seit etwa 1990 durch einen anonymen Gruppenzwang auch gegen urdeutsche „Neger“ abgerichtet, wie gerade wieder ein Gerichtsverfahren zeigt: Süddeutsche.de 17.2.2016
:

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Sigmar Salzburg
03.03.2016 07.46
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Schon mal bemerkt? Linke grölen nie!

Linke Gegendemonstranten schreien „Haut ab!“, Rechte grölen zurück.

Deutschlandfunk.de 29.2.2016

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Sigmar Salzburg
30.01.2016 09.57
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War es ein Pogrom ?

Henryk M. Broder glaubt, die Silvester-Ereignisse von Köln als Pogrom bezeichnen zu dürfen, vergleichbar mit den Pogromen gegen Juden im früheren Rußland oder auch im Dritten Reich (welt.de 28.1.2016).

Der sonst so treffsichere Finder der rechten Worte hat diesmal wohl nicht ganz das Richtige getroffen. „Pogrome“ sind die tätliche Entladung eines langgepflegten Hasses im Volk gegen eine andersartige Gruppe desselben.

Davon kann in Köln keine Rede sein. Ein Jäger haßt sein zukünftiges Steak auch nicht, wenn er darauf Treibjagd macht. Eine gewisse Verachtung der Lebensrechte anderer ist aber schon nötig. Die war bei den in Köln zusammengelaufenen Jagdrudeln durch die kulturell geprägte Verachtung der Ungläubigen, vor allem ihrer Frauen, unbedingt gegeben. Andererseits wähnten sie sich schon im Vorgarten des vom Propheten verheißenen Paradieses vollbrüstiger Huris (Qur'an 78:33). Sie, die Bessergläubigen, hatten ihre von Mißwirtschaft, Religion und Gewalt heruntergekommenen Länder nicht verdient und erwarteten hier nun ihre Belohnung.

Auch in Ländern, in denen junge Männer die Frauen nur als schwarz verhüllte Gespenster kennen, wußte man natürlich durch die elektronisch verbreiteten Erzeugnisse der Fickfilm-Industrie selbst im hinterletzten Dorf Afghanistans, wie es im paradiesischen Westen zugeht. Die überproportionale Nutzungsrate im moslemischen Bereich ist bekannt. Hinzu kam eine einladende gütige Mutti, die gerade dabei war, den Weltmeistertitel im Gutmenschentum zu erringen und ihr Volk von seiner Vergangenheit zu erlösen, vielleicht auch die Welt von ihm. Und da soll man nicht bei der ersten besten Gelegenheit wortwörtlich zugreifen?

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Sigmar Salzburg
26.01.2016 09.22
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Wäre am Sonntag Bundestagswahl

Neuer Höchststand: AfD klettert auf 13 Prozent – CDU stagniert

Die rechtskonservative AfD steigt in der Gunst der Wähler. Im neuesten INSA-Meinungstrend klettern die Umfragewerte der Partei auf einen neuen Höchststand... focus.de 26.1.2016

AfD ist plötzlich nicht mehr rechtspopulistisch
Der öffentlich-rechtliche Sender will die AfD nicht mehr in eine politische Schublade stecken und hat seine Mitarbeiter angewiesen, künftig auf den Zusatz „rechtspopulistisch“ zu verzichten... handelsblatt.com 2.12.2015

Vereinzelt verzichten „Mainstream“-Medien schon auf die Indoktrination, durch moralisierende Attribute den Lesern und Hörern vorzugeben, wie sie zu denken haben.

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Sigmar Salzburg
25.01.2016 08.49
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Ein Biologe zum „neuen Rassismus“

(als Ergänzung zum Wirken der hier schon erwähnten linguistischen Falschmünzerwerkstätten.)

Der emeritierte Biologe Ludwig Trepl schreibt bei scilogs (unreformiert):

Rassismus ohne Rasse
21. Januar 2016 von Ludwig Trepl

„Bis weit in die Kreise hinein, die sich selbst für liberal halten, hat sich ein Rassismus mit gutem Gewissen verbreitet. Ja, Rassismus. In der Vergangenheit überwog der biologische Rassismus, in der Gegenwart der kulturelle.“

Das schrieb kürzlich – nach den Ereignissen von Köln – Jakob Augstein in Spiegel-Online. Augstein ist ein Paradepferd der Linken (nicht der Partei dieses Namens); „Im Zweifel links“ heißt seine Kolumne in Spiegel-Online. Vor allem an Leuten wie ihm liegt, glaube ich, die derzeitige argumentative Schwäche dieses politischen Lagers.

Während sich vor Kurzem die Linken noch um den (vergeblichen) Nachweis bemühten, Menschenrassen gebe es nicht, nur Hunde- und Pferderassen, man die Zahl der Menschenrassen also auf Null schrumpfen lassen wollte, geht es jetzt in die entgegengesetzte Richtung: Die Zahl nimmt zu. Es gibt jetzt auch die Rasse der Moslems, die Rasse der Katholiken, die der Protestanten, Hindus, der Zeugen Jehovas usw. Und weil es nicht nur Religionen sind, die nun Rassen heißen, sondern Kulturen schlechthin, gibt es auch Rassen überall da, wo es noch eine Kultur hat; bei uns ist das, wie man hört, vor allem in Bayern der Fall.

Es gibt keinen kulturellen Rassismus (siehe hier), so wie es auch keine kalte Hitze gibt. Und auch keine Elefanten, die keine Elefanten sind, sondern Mäuse...

… weiter bei scilogs.de 21.1.2016

Rassismus und politische Korrektheit
4. September 2015 von Ludwig Trepl

Der Sprachwandel, der sich immer mehr beschleunigt, besteht größtenteils in der Erfindung neuer Wörter und im Import von Wörtern z. B. aus bestimmten Fachjargons in die Umgangssprache. Die Motivation derer, die da vorausmarschieren, ist, sich größer zu machen, als sie sind – ob sie nun ohne Not Wörter aus Wissenschaftssprachen im Alltag benutzen oder Wörter angloamerikanischer Herkunft ins Deutsche einbauen. In letzterem Fall will man seinem Gegenüber zu verstehen geben, daß man doch nicht der Provinztrottel ist, der man, wie man glaubt, in den Augen des anderen ist, sondern ein Weltmensch. Selten ist der Grund ein anderer, weshalb man auch treffend von „Blähdeutsch“ gesprochen hat.

Es muß aber nicht immer so zugehen. Zum innersten Kern des Sprachwandels gehört seit einiger Zeit ein weiteres Motiv: das Bemühen um „politische Korrektheit“, und die beweist man sich und anderen vor allem dadurch, daß man irgend etwas, zu dessen Ablehnung man sich von der unter den als die Guten geltenden herrschenden Meinung – seltener durch eigenes Nachdenken – gezwungen sieht, mit dem denkbar übelsten Wort belegt. [...]

Besonders schlimm hat es den Begriff des Rassismus erwischt. Dabei wissen die normalen Menschen ganz gut, was das Wort bedeutet ...

... weiter bei scilogs.de 4.9.2015

Dies als Ergänzung zum hier schon erwähnten „ Antimuslimischen Rassismus“ des ominösen Ein-Mann/Frau-„Instituts für Medienverantwortung“ der Dr. Sabine Schiffer und dem „modernen Rassismus“ der berüchtigten SPD-nahen „Friedrich-Ebert-Stiftung“.

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Sigmar Salzburg
13.01.2016 06.51
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Gutmenschliche Sprachwissenschaftler ...

... küren das Unwort 2015:
„Gutmensch“.


Nach Spiegel Online:


„Als 'Gutmenschen' wurden 2015 insbesondere auch diejenigen beschimpft, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder die sich gegen Angriffe auf Flüchtlingsheime stellen“, hieß es weiter. „Mit dem Vorwurf 'Gutmensch', 'Gutbürger' oder 'Gutmenschentum' werden Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischer Imperialismus diffamiert.“ [...]

Neben dem Unwort des Jahres gibt es auch das Wort des Jahres: Dieser Begriff wird unabhängig von der sprachkritischen Jury in Darmstadt von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS)* in Wiesbaden gewählt...

spiegel.de 12.1.2016

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Sigmar Salzburg
06.01.2016 10.00
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Das neue Grunzgesetz

Der feinsinnige Humorist Viktor von Bülow, alias »Loriot«, durfte 2004 in der BILD-Aktion gegen die Schlechtschreibreform sticheln: „Wenn wir so weitermachen, grunzen wir bald.

Der erneute Kotau des Springer-Verlages vor der „Reform“ hatte dann 2006 auch den Restwiderstand der FAZ zusammenbrechen lassen und gezeigt, daß nicht das Volk in dieser sogenannten Demokratie das Sagen hat, sondern eine angemaßte Elite der Press- und Parteien-Diktatur. Dabei versucht die zur Lügenpresse mutierte Nachrichtenmaschinerie das Volk mit verdummenden Durchhalteparolen über die tatsächliche Lage hinwegzutäuschen.

Heerscharen von politisch korrekten Zwerglein versuchen, den Normaldeutschen ihren sprachlichen Selbsterhaltungswillen zu lähmen, indem sie in „wissenschaftlichen“ Analysen „Nazidenken“ entlarven oder ihre sprachliche und schreibliche Unfähigkeit herausstellen.

Zwei gegensätzliche Figuren taten sich hierbei hervor. Der Germanist Peter Schlobinski, Rechtschreib(sch)rat und Vorsitzender der Gesellschaft für deutsche Sprache, als angeblicher Experte für die rechte Gewalt in der Sprache und der Kommunikationsdesigner Gregor Weichbrodt, der besser Weichbrägen hieße.

Das zur linken Postille mutierte Handelsblatt rückt inzwischen überall „Analysen“ Schlobinskis ein, nach denen der thüringische AfD-Vorsitzende Björn Höcke Nazi-Deutsch spricht. Wäre der Vorwurf nicht so heimtückisch, dann wäre er zu normalen Zeiten schlicht lächerlich:


„3000 Jahre Europa! 1000 Jahre Deutschland!“
[Archäologisch und geschichtlich die reine Wahrheit!]

„Erfurt ist … schön … deutsch! Und schön deutsch soll Erfurt bleiben!“
[Ja soll denn Erfurt wie Köln oder Berlin-Neukölln werden?]

„Das Boot ist übervoll und wird kentern.“
[Wir sehen schon in Köln, wie es einmal untergehen wird.]

[Die „rassistische“ Betrachtung der Bevölkerungsentwicklung wurde hier schon zerpflückt.]

handelsblatt.com 5.1.2016

Das unintelligente Gegenstück zu Schlobinskis Bemühen ist das Weichbrodt-Projekt, aus 280.000 (!) angeblichen „Hass-Kommentaren“ auf Pegida-Seiten u.ä. alle Rechtschreibfehler herauszusuchen und damit das „Gruntgesets“ (besser „Grunzgesetz“) neu zu schreiben:

„DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR!!!! SIE ZU ACHTEN UND ZU SCHÜTZEN IST FERPFLICHTUN ALLER STAATLICHE GEWALLT!!!!“

derwesten.de 4.1.2016

Wer das witzig findet, dem ist nicht zu helfen. Daß die WAZ diesem Dumpfsinn auch noch 660 Wörter widmet – unfaßbar!

Es ist übrigens fies, die Schreibfähigkeiten von Leuten anzuprangern, denen gerade mit der Rechtschreib„reform“ ihr schreiblicher Kompaß genommen wurde, oder die es vielleicht aus der gegenwärtigen Bedrohung heraus erstmalig auf sich genommen haben, sich schriftlich zu Wort zu melden. Vor wenigen Jahren hat man noch diesen Wenigschreibern mit der absurden „Reform“ goldene Brücken bauen wollen.

Ich habe übrigens auch rechte und linke Rechtschreibung analysiert, im letzten Frühjahr, als die friedlichen Pegida-Proteste in Dresden mit dem linken Bürgerkrieg in Frankfurt kontrastierten. 20 Prozent schrieben bei Pi-News noch in der deutschen Kulturrechtschreibung, während es in den Kommentaren von Spiegel-Online nur 2 Prozent waren.

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Sigmar Salzburg
05.01.2016 11.42
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Politisch korrektes Schweigen

Die „Junge Freiheit“ übernahm (dass-bereinigt) einen Artikel von „NRW•jetzt“:

#Aufschrei 0.0 – Wenn die feministische Empörung ausbleibt
von Birgit Kelle

Es ist ziemlich genau drei Jahre her, daß uns im Januar 2013 Rainer Brüderle und ein altherrendämlicher Anmachversuch in einer Hotelbar eine Sexismus-Debatte in Deutschland bescherte, angeheizt durch den sogenannten #aufschrei bei Twitter. Da waren wir also, wir Damen. Opfer der FDP, Opfer der Männer, Opfer von Verbalattacken, von falschen Blicken, falschen Worten. Alles mächtig schlimm, denn es war klar: Frauen sind ständig dem unkontrollierbaren Potenzgebaren und den patriarchalen Unterdrückungsphantasien heterosexueller weißer Männer ausgesetzt.

Nun sind wir drei Jahre weiter. In der Neujahrsnacht haben sich Szenen auf der Kölner Domplatte und vor dem Hauptbahnhof abgespielt, die ich als blanken Horror bezeichnen würde... [siehe auch hier]

Und während man spontan vermutet, in einem Land, in dem jedes falsche Wort und jeder vermeintlich falsche Blick zu einem feministischen #aufschrei führt, weil Mann sich angeblich falsch benommen hat, bleibt das feministische Netz angesichts dieser unglaublichen Vorgänge in Köln stumm. Aufschrei 2016? Eher Aufschrei 0.0 – kein Aufschrei, nirgends.
Der Grund ist einfach: Es waren wohl die falschen Täter...

jungefreiheit.de 5.1.2015

Im Original-Artikel in NRW•jetzt zeugen 6 „dass“ vom Heilswerk Rechtschreib„reform“.

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Sigmar Salzburg
13.12.2015 19.00
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Linke wittern Nazi-Rassismus in der AfD

Ende der 60er reiste Papst Paul VI. nach Afrika. Bilder zeigten Tausende junger schwarzer Frauen, obenherum nur mit blauen Büstenhaltern bekleidet, die dem Papst zujubeln. Lastwagenweise müssen diese Büstenhalter verteilt worden sein, um dem Zölibatär den aufreizenden Anblick eines weiblichen Busens zu ersparen (alles im Bildband, den meine Frau zur Kommunion erhielt).

Damals hatte Afrika 350 Millionen Einwohner. Der Papst („Pillen-Paul“) und seine afrikareisenden Nachfolger verteufelten jegliche Verhütungsmittel:„Die irrationale Geburtenkontrolle verhindert das Eintreffen neuer Münder am Tische des Herrn“ (Paul VI. 1964).

Diese Papstreisen hinterließen Schneisen der Verwüstung in der Aufklärungsarbeit verantwortungsvoller Bevölkerungspolitiker zur Geburtenregelung. Der Islam agierte in seinen Regionen ganz ähnlich. Damals besuchte uns eine Entwicklungshelferin, die erzählte, daß afrikanische Männer mit 50 Kindern nicht selten seien. Gloria von Thurn und Taxis belehrte später in ihrer unnachahmlichen Art das Fernsehpublikum: „Der Schwarze schnackselt eben gerne!“

Auf diese Weise ist die Bevölkerung Afrikas auf heute 1,2 Milliarden Einwohner angewachsen. Der Soziologe Heinsohn rechnet damit, daß bis 2050 an die 800 Millionen Afrikaner nach Europa drängen und sich hier weiter ausbreiten werden.

Nun hat es der thüringische AfD-Vorsitzende Björn Höcke gewagt, den fortpflanzungsfreudigen Afrikaner als „Ausbreitungstyp“ zu bezeichnen, wohingegen der geburtenarme Europäer ein „Platzhaltertyp“ sei (lt. ND):


»Solange wir bereit sind, diesen Bevölkerungsüberschuss aufzunehmen, wird sich am Reproduktionsverhalten der Afrikaner nichts ändern.« Die Länder des Kontinents würden die Grenzen zu Europa brauchen, »um zu einer ökologisch nachhaltigen Bevölkerungspolitik zu finden«.

Das rief einen künstlich aufgestachelten Zwergenaufstand der politisch Korrekten hervor. Die folgenden Zitate entstammen dem „Neuen Deutschland“. Die einstige Staatszeitung der DDR beginnt mit einem CDU-Doofmann – ist ja auch vertrauenswürdiger:

Die Empörung über eine erst jetzt bekannt gewordene Rede des Thüringer AfD-Rechtsaußen Björn Höcke hält an. Thüringens Landtagspräsident Christian Carius zeigte sich fassungslos über die Äußerungen und sagte dem MDR, Höcke habe sich in »gefährliche Nähe zur Argumentation der Nationalsozialisten« begeben und sich so als Rechtsextremist entlarvt. Jeder Kleintierzüchterverein spreche verantwortungsvoller über das Paarungsverhalten von Kaninchen oder Meerschweinchen als der AfD-Landeschef über Menschen auf dem afrikanischen Kontinent.

Zuerst hatte der Sender NDR über die rassistische Rede Höckes berichtet. Die Amadeu-Antonio-Stiftung sieht den AfD-Politiker in einer Linie mit der Rassentheorie des NS-Regimes. Auch der Berliner Extremismusforscher Hajo Funke sagte, Höckes Ansichten seien ein Beispiel für biologischen Rassismus. Er forderte gegenüber dem NDR zudem Konsequenzen für die AfD. Dies sei eine Partei, »die sich rechtspopulistisch gebe und nun einen Rassisten der ersten Sorte in ihren Reihen habe«. Eine Sprecherin der AfD-Fraktion in Thüringen, sagte, dies sei »an den Haaren herbeigezogen«.

Höcke war immer wieder wegen seiner Nähe zu rechtsextremen Positionen in die Schlagzeilen geraten. Der Sozialwissenschaftler David Bebnowski sagte etwa, der AfD-Politiker habe sich in einem »für Rechtsextreme typischen Duktus« geäußert...
nd/Agenturen

neues-deutschland.de 13.12.2015

Der „Spiegel“ fand noch den dümmlichen Witz des Linken-Ministerpräsidenten Bodo Ramelow berichtenswert, daß Höcke wegen seiner vier Kinder wohl vom „Afrikanischen Verbreitungsvirus“ infiziert sei:

Ramelow nutzte die kruden Thesen, um jetzt nicht nur Höcke, sondern auch die AfD auf Schippe zu nehmen. Er twitterte am Sonntagmittag:

"#AfD ist mit Afrikanischen Verbreitungsvirus infiziert! Höcke & Petry je 4 Kinder, Muhsal 3 Kinder. Höcke, Muhsal, Petry Genetische Afrikaner?“

Diesen Tweet hat Ramelow inzwischen gelöscht. Er ging auch auf Höckes seltsame Aussage ein, dass die Evolution Afrika und Europa „zwei unterschiedliche Reproduktionsstrategien beschert“ habe. Der Ministerpräsident schrieb auf Twitter von einer „Rassenlehre a la Höcke“.

Auch der Zwangsgebührensender NDR beteiligte sich an der hinterhältigen Umdeutung zu einer nazistischen Rassenlehre:

AfD: Höckes Lehre von den Menschentypen
By NDR.de @ndr
„Ausbreitungstyp“ gegen „Platzhaltertyp“ – bei einer Festrede im Institut für Staatspolitik propagiert der thüringische AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke eine seltsame Lehre.

spiegel.de 12.12.2015 und zur Ergänzung: spiegel.de 14.9.1970

PS.: Inzwischen hat sich Höcke unter dem Druck der eingeschüchterten AfD für seine treffenden, aber nicht ganz wissenschaftlichen Bemerkungen entschuldigt. Prof. Heinsohn sagt im übrigen das gleiche, nur politisch korrekt verpackt.

Bearbeitet 15.12.15

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Sigmar Salzburg
15.11.2015 12.04
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Wieder Correctness-Terror bei Springer

„Durchgeknallt“: Welt-Chefredakteur verurteilt Posting von Matthias Matussek zum Terror in Paris
Die Terroranschläge von Paris versetzen die ganze Welt in Schock und in Trauer – fast die ganze Welt. Denn prompt nutzen Rechte die Gewalttaten in Frankreich, um gegen Flüchtlinge zu agitieren. Auch der langjährige Spiegel-Autor und derzeitige Welt-Kolumnist Matthias Mattusek hat ein Facebook-Posting veröffentlicht, das sein Chefredakteur Jan-Eric Peters am Samstag verurteilte und als „durchgeknallt“ bezeichnete. Bei Springer prüft man nun Konsequenzen, eine Trennung von Matussek scheint nahe.
meedia.de 14.11.2015

[Der Facebook-Eintrag von Matussek:]

Matthias Matussek
Autor bei Die Welt·gestern um 01:21

Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatten über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im Lande in eine ganz neue frische Richtung bewegen.. :-)

[Wenn ein „Generalverdacht“ gegenüber 1 Prozent nicht unberechtigt wäre, dann wären das 2500. Von diesen genügen 0,4 Prozent, um Paris zu wiederholen. Ansonsten: Emoticons können differenzierende Sprache eben nicht ersetzen. PS. Nachträglich hat Mattussek das mißverständliche Grinsezeichen geändert.]

Nachtrag 17.11.15: Mattussek soll in der heutigen Redaktionssitzung die Chefredakteure Jan-Eric Peters und Vize Ulf Poschardt als „Arschlöcher“ bezeichnet und damit seine Entlassung provoziert haben. Sein Rechtsanwalt Steinhöfel bestreitet das.

Siehe auch hier.

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Sigmar Salzburg
14.11.2015 09.10
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Politisch korrekte Rabulistik

Sonst haben die gewonnen ...

Ein Kommentar [zu den Pariser Attentätern] von stern.de-Chefredakteur Philipp Jessen

... Sie wollen unsere Gesellschaft vergiften. Und das Gift fängt schon an zu wirken. Hetzautoren, Spinner und auch sogenannte Intellektuelle kommen bereits aus ihren Löchern. Fordern härtere Grenzkontrollen, beschimpfen Angela Merkel ob ihrer Flüchtlingspolitik, versehen ihre debilen Posts mit Smileys. Und verbreiten so das Gift der Attentäter weiter. Werden so zu ihren Handlangern. Jeder hat Angst. Und das auch zu recht. Trotzdem müssen wir weiterleben. Weiter Menschen willkommen heißen. Weiter mutig sein...
stern.de 14.11.2015

Fazit: „Die Gegner mörderischer Ideologien sind genauso gefährlich wie ihre Anhänger.“ – Zur Beruhigung dies.

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Sigmar Salzburg
03.11.2015 11.11
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Nazi- und Goebbels-Vergleiche

Nazi- und Goebbels-Vergleiche sind beliebt in der Politik. Willy Brandt giftete 1985 gegen Heiner Geißler (CDU): „Ein Hetzer ist er! Seit Goebbels der schlimmste Hetzer in diesem Land!“ https://youtu.be/l5QLziJftAE

Am 21. und 24. Oktober verbreitete Ralf Stegner, wie der WDR Björn Höcke (AfD) mit Goebbels vergleicht. Jetzt ruft er nach der Justiz, wenn die Gegenseite in gleicher Weise kontra gibt:

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner 13 Std.Vor 13 Stunden
Der verurteilte Straftäter und PEGIDIOT Bachmann vergleicht Heiko Maas mit Goebbels – dieser ekelhafte Brandstifter gehört vor den Kadi!

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner 13 Std.Vor 13 Stunden
Unser vorzüglicher Justizminister Heiko Maas muss sich nicht von dem elenden PEGIDA-Hetzer Bachmann mit dem Nazi Goebbels vergleichen lassen

Dabei hatte Heiko Maas selbst diese Reaktion mit eigenen Nazi-Vergleichen herausgefordert, u.a. in der Tagesschau vom 20.10.2015:

„Zumindest die, die auf der Bühne standen und bedauerten, dass die KZ nicht mehr in Betrieb sind, das sind Nazis.“

Von links wird zunehmend versucht, „Nazi“ als gängige Bezeichnung für Nicht-Linke durchzusetzen, die die jetzige deutsche Selbstzerstörungspolitik ablehnen. Das Wort sollte als schwere Beleidigung geächtet und bestraft werden. Herr Maas weiß wohl nicht, wen man zu Recht als „Nazi“ bezeichnen dürfte: Einen ehemaligen Parteigänger der NSDAP, der noch nach 1945 die vom inneren Zirkel organisierten Massenmorde rechtfertigt. Mir ist ein einziger solcher begegnet, ein Lehrer, der mir 1957 ohne Zeugen erklärte: „Der einzige Fehler, den Hitler gemacht hat, war, daß er nicht alle Juden totgeschlagen hat!“

geä. 4.11.15

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