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Nein zu Heyse 3
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Sigmar Salzburg
22.03.2016 09.06
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Flußstichlinge – Parallelgesellschaft im Bodensee

Eine These ist, dass die Abkömmlinge einer Kreuzung von See- und Flussstichling schlichtweg im Nachteil sind – egal in welcher Umgebung – und sich die beiden Ökotypen deswegen so stabil halten.
spektrum.de 21.3.2016 ... Siehe auch hier.

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Sigmar Salzburg
22.03.2016 06.02
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Schräge Reformlogik: „As“ zu „Ass“, aber nicht „Plus“ zu „Pluss“

Kräftiges Plus für Rentner
„Die diesjährige Rentenanpassung ist das stärkste Plus seit 23 Jahren“, verkündete Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Montag...[= Ruhigstellung der Rentner wegen der Milliarden für „Flüchtlinge“]
swp.de 22.3.2016

Ein Ass am Ende
Elf Jahre hat Maria Scharapowa Meldonium eingenommen. Seit 2016 steht das Herzmittel auf der Dopingliste...
welt.de 8.3.2016 ... s.a. hier.

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Sigmar Salzburg
11.03.2016 17.44
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„Reform“: Noch einer schafft „ss“ nicht

Illner – Das Traumschiff MS Deutschland auf großer Fahrt

Bei Maybrit Illner wurde dieses Mal die nicht so schöne Wirklichkeit komplett ausgeblendet. Die war quasi eine Fata Morgana. Nur Helden der Hilfe, Prediger des „Wir schaffen das“ durften auf Illners Traumschiff. Ach, wie kann die Welt so schön sein, selbst wenn ein blinder und ein halbblinder Passagier an Bord sind...

Der Fernsehprofi weiß, wenn einem das Herz so richtig überzulaufen droht, muss eine kalte Dusche her, das Happy End kommt schließlich erst am Schluß. Die perfekte Szene für einen hysterischen Zickenkrieg. Was für ein Geschrei zwischen Frau Petry (AfD) und Frau Kipping (Die Linke), wobei die letztere den lauten Ton vorgab...

Stephan Paetow bei RolandTichy.de 11.3.2016

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Sigmar Salzburg
08.03.2016 06.04
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Die deutsche Spaltung





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Sigmar Salzburg
23.02.2016 15.13
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Bei Fernsehern zu Besuch:

Auch nach 16 Jahren noch unsicher ...

137 ZDFtext Mo 22.02.16
iPhone-Streit: Apple fordert politische Debatte
... Apple fürchtet, dass eine Entsperrungs-Software Mißbrauch ermöglicht und Sicherheit für alle gefährde ...

... und: Konjunktiv oder „t“ vergessen?

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Sigmar Salzburg
18.02.2016 20.04
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„Reform“: Hässslich und fehlerträchtig

Es war eine der spektakulärsten Vorhersagen von Albert Einstein: Jeder beschleunigte Körper sendet der Theorie zufolge diese Gravitationswellen aus ... Seit über 50 Jahren versuchen sich Physiker dennoch an einem direkten Nachweis. Dieser ist nun offensichtlich mit den beiden Ligo-Messtationen (Laser-Interferometer-Gravitationswellen-Observatorium) in Livingston und Hanford gelungen... Zwei Wissenschaftler aus Hannover, die an der Datenauswertung beteiligt sind, hätten das Signal aus den USA als Erste bemerkt.

Deutschlandradiokultur.de 11.2.2016

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Sigmar Salzburg
29.01.2016 08.34
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Rede vor dem Bundestag

Die diesjährige Rede zum Holocaust-Gedenktag hielt Prof. Dr. Ruth Klüger. Sie ist emeritierte Professorin der Germanistik und deutschen Literaturwissenschaft der Universitäten Princeton und Irvin/California und außerdem Gastprofessorin in Göttingen. 1931 in Österreich geboren, mußte sie als junges Mädchen von 1942-45 verschiedene nazistische Konzentrationslager durchleiden und emigrierte 1947 in die USA. Ihre Rede ist auf der Seite des deutschen Bundestages veröffentlicht.

Dieser Text erhellt (sofern nicht noch andere daran manipuliert haben) für einige Momente ungewollt auch, welche Schwierigkeiten selbst Fachleuten die „erleichternde“ Reformschreibung bereitet. Die Abweichungen von der politisch gewollten Orthographie wurden bislang nicht „verbessert“, anders als bei Navid Kermanis fehlerfrei traditionell geschriebener Rede, die nur kurze Zeit unreformiert stehen bleiben durfte:


[Französische Gefangene] Wenn sie grinsend zu den Frauen geschlendert kamen mit den Worten: „Plus de travail, les filles“, so konnte man sich darauf verlassen, dass sie eine Maschine stillgelegt hatten, indem sie die richtigen Schrauben lockerten oder sonstwas Unauffälliges anstellten, das die Deutschen erst finden und richten muβten. Sklaven- oder Zwangsarbeit hat ihre Tücken, und für die Nazis ist wohl oft weniger dabei herausgesprungen als sie ursprünglich am Reiβbrett errechneten. Leider immer noch zuviel. Genau gesehen ist Zwangsarbeit insofern schlimmer als Sklavenarbeit, weil der leibeigene Sklave einen Geldwert für seinen Besitzer hat, den dieser verliert, wenn er den Sklaven verhungern oder erfrieren läβt...

Fast niemand im Lager menstruierte, dazu braucht's ein gesünderes Leben. Sie waren vor allem Hausfrauen gewesen. Das war die Generation, die nur selten Berufe ausserhalb des Haushalts ausübte. Sie waren Menschen der Mittelklasse, die Generation meiner Mutter, um die Jahrhundertwende geboren, die erzogen wurden und damit gerechnet hatten, dass die Männer in der Familie sie zeit ihres Lebens ernähren und beschützen würden...

In manchen Konzentrationslagern für Männer, darunter Mauthausen, das einzige KZ in meinem Geburtsland Österreich, gab es sogenannte „Sonderbaracken“, wo Frauen, hauptsächlich im Frauenlager Ravensbrück rekrutiert, gewissen KZ Insassen zur Verfügung standen... Die Frauen waren in ständiger Gefahr geschlechtskrank oder schwanger zu werden, durch einen serienmäβigen Geschlechtsverkehr, der je höchstens 20 Minuten dauern durfte, während draussen vor der Baracke schon eine Schlange wartender Männer stand. Das ist nicht eine „Arbeit“, die man sich freiwillig aussucht, wie den miβbrauchten Frauen nach dem Krieg manchmal zynisch vorgeworfen wurde...

Ich weiss nicht mehr, wie ich mich entschied, nur dass er mir das Schmalzbrot nicht gegeben hat... Er fraβ mit Genuβ, während er mir vom hungernden Deutschland berichtete... Es gab jetzt so wenig zu essen, dass ich an nichts anderes mehr denken konnte als an Nahrung. Wenn ich meine Tagesration bekam, schlug ich die Zähne ins Brot, als müβte ich mir das ganze Stück auf einmal in den Mund stopfen. Ganz selten sah ich mich wie von auβen und schämte mich...

Die wohlmeinenden Erzähler wussten nicht, oder wollten nichts wissen, von der wachen Zurückhaltung, dem Miβtrauen, der Verachtung oder dem Neid, der Über- oder Unterschätzung des Feindes, die in diesen unbezahlten Haushaltshilfen gesteckt haben muss... Wenn die damaligen deutschen Kinder, inzwischen Erwachsene, die für mich diese Erinnerungen auskramten, diesen Konflikt nicht wahrhatten, so kommt das daher, dass keiner sich so ohne weiteres als Feind sieht...

bundestag.de 27.1.2016

Eine andere Veröffentlichung gibt auch den Schluß reformwidrig wieder:

Aber eine neue Generation, nein, zwei oder sogar drei Generationen sind seither hier aufgewachsen, und dieses Land, das vor achtzig Jahren für die schlimmsten Verbrechen des Jahrhunderts verantwortlich war, hat heute den Beifall der Welt gewonnen, dank seiner geöffneten Grenzen und der Grossherzigkeit, mit der Sie die Flut von syrischen und anderen Flüchtlingen aufgenommen haben und noch aufnehmen. Ich bin eine von den vielen Aussenstehenden, die von Verwunderung zu Bewunderung übergegangen sind. Das war der Hauptgrund, warum ich mit grosser Freude Ihre Einladung angenommen und die Gelegenheit wahrgenommen habe, in diesem Rahmen, in Ihrer Hauptstadt, über die früheren Untaten sprechen zu dürfen, hier, wo ein gegensätzliches Vorbild entstanden ist und entsteht, mit dem bescheiden anmutendem und dabei heroischem Wahlwort: Wir schaffen das.

hpd.de 28.1.2016

Junge Juden, wie Michael Hasin, sehen das aber durchaus anders:
„Über den Weg, den Merkel eingeschlagen hat, bin ich entsetzt, genauso wie – nach meinem Empfinden – die große Mehrheit aller Juden hier ...“

Siehe auch Henryk M. Broder in welt.de 29.1.2016

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Sigmar Salzburg
24.01.2016 11.33
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Stormarner Wochenschau

Das macht mit Nichten keinen Sinn . . .
...
„Zum Landrat des Kreises Stormarn für die im April 2016 beginnende Amtsperiode wird Herr Dr. Henning Görtz gewählt“, heißt es in dem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Forum 21 für die Kreistagssitzung am nächsten Freitag. Kurz und knapp ist alles Wichtige in einem Satz gesagt. Wenn da nur nicht drüber stände „Der Kreistag möge beschliessen.“ Die vor Jahren reformierte Rechtschreibung beharrt trotz Nachbesserungen noch immer auf einigen unsinnigen Regeln und Schreibweisen. Auch wenn man das ß auch ganz hätte abschaffen können, die Regel, wann weiterhin ein ß und und kein ss geschrieben wird, ist aber eindeutig.

Die Rechtschreibung sollte einfacher werden, behaupteten die Reformer. Die Erfahrung lehrt leider das Gegenteil. Sogar Leute, die die alten Regeln einigermaßen sicher beherrschten, scheitern bis heute an so simplen Dingen wie dem ß und schreiben statt Schlossstraße Schloßstrasse. Auch wenn es früher Schloßstraße hieß, heißt es heute nicht Schlossstrasse.

Otto Normalbürger muss sich übrigens mit Nichten an die Regeln halten, Behörden aber schon.

Stormarner Tageblatt 22.1.2016

Die Regel ist keineswegs eindeutig: Es soll „As“ zu „Ass“ werden, aber nicht „Plus“ zu „Pluss“:

Bundeshaushalt 2015: Ein Plus von 12,1 Milliarden Euro
tagesschau.de-13.01.2016
Das Plus für Finanzminister Wolfgang Schäuble fiel damit fast doppelt so hoch aus wie noch im November erwartet ...

Unsere herkömmlichen ß/ss-Regeln hatten sich seit bis zu 600 Jahren bewährt. Nur Kulturbanausen und Gesellschaftsveränderer konnten auf die Idee kommen, daran zu rütteln.

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Sigmar Salzburg
23.01.2016 12.02
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Ohne Worte

Australian Open Ass-Rekord durch Kristyna Pliskova
Gratis-mmorpg.com-20.01.2016

Siehe auch dies und das.

Nachtrag am 30.1.2016:
Als Reaktion auf ein rechtliches Ersuchen, das an Google gestellt wurde, haben wir 1 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt. Weitere Informationen über das Ersuchen finden Sie unter LumenDatabase.org.

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Sigmar Salzburg
13.01.2016 17.04
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Bestätigung der einstein’schen Allgemeinen Relativitätstheorie

Die Wellenfront erreicht ja die Erde mit Lichtgeschwindigkeit aus einer bestimmten Richtung... Messsignale, die zur gleichen Gravitationswelle gehören, sollten bei den beiden Stationen mit einem zeitlichen Abstand von ungefähr zehn Millisekunden ankommen... Statt Messstrecken von 600 Metern oder vier Kilometern werden dann im All fünf Millionen Kilometer zur Verfügung stehen.
welt.de 13.1.2016

Die Liste der sss-Greuel wurde hier entsprechend erweitert.
Siehe auch hier

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Sigmar Salzburg
08.01.2016 14.45
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Unsere SPON- u. Freitag-Elite meldet sich zu Wort

Augstein ‏@Augstein 7.Jan.
„Betrunkene entblößen sich, fassen Frauen unters Dirndl und feuern sich gegenseitig an.“ http://bit.ly/1Rhjs8k

Augstein ‏@Augstein 7.Jan.
Ein paar grapschende Ausländer und schon reisst bei uns Firnis der Zivilisation http://on.fb.me/1JwJUb7

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Sigmar Salzburg
14.11.2015 11.20
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Auch die Staatsmedien sind unsicher

Vatikan suspendiert schwulen Priester.
Bayerischer Rundfunk
Der polnische Priester hat mit solchen Konsequenzen gerechnet. Er forderte eine offene Disskussion in der Kirche: „Ein lesbisches oder schwules Paar muss zu seiner Kirche sagen können: Wir lieben uns ...“
br.de 2.10.2015

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Sigmar Salzburg
13.11.2015 16.22
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Das Reförmchen vor den Reformen

Erika Steinbach ‏@SteinbachErika 12. Nov.
Immer wieder erstaunlich, wie kreativ Hass sein kann! Echte „Menschenfreunde“

[abgeschrieben u. markiert von Red.:]

Gesendet: Donnerstag, 12. November 2015 10:09
An: Steinbach Erika MdB
Betreff: Zum Tod von Helmut Schmidt

Hallo, NaziTochter,
einfach nur geschmack-und pietätlos, was aus dem Hirn einer
kotzhäßlichen Nazi-Tochter da entfleucht,
Geh in den Wald, friss Zyankali, so ein asoziales Stück Dreck wird
vom Steuerzahler auch noch ernährt ...

[N.B.: Darum ging es: ... CDU-Frau Erika Steinbach versucht, aus dem Tod des Altkanzlers politisches Kapital zu schlagen... "Altkanzler Helmut Schmidt ist tot. Wir haben in unserer Fraktionssitzung seiner in Respekt gedacht", ... dazu stellte sie ein Zitat des SPD-Politikers aus dem Jahre 1981. "Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag"... spiegel 10.11.15]

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Sigmar Salzburg
02.11.2015 09.47
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Die ss-Erleichterungslüge der Kultusminister

Freiberger OB: Ministerium hat mich zu Asylheim belogen
Freiberg – Ein Post des Freiberger Oberbürgermeisters Sven Krüger (41, SPD) bei Facebook sorgt für Diskussionen. An der Erstaufnahmeeinrichtung in seiner Stadt werden derzeit weitere Zelte für Flüchtlinge aufgebaut. Doch als der Oberbürgermeister, der davon keine Kenntniss hatte, beim Innenministerium nachfragte, hieß es dort zunächst, „für Freiberg ist nichts geplant“.
mopo24.de 15.10.2015

Siehe auch dies.

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Sigmar Salzburg
14.09.2015 10.22
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Die neuen „ss“ – Sand im Getriebe der Rechtschreibung

Es mag makaber erscheinen, jetzt während der Flutung Europas mit Millionen „Flüchtlingen“ die Flutung unserer Rechtschreibung mit den reformierten „ss“ zu erwähnen, aber beide haben die gleiche Ursache: Die völlige Unfähigkeit, Kurzsichtigkeit und Rückgratlosigkeit unserer Politiker.

Zur Rechtschreib„reform“ sagte die schleswig-holsteinische Kultusministerin Gisela Böhrk (SPD) lt. AOL-Verlag 1996:


„Die neuen Regeln erleichtern das Erlernen der Sprache. Erste Tests haben gezeigt, dass die Fehlerquote sinkt. Endlich wird in allen deutschsprachigen Ländern nach denselben Regeln geschrieben. Was soll daran schlecht sein?“

Das war natürlich falsch, wenn nicht bewußt gelogen. Die Schweizer haben das ß nicht wieder eingeführt. Zwanzig Jahre später ist die „neue“ ss/ß-Regel, die mehr schadet als hilft, immer noch Anlaß für zeitraubende Diskussionen, z.B. in der „Welt“nach der skurrilen Meldung:

„Ich habe seit 12 Jahren nicht mehr geduscht“, sagte [David] Whitlock vergangene Woche in einem Interview mit dem amerikanischen TV-Sender CBS. Der US-Wissenschaftler, der einen Abschluss der Elite-Universität Massachusetts Institute of Technology (MIT) besitzt, ist davon überzeugt, dass die Benutzung von Shampoos und Seifen viel mehr schadet als hilft.
welt.de 7.9.2015

Leserdiskussion:

Tester01
Naja, ganz ohne Duschen möchte ich nicht sein.
Aber seit ich auf die Deosprays aus dem Supermarkt verzichte und stattdessen eine Mischung aus Kokosöl und Natron auftrage schwitze ich deutlich weniger und rieche gar nicht mehr nach Schweiss. Also mag grundsätzlich schon was dran sein.

Tomas Kuttich > Tester01
Sie meinen Schweiß, denn nach einem Diphthong (ei, eu, au) wird grundsätzlich kein „ss“ geschrieben. Wenn Sie aber nicht mehr nach Schweiß riechen, wonach den dann? Irgendwonach müssen Sie doch riechen...

Daniel Gerber > Tomas Kuttich
Wir Schweizer schreiben auch alles mit „ss“, da es auf der CH-Tastatur nicht mal ein Eszett gibt.
Zur Rolle von Bakterien: In und auf dem Menschlichen Körper gibt es etwa zehn mal so viele Bakterienzellen wie menschliche Zellen. Daher ist die Wichtigkeit von Bakterien nicht zu unterschätzen.

Yael Schlichting > Daniel Gerber
Ja, zum Beispiel die Busse und ich weiß nie, was die jetzt meinen, die Busse oder die Busse.
Gestatten Sie mir die Feststellung, daß die letzte Rechtschreibreform vollkommen über das Ziel hinausgeschossen ist. Seitdem schreibe ich nur noch wie ich will und was die Schweizer schreiben interessiert mich ehrlich gesagt nicht.

Pangulubalang > Yael Schlichting
„Ja, zum Beispiel die Busse und ich weiß nie, was die jetzt meinen, die Busse oder die Busse.“
---
Die meinen die Busse.
Ich hoffe, damit geholfen zu haben.
Falls Sie die Buße meinen, daran hat sich nichts geändert.
Das kann man sich ganz einfach anhand von „Fußkuss“ klar machen und merken.

tina > Tomas Kuttich
Schweizer haben kein ß

Danni Derlich > tina
Ich geb Ihnen jetzt eines: ß bitte schön.
Bekomm ich jetzt was dafür, werd ich jetzt berühmt?

Fennek> tina
Stimmt, und deshalb kommen dabei gerne missverständliche Sätze wie „Ich trinke Alkohol nur in Massen“ oder „Tut Busse“ bei raus. Das ß kann man übrigens auf jeder Tastatur mittels der Eingabe von alt-225 erzeugen.

Gast > tina
to type ß: RAlt + s = ß

Arno > Tomas Kuttich
Auf vielen Tastaturen gibt es kein “ß“, dann schreibt man halt ein doppeltes “s“!

Zaphod > Tomas Kuttich
Schweizer etwa benutzen das Doppel-s nicht, weder im Privatbereich noch in amtlichen Dokumenten. Vielleicht handelt es sich bei Tester01 also um einen Schweizer, immerhin lesen auch viele Schweizer hier mit.

Korrektor > Tomas Kuttich
„Wenn Sie aber nicht mehr nach Schweiß riechen, wonach den dann?“
Wenn Sie sogar wissen was ein Diphthong ist, wieso schreiben Sie dann „den“ anstatt „denn“?

welt.de 7.9.2015

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Alle Zeiten sind MEZ    Dieser Faden ist 5 Seiten lang:    1  2  3  4   5  Neuen Faden beginnen     antworten
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