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Spiegel Online
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Sigmar Salzburg
29.04.2016 06.41
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Michael Klonovsky

Ex-„Focus“-Redakteur wird Berater von Petry

Von Severin Weiland

Michael Klonovsky war führender Redakteur und Autor der „Focus“-Redaktion. Nun wird der Journalist ab Juni publizistischer Berater der AfD-Vorstandssprecherin. Der Mann hat eine bewegte Vergangenheit. [...]

Tatsächlich wird der 53-Jährige ab Sommer eine neue Tätigkeit ausüben – an der Seite der AfD-Vorstandssprecherin Frauke Petry. „Ich beginne ab 1. Juni als publizistischer Berater für Frauke Petry zu arbeiten. Also als eine Art Spin-Doctor“, schreibt Klonovsky in einer Mail an SPIEGEL ONLINE. Der Verlag und er hätten das Arbeitsverhältnis „einvernehmlich auf beiderseitigen Wunsch“ beendet. „Die Partner hatten sich sozusagen auseinandergelebt“, begründet der nun ehemalige „Focus“-Journalist seinen Abgang.

Das Verhältnis zu seinem Arbeitgeber schien seit Längerem gestört. Erst im März dieses Jahres hatte Klonovsky in einem (mittlerweile gelöschten) Eintrag auf seiner Blogseite geschrieben, der Verlag habe ihm „neuerdings sämtliche Nebentätigkeiten“ untersagt. „Kein Gericht außerhalb Nordkoreas wird solch ein partielles Berufsverbot unterstützen“, schrieb er dort...

spiegel.de 28.4.2016

24 Jahre bei Focus: „eine bewegte Vergangenheit“ meint dazu Severin Weiland – der einst, wie viele Journalisten, bei der „taz“ ausgebrütet wurde. Das kann doch nur heißen, daß Klonovsky nicht auf der Linksschiene gelaufen ist. In seinen zieselierten bis gedrechselten Sätzen scheint immer wieder die Abneigung gegen die anpasserischen Kulturbanausen und Traditionszerstörer durch. Bis auf das Dass-Deutsch meidet er die „Errungenschaften“ der „Reform“. Einen Band Aphorismen hat er sogar unreformiert erscheinen lassen. Ausflüge in die Politik sind allerdings immer riskant für freie Denker.

Nachtrag am 5.5.16: Dazu Thorsten Hinz in der JF (in unreformiertem Deutsch).

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Sigmar Salzburg
15.04.2016 07.03
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Jakob Augsteins „Volksdemokratie“

Demokratie: Volk und Wahrheit
Eine Kolumne von Jakob Augstein

„Aus gutem Grund gibt es Parlamente. Sie schützen die Demokratie vor dem Volk und das Volk vor sich selbst. Denn beim Volk, das ist eine paradoxe Wahrheit, ist die Demokratie nicht gut aufgehoben. Volkes Stimme und Fortschritt – das geht nicht gut zusammen.“


spiegel.de 11.4.2016

Alice Weidel, die aparte AfD-Politikerin, verbreitet den Spruch zum An-die-Wand-Hängen:

Alice Weidel hat Alternative für Deutschland – AfD Kreisverband Bodensees Foto geteilt.
12. April um 19:45 ·

Das sagt doch einfach alles. „Volk und Wahrheit“ nach Augstein....

Der Kreisverband Bodensee gibt noch eins drauf:

Die systematische Entmündigung der Bürger ist das, was von der „Diktatur des Proletariats“ übriggeblieben ist: der alte Traum aller Linken.

Deswegen haben die Bürger im allgemeinen auch nichts zu melden.

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Sigmar Salzburg
07.04.2016 13.00
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Das alljährliche Reißen um schwarze Wunderkinder

Acht US-Elite-Unis wollen diese Schülerin
Eine Schule auf Long Island kann sich einen außergewöhnlichen Erfolg auf die Fahne schreiben: Schon im zweiten Jahr in Folge reißen sich acht US-Elite-Unis um eine Absolventin... Es sind nur sehr wenige Schüler, denen diese Ehre zuteil wird. In diesem Jahr hat es Augusta Uwamanzu-Nna von der Elmont Memorial High School in Long Island, New York, geschafft...
spiegel.de 6.4.2016

Schüler bekommt Zusage für alle acht Elite-Unis
Zur exklusiven Ivy League gehören acht US-Elite-Universitäten. Und an allen Universitäten ist ein 17 Jahre alter Schüler aus dem New Yorker Vorort Elmont angenommen worden. All diese Hochschulen im Nordosten des Landes hätten die Bewerbung und den Aufsatz des gebürtigen Nigerianers Harold Ekeh akzeptiert, berichtet CNN Money...
spiegel.de 5.4.2015

Wahl zwischen acht Elite-Unis: US-Wunderkind Kwasi Enin geht nach Yale
Der 17-jährige Kwasi Enin hätte auf acht Elite-Unis der USA gehen können, nun wird es Yale. Der Sohn ghanaischer Einwanderer möchte dort Medizin studieren...
spiegel.de 1.5.2014

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Sigmar Salzburg
04.03.2016 07.18
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Ein „eindrückliches Bild“ ohne Inhalt

Als einen „Pulsar auf Steroiden“ beschreibt Jason Hessels vom Netherlands Institute for Radio Astronomy im niederländischen Dwingeloo die Sache. Auch wenn das Bild eindrücklich ist – bisher wissen die Forscher noch viel zu wenig, über die Quelle der kosmischen Blitze.
spiegel.de 4.3.2016

Eine nähere Erklärung wurde vergessen. Was mit Chemie?
Dafür ist das Komma zuviel.

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Sigmar Salzburg
25.02.2016 12.51
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Spiegel-Schwindel: Auffälliger Widerspruch zwischen Titel und Text

Referendum über Flüchtlingsquote
Orbán wiegelt die Ungarn auf

... Der Politologe Ágoston Mráz vom Nezöpont-Institut sagt, das geplante Referendum werde die Agenda für das Jahr 2016 bestimmen, vor allem, da in der Frage der Flüchtlingspolitik auch die Nicht-Orbán-Wähler hinter der Linie des Regierungschefs stünden... Wahrscheinlich wird das Referendum erfolgreich ausgehen – laut Umfragen steht eine große Mehrheit der Ungarn parteiübergreifend hinter Orbáns Flüchtlingspolitik. Nur um die erforderliche Mindestwahlbeteiligung von 50 Prozent der Wahlberechtigten muss sich Orbán sorgen, denn die Ungarn sind besonders bei Referenden eher wahlmüde...
spiegel.de 24.2.2016

Ähnlich auch dies.

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Sigmar Salzburg
03.02.2016 16.55
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Lügenpresse, z.B. „Spiegel“:

Grenzkontrollen: Berliner AfD-Chefin würde auch auf Kinder schießen lassen

... Die Berliner AfD-Chefin Beatrix von Storch findet es grundsätzlich richtig, auch Frauen mit Kindern notfalls mit Waffengewalt am Grenzübertritt zu hindern...

Ein Kommentator fragte von Storch über das Netzwerk: „Wollt Ihr etwa Frauen mit Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern?“, was Storch knapp mit „Ja“ beantwortete...

Nach einer Flut kritischer Kommentare erklärte sie später: „Ich bin grundsätzlich gegen Gewalt gegen Kinder, das umfasst auch den Einsatz von Schusswaffen gegen minderjährige Migranten durch die Polizei.“

Am Sonntag schrieb sie: „Gewalt ist immer das allerletzte Mittel.“ Sie betonte: „Wir haben keine Forderungen aufgestellt, sondern die Rechtslage referiert... "

Petry und von Storch sind nicht die ersten AfD-Politikerinnen, die Waffengewalt gegen Flüchtlinge vorschlagen...

spiegel.de 31.1.2016

Mir hatte die Polizei schon vor fast 40 Jahren die Rechtslage referiert. Andere haben sie auch körperlich erfahren.

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Sigmar Salzburg
27.01.2016 18.13
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Heute abend 22:45 im 1. – die Demagogen Augstein und Stegner

Kostprobe Augstein:

25. Januar 2016, 13:32 Uhr
Umgang mit der AfD
Rechtsschwenk, marsch!


Eine Kolumne von Jakob Augstein

Soll man mit der AfD reden? Natürlich soll man, was für eine Frage in einer Demokratie. Nur ist die AfD gar nicht das Problem – sondern Politiker und Kommentatoren, die sich jetzt vor Schreck nach rechts drehen.

Die Rechten lächeln immer. Das fällt auf. Und viele haben so glatte Gesichter. Bernd Lucke hatte schon dieses glatte Lächeln im Gesicht, der geschasste Parteigründer der AfD. Frauke Petry, die neue Parteivorsitzende, lächelt andauernd. Und auch Björn Höcke kann lächeln. Es ist ein unheimliches Lächeln. Höcke warnt vor Flüchtlingen „mit stellenweise hochansteckenden Krankheiten“ und dabei lächelt er.

Die Stars der neuen Rechten haben die Gesichter von gewissenlosen Kindern. Aus ihren lächelnden Mündern strömt grauenhaftes Zeug...

Die deliberative Demokratie setzt ein Mindestmaß an gutem Willen voraus. Aber die Rechten lügen, wenn sie den Mund aufmachen. Sie haben dabei kein schlechtes Gewissen. Sie fühlen sich in der demokratischen, liberalen Mehrheitsgesellschaft als Partisanen der Politik. Darum ist die Lüge ihr politisches Prinzip, und ihre Taktik ist die Täuschung. Die Demokraten stellt das vor ein Problem. Wie begegnet man jemanden, der die Politik als Betrugsgeschäft betreibt und die Lüge zur Wahrheit macht? ...

Da fehlt nicht nur der Mut der Demokraten, die widerliche, menschenverachtende Ideologie der rechten Rattenfänger öffentlich zu entlarven...

spiegel.de 25.1.2016

... dazu der Alfa-Henkel – alle gegen Petry.

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Sigmar Salzburg
16.11.2015 13.37
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Wieder ein Blick hinter die Potemkinsche Kulisse ...

... des reformierten Rechtschreibstaates:

„In die Zeit der Trauer über den Tod von Helmut Schmidt fällt die Trauer über die Opfer des Terroranschlags von Paris.“ Martin Schulz, Chef des Europaparlaments, hat sich heute morgen ins Kondolenzbuch für Altkanzler Helmut Schmidt in der SPD-Parteizentrale eingetragen. (Foto: Spiegel Online)



Quelle: Spiegel-Newsticker

Abgeschrieben:


In die Zeit der Trauer über den Tod von Helmut Schmid[t] fällt die Trauer über die Opfer des Terroranschlags von Paris. Auch Helmut Schmid[t] war mit Terror konfrontiert, und es bleibt für uns alle bis heute seine Haltung in diesen Zeiten eine Orientierung! Denn er bewies, nicht nur in dieser Phase seiner Amtszeit, sondern eigentlich sein ganzes Leben, daß der Satz von Albert Carius Richtschnur sein kann: „Diejenigen, die scheitern an der Versöhnung von Freiheit und Sicherheit, scheitern an allem.“ In Dankbarkeit, diesen großen Mann gekannt zu haben und von ihm gelernt zu haben, Martin Schulz

Noch 16 Jahre nach der „amtlichen“ Einführung von Dass&Stuss-Deutsch schreiben Amtsträger heimlich „daß“. – Leider kenne ich den Bonmot-Verfasser nicht. Vielleicht kann jemand helfen.

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Sigmar Salzburg
06.11.2015 06.06
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„Die Islamisierung fällt aus“

Gestern fuhr ich mit dem Zug nach Flensburg. Gegen acht Uhr war die dortige Bahnhofshalle bis in die Gänge hinein überfüllt von Menschen – fast wie 1945 in Dresden. Meistens sah man vorderorientalische Männer zwischen 20 und 35, aber auch einige Kopftücher und Kinder. Die Pfeiler waren beklebt mit arabisch beschriebenen Zetteln, حلال usw., und dem unvermeidlichen „Refugees are welcome!“ Ein Helfer hatte auf sein oranges Trikot auf arabisch die beherrschten Sprachen geschrieben. Das Ganze beobachtete vom Eingang aus ein riesiger Neger, der irgendwie fehl am Platze schien.

Wenn die prognostizierte Invasion von 1,5 Millionen Zuwanderern pro Jahr 10 Jahre lang anhält, werden wir einschließlich Familiennachzug über 60 Millionen „Neubürger“ im Lande haben. Die Zahl der „Biodeutschen“ beträgt zur Zeit gerade mal 64 Millionen. Als ich vor einem Jahr diesen Gleichstand erst für 2050 annahm, schien mir das noch gewagt. Die Wirklichkeit hat diese Prognose bei weitem übertroffen. Dabei ist der letztlich größere Zustrom aus Schwarzafrika noch gar nicht berücksichtigt.

Die linken Indoktrinierer vom Spiegel lassen sich jedoch durch Tatsachen kaum beeindrucken. Der (nach Broder) „Salonbolschewik und Wochenend-Revoluzzer“ Jakob Augstein schrieb zur „vermeintlichen“ Islamisierung:


»Der Sachverhalt lässt sich ja schnell klären. Wie hoch ist der Anteil von Muslimen in Deutschland heute? Fünf Prozent. Wie hoch wird er nach seriösen Schätzungen im Jahr 2050 liegen? Bei sieben Prozent. Die „Islamisierung“ fällt also aus.« spiegel.de 18.12.2014

Als „Quelle“ seiner Weisheit gibt er die Spiegelschreiberlinge an, die in der Woche zuvor diese Zahl noch nicht einmal genannt hatten.

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Sigmar Salzburg
22.10.2015 16.48
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Spiegel-Online: Frauenquote von 16 auf 28 Prozent erhöht

Bei den Kolumnisten ist eine taz-Tussie dazugekauft worden. Sie fixiert uns jetzt mit engliegenden Augen. Ihr spannendes Thema: Nazis ...

Kress.de: Sie sind für Kraftausdrücke und Fäkalsprache bekannt...

Margarete Stokowski: Ich hoffe, nicht nur dafür. Ich schreibe ja nicht nur „ficken“ in die Zeitung, weil es witzig ist, sondern weil es erstens hilft, Aufmerksamkeit auf Texte zu ziehen. Zweitens ist es auch gut, Dinge beim Namen zu nennen. ... Eigentlich wollte ich Physikerin werden,
kress.de 2.10.2015

Umgang mit dummen Rechten: Die Trottel hören zu
Eine Kolumne von Margarete Stokowski
Wir lachen über den verwirrten Pirinçci, die Idioten von Pegida und über die Rechtschreibfehler von Nazis...

[„dumm“ wurde nachträglich gestrichen]

Wir lachen darüber, wie die bekloppten Nazis ihre Hakenkreuze falschrum malen und wie Björn Höcke von der AfD bei Jauch seine Deutschlandflagge verkehrtherum aufhängt. Was für ein Vogel, nicht mal das kann er.

[IQ-mäßig würde diese taz-Tröte neben Höcke aber den kürzeren ziehen. Er zeigt Flagge gegen Merkel, weil die in der Wahlnacht 2013 angewidert das deutsche Fähnchen entsorgt hatte.]

Wir amüsieren uns über Bilder von Graffiti und Kommentaren, auf denen dämliche Nazis „Sigh Heil“ schreiben, „Hi Hitler“ ...

[Vor kurzem waren das bei Spon noch lustige Schülerfehler. Ein Leser kommentiert:]

1. Rechtschreibfehler
mackeldei
heute, 15:41 Uhr
Wenn ich mir die vielen Rechtschreibfehler in den Spon Foren ansehe, denke ich: Das können doch nicht alle Nazis sein!

[Ein anderer bringt die Kritik auf den Punkt:]

8. coxeroni heute, 16:01 Uhr
Die Bezeichnung „Idioten von der Pegida“ trifft zweifelfsohne auf die Minderheit zu, die als Sprachrohr an den Montagsterminen agiert. Wenn man die gesamten Teilnehmer mal analysieren würde, dann käme man wahrscheinlich zur Erkenntnis, dass dort ein Querschnitt der deutschen Bevölkerung vertreten ist. D.h. Bürger der Mitte, die einfach das Wort erheben wollen gegen das planlose Agieren unserer Regierung. Dort weiß nämlich keiner, was die Konsequenzen der kopflosen Migration ist, welche Kosten entstehen, wer diese tragen wird und wie die Zuwanderer vernünftig integriert werden sollen. Insofern stelle ich mit Genuß fest, dass es der Politik jetzt so langsam dämmert, nachdem die Pegida-Bewegung bis vor einem Jahr als ein Strohfeuer verquerter Wirrköpfe abgetan wurde, der keine Chance auf Existenz zugetraut wurde.

[Eine frühe Stichprobe ergab für Pegida Dresden: i.M. 48, konfessionslos, gut ausgebildet, berufstätig, leicht überdurchschnittliches Einkommen, keine Parteizugehörigkeit. Die wollen vor allem kein Kabul in Dresden. – Der unbelehrbare Nazi-Wissenschaftler Hajo Funke bleibt jedoch dabei:]

Es ist die Paranoia, wir würden zerstört, wenn wir Syrer hier hereinlassen. So etwas absurdes und hetzerisches kann man sich nur ausdenken, wenn man rechtsradikal ist.
shz.de 22.10.2015

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Sigmar Salzburg
13.10.2015 06.55
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Die Korinthenkacker vom Spiegel

In Dresden sind erneut Tausende Pegida-Anhänger aufmarschiert. Einige sehen sich allem Anschein nach als Teil eines potenziellen Lynchmobs: Sie wollen Kanzlerin und Vizekanzler am liebsten aufknüpfen. Bei der Rechtschreibung hapert es allerdings...

Ein Plakat mit Merkel als Mutter Teresa war überschrieben mit „Mutter Terrorresia“, andere Schilder wandten sich gegen „Deutschenhasser“, die „Asylmafia“ oder das „Politikerpack“.

Ein Anhänger brachte zur Veranstaltung einen selbstgebastelten Galgen mit, an dem Schilder baumelten mit der Aufschrift „Reserviert“, ergänzt um die Zusätze „Angela 'Mutti' Merkel“ und „Siegmar 'das Pack' Gabriel“. Wobei es dem Schildschreiber gelang, in den Vornamen des SPD-Vorsitzenden und Vizekanzlers ein e zu viel einzubauen.
spiegel.de 12.10.2015

Satire darf alles, „selbst gebastelte“ Galgen sind erlaubt. Den linken Deutschlandabschaffern vom Spiegel ist nun jedes Mittel recht, das Pegida-Volk als dumm darzustellen und sei es wegen einem „e“ zuviel. – Ich kann gar nicht zählen, wie oft auch mein Vorname genauso „falsch“ geschrieben wurde.

Auch aus Berlin werden Rechtschreibprobleme gemeldet, diesmal reformbedingt:

Auf Twitter wird inzwischen auch ein Bild von der Groß-Demonstration gegen das Freihandelsabkommen TTIP am vergangenen Wochenende in Berlin verbreitet, das eine ähnlich geschmacklose Politiker-Kritik zeigt wie die Pegida-Galgen. Zu sehen ist eine Guillotinen-Attrappe, beschriftet mit dem ebenfalls orthografisch nicht ganz einwandfreien Spruch: "Pass blos auf Sigmar!"
spiegel.de 13.10.2017

Ermittelt wird (natürlich) nur gegen Pegida.

Nachtrag – 1997 am linken Galgen: Kohl, Waigel und Rüttgers

Nachtrag: Michael Klonovsky „Acta diurna“ 14. Oktober 2015:
Wie geschmacklos und vor allem unangemessen, Pegida, ein Galgen für Frau Merkel! Toilettendienst im Aufnahmelager und ein Deutschkurs sollten fürs Erste genügen.
http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
08.10.2015 17.22
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„Spiegel Online“ – jetzt mit linker Dummenfalle für junge Leute

Der „Spiegel“ wird immer linker und entwickelt zugleich eine unerwartete Begeisterung für unsere nach links abgedriftete Kanzlerin und ihren Ausverkauf Deutschlands:

Merkels Flüchtlingspolitik – Meine Kanzlerin
Merkel? Unwählbar. Das dachte unser Autor jedenfalls, bis er die Kanzlerin in der Flüchtlingskrise erlebte. Es mag sein, dass sie gerade Zuspruch verliert – einen Anhänger hat sie gewonnen.

Kanzlerin in der Flüchtlingskrise – Buchmacher sehen Merkel als Friedensnobelpreisträgerin
Kritik aus der eigenen Partei, schwankende Zustimmung im Volk – Merkels Umgang mit der Flüchtlingskrise ist ein Reizthema. Experten und Buchmacher sehen die Kanzlerin hingegen als Favoritin für den Friedensnobelpreis.

[Auf die Lobhudelei für die Kanzlerin folgt bei SPON die Zeile:]

Zitate-Quiz von bento: Rechtsextreme oder CSU-Politiker – wer hat's gesagt?

[Was mag „bento“ sein? Eine SPON-Notiz vom 1. Oktober gibt Aufschluß:]

Zeit für etwas Frisches: Heute startet bento.de, das neue Angebot für junge Leute – mit Nachrichten, berührenden Geschichten und Unterhaltung aus dem Web.

Dieser Donnerstag ist ein besonderer Tag, liebe Leserinnen und Leser. Denn heute wollen wir Ihnen etwas vorstellen, woran wir bei SPIEGEL ONLINE seit Anfang des Jahres gearbeitet haben: bento.

bento – sind das nicht diese japanischen Lunchboxen?

Ab heute ist bento noch viel mehr: ein neues Angebot im Internet, das Nachrichten, Geschichten und Unterhaltsames für junge Erwachsene sammelt und attraktiv zusammenstellt – ähnlich den japanischen bento-Boxen.

spiegel.de 1.10.2015

Dann klicken wir mal das „Quiz“ an: Neun Zitate, teilweise in der heutigen Situation einleuchtend, sollen entweder dem Bild eines als rechtsextrem insinuierten Glatzkopfs (von hinten) oder dem Emblem der CSU zugeordnet werden. Es stellt sich heraus: Das ist gar kein Quiz, sondern alle Zitate stammen aus der CSU. Dem zu verdummenden jungen Leser soll eingebleut werden: die CSU ist rechtsextrem:

Rechtsextreme Dumpfbacke oder CSU-Politiker, wer hat's gesagt?
05.10.2015, 09:09 · Aktualisiert: 08.10.2015, 14:38

1 „Wir werden uns gegen Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehren – bis zur letzten Patrone.“

2 „In Deutschland bestimmen nicht mehr die Sicherheitsbehörden, wer über die Grenze kommen darf, sondern kriminelle Schlepper-Banden. Und anstatt das Gesundheitssystem zu schützen und zu sanieren, will der Bund jetzt jedem alles geben. Das ist die Kapitulation des Rechts- und Sozialstaats.“

3 „Wir sind nicht das Sozialamt für die ganze Welt.“

4 „Es ist doch klar, dass sich Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen wie aus der Türkei und arabischen Ländern insgesamt schwerer tun. Daraus ziehe ich auf jeden Fall den Schluss, dass wir keine zusätzliche Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen brauchen.“

5 „Wir fordern eine massive Begrenzung der Zuwanderung. Ich bin überzeugt, dass die kommen wird. Ebenso werden wir über das Grundrecht auf Asyl reden.“

6 „Wer randaliert, fliegt raus, und wer kein Deutsch kann, kommt gar nicht erst rein.“

7 „Wer dauerhaft hier leben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen.“

8 „Nicht jeder, der in der Welt unterwegs ist, kann automatisch zu uns kommen.“

9 „Wir brauchen weniger Ausländer, die uns ausnützen, und mehr, die uns nützen.“

http://www.bento.de/politik/quiz-wer-hats-gesagt-rechtsextreme-dumpfbacke-oder-csu-politiker-31018/

Wer 9mal „richtig“ CSU angeklickt hat, ist „CSU-Kenner. Du weißt, wie Bayern tickt.“
Für 6mal „richtig“ wird man „CSU-Beobachter. Du kennst dich schon aus.“
Bei keinmal „richtig“ heißt es: „CSU-Neuling. Überrascht, wie es in Bayern zugeht?“

Das Ganze ist plumpe linksextreme Indoktrination, die den ebenso Stalin wie Hitler zugeschriebenen Spruch umzusetzen versucht: „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft.“

Ein Blick auf die übrigen „Bento“-Themen zeigt, daß man die jungen Leute mit buntem IT-Lifestyle-Flachfunk links einwickeln will.

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Sigmar Salzburg
25.09.2015 07.04
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Betrugsmanöver: Volkswagen und Rechtschreib„reform“

Spiegel Online berichtet:

Die ersten Hinweise zum VW-Skandal in den USA kamen aus Deutschland. Es waren Forscher in Berlin, denen verdächtige Abgaswerte auffielen...
Mehr als ein Jahr lang war das renommierte Institut ICCT (International Council on Clean Transportation) dem Volkswagen-Konzern auf den Fersen. Die Forscher gehen seit Langem der umstrittenen Frage nach, wie viele Schadstoffe Dieselfahrzeuge wirklich ausstoßen. Vor allem Stickoxide in deren Abgasen stellen eine Gesundheitsgefahr dar, sie schädigen die Atemwege von Menschen.

• Alle Wagen wurden vor dem Test auf mögliche Defekte in Motor oder Steuerungssoftware überprüft.

Das Ergebnis: Die drei Autos bestanden ohne Weiteres die offiziellen Carb-Tests. Doch die Ergebnisse der Stickoxid-Messungen unter Realbedingungen überraschten John German:

• Die von der West Virginia University gemessenen Stickoxidwerte lagen beim VW Jetta generell um das 15- bis 35-Fache und beim VW Passat um das 5- bis 20-Fache über dem gesetzlichen US-Grenzwert.
• Der BMW X5 erfüllte die Stickoxid-Vorgaben im Allgemeinen und lag nur beim Bergauffahren darüber.

Der Verdacht einer Manipulation war geweckt.

VW versuchte, die Ergebnisse der Universität zu replizieren, und verkündete dann, den Fehler in der Motorsteuerungssoftware gefunden zu haben. Im Dezember 2014 rief der Hersteller fast 500.000 ihrer Autos in den USA zurück, ein Software-Update wurde eingespielt.

Die kalifornische Behörde Carb überprüfte nach dem Rückruf, ob die Programmkorrektur unter Realbedingungen Erfolg hatte: Fehlanzeige... Zur gleichen Zeit mussten die US-Behörden über die Zulassung der 2016er Modelle von VW entscheiden – und zogen angesichts der Vorgänge die Notbremse...

Epa-Vertreterin Cynthia Giles... „Einfach gesagt: Diese Autos hatten ein Programm, das die Abgasbegrenzung beim normalen Fahren ausschaltet und bei Abgastests anschaltet.“ Das Ergebnis der Manipulation: eine bessere Motorleistung auf Kosten der Umwelt.

spiegel.de 21.9.2015

Die rot markierten Schreibweisen sind das Ergebnis ähnlicher Täuschungsmanöver im Zuge der Rechtschreib„reform“. Anders als in den USA gelang bei uns der Coup, obwohl der Schwindel von unabhängigen Wissenschaftlern rechtzeitig aufgedeckt wurde:

> Der Reformtheoretiker Burkhard Schaeder täuschte mit einem [manipulativen] Probediktat von acht Sätzen vor, daß Schüler bei Anwendung der Reformschreibung bis zu 50 Prozent weniger Fehler machen. siehe hier

> Das Täuschungsmanöver mit der angeblich reduzierten Zahl der Regeln ist schon vor Jahren aufgedeckt worden... In einem internen Papier der Dudenredaktion von 1996 heißt es: „... Die inhaltlich falsche, aber politisch wirksame Formel ,aus 212 mach 112‘ muß auch im Duden ihren angemessenen Ausdruck finden.“ Die Dudenredaktion bekannte sich also zur Mitwirkung an einem Täuschungsmanöver...

SPIEGEL: Der Leipziger Pädagogikprofessor Harald Marx hat 1200 Diktate in alter und neuer Rechtschreibung verglichen und festgestellt, dass heute wesentlich mehr Fehler gemacht werden.

[Kultusministerin Doris] Ahnen: Es gibt meines Wissens in Österreich eine Studie, die genau das Gegenteil belegt.

Kommentar [Ickler]: Diese „Studie“ hat Professor Jörg Baumberger in der Neuen Zürcher Zeitung vom 28.9.2004 in ihrer ganzen Lächerlichkeit entlarvt: „'13 Prozent weniger Fehler dank der Reform' – Wenn Bildungsforschung politische Karriere macht“.

Spiegel 22.11.04/Ickler

2006 ließen die Kultusminister den neu geschaffenen „Rat für deutsche Rechtschreibung“ an der Reform-Software manipulieren, um den Anschein zu erwecken, jetzt erfülle die „Reform“ alle Anforderungen. In voller Kenntnis der verbliebenen Mängel setzten die 16 Kultusminister und 16 Ministerpräsidenten das Machwerk gegen den Volkswillen in Kraft. Nach einer Studie machen die Schüler nun doppelt so viele Fehler wie vor der „Reform“. – Und im öffentlichen Schriftwesen haben sich die ss-Stickoxyde vervielfacht, mit denen die traditionelle Schreibkultur erstickt werden soll.

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Sigmar Salzburg
03.09.2015 08.22
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Der Links-Schwätzer vom Dienst:

Gewalt in Heidenau: Demonstriert lieber gegen die Banken

Eine Kolumne von Jakob Augstein

Die Politik will die Rechten ausgrenzen. Aber das sind sie längst. Dem rechten Populismus sollte sich ein linker entgegenstellen – der die Wut auf das richtige Ziel lenkt: das ungerechte Wirtschaftssystem...

spiegel.de 27.8.2015

Augstein wünscht sich wohl einen Großkampftag, wie er am 18. März dieses Jahres in Frankfurt stattfand, hundertmal brutaler als in Heidenau. Bushaltestellen und Geschäfte wurden zerstört, ein halbes Hundert Dienstfahrzeuge der Polizei wurde demoliert, sogar bemannte Polizeiautos wurden mit Benzin übergossen. Meine Frau, auf dem Weg zur Monet-Ausstellung, konnte sich nur mit Mühe von der Flößerbrücke herunterretten, als dort eine linke Bürgerkriegstruppe von der Polizei mit Gummiknüppeln zurückgeschlagen wurde. – Welch ein Kontrast zur Friedfertigkeit und Disziplin der Dresdener Pegida-Demonstrationen in den Tagen vorher und nachher!

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glasreiniger
29.07.2015 19.31
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Zehetmaiers Einlassung ist wertlos, solange er den angerichteten Schaden kleinredet. DIe angebliche Reform war nicht überflüssig, sondern grundfalsch, vor allem die Methode ihrer Duchsetzung.

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