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Forum > Volksentscheid
»Demokratur« und Verantwortungslosigkeit der Politiker
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Sigmar Salzburg
14.07.2019 09.18
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SPD: Schrumpfende Volks- und aufstrebende Migrantenpartei?

Es ist nicht leicht, eine/n Vorsitzende/n für die SPD zu finden.

Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel beklagt eine Zurückhaltung bei der Suche nach einer neuen Parteispitze. „Ich sehe das mit großer Verzweiflung und auch wachsendem Zorn, wie der Vorsitz der SPD fast schon wie ein infektiöses Kleidungsstück behandelt wird, das sich niemand ins Haus holen will“, sagte Gabriel der „Bild am Sonntag“.
welt.de 14.7.2019
Sigmar Gabriel profilierte sich als Vorkämpfer für bundesweite Volksentscheide, wohl in der Hoffnung, aus der Opposition Regierungsprojekte zu Fall bringen zu können. Als aber die dreiste SPD-Ministerpräsidentin Simonis 1999 in Schleswig-Holstein im Komplott mit den anderen Altparteien den Volksentscheid gegen die Rechtschreibreform annullierte, war er auffällig schweigsam. Dabei hatte er den Unfug der „Reform“ gewiß erkannt, sich aber nie dazu geäußert. Das Volk hat sonst keine Möglichkeit, einzelne Punkte der Wundertüten-Parteiprogramme abzulehnen – in denen die „Reform“ noch nicht einmal drinstand.

Jetzt wird die gewaltfreie Identitäre Bewegung vom Verfassungsschutz als angeblich verfassungsfeindlich „beobachtet“, u.a. weil sie „richtige, echte Demokratie“ will, also Volksentscheide – obwohl auch die Verfassung „Wahlen und Abstimmungen“ fordert. Letztere wurden aber bisher von der CDU-Demokratur verhindert. Siehe auch Vera Lengsfeld zu diesem Verfassungsschutzschildbürgerstreich.

1991 gab es nach einer Allensbach-Umfrage in Deutschland für 65 Prozent der Bevölkerung „zuviel Ausländer“ – deren Zahl schon 1982 die Kanzler Schmidt und Kohl hatten begrenzen wollen. Die CDU-Kanzlerin steigerte das genaue Gegenteil schließlich zur Katastrophe. Nach einer Umfrage von 2016 wollten 90 Prozent eine Begrenzung des Zuzugs und 69 Prozent einen sofortigen Aufnahmestopp. Die einzige Partei im Bundestag, die dies auch fordert, wird nun heimtückischerweise von Sigmar Gabriel mit dem Mordfall Lübcke Verbindung gebracht:
„Sie haben sich mitverantwortlich gemacht, weil man nicht nur für das verantwortlich ist, was man sagt und tut, sondern auch für das politische Klima in diesem Land“, sagte er an die Adresse der AfD. „Und da sind Sie Haupttäter und nicht etwa Opfer.“...

Gabriel betonte, es sei in Deutschland erlaubt, rechts zu sein, auch rechtsnational, und man dürfe sich auch gegen Migration aussprechen. „Was nicht erlaubt ist, ist die Brandmauer zu Nazis – ob jung oder alt – aufzumachen, das ist nicht erlaubt in Deutschland.“ Die Hetze im Internet nannte Gabriel „digitale Beihilfe zu Straftaten und Mord“. Diese sprachliche Gewaltbereitschaft bereite die physische Gewalt vor.

welt.de 27.6.2019
Selbst jetzt, wo die absolute Überfremdung deutscher Städte sogar vom Ausland bemerkt wird, soll man also nur stilvolle, politisch korrekte Sentenzen von sich geben dürfen – vielleicht wie in einer alten Stilblütensammlung beschrieben:
Ein wegen unflätiger Beleidigungen Angeklagter sagt vor Gericht aus:
»Wir waren auf Montage. Er arbeitete über mir und ließ versehentlich flüssiges Lötzinn in meinen Nacken tropfen. Daraufhin rief ich: „Lieber Franz, würdest du dich bitte etwas mehr vorsehen?“«

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Sigmar Salzburg
14.06.2019 16.02
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Rechtschreibreform

Deutsche haben immer noch Probleme mit neuer Rechtschreibung

Vor 23 Jahren wurde die Rechtschreibreform durchgeführt. Viele Deutsche kennen bis heute die Regeln nicht.

Die Deutschen haben 23 Jahre nach der Rechtschreibreform von 1996 immer noch Schwierigkeiten mit Rechtschreibung und Zeichensetzung. Das zeigt eine Auswertung von telefonischen und schriftlichen Sprachanfragen der letzten 30 Jahre, die die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) Ende des letzten Jahres durchführte.

Getrennt- und Zusammenschreibung sowie Groß- und Kleinschreibung machen der Auswertung zufolge den Deutschen am meisten zu schaffen. Gut ein Drittel aller telefonischen Sprachanfragen sei zu diesen Themen gestellt worden.

Grammatikalische Probleme wurden bei durchschnittlich jeder fünften Anfrage adressiert, Wortschatzfragen ergaben sich bei etwa jedem zehnten Anruf. Fragen zum Wortschatz werden hingegen bei schriftlichen Sprachanfragen meistgenannt. Erst dann folgten – mit durchschnittlich ähnlicher Häufigkeit – Fragen zur Orthographie und zur Grammatik.

Verwirrung und Frustration der Ratsuchenden werden laut GfdS insgesamt vor allem deutlich, wenn es kein Richtig und Falsch gebe, sondern mehrere korrekte Varianten nebeneinander existierten.

Größter Sprachfundus im deutschen Sprachraum

Die GfdS hat nach eigenen Angaben 10.000 telefonische und schriftliche Sprachanfragen aus den Jahren 1989 bis 2018 digitalisiert und ausgewertet. Die Grundlage dafür bildeten alle eingegangenen Briefe und E-Mails an die Sprachberatung innerhalb dieses Zeitrahmens sowie die Protokolle, die während der telefonischen Beratung erstellt wurden.

Dabei habe sich auch gezeigt, dass die Beratungsangebote der GfdS unterschiedlich genutzt würden. Die schriftliche Sprachberatung werde etwa vorwiegend von Privatpersonen angefragt, während die telefonische mehrheitlich Institutionen in Anspruch nähmen. Auch stellten Männer hauptsächlich schriftliche Sprachanfragen, während Frauen eher zum Telefon griffen.

Die Sprachberatung der GfdS gibt es seit 1947. Sie erteilt sowohl Privatpersonen als auch Firmen, Medien, Behörden und Institutionen Auskunft zu allen Fragen rund um die deutsche Sprache und zu sprachlichen Zweifelsfällen. Mittlerweile hat sie nach eigenen Angaben etwa 45.000 schriftlichen und über 355.000 telefonischen Sprachanfragen beantwortet. Damit verfügt sie über einen Sprachfundus, der in seinem Umfang im deutschen Sprachraum als beispiellos gilt.

forschung-und-lehre.de 6.6.2019

Da gab es doch einen Kultusminister einer heute der Einstelligkeit zustrebenden Partei, der gesagt hat, mit der „Reform“ seien die Deutschen 90 Prozent ihrer Rechtschreibprobleme los und eine Ministerpräsidentin der gleichen Partei, die gemeinsam mit CDU, FDP und Grünen einen Volksentscheid gegen die „Reform“ annulliert hat. Mögen sie bald alle in der 4,9-Prozent-Hölle schmoren.

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Sigmar Salzburg
07.04.2019 17.52
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Die Merkel- und Macron-Strategie

Ein Leser „Starost“ schreibt anläßlich einer Diskussion bei Servus TV in der „Sezession“ (unreformiert erscheinend) treffend über ein Detail der Strategie unserer Kanzler-Amöbe:

Niemand kann doch wohl ernsthaft bestreiten, dass der „Große Austausch“ tatsächlich von unseren Führungseliten gewollt ist, der sich auch nur entfernt daran erinnert, dass Merkel noch mit dem Slogan „Multikulti ist gescheitert“ Schröder und Fischer erfolgreich aus ihren Ämtern drängte, um schon bald darauf gegen Ende ihrer zweiten Amtszeit: „Wir müssen unsere Rathäuser zu Zentren der Willkommenskultur machen!“ in das Bundestagswahlprogramm ihrer Partei aufnehmen ließ.

sezession.de 5.4.2019
Jetzt hat Nicolaus Fest in einer Rede zum Europa-Wahlkampf 2019 die gemeinsame Strategie von Merkel und Macron analysiert, den Euro-Sozialismus (gegen andere widerständige Staaten) mit den Aachener Verträgen schon jetzt in Teilbereichen einzuführen – als „Blaupause“ für eine künftige Gesamt-EU-Regelung (Minute 10:00-19:00):

https://youtu.be/QWHeED8SBSs

Fest weist daraufhin, daß fast alle Volksabstimmungen zur EU gegen diese ausgingen (wir durften gar nicht erst). Er beginnt diesen Teil seiner Rede mit dem bekannten Spruch des EU-Präsidenten Jean-Claude Juncker:
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ (Spiegel 27. 12. 1999)
Das war auch die Taktik bei der Einführung der Rechtschreib„reform“ durch CDU und SPD in den Bundesländern. 1998 wurde sie flächendeckend in die Schulen gepreßt.

Es gab aber Widerstand. Den übertölpelte der „Rat für Rechtschreibung“ mit einem „Kompromiß“: Die mengenmäßig zu 95 Prozent die Texte prägende ss-Regelung wurde beibehalten und nur die restlichen Prozente Trennschreibung („Leid tun“, „Leid tragend“) und ähnlicher Unfug wurden wieder einkassiert.

Friedrich Denk, glaube ich, hatte den Vergleich mit einem Bankräuber gezogen, der sich in einem „Kompromiß“ bereit erklärt, fünfzig Prozent des geraubten Geldes wieder zurückzugeben. Wenn es doch wenigstens so gewesen wäre.

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Sigmar Salzburg
29.04.2018 05.48
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Art. 5 Grundgesetz: „Eine Zensur findet nicht statt.“

APO 2018
Identitäre Bewegung besetzt Facebook-Löschzentrale in Essen
Veröffentlicht von David Berger am 28. April 2018

Das Maassche Netzwerkzersetzungsgesetz wurde vom noch oppositionslosen Bundestag des letzten Jahres in krimineller Unterbesetzung beschlossen. – Die Identitären werden dagegen kriminalisiert.

Michael Klonovsky zum Berliner Bundestag bis zum 24.9.2017:
Und sie hatten es sich so gemütlich eingerichtet im großen Demokratiesimulationstheater Bundestag .... So gehört es beispielsweise zu den Gepflogenheiten, Plenardebatten und Ausschuss-Sitzungen zur gleichen Zeit stattfinden zu lassen. Laut Geschäftsordnung des Bundestages braucht das Parlament zur Beschlussfähigkeit die Anwesenheit von mindestens 50 Prozent der Abgeordneten. Gottlob wird aber nur nachgezählt, wenn man es aus dem Saal heraus verlangt, sonst gäbe es zum Beispiel kein Netzwerksdurchsetzungsgesetz. In jedem anderen Falle wird – wider besseres Wissen – von der Beschlussfähigkeit ausgegangen. Das haben die rechtspopulistischen Spielverderber als erstes der Öffentlichkeit vorgeführt.
act diurna 27.4.2018

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Sigmar Salzburg
13.02.2018 10.23
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Das kommt uns doch bekannt vor!

Der US-amerikanische Milliardär mit ungarischen Wurzeln George Soros stellte am Sonntag klar, er sei stolz darauf, 400.000 Britische Pfund für eine Anti-Brexit-Kampagne zur Verfügung gestellt zu haben. Nach Kritik dafür, kündigte er am Montag an, weitere 100.000 Pfund zu spenden. Es ist nicht das erste Mal, daß sich Soros in politische Debatten einmischt. Und der 87jährige ist noch lange nicht müde. mehr » JF

1998 unterstützte der Verband der Schulbuchverleger die Kieler SPD-Regierung mit Propaganda im Werte von 500000 DM zur Verhinderung eines unerwünschten Volksentscheids zur Rechtschreibreform: Kampagne „Der beste Grund für die Rechtschreibreform ist sechs und heißt Jan“. Da sich die Wähler aber nicht übertölpeln ließen, wurde das vom Volk beschlossene Gesetz durch die antidemokratischen Kieler Alt-Parteien im Jahr darauf ohne Gegenstimme (!) annulliert. – Nun, heute ist die Mißachtung des Volkswohles und -willens schon Standard.

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Sigmar Salzburg
10.08.2017 16.14
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Demokratie-Schwätzer Stegner

Ralf Stegner‏@Ralf_Stegner 10. Aug. 2017

Frau Twesten hat das zweifelhafte Verdienst, der Demokratie substantiellen Schaden zugefügt zu haben. (Hanne Modder im nds. Landtag)

Frau Twesten hat die Partei gewechselt, was ihr als Abgeordneter zusteht.

Ralf Stegner hat seit 1998 im Kieler Bildungsministerium an der Durchsetzung der Rechtschreib„reform“ mitgewirkt und ab 27. September an der Unterminierung des erfolgreichen Volksentscheids dagegen.

Dieser wurde am 17. September 1999, wie im SED-Staat, einstimmig von der gesamten Kieler Parteien-Mischpoke annulliert, angeführt von SPD und CDU.

Eine üblere Mißachtung von Demokratie und Volkswillen ist kaum möglich.

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Sigmar Salzburg
11.08.2016 11.56
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Diktatur und „repräsentative“ Demokratur sind kaum zu unterscheiden

Stegner schwätzt mal wieder daher:

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner 10.August 2016
Die Staatsform, in der die Regierenden alles, was ihnen nicht gefällt, verbieten, nennt man Diktatur.
Eine Staatsform, in der die Regierenden die Schuljugend mißbrauchen, um die Rechtschreibung des Volkes umzupolen, ist ebenfalls eine Diktatur.

Darin tat sich Stegners SPD vom 20.7.98 bis 17.9.99 in Schleswig-Holstein besonders dreist hervor.

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Sigmar Salzburg
13.07.2016 16.08
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Aus dem hohen Norden

Wenn Maulhelden ihr wahres Gesicht zeigen

Kürzlich hatte ich geklagt, daß in Schleswig-Holstein, dem Land des Volksentscheids, in der AfD, der Partei der direkten Demokratie, kaum noch jemand die bewährte Rechtschreibung verwendet – zu jung, zu bequem, zu unauffällig sein wollend, zu oft „amtlich“ schreiben müssend. Jetzt habe ich doch noch jemand im hohen Norden entdeckt. Herr R. Matzen schreibt unter obigem Titel auf einen Artikel des Flensburger Tageblattes:
Von Ratten, die das sinkende Schiff verlassen, über die Brexiteers in Großbritannien bis zur AfD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg brauchte der frühere Chefredakteur des SHZ, Stefan Richter, in seinem Aufsatz „Wenn Maulhelden ihr wahres Gesicht zeigen“ in der Sonnabend-Beilage des Flensburger Tageblatts vom 9. Juli 2016 nur drei Sätze.

Diese Keule, die wieder einmal gegen unsere junge Partei geschwungen wird, soll nicht ohne Antwort bleiben. Da aber AfD-freundliche Leserbriefe in seinen Zeitungen regelmäßig „wegzensiert“ werden, oder wann haben Sie schon mal einen solchen Leserbrief dort gelesen?- die Antwort nun hier im Internet.
(Fett durch S.S.) Da hören wir tatsächlich von einem alten Bekannten und erinnern uns:

Der Chefredakteur des SH:Z, Stephan Richter, und sein Verlag hatten schon am 20.8.1998 durch eine von Duden unterstützte Reform-Probenummer Einfluß auf den Volksentscheid nehmen wollen. Nach dem Kotau der übrigen Presse verzögerten sie aber die Umstellung, angeblich „aus Achtung vor dem Volksentscheid“, eher jedoch, um zu beobachten, wie die Leser des Konkurrenzblattes „Kieler Nachrichten“ auf dergleichen reagierten. Nach der unverhohlen geforderten Annullierung des Volkswillens schloß man sich dann jedoch rasch und fehlerfreudig dem angeblich Unvermeidlichen an.

Herr Matzen schreibt nach 18 Jahren immer noch bewährt:
Richter schreibt, Merkel habe im vergangenen Jahr „im Alleingang das Dublin-Abkommen außer Kraft“ gesetzt. Ist es nicht vielmehr so, daß Merkel damit europäisches Recht gebrochen hat? Eine einfache Frage. Wer hat sie dazu legitimiert? ... Niemand. Das ist eine einfache Antwort.

Daß sie auch noch das Grundgesetz gebrochen hat und auch dafür bislang noch nicht belangt wurde, zeigt, wie schlecht es um unseren Rechtsstaat inzwischen bestellt ist...

Aber selbst Jacob Augstein hatte in der letzten Woche einen lichten Moment, als er schrieb, die EU liege nach dem Brexit in Merkels Schoß. Und tiefer könne sie nicht mehr fallen. Da hat er wohl mal recht, der Linke.

Der jetzige Chefredakteur unserer Heimatzeitung, ein glühender Merkelianer übrigens, schrieb heute, die Väter und (wenigen) Mütter des Grundgesetzes hätten die politische Willensbildung in die Hand der Parlamente gelegt. Er schreibt nicht davon, daß der Deutsche Bundestag bislang kein einziges Mal über den unkontrollierten Zuzug von eineinhalb Millionen Menschen nach Deutschland und die daraus für uns erwachsenden Folgen diskutiert hat. Er schreibt auch nicht davon, daß sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fast geschlossen gegen eine Kaufprämie für Elektroautos ausgesprochen hat und daß sich sein Idol kaum zwei Stunden später vor die Presse gestellt und eben diese Kaufprämie verkündet hat!...

afd-schleswig-holstein.de 11.7.2016
Im übrigen scheinen „Altschreiber“ rar geworden zu sein. Dr. Hollnagel, mit dem ich mit der „Stattpartei“ vor 16 Jahren für die gute alte Rechtschreibung eingetreten bin, ist jetzt Landessprecher der AfD und schreibt gemischt, jedenfalls was ich zuletzt zu sehen bekam.

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Sigmar Salzburg
06.02.2016 05.03
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Gabriel, der Demokratieschwätzer

stern-Interview mit Sigmar Gabriel
„Es gibt ein Recht darauf, deutschnational zu sein“
4. Februar 2015, 10:00 Uhr
Nach Pegida und den Protesten: „Es gibt ein demokratisches Recht darauf, rechts zu sein oder deutschnational“, sagt Vizekanzler Gabriel im stern-Interview. ... Es sei etwas dran an der These, „dass die Verweigerung des Gesprächs, das kollektive Draufhauen die Proteste erst angestachelt und größer gemacht haben“, so der SPD-Politiker.
stern.de 4.2.2015


Deutscher Vizekanzler Gabriel rückt AfD in NSDAP-Nähe
05.02.2016, | 14:01 | (DiePresse.com)
...“Wer demokratisch gewählte Politiker des Hochverrats anklagt, sie als Systemparteien und Journalisten als Lügenpresse beschimpft und bedroht, der ist ganz nahe an der Sprache der Feinde der Demokratie, der Nazis der 20er und 30er-Jahre.“
diepresse.com 5.2.2016

Die „Systemparteien“ und die „Lügenpresse“ haben gegen den Willen des Volkes die Rechtschreib„reform“ erpreßt und dafür sogar einen Volksentscheid mißachtet. Jetzt haben die gleichen Kräfte eine Bevölkerungs„reform“ in Gang gesetzt, wieder gegen Volk und Grundgesetz. Sie sind die wahren Feinde der Demokratie.

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Sigmar Salzburg
25.10.2015 05.22
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25. Oktober vor 20 Jahren: Mobilmachung gegen das ß

16 Bundesländer stolpern in den 1. Rechtschreibkrieg

Die Angriffe von 1941 und 1973 auf die bewährte deutsche Rechtschreibung waren zurückgeschlagen. Doch die Reformlobbyisten und Kleinschreibkrieger kämpften weiter. 1987 erteilt schließlich die Kultusministerkonferenz den Auftrag zur Ausarbeitung von Vorschlägen an IDS und GfdS. Man entdeckt riesigen „Reformbedarf“, greift jedoch nur schwache Stellen (z.B. keine „Ältern“) an und verzichtet aus taktischen Gründen auf die Kleinschreibung, so daß im November 1994 Kultusbeamte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und der Pressesprecher Zehetmairs, Toni Schmid, zustimmen konnten. Danach waren die meisten Kultusminister mäßig interessiert, die deutschen Länderchefs noch weniger, doch die erste weibliche Ministerpräsidentin nahm sich mit hühnerhaftem Eifer der Sache an:

Simonis läßt nicht locker
... Die Kieler Regierungschefin übernimmt während der Lübecker Ministerpräsidentenkonferenz vom 25. bis zum 27. Oktober den Vorsitz des Ländergremiums. Während ihrer einjährigen Amtzeit will sie sich für eine Lösung der Konzentration im privaten Rundfunk einsetzen. Als weitere Probleme sieht sie die verschobene Rechtschreibreform und den wachsenden Schuldenberg im Bundeshaushalt. (Welt 23.10.1995)

Man war sich aber wohl nicht sicher, ob es gelingen könnte, ein ganzes Volk und sein Schriftwesen umzupolen. Was im einzelnen kritisiert wurde, ist nicht bekannt:

Die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) erklärte, man habe sich 'bis in die tiefsten Details' mit der Reform beschäftigt und sei zu dem Ergebnis gekommen, 'daß wir dem so nicht zustimmen können'. (SZ 28.10.1995)

Die FAZ schrieb später:

Auf ihrer Konferenz vom 25. bis 27. Oktober 1995 hatten die Ministerpräsidenten den Kultusministern vier Bedingungen genannt, unter denen sie einer Neuregelung (nicht etwa einer Reform) der Rechtschreibung zustimmen würden:

1. Die Neuregelung solle der „Erleichterung des Schreibens und Erlernens des richtigen Schreibens“ dienen. 2. Sie müsse sich „auf das Notwendige beschränken und eine behutsame Weiterentwicklung der Rechtschreibung gewährleisten“. 3. Vor der Neuregelung bedürfe es einer „umfassenden Beteiligung der Öffentlichkeit“. 4. Eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit sei vonnöten, „um die Akzeptanz der Änderungen sicherzustellen“. Die Kultusminister haben keine dieser vier Bedingungen erfüllt. (FAZ v. 5.9.2000)

In einem am 29. November 1995 in der „Rheinischen Post“ veröffentlichten Interview sagt der bayerische Kultusminister Zehetmair: 1. „Ich habe Hunderte von Briefen erhalten, vornehmlich aus Österreich und der Schweiz – mit der Tendenz, daß die meisten Menschen die Reform überhaupt nicht wollen.“ 2. „Wenn man alle Ministerpräsidenten zur Reform befragt, gewinnt man den Eindruck, sie würden davon am liebsten gar nichts wissen.“ 3. „Es gibt aber auch die Diskussion darüber, ob die Landtage in die Entscheidung mit einbezogen werden müssen. Wenn das der Fall ist, wird die Reform – da bin ich mir sicher – nicht stattfinden.“ Zehetmair kündigt „ein paar kleine Korrekturen“ an. Deshalb muß der bereits gedruckte neue „Duden“ wieder geändert werden. (FAZ 6.8.2004)

Beim nächsten Treffen in Mainz gelang aber der Laienspieltruppe der angebliche Durchbruch:

Immerhin hat eine veritable Ministerpräsidentin, Frau Heide Simonis aus Schleswig-Holstein, nach getaner Arbeit die Öffentlichkeit wissen lassen: „Die Neuerungen dienen jetzt wirklich der Erleichterung.“ (Die WELT, 16.12.1995)

Wohlgemerkt, es ging um die minderwertigste Urfassung der „Reform“! Aber viele der albernen „Verbesserungen“ und „Erleichterungen“ hätte man niemals im Volk durchsetzen können, wäre man nicht darauf verfallen, das seit 600 Jahren bewährte Schluß-ß-System gemäß einer fast vergessenen Idee des Philologen Heyse (1764-1829) abzuschaffen.

Die neuen ss sind der Geßlerhut der „Reform“und lassen die Bereitschaft des Schreibers zur Unterwerfung schnell erkennen – ein wahrhaft schurkischer Einfall. Der Rechtschreibkrieg begann sogleich mit der Geiselnahme der Schüler und führte 1999 zur Niederschlagung des Volksaufstandes in Schleswig-Holstein – und zur bundesweiten Zwangsmissionierung der erwachsenen Bevölkerung durch die zum Feind übergelaufene Presse. Abtrünnig gewordene Teile davon wurden 2006 durch den eigens gegründeten Rechtschreibrat wieder eingefangen. Das Volk hatte dabei aber nichts mehr zu melden.

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Sigmar Salzburg
06.09.2015 09.15
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Der zehnte Jahrestag ...

... der vorerst endgültigen Inkraftsetzung der Rechtschreib„reform“ brachte dieses antidemokratische Kulturschurkenstück noch einmal in unsere gleichgeschaltete Presse.

Mancher unangepaßte Bürger wiederholte seinen Unmut über diese Vergewaltigung unserer Kultur. Vom unsäglichen Herrn Zehetmair abgesehen schwiegen jedoch ausnahmslos alle Politiker, vor allem die Verantwortlichen, die einst mit Tricks und Gewalt den wohlbekannten Volkswillen ausgehebelt hatten. Ihre Mittel waren u.a. Geiselnahme der Schüler, die Verhinderung von Volksentscheiden und die Zwangsmissionierung durch die willfährigen Medien.

Heute fällt es den Politikern leicht, darüber hinwegzugehen. Es gibt ja inzwischen wirklich Wichtigeres.

Dabei zeigt die Rechtschreib„reform“ als Miniatur des Wirkens unserer politischen Kaste wie im Vergrößerungsglas deren völlige Unfähigkeit, Ideologieverbohrtheit, Verantwortungslosigkeit, Rechthaberei, Dummschwätzerei, Machtgeilheit, Volksverachtung, Denkfaulheit, Verblendung und Niederträchtigkeit. Man erinnere sich nur daran, wie die schleswig-holsteinische SPD-Ministerpräsidentin Simonis den Volksentscheid gegen die Rechtschreibreform sogleich annullieren wollte und Widerstandsfalle die Annullierung so oft wiederholen, „bis die Schleswig-Holsteiner der Lächerlichkeit preisgegeben“ wären.

Hätten sich die Politiker damals den wichtigen Problemen zugewandt, dann stünde Deutschland heute nicht vor seiner endgültigen Abschaffung. Wir haben Kaiser Wilhelm überstanden, wir haben Hitler überlebt – die Kurzsichtigkeiten, Fehlentscheidungen und Dickfelligkeiten der Regierungen Kohl, Schröder/Fischer, Merkel/Gabriel und ihrer verdummten und verblendeten bis deutschenfeindlichen rot-grün-schwarzen Unterstützerszene wird das deutsche Volk nicht mehr überleben.

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Sigmar Salzburg
06.05.2015 04.24
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Haßprediger

Bei der Durchsicht der Twitter-Einträge Ralf Stegners fiel mir seine durchgehende Denunziation der AfD auf. Die Partei, deren innere Aufstellung noch nicht einmal abgeschlossen ist, soll offensichtlich als Ersatzprügelknabe anstelle der verdunstenden NPD aufgebaut werden. Es soll so eine vom linken „Mainstream“ abweichende Meinung nicht mehr politisch artikuliert werden können. Da ich nicht einmal wußte, ob die „Alternative für Deutschland“ überhaupt schon in Schleswig-Holstein vertreten ist, habe ich gesucht und dieses gefunden:

Stegner im Stile eines fundamentalistischen Hasspredigers
07.04.2015

Die AfD-Landesvorsitzende und Europaabgeordnete Ulrike Trebesius hat den stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden und Landesvorsitzenden Ralf Stegner vorgeworfen, „die schlimmen Vorgänge in Sachsen-Anhalt“ für „ein perfides politisches Spiel“ zu missbrauchen.

In einem über dpa verbreiteten Interview hatte Stegner wörtlich geäußert, die Gefahr in Deutschland gehe wieder von „Rechtspopulisten und Nazis“ aus und dagegen den „Widerstand aller demokratischen Parteien“ gefordert. In einem weiteren Satz wird er mit den Worten zitiert, dass die Gesellschaft toleranter geworden sei, trotz „Pegida, AfD und Nazis“.

Trebesius wörtlich: „Es ist unerhört, dass dieser Mann völlig schamlos die Brandanschläge und Morddrohungen in Sachsen-Anhalt in einen Zusammenhang mit der AfD und die AfD wiederum in einen Kontext mit Nazis bringt. Ich verwahre mich auch im Namen aller AfD-Mitglieder gegen diesen perfiden Rufmord. Herr Dr. Stegner ist die Verkörperung des unanständigen Politprofis, dem jedes Mittel Recht zu sein scheint politische Andersdenkende zu beleidigen und zu denunzieren.“

https://www.afd-schleswig-holstein.de

Nebenbei fällt auf, daß sich die AfD nicht einmal traut, die 1998 vom Volk in S-H beschlossene Beibehaltung der traditionellen Rechtschreibung zu beachten.

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Sigmar Salzburg
05.12.2014 16.24
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Heide Simonis

„Scheitern Ramelows wäre schlimmer als einst Verrat an mir“

... Die Wiederwahl von Simonis als Ministerpräsidentin war 2005 im Kieler Landtag gescheitert, weil ihr eine Stimme aus dem Lager von SPD, Grünen und der dänischen Minderheitenpartei SSW versagt wurde.

Sie sei seitdem nie mehr in die Fraktion gegangen. „Dort sitzt immer noch der eine Irre, der mich so brutal hereingelegt hat“, sagte Simonis, die glaubt, den Abweichler zu kennen. Bis heute ist dessen Name nicht bekannt...

rp-online.de 3.12.2014

Am Verrat an Volk und Demokratie, den sie mit unnachahmlicher Dreistigkeit schon vor dem Volksentscheid gegen die Rechtschreibreform vom 27. September 1998 angekündigt hatte, findet sie anscheinend bis heute nichts auszusetzen.

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Sigmar Salzburg
16.10.2014 14.53
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Sind weitere 64 Jahre ohne „Gott“ in der Verfassung „höchst bedenklich“?

[aus hpd v. 16.10.2014:]

Katholische Kleriker wollen mobilmachen ...
Bündnis religiöser Hardliner geplant (Katholiken, Muslime und Evangelikale)


Eine rein katholische Initiative soll es also nicht werden, ein solches Vorgehen wäre angesichts der katholischen Minderheitenposition, selbst wenn man noch die “Bündnispartner” der Islamgemeinden dazurechnet, doch reiner Irrsinn.

Die katholischen Hardliner hoffen vielmehr auf die 53 Prozent Landeseinwohner, die nominell der evangelischen Kirche angehören. Auch wenn die evangelische Landeskirche zunächst die Unterstützung der (katholisch-muslimischen) Volksinitiative abgelehnt hatte, aber immerhin eine “intensive gesellschaftliche Debatte” ankündigte, so war doch damit zu rechnen, dass Evangelikale und einzelne Kirchenfunktionäre sich der geplanten Kampagne anschließen werden.

Jetzt ist die Kirchenführung umgeschwenkt und schließt sich den Katholiken an. Der grüne Verkehrspolitiker und Präses der evangelischen Synode Tietze hat zwischenzeitlich ein “intelligenteres” Vorgehen vorgeschlagen: nicht die Kirchen sollten die Initiative ergreifen, sondern “die Bürger”, die dann von den kirchlichen Funktionären “unterstützt” werden könnten.

Zumindest der Anschein einer Bewegung aus der Mitte der Bevölkerung soll erweckt werden – vermutlich hält der Abgeordnete und Kirchenlobbyist dies für eine zeitgemäße Form religiöser Propaganda und Aktion. Manchem Beobachter der gespenstigen Szenerie im Küstenland kommt bei diesen Planungen das Diktum des Walter Ulbricht 1945 in den Sinn: “Es muss alles demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.” ...
hpd.de 16.10.2014

Das Volk in Schleswig-Holstein durfte 1998 beschließen, daß weiterhin „daß“ geschrieben werden soll. Wie der obige Text zeigt, ist es ein Jahr später darum betrogen worden. Die Parteien demonstrierten bei der Annullierung des Volksentscheids, daß sie wie Ulbricht alles in der Hand haben.

Nichts ist aber für eine Volksabstimmung weniger geeignet als die Behauptung, die Verfassung sei in Verantwortung vor Hurtz, Purcks, Huitzilopochtli oder Gott beschlossen worden. Phantasiegestalten gehören nicht in eine Verfassung, die von allen gleichermaßen geachtet werden soll.

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Sigmar Salzburg
11.10.2014 07.56
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Erleichterte Volksabstimmungen in Schleswig-Holstein

Die Religiösen wollen dies nun als erstes ausnutzen, um alles Volk doch noch symbolisch unter die Macht ihres Gottes zu beugen:

Verfassung ohne Gottesbezug: Kirche will einen Volksentscheid

Kiel. Schleswig-Holstein hat eine neue Landesverfassung. Der Landtag segnete sie gestern mit 61 von 66 Stimmen ab. Die Bindung der Politik und Politiker an eine „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ taucht darin allerdings nicht auf. Im Plenum fand sich gestern keine Zweidrittelmehrheit für einen Gottesbezug in der Präambel. Nur 33 Abgeordnete stimmten dafür. Jetzt wollen erste Kirchenvertreter den Weg der Volksinitiative gehen – und damit ausnutzen, dass die neue Verfassung auch die Hürden für die direkte Demokratie deutlich senkt.

„Ich halte jetzt den Weg der Volksinitiative für richtig, dafür werde ich mich stark machen“, kündigte der Präses der evangelischen Nordkirche, der Grüne Landtagsabgeordnete Andreas Tietze, gleich nach der Abstimmung an. Das Ergebnis im Landtag entspreche sicher nicht der Mehrheitsmeinung der Bevölkerung. Das sieht auch die Leiterin des katholischen Büros in Kiel, Beate Bäumer, so. Sie hat bereits Kontakt mit Niedersachsen* aufgenommen, wo die Bürger in den 90er Jahren den Gottesbezug in der Verfassung nachträglich durchgesetzt haben – das sei auch hier „eine Option“.

Fünf Prozent der Stimmberechtigten, rund 112 000 Bürger, mussten bisher ihre Unterschrift leisten, um ein Volksbegehren zu starten. Jetzt sind es nur noch 80000. Beim Volksentscheid muss die Mehrheit 15 und nicht mehr 25 Prozent aller Wahlberechtigten ausmachen. Für eine Verfassungsänderung liegt die Hürde bei einer Zweidrittelmehrheit der Abstimmenden, die die Hälfte aller Stimmberechtigten ausmachen muss. [...]

Für den Gottesbezug hatten sich die evangelische und katholische Kirche, die jüdische Gemeinde und die islamische Schura, aber auch viele Politiker stark gemacht. So warb SPD-Ministerpräsident Torsten Albig noch einmal für die Gottesformel, die eine dem Staat entzogene letzte Rechenschaftsinstanz beschreibe. Sehr vielen Menschen im Land, auch ihm selber, sei ein solcher Bezug wichtig: „Nehmen Sie uns nicht die Möglichkeit, mitgenommen zu werden.“ [...]
ln-online.de 8.10.2014

Albig ist 51 Jahre alt, die Schleswig-Holsteinische Verfassung ohne „Gott” 64 Jahre. Nie „mitgenommen“ hat er es dennoch bis zum Ministerpräsidenten gebracht.

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