Willkommen Die 20 neuesten Beiträge im Forum
Fadensuche     Suche
Kennkarte ändern     Häufig gestellte Fragen   zu anderen Nutzern  kostenlose Anmeldung   Anfang  verabschieden
Jemandem diese Seite senden! Druckvoransicht zeigen
Forum > Rechtschreibforum
Andere Foren
< voriges Leitthema     nächstes Leitthema >
Verfasser
Leitthema    Dieser Faden ist 28 Seiten lang:    1  2  3  4  5  6  7   8  9  10 · 20 · 25  26  27  28  Post New Thread     Post A Reply
Sigmar Salzburg
30.10.2015 07.48
Diesen Beitrag ansteuern
Text und Sinn

Das „professionelle Lektorat“ text-und-sinn.de von Dorothea Wagner.
Als Frau von Kultur schreibt sie gerne traditionell: https://textundsinn.wordpress.com/, und sammelt nebenbei Sprachmüll und Rechtschreibblüten. Der „Heifishzahn“ war bis in unser Portal vorgedrungen. Siehe auch Rechtschreibreform und Dummdeutsch u.v.m.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
23.10.2015 07.50
Diesen Beitrag ansteuern
Gudrun Eussner

In ihrem anscheinend israel-affinen Blogspot verwendet Gudrun Eussner weiterhin die traditionsdeutsche Rechtschreibung:

Recep Fatih in Straßburg
Hätten Sie's gewußt? Dem osmanischen Herrscher gehört Frankreich bereits. Von der Tribüne Straßburgs aus, der angeblichen Hauptstadt der Menschenrechte, verkündet er seinen Anspruch auf die Nachfolge der Sultane, in der Linie von Mehmet II Fatih und Suleiman dem Prächtigen...

eussner.blogspot.de 8.10.2015

Zu Mehmet II siehe auch hier. – Näheres zu Eussner kann ich nicht mitteilen..

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
22.10.2015 05.24
Diesen Beitrag ansteuern
Monika Maron auf Achse

Gastautor 21.10.2015 [Stark gekürzt]
Schlaflos in der Nacht oder: Was schluckt die Kanzlerin?

Von Monika Maron


Es kommt in letzter Zeit oft vor, daß ich nachts aufwache, weil irgendein fürchterlicher Gedanke meinen Traum durchzieht. Meistens vergesse ich den Gedanken und erinnere mich nur an den Schreck, den er ausgelöst hat. Aber neulich hallte der Gedanke als klare Frage in mir nach: Welche Droge schluckt die Kanzlerin? ... Ich kenne ein paar Leute, die koksen; die Symptome sind bei allen gleich. ICH ICH ICH ICH ICH. Wie die Kanzlerin bei Anne Will: „ICH denke, ICH sage, ICH als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland sage.“ Wer sonst sagt schon „ich sage“, bevor er etwas sagt? Aber die Kanzlerin ist besessen von dem ICH. Fehlt nur das „Wahrlich“. „Wahrlich, ICH sage euch“, Matthaeus 16:28; oder „ICH sage euch wahrlich“ Matthaeus 5:18.

... Sie kommt aus Templin, einer schönen Gegend mit Wäldern, in denen viele Pilze wachsen. Sicher kennt die Kanzlerin sich in Pilzen aus. Ich stelle mir vor, wie sie sich, erschöpft von den Strapazen des Amtes, gerade einem erholsamen Pilzrausch hingibt und plötzlich eine ungeahnte, beseligende Menschenliebe in ihr aufsteigt, die ausbrechen muß wie ein heißer Geysir unter der gefrorenen Kruste, die ungeheure Kräfte verleiht und der Kanzlerin den Satz eingibt: Wir schaffen das. Wir schaffen das... Vielleicht hofft Kathrin Göring-Eckardt darauf, daß die Kanzlerin so ihren Ruf und das ganze Land unwiederbringlich ruiniert und sie selbst dann auf den qualmenden Ruinen das neue, bunte und endlich wieder religiösere Deutschland ausrufen kann. ...Vielleicht schluckt die Kanzlerin gar nichts, sondern hört Stimmen wie die Jungfrau von Orleans. ...

So ein Gotteswort verleiht Macht. Es heißt ja, Macht sei eine Droge. Und die Kanzlerin gilt oder galt auch ohne Gottes Wort schon als die mächtigste Frau der Welt. So gesehen muß sie gar nichts schlucken. Sie muß nur aufwachen und sagen: ICH. Und schon ist sie im Vollrausch ihrer Macht, kann Grenzen öffnen, Gesetze außer Kraft setzen, ihrem Volk eine unberechenbare Zukunft verordnen, ohne sich um dessen Einverständnis zu scheren. ICH sage, ICH denke, ICH, die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.

Es wäre eine Erleichterung zu wissen, daß sie irgendetwas schluckt. Damit könnte sie einfach aufhören.

achgut.com 21.10.2015

Gekürzt, vollständiger Artikel 625 Wörter, 6 daß, 4 muß
Mögliche Erleichterung durch die „Reform“,
falls die neuen ss tatsächlich eine solche sind: 4/625 = 6,4 Promille

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
18.10.2015 03.56
Diesen Beitrag ansteuern
Aus Nicolaus Fests „Blog“

Zum Stand dieses Landes: Verleumdung und Niedergang

Oktober 17, 2015

Was herrschaftsfreier Diskurs ist, zeigt einmal mehr der Berliner Tagesspiegel, schon länger ein Blatt ohne jede Haltung. Dort darf ein Tobias Bütow aus dem Hinterhalt der Schäbigkeit auf den renommierten Historiker Jörg Baberowski anlegen. Baberowski, bekannt durch standardsetzende Werke zum Stalinismus, hatte kürzlich mit Blick auf die ‚Flüchtlingskrise’ in der FAZ Bedenken gegen die Erosion des Rechtsstaats und die Einheitlichkeit der veröffentlichten Meinung formuliert. Nun folgte die Denunziation. „Vorwürfe, dass er der extremen Rechten angehöre, mehren sich. Auch in französischen Medien ist davon die Rede.“ Wer derart absurde Vorwürfe erhebt und wo, welche französischen Medien gemeint sind, wer sich dort angeblich mit dem „einstmals (!) angesehenen Historiker“ befasst und inwieweit irgendeiner dieser Anwürfe berechtigt ist, wird nicht erklärt. Allein die bloße, quellenfreie Behauptung genügt dem Tagesspiegel...

* * *

... Auch die Einwanderer werden Parteien gründen. Da sich viele von ihnen über ihre Religion als Gemeinschaft verstehen, zu existierenden und teils ‚christlichen’ Parteien aber keine Bindung haben oder haben wollen, werden sie weitgehend einheitlich für ihre Neugründungen stimmen. Damit werden sie erst lokal-, dann auch bundespolitisch eine Macht, die Einfluß auf Gesetzgebung und Erziehung nimmt und vor allem Transferleistungen für ihre Wähler sichert.
Spätestens dann, voraussichtlich um 2025, werden die Verteilungskämpfe schärfer, eventuell verstärkt durch den Streit um neue, pro-islamische Gesetze. Alle Parteien werden sich radikalisieren, weil sie nur dadurch ihre Wähler halten können...

* * *

Auch der Begriff ‚Parallelgesellschaft’ ist ein Euphemismus. Darauf weist der ehemalige Verteidigungsminister und Verfassungsrechtler Rupert Scholz hin. Richtigerweise müsse man von Contra-Gesellschaft sprechen, also von einer, die der anderen, westlichen Gesellschaft feindlich gegenübersteht.
nicolaus-fest.de 17.10.2015

Auf Baberowski wurde hier schon vom Elternverein hingewiesen. Rupert Scholz hatte hier die Rechtschreib„reform“ und jetzt die Bundeskanzlerin kritisiert.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
16.10.2015 07.11
Diesen Beitrag ansteuern
Imad Karim auf Facebook

[Alteingebürgerte aus islamischen Ländern sehen mit Sorge die Veränderungen Deutschlands durch die islamische Invasion – zum Beispiel der deutsch-libanesische Autor Imad Karim. Hier kann nur ein gekürzter Auszug aus seiner Facebookseite folgen.]

Imad Karim
Gestern um 13:07 ·

„Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz“.

Am 05.12.1977 kam ich mit 19 in West Berlin als Student an. Ich studierte, las und versuchte mich zu informieren über meine Umgebung, über die Menschen, deren Alltag ich von nun an teilen werde....

Ich liebte die Vielfalt, wanderte durch Deutschland, erfreute mich über Bayrische Trachten und Gesänge, genoss die Weinfeste der Hessen und der Pfälzer ...

Ich las die " Dreigroschenoper " in Deutsch nachdem ich sie zuvor in Arabisch las. Ich lernte die Namen der Politiker auswendig, bewunderte Helmut Schmidt für seine unbeirrten Entscheidungen, den RAF-Terror zu bekämpfen ...

Damals wohnte ich in der Weisestr[aße] gegenüber dem Hasenheide-Volkspark im Stadtteil Neukölln. Da gab es das Restaurant „zum Jäger“ mit den besten Schweinschnitzeln, den Italiener mit den tollen Pizzen und der scharfen Ehefrau ...

Das Leben war schön, bunt und friedlich.

Ich ging mit einigen Arabern und anderen deutschen Linken demonstrieren, gegen Nato und den „Imperialismus“. ... Ich kämpfte von Anfang an gegen die Reduzierung der deutschen Geschichte auf 12 Jahre NS-Herrschaft und wiederholte oft und nicht so selten den Begriff „Deutschland, Land der Dichter und Denker“ längst bevor irgend jemand den Begriff von mir stahl.

Ich wurde vor vielen Jahren eingebürgert. Mein Sachbearbeiter, der von mir wusste, dass ich als Fernsehautor arbeite, sagte mir schmunzelnd, ich solle ihm per Sprachtest nachweisen, dass ich der deutschen Sprache mächtig bin. Ich erwiderte " Es solle geschehen“ und ich setzte fort „Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz“. ...

Vor Jahren besuchte ich Neukölln und erkannte den Stadtteil nicht mehr. Ich dachte, ich befinde mich in Kabul. Die arabischen linken Freunde von damals sind heute alte bärtige Männer. Sie haben noch einmal geheiratet nach dem sie sich von ihren deutschen Frauen zuvor scheiden ließen. Ihre neuen Frauen sind junge Araberinnen, Cousinen von ihnen, die sie hierher holten. Alle sind fromme und gläubige Moslems geworden, die felsenfest überzeugt sind, Deutschland wird in naher Zukunft islamisch und die Christen oder Juden, die sich nicht zum Islam konvertiert werden wollen müssten dann Kopfsteuer (Jizia الجزية) zahlen und sich damit abfinden, Menschen zweiter Klasse zu sein. Meine „Freunde“ von damals sagten mir auf meine Frage hin, „ja, wir müssen Hindus, Buddhisten und sonstige Götzenanbieter töten. Bitte verstehe uns nicht falsch, wir haben nichts gegen diese Menschen aber wir müssen Gottesbefehl folgen“

Vor paar Wochen ging ich mit meiner Frau in meiner badischen Stadt türkisch essen. Ich bestellte ein Bier, bekam ich es aber nicht. Die Kellnerin erklärte mir, es gebe hier in allen acht Restaurants am Marktplatz keinen Alkohol. Sie ergänzte, wer Alkohol trinke sei schlecht und ohne Moral, bald werde man dafür sorgen, dass Alkohol nur in den vier Wänden getrunken werden dürfe“.

Ein arabischer Freund von mir betreibt eine Pizzeria. Bei ihm gibt es Pizza mit Schicnken und Salami, Bier und billigen Wein. er erzählte mir, dass er von Fundamentalisten verstärkt die Aufforderung erhält, seine Speisekarte auf islamisch umzustellen und den Alkohol zu verbannen, sonst würde er mit Konsequenzen rechnen müssen.

Da wusste ich, ich bin im Begriff, mein Deutschland zu verlieren.

Ich kam als Fremder nach Deutschland und es nahm mich mit allem seiner Kraft auf. Heute kommt Deutschland fremd zu mir und ich weine Bluttränen, weil ich es nicht schützen kann.
Beim letzten Telefonat mit meinem Einbürgerungsbeamten sagte ich diese mal „Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz NICHT mehr“. Er stimmte resigniert zu.

Ich bin mit 57 nicht mehr jung aber Ihr, meine Kinder, rettet Deutschland und das ist ein humanistischer und kein chauvinistischer Aufruf. Stoppt den Siegeszug der Barbarei. Sagt Merkel und der gesamten politischen Elite, den Grünen, den Medien, der Gerichtsbarkeit und allen, dass Ihr entscheidet, wer zu Euch kommt und wer nicht, denn das ist Euer legitimes Selbstbestimmungsrecht als Volk. Erinnert Cem Özdemir daran, dass ich nicht den Film „Cem Özdemir der Spätzletürke der Film“ gemacht hätte, wenn ich gewusst hätte, dass er über die Köpfe der Menschen hier entscheidet, wer oder was zu Deutschland gehört.

Und vergesst nicht, mir mein altes Deutschland wiederzugeben, auch, wenn ich nicht mehr da bin.

Imad Karim
Ex-Moslem und verrückt [بحب vor Liebe] nach Deutschland und nach der Freiheit
Fernsehautor und Humanist

عماد كريم
مسلم سابق ومجنون بحب المانيا والحرية
مخرج تلفزيوني ومتنور

Imad Karim 14.10.2015

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
09.10.2015 08.50
Diesen Beitrag ansteuern
Die Achse des Guten

Der Psychologe und Politikwissenschaftler Alexander Meschnig schreibt auf Henryk M. Broders „Achse“ unter dem Titel:

Zuwanderung: Unangenehme Fragen und Entscheidungen kommen auf Deutschland zu
1982 konnte der SPD Kommunalexperte Martin Neuffer im SPIEGEL noch einen Beitrag mit dem dramatischen Titel: Die Reichen werden Todeszäune ziehen, veröffentlichen. Mit den darin enthaltenen Aussagen würde der SPD-Politiker heute sicher nicht nur eine Anzeige wegen Volksverhetzung erhalten, sondern auch aus seiner Partei ausgeschlossen. Das alleine zeigt, wie eingeengt und tabuisiert alle Themen rund um Einwanderung und Integration geworden sind. Das Eindrucksvollste an Neuffers Text ist aber die prognostische Qualität...
achgut.com 1.1.2015

Neuffers Artikel kann bei spiegel.de abgerufen werden: spiegel.de 19.4.1982

(Für jüngere Leser, die nur die leichter erlernbare Reformschreibung kennen, eine kleine Übersetzungshilfe. Zu ersetzen sind: 31 „daß“ durch „dass“, 14 Schluß-„ß“ durch „ss“, 3 heute verbotene Kleinschreibungen „im geringsten“, „im ganzen“, „das letzte“; „selbständig“ meint heute „selbstständig“, 1 politisch unkorrektes „Negerviertel“ ist durch „Afroamerikanerviertel“ zu ersetzen.)

Martin Neuffer kannte ich noch aus Hannover. Als sein Buch erschien, war ich Gast an der Uni Kiel und fand dort eine rege Diskussion zu dem Thema vor: „Sie werden kommen, und niemand wird sie aufhalten.“ Der Arabisch-Dozent erhielt des öfteren den Auftrag, die sprachliche Herkunft von Immigranten abzuschätzen, die ihre Pässe „verloren“ hatten. Es waren aber nur wenige im Jahr. Eine Masseninvasion per Boot von der libyschen Küste konnte man sich damals kaum vorstellen.

Neuffer wäre heute bei den SPD-Apparatschiks gewiß verhaßter als Thilo Sarrazin:


Ralf Stegner‏@Ralf_Stegner 24 Std.Vor 24 Stunden
Wann verlässt Sarrazin SPD? #NichtMeinGenosse

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
06.10.2015 15.54
Diesen Beitrag ansteuern
Die Achse des Guten

Auf Henryk M. Broders „Achse des Guten“ treten seit langem nur noch Autoren auf, die sich der von Kultusministern und Presse erpreßten „leichter erlernbaren“ Rechtschreibung bedienen – mit einer Ausnahme: Burkhard Müller-Ullrich. An diesem Wochenende war das anders. Vera Lengsfeld hat ihren „alternativen Bericht von der Einheitsfeier“ in der Schweizer ß-losen Orthographie verfaßt, mit einem seltsamen „anschließend“ als Ausrutscher. Vielleicht ist das inzwischen Lengsfelds Normalschreibung, die aus Zeitmangel unkonvertiert blieb. Deutlich wird in dem Bericht dagegen die Überforderung der Kanzlerin:

Apropos Merkel: die Kanzlerin sass mir schräg gegenüber, sah selbst für ihre Verhältnisse schlecht aus un[d] nickte immer wieder ein. Man konnte fast Mitleid mit ihr bekommen... Ich hatte zur Veranstaltung ein Exemplar von Sabatina James Buch „Scharia in Deutschland” mitgenommen, in der Absicht, es Merkel zu überreichen. Das gelang problemlos, denn ich sass wieder ganz in ihrer Nähe. Die mächtigste Frau der Welt wirkte erstaunlich unsicher. Ich hatte mir ein T- Shirt bedrucken lassen mit dem Hinweis auf Artikel 3/3 und 5 des Grundgesetzes, das sie zu irritieren schien. Sie nahm mein Geschenk an, schaute auf den Titel, lächelte gequält und sagte: “Das wollen wir nicht”. Ob sie meine Antwort, dass Scharia in Deutschland längst praktiziert würde, verstanden hat, bezweifle ich. Sie zog sich fast panisch zurück...

Es gibt drei traditionell geschriebene Leserkommentare zu diesem Bericht, von denen der von Uri Claudio Spach eine wichtige Ergänzung zum Auftritt eines Imam bei der Einheitsfeier bringt:

“Witzig”, bzw. sehr traurig, daß so häufig zu Täuschungszwecken der Vers 32 aus der 5. Sure, freilich mit verfälschenden Auslassungen, vorgebracht wird. (Vor kurzem sogar vom Kleist-Preisträger Navid Kernani…) [Kermani]

Ja, dort, im Vers 32, findet sich in der Tat als Wort Allahs jenes obige Zitat aus dem jüdischen Talmud (natürlich ohne Quellangabe!), auf welches der Imam sich bezog, jedoch keineswegs als allgemeingültige (!) Sentenz wie im Talmud-Original, sondern ausgerechnet als Tötungsverbot speziell an die Juden: Juden, also, dürfen nicht töten. Wenn Juden auch nur einen einzigen Menschen töten… etc. etc.

Schon im nächsten Vers steht dann das Verstümmelungs, Tötungs- und Kreuzigungs-GEBOT für Rechtgläubige: Muslime SOLLEN alle so behandeln, die widerspenstig gegen Allah sind und “Unheil auf Erden anrichten”. Der Satz vom Vers 33 der 5. Sure faßt alle Menschen zusammen, die den Islam bei und trotz Verkündung nicht übernehmen...

Ein Bekenntnis zu traditionellem Deutsch und zu Deutschland stammt von Monika Maron und trägt den Titel: „Angela Merkels Zumutung für alle Europäer“. Anlaß dafür war der Fehlgriff von Thomas Schmid in der WELT, Angela Merkel als Migrantin zu bezeichnen:

Es beginnt mit der unsinnigen Behauptung, alle Ostdeutschen wären Migranten, wie auch der Vergleich der ostdeutschen Flüchtlinge und später der von Ost nach West ziehenden Arbeitssuchenden mit der heutigen Migration von Millionen arabischer Muslime unlauter und absurd ist.

Nur zur Erinnerung: Die deutsche Teilung war das Ergebnis gemeinsamer Kriegsschuld, die nur von den Ostdeutschen mit jahrzehntelanger Unfreiheit bezahlt wurde, was nichts daran änderte, daß sie Deutsche waren, der deutschen Sprache mächtig, gut ausgebildet, sie hatten nicht weniger Goethe und Schiller gelesen, Bach, Beethoven und Mozart gehört als die Westdeutschen. Und die ostdeutschen Frauen waren, wenn auch eher praktisch als ideologisch, emanzipierter als viele westdeutsche. Daß vierzig Jahre Diktatur ihre Spuren in der kollektiven Psyche hinterlassen hatten, läßt sich nicht bestreiten, aber es waren Spuren nicht in irgendeiner, sondern in der deutschen Seele.

Angela Merkel ist also keine Migrantin, ganz abgesehen davon, daß sie nicht aus der DDR ausgereist und in die Bundesrepublik eingereist ist. Sie wurde wiedervereinigt, blieb, wie die meisten Ostdeutschen, in ihrer Stadt, sogar in ihrer Wohnung; nur die Verhältnisse hatten sich geändert. ...

Angela Merkel ist nicht so machtversessen, weil sie aus dem Osten ist, sondern weil sie Angela Merkel ist und weil ihre Partei es ihr erlaubt hat, was wiederum an Merkels unerschütterlicher Beliebtheit liegt, jedenfalls bis vor kurzem lag. Warum sie so beliebt ist oder war, erklärt nun wieder die gemeinsame deutsche Seele, die in dem Unspektakulären, Uneleganten, sogar in der bescheidenen Rhetorik mehr Seriosität zu erkennen glaubt als in einer entschiedenen Politik, die es wagt, den Bürgern die Wahrheit zuzumuten.

Daß ausgerechnet Angela Merkel nun für die größte Zumutung, nicht nur für die Deutschen, sondern für alle Europäer, gesorgt hat, schreckt uns auf aus der deutschen Gemütlichkeit. Eine Million Menschen, vorwiegend junge, muslimische Männer, und das nur in diesem Jahr, strömen unkontrolliert nach Deutschland und werden, wie uns Rot, Grün und Schwarz einmütig versichern, unser Land verändern, und zwar zum Besseren, wie gern hinzugefügt wird...

achgut.com 5.10.2015

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
30.09.2015 18.56
Diesen Beitrag ansteuern
Michael Klonovsky zitiert ...

... in seinen „Acta diurna“ am heutigen 30. September Stanisław Jerzy Lec:

Den Blick in die Welt kann man mit einer Zeitung versperren.

Gestern entfuhr es ihm:

Lügenpresse? Märchenpresse, Tendenzpresse, Verschweigepresse, Gesinnungspresse, Aufhetz- und Denunzierpresse, kurzum: Schandpresse.

http://michael-klonovsky.de/acta-diurna

Das findet man jetzt Tag für Tag bestätigt.
Alle scheinen von der Angst beflügelt,
die Abschaffung Deutschlands könnte
im letzten Augenblick doch nicht gelingen.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
12.09.2015 22.54
Diesen Beitrag ansteuern
Haß- und Kulturprobleme bei Fest

Einige Zeitungen brachten zuletzt Klarfotos besonders widerlicher Zeitgenossen, die geschmacklose Dinge gepostet oder ausländische Kinder in der Berliner U-Bahn angepinkelt hatten. Ich habe damit keine Schwierigkeiten, halte die öffentliche Anprangerung auch nicht für falsch. Aber warum nur in diesen Fällen? Warum zeigt man nicht auch die Muslime im Foto, die „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ skandierten? Die auf ihren Sites endlose Hasstiraden veröffentlichen? Die für die Entführung und Ermordung der israelischen Jungen lobende Worte fanden? Auch hier wieder: Kein Aufschrei der üblichen Verdächtigen. Geht es gegen ‚rechts’, ist alles erlaubt, was man zuvor noch empört kritisierte.

* * *

Nach Schätzungen des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) sind rund 80 Prozent der hiesigen 800.000 ‚Flüchtlinge’ Anhänger des Islam. Ein älterer jüdischer Bekannter, der im letzten Jahr die anti-semitischen Haßgesänge der Muslime in Frankfurt erlebte, merkt dazu an: „Zweimal haben die Deutschen im letzten Jahrhundert Europa ins Chaos gestürzt, jetzt machen sie es mittels der islamischen Invasion ein drittes Mal. Aber diesmal werden sie vollständig mituntergehen, doch ist es, anders als früher, kulturell kein Verlust mehr.“

* * *

Vor fünf Jahren verkündete Angela Merkel: „Multikulti ist gescheitert, und zwar komplett.“ Nun heißt das Motto für den multikulturellen Zuzug: „Wir schaffen das!“ So kann’s gehen.

nicolaus-fest.de 9.9.2015

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
11.09.2015 07.04
Diesen Beitrag ansteuern
Joachim Nikolaus Steinhöfel ...

...bekannter Rechtsanwalt und Aktionist, deckt den Medienschwindel mit der Bildung der Zuwanderer auf, hat aber selbst Schwierigkeiten mit der „erleichterten“ Rechtschreibung, auf die er sich nach fast vierzig Jahren Normalschreibung einstellen mußte:

Die Migranten sind schlauer als Du!

Sowohl „Spiegel Online“ als auch die „Welt“ beschäftigen sich am 08.09.2015 mit einer Studie zum Ausbildungsniveau von Migranten. Sternstunden deutschen Journalismus. „Noch nie waren Migranten so gut gebildet wie heutefrohlockt die Politikredakteurin der „Welt“, Freia Peters, der Bildungsstand steige „rasant“... Auch „Spiegel Online“ zeigt in seinem Artikel Kopftuchmädchen ... „Bildung: Menschen ausländischer Herkunft haben häufiger Abitur als Deutsche“...Die in Deutschland eintreffenden Flüchtlinge, zu 80% aus islamisch geprägten Ländern stammend, sind also besser gebildet als „Bio-Deutsche“? „Welt“-Autorin Peters ist so begeistert, dass sie mit dem Zitat eines weltbekannten Wissenschaftlers aus Frankfurt (Oder) noch einmal nachtritt:

„Diese Entwicklung haben wir Migrationsforscher schon lange erwartet‘, sagt Werner Schiffauer, Kulturwissenschaftler an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). ‚Die Panikmache von Sarrazin war eine eklatante Fehleinschätzung.“ ... [>Viadrina, die Esoterik-Universität!]

Ach ja, bevor ich es vergesse: Die in den erwähnten Artikeln zu findende Statistik zeigt, daß es Franzosen, Briten, Ukrainer oder Österreicher sind, deren Abiturquote über der der Deutschen (28,5 Prozent) liegt.



Die Migranten, mit denen sich Sarrazin beschäftigt, liegen, wenn man die Türken als Maßstab heranzieht (bei Syrern und Albanern dürfte es kaum besser aussehen), mit 14,4 Prozent gerade mal bei der Hälfte der Quote der Deutschen. Und man weiss noch nicht einmal, ob das bremische oder das bayerische Abitur den Auswertungen zugrunde lag.

“Spiegel Online” und “Welt” wollten Dich verscheissern. Vorsätzlich.

Und da wundert sich die „Elite“ aus Politik und Medien, wenn das „Pack“ (Sigmar Gabriel) von „Lügenpresse“ spricht? Oder kluge Beobachter wie Wolfgang Röhl meinen: “Die Propagandakampagne bekommt langsam totalitäre Züge.”

steinhoefel.de 9.9.2015

Leserkommentar:

• urs schreibt am 9. September 2015 um 20:55
Gerne wird auch die Analphabetenrate von bis zu 25% verschwiegen,
aber vielleicht hilft auch eine weitere Rechtschreibreform, dann sind diese Defizite in wenigen Wochen behoben…

Siehe auch Wiki Joachim Nikolaus Steinhöfel.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
07.09.2015 06.51
Diesen Beitrag ansteuern
Albanien

Siegfried R. Krebs beschreibt in seinem Forum „Freigeist Weimar“, wie gewohnt in unreformierter Rechtschreibung, Vorgänge und Veröffentlichungen aus linker, meist religionskritischer Sicht. Da er in den Achtzigern über die Filmgeschichte Albaniens gearbeitet hat, könnten seine Beobachtungen über die seitherige politische Entwicklung des Landes von allgemeinem Interesse sein. Dazu muß auf den Text »Betrachtungen über Albanien, das „Land der Skipetaren“« selbst verwiesen werden, dessen Inhalt sich hier auch nicht annäherungsweise verkürzt darstellen läßt: freigeist-weimar.de 14.08.2015.

Meine Kenntnisse des Landes könnten besser sein, wenn ich um 1980 das Angebot meines linken Brötchengebers angenommen hätte, mit seinem Büro an einer Exkursion nach Albanien teilzunehmen, dem damals seiner Meinung nach „einzigen alternativen Staat Europas“. Leider war ich wegen musikalischer Engagements verhindert.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
22.08.2015 08.49
Diesen Beitrag ansteuern
17 Jahre schreibliches Doppeldenken

Der Oberstudienrat Björn Höcke, jetzt AfD-Fraktionsvorsitzender in Thüringen, ist seit 17 Jahren verpflichtet, an den Schulen die von den Kultusministern erpreßte „neue“ Rechtschreibung zu verwenden. Es gehört schon eine ziemliche Selbstdisziplin dazu, den befohlenen ss-Aufmarsch und die übrigen reformierten Albernheiten daneben im Zivilleben zu vermeiden, wie an seinem Facebook-Eintrag zum Koran-Krawall in Suhl erkennbar:

Wir müssen unser Volk über die Hintergründe einer aus dem Ruder laufenden Einwanderungsdynamik aufklären. Und wir dürfen keinen Zweifel daran lassen, daß alle Altparteien über Jahrzehnte eine Politik betrieben haben, die das finis germaniae jetzt wahrscheinlich werden läßt. Ich habe das gestern in meiner Rede im Rahmen des von der Thüringer AfD-Fraktion in Suhl veranstalten Bürgerforums in ein Bild gefaßt: „Die einen erhöhen die Temperatur noch, bei den anderen ist das Wasser lauwarm. Bei den einen geht es deshalb schneller, bei den anderen dauert es etwas länger. Das Ergebnis ist dasselbe: Die Altparteien – egal ob tiefrot, rot, grün oder schwarz – lösen unser Deutschland auf wie ein Stück Seife unter einem warmen Strahl Wasser!“
facebook.com/Bjoern.Hoecke


„finis Germaniae” – das Ende Deutschlands, wie wir es kennen. Selbst der mickrigste Ortsbürgermeister ruft auf, die in Europa ankommenden Eindringlinge, denen das dreimal größere Afrika offensteht, zu „integrieren“, sie dauerhaft anzusiedeln und ihnen Arbeitsplätze zu verschaffen, trotz vorhandener millionenfacher Arbeitslosigkeit. Das alles unter der Begleitmusik der Vertreter der Großindustrie, die nach „Fachkräften“ rufen, um billige Arbeitssklaven auswählen zu können. Hans Olaf Henkel entstammte dieser Klasse und förderte das Parteiausschlußverfahren gegen Höcke. Es hat sich nach dem Abgang der Alfa-Männchen nun wohl erledigt.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
21.08.2015 10.59
Diesen Beitrag ansteuern
Zwei kontroverse Autoren, gleiche schreibliche „Vielfalt“

Ralf Stegner (stellvertr. SPD-Vorsitzender)

In Deutschland müssen Prüfverfahren beschleunigt werden, ohne den individuellen Asylprüfanspruch einzuschränken. Wer über weitere sog. „sichere Drittstaaten“ redet, muß Dublin-Regelung deutlich verbessern und wenigstens Arbeitsmarktzugänge anbieten. All das muß ohne das Schikanieren von Menschen geschehen, ohne verfassungswidrige Unterschreitung des Existenzminimus, ohne europarechtswidrige Grenzkontrollen und neue Visazwänge – Not und Verfolgung lassen sich nicht wegadministrieren. Vor allem muss auf sprachliche Hetze und Diskriminierung von Demokraten verzichtet werden. Das können Rechtspopulisten und Nazis ohnehin besser, er ermuntert aber nicht nur die rhetorischen Brandstifter im Land. Gewalt muß geächtet und hart bestraft werden. Der Aufstand der Anständigen, die Aufrufe von Vorbildern aus Musik, Film, Bürgergesellschaft und Sport – das ist nötiger denn je! Klasse, dass sich so viele für Flüchtlinge engagieren ...

facebook.com/ralf.stegner 17.8.2015

Stegner müht sich seit Dezember mit den „neuen“ ss.

Nicolaus Fest (ehem. stellv. Chefedakteur von BILD am Sonntag)

‚National’ möchte kaum jemand mehr sein. Und selbst in der Politik stößt das Bekenntnis zu vorrangig nationaler Interessenswahrnehmung, wie es der Eid der Abgeordneten nahelegt, in vielen Parteien auf deutliche Vorbehalte – wenn nicht sogar, wie bei GRÜNEN oder LINKE, auf offene Ablehnung. Das hat im Politischen seinen Preis. War je eine Stimme aus den Reihen der deutschen Sozialdemokraten zu vernehmen, welche die jahrzehntelange Mißwirtschaft der sozialistischen PASOK in Griechenland kritisierte? Hat die SPD die offene Ausplünderung des griechischen Staates durch ihre Parteifreunde nicht gesehen, oder haben sie es nicht sehen wollen? Gewiß, Helmut Schmidt meinte 2011, mit ihm hätte es die Aufnahme Griechenlands in den Euro nicht gegeben. Aber der Altbundeskanzler ist längst als Meister der nachträglichen Warnung bekannt, und wäre es allein nach ihm gegangen, hätte wohl auch der bethlehemitische Kindermord nicht stattgefunden.
* * *
‚Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!’ In der Griechenlandfrage tut die SPD alles, um dieser alten Gehässigkeit noch im nachhinein Berechtigung zu verschaffen.
* * *
„Wenn die Flüchtlinge schon hier sind, muss man sie auch gut behandeln.“ Einer der unhinterfragbaren Glaubenssätze der herrschenden Trivialcaritas. Wer es dennoch tut, kann jede Party sprengen. Tatsache ist: Fast 100 Prozent der hiesigen Asylbewerber und Wirtschaftsflüchtlinge melden sich unter klarem Verstoß gegen Dublin III. Richtig müsste es daher heißen: „Wenn die Einbrecher schon im Haus sind, sollte man ihnen auch Geld, Schmuck und ein Bett anbieten.“ ...

nicolaus-fest.de 21.8.2015

Die bekannten Schreibreformgegner Theodor Ickler, Friedrich Denk, und Matthias Dräger haben dazu aufgerufen, die vor 1996 gebräuchliche Rechtschreibung in den Schulen wieder anzuerkennen. Die obigen aktuellen Texte zeigen, daß auch Mischschreibweisen weithin üblich sind. Es sollte nicht Aufgabe der Schulen sein, bewährte Schreibweisen zu diskriminieren.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
16.08.2015 13.18
Diesen Beitrag ansteuern
nicolaus-fest.de

Bei Facebook habe ich wohl mal Nicolaus Fests Notizen „geleikt“, so daß ich immer auf die neuesten hingewiesen werde. Während Ralf Stegner sich mühsam seine „alten“ ß abtrainiert hat, benutzt Fest einige nach Laune weiter. Ansonsten beobachtet er:

Feindbilder, Wirtschaftsflüchtlinge, Hirnforschung

August 14, 2015 ~ Nicolaus Fest

Christopher Street Day (CSD) in Hamburg. Die immer gleichen Bilder, wie auch in Berlin, München, etc. Aufdringlich, grell, zuweilen mit Absicht eklig. Épater le bourgeois – nur dass es den gar nicht mehr gibt. Irgendwann der Gedanke: Die Betonung der Andersartigkeit, die der CSD so forciert ausstellt, sollte der Gesetzgeber ernst nehmen. Wenn Homosexualität eine Abweichung darstellt, wie im Selbstverständnis des CSD offenkundig dokumentiert, ist die Gleichstellung mit der Ehe irrig. Nebenbei: So wenig wie man die Sexualität von ‚Heten’ [Neusprech für normale „Heterosexuelle“] expressiv vorgeführt bekommen möchte, so wenig sollten Homosexuelle mit ihren sexuellen Vorlieben andere Menschen öffentlich behelligen dürfen.

* * *

Mal wieder ein Gedankenspiel, diesmal anläßlich des Start der neuen Bundesliga-Saison: Ein Spieler macht vor jedem Spiel den Hitlergruß, wenn auch in veränderter, vom Strafgesetzbuch nicht erfasster Weise. Trotzdem ist jedem klar, was gemeint ist. Darauf angesprochen, gibt der Spieler zu Protokoll, er kenne die grausame Geschichte des Nationalsozialismus, finde sie auch selbst verachtenswert, glaube aber an dessen Reformierbarkeit. Im übrigen sei er durchaus Antisemit, würde sich aber hierzu nicht öffentlich äußern.

Was würde passieren? Nimmt man den Fall Nadja Drygalla zum Maßstab, hätte man die Antwort. Die damals 23-jährige Ruderin wurde 2012 aus dem Olympischen Dorf komplimentiert, als ihre Liebe zu einem früheren NPD-Kandidaten bekannt wurde; sie selbst hatte ihre Sympathien für die NPD immer bestritten. Zwar gab und gibt es offiziell in Deutschland keine Sippenhaft, im Fall der Liebe zu einem Rechtsradikalen aber eben schon. [...]

Nicht wenige Spieler – genannt sei hier nur Franck Ribéry – zelebrieren vor jedem Match offen einen Glauben, der bekanntermaßen Glaubensfreiheit wie die Gleichberechtigung der Geschlechter verneint, Demokratie ablehnt und Homosexuelle wie Apostaten mit dem Tod verfolgt [...]

* * *

Diskussion mit einem Freund über die oft behauptete ‚kulturelle Bereicherung’, die im Multikulturellen liege. [...]
Generell die Frage, ob je irgendeine spezifisch kulturelle Leistung mit Masseneinwanderung verbunden war. Kulturellen Transfer durch Eroberung hat es gegeben, der Hellenismus ist ein Beispiel, auch der Einfluß der Briten in vielen Kolonien. Andererseits waren die damit einhergehenden Verluste oft gewaltig, man denke nur an den Untergang der indianischen, aztekischen oder römischen Kultur. Vermutlich entstand kulturelle Bereicherung immer nur bei ein- oder gegenseitiger Faszination: Der west-östliche Divan ist ein Beispiel, ebenso die Entführung aus dem Serail; umgekehrt übernahmen viele östliche Länder westliche Moden, Verwaltungsformen, Bräuche. Doch immer stand dahinter Begeisterung für die Schönheit oder Effektivität des Fremden. Die jetzige Zuwanderung, auch die bisherige, ist davon weitgehend frei. Sie hat nichts, sie bietet nichts, und nicht wenige der Zugezogenen verachten die Deutschen. Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für kulturelle Blüte.

* * *

Sprachkritik. Die neue Lieblingsvokabel vieler Politiker lautet ‚unbürokratische Hilfe‘. Früher stand dies für zügige Bearbeitung, heute meist für diskriminierende Rechtswidrigkeit. Alle rechtlichen Voraussetzungen für Leistungen oder Vergünstigungen, von Deutschen kleinlich gefordert, sollen plötzlich nicht mehr gelten.

Zweite Vokabel: ‚Feindbild‘. Geboren aus der Pazifizierungssehnsucht der Deutschen, die jeden Konflikt semantisch entschärfen wollen. Es gibt keine Feinde mehr, nur noch imaginierte Feindbilder. Immanuel Kant hätte seine Freunde an dem Begriff gehabt: Die Realität ist keine Tatsache, sondern allein paranoide Projektion. Nur die Deutschen können so etwas glauben. [...]

nicolaus-fest.de 14.8.2015

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
07.08.2015 06.16
Diesen Beitrag ansteuern
Auf der „Achse“ der Letzte

Burkhard Müller-Ullrich bleibt tapfer bei der bewährten Rechtschreibung und errechnet aus den angegebenen Zeitverlusten durch Wahlkampf eine ...

Produktivität des Bundestags bei 60%

Demokratie ist Macht geteilt durch Zeit mal Volk. So ungefähr lautet die Grundformel unseres politischen Systems. Die Zeit ist der Divisor, jede demokratische Regierung muß sich damit abfinden, daß ihre Amtsdauer von vornherein feststeht, auch wenn die Verlockung groß ist, sie etwas auszudehnen. Sogar erwachsene Minister benehmen sich dann wie kleine Kinder, die vom Spielplatz heimgerufen werden: „Ach bitte, bitte, bitte, kann ich noch ein bißchen bleiben?“ Doch leider nein, das geht nur auf dem Weg der Wiederwahl, am Datum selbst läßt sich nicht rütteln.

Dachten wir jedenfalls bis jetzt, aber da tritt unser Oberdemokrat, der Präsident des Bundestags, mit einem seltsam anmutenden Vorschlag an die Öffentlichkeit: Wie wäre es mit einer Verlängerung der Legislaturperiode? [...].

Die Idee der Laufzeitverlängerung für die Regierung hat natürlich auch etwas mit unser aller Zeitgefühl zu tun. Einerseits empfinden wir, gerade in unruhigen Zeiten, eine zunehmende Schnellebigkeit. Daß unter diesen Umständen gerade die Staatsspitze entschleunigt werden soll, ist paradox. Brauchen wir nicht angesichts der Weltlage vielmehr schnellere Politiker? [...]

achgut.com 4.8.2015

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Alle Zeiten sind MEZ    Dieser Faden ist 28 Seiten lang:    1  2  3  4  5  6  7   8  9  10 · 20 · 25  26  27  28  Neuen Faden beginnen     antworten
Gehe zum Forum:
< voriges Leitthema     nächstes Leitthema >

Benutzungs-Regeln:
Wer kann im Forum lesen? Jeder Gast / jeder angemeldete Nutzer.
Wer kann ein neues Leitthema oder eine Antwort eintragen? Jeder angemeldete, eingewählte Nutzer.
Einträge können von ihrem Verfasser geändert oder auch gelöscht werden.
HTML-Kennungen beim Eintragen erlaubt? AN. Schnuten erlaubt? AN. vB-Kennungen erlaubt? AN. Bilder-Einbindung mit [IMG] erlaubt? AN.

Maßnahmen der Verwaltung:
Leitthema öffnen / schließen
Leitthema umziehen lassen
Leitthema löschen
Leitthema ändern

Herausgeber · Schreiben Sie uns · Forum

Technik von: vBulletin, Version 1.1.4 ©Jelsoft Enterprises Ltd. 2000. Rechtschreibung.com – Nachrichten zur Rechtschreibfrage