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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
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Sigmar Salzburg
26.07.2015 07.55
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„Arschlöcher – eine Theorie“

Der Philosoph Aaron James, der an der University of California in Irvine lehrt, hat eine Untersuchung zu einem Menschentypus vorgelegt, der gemeinhin als „Arschloch“ bekannt ist. Damit hat er den vulgär meist beleidigenden Begriff soziologisch-philosophisch definiert, so daß er künftig in der fachwissenschaftlichen Literatur unentbehrlich sein wird:

„Assholes – A Theory“
Doubleday (New York, 221 Seiten, 14,60 $)

Eine deutsche Ausgabe erschien 2014 im Riemann Verlag „Arschlöcher – eine Theorie“ (17,99 €). Die Übersetzung von Elisabeth Liebl ist (natürlich) in der Rechtschreibung gedruckt, die 1996 von einem theoriekonformen Gremium beschlossen wurde. James schreibt:

Unsere Theorie ist ganz einfach: Ein Mensch gehört zur Gattung Arschloch, wenn, und nur wenn, er sich in Beziehungen zu anderen Menschen systematisch Freiheiten herausnimmt, die einem tief verwurzelten Anspruchsdenken entspringen, das ihn für die Einwände anderer unempfänglich macht...

So etwas haben wir während der Rechtschreib„reform“ zur Genüge erfahren müssen. Zu ergänzen wäre: Diese Typen sind sich ihrer Macht bewußt und weiden sich an der Hilflosigkeit der ihnen Ausgelieferten. James diskutiert ihre Verantwortlichkeit, leugnet dabei aber die Existenz der weiblichen Form:

Wenn unsere Kultur männliche Neugeborene ... systematisch zu Arschlöchern macht, wie kann man dann den Erwachsenen für sein Arschlochtum verantwortlich machen? In diesem Fall scheint die Verantwortung voll und ganz bei der Gesellschaft zu liegen. Denn sie erlaubt der Geschlechterkultur diese maßgebliche Lenkung.

Die Verwerflichkeit des Arschlochs spiegelt also nicht den verworfenen Charakter der fraglichen Person wider, sondern die Verwerflichkeit einer Gesellschaft, die in rauen Mengen Arschlöcher hervorbringt. Üblicherweise zeigen wir mit dem Finger auf das individuelle Arschloch und geben ihm die Schuld. Aber ist das eigentlich fair? Ist das einzelne Arschloch nicht vielmehr ein unglückseliges Geschöpf, das in das Räderwerk der gigantischen kulturellen Arschlochproduktionsmaschinerie geraten ist? Vielleicht wäre da sogar ein Quäntchen Mitgefühl für das Arschloch angebracht – allerdings sollten wir es damit nicht übertreiben.

Für die deutsche Ausgabe ergänzte man peinlicherweise harmlose hiesige Beispiele, etwa einen Kölner Kardinal. Passender wären da doch wohl die sechzehn bekannten Assreformpolitiker gewesen oder die sechzehn, die die Rundfunkzwangsabgabe beschlossen haben und damit Millionen belästigen und erpressen.

NB: Selbstverständlich kann Deutschland auf diesem Gebiet der Theorieentwicklung mithalten.

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Sigmar Salzburg
17.06.2015 06.15
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Ein Blick in Deutschlands Zukunft

Herwig Birg
Die alternde Republik
und das Versagen der Politik

Eine demografische Prognose

LIT Verlag
Berlin-Münster-Wien-Zürich-London 2015
ISBN 978-3-643-12827-0
Gebundene Ausgabe
EUR 34,90



Herwig Birg

Udo Ulfkotte rezensiert bei Kopp, u.a.:

Professor Herwig Birg ist in Deutschland der Begründer der Bevölkerungsforschung. Jedes Entwicklungsland hat an den Universitäten mehrere Lehrstühle und Forschungseinrichtungen für Bevölkerungsforschung, weil die Thematik untrennbar mit dem wirtschaftlichen Wohlergehen eines Landes verknüpft ist. Nur Deutschland ist das einzige Land der Welt, welches auf Druck der Politik alle (früher drei) Institute für Bevölkerungsforschung geschlossen und durch [fast 250] Lehrstühle für Gender-, Schwulen und Transgenderstudien ersetzt hat. Deutsche Politiker brauchen offenkundig keine wissenschaftlichen Daten zur Bevölkerungsentwicklung.

Sie wissen, wie man auf die »Überalterung« der Gesellschaft reagiert und öffnen einfach die Grenzen, damit jene, die kein anderes Land haben will, bei uns eine Zukunft finden. Auf die Idee, dass Kinder der eigenen Bevölkerung die Zukunft eines Landes sind, ist in den letzten Jahren kein deutscher Politiker gekommen. Denn junge Familien zu ermuntern, Kinder zu bekommen, erinnert Politik und Medien in Deutschland an dunkelste Nazi-Zeiten. Wenn deutsche Familien Kinder bekommen, dann ist das irgendwie »rechts«. Politisch korrekt ist es heute, wenn Schwule und Transgendervertreter Kinder adoptieren und diese gendergerecht auf den ersten multikulturellen Tuntenball vorbereiten.

Professor Herwig Birg ... hat mit Die alternde Republik und das Versagen der Politik jetzt ein Sachbuch geschrieben, welches das bekannteste Werk zur Alterung der Gesellschaft (Das Methusalem-Komplott von Frank Schirrmacher) fachkundig zerreißt und uns dabei zugleich auch noch drastisch aufzeigt, wie wir mit Zuwanderung unsere eigenen Lebensgrundlagen zerstören. ...

Professor Birg prognostiziert uns ganz nüchtern den Zusammenbruch der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung, weil es einen immer stärkeren Verteilungskampf geben wird. Wirklich spannend wird das Buch für mich im Kapitel »Der Einfluss von Geschlecht und Bildung auf die Lebenserwartung«. Der Wissenschaftler schreibt auf Seite 96, dass die Bildung eines Menschen zu »80 Prozent durch die Intelligenz bestimmt« werde, »die nach dem heutigen Kenntnisstand wiederrum zu 50 bis 80 Prozent genetische Ursachen hat«. Ich dachte, so etwas dürfe man heute nicht mehr schreiben und erinnerte mich beim Lesen dieser Passage an Thilo Sarrazin und an die Debatte um den Einfluss der Gene auf die Intelligenz eines Menschen...

Vor diesem Hintergrund skizziert Birg die durchschnittlich niedrige Bildung von Migranten, die eine extrem schlechte schulische und berufliche Bildung aufweisen und zu einem erheblichen Teil von Sozialhilfe leben (Seite 122). Die Schlussfolgerungen, die er daraus zieht, sind politisch ganz sicher nicht korrekt (Seite 125): »Der in Deutschland drohende Kulturabbruch durch die Einwanderung bildungsferner Bevölkerungsgruppen ist im Gegensatz zu einem wirtschaftlichen Rückschlag ein für Generationen irreversibler Vorgang. So wie es für eine Familie nichts Schlimmeres gibt, als wenn ihre Kinder ohne Ausbildung das Erwachsenenalter erreichen, so kann es für ein Land nichts Nachteiligeres geben, als die Einheimischen um vermeintlicher wirtschaftlicher Vorteile willen in großem Maßstab durch bildungsferne Populationen zu ersetzen.«...

Es gibt offenkundig keinen Wissenschaftler, der die Zahlen bestreitet – nur Politik und Medien ignorieren sie...
...
Was zu tun ist? Professor Birg gibt auf diese Frage schon auf Seite elf seines Buches eine Antwort. Dort zitiert er einen der ranghöchsten Vertreter der deutschen Wirtschaft, der ihm am Rande des Berliner Demographieforums gesagt habe: »In Deutschland lässt sich das Ruder nicht mehr herumreißen. Meine vier Söhne werden alle aus Deutschland auswandern.« Professor Birg findet es skandalös, dass unsere Wirtschaftselite so denkt. Und er entwickelt Ideen, wie man das Ruder noch herumreißen könnte. Im letzten Kapitel schlägt er beispielsweise vor, bei der Vergabe von Arbeitsplätzen, Eltern zu bevorzugen und Mütterquoten einzuführen (Seite 205). Aber wahrscheinlich glaubt er selbst nicht, dass er in Zeiten, in denen sich die Politik am liebsten um Gender-, Schwulen- und Transsexuellenproblemchen kümmert, außerhalb der wenigen noch normal denkenden Menschen, Gehör finden wird.

info.kopp-verlag.de 13.6.2015

Siehe auch hier.

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Sigmar Salzburg
27.01.2015 07.26
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O du lieber Augustin!

Nun habe ich das Buch von Hermann Detering: O du lieber Augustin. Falsche „Bekenntnisse“? (Alibri-Verlag) fast ganz durchgelesen. Es liest sich trotz der drögen Theologentexte flüssig und spannend, für einen am Thema Interessierten fast wie ein Krimi.

Detering weist durchaus überzeugend nach, daß die berühmten „Confessiones“ des im nordafrikanischen Thagaste geborenen (hl.) Augustin (354 – 430) mit hoher Wahrscheinlichkeit von Anselm von Aosta (1033 – 1109), besser bekannt als Anselm von Canterbury, verfaßt worden sind. Diese Schlußfolgerung aus den scharfsinnigen Text- und Stilvergleichen und der Würdigung der Zeitumstände hat nur einen einzigen Nachteil: In der überlieferten Literatur gibt es schon vor Anselm etliche Hinweise auf die „Confessiones“. Aber der Verfasser glaubt, daß sich diese Widersprüche bei genauerer Untersuchung des Alters dieser Dokumente auflösen würden (siehe hpd.de). Schließlich war das Mittelalter das Zeitalter der gottgefälligen Fälschungen.

Deterings Buch ist in der reformierten, „leichter lesbaren“ Rechtschreibung mit viel „ss“ gedruckt worden. Sonst fallen nur einige störende Großschreibungen (seit Langem, aber von weitem) und Worttrennungen am Zeilenende auf, ein Beweis für die völlige Nichtsnutzigkeit der „Rechtschreibreform“. Andere heute übliche Sprachverrenkungen finden sich in dem Buch themengemäß nicht – mit zwei Ausnahmen: Detering schreibt, daß sich Mutter Monnica unter den „KirchenbesetzerInnen“ befand (S.22). Wer dies als ironisch zeitkritisch versteht, findet wenig später anscheinend ernst gemeinte „TheologiestudentInnen“ (S.43).

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Sigmar Salzburg
16.01.2015 14.54
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Die ss-Afferei der „Reform“ wird uns noch ewig belästigen

Neuer Titel für Riemenschneider-Buch über verdienstvollen Heiligenstädter
Heiligenstadt (Eichsfeld). Vor einem Jahr, im Januar 2014, verstarb mit 74 Jahren der verdienstvolle Heiligenstädter Lehrer, Stadtführer und Autor Hermann Schüttel. Den Eichsfeldern und ihren Gästen hinterließ er mehrere Publikationen über Heiligenstadt, den Hülfensberg, den Kerbschen Berg und seine Schrift über Riemenschneider-Kunstwerke, die 1999 erschien.

Da Letztere vergriffen war, empfahl der Heiligenstädter Geschichts- und Museumsverein einen Nachdruck, für den allerdings eine Konkretisierung des Buchtitels und eine leichte inhaltliche Überarbeitung ratsam erschien. In der ersten Auflage von 1999 lautete der Buchtitel nur „Tilman Riemenschneider“, womit die Kenntnis von Heiligenstadt als Geburtsort des begnadeten spätgotischen Bildhauers um 1460 als selbstverständlich vorausgesetzt wurde...

Gern wandte sich Josef Keppler der Arbeit am Text seines geschätzten ehemaligen Lehrerkollegen Hermann Schüttel zu, aktualisierte die Rechtschreibung, ergänzte Einzelheiten und fügte neue Fotos hinzu...

thueringer-allgemeine.de 18.12.2014

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Sigmar Salzburg
05.01.2015 21.41
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Karaseks Woche

Megageil! Die Sprache wird immer größenwahnsinniger

Je weiter die Globalisierung fortschreitet und die Welt dadurch enger wird, umso marktschreierischer werden die Superlative, mit denen wir den nötigen Sprachlärm erzeugen zu müssen glauben.

Von Hellmuth Karasek

Alles ist megageil und supergalaktisch, aus dem „viel genannten“ wird der „meistgenannteste“, doppeltgemoppelt brüllt besser. Der Nürnberger Journalist Andreas Hock hat die Sprachsünden in seinem Buch "Über den Niedergang unserer Sprache“ (dass ich ein Vorwort dazu geschrieben habe, hindert mich nicht, das Buch zu erwähnen, da ich nicht an Verkauf und Gewinn beteiligt bin) auf die Goethe-Überschrift gebracht, indem er dem Olympier in den Mund schiebt: „Bin ich denn der Einzigste hier, wo Deutsch kann?“

Achten Sie mal drauf, wie „der Einzigste“ um sich greift, neben dem bestbezahltesten Manager oder Banker und dem meistgesuchtesten Verbrecher ist es das öftest gebräuchlichste Wort...

Ein schönes Spiel hat sich Hock ausgedacht, indem er völlig veraltete, ehrwürdige Wörter mit modernem Slang koppelt, zum Beispiel den „Dienstmann“. Und das klingt so: „Räum dein Scheiß selber auf, bin doch nicht dein Dienstmann!“ Oder „zuvörderst“: „Halt's Maul, Alter, zuvörderst bin ich dran!“ Oder „Schmaus“: „Ey, nach dem Schmaus gestern hatte ich die ganze Nacht Sprühwurst.“ Muss ein megageiles, superkrasses Silvester gewesen sein, das, wie die Rechtschreibreform, „voll in die Hose“ ging.

morgenpost.de 4.1.2015

Wegen Karaseks Reformkritik auf Filzlatschen werde ich mir das reformierte Buch aber doch nicht kaufen!

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Sigmar Salzburg
03.09.2014 07.33
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Ruchlose Buchlose

Gestern abend besuchte uns ein Türke. Er erzählte, im Türkischen gebe es ein Schimpfwort, das hieße Kitapsiz, „Buchloser“ (v. arab. kitab, „Buch“). Sein Vater habe des öfteren Leute als „Buchlose“ beschimpft, obwohl er selber nur ein einziges Buch besaß, den Koran, den er aber nicht lesen konnte, weil der wie üblich auf arabisch gedruckt war.

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Sigmar Salzburg
18.08.2014 11.00
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Ein Buch, das heute aussortiert würde

Vor 65 Jahren verlieh ich ein Buch, das ich nie wieder zurückbekommen habe. Das habe ich immer bedauert, denn darin habe ich viel Wissenswertes zum ersten Mal gelesen. Zufällig fand ich jetzt ein gleiches in einem Altbuch-Angebot wieder und habe es mir kommen lassen:

F. L. Dunbar- von Kalckreuth
Von Tausend Dingen
Georg Dollheimer Verlag Leipzig 1937
400 Seiten

Heute würde solch ein dass-loses Buch aus jeder Schülerbibliothek entfernt werden. Es ist überdies in Fraktur gedruckt – was mir als Zehnjährigem nie Schwierigkeiten bereitete. Gesammelt sind darin Tausende von interessanten Notizen aus Wissenschaft, Kultur und Geschichte. Als es heute morgen eintraf und ich es aufschlug, war mir alles wieder vertraut. Manches hatte ich überhaupt nie vergessen, z.B.:

200 Weltsysteme.
Außer unserem Milchstraßen System, dem Andromedanebel und dem Magellannebel am südlichen Himmel sind noch etwa 200 andere Weltsysteme [ heute Billionen ] bekannt geworden, die nach den beiden Astronomen Hubble und Shaley über 100 Millionen Lichtjahre entfernt sind und die Form sogenannter Spiralnebel besitzen. Der nächste, die Weltinsel Andromeda, ist 870.000 Lichtjahre entfernt ... [ heute 2,5 Milliarden geschätzt ]

Atom und Kosmos.
Am Anfang der 92 Elemente, aus denen der Baustoff (die Materie) unseres Weltalls sich zusammensetzt, steht als leichtestes der Wasserstoff mit nur einem Elektron...
[ Notizen eines Vorbesitzers in Steno: „Element = Urstoff ...“ ]

Atomzertrümmerung, Umwandlung von Materie in Energie.
Viel wichtiger als das Ziel der Alchimie, Metalle zu verwandeln, ist für die künftige Entwicklung der Menschheit die theoretische Möglichkeit, beliebige Stoffe in Energie zu verwandeln; denn die Energie, die in den Atomen eines walnußgroßen Metallstücks vereinigt ruht, würde befreit genügen, um einen großen Ozeandampfer nach Amerika und wieder zurück zu bewegen. [ Der Beweis durch die Atombombe lag für mich vier Jahre zurück. ]

Der Mensch als Maß aller Dinge.
An Größe steht der Mensch genau zwischen dem größten aller Dinge, einem Spiralennebel dem kleinsten aller Dinge, einem Quantum ultravioletten Lichtes…

Wie viele Kinder kann ein Mann haben?
Es ist überliefert, daß König August der Starke von seinen vielen Freundinnen 350 Kinder erhielt…

Heilige tote Sprachen.
Oft führen tote Sprachen noch ein „geheiligtes Leben“ im religiösen Kultus fort. So lebte die nichtsemitische Sprache der Urbewohner Mesopotamiens, der Sumerer, im Gottesdienst der Babylonier, welche die sumerischen Gebete, Hymnen und Litaneien übernommen hatten, noch um Jahrtausende fort. Der Kult in sumerischer Sprache galt als besonders heilig. Schließlich bestand diese alte Sprache auch noch in spätassyrischer Zeit fort ...

Der größte Grammatiker.
Als der größte Grammatiker der Welt gilt der Inder Panini, der schon 300 v. Chr. alle Wurzeln des altaiischen [ind] Veda-Sanskrits mit größtem Scharfsinn und Genauigkeit verzeichnete. Seine Kunst der Wortvergleichung wird erst heute wieder erreicht.

Älteste Schriftstücke.
Aus dem Jahr 3000 v. Chr. stammt das älteste entzifferte Schriftstück, das in Uruk in Mesopotamien gefunden wurde. Es stellt eine Mischung aus Wort- und Silbenschrift dar...

Der älteste Roman.
Der älteste Roman ist die „Geschichte zweier Brüder“, der vor 3200 Jahren von einem thebanischen Schriftsteller Ennana, dem Hofbuchhändler des Pharao Merenptah, verfaßt wurde.

Der erste Journalist.
Der erste Journalist großen Stiles, wenn auch in übler Bedeutung des Wortes, war der aus Arezzo in Italien stammende Satiriker Pietro Aretino. 1542 beim Empfang des venetianischen Gesandten in Pesciera ritt Kaiser Karl V., als er Aretino erkannte, dem ersten Interviewer und Pamphletisten entgegen und ließ ihn zu seiner Rechten reiten. Diese scheinbar nur äußere Höflichkeit kennzeichnet doch die Macht des entstehenden Zeitungswesens. Europas stolzester Herrscher begriff damals schon den ungeheuren Einfluß der Feder auf die Politik.

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Sigmar Salzburg
10.08.2014 11.42
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Fachlektüre

Sieglind Bruhn (*1951)
Hindemiths große Instrumentalwerke
Edition Gorz 2012

Hindemith kontrapunktisches Meisterwerk, Ludus tonalis, komponiert sechs Jahre nach den Klaviersonaten, ist sein umfangreichstes und zugleich letztes Solowerk für Klavier… Der Titel bedeutet „Tonspiel“. Diese wörtliche Übersetzung gibt jedoch nur einen Teil der im Lateinischen mitschwingenden Bedeutungsnuancen wieder. Das Substantiv ludus kann wie sein deutsches Gegenstück auf das Spiel eines Instrumentes, eine Freizeitbeschäftigung nach Regeln, einen sportlichen Wettstreit oder – im Hinblick auf Hindemiths intensive Beschäftigung mit alter Musik besonders nahe_liegend – ein mittelalterliches liturgisches Drama hinweisen.

Die Autorin hat die wichtigste Bedeutung vergessen: „Ludus“ bedeutet auch „Schule“. Das Werk soll unterschiedliche Spiel- und Kompositionstechniken darstellen und üben, wie es schon in der Vorrede zum „Wohltemperirten Clavier“ (nicht „Wohl_temperierten Klavier“) hieß:

„Zum Nutzen und Gebrauch der Lehrbegierigen Musicalischen Jugend, als auch derer in diesem studio schon habil seyenden besonderem Zeitvertreib auffgesetzet und verfertiget von Johann Sebastian Bach.“

Frau Bruhns Werk ist (natürlich) in Reformschreibung gedruckt, leider auch in den Zitaten. Zufällig hat mir meine Tochter gerade das Büchlein aus dem Insel Verlag mit Hindemiths Hamburger Rede zum Bachfest 1950 geschenkt. Dort heißt es am Schluß richtig:

„Ist es einer Musik gelungen, uns in unserem ganzen Wesen nach dem Edlen auszurichten, so hat sie das Beste getan. Hat ein Komponist seine Musik soweit bezwungen, daß sie dieses Beste tun konnte, so hat er das Höchste erreicht. Bach hat dieses Höchste erreicht.“

Ich hatte diese Rede damals gehört, aber als Elfjähriger naturgemäß nicht sehr verinnerlichen können.

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Sigmar Salzburg
19.07.2014 07.29
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Der gläserne Leser

Die Zukunft des Lesens

Sie sind praktisch, klein, handlich und auf ihnen lassen sich ganze Bibliotheken unterbringen: E-Book-Reader...

Bisher sind E-Books bei deutschen Lesern nicht sonderlich beliebt. Ihr Marktanteil beträgt gerade mal zwei Prozent. In den USA liegt er dagegen zehn mal höher...

Sind E-Books also nur eine technische Spielerei, die sich nicht durchsetzen wird? So einfach ist das nicht, hat Eva Wolfangel im Zuge ihrer aufwendigen Recherchen im Augustheft von bdw herausgefunden.

Tatsache ist nämlich, dass Menschen auf E-Readern schneller und effektiver lesen und die Inhalte besser aufnehmen als in gedruckten Büchern.[?] Zudem arbeiten Wissenschaftler inzwischen an Möglichkeiten, den Lesern die Geräte noch schmackhafter zu machen. Ein Beispiel ist das selbstständige Einblenden von Erklärungen oder Übersetzungen, wenn der Leser etwas nicht versteht. Dazu verfolgt eine eingebaute Kamera seine Augenbewegungen und registriert, wann die Konzentration des Nutzers nachlässt oder wann er hängen bleibt. Allerdings: Auf diese Weise droht der Leser gläsern zu werden...

wissenschaft.de 18.07.2014

Ein Aspekt wurde hier schon erwähnt. Die ferngesteuerte, politisch korrekte Anpassung der Texte ist nur eine Frage der Zeit, die Überwachung der Bürger auch.

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Sigmar Salzburg
07.06.2014 18.41
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Dworkin postum in der häßlichen Reformschreibung

Ronald Dworkin
Religion ohne Gott

Aus dem Amerikanischen von Eva Engels
Suhrkamp 2014

Aus der Suhrkamp-Verlagswerbung:

»Der Ausdruck ›religiöser Atheismus‹ ist kein Oxymoron.«

Das Zentrum wahrer Religiosität, so der bekennende Atheist Albert Einstein, bilde das »Wissen um die Existenz des für uns Undurchdringlichen, der Manifestationen tiefster Vernunft und leuchtendster Schönheit«. In diesem Sinne sei er, Einstein, ein tiefreligiöser Mensch. Aber was ist religiös an einer solchen Haltung, in der Gott offensichtlich keine Rolle spielt? ...

Von der Physik über die Politik bis hin zum Recht erkundet Religion ohne Gott den Perspektivenwechsel, der mit einem solchen gottlosen Verständnis von Religion verbunden ist. Das Buch, das mit einer eindrucksvollen Reflexion über Tod und Unsterblichkeit schließt, ist das Vermächtnis eines bekennenden religiösen Atheisten. Es weitet den Blick für das, was wichtig ist.

... und eine Leseprobe S. 13:

William James war der Ansicht, dass Religion zwei wesentliche Komponenten habe. Eine davon sei das tiefe Gefühl, es gebe »Dinge im Universum«, die »sozusagen den Schlußstein legen und das letzte Wort haben«.³ Aus Sicht der Theisten füllt Gott diese Rolle aus, wohingegen ein Atheist denken kann, dass die Verantwortung, ein gutes Leben zu führen, das letzte Wort hat beziehungsweise den Schlussstein legt und dass diese Verantwortung in nichts verankert ist oder sein muss, das noch grundlegender wäre.

3 Siehe Wiliam James, Der Wille zum Glauben und andere Populärwissenschaftliche Essays, Stuttgart 1899, S. 27

Schade, daß Dworkins Werk postum ohne Not in der häßlichen neuen Rechtschreibung erschienen ist, anders als sein voriges Buch von 2012 „Gerechtigkeit für Igel“. Schon auf dieser einen Seite wird die Reform-Untat unserer verantwortungslosen Politiker schlagend vor Augen geführt.

Ich brauche mir das Buch wohl nicht zu kaufen, denn wie ich den Andeutungen entnehme, dürfte vieles darin meinen Ansichten entsprechen. Ich würde die allerdings nicht Religion nennen, denn dazu enthalten sie zu wenig Unsinn.

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Sigmar Salzburg
13.04.2014 08.46
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Reform-ss oder nicht?

Alt und doch aktuell: Auerbachs Sprüche

Berthold Auerbach hatte unter dem Titel „Tausend Gedanken des Collaborators“ eine Aphorismensammlung zusammengetragen, die 1875 erstmals erschien und heute nur noch antiquarisch erhältlich ist. Es ist eine Sammlung von Lebensweisheiten, die heute noch eine unverminderte Aktualität haben, so Martin Schmidt und Hermann Kinder. Sie haben diese Sammlung beherzt entstaubt und als neues Büchlein herausgebracht, versehen mit einem kritischen Nachwort.

Zudem wurde eine Modernisierung der Orthographie im Sinne der unreformierten deutschen Rechtschreibung (unter Wahrung des Lautstandes) vorgenommen, so Kinder im Nachwort der Ausgabe. Manche Gedanken von Auerbach sind veraltet (so zu Geschlechtern, Politik oder Nation), manche sind jedoch heute noch verständlich. Kinder stellte einige dieser Lebensweisheiten vor und interpretierte sie. Zum Beispiel: „Man ist länger tot, als man lebt“, sagte eine Bauersfrau. Darum solle man lustig sein, so lange man lebe.

Eine Mietwohnung suchen macht verstimmt und missmutig. Warum? Auerbach meint: „Wohl wie du dir deines Fremdseins auf der Welt neu bewusst wirst.“ Oder: „Es gibt Menschen, denen die Ehre wie ein Faß Wein erscheint. Jeder Schoppen, den ein anderer trinkt, ist ihnen weggetrunken.“ Auch mit diesem Ausspruch hat Auerbach wohl bis heute Recht behalten: „Wenn man zum Kriege drei Dinge braucht: Geld, Geld und Geld, so brauchen die Künste des Friedens, vor allem die dichterische Gestaltung, auch drei Dinge: Ruhe, Ruhe und Ruhe.“ ...

schwarzwaelder-bote.de 11.4.2014

Man kann heute nie sicher sein, ob die Zeitungen die Texte in ihrer originalen Orthographie zitieren.

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Sigmar Salzburg
27.03.2014 11.20
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Hamed Abdel-Samad

Der islamische Faschismus
Eine Analyse


Hardcover, Droemer HC
224 S. 18,- €
ISBN: 978-3-426-27627-3

Aus dem Vorwort

»Wanted Dead«
Einmal sah ich auf Facebook ein mit Photoshop gefaktes Bild. Ein böse dreinblickender, bärtiger Mann hält ein Plakat hoch, auf dem geschrieben steht: »Enthauptet diejenigen, die behaupten, der Islam sei die Religion der Gewalt.« Ich habe herzlich gelacht über diese elegante und doch sehr treffende Beschreibung der bitteren Realität. Das Lachen blieb mir jedoch im Hals stecken, als ich plötzlich mein eigenes Porträt auf Facebook entdeckte, versehen mit dem Schriftzug »Wanted Dead«. Anlass für diesen Mordaufruf war ein Vortrag, den ich am 4. Juni 2013 in Kairo gehalten hatte...

droemer-knaur.de

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Sigmar Salzburg
26.02.2014 18.47
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Die Tugendterroristen in Aktion

Thilo Sarrazins Buch „Der neue Tugendterror“ (DVA) liegt seit gestern in den Buchhandlungen. Es ist, wie zu erwarten, in der „leichter lern- und lesbaren“ reformierten Rechtschreibung veröffentlicht. Der Teil des Tugendterrors, der zu ihrer Durchsetzung die „Leid tragenden“ Schulkinder instrumentalisierte, wird daher mit keinem Wort erwähnt. Sarrazin schreibt im übrigen:

„Ich analysiere das Glaubensbekenntnis jener, die im heutigen deutschen Meinungsklima auf der Seite des Guten sind und demgemäß immer Recht haben.“

Wer in diesem Forum mitgelesen hat, wird vieles schon kennen und bestätigen können. So recht der Autor hat – er wird von den Medien, die auch Zielscheibe seiner Kritik sind, erwartungsgemäß zerrissen. Spiegel online bietet gleich drei Schreiber auf, um den Autor standrechtlich zu erledigen.

Jan Fleischhauer behauptet, die hohe Auflage des Buches beweise, daß man sich um die Meinungsfreiheit in Deutschland keine Sorgen zu machen brauche. Nicht erwähnt wird, daß nur der hohe Bekanntheitsgrad den Autor schützt. Aber selbst er wird kurz darauf demonstrativ aus einer ARD-Gesprächsrunde ausgeladen, um dem Oberhaupt einer spanisch-marrokanischen Unterwanderer-Familie Platz zu machen. spiegel.de 13.2.14

Stefan Kuzmany schreibt unter dem Titel
„Der schon wieder“:
„Seine Taktik ist altbekannt: Erst wird ein Tabu konstruiert, um es dann mit großem Getöse zu brechen.“
Als ob nicht in den letzten Jahrzehnten Tabus wie nie zuvor aufgebaut worden sind, die man nur der Wirklichkeit zu entnehmen braucht. spiegel.de 24.2.14

Für Jakob Augstein ist Sarrazin schließlich ein
„Böser Geist der sozialen Kälte“, der die Gleichheit der Menschen ablehne:
„Nun nimmt Sarrazin nicht weniger als die Gründungsidee des Westens aufs Korn: die Gleichheit des Menschen.“
Dabei vermengt er rechtliche und soziale Gleichheit. Und auch er unterstellt wie Fleischhauer:
„Sarrazins Buch über den Tugendterror zieht seine Wucht nicht aus der Sorge um das Wohl der Welt, sondern aus der gekränkten Eitelkeit des Autors.“ spiegel.de 24.2.14

Der „Focus“ ist in seinen Unterstellungen noch dreister: Aus der Bemerkung, die Intelligenzquotienten wiesen bei Männern eine größere Streuung auf als bei Frauen, macht Focus die Behauptung, Männer seien intelligenter als Frauen. focus.de 23.2.14
:

Thilo Sarrazin: Männer sind klüger als Frauen

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Sigmar Salzburg
19.01.2014 09.48
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Keine Quäntchenwelten

Am 16.11.13 hatte ich auf die deutsche Ausgabe der Sammlung von Aufsätzen des Physikers John S. Bell „Sechs mögliche Welten der Quantenmechanik“ (Oldenbourg Verlag) hingewiesen. Da mich das Thema ungleich mehr interessiert als die Affenreform, habe ich mir das Buch kommen lassen. Dabei stelle ich wieder die in wissenschaftlichen Texten weit verbreitete Handhabung fest: Es werden nur die neuen ss beachtet bzw. maschinell erzeugt. Das meiste andere wird herkömmlich vernünftig geschrieben: im allgemeinen, des öfteren, als erster, im wesentlichen, im voraus, zur Zeit...

Da solche Texte keine Lyrik enthalten, finden wir dort auch wohl kaum die unpoetischen Fürze der „Reform“, wie „rau“, „belämmert“ „Quäntchen“ oder „Tollpatsch“.

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Sigmar Salzburg
25.09.2013 07.25
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Empirische Philosophie

„Quantenmechanik ist eine empirisch begründete Theorie (sonst wäre niemand auf so etwas Abwegiges gekommen)“

H.Dieter Zeh in „Physik ohne Realität: Tiefsinn oder Wahnsinn“ (Springer-Verlag 2012), S. 198

Wie erwähnt, hatte ich mir die Schriften von Prof. H.Dieter Zeh kommen lassen – aus philosophischem Interesse und weil sie auf seiner Homepage in traditioneller Rechtschreibung verfaßt sind. Leider wurden die Aufsätze für die Buchausgabe durchgängig in die reformierte ss-Schreibung übersetzt – alles übrige blieb aber unangetastet. Naturgemäß wimmelt es nun von „Messer-gebnissen“ und ähnlichem. Der Zeilentrennautomat teilte zudem den „symmetrieb-rechenden Phasenübergang“. Herkömmlich blieben aber „im allgemeinen“, „im wesentlichen“, „im folgenden“, „des öfteren“ usf. Ein verwendetes Wort habe ich im Duden nicht gefunden: Hinter „Win-win-Situation“ fehlt „Winzecke“ (S. 161).

Zum Inhalt: H.D. Zeh ist vertritt die Viele-Welten-Interpretation der Quantenphysik nach Hugh Everett (1957). Grundlage ist die Schrödinger-Gleichung ohne zusätzliche Hilfskonstruktionen wie Wellenkollaps u.ä. Die Welt wird verstanden als unendlichdimensionales Ganzes, von dem wir nur Teile wahrnehmen können. Während die gleichermaßen bedeutsame Relativitätstheorie vergleichsweise leicht verständlich ist, konnte in der Quantentheorie bis heute keine auch nur annähernde Einigung über deren philosophisch substantielle Aussage erreicht werden.


Siehe auch:
H.Dieter Zeh „Die sonderbare Geschichte von Teilchen und Wellen“
uni-heidelberg.de

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