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Der GenderInnenwahnsinn
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Sigmar Salzburg
21.12.2015 09.54
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Referendum in Slowenien bringt Gesetz zu Fall

Slowenen votieren zu 63 Prozent gegen Homo-Ehe
Im März beschloß das Parlament in Slowenien die Einführung der Homo-Ehe mitsamt vollem Adoptionsrecht. Vor allem Kritik an letzterem führte zu einem Referendum. Am Sonntag kippten die Slowenen mit großer Mehrheit das Gesetz...
Veröffentlicht: freiewelt.net 21.12.2015... von Redaktion (josch) (reformfrei)

Bei den Slowenen darf das Volk mitregieren. Zur Sache selbst siehe frühere Stellungnahmen.

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Sigmar Salzburg
09.12.2015 06.40
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„Intoleranz“ gegen schwule Ampelmännchen

Rechtspopulistischer Stadtrat lässt Ampelpärchen abmontieren
... Im Verkehrsbild der österreichischen Stadt Linz haben homosexuelle Ampelpärchen keinen Platz: Stadtrat Markus Hein verkündete am Montag, die Piktogramme von den Ampeln an der Mozartkreuzung wieder gegen „herkömmliche Ampelmännchen“ ausgetauscht zu haben. „Ampeln sind ein Verkehrszeichen und dürfen nicht dazu missbraucht werden, Gesinnungsbotschaften zu übermitteln“, schreibt die rechtspopulistische FPÖ in einer Pressemitteilung... Heins Vorgängerin stammte aus der SPÖ und hatte die „Gender-Ampeln“ nach Wiener Vorbild anbringen lassen. Die FPÖ spricht von einem „Genderunsinn“.
tagesspiegel.de 8.12.2015

Zweckentfremdend begleitende Indoktrination ist ein Kennzeichen totalitärer Syteme. – Seltsamerweise wird die gendervernarrte SPÖ (wie die SPD), die für diesen Quatsch linken Beifall einheimsen wollte, nie als „linkspopulistisch“ gekennzeichnet.

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Sigmar Salzburg
04.12.2015 12.06
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Tierische Probleme mit der Gender-Correctness

Mit 64 noch mal Mutter
Mit einer Lebenserwartung von bis zu 50 Jahren leben Albatrosse für Vögel relativ lange, doch das Laysan-Albatrosweibchen Wisdom übertrifft das noch deutlich: Sie [Es?] wurde 1956 im Alter von etwa fünf Jahren beringt und zieht damit seit mindestens 64 Jahren über die Weltmeere, was sie [es?] zum ältesten bekannten Albatros der Erde macht. Doch damit nicht genug. Der Seevogel [Die Seevogelfrau?] schreitet diese Saison noch einmal zur Brut – Biologen des US Fish and Wildlife Survey beobachteten Wisdom Ende November auf dem hawaiianischen Midway-Atoll, wie sie [er?] ein Ei bebrütete. Nach mehr als einem Jahr Pause, während dem der Albatros [die Albatrossin?] nicht zu seiner [ihrer?] Heimatinsel zurückkehrte, könnte Wisdom also 2016 wieder ein Küken großziehen – es wäre ihr [sein?] 36. Bruterfolg.
spektrum.de 4.12.2015

Auch meine Familie ist gespalten. Ich spreche nur von unserem „Kater“, während meine Frau meistens „die Katze“ sagt.

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Jan Deichmohle
21.11.2015 19.37
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leider noch schlimmer als Sprachverhunzung

Obwohl ich als Schriftsteller und Dichter sehr sensibel auf Sprache reagiere, ebenso auf staatlich verordnete schlechte Schreibregeln, ist Sprachverhunzung durch Genderideologie das kleinere Problem. Von Kindheit an werden wir feministisch indoktriniert. Soeben wurden in Berlin-Brandenburg im Eilverfahren wissenschaftliche Kernfächer wie Geschichte, Biologie und Physik abgeschafft, zu politischen Sammelfächern verschmolzen, wobei Genderideologie gleich vorgeschrieben wurde, obwohl sie wie Feminismus in den Grundannahmen bereits falsch ist, mit subjektiv-betroffen-gefühlsbetonter Wahrnehmungsverzerrung arbeitet, in der Methodik unwissenschaftlich ist. Dies weisen meine Bücher nach.
http://www.amazon.de/s/field-keywords=Deichmohle+Geschlechter

Künftige Generationen wachsen daher noch stärker manipuliert heran und können gar nicht mehr begreifen, warum wir gegen Ideologien wie Gender und Feminismus waren, die ihnen als selbstverständliche Grundlage eingebleut wurde. Die Dystopien Orwells und Huxleys sind gar noch übertroffen worden.

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Sigmar Salzburg
20.11.2015 17.43
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Die letzte Gender-Meise ist jetzt der Gender-Star

Bundesdelegiertenkonferenz in Halle (Saale)
Grüne für »einheitliches Gendern«


Das »Binnen-I« war gestern, ab morgen gibt’s den »Gender-Star« – der Bundesvorstand der Grünen will, dass einheitlich gegendert wird. Die Grünen jubeln, der Rest weiß: Das ist komplett gaga!

Bei der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen (also der Bundesparteitag), die am Wochenende in Halle (Saale) stattfindet, soll die »geschlechtergerechte Sprache« zum ersten Mal vereinheitlicht werden. Bis jetzt gab es unterschiedliche Schreibweisen: Mal war von »Bürgerinnen und Bürgern«, mal von »BürgerInnen« die Rede gewesen. Jetzt soll es in Parteidokumenten nur noch eine Variante geben: »Bürger*innen«.

Damit wird das »Binnen-I« vom »Gender-Star« ersetzt. Zur Begründung verwies das Mitglied im Bundesvorstand und die frauenpolitische Sprecherin der Grünen Gesine Agena auf die Umstände, die die unterschiedlichen Schreibweisen verursacht hätten, und auf die egalisierende Wirkung der einheitlichen Schreibweise. Sie sagte: »Wir halten den Gender-Star für geeignet, weil er das gesamte Spektrum von Geschlechtern und Identitäten berücksichtigt.« ...
freiewelt.net 19.11.2015

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Sigmar Salzburg
26.10.2015 14.26
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Genderkritik von Prof. Dr. Ulrich Kutschera

Auf Prof. Kutschera haben wir hier des öfteren hingewiesen,

22.1.2014 (Homosexualität und Evolution),
8.1.2015 (Leihmutterschaft)
13.4.2015 (Kreationismus, Gender)

Der letzte Artikel wurde beim Humanistischen Pressedienst wegzensiert,
wohl weil er dem Genderglauben einiger Betreiber zuwiderlief.
Kutschera selbst wurde auch von seiner Universität verwarnt.

Jetzt hat er einen bissigen Artikel unter dem Titel
Gender als geistige Vergewaltigung des Menschen
beim Deutschen Arbeitgeberverband veröffentlicht.
Wir bringen hier nur als Leseanreiz das dazu veröffentlichte Bild:



Bild BMFSFJ

Nachtrag S.S. – Ironie:
Das Bild des BMFSFJ reizt zu einem Wettbewerb um die zeitgemäßeste Bildunterschrift.
Mein Vorschlag: „Wenn er mir Kinder macht, kommt der Schniedelwutz ab!“


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Sigmar Salzburg
07.10.2015 20.57
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Umstrittenes Schulmaterial zur Frühsexualisierung gestoppt

Schleswig-Holstein zieht Broschüre zu »Regenbogenfamilien« zurück

Die Kieler Landesregierung hat die als Schulmaterial geplante Broschüre »Echte Vielfalt unterm Regenbogen« zurückgezogen. Im Rahmen von Frühsexualisierung sollten Kinder bis 10 Jahre mit Homo- und Transsexualität vertraut gemacht werden.


Veröffentlicht: 07.10.2015 – 09:30 Uhr | ... von Redaktion (josch) [Freie Welt]

Die schleswig-holsteinische Landesregierung zieht den Einsatz von Schulmaterialien zurück, welches Grundschüler mit Homo- und Transsexualität vertraut machen soll. Im Vorfeld gab es massive Kritik seitens Eltern an dem an Kinder bis zehn Jahre gerichteten Entwurf.

Unter dem Motto »Echte Vielfalt unter dem Regenbogen« sollten Grundschüler angehalten werden, keine Vorbehalte gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle zu entwickeln. Darüber hinaus galt es, Kinder über Geschlechtsumwandlungen, Leihmutterschaften sowie Polygamie zu informieren.

Jetzt heißt es aus dem Landessozialministerium, das Unterrichtsmaterial sei »nicht geeignet für die Schulen«. Es solle geprüft werden, in welcher Form diese Themen künftig im Unterricht behandelt werden können.

Vorausgegangen war Anfang 2014 ein Beschluß des Landtages mit dem Titel »Miteinander stärken, Homophobie und Diskriminierung bekämpfen«, Kinder über »unterschiedliche sexuelle Identitäten« als »selbstverständliche Lebensweise« aufzuklären.

In dem zurückgezogenen Entwurf stand unter anderem: »Familien sind verschieden. Manchmal gibt es einen Papa oder eine Mama. Hin und wieder gibt es einen Papa und eine Mama. … Manchmal gibt es zwei Mamas oder zwei Papas. Gelegentlich gibt es einen Papa, der früher einmal eine Frau war oder eine Mama, die früher einmal ein Mann war.«

Woanders stand: »Marian erklärt: ‘Meine Mama Loris kommt aus Dänemark und hat dort Samenzellen von einem netten Mann bekommen. Dann bin ich in ihrem Bauch gewachsen. In Deutschland hat mich dann meine Mama Dani adoptiert.’«

Die Materialsammlung dazu wurde vom »Petze-Institut für Gewaltprävention« im Auftrag Lesben- und Schwulenverband entwickelt. Das Petze-Insitut wurde 2014 und 2015 mit rund 327.000 Euro aus dem Haushalt der Stadt Kiel unterstützt. Deren Mitarbeiter unterstützten im Januar in Hamburg auch eine Gegendemonstration gegen Frühsexualisierung.

Mehr dazu unter shz.de

freiewelt.net 7.10.2015

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Sigmar Salzburg
26.09.2015 10.33
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Frau Merkel reist wieder in die USA, ...

... um deutsche Anpassungsfähigkeit und Fortschrittlichkeit zu demonstrieren (O-Ton „Die Welt“):

... Das gute Deutschland präsentiert sich mit seiner fortschrittlichen Kanzlerin.

Am Montag will Merkel sogar auf einem Treffen für „weibliches Empowerment“ teilnehmen, zu dem ausgerechnet Chinas Staatspräsident Ji Xinping einlädt. Eine Reminiszenz an die 4. Weltfrauenkonferenz, die vor 20 Jahren in der kommunistischen Diktatur stattfand und zum ersten Mal den Begriff „Gender Mainstreaming“ in die Programme der Vereinten Nationen aufnahm.

Selbstverständlich gehört „Gender-Mainstreaming“ auch zu den Zielen, die sich die Weltgemeinschaft an diesem Wochenende für 2030 gibt. Auf die Frage, warum Deutschland einer Gruppe von Ländern angehört, die sich als Überwacher der Umsetzung verstehen, antwortet die ebenfalls mitgereiste SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks*: „Weil es ja noch keinen internationalen Gender-Gerichtshof und keinen internationalen Klimagerichtshof gibt.“

welt.de 25.9.2015

Neben Scharia-Gerichten fehlen eben auch noch Gender-Gerichte in Deutschland. Was die dann wohl abschneiden oder abhacken wollen?

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Sigmar Salzburg
16.09.2015 12.05
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Gender intern

Zufällig fand ich über Facebook den Hinweis eines Journalisten auf den durchgegenderten Text einer „Fachschaft Gender Studies“, die gendereigene Probleme wälzt:

Allein im Medienland
Kann hier jemand genderisch?! So sieht ultimatives politisch-korrektes Deutsch dann wohl aus. Ein Glück, dass Schiller und Goethe das nicht mehr erleben müssen. Und da soll es doch ernsthaft noch Leute geben, die sich in Talkshows setzen, um sowas auch noch zu verteidigen... ‪#‎gendergaga

>>>
Statement zum Ausschluss von R.
13. September 2015 | fsigenderstudieshu

Liebe Student*innen der Gender Studies, liebe Interessierte,

Anfang Juli 2015 sah sich die weiß und mehrheitlich cis*-positionierte Fachschaft Gender Studies (FSI) dazu gezwungen, eine weiß und trans*-positionierte Person (R.) auszuschließen. Im Rahmen seiner_ihrer Fachschaftsarbeit kam es zu massiven rassistischen Äußerungen und Handlungen durch R. Dass erstmalig so ein drastischer Schritt, ein Ausschluss, nötig ist, möchten wir an dieser Stelle begründen und unsere Entscheidung öffentlich darlegen. Denn Rassismus ist keine Privatangelegenheit!

Im Zuge eines Seminars der Gender Studies bei Lann Hornscheidt im Sommersemester 2015 wurde gegen den, von Lann Hornscheidt ausgeübten, Rassismus interveniert. Eine beteiligte, cis-positionierte, PoC (N.) hat nach der Intervention die FSI davon in Kenntnis gesetzt.

R.s Reaktion darauf war in mehrfacher Hinsicht anmaßend und diskriminierend. Als weiße Trans*-Person verlangte R. von der WoC spezifische Auskünfte über die race- und gender-Positionierungen innerhalb der Interventions-Gruppe. Denn schließlich sei der weiße Raum, in dem interveniert wurde, ein Schutzraum für Trans*-Personen. Somit müsse, als Legitimation, ein_e Trans*Inter*GnC (Gender non Conforming) PoC oder Schwarze_r in die Intervention involviert sein.
Wenn ein_e solche_r nicht gefragt werden könne, müsse letztlich eine weiße Trans*Inter*GnC Person die Erlaubnis erteilen, in einem „weißen Trans*Schutzraum“ zu intervenieren, zum Beispiel R. selbst.
N. weigerte sich, Auskünfte über die Positionierungen der Beteiligten zu geben. Die WoC wies R.s uneinsichtiges Beharren auf Antworten und diese Argumentationsweise an sich, als Ausdruck rassistischen Derailings und weißen Dominanzgebärens [sic!] entschieden zurück.

Die FSI hält R.s Argumentation für falsch und rassistisch: ... [usw. usw.]

genderini 13.9.2015

Es ist bemerkenswert, daß die schon mehrfach erwähnte Artist*in des durchgegenderten Schreibens und Sprechens, „Lann“ Hornscheidt, hier des Rassismus geziehen wird. Und warum muß weiß immer kursiv geschrieben sein?

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Sigmar Salzburg
03.09.2015 22.42
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Newspeak

Nicolaus Fest macht auf eine genderkorrekte Sprachreform in den USA aufmerksam:

Was auch hier in einiger Zeit zu erwarten ist, macht laut DailyMail die Universität Tennessee vor. Deren Gleichstellungsbeauftragte hat nun geschlechtsneutrale, gender-korrekte Artikel eingeführt. Aus ‚he’ und ‚she’ wird einheitlich ‚ze’, aus ‚her’ und ‚him’ wird ‚hir’ and ‚zir’. Completely bonkers, zu deutsch: Total meschugge. Aber auch in hiesigen Behörden sind bereits Arbeitsgruppen mit der Einführung ‚geschlechtsneutraler’ Anreden befasst. Für linken Quatsch ist immer Geld vorhanden.
nicolaus-fest.de 3.9.2015



Im „fortschrittlichen“ Schweden laufen schon Versuche an lebenden Hortkindern.

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Sigmar Salzburg
01.09.2015 17.14
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Kasseler Professor hat große Teile der Uni gegen sich aufgebracht

Kritik an Gender-Forschung: Biologe sieht „Sekte“ am Werk

31.08.15 – 10:00
Kassel. Das Präsidium der Uni Kassel mischt sich eigentlich nie ein, wenn Professoren öffentlich ihre Theorien und Standpunkte vertreten. Es gilt die Freiheit der Wissenschaft.

Im Fall des Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera, der seit 1992 einen Lehrstuhl in Kassel hat, bricht die Uni-Leitung mit dieser Zurückhaltung. Weil der Biologe die Arbeit des ganzen Bereichs Geschlechterforschung (Gender Studies) in einem Radio-Interview als „Unfug“ und Werk einer „feministischen Sekte“ bezeichnete, muss er sich nun vor dem Präsidium verantworten...

Prof. [für neuere Geschichte] Winfried Speitkamp, Dekan des von Kutscheras Kritik betroffenen Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften, hält dessen Stil für beleidigend...

Kutschera indes beharrt darauf, dass seine Thesen zwar provokant wirkten, es sich aber schlicht um Fakten handele: „Als international ausgewiesener Biowissenschaftler argumentiere ich ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Fachliteratur: Private Meinungsäußerungen kommen in derartigen wissenschaftlichen Stellungnahmen nicht vor“, sagte er der HNA. Gemäß der Gender-Theorie kämen Menschen als geschlechtsneutrale Unisex-Wesen auf die Welt und würden danach gesellschaftlich in eine männliche beziehungsweise weibliche Richtung geprägt. „Man benötigt kein biologisches Spezialwissen, um die Unsinnigkeit dieses geisteswissenschaftlichen Fundamental-Dogmas durchschauen zu können“, so Kutschera.

Speitkamp kritisiert, dass Kutschera allein mit der Brille des Biologen und damit zu einseitig auf die Frage blicke, was Mann und Frau ausmacht. Es gebe in der Geschlechterforschung ganz unterschiedliche Ansätze. Doch Kutschera vereinfache diese „gnadenlos“. Zudem könne der Biologe nicht erklären, warum „es Gesellschaften und Menschen gab und gibt, die nicht seinen biologistischen Modellen folgen“.

Zitate aus dem Interview

• „Jetzt muss ich halt leider feststellen, dass eine andere quasi-religiöse Strömung unter dem Schlagwort, Deckmantel oder der Tarnkappe des Gender-Mainstreaming Fuß fasst und immer mehr – gleich einem Krebsgeschwür – auch Fachgebiete erobern möchte.“

• „Es ist letztlich eine fundamentalistische, feministische Mann-gleich-Frau-Ideologie.“

• „Naturwissenschaftler erforschen reale Dinge, die wirklich existieren. Unsere Theorien basieren auf Fakten. Während in der Sozialkunde eben vor-sich-hintheoretisiert wird in aller Regel.“

Kutschera vergleicht die Gender-Forschung mit dem Kreationismus. Dessen Anhänger glauben, dass der Mensch durch einen göttlichen Schöpfer erschaffen wurde. In ähnlicher Weise ignoriere die Geschlechterforschung die biologischen Fakten. Insofern sei die Genderforschung wie „Wünschelroutengehen“ oder „Homöopathie“.

• „Sex bedeutet biologisch betrachtet Befruchtung.“ Insofern gebe es nur Heterosex.

Das sagt das Uni-Präsidium

Diese Stellungnahme des Uni-Präsidiums zum Fall Kutschera erhielt die HNA-Redaktion auf Anfrage: „Die Universität Kassel legt in ihrem Entwicklungsplan dar, dass sie Gleichstellung und Diversity (Vielfältigkeit) als zentrale Themen ihrer Entwicklung begreift. Dazu gehört u.a. die Erhöhung des Anteils von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen. Sie hat sich verpflichtet, eine Organisationskultur zu pflegen, die von gegenseitiger Anerkennung und Teilhabe aller Mitglieder der Hochschule geprägt ist. Die Universitätsleitung wird mit Herrn Prof. Kutschera das Gespräch suchen, um ihn an diese Grundsätze zu erinnern. ...“

Das sagt der Biologe

„Am 26. August wurde ich von einem Wirtschaftswissenschaftler aus Niedersachsen darüber informiert, dass zwei Tage zuvor die Hochschulleitung der Universität Kassel auf eine mir unbekannte Beschwerde des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) reagiert hat. Diese hinterhältige Vorgehensweise, sich an die Uni-Leitung zu wenden, ohne mich vorher anzusprechen, ist ärgerlich.

Als ausgewiesener Frauenförderer und Befürworter der Gleichberechtigung qualifizierter Forscherinnen muss ich Anschuldigungen bezüglich einer angeblichen Anti-Gleichheits-Politik zurückweisen. Ich habe im Interview lediglich biologische Fakten dargelegt und die Geschlechteridentität hormonell-chromosomal begründet. Ich stimme mit meinen Kritikern überein, dass es ungeschickt ist, sich zuerst auf Interviews einzulassen, und erst im zweiten Schritt die Fakten in Buchform darzulegen.

Inzwischen habe ich die relevante Gender-Literatur durchgearbeitet und bin entsetzt und verärgert über das, was dort geschrieben steht. Dies ist ein Frontalangriff gegen rational-naturwissenschaftliches Denken, die Biomedizin als Ganzes sowie unsere naturalistische Wissenschaftstheorie. Nur durch eine umfangreiche Darlegung aller Behauptungen sowie deren Widerlegung, die ich 2016 in Buchform publizieren werde, kann dieser akademische Wildwuchs [...] verbal in die Schrankn gewiesen werden.“

Die vollständige Stellungnahme sowie das RBB-Interview finden Sie hier.

hna.de 31.8.2015

Nachtrag:
Uni Kassel Professor nennt Genderforschung unwissenschaftlich
Deutschlandfunk-01.09.2015
Kutschera ist 60 Jahre alt. Er kann davon ausgehen, in den nächsten Jahren an der Uni Kassel unter verschärfter Beobachtung zu stehen.

[Prof. Kutschera, sonst Vorzugswissenschaftler der „Humanisten“, war vorauseilend schon am 13. April im Humanistischen Pressedienst wegzensiert worden.]

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Sigmar Salzburg
23.08.2015 14.11
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Zensur auch bei den Freigeistern

Nicht nur der Zwangsgebühren-Staatsfunk zensiert. Am 13./14. April wurde die vernichtende Gender-Kritik des Evolutionsbiologen Prof. Ulrich Kutschera, Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung, im stiftungsnahen Humanistischen Pressedienst entfernt: sciencefiles.org. Das Versprechen, den Artikel irgendwann in eine Gesamtdiskussion „eingebettet“ bringen zu wollen, ist bis heute nicht eingelöst worden. Dafür propagieren die linken Evolutionsanhänger die „Ehe für Alle“, die höheren Evolutionsstufen fremd ist, und „Deutschland für Alle“, wobei sie als Atheisten selbst an der Islamisierung kaum noch Kritik zulassen.

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Sigmar Salzburg
14.07.2015 15.48
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Kinder als Versuchskaninchen für genderkorrekte Sprachmanipulationen

Ein aufschlußreicher Bericht in der Jungen Freiheit (in traditioneller Rechtschreibung). Nur die Überschrift ist nicht eindeutig genug. Eher hätte sie wie oben lauten müssen.

Gender: EU prüft Sprachmanipulation an Kindern

von Thomas Paulwitz

... An einer entsprechenden Studie, deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden, wirkte auch Bettina Hannover mit, die Ehefrau des Europaabgeordneten Hans-Olaf Henkel. Die Professorin arbeitet als Psychologin und Genderistin an der Freien Universität Berlin. In Hausarbeiten streicht sie es ihren Studenten als Fehler an, wenn sie sich nicht den Vorgaben der politisch korrekten Gendersprache unterwerfen. Mit rund 417.000 Euro förderte die EU-Kommission das Berliner Teilprojekt. Angesichts der politischen Ausrichtung sowohl des Auftraggebers als auch der Auftragnehmerin war das Ergebnis der Untersuchung vorherzusehen: Sprache eignet sich als Werkzeug zur Manipulation von Kindern...

[Da verwundert es nicht, daß Olaf Henkel es schon aus diesem Grund für nötig fand, die AfD nach seinem Austritt als „NPD light“ zu denunzieren. Und daß er schon vor über einem Jahr drohte, die Partei „kaputtzumachen“, wie Bernd Lucke, ohne sich selbst zu distanzieren, am 17.4.2015 gegenüber Frauke Petry bestätigte. Petry und von Storch sind bekanntlich überzeugte Gendergegnerinnen.]

Binsenweisheiten für 417.000 Euro

In ihren Experimenten lasen die Psychologen um Frau Hannover 591 Grundschülern Berufsbezeichnungen vor. Das eine Mal verwendeten sie die geschlechtsneutrale Form („Ingenieure“) , das andere Mal betonten sie ausdrücklich die Frauen („Ingenieure und Ingenieurinnen“). Anschließend fragten sie die Kinder, ob sie sich selbst zutrauen würden, diesen Beruf zu ergreifen. Und, welch ein Wunder, die Mädchen konnten sich eher mit einem Beruf identifizieren, wenn das weibliche Geschlecht ausdrücklich hervorgehoben wurde. Eine Binsenweisheit, die billiger als die verausgabten 417.000 Euro zu haben gewesen wäre.

... eine Sprache, welche die Wirklichkeit nicht mehr korrekt zeigt, verwirrt und führt zu Mißverständnissen. Genau das ist aber geplant: die Sprache zu manipulieren. Frau Hannover gibt zu, nein fordert sogar: „Wir sollten hier in Zukunft auch Sprachkompetenz schulen.“ Sie weiß: „Sprachpolitische Maßnahmen [haben] einen direkten Einfluß auf uns.“ Daher schlägt sie vor: „Mit der systematischen Verwendung solcher Sprachformen – zum Beispiel durch Lehrkräfte und Ausbildende – kann also ein Beitrag dazu geleistet werden, mehr junge Leute für eine Karriere in diesen Berufen zu motivieren.“ Wie gezeigt, geben das die Forschungsergebnisse gar nicht her.
...

Vollständiger Artikel unter jungefreiheit.de 14.7.2015

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Sigmar Salzburg
07.07.2015 12.36
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Wenn die Grenzen fallen

»Ehe für alle« – jetzt auch für Polygamie?
von Redaktion (josch)

Nach dem umstrittenen Gerichtsurteil zur Freigabe der Homo-Ehe in allen US-Bundesstaaten zeichnen sich bereits weitergehende Forderungen ab. So organisieren sich jetzt in den USA überzeugte Polygamisten, die unter dem Leitwort »Ehe für alle« eine Abkehr von der Zwei-Personen-Ehe fordern...

Nathan Collier aus Montana, ein exkommunizierter Mormone, der mit einer Frau offiziell verheiratet ist, möchte jetzt für eine zweite Frau ebenfalls eine Heiratsurkunde beantragen. Er will, daß seine Victoria und seine Christine gleichberechtigte Ehefrauen werden. Bei einer Ablehnung des Gesuchs möchte Collier dann Klage beim höchsten US-Gericht einreichen.

freiewelt.net 7.7.2015

Die Einehe folgt aus dem natürlichen Eins-zu-Eins-Verhältnis der Mädchen- und Knabengeburten und aus dem Willen zu Chancengleichheit und Sorgfalt bei der Kinderaufzucht. Dennoch war, besonders bei kriegerischen Völkern, die Polygamie eine von jeher übliche Eheform. Ihre staatliche Anerkennung wäre weitaus sinnvoller als die von „Homo-Ehen“.

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Sigmar Salzburg
01.07.2015 15.15
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Vorauseilender Eifer an der TU Berlin

»Geschlechtersensible Sprache« in akademischen Arbeiten

Studenten dürfen nicht zum Gendern gezwungen werden
Ein Berliner Student erreichte erfolgreich, daß er seine wissenschaftliche Arbeit nicht Durch-Gendern muß, um Punktabzüge zu vermeiden. Weder der Verweis des Dozenten auf »BMFSFJ 2012« noch auf die Universität selber erwiesen sich letztlich als haltbar.


... von Redaktion (josch)

Dem Studenten Sebastian Zidek wurde an der Technischen Universität (TU) Berlin als Richtlinie seines Seminars »Einführung in das Verkehrswesen« vorgegeben, daß eine »gendersensible Sprache in einer wissenschaftlichen Arbeit erwartet« werde. Als Begründung hielt am Ende des Absatzes lediglich der Verweis »BMFSFJ 2012« her.

Zideks wissenschaftliche Neugier wollte das nicht so hinnehmen und so verlangte er eine weitere Erklärung bei der Lehrkraft, was sich genau dahinter verberge, daß sich da so hinter der Abkürzung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend versteckte.

Die Antwort des Dozenten klärte schließlich fern des Kürzels BMFSFJ auf, das Gendern sei »eine Vorgabe seitens der TU Berlin«, deren Nichtberücksichtigung einen Punktabzug zur Folge habe. Zudem hätte es sich »inzwischen als gesellschaftlicher Konsens auch in wissenschaftlichen Ausarbeitungen niedergeschlagen«, behauptete dieser.

Und wenn er sich als Student entschließe, eine Prüfung oder Seminararbeit stattdessen nur auf Wissenschaftlichkeit und Lesbarkeit hin auszurichten und am Ende dafür eine schlechtere Note bekomme, dann werde ihm »alles diskutieren« nichts helfen, drohte der Hochschullehrer.

Zidek wandte sich schließlich an die Rechtsabteilung der TU-Berlin, wo er erfuhr, daß es eine von der Lehrkraft behauptete Vorgabe der Universität zur Verwendung einer »gendergerechten Sprache« gar nicht gebe...

Weiter bei FreieWelt.net 30.6.2015

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