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Kosten, Kosten, Kosten
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Sigmar Salzburg
18.06.2018 15.25
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Unter Adenauer und Erhard wäre so etwas nicht passiert!

Um etwa 1964 hatte ich eine Übertragung der Debatte im Bonner Bundestag zum Bundeshaushalt verfolgt. Er betrug damals etwa 60 Milliarden Deutsche Mark, davon ein Drittel für die Verteidigung.

100 Euro (oder 195,58 DM) heute hatten 1965 eine Kaufkraft von 47,43 DM (24.25 Euro). Das heißt, die 78 Milliarden Euro, die der Finanzminister kürzlich für die „Flüchtlinge“ lockergemacht hat
[ https://youtu.be/t_M5J2xmj8g ], hätten 1965 sage und schreibe 62 Prozent des Bundeshaushalts ausgemacht, oder 37 Milliarden DM – auf vier Jahre verteilt immer noch 15 Prozent.

Der damalige Verteidigunghaushalt belief sich auf etwa 20 Milliarden. Fast soviel hätte auch die Rechtschreib„reform“ an Schäden in der Volkswirtschaft angerichtet, wenn man die vom Bund der Steuerzahler am 16. Mai 1999 auf 50 Milliarden DM geschätzte Maßnahme schon 1965 durchgeführt hätte.

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Sigmar Salzburg
20.05.2015 08.56
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Exklusiv-Studie:

Deutschlands Albtraum-Projekte

Ob Elbphilharmonie oder Berliner Flughafen: Sind deutsche Großprojekte immer Murks? Eine Studie liefert nun Daten seit dem Jahr 1960. Viele Vorhaben erwiesen sich als groteske Fehlplanungen ...
nun haben Forscher der Hertie School of Governance eine Studie veröffentlicht, die zum ersten Mal einen aufschlussreichen Überblick liefert: ... Bei den abgeschlossenen Projekten erhöhten sich die Kosten im Durchschnitt um 73 Prozent. Diese hohen Summen hätten die Forscher selbst überrascht, sagt Studienleiterin Genia Kostka, Professorin für Energie und Infrastruktur an der Hertie School...

[In der Spiegel-Aufstellung der zehn größten Flopps wurde einer unterschlagen: Die nichtsnutzige Rechtschreib„reform“. Ich habe sie hier hinter dem „Toll-Collect-System“ nach anderen Untersuchungen unter 1a. als „Tollpatsch-Reform“ eingefügt:]

1. Lkw-Mautsystem Toll Collect
(Sektor Information- und Kommunikationstechnologie)
Kostensteigerung 1150 Prozent
Geschätzte 6,9 Milliarden Euro an Mehrkosten – also das 11,5-fache der ursprünglich für das Projekt angesetzten Summe – verursachte das Lkw-Mautsystem den Bund als Auftraggeber...

1a. Tollpatsch-Reform („Reform“ der deutschen Rechtschreibung)
(Sektor Kommunikationstechnologie)
Kostensteigerung prozentual nicht erfaßbar
Propagiert wurde die „kostenneutrale“ Reform. Die wirtschaftlichen Schäden betrugen 2006 etwa 4,74 Mrd. Euro. Inzwischen liegen die Schäden für Volkswirtschaft und Kultur im zweistelligen Milliarden-Bereich. Die „Reform“ war ein Projekt des Nazi-Erziehungsministers Rust, das kriegsbedingt unterbrochen worden war. Der Schachzug der Reformer von 1996 war, die Kultusminister neben allerlei zusammengesuchten tol[l]patschigen „Verbesserungen“ zu einer Änderung der ss-Schreibung (als Geßlerhut) zu übertölpeln. So konnte die „Reform“ leicht kontrollierbar unter Geiselnahme der Schüler – mit Beihilfe von Verfassungsgericht und Medienmafiaantidemokratisch durchgesetzt werden. Der Nutzen ist gleich null.


2. FISCUS-Steuersystem
(Sektor Information- und Kommunikationstechnologie)
Kostensteigerung 1150 Prozent
Ein regelrechtes Desaster war der Versuch von Bundesländern und dem Bund, eine gemeinsame Software für die Steuerverwaltung zu entwickeln. 1993 gestartet, scheiterte das Projekt schließlich im Jahr 2005, am Nachfolgeprojekt werkeln die Bundesländer nun allein herum. FISCUS verursachte Mehrkosten von 4,6 Milliarden Euro ...

3. Schneller Brüter in Kalkar
(Sektor Energie)
Kostensteigerung 494 Prozent
Das Atomkraftwerk, das nicht nur Strom, sondern nebenbei auch noch atomwaffenfähiges Plutonium erzeugen konnte, wurde 1985 fertiggestellt, nur zwei Jahre später als geplant. Ans Netz ging der Schnelle Brüter aber nie ...

4. Inpol Neu (BKA)
(Sektor Information- und Kommunikationstechnologie)
Kostensteigerung 491 Prozent
Seit 2003 ist die Polizei-Software beim Bundeskriminalamt in Betrieb ein Erfolg, schließlich drohte das Projekt zwei Jahre zuvor bereits komplett zu scheitern. ...

5. Bischofsresidenz Limburg
(Sektor Gebäude)
Kostensteigerung 425 Prozent
[... eine intern kirchliche Angelegenheit, deren Aufzählung hier fehl am Platz ist.]

6. Sanierung Alter Elbtunnel St. Pauli
(Sektor Verkehr)
Kostensteigerung 364 Prozent
...

7. Thorium-Hochdrucktemperaturreaktor Hamm-Uentrop
(Sektor Energie)
Kostensteigerung 336 Prozent
Das zweite Atomkraftwerk in den Flop Ten. 1971 Baubeginn, 1985 fertiggestellt statt wie geplant 1976, bereits 1989 wieder stillgelegt. Mehrkosten: 3,1 Milliarden Euro.

8. Bonner Kreuzbauten
(Sektor Gebäude)
Kostensteigerung 251 Prozent
In den Kreuz förmlich angeordneten Wohnhäusern des Gebäude Arbeitsamtes saßen uns sitzen Bundesministerien und Behörden. Gebaut wurden die Häuser Anfang der Siebziger, teurer wurden sie um 99 Millionen Euro.

9. Schürmannbau, Bonn
(Sektor Gebäude)
Kostensteigerung 245 Prozent
Geplant als Bürogebäude für die Abgeordneten des Bundestags, gebaut ab 1989, als die Mauer fiel...

10. Gesundheitskarte
(Sektor Information- und Kommunikationstechnologie)
Kostensteigerung 208 Prozent
Seit Beginn 2015 ist sie nun endlich im Einsatz: die elektronische Gesundheitskarte. Eigentlich sollte sie bereits bei 1006 eingeführt werden, was allerdings an Kritik und widerstreitenden Interessen zahlreicher verschiedener Akteure scheiterte. Bislang betragen die Mehrkosten fast 3,4 Milliarden Euro.

spiegel.de 19.5.2015

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Sigmar Salzburg
31.03.2014 18.27
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Die Kulturdiebe vergessen ...

Der Steuerdieb ist der jüngste Kampfbegriff im Krieg der neuen deutschen Staatssozialisten gegen den Bürger. So wird die Wirklichkeit auf den Kopf gestellt: Der Dieb nimmt etwas weg; der Steuerzahler dagegen erwirtschaftet etwas, von dem er dann Steuern zahlen muss. Das ist keine Entschuldigung, Steuern zu hinterziehen – aber auch dem peinlichen Hoeneß sollte man zugutehalten: Er hat zunächst in zehn Jahren klaglos 50 Millionen Euro Steuern bezahlt, deutlich mehr, als die meisten seiner Kritiker von sich je werden sagen können. Zumal viele der Empörtesten von ihnen aus öffentlichen Kassen alimentiert werden, die von den dummen Hoeneßen mehr oder weniger korrekt gefüllt werden. [...]

[Es] wird vorgerechnet, wie viel Kitas oder Schulen man für die von Hoeneß hinterzogenen Steuern bauen könnte. Die Rechnung geht auch anders herum. Nennen wir 27,2 Millionen Euro der Einfachheit halber „einen Uli“ : 18 Ulis versenkte der Ex-Ministerpräsident Kurt Beck am Nürburgring mit dümmlichsten Aktionen. 26 Ulis müssten eingetrieben werden, um die Kostenüberschreitungen bei der Hamburger Elbphilharmonie zu finanzieren; 125 Ulis beträgt die Kostenüberschreitung beim Berliner Pleiteflughafen BER.

Hier fehlt nun etwas: Bis 2006 kostete die Schnapsidee der Kultusminister, die wirklich völlig überflüssige, nichtsnutzige „Rechtschreibreform“, die Volkswirtschaft rund 200 Ulis.

Auffällig: Dafür geht kein Politiker je in den Knast ...

blog.wiwo.de 15.3.2014

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Sigmar Salzburg
30.01.2014 10.01
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Die idiotischen Folgen eines saudummen Kultusministerbeschlusses

Neue Rechtschreibung: Karlsruhe ändert Straßennamen

Karlsruhe (ps/ks) – Aus Breite Gaß wird Breite Gass, aus Meßplatz wird Messplatz: Damit im Stadtbild die neue Schreibweise einheitlich erkennbar wird, sollen bis Frühjahr alle betroffenen Schilder ausgewechselt werden. Aus finanziellen Gründen war dies bislang noch nicht konsequent umgesetzt worden, teilt die Stadt aktuell mit.

[Bild: „Schlossplatz“]
Hier hat der Straßennamen schon seine Richtigkeit, andernorts sollen die namen an die neue Rechtschreibung angepasst werden. Foto: (ps)

„Neue“ Namen erhalten über ein Dutzend Straßen: Am Rüppurrer Schloß, An der Roßweid, Auf dem Schlößle, Breite Gaß, Im Gäßle, Lange Gaß, Meßplatz, Nußbaumweg, Obere Gaß, Oberroßweide, Schlößleweg, Schloßbezirk, Schloßplatz, Schloßbergstraße, Stockgäßle werden an die neue Schreibweise angepasst...

Sowohl der Duden, als auch die Gesellschaft für Deutsche Rechtschreibung seien der Auffassung, dass die 2006 in Kraft getretenen Neuregelungen zur Deutschen Rechtschreibreform auch auf Straßennamen zu übertragen ist. Auch die Kommission für deutsche Rechtschreibung empfehle Städten, die Straßennamen anzupassen.

ka-news.de 30.1.2014

Eine „Gesellschaft für Deutsche Rechtschreibung“ ist unbekannt, die „(Zwischenstaatliche) Kommission für deutsche Rechtschreibung“ ist wegen Unfähigkeit mit einem Fußtritt zum Teufel gejagt worden, der Duden ist eine unmaßgebliche Privatfirma, die dummdreisten Göhtes der damaligen Kultusministerkonferenz sind längst verrentet und das Karlsruher Verfassungsgericht hat jedem Erwachsenen die Verwendung der neuen ss freigestellt. Warum also jetzt dieser reformierte Unsinn?

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Sigmar Salzburg
14.07.2013 04.46
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Nicht nur in Gelsenkirchen – deutschlandweit!

Das sagt die Bogestra
„Wenn sich Namen ändern“, sagt Sprecher Kollmann, „dann passen wir uns an.“ Heißt: Haltestellen, Fahrpläne und Anzeiger in Bus und Bahn werden geändert, nach und nach. So heißt die Haltestelle in Horst schon „Schloss Horst“, im Fahrplan steht aber noch „Schloß“. An der Adenauerallee heißt die Haltestelle immer noch „Schloß Berge“. Auch eine Kostenfrage: „Eine Umstellung kann im fünfstelligen Bereich liegen.“ ...
derwesten.de 13.7.13

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Sigmar Salzburg
01.07.2013 14.30
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Aus einer Kolumne von …

Claus-Peter Schaffhauser:
700 Milliarden Steuereinnahmen sind nicht genug

... In Frankreich wurde kürzlich bei einem Beamten der Steuerbehörde, bei einem CRT festgestellt, dass er nur ein erbsengroßes Gehirn hatte (stimmt, das Adjektiv habe ich dazu gedichtet. Der Originaltext lautete: „….. das Gehirn war eigentlich nicht vorhanden.“ Neuropsychologischen Untersuchungen zur Folge hatte der Mann einen IQ von 85 (der Durchschnitt liegt bei 100). Der 44-jährige Beamte war während seiner Dienstzeit nie sonderlich aufgefallen (Anmerkung wahrscheinlich, weil seine Kollegen ähnlich schlau wie er waren)...

Wäre ja nicht so schlimm, wenn Beamte sich nicht gerne, gefragt und ungefragt, täglich in unser Leben einmischen würden.
Geballt scheint diese Eigenheit bei Finanzbeamten und bei Beamten des Kultusministeriums vorhanden zu sein, extrem tritt dieses Phänomen bei der neuen Spezies der Superbeamten mit Supergehalt in Brüssel auf.

Laut Ergebnis einer der letzten PISA-Studien nimmt Deutschland nur noch einen der hinteren Plätze in Europa ein. Vor uns liegen einige Entwicklungs- und Schwellenländer. Was nicht weiter verwundert, da sich die KMK (Kultusministerkonferenz) die letzten Jahre sehr, sehr intensiv um die Rechtschreibreform kümmern musste, die ungefähr so nötig war, wie die Reformierung der Punkteregelung in Flensburg, durch unseren reiselustigen Dr. Peter Ramsauer. So ein Jahrtausendwerk, vielleicht vergleichbar mit dem Bau der Chinesischen Mauer, oder dem Einreißen der Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland, muss natürlich Hand und Fuß haben. Deswegen wurde es in mehreren Arbeitsgängen und vielen, vielen Abläufen bis zum jetzigen Ergebnis verschlimmbessert. Unter dem Strich wird es wohl den deutschen Steuerzahler 2,1 Milliarden € ¹) gekostet haben. Wenn es denn reicht? ...
agitano.com 28.6.2013

¹) Tatsächlich waren es schon bis 2006 etwa 4,74 Milliarden Euro.

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Sigmar Salzburg
05.06.2013 16.46
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Milliardenschäden

Thüringens Wirtschaftsminister will Unternehmen nach Hochwasser steuerlich begünstigen

„Der volkswirtschaftliche Gesamtschaden 2002, den wir bei der Flut hatten, war zwölf Milliarden plus zwei Milliarden private Versicherungen, die noch eingetreten sind.“
Deutschlandfunk 5.6.2013

Also ein Schaden in der Größenordnung einer Rechtschreibreform inklusive „Flussschifffahrtsreform“.

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Sigmar Salzburg
14.03.2013 09.25
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USA: Marsmissionen – Deutschland: Rechtschreib-„Reformen“

„Eine grundlegende Frage der Curiosity-Mission ist, ob Mars einst lebensfreundlich war“, sagt der leitende Wissenschaftler Michael Meyer. „Nun wissen wir, die Antwort heißt ja“…

Die Ergebnisse basieren auf Analysen von Instrumenten, die sich an Bord von Curiosity befinden. Sie belegen, dass1 die sogenannte2 Yellowknife Bay, die der Marsrover gerade erkundet, einst das Ende eines alten Fluss-Systems3 oder ein Seegrund auf dem Mars war… Es gibt darüber_hinaus4 sogar Anhaltspunkte dafür, dass1 potentiellen5 Mars-Mikroben einst Energiequellen zur Verfügung standen …

Die Laufzeit der 2,5 Milliarden Dollar teuren Mission6 ist für zwei Jahre geplant.

wissenschaft.de 13.3.2013

1 „dass“ statt „daß“ erhöht die Fehlerquote um 900 Prozent.
2 Die alberne „so genannt“-Spaltung kommt mühsam wieder außer Gebrauch.
3 „Flusssysteme“ oder „Fluss-Systeme“ sind häßlich gegenüber „Flußsystemen“.
4 Der Trennfimmel ist zu einer Volksseuche geworden.
5 Die Variante „potenziell“ ist international unnütz.
6 Die „Rechtschreibreform“ hat Deutschland mindestens 8 Milliarden Dollar gekostet.

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Sigmar Salzburg
09.01.2013 16.38
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Nicht genannt: Die Rechtschreibreform

Desaster bei öffentlichen Großprojekten
Wie die Politik die Bürger täuscht


… Wenn die Politik Großprojekte angeht, ist mit Pfusch am Bau, Verzögerungen und Kostenexplosionen zu rechnen – acht Beispiele belegen das…
Die falschen Berechnungen haben offensichtlich System. Experten wie der Karlsruher Wirtschaftswissenschaftler Werner Rothengatter haben öffentliche Großprojekte in aller Welt untersucht. Rothengatter verweist auf die Mechanismen, die gerade in Demokratien zu beobachten sind. Demnach werden die Bürger oft regelrecht an der Nase herumgeführt. …
Beispiele für aus dem Ruder gelaufene Großprojekte muss man nicht lange suchen. Allein in Deutschland gibt es etliche Belege für den Wahnsinn mit Methode – SPIEGEL ONLINE zeigt die wichtigsten:

[Von uns tabellarisch zusammengefaßt]

BND-Zentrale: Umzug nach Berlin: 500 Mio. Euro > mindestens 912 Mio. Euro

Leipziger City-Tunnel: 572 Mio.Euro > 960 Mio. Euro

Flughafen Berlin-Brandenburg: 2 Mrd. > 4,3 Milliarden Euro

Stuttgart 21: 2,5 Mrd. Euro > 6,8 Mrd. Euro

Hamburger Elbphilharmonie: 187 Mio. Euro > 600 Mio. Euro

Nord-Süd-Stadtbahn Köln: 600 Mio. Euro > 1,04 Mrd. Euro + Einsturzschaden 1Mrd.Euro

Zweite S-Bahn-Stammstrecke München: 2,047 Mrd. Euro > 2,433 Mrd. Euro

Berliner Stadtschloss: 552 Mio. Euro > 590 Mio. Euro

Nach Spiegel.de v. 9.1.2013

Ergänzt:
Rechtschreibreform: (kostenneutral!) 0 Euro > 4,74 Mrd. (nur bis 2006 + open end)

Die „Reform“ tritt allerdings in den staatlichen Büchern kaum in Erscheinung, ihre Kosten wurden meist geschickt der Volkswirtschaft untergejubelt.

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Sigmar Salzburg
05.11.2012 10.27
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Versagen der Rechungshöfe bei der ‚Rechtschreibreform‘

Kritik vom Bundesrechnungshof:
Verkehrsministerium soll Autobahn-Privatisierung schönrechnen


[Urreform: „... soll schön rechnen“]

Hamburg – Der Bundesrechnungshof wirft Ramsauers Ministerium vor, die Kosten für den privaten Ausbau und Betrieb der A6 in Baden-Württemberg um mindestens 26 Millionen Euro zu niedrig angesetzt zu haben, heißt es in einer Prüfmitteilung vom 17. September. Der Rechnungshof erwartet nach SPIEGEL-Informationen, dass „die vorläufige Wirtschaftlichkeitsuntersuchung aktualisiert und die Kostenberechnung verbessert wird“...
Das Bundesverkehrsministerium hatte dagegen bei der Privatisierung der A6 zwischen Wiesloch und dem Kreuz Weinsberg „in jedem Teilbereich Vorteile gegenüber der konventionellen Beschaffungsvariante“ gesehen. Der Bund spare dadurch rund 33 Millionen Euro.

spiegel.de 4.11.2012

Hier stößt sich der Bundesrechnungshof an schlappen 26 Millionen. Kein Bundes- oder Landesrechnungshof meldete sich dagegen hörbar zu Wort, als das Schwachsinnsprojekt „Rechtschreibreform“ angeschoben wurde – obwohl Experten schon 5-50 Milliarden DM ausgerechnet hatten und Zehetmair immerhin 300 Millionen zugeben mußte.

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Sigmar Salzburg
11.09.2012 06.19
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Geheimer Monumentalbau:

Hitlers Geistertribünen
[Spiegel EinesTages]

Die hochrangige Delegation inspizierte ein riesenhaftes Bauwerk, das in den Monaten zuvor am sogenannten ¹ Hohen Berg entstanden war – und in dieser entlegenen Gegend völlig deplaziert ² wirkte…

In den Jahren 1937 und 1938 waren dort unter strengster Geheimhaltung die sogenannten Versuchstribünen für das „Deutsche Stadion“ im Maßstab 1:1 errichtet worden…

Er habe mit Hitler auch über die voraussichtlichen Kosten für das Bauvorhaben gesprochen, vermerkt Speer in seinen „Erinnerungen“. Hitler habe keinerlei Bedenken gezeigt: „Das ist weniger als zwei Schlachtschiffe vom Typ Bismarck. Wie schnell wird ein Panzerschiff zerstört, und wenn nicht, ist es in zehn Jahren sowieso Schrott. Aber dieser Bau, der steht noch in Jahrhunderten.“ …

Mittlerweile sind die Relikte freigelegt, seit 2002 stehen sie unter Denkmalschutz. Zwischen den Fundamentresten wächst ein lichter Kiefernwald empor, dennoch vermitteln sie auch heute noch einen Eindruck von den Dimensionen des größenwahnsinnigen Bauvorhabens.

einestages.spiegel.de 7.9.2012

¹) Affige Reformspaltung unterlassen
²) Seit der „Reform” verbotene Schreibweise!


Politisch korrekt werden Hitlers Großvorhaben heute mit dem Attribut „größenwahnsinnig“ versehen – als ob nicht die chinesische Mauer oder die Pyramiden für den damaligen technischen Entwicklungsstand weitaus aufwendiger waren. Aber prüfen wir die Aussage anhand der Kosten. Bei cosmiq.de kommt ein Findiger auf die Zahl:

Ergo kostete die Bismarck ca: 728.160.000 €

Bis heute dürfte sich allein der materielle Schaden, den die „Rechtschreibreform“ angerichtet hat, auf 8 Milliarden Euro gesteigert haben. Sie war also ein weitaus größenwahnsinnigeres Vorhaben – das sogar, für Einsichtige erkennbar, von Anfang an als Schrott geplant war.

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Sigmar Salzburg
30.07.2012 05.19
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Peanuts und Schlimmeres

Flughafen Berlin Brandenburg
Planungsfehler sollen 80 Millionen Euro gekostet haben

Viele Planungsmängel sollen lange bekannt gewesen sein... Wegen nicht funktionstüchtiger Brandschutzanlagen musste die für den 3. Juni geplante Eröffnung wenige Wochen zuvor abgesagt werden. Der Brandschutz gehört zu dem Sicherheitstechnikkonzept, das laut Klageschrift, „unnötig komplex“, unter „rein optischen Gesichtspunkten“ geplant worden sei und sich bei der Umsetzung „als kaum beherrschbar“ erwiesen habe.
spiegel.de 29.7.2012

Diese Zeilen haben uns die Zeitungen als Mitmacher dagegen bewußt vorenthalten:

Die Rechtschreibreform
Planungsfehler sollen 8 Milliarden Euro gekostet haben

Viele Planungsmängel sollen lange bekannt gewesen sein... Wegen nicht funktionstüchtiger Trennschreibregelungen musste die für 2005 geplante endgültige Inkraftssetzung abgesagt werden. Die Getrenntschreibung gehört zu dem Erleichterungskonzept, das laut Klagen, „unnötig komplex“, unter „rein optischen Gesichtspunkten“ geplant worden sei und sich bei der Umsetzung „als kaum beherrschbar“ erwiesen habe. Überhaupt sei die ganze Reform von Anfang an überflüssig gewesen.

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Sigmar Salzburg
29.06.2012 11.21
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Deutschland bleibt hinterm Mond

Chinas Taikonautin landet nach Rekordflug im Grasland

Das chinesische Raumschiff „Shenzhou 9“ ist zurück von einer wahren Rekordjagd im All. Mit an Bord war erstmals auch eine Frau aus dem Reich der Mitte: die Taikonautin Liu Yang…

Als letzte verließ die 33-jährige Astronautin Liu Yang glücklich lächelnd die Kapsel...

focus.de 29.6.2012

Nach Angaben der Sprecherin für das bemannte Raumfahrtprogramm, Wu Ping, investiert China in seine Rendezvous- und Kopplungsmissionen umgerechnet etwa drei Milliarden Dollar…

spiegel.de 29.6.2012

In Deutschland wurden die ersten weltraumfähigen Raketentypen gebaut, begleitet von traditioneller Orthographie.

Dann beförderten Deutsche in den USA mit der zwanzigmal schwierigeren englischen Orthographie den ersten Menschen auf den Mond.

Jetzt erobern auch die Chinesen den Weltraum – trotz ihrer tausendmal schwierigeren Zeichenschrift.

Die heutigen Deutschen, deren Volkswirtschaft wegen der „Rechtschreibreform“ Werte in Höhe des chinesischen Raumfahrtprogramms verpulvern mußte, dürften nun um so dauerhafter hinterm Mond zurückbleiben.

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Sigmar Salzburg
10.08.2006 10.38
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Erinnerung: Reformbedingte Namensänderungen

Ständiger Ausschuss für geographische Namen (StAGN)

ANWENDUNG DER NEUREGELUNG DER DEUTSCHEN RECHTSCHREIBUNG
AUF GEOGRAPHISCHE NAMEN (Version 4.5.00)
Empfehlung des Ständigen Ausschusses für geographische Namen (StAGN), einstimmig beschlossen auf seiner 106. Arbeitssitzung am 17. September 1999 in Wabern / Schweiz.

[…]

SCHLUSSBEMERKUNG
Grundsätzlich bleibt den zuständigen Stellen das Recht vorbehalten, selbst über die Schreibung geographischer Namen zu entscheiden. Es wird aber dringend empfohlen, die neue Rechtschreibung anzuwenden.

Ergänzender Hinweis
Um möglichen Missverständnissen hinsichtlich der obengenannten Empfehlung vorzubeugen, gibt der StAGN nachstehenden ergänzenden Hinweis:
Die Empfehlung des StAGN bedeutet nicht, dass alle bereits bestehenden geographischen Namen von den jeweils dafür zuständigen Institutionen (Staat, Länder, Gemeinden, Ämter) der neuen Rechtschreibung angepasst werden müssen, sondern dass das amtliche Regelwerk nur dann verbindlich ist, wenn neue geographische Namen geschaffen werden oder wenn die dafür zuständigen Institutionen es für zweckmäßig erachten, die Schreibweise bestehender geographischer Namen zu ändern.

http://webserver.bkg.bund.de/kartographie/Stagn/

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Sigmar Salzburg
05.08.2006 16.14
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Kriminelle Geldverschwendung

Pressemeldungen der Stadt Bocholt

Bocholt, den 04. August 2006
Rechtschreibreform wirkt sich auf Straßennamen aus
Straßenschilder ausgewechselt

Bocholt (pd). Nachdem die neue Rechtschreibung jahrelang für Verwirrung gesorgt hat, ist am 1. August die überarbeitete Reform in Kraft getreten. Somit sind die neuen Regeln bundesweit für Schulen und Behörden nun verbindlich.

Im Zuge der neuen Rechtschreibung steht das "ß" nur noch nach langem Vokal oder Doppellaut, nach kurzem Vokal steht das Doppel-s.
Damit hat die Reform Einfluss auf vier Straßennamen in Bocholt, nämlich Deepenpass (Liedern), Elsenpass (Lowick), Zum Waldschlösschen (Biemenhorst) und Schlossallee (Barlo).
Der städtische Bauhof hat die betroffenen elf Straßenschilder inzwischen ausgewechselt.


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:
Neues Straßenschild „Zum Waldschlösschen“
[Bild]

Stadt Bocholt
Karsten Tersteegen
Berliner Platz 1
D-46395 Bocholt
Tel.: (0 28 71) 953-327
Fax.: (0 28 71) 953-189
E-Mail: [kterstee@mail.bocholt.de]

http://www.presse-service.de/static/64/642146.html

Bekanntlich sind Straßennamen Eigennamen, die nicht der „Reform“ unterliegen.

__________________
Sigmar Salzburg

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