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Unsere Politiker und die RSR
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Sigmar Salzburg
28.03.2016 15.40
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Aus dem Programmentwurf der AfD

Die Alternative für Deutschland hat einen Entwurf für das zukünftige Parteiprogramm veröffentlicht – mit folgender Begründung:

Dr. Frauke Petry 24. März um 08:27 ·
Nachdem seit Tagen falsche Informationen über das angebliche AfD-Programm durch das Netz geisterten, haben wir unseren ersten Entwurf veröffentlicht. Er ist weder redigiert, noch beschlossen, die Mitglieder der ‪#‎AfD‬ werden erst Anfang Mai darüber befinden...

Leitantrag-Grundsatzprogramm-AfD.pdf

Parteiprogramm der Alternative für Deutschland
Leitantrag der Bundesprogrammkommission
Für uns ist der Kulturteil von besonderem Interesse:
Seite 38

7 Kultur, Sprache und Identität
Deutschland gehört zu den großen europäischen Kulturnationen. Deutsche Schriftsteller und Philosophen, deutsche Musiker, bildende Künstler und Architekten, in jüngerer Zeit auch deutsche Designer und Filmemacher, haben wesentliche Beiträge zu ihren jeweiligen Disziplinen im weltweiten Maßstab geleistet .

7.1 Deutsche Kultur, Sprache und Identität erhalten
Die AfD erachtet es als eines ihrer vorrangigen politischen Ziele, dieses große Kulturerbe für die kommenden Generationen nicht nur zu bewahren, sondern es im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung weiterzuentwickeln und seine unverwechselbaren Eigenheiten zu erhalten.

7.1 Deutsche Leitkultur statt Multikulturalismus
Die Alternative für Deutschland bekennt sich zur deutschen Leitkultur, die sich im Wesentlichen aus drei Quellen speist: erstens der religiösen Überlieferung des Christentums, zweitens der wissenschaftlich-humanistischen Tradition, deren antike Wurzeln in Renaissance und Aufklärung erneuert wurden, und drittens dem römischen Recht, auf dem unser Rechtsstaat fußt. Gemeinsam liegen diese Traditionen nicht nur unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zugrunde, sondern prägen auch den alltäglichen Umgang der Menschen miteinander, das Verhältnis der Geschlechter und das Verhalten der Eltern gegenüber ihren Kindern. Die Ideologie des Multikulturalismus, die importierte kulturelle Strömungen auf geschichtsblinde Weise der einheimischen Kultur gleichstellt und deren Werte damit zutiefst relativiert, betrachtet die AfD als ernste Bedrohung für den sozialen Frieden und für den Fortbestand der Nation als kulturelle Einheit. Ihr gegenüber müssen der Staat und die Zivilgesellschaft die deutsche kulturelle Identität als Leitkultur selbstbewusst verteidigen.

7.2 Die deutsche Sprache als Zentrum unserer Identität
Das zentrale Element deutscher Identität ist die deutsche Sprache. Die AfD fordert einen Aktionsplan, um die deutsche Sprache zu stärken und zu erhalten. Dafür einzubeziehen sind das Goethe- Institut, die Deutsche Welle und andere kulturpolitischer Instrumente, um für das Erlernen des Deutschen weltweit zu werben und dieses durch bilaterale Abkommen, Studienförderprogramme usw. nach Kräften zu fördern. Im Inland tritt die AfD allen Tendenzen strikt entgegen, die deutsche Sprache auf Behörden, in universitären Studiengängen und in der Binnenkommunikation von Firmen im Sinne einer falsch verstandenen „Internationalisierung“ durch das Englische zu ersetzen oder zu “gendern”. Politisch korrekte Sprachvorgaben lehnen wir ab.

Seite 39

Bei der Integration von Einwanderern ist dem Spracherwerb allerhöchste Priorität beizumessen. Auf EU-Ebene muss das Deutsche dem Englischen und Französischen endlich auch in der alltäglichen Praxis gleichgestellt werden.

7.3 Kultur und Kunst von staatlicher Einflussnahme befreien
Die AfD will den Einfluss der Parteien auf das Kulturleben zurückdrängen, gemeinnützige private Kulturstiftungen und bürgerschaftliche Kulturinitiativen stärken und die Kulturpolitik generell an fachlichen Qualitätskriterien und ökonomischer Vernunft anstatt an politischen Opportunitäten ausrichten. Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst. Kulturpolitik im engeren Sinn soll nach Ansicht der AfD weiterhin im Kompetenzbereich der Länder verbleiben. Wir halten ein gewisses Minimum an staatlichen Kultursubventionen für unumgänglich, die jedoch an die selbst erwirtschafteten Einnahmen der Kulturbetriebe zu koppeln sind.
[...]
Grundsatzprogramm-AfD
Erfreulich ist im Gesamtentwurf das Eintreten der AfD für direkte Demokratie. Im Zusammenhang damit wäre ein klares Wort zur Gleichberechtigung der traditionellen Rechtschreibung mit der von Politik und Medien antidemokratisch erpreßten Reformschreibung wünschenswert. Hier wäre der Landesverband Schleswig-Holstein besonders aufgerufen.

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Sigmar Salzburg
19.03.2016 12.43
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Zum Tod von Guido Westerwelle

Rückblickend haben seine Bestrebungen nicht den Erfolg gehabt, den sie eigentlich verdient hätten. Als Außenminister hielt er die Bundesrepublik möglichst aus dem völkerrechtswidrigen und für unsere fernere Zukunft selbstmörderischen Kriegseinsatz gegen Libyen heraus und rief damit Widerwillen in der eigenen Koalition und den Hohn der linken Journaille hervor – besonders schäbig bei den taz-Zöglingen von Spiegel Online, die Angela Merkel noch vorankriechen wollten.

In der Rechtschreib„reform“ war seine Einstellung immer eindeutig. Nur war seine Macht gegenüber der Großmafia aus SPD und CDU begrenzt:

Mit seinen Anfangsworten erntete dann FDP-Chef Westerwelle Zustimmung. ... Der Staat muss nicht alles regeln, die Staatsquote ist zu hoch, der Gesundheitsfonds macht alles teurer, der Mittelstand sorgt für Arbeitsplätze – und die Rechtschreibreform war überflüssig.
7.1.2007

Berlin (dpa) – Auch FDP-Chef Guido Westerwelle will für die Rücknahme der Rechtschreibreform kämpfen. Der «Welt am Sonntag» sagte er, die neue Rechtschreibung sei so überflüssig wie ein Kropf.
7.9.2004

FDP-Chef Guido Westerwelle hat derweil die Abschaffung der Kultusministerkonferenz (KMK) gefordert. „Da darf sich eine schnarchnasige Kultusministerkonferenz zehn Jahre lang mit der intellektuell erhebenden Frage beschäftigen, ob man Flanelllappen mit zwei oder drei L schreiben soll; aber gleichzeitig bekommt sie weder die Verkürzung der Ausbildungszeiten noch den gravierenden Unterrichtsausfall in den Griff“, sagte er.
16.8.2004

Guido Westerwelle (und damit ist er wohl der einzige Politiker) läßt keine Gelegenheit aus, sich abfällig gegen die Kultusminister und deren Rechtschreibreform zu äußern. Gestern abend im „Talk im Turm“ tat er es zum wiederholten Male.
3.2.2002

Staatsminister Dr. Hans-Joachim Meyer (Sachsen): ...
Nicht um die Neuregelung der Rechtschreibung geht es in Wahrheit.
Es geht um die Frage, ob diese Gesellschaft veränderungsfähig und veränderungswillig ist. […] Wenn es schon bei einem Reförmchen wie diesem zu solchen Reaktionen kommt, was soll dann erst geschehen, wenn es wirklich ernst wird mit Veränderungen in Deutschland?
(Lachen und Beifall bei der SPD und der PDS -- Dr. Peter Ramsauer [CDU/CSU]: Sie Verräter! -- Dr. Guido Westerwelle [F.D.P.]: Realsatire!)
Bundestagssitzung 26. März 1998
Inzwischen ist jeder größere Widerstand niedergeschlagen dank des informellen Komplotts zwischen Schülergeiselnehmern und „gutmenschlichen“ Großmedien. Jetzt stehen nicht mehr die Veränderungen der traditionellen deutschen Rechtschreibung im Vordergrund, sondern die Veränderung und Abschaffung des dazugehörigen Volkes.

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Sigmar Salzburg
19.03.2016 12.06
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Beatrix von Storch – AfD

Beatrix von Storch
Gestern um 08:52 ·

...und wenn Du denkst, schlimmer geht nimmer...dann kommt Frau Merkel und meldet einen „Erfolg“:

Erdogan schickt sich an, Merkel und Europa in Geiselhaft zu nehmen. Und der Spiegel titelt „EU geeint. Geht doch!“, um weiter unten im Text kurz noch darauf hinzuweisen, daß der Spiegel seinen Korrespondenten aus der Türkei zurückgerufen mußte, weil der Retter Europas dessen Presseakkreditierung nicht verlängert hat. Deutschland schafft sich ab – sagte mal ein kluger Mann. Und nun ist es wohl amtlich: Europa bald auch. Eine einzige wählbare Partei in Deutschland lehnt das ab: Die AfD!

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Sigmar Salzburg
03.03.2016 05.50
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Volker Beck

Der Drogentod des Politikers Volker B...

... lautet ein Kommentar bei der Deutschen Welle. Einmal ein erfreulicher Drogentod. Als ehemaliger Ur-Grüner von 1977-1981 habe ich miterlebt, wie in der Neugründung von 1980 die bis dahin erfolglosen Linksgrüppchen den Umweltschutz und die Anti-Atombewegung für sich kaperten, Bürgerliche hinausekelten und stattdessen die pädophilen „Stadtindianer“ willkommen hießen. Daß Volker Beck damals gleichsinnig dachte, war mir allerdings entgangen.

Da man den etablierten Parteien kaum Wähler abwerben konnte, suchte man sie auffällig unter Randgruppen, Drogenfreaks und Einwandernden, so daß die Grünen heute eine feste Stütze der Islamisierung sind – und der Verstümmelung kleiner Jungs.

In der Rechtschreib„reform“ vertraten sie, von wenigen Ausnahmen abgesehen, mit Volker Beck die Platt- und Gleichmacherei gemäß der vorbildhaften maoistischen Kulturrevolution (ausführlich hier). Mit der ihm eigenen Sicht auf die Schwulenbewegung hat er einen moralischen Popanz für die Normalbevölkerung aufgebaut, für dessen Kult er sich als großer Menschenrechtler feiern läßt.

Jetzt ist er von allen Ämtern zurückgetreten – außer als Vertreter des „Volkes“, das die meisten Grünen ja abschaffen wollen. Nie könnte er damit anderswo unverdient soviel verdienen.

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Sigmar Salzburg
02.03.2016 08.18
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Er schafft das – irgendwann

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner Vor 3 Stunden
Morgengrüsse aus dem Norden! Ihr schafft das!

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner 26. Feb.
Gute Veranstaltung bei der SPD in Bad Vilbel. Schlußspurt im Kommunalwahlkampf der hessischen Sozialdemokraten.

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Sigmar Salzburg
26.02.2016 12.16
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Björn Höcke – ein Aufrechter gegen die „Reform“

... aber BILD, eben noch gegen die „Schlechtschreibreform“, läßt lästern:

Nach „Negerkuss“-Posting
Netz lästert über Höckes Facebook-Foto


Erfurt – „Skandal: Höcke mit Negerkuß!“, schrieb AfD-Landeschef Björn Höcke (43) jetzt über ein Foto auf seiner Facebook-Seite, das ihn mit der beliebten Süßigkeit zeigt. [...]

Vor allem, dass der ehemalige Gymnasiallehrer Kuß mit „ß“ statt nach neuer Rechtschreibung mit „ss“ schreibt, erheitert die Netz-Gemeinde.

So postet eine „Simone Zitrone“: „Ach, das sind also die Defizite, der Bildungspolitik, über die er neulich sprach.“ Oder Michael S.: „Da sieht man, wie es um die Bildung bei den Herrschaften der AfD steht.“


Höcke sieht die Kommentare dagegen gelassen.

„Privat verwende ich die alte Rechtschreibung, weil die Rechtschreibreform eine Schlechtschreibreform ist“, ließ er auf BILD-Anfrage ausrichten. „Sie war überflüssig und eine von oben herab aufgezwungene Verwaltungsentscheidung.“

Auch mit dem inzwischen ungebräuchlichen Begriff „Negerkuss“ habe er keine Probleme. Höcke: „Ich wollte mit einem Augenzwinkern auf die herrschende Sprachdiktatur hinweisen, die in immer absurdere Skandalisierungen mündet.“

Susanne B. postete dagegen: „Schokokuss: außen braun, innen weiß. – Höcke: außen weiß, innen braun.“

Neben Spott, bekommt das Foto aber auch viel Zuspruch auf Facebook: Bis Mittwochabend wurde es fast 2400 Mal geliket.

bild.de 25.2.2016

Nebenbei ist der BILD-Bericht wieder ein Beweis für das Versagen des Bundesverfassungsgerichts in seinen vermeintlich „lebensnahen Betrachtungen“:
„Eine Autoritätseinbuße der Eltern
[und Erzieher] in der Folge der Rechtschreibreform ist daher bei lebensnaher Betrachtung nicht zu besorgen.“ Bundesverfassungsgericht.de 14.7.1998

Kommentar auf Facebook:
Björn Höcke 22. Februar um 17:44
Wolfgang Schuett Diese Negerkuß-Aktion hat es doch tatsächlich in die BILD-Zeitung geschafft... Und wie gehabt darf sich die Blöd als Vollpfosten der Lügenpresse outen: „Netz lästert über Höckes Facebook-Foto“... Aha.. Wer die über 500 Kommentare durchgeht wird sehen, daß über 95% zustimmend sind... Das nennt man wohl Bild-Algebra.


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Sigmar Salzburg
21.02.2016 09.12
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Einer der wenigen AfD-Politiker ...

... die es wagen, ihre Kritik durch traditionelle Anwendung des „ß“ glaubwürdig zu machen:

Björn Höcke 20.Feb.2016

„Jede Mutter, jeder Vater weiß es: Kinder brauchen Strukturen und Riten. Institutionalisierte Erziehung und Bildung braucht Kontinuität. Unser Bildungswesen befindet sich seit über vierzig Jahren im Zustand der Dauerrevolution. Ständig wird eine neue pädagogische Sau durchs Dorf getrieben. Lehrer, Schüler und Eltern werden durch immer neue Bildungsexperimente verunsichert und überlastet. Die Dauerrevolution im Bildungswesen muß beendet werden!“

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Sigmar Salzburg
05.02.2016 04.47
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Das gute alte Deutsch schlägt immer wieder durch, ...

... obwohl gelernte Technokraten auf „Normtreue“ gedrillt sind:

Dr. Frauke Petry 4. Feb. 2016

Gabriel, Stegner und Co. reicht es nicht, gegen die AfD zu hetzen und offenbar auch Einfluß auf Presse und ÖR zu nehmen, um die AfD in der Öffentlichkeit zu diffamieren! Man möchte auch Behörden instrumentalisieren, um gegen politische Mitbewerber zu agieren. Das ganze nennen sie dann „Demokratie“...

Der bekannte Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel hat auf der „Achse des Guten“ den Denunzianten schon den Marsch geblasen: Zum Schusswaffengebrauch an der deutschen Grenze

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Sigmar Salzburg
13.12.2015 08.16
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Dass-Signale

Ralf Stegner@Ralf_Stegner 10. Dez.
Gerd Schröder würdigt Günter Grass, Egon Bahr und Helmut Schmidt. Delegierte sind berührt und stolz, dass die drei zu uns gehören. #spdbpt

Beatrix von Storch 8. Dezember um 15:12 ·
Erster Sprengstoffanschlag auf ein AfD-Büro. Es geht voran. Die nächste Bombe hat dann die richtige Durchschlagskraft. Irgendwann trifft es dann nicht nur die Büros der AfD´s, sondern auch die AfD´ler. Immerhin sind diese Verbrecher ehrlich: Sie legen die Bombe vor unsere Büros und versuchen nicht, das zu verschleiern. Anders CDU und SPD, LINKE und Grüne: die zünden die Finanzbombe und streiten ab, daß es ein Anschlag auf die AfD gewesen sei.

Seltsam: Obwohl die AfD in der Migrationsfrage die gleiche bürgerliche Position der Mitte einnimmt wie Schmidt (und Kohl) um 1982, wird sie doch gemeingefährlicher attackiert als jemals zuvor die NPD in ihrer 50jährigen Geschichte.

Die Twitter-Kommentare zu Stegner, wie meist, lesenswert!

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Sigmar Salzburg
07.11.2015 16.43
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Fundstück

Einfache Wahrheiten

Ausgerechnet der Rheinische Merkur muß es aussprechen:

»Kein Politiker, nicht Kohl, nicht Schröder oder Merkel, hat dem Reformbegriff mehr geschadet als die Betreiber der Rechtschreibreform. Hier fand statt, was Reformgegner überall vermuten: das sinnlose, hochmütige Beseitigen von Bewährtem ohne Not, das Außerkraftsetzen des konservativen Grundsatzes: Wer verändern will, trägt die Beweislast.«
(Alexander Gauland im Rheinischen Merkur vom 18. 1. 2007)

Allerdings darf man nie vergessen hinzufügen, daß der Streich nur gelingen konnte, weil Zeitungen wie eben der Rheinische Merkur freudig mitmachten und ihr Hauptaugenmerk darauf richteten, diejenigen zu schmähen, die solche einfachen Erkenntnisse schon frühzeitig ausgesprochen haben. Wenn die Politiker schon außerstande waren, den offenkundigen Unsinn bereits 1996 vom Tisch zu fegen – daß die Medien mitgemacht haben, ist viel schlimmer.
Trotzdem liest man es gern.

Theodor Ickler in sprachforschung.org; s.a. home.ivx.de

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Sigmar Salzburg
10.08.2015 13.12
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Die letzte legale EU-Abgeordnete der AfD

Facebook:

Beatrix von Storch 3 Std.

Diese Regierung ist einer rechtsstaatlichen Demokratie unwürdig. Kauder droht den Unionsleuten mit Strafaktionen, wenn sie nicht dem Befehl der Kanzlerin folgend auch das nächste Rettungspaket abwinken. Das ist so fürchterlich erbärmlich, daß ich mich schäme, diese Regierung „meine“ nennen zu müssen. Die Tatsache, daß KAuder inzwischen zurückgerudert ist, ändert daran nichts. Er mag versucht haben, seine Worte aus der Welt zu bekommen. Aber die Geisteshaltung wird er behalten. Ein Trauerspiel.
facebook.com 10.8.2015

Frau von Storch schreibt, ohne „Reform“ zu simulieren, wenn sie sich nicht dazu gedrängt fühlt.– Die gebrandmarkte fraktionelle Erpressung ist leider der Normalfall bei unseren „nur dem Gewissen verpflichteten“ Abgeordneten. Deutlich wurde das, als im Dezember 2004 die SPD-Abgeordnete Jelena Hoffmann ihre Unterschrift unter den interfraktionellen Antrag zur Wiederherstellung der traditionellen Rechtschreibung auf Betreiben der SPD-Führung zurückziehen mußte.

Die andere AfD-EU-Abgeordnete, Frau Trebesius, die ich im letzten Jahr wohl gewählt habe, ist mit meiner Stimme, aber ohne mein Einverständnis zu den ALFA-Männchen übergelaufen. Ich bin dafür, daß bei Listenwahlen das Mandat bei der gewählten Partei bleibt.

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Sigmar Salzburg
22.04.2015 18.27
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Stegner übt in Schleswig die Haltet-den-Dieb-Masche

Schüler-Ebbe in der Lornsen-Schule durch den Turbo-Abi-Wahn der Kieler Küsten-Koalition – und SPD-Chef Ralf Stegner beklagt das als Fehlentscheidung der Schulleitung:

Vielleicht habe die Lornsenschule seinerzeit einen Fehler gemacht, als sie sich für das Abitur nach zwölf Jahren entschieden habe, meinte Stegner. Um neues Chaos in der Bildungspolitik zu verhindern, sei ein Umschwenken auf G 9 aber ausgeschlossen. „Das ist der Preis der Demokratie und für mich politische Glaubwürdigkeit.“

Schleswiger Nachrichten 21.4.2015

Wäre Stegner etwas ehrlicher, dann hätte er vielleicht gesagt:

„Unser Fehler war es, das Turbo-Abitur einzuführen und den Schulen die Hoffnung zu machen, daß wir es genauso gnadenlos wie die Rechtschreib„reform“ durchsetzen würden. Leider mußten wir auch G9 ermöglichen, so daß die Eltern einfach eine andere Schule wählen konnten.

Das war so bei der Rechtschreibreform nicht möglich. Wir wußten zwar längst, daß sie ein Fehler war*. Aber wir mußten neues Chaos verhindern und ein Umschwenken auf die bewährte Rechtschreibung ausschließen. Deshalb die Annullierung des Volksentscheids: Das ist der Preis der Demokratie* und für mich politische Glaubwürdigkeit.

Geä. 23.4.15

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Sigmar Salzburg
13.02.2015 08.53
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„Endstation Brodkorb“

Unter diesem Titel fand im April 2011 eine halböffentliche Tagung der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt, die von der Dresdener linken Abgeordneten Kerstin Köditz und ihrem Mitarbeiter Volkmar Wölk bestritten wurde. Es ging um den der Linken entlaufenen Mathias Brodkorb, der 1997 karriereförderlich zur SPD übergewechselt war. Zugleich wurde auf seine Gründung des Anti-Rechts-Portals „Endstation Rechts“ angespielt. Eine halbes Jahr nach dieser Tagung war er Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern.

Ein leicht ironischer Bericht dieser Veranstaltung findet sich in der FAZ.net 13.4.11. Martin Otto rückt darin den Kleinkrieg der ideologisch nahestehenden Gruppen in die Nähe der Satire über die „Volksfront von Judäa“ in Monty Pythons Jesuspersiflage „Leben des Brian“:
„Brodkorb kann Freund und Feind nicht unterscheiden“... Ein anderer Teilnehmer beschreibt treuherzig sein Problem mit Brodkorb: „Der will ja immer diskutieren, man kann zu ihm ,A . . . loch' sagen, und er will dann darüber reden.“

Ein weiterer Berichterstatter, Martin Lichtmesz, war schon zu Beginn der Tagung als „Rechter“ erkannt und ausgeschlossen worden. Sein Kommentar erschien bei der angeblich „neurechten“ Sezession am 14.4.11. Beim Blick da hinüber konnte ich erfreut feststellen, daß auch dort noch bewährt geschrieben wird.

Was nach diesen Gefechten bleibt, ist der Eindruck, daß man nach dem Endsieg der Linken Befreiungsfront „den Brodkorb auf jeden Fall höher hängen“ wird.

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Sigmar Salzburg
20.12.2014 13.35
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Die Reformvergangenheit der Ministerin

Johanna Wanka
Die arme Retterin

Bisher durfte der Bund die Hochschulen in den Ländern nicht dauerhaft finanziell fördern. Jetzt fällt das Kooperationsverbot. Wird deshalb alles besser? Marion Schmidt hat Zweifel.
zeit.de 17.12.2014

Ein Zeit-Leser hat die Rolle der Ministerin bei der Rettung und Durchsetzung der Rechtschreib„reform“ nicht vergessen:

der-blaue-planet

Was kaum jemand in Deutschland weiß:
Dieser Politikerin, aus der dritten Reihe war es gegeben, die unsägliche „Rechtschreibreform“ durchzusetzen, nachdem immer mehr kritische Stimmen dagegen laut wurden und sich – von seiten unserer „Dichter und Denker“, aber auch anderen mit Sprache und Kultur befassten Menschen aus allen Bereichen – endlich Widerstand dagegen zu entwickeln begann.

Man hatte die nicht heimlich, aber leise von Bürokraten, einigen Germanisten und gewerkschaftlich organisierten Pädagogen geführte Diskussion um eine Veränderung verschlafen und die Entschlußkraft dieser „Reformkommission“ unterschätzt. Trotzdem begann die Reform 2005, auch durch das Zögern von Bayern und Nordrhein-Westfalen zu wackeln.

Aber weil dieses Gremium aus Bürokraten, Sprachsezierern, Gewerkschaftern und Politikern bestand (anders als in Frankreich, wo für dergleichen seit dem 18. Jahrhundert die „Academie Francaise“ als Zusammenschluß der besten Dichter, Philosophen und anderen um die Sprache und Wissenschaft Verdienten Frankreichs verantwortlich ist), unter dem damaligen Vorsitz von Frau Wanka (!), machte diese Druck und setzte diese „Reform“ durch mit der Begründung, die sei notwendig aus Gründen der Staatsräson (!!) man mache sich sonst lächerlich!

Und das Verhältnis dieser Dame zur Beziehung zu Staat und Kultur beleuchtet auch íhre damalige Bemerkung, ".., eine so kurzfristige Verschiebung sei nur Wasser auf die Mühlen derer, die prinzipiell gegen den Bildungsföderalismus seien.“

www.zeit.de 18.12.2014

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Sigmar Salzburg
30.10.2014 15.16
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Die fast vergessene Bayernpartei meldet sich zu Wort

Es geht vor allem um das Zentralabitur, aber die Rechtschreib„reform“ kriegt auch einen Seitenhieb ab:

Das zentralste Abitur

Zum Schuljahr 2016/17 soll es nun kommen. Vielleicht! Das bundeseinheitliche Abitur. Oder zumindest ein Abitur mit vergleichbaren Standards. Oder zumindest irgendetwas in diese Richtung.

Die Versuche der Zentralisierung und Vereinheitlichung sind zahlreich, beispielsweise forderte 2007 die damals amtierende und noch mit einem Doktortitel geschmückte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die Kultusministerkonferenz auf, ein Zentralabitur zu schaffen.

2014 nun haben bayerische Schüler mit denen aus fünf anderen Bundesländern teilweise gleiche Abituraufgaben erhalten, wobei die Voraussetzungen und Bedingungen durchaus unterschiedlich waren.

Als ob „Zentral“ gleich „Gut“ bedeutet, wird das bundeseinheitliche Zentralabitur von den Befürwortern wie die Erfüllung jahrzehntelanger Träume gefeiert. Beispielen, wie Frankreich, die trotz landesweiten Zentralabiturs ein kaum nachahmenswertes Bildungssystem haben, zum Trotz.

Und die CSU immer vornedran, dabei ist gerade deren bildungspolitisches „Sündenregister“ lang:

Die völlig missratene Rechtschreibreform von 1996 hat die CSU mitgetragen. Zwar erkannte der damalige Kultusminister Zehetmaier (CSU), dass das Ganze ein Fehler war. Da war das Kind aber bereits im Brunnen, da hatte man bereits zugelassen, dass eine kleine Gruppe von Linguisten die Sprache nach ihren Vorstellungen und gegen den Mehrheitswillen (wie er beispielsweise in einem rechtsgültigen Bürgerentscheid zum Ausdruck kam) verhunzen konnte.

Das „Phonetische Schreiben“, bei dem Grundschulkinder die ersten zwei Jahre so schreiben wie sie hören und Fehler nicht verbessert werden, wurde auch in Bayern eingeführt. Diesen Ideologie getriebenen Unsinn, der zu katastrophalen Rechtschreibkenntnissen führt, hat die CSU also auch mitgemacht.

Auch das Niveau der sonstigen weiterführenden Schulen, also Haupt- und Realschule, konnte erfolgreich gesenkt werden. Immer mehr Betriebe klagen über die nicht mehr vorhandene Ausbildungsreife der Azubis. Da nützt es natürlich auch nichts, wenn die Hauptschule nun Mittelschule heißt.

Die völlig überhastete Einführung des G8. Spricht man mit aktiven Lehrkräften, wird einhellig bestätigt, dass das Niveau des Abiturs generell schwächer als zu „G9-Zeiten“ ist – allen offiziellen Verlautbarungen und auch einigen guten Ansätzen zum Trotz.

Und auch den „Bologna-Prozess“, der eine europäische Vereinheitlichung der Universitäten zum Ziel hatte und doch nur zur Verschulung der Studiengänge führte, hat die CSU brav abgenickt.

Als Gründe für ein bundeseinheitliches Abitur werden vor allem zwei Argumente ins Feld geführt ....

bayernpartei.de 24.10.2014

Bemerkenswert: Bei keiner anderen der sogenannten „demokratischen“ Parteien wird man den schleswig-holsteinischen „rechtsgültigen Bürgerentscheid“ gegen die Rechtschreibreform erwähnt finden.

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