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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
23.05.2015 08.31
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„Lies-Action“

SVP-Stadtrat will Koran-Verteilaktionen verbieten
SVP-Stadtrat Henri Beuchat will, dass das Verteilen von «Hetzschriften» in der Stadt Bern verboten wird.


[aber] ... aus Präventionssicht sei es nicht erwiesen, dass der Prozess der Radikalisierung mit der Lies-Aktion in Verbindung gebracht werde.
21.5.2015

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Sigmar Salzburg
17.05.2015 07.49
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Fromme Diplomatie

Papa Francesco, venti minuti con Abu Mazen: „Lei sia un angelo della pace“

CITTA' DEL VATICANO
– Venti minuti di colloquio, due abbracci e un auspicio: „Lei sia un angelo della pace“. Si può riassumere così la visita del presidente palstinese Abu Mazen, a Papa Francesco. „Come stai? Ti vedo più giovane“, ha salutato in arabo Mahmud Abbas, tradotto dal segretario egiziano monsignor Gaid. Poi ha abbracciato Francesco, si sono baciati, sorrisi.
repubblica.it 16.5.2015

... Am Ende der 20-minütigen Privataudienz tauschten der Papst und Abbas Geschenke aus. Franziskus überreichte dem Palästinenserpräsidenten eine Medaille mit einem Friedensengel, um den „schlechten Geist des Krieges zu zerstören“. Das Geschenk passe gut zu ihm, denn „du bist ein Engel des Friedens“, soll er laut Nachrichtenagentur AP gesagt haben...
spiegel.de 17.5.2015

Papst Franzikus, der Schlawiner, umarmt und küßt wieder. Insgeheim kann er aber durchaus weitergedacht haben, etwa „culo di angelo!“

PS: „sia“ ist Konjunktiv, drückt also, anders als die deutsche Übersetzung, eher den Wunsch aus: „Seien Sie ...“

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Sigmar Salzburg
23.04.2015 18.39
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Vladimir Nabokov * 23. April 1899

„Gott” ist die Idee eines Schurken

Der „Humanistische Pressedienst“ erinnert an den heutigen 116. Geburtstag des Schriftstellers Vladimir Nabokov. Sein Wort sollte auch im Norden Deutschlands gehört werden, seit dort wieder allerlei Kreuz- und Gottesbezügler versuchen, mit der Verfassung auch die ungläubigsten Bürger unter „Gott“ zu beugen:

Vladimir Nabokov
* 23. April 1899 in St. Petersburg, Δ 2. Juli 1977 in Montreux;
US-amerikanischer Schriftsteller russischer Herkunft

Die Idee Gottes wurde in den Morgenstunden der Geschichte von einem Schurken erfunden, der ein Genie war... Gott existiert nicht, genauso wenig wie unser Leben nach dem Tod, jenes zweite Schreckgespenst, das sich ebenso mühelos abtun läßt wie das erste.

[Aus dem Roman „Verzweiflung“ (1934), noch in der anständigen deutschen Rechtschreibung.]

Humanistischer Pressedienst 23.4.2015

Siehe auch dies und das.

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Sigmar Salzburg
31.03.2015 07.38
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Islamisierung im Osten, sexuelle Vielfalt im Westen

Angeblich kämpfen ja laut Politik und Medien die Pegida-Leute gegen Hirngespinste. Es gebe im Osten kaum Moslems und daher keine Islamisierung. Aber eingeübt wird sie schon mal, wie ein Vater berichtet:

Arvid Immo Samtleben ...
27. März um 15:46 · Bearbeitet ·

Islamunterricht an Grundschule in Radeberg (Sachsen)
Wir üben „muslimisch beten“!

Vor einigen Tagen kam meine Tochter (10j) nach Hause und berichtete mir, sie habe heute in der 4. Klasse muslimisch in der Grundschule beten geübt!
[...] „Da mussten wir uns dann hinknien und zuvor die Hände über die Knie legen“ [...]
In der Grundschule Radeberg übt man im Religionsunterricht muslimisch beten auf dem Fußboden. Mit etwa 12 Bildern ähnlich des mitgeposteten Bildes, wird den Kindern in kleinen Schritten klar gemacht, wie man richtig als Muslim betet. Ich habe mich beim „Lehrkörper“ beschwert ...

[Bild und eine Seite aus dem Aufgabenheft der Schülerin:]

[in Schülerschrift:]
Donnerstag 1.+ 2. Stunde Ausfall
[Eintrag Lehrerin:]
Werter Herr Samtleben,
vielen Dank!
In der 4. Klasse wird noch nicht alles zum Islam ausführlich erläutert. Die Kinder erhalten einen Einblick in die Religion d. Islam. Mit fr. Grüßen
[in Schülerschrift:]
Freitag 1.+2. Stunde Ausfall
[Eintrag Vater:]
Sehr geehrte Frau ...
Wer beten üben kann, muß auch Inhalte besprechen. Ich werde mich darüber öffentlich beschweren. Gruß ...
[Eintrag Lehrerin:]
Wir haben nicht gebetet (geht gar nicht), wir haben uns die Gebetshaltungen angesehen.

facebook.com 27.03.2015

Im Westen, wo die Islamisierung schon Standard ist, denkt man, wie im „Bildungsplan 2015“ angeregt, schon wieder weiter. Dort erwarten wir demnächst entsprechend angepaßte Einträge: „Wir haben nicht den Analverkehr geübt (geht gar nicht), wir haben uns nur die Vielfalt der Kopulationsstellungen angesehen.“

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Sigmar Salzburg
15.03.2015 05.19
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Re: Re: Buschkowsky sieht Kopftuch-Urteil als „Katastrophe“

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von glasreiniger
Einfach ist der Widerstand nicht, aber gehen täte es schon, zB http://www.pastafari.eu/
Genialer Gedanke – ist mir damals entgangen.

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glasreiniger
14.03.2015 11.09
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Re: Buschkowsky sieht Kopftuch-Urteil als „Katastrophe“

Zitat:
Ich wiederhole es: Das Urteil ist die übelste Fehlentscheidung des Bundesverfassungsgerichts seit der Zulassung der Rechtschreib„reform“ 1998. Statt die religiöse Neutralität der Schulen zu stärken und die Trennung von Staat und Religion zu fördern, schleusen die Richter wandelnde Scharia-Litfaßsäulen in die Klassenzimmer. Dem haben Christen und Atheisten nichts entgegenzusetzen. Ein schlimmes Urteil.


Einfach ist der Widerstand nicht, aber gehen täte es schon, zB http://www.pastafari.eu/

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Sigmar Salzburg
14.03.2015 07.43
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Buschkowsky sieht Kopftuch-Urteil als „Katastrophe“

Heinz Buschkowsky, der scheidende Bürgermeister des Berliner Problembezirks Neukölln, hat das Urteil zum Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen als groben Fehler kritisiert. „Ich empfinde das Urteil als Katastrophe“, sagte der SPD-Politiker im RBB-Inforadio.
Das Bundesverfassungsgericht stelle die Religionsfreiheit Einzelner über das staatliche Gebot wertneutralen Handelns. „Ich halte das für ein Zurückweichen, für die Preisgabe eines elementaren Bausteins unserer Gesellschaft“, sagte Buschkowsky. Das Urteil erschwere den Kampf gegen religiösen Fundamentalismus.

Seine designierte Nachfolgerin, Bildungsstadträtin Franziska Giffey (SPD), betonte, in Neukölln gebe es schon jetzt „Ethnienhierarchien zwischen einzelnen Schülergruppen“ und Konflikte bei der Frage, wie sich Mädchen religiös korrekt zu verhalten hätten. In dieser Situation sei es von großer Bedeutung, dass Lehrer sich weltanschaulich neutral verhielten.

Das Bundesverfassungsgericht hatte ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrerinnen in öffentlichen Schulen anhand eines Falles aus Nordrhein-Westfalen für verfassungswidrig erklärt. Auch in Berlin dürfen Lehrer und andere Pädagogen an öffentlichen Schulen religiöse Symbole [bisher] nicht sichtbar tragen...

welt.de 13.3.2015

Ich wiederhole es: Das Urteil ist die übelste Fehlentscheidung des Bundesverfassungsgerichts seit der Zulassung der Rechtschreib„reform“ 1998. Statt die religiöse Neutralität der Schulen zu stärken und die Trennung von Staat und Religion zu fördern, schleusen die Richter wandelnde Scharia-Litfaßsäulen in die Klassenzimmer. Dem haben Christen und Atheisten nichts entgegenzusetzen. Ein schlimmes Urteil.

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Sigmar Salzburg
06.03.2015 09.09
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Gotteskrieger

Antike Ruinenstätte zerstört
IS macht Nimrud dem Erdboden gleich

Die Terrormiliz IS setzt ihre gezielten Schändungen von Kulturgütern fort und sorgt damit bei der Bevölkerung und bei Archäologen für Entsetzen. Diesmal trifft es die antike Ruinenstätte Nimrud im Nordirak, die vom Islamischen Staat regelrecht niedergewalzt wurde.
t-online.de 6.3.2015

Während man im Norden Iraks glaubt, dem Willen „Gottes“ zu folgen, indem man Zeugnisse einstiger Kulturen vernichtet, meint man in Schleswig-Holstein ähnliches erfüllen zu müssen, indem man „Gott“ in die Verfassung bringt, nachdem das im Parlament im letzten Jahr nicht gelungen war (lt. shz):

Volksinitiative für Gottesbezug gestartet
Zu den Initiatoren der von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis getragenen Aktion gehören die beiden früheren Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU) und Björn Engholm (SPD) ... Nach den [in der neuen Verfassung erleichterten] gesetzlichen Vorgaben müssen binnen eines Jahres mindestens 20.000 Unterschriften zusammenkommen, damit der Landtag erneut über einen Gottesbezug in der Landesverfassung debattiert...

Neben Carstensen und Engholm sollen auch der Vorsitzende der Schura, der islamischen Religionsgemeinschaft in Schleswig-Holstein, Fatih Mutlu, und Walter Blender, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden im Norden, zu den Initiatoren gehören.

Die Gruppe will damit unterstreichen, dass sich ein Gottesbezug in der Verfassung nicht auf eine bestimmte Religion bezieht, sondern vielmehr, wie es der frühere Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Udo Di Fabio im September vergangenen Jahres in Kiel betonte, als Demutsformel zu verstehen ist.
shz.de 2.3.2015

Weder Di Fabio noch der bauernschlaue Carstensen oder der gescheiterte Engholm sind also imstande, die Unangemessenheit ihres Ansinnens zu erkennen, ungläubige Bürger symbolisch unter die Herrschaft eines beliebig definierbaren, offensichtlich nicht existenten Phantasiewesens stellen zu wollen. 65 Jahre lang sind die Schleswig-Holsteiner gut ohne „Gott“ in der Verfassung ausgekommen. Er gehört auch nicht in eine Verfassung hinein, die für alle Bürger akzeptabel sein muß.

Übrigens: An einen persönlichen Gott glauben die Wähler/innen von CDU: 35.4%, SPD: 19.1%, FDP: 23.5%, B90/Grüne: 17.0%, ... PDS [jetzt Linke]: 6.8%. (reimbibel.de)

Nachtrag 11.3.15: Die GBS Hamburg informiert ausführlich über den „Gottesbezug 2.0“.

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Sigmar Salzburg
03.03.2015 08.39
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Islamische „Menschenrechte“

1000 Peitschenhiebe sind womöglich nicht genug: Das saudische Strafgericht will den islamkritischen Blogger Badawi offenbar wegen „Abfalls vom Glauben“ anklagen. Darauf droht im schlimmsten Fall die Todesstrafe.

London – Dem saudi-arabischen Blogger Raif Badawi droht bei einer Neuauflage seines Prozesses offenbar die Todesstrafe. Das berichtete der britische „Independent“ unter Berufung auf seine Ehefrau Ensaf Haider...
spiegel.de 1.3.2015

Die Welt 29.1.2015 (H.M.Broder):
Im Jahre 1990 verabschiedete die Organisation [für islamische Zusammenarbeit] auf einer Konferenz in Kairo eine Erklärung der Menschenrechte im Islam als Alternative zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verkündet wurde.

Die Kairoer Erklärung fußt vom ersten bis zum letzten Absatz auf der Scharia und stellt fest, diese sei die „einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung“, das Recht auf freie Meinungsäußerung etwa gilt nur insoweit, wie es nicht die Grundsätze der Scharia verletzt. Es sei verboten, „die Heiligkeit und Würde der Propheten zu verletzen, die moralischen und ethischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft zu entzweien, sie zu korrumpieren, ihr zu schaden oder ihren Glauben zu schwächen“.

Auf diese Erklärung der Menschenrechte, die nichts anderes als eine Ausführungsbestimmung zur Scharia ist, berufen sich Politiker in Teheran, Islamabad, Riad und Ankara, wenn sie behaupten, auch in ihren Ländern würden Menschenrechte gelten. Wenn Homosexuelle aufgehängt, Ehebrecherinnen gesteinigt, Dissidenten ausgepeitscht, Gotteslästerer zum Tode verurteilt und kritische Journalisten eingekerkert werden, liegen keine Verstöße gegen Menschenrechte vor, denn diese Strafen werden im Einklang mit der Scharia verkündet und vollstreckt. Und die ist die Grundlage der Menschenrechte...
welt.de 29.1.2015

All dies wird die hiesigen „Der-Islam-gehört-Deutschland“-Gläubigen nicht davon abhalten, den Islamunterricht weiter in deutsche Schulen zu pressen.

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Sigmar Salzburg
20.02.2015 08.39
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Mangelnde Trennung von Kirche und Staat

Kirchensteuer

... In dem aktuellen Fall hatte das Erzbistum Berlin dem in Berlin lebenden Thomas B., einem in Frankreich geborenen Arbeitnehmer, einen mittleren dreistelligen Betrag als Kirchensteuer vom Lohn abziehen lassen. Zur Begründung verwies das Erzbistum darauf, dass der Betroffene in einem französischen Taufregister registriert ist und seinen amtlichen Kirchenaustritt, der in Frankreich aufgrund der radikal laizistischen Verfassung unmöglich ist, nicht nachweisen kann. Bekannt wurde in dem Zusammenhang ferner, dass das Erzbistum auch über Ländergrenzen hinweg die Konfession von zugezogenen Einwohnern zu ermitteln versucht...
hpd.de 19.2.2015

Auch im Bereich der ehemaligen DDR mit ähnlichen Verhältnissen haben die Kirchen versucht, noch nach Jahrzehnten Kirchensteuern abzuzocken.

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Sigmar Salzburg
16.02.2015 10.26
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Keinen islamischen (und sonstigen) Religionsunterricht an deutsche Schulen!

Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, schrieb im Tagesspiegel:

Als Ex-Muslimin und auch als langjährige Kritikerin von Islam und Islamismus, bin ich der Meinung, dass der Islam nicht zu Deutschland gehören sollte und meine auch, dass nicht nur der Islam, sondern alle Religionen nichts im staatlichen System und Unterricht zu suchen haben...

Vielleicht erhofft sich die deutsche Regierung, man könnte so terroristischen Anschlägen in Deutschland vorbeugen und die Muslime beruhigen, die Kontrolle über Ghettos zu behalten...

Mit dieser Politik hat die deutsche Regierung den Islamisten geholfen und einen großen Konflikt in die Gesellschaft gebracht. Schauen Sie, es gibt immer mehr „Kopftuch“ auf der Straße, mehr Einfluss von Islamisten auf Unterrichtsinhalte, mehr Einschüchterung von Schülern und Lehrerinnen durch Islamisten, und wer hier erst recht unter Druck gesetzt wird, das sind Frauen, Mädchen, moderne und säkulare Menschen aus den sog. islamischen Ländern. Frau Merkel & Co. haben uns verraten.

tagesspiegel.de 12.2.2015

Dazu auch dies.

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Sigmar Salzburg
07.02.2015 09.34
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Es gibt 200 Religionen in Deutschland, aber:

BLLV fordert mehr islamischen Religionsunterricht

Religionsunterricht für Muslime soll an bayerischen Schulen selbstverständlich werden. Dafür setzen sich die Lehrer und Lehrerinnen des Freistaats ein.
München
– Bayerische Lehrer machen sich für mehr islamischen Religionsunterricht an Schulen stark. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) fordert in einer Petition an den Landtag die Verlängerung des Modellversuchs „Islamischer Unterricht“. An über 200 Schulen in Bayern wird seit 2009 Religionsunterricht für Muslime angeboten.
Langfristig soll das an allen öffentlichen Schulen selbstverständlich werden“, sagte Verbandspräsident Klaus Wenzel am Montag in München ...
abendzeitung-muenchen.de 3.2.2015

Islamuntericht in Deutschland:



Stuttgart (dpa/lsw) – Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat dazu aufgerufen, islamischen Theologen bei ihrer Ausbildung an deutschen Universitäten genügend Freiraum zu lassen... «Daraus kann eine große Chance werden (...) für die Rolle der Religion in der modernen Gesellschaft» bild.de 5.4.2011

Nein, es hat keine Aufgabe des Staates zu sein, von 200 Religionen in Deutschland drei zu bevorzugen und durch besonderen Unterricht an den Schulen zu fördern. Für ein Land, das keine Staatsreligion zuläßt, ist nur ein gemeinsamer allgemeiner Ethikunterricht angemessen, der sich am Grundgesetz und an den Menschenrechten orientiert.

Siehe auch dies und das
.

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Sigmar Salzburg
06.02.2015 07.05
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Erziehungstipps vom Papst: Würdevolles Schlagen von Kindern ist ok

Der Papst als Pädagoge: Seine Kinder zu schlagen ist aus Sicht von Papst Franziskus in Ordnung – solange dabei deren Würde geachtet werde. Das erklärte er bei seiner wöchentlichen Generalaudienz, die der Rolle von Vätern in der Familie gewidmet war.

Bei dieser Gelegenheit gab Franziskus auch preis, was für ihn einen guten Vater ausmache. Dies sei jemand, der vergebe, aber „mit Bestimmtheit zu korrigieren“ vermöge, ohne dabei das Kind zu entmutigen.

Dazu erzählte er eine Anekdote: „Einmal habe ich einen Vater bei einem Treffen mit Ehepaaren sagen hören: 'Ich muss manchmal meine Kinder ein bisschen schlagen, aber nie ins Gesicht, um sie nicht zu demütigen'".

„Wie schön!,“ erklärte Franziskus. „Er weiß um den Sinn der Würde. Er muss sie bestrafen, aber tut es gerecht und geht dann weiter.“

Vielleicht sollten sich Männer, die selbst keine Väter sind, Erziehungstipps verkneifen.
von Lukas Martin, Politikredakteur 7:08

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

Bürgerliches Gesetzbuch, §1631, Absatz 2
von Lukas Martin, Politikredakteur 7:23

http://liveblog.morgennews.t-online.de/Event/_t-onlinede_MorgenNews__3

Siehe auch dies.

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Sigmar Salzburg
05.02.2015 15.26
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Islamisten-Miliz immer grausamer

IS lässt jordanischen Piloten lebendig verbrennen

Der von der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) in Geiselhaft genommene jordanische Pilot al-Kassasbeh wurde lebendig verbrannt. Jordanien ruft zu Rache für den grausamen Tod auf.


Die Terrormiliz »Islamischer Staat« schreckt offenbar vor keiner Grausamkeit zurück. Es bleibt längst nicht mehr bei der Enthauptung von gefangen_genommenen Geiseln. Am Dienstag veröffentlichten die Islamisten ein Video, welches zeigt, wie der im Dezember fest_genommene jordanische Luftwaffen-Pilot Maas al-Kassasbeh in einen Käfig gesteckt und angezündet wird.

Der sichtlich zuvor mißhandelte Al-Kassasbeh wurde erst genötigt eine Erklärung über seine Mission als Soldat der jordanischen Luftwaffe zu verlesen. Dann wird die wehrlose Geisel in einen Käfig gesperrt, seine orangefarbene Kleidung wurde mit einer Flüssigkeit getränkt. Schließlich legt ein maskierter Mann der Islamisten Feuer...

Jordaniens König Abdullah II. beschwor in einer Rede die Einheit der Nation: »Mit Wut und Trauer haben wir die Nachricht vernommen, daß der Pilot und Held Maas al-Kassasbeh von der Terrororganisation IS getötet wurde – von der feigen, fehlgeleiteten Verbrecherbande, die nichts mit unserer Religion zu tun hat«.
freiewelt.net 4.2.2015 [geschrieben] von Redaktion (josch)

In der „AfD“-nahen Internetzeitung „Freie Welt“, in der sonst „angepasst“ geschrieben wird, fällt die zunehmende Zahl fundamental-christlicher Beiträge auf. Deshalb sei der Hinweis gestattet, daß auch im christlichen Abendland Menschenverbrennungen erst vor zweihundert Jahren eingestellt wurden. Auch hier wird behauptet, daß dies „mit unserer Religion nichts zu tun hat“, obwohl in 2.Mose 22,18 steht: „Zauberinnen sollst du nicht leben lassen.“

Das soll jetzt (nach Ratzinger) germanischer Aberglaube gewesen sein. Es bleiben also noch die Ketzer. 1053 wurden in Goslar sogenannte Manichäer, weil sie keine Hühner und Schweine töten wollten, auf Befehl Heinrichs III. gehenkt. Danach führte man auch in Deutschland die 385 in Trier erfundene und 1022 in Orleans wiederbelebte, wirkungsvollere Ketzerverbrennung ein. Die letzte Ketzerverbrennung soll 1781 in Sevilla, die letzte Hexenverbrennung 1811 in Rößel/Ermland, vollzogen worden sein.

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Sigmar Salzburg
04.02.2015 20.01
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Political Correctness verhindert Islamisierungskritik

Wie die ersten soziologischen Untersuchungen zu den Dresdener „Pegida“-Demonstrationen zeigen, handelt es sich bei den Teilnehmern meist um ganz normale besorgte Bürger, die nicht länger gewillt sind, der schleichenden Islamisierung Deutschlands tatenlos zuzusehen. Ostdeutsch sozialisiert, ist die Mehrheit konfessionsfrei oder atheistisch eingestellt. Man sollte nun meinen, daß sie in den einschlägigen Atheistenforen zumindest auf ein gewisses Verständnis stoßen. Dem ist aber nicht so. Im Humanistischen Pressedienst wurde mit fast 30 Artikeln gegen die Demonstrationen gefeuert. Meine abweichende Meinung dazu war daher auch nicht erwünscht:

Um 1957 kämpften die Religiösen gegen ihren beginnenden Bedeutungsverlust. In einem Schulaufsatz zur Einweihung der Hamburger Dreifaltigkeits-Kirche schrieb ich, „je mehr der Glaube nachläßt, um so mehr Kirchen werden gebaut“ – und erhielt einen Punkteabzug. Niemand hätte damals glauben mögen, daß eine Religion wenige Jahrzehnte später wieder ganz Europa bewegen könnte. Damals gab es zwei Moscheen in Deutschland. Heute sind es schon über 3000.

1979 hatte der „Brian“-Regisseur Terry Jones noch das Gefühl, mit seiner Religions-Satire „auf einen toten Esel“ zu treten. 2008 aber dankte Kurienkardinal Jean-Louis Tauran den Muslimen dafür, „Gott zurück in die öffentliche Sphäre Europas“ zu bringen.

1982 wollte Helmut Schmidt keinen Türken mehr über die Grenze lassen, Helmut Kohl jeden zweiten der 1,5 Millionen nach Hause schicken. Der linke Sozialdemokrat Martin Neuffer forderte, die Einwanderung „scharf“ zu drosseln.

Inzwischen ist die Zahl der Muslime auf das Dreifache gestiegen. Ihre Zuwachsrate liegt so hoch, daß sie einschließlich der schon anlaufenden Massenzuwanderung aus Afrika ab 2050 die Mehrheit der sonst schrumpfenden Bevölkerung bilden werden.

Es erscheint mir nun grotesk, wenn ein humanistisch-atheistisches Forum sich an der hiesigen bedeutungslos werdenden Religion mit Eifer abarbeitet und gleichzeitig in fast 30 Artikeln den überwiegend konfessionslosen bis atheistischen Normalbürgern in den Rücken fällt, die gegen die schleichende Landnahme durch die fremde religiöse Ideologie demonstrieren – die derzeit weltweit zeigt, was in ihr steckt, wenn ihre von „Gott“ offenbarten Texte ernst genommen werden.

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