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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
06.02.2015 07.05
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Erziehungstipps vom Papst: Würdevolles Schlagen von Kindern ist ok

Der Papst als Pädagoge: Seine Kinder zu schlagen ist aus Sicht von Papst Franziskus in Ordnung – solange dabei deren Würde geachtet werde. Das erklärte er bei seiner wöchentlichen Generalaudienz, die der Rolle von Vätern in der Familie gewidmet war.

Bei dieser Gelegenheit gab Franziskus auch preis, was für ihn einen guten Vater ausmache. Dies sei jemand, der vergebe, aber „mit Bestimmtheit zu korrigieren“ vermöge, ohne dabei das Kind zu entmutigen.

Dazu erzählte er eine Anekdote: „Einmal habe ich einen Vater bei einem Treffen mit Ehepaaren sagen hören: 'Ich muss manchmal meine Kinder ein bisschen schlagen, aber nie ins Gesicht, um sie nicht zu demütigen'".

„Wie schön!,“ erklärte Franziskus. „Er weiß um den Sinn der Würde. Er muss sie bestrafen, aber tut es gerecht und geht dann weiter.“

Vielleicht sollten sich Männer, die selbst keine Väter sind, Erziehungstipps verkneifen.
von Lukas Martin, Politikredakteur 7:08

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

Bürgerliches Gesetzbuch, §1631, Absatz 2
von Lukas Martin, Politikredakteur 7:23

http://liveblog.morgennews.t-online.de/Event/_t-onlinede_MorgenNews__3

Siehe auch dies.

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Sigmar Salzburg
05.02.2015 15.26
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Islamisten-Miliz immer grausamer

IS lässt jordanischen Piloten lebendig verbrennen

Der von der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) in Geiselhaft genommene jordanische Pilot al-Kassasbeh wurde lebendig verbrannt. Jordanien ruft zu Rache für den grausamen Tod auf.


Die Terrormiliz »Islamischer Staat« schreckt offenbar vor keiner Grausamkeit zurück. Es bleibt längst nicht mehr bei der Enthauptung von gefangen_genommenen Geiseln. Am Dienstag veröffentlichten die Islamisten ein Video, welches zeigt, wie der im Dezember fest_genommene jordanische Luftwaffen-Pilot Maas al-Kassasbeh in einen Käfig gesteckt und angezündet wird.

Der sichtlich zuvor mißhandelte Al-Kassasbeh wurde erst genötigt eine Erklärung über seine Mission als Soldat der jordanischen Luftwaffe zu verlesen. Dann wird die wehrlose Geisel in einen Käfig gesperrt, seine orangefarbene Kleidung wurde mit einer Flüssigkeit getränkt. Schließlich legt ein maskierter Mann der Islamisten Feuer...

Jordaniens König Abdullah II. beschwor in einer Rede die Einheit der Nation: »Mit Wut und Trauer haben wir die Nachricht vernommen, daß der Pilot und Held Maas al-Kassasbeh von der Terrororganisation IS getötet wurde – von der feigen, fehlgeleiteten Verbrecherbande, die nichts mit unserer Religion zu tun hat«.
freiewelt.net 4.2.2015 [geschrieben] von Redaktion (josch)

In der „AfD“-nahen Internetzeitung „Freie Welt“, in der sonst „angepasst“ geschrieben wird, fällt die zunehmende Zahl fundamental-christlicher Beiträge auf. Deshalb sei der Hinweis gestattet, daß auch im christlichen Abendland Menschenverbrennungen erst vor zweihundert Jahren eingestellt wurden. Auch hier wird behauptet, daß dies „mit unserer Religion nichts zu tun hat“, obwohl in 2.Mose 22,18 steht: „Zauberinnen sollst du nicht leben lassen.“

Das soll jetzt (nach Ratzinger) germanischer Aberglaube gewesen sein. Es bleiben also noch die Ketzer. 1053 wurden in Goslar sogenannte Manichäer, weil sie keine Hühner und Schweine töten wollten, auf Befehl Heinrichs III. gehenkt. Danach führte man auch in Deutschland die 385 in Trier erfundene und 1022 in Orleans wiederbelebte, wirkungsvollere Ketzerverbrennung ein. Die letzte Ketzerverbrennung soll 1781 in Sevilla, die letzte Hexenverbrennung 1811 in Rößel/Ermland, vollzogen worden sein.

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Sigmar Salzburg
04.02.2015 20.01
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Political Correctness verhindert Islamisierungskritik

Wie die ersten soziologischen Untersuchungen zu den Dresdener „Pegida“-Demonstrationen zeigen, handelt es sich bei den Teilnehmern meist um ganz normale besorgte Bürger, die nicht länger gewillt sind, der schleichenden Islamisierung Deutschlands tatenlos zuzusehen. Ostdeutsch sozialisiert, ist die Mehrheit konfessionsfrei oder atheistisch eingestellt. Man sollte nun meinen, daß sie in den einschlägigen Atheistenforen zumindest auf ein gewisses Verständnis stoßen. Dem ist aber nicht so. Im Humanistischen Pressedienst wurde mit fast 30 Artikeln gegen die Demonstrationen gefeuert. Meine abweichende Meinung dazu war daher auch nicht erwünscht:

Um 1957 kämpften die Religiösen gegen ihren beginnenden Bedeutungsverlust. In einem Schulaufsatz zur Einweihung der Hamburger Dreifaltigkeits-Kirche schrieb ich, „je mehr der Glaube nachläßt, um so mehr Kirchen werden gebaut“ – und erhielt einen Punkteabzug. Niemand hätte damals glauben mögen, daß eine Religion wenige Jahrzehnte später wieder ganz Europa bewegen könnte. Damals gab es zwei Moscheen in Deutschland. Heute sind es schon über 3000.

1979 hatte der „Brian“-Regisseur Terry Jones noch das Gefühl, mit seiner Religions-Satire „auf einen toten Esel“ zu treten. 2008 aber dankte Kurienkardinal Jean-Louis Tauran den Muslimen dafür, „Gott zurück in die öffentliche Sphäre Europas“ zu bringen.

1982 wollte Helmut Schmidt keinen Türken mehr über die Grenze lassen, Helmut Kohl jeden zweiten der 1,5 Millionen nach Hause schicken. Der linke Sozialdemokrat Martin Neuffer forderte, die Einwanderung „scharf“ zu drosseln.

Inzwischen ist die Zahl der Muslime auf das Dreifache gestiegen. Ihre Zuwachsrate liegt so hoch, daß sie einschließlich der schon anlaufenden Massenzuwanderung aus Afrika ab 2050 die Mehrheit der sonst schrumpfenden Bevölkerung bilden werden.

Es erscheint mir nun grotesk, wenn ein humanistisch-atheistisches Forum sich an der hiesigen bedeutungslos werdenden Religion mit Eifer abarbeitet und gleichzeitig in fast 30 Artikeln den überwiegend konfessionslosen bis atheistischen Normalbürgern in den Rücken fällt, die gegen die schleichende Landnahme durch die fremde religiöse Ideologie demonstrieren – die derzeit weltweit zeigt, was in ihr steckt, wenn ihre von „Gott“ offenbarten Texte ernst genommen werden.

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Sigmar Salzburg
26.01.2015 11.22
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Mit der kleinen Islamisierung zur großen Reconquista

In Thüringen gibt es höchstens 0,2 bis 0,4 Prozent Einwohner, die nach ihrer Herkunft Muslime sein könnten. Damit werden Warner vor einer „Islamisierung“ immer beschwichtigt. Daß sie dennoch stattfindet und aus anderen Gründen (die wir hier schon beschrieben haben) von den maßgeblichen politischen Kräften betrieben wird, stellt Siegfried R. Krebs bei „Freigeist Weimar“ ausführlich dar. Aus diesem (traditionell geschriebenen) Artikel nur ein kleiner Ausschnitt:

Thüringer Schulwesen: Koranisches, um die Bibel zu erhalten

WEIMAR. (fgw) Durch die Thüringer Konzern- und öffentlich-rechtliche Medienlandschaft rauscht dieser Tage unisono mit großem Getöse eine dpa-Meldung. Keine einzige Redaktion hat jedoch diese Agentur-Meldung hinterfragt. Und es auch unterlassen, darüber nachzudenken, was damit bezweckt werden soll oder wem eine solche „Nachricht“ nützt...

Im Titel und im Anriß heißt es: „Erfurter Imam: Islamunterricht an Schulen nötig – Ministerin offen für Vorschlag – Islamunterricht an Thüringer Schulen? Das fordern Erfurter Muslime. Bildungsministerin Klaubert ist sich nicht sicher, ob der Bedarf hoch genug ist...“

Soso, Erfurter Muslime sind es also, die etwas fordern. Doch dann wechselt die dpa-Meldung vom Plural in den Singular: „Der Erfurter Imam Abdullah Dündar hat sich für islamischen Religionsunterricht an Thüringer Schulen ausgesprochen. 'Es fehlt muslimischen Kindern, Religion zu lernen', sagte der Vorsteher der Erfurter Moscheegemeinde am Dienstagabend bei einer Podiumsdiskussion in Erfurt.“

Ein Kleriker, über den ansonsten nichts mitgeteilt wird, fordert muslimischen Religionsunterricht für Kinder aus muslimischen Familien. Ist es aber nicht so, daß die Moscheen seit jeher auch zur Vermittlung des Korans dienen, daß dort – und wo es auch richtig ist – die Glaubensunterweisung des Nachwuches stattfindet.

Man kann diese Forderung aber auch so lesen: Daß die von den sogenannten „Qualitäts“-Medien und der herrschenden Politik pauschal für den Islam vereinahmten Zuwanderer und Flüchtlinge aus islamisch geprägten Staaten größtenteils eher religionsfern oder gar religionsfrei sind. Und daß nun, ganz nach christlichen Vorbild, die Kinder mit staatlichem Schulzwang missioniert werden sollen. Darauf deutet auch dieses Imam-Zitat hin: „Muslime werden langsam religionslos hier.“

Und wie es für politisch aufgeweckte Thüringer zu erwarten war, springt die seit Dezember 2014 amtierende und DDR-sozialisierte Bildungsministerin Dr. Birgit Klaubert (DIE LINKE) bereitwillig auf diesen Zug auf. DPA zufolge „zeigte [sie] sich offen für den Vorschlag. Schon bei den rot-rot-grünen Koalitionsverhandlungen sei darüber nachgedacht worden, muslimischen Unterricht einzuführen. Bisher habe es die Notwendigkeit hierfür aber nicht gegeben, sagte sie mit Blick auf die derzeit geringe Zahl der Muslime in Thüringen.“
[...]
Aber geht es wirklich um die Einführung muslimischen Religionsunterrichtes an staatlichen Schulen und nicht vielmehr um den Erhalt der pflichtigen christlichen Glaubensunterweisung dort? Denn immerhin sind 70 Prozent der Thüringer areligiös bzw. religionsfrei. Daher ringen Klerus und klerusfreundliche Politik von CDU bis LINKE vereint darum, möglichst viele Kinder ab dem Kindergarten für diese Religion zu gewinnen.
[...]
Dazu paßt auch, daß in den vom Thüringer Bildungsministerium berufenen Gremien für die Ausarbeitung des „Bildungsplanes“ zwar Vertreter der sogenannten Amtskirchen, der Jüdischen Landesgemeinde und gleich mehrere Theologie-Professoren angehören, aber kein einziger Vertreter säkularer Verbände, die es ja auch in Thüringen gibt...

Siegfried R. Krebs

freigeist-weimar.de 24.1.2015

Dieser Artikel wurde inzwischen auch beim Humanistischen Pressedienst veröffentlicht – reformiert, damit die dortigen Leser nicht vom neuen Rechtschreibglauben abfallen.

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Sigmar Salzburg
25.01.2015 16.40
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Die Talkrunde von Maybrit Illner suchte die Wurzeln des Hasses ...

... der radikalen Islamisten. Das Schlagwort vom „friedlichen Islam“ wollte zumindest CDU-Vize Julia Klöckner nicht gelten lassen. Mit [Konvertit] Imam Husamuddin Meyer stritt sie sich darüber, ob der Islam in die Gegenwart passt...

Von Maybrit Illner damit konfrontiert, wie eine Scharia-Rechtssprechung mit Steinigungen und Enthauptungen zu einem „friedlichen Islam“ passt, entzündete sich eine heftige Debatte um Bibel und Koran. Für Imam Meyer ist alles eine Auslegungssache, schließlich sei auch in der Bibel von Steinigungen die Rede...
focus.de 23.1.2015

Solch Gerede kann zornig machen. Staatliche Gesetze werden von Rechtsgelehrten mit viel Scharfsinn so ausgefeilt, daß sie in den wichtigsten Grundzügen nicht „ausgelegt“ werden können. „Gott“ war dazu in den mosaischen Religionen anscheinend nicht imstande – am wenigsten seine beduinische Replik.

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Sigmar Salzburg
16.01.2015 12.13
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Zu Merkel: „Der Islam gehört zu Deutschland“

Hamed Abdel-Samad 13. Januar um 16:02

sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Sie sind die Bundeskanzlerin aller Menschen, die in Deutschland leben, und somit selbstverständlich auch die Kanzlerin der Muslime. Das ermächtigt Sie aber nicht dazu zu behaupten, der Islam gehöre zu Deutschland. Es ist nicht die Aufgabe eines Politikers, eine Religion zu rehabilitieren oder zu bewerten. Politiker sind für die Menschen da nicht für die Ideologien dieser Menschen.

Bevor Sie diese Behauptung in die Welt setzen, sind Sie verpflichtet, den Bürgern dieses Landes zu erklären, was der Islam ist!

Gehört die Aufteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige auch zu Deutschland? Was ist mit Dschihad? Was ist mit Polygamie? Was ist mit der Todesstrafe für Apostaten? Was ist mit Körperstrafen für Diebe und Ehebrecher und Alkoholtrinker? Was ist mit Frauenrechten, die im Islam kaum vorhanden sind? Was ist mit Sklaverei, die im Islam nicht verboten ist? Was ist mit dem Recht der Kinder Angstfrei erzogen zu werden und nicht mit der Drohung mit Höllenqual aufzuwachsen?

Entweder wissen Sie nicht, dass all das auch zum Islam gehört, dann sind Sie nicht qualifiziert, dieses Urteil zu fällen. Oder Sie wissen bescheid und täuschen die Bürger dieses Landes um weiterhin Saudi Arabien Panzer zu verkaufen und dem türkischen Handelspartner nicht zu verärgern!

Auch ich bin ein Bürger dieses Landes und sage Ihnen, Sie irren sich. Und Sie tun Muslimen kein Gefallen in dem Sie etwas behaupten, was der Wahrheit nicht entspricht und was die Mehrheit der Deutschen anders sieht, übrigen auch viele deutsche Muslime und Ex-Muslime, die vor dem Islam in ihren ehemaligen Heimatländern fliehen mussten!

facebook Hamed Abdel-Samad

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Sigmar Salzburg
15.01.2015 05.33
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Noch ein Koran-Schwindler

Leider muß ich noch einmal auf die Sure 5,32 des Koran kommen. DPA hat dazu einen „Fachmann“ befragt, Harry Harun Behr, Konvertit seit 1980, seit 2006 Prof. für islamische Religionspädagogik:

Islamischer Religionsgelehrter
Sie missbrauchen gezielt Stellen des Korans

14.01.2015, 06:35 Uhr | dpa, je

Islamistischer Terror hat nichts mit dem muslimischen Glauben zu tun? Doch, natürlich, sagt der islamische Religionsgelehrte Harry Harun Behr. Denn die Hassprediger missbrauchen bestimmte Stellen aus dem Koran und nicht aus der Bibel. Aber er bezeichnet den Dschihadismus als „Meuterei“ einer Splittergruppe innerhalb der Muslime.

... auch im Koran gebe es problematische Stellen. Als Beispiel nennt Harry Harun Behr eine Gewaltpassage in der fünften Sure: „Der Koran spricht hier von Vergeltung gegen jene, die gegen Gott und seine Gesandten kämpfen.“
Direkt davor heiße es jedoch sinngemäß: "Wer einen Menschen ermordet, ist so, als habe er die ganze Menschheit ermordet." Es sei daher wichtig, dass die gemäßigten islamischen Gelehrten widersprüchliche Verse auf ihre Weise deuten, weil sonst „diese Rattenfänger den Koran benutzen, um mit einer Küchentheologie junge Leute zu verführen“.
t-online.de 14.1.2015

Behr unterschlägt, wie üblich, den aufhebenden Nebensatz im Vers und verkürzt den jede Gewalttat rechtfertigenden folgenden Vers 5,33. Der Staat hat mit Behr anscheinend einen rechten Fundamentalisten auf den Lehrstuhl gehievt, wenn die Hinweise von Stefan Meining im Buch „Eine Moschee in Deutschland“ (CH Beck 2011) richtig sind:

[S. 225 ff.] In Deutschland wirkte Behr an der Publikation des in Teilen antisemitischen Buches Gottes unverfälschte Worte mit, das 1990 im SKD-Bavaria Verlag erschien. In einem Vortrag vom 19. März 1989 verkündete Behr unter Berufung auf einen Koranvers, den Muslimen sei der Kampf befohlen, «bis sich die Ungläubigen zum Koran bekehren.» ... Behrs Teilung der Welt in gut und schlecht, seine Begründung politischer Aktion durch Suren aus dem Koran, seine aggressive Wortwahl erinnern an die Dschihad-Rhetork radikaler Prediger der islamischen Welt.

Nach solcher Religionspädagogik muß man sich über den Ablauf der „Gedenkminuten“ in diesen Tagen nicht wundern.

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Sigmar Salzburg
14.01.2015 11.36
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Noch mehr Staatsräson

„Die Kultusminister wissen längst, dass die Rechtschreibreform falsch war. Aus Gründen der Staatsräson ist sie nicht zurückgenommen worden.“ Johanna Wanka als KMK-Präsidentin, Juli 2005.

Jetzt vertritt sie wieder eine „Staatsräson“:


Wanka: Religion nicht aus Staat und Schule zurückdrängen

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) warnt nachdrücklich davor, als Konsequenz aus dem islamistischen Terrorismus Religion aus Staat und Schule zurückzudrängen. „Die Bluttat von Paris fordert von uns eine Haltung dazu, welche Rolle Religion im staatlichen Bereich spielen soll“, sagte die Ministerin der „Bild am Sonntag“.

„Diejenigen, die den Glauben und seine Symbole aus dem Bildungssystem und anderen staatlichen Bereichen verdrängen wollen, sind auf dem falschen Weg.“ Christen, Juden, Muslime und Angehörige anderer Religionen leben nach den Worten der Ministerin in Deutschland meist gut zusammen. Dabei helfe, „dass wir Religion nicht als reine Privatsache betrachten“. Deshalb fördere die Regierung an mehreren Hochschulen Studiengänge, die zum Beispiel künftige Islam-Lehrer an Schulen ausbilden.

[Statt in den Schulen eine allgemein annehmbare Ethik zu lehren, soll also den Schülern, nach Religionen getrennt, ein urtümliches, staatlich süffig gemachtes Glaubensgebräu eingeflößt werden. Die Mathematikerin Wanka stolpert dabei über ihre eigene Logik:]

„Gerade wenn sie in der Mitte der Gesellschaft steht, muss sich Religion auch Kritik aussetzen. Wissen statt Vorurteile“, so Wanka weiter...
finanznachrichten.de 12.1.2015

Echte Religionskritik wird aber nie in den Schulen erlaubt werden, weil sie die Religion unterminieren würde. Wankas Wissensvermittlung und Vorurteilsbekämpfung muß daher immer unvollständig bleiben. Religionen sind historisch verfestigte gesammelte Vorurteile.

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Sigmar Salzburg
14.01.2015 08.03
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Wir werden übertölpelt!

In allen Medien wurde verbreitet, Koranverse seien zitiert worden, und man war gespannt, welche. Aber es war wieder nur die eine fragwürdige Sure 5.32. Anscheinend hat der Koran sonst nichts Überzeugenderes zu bieten:

Es ist kurz vor 18 Uhr, als vom Brandenburger Tor her Töne über den Pariser Platz wehen, die viele Deutsche womöglich noch nie gehört haben. Auf der Bühne vor dem Wahrzeichen der deutschen Einheit steht ein Mensch mit dunkler Hautfarbe. Er trägt die traditionelle Dschalabija, das Gewand der muslimischen Prediger.

Abdelhak El Kouani intoniert Verse aus dem Koran, und tausende Menschen hören dem Singsang arabischer Worte konzentriert zu. Die Sure 5 heißt übersetzt: „Wer ein menschliches Wesen¹ tötet, ohne dass es einen Mord begangen oder auf der Erde Unheil gestiftet hat, so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält.“ ...

Ein Imam mit einer Botschaft der Friedfertigkeit am Brandenburger Tor – und fast die gesamte Spitze der deutschen Politik ist gekommen, um ein Zeichen zu setzen. Der Bundespräsident ist darunter, die Kanzlerin und der Innenminister. Joachim Gauck wird gleich reden ...
tagesspiegel.de 13.1.2015

Die Attentäter von Paris haben also recht gehandelt, denn die Männer des „Charlie Hebdo“ hatten schlimmstes Unheil gestiftet: „Gott“, seinen Propheten und den Koran lächerlich gemacht.

¹) Die Übersetzung von „nafs“ (Seele) mit „menschliches Wesen“ ist zwar einigermaßen treffend, klingt aber unbeholfen.

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Sigmar Salzburg
05.01.2015 17.14
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60 Jahre nach dem Pogrom von Istanbul

Türkei erlaubt erstmals Neubau einer Kirche
05. Januar 2015, ... von Redaktion (josch) [unreformiert]

In der Türkei darf erstmals nach über 90 Jahren in Istanbul eine christliche Kirche gebaut werden. Ein positives Signal, aber auch mit einem Blick in die Geschichte verbunden, daß vor fast genau 60 Jahren 100.000 Christen aus der Metropole flüchten mußten...

Nicht vergessen werden darf, daß Christen auch in der modernen Türkei allerlei Unrecht geschehen ist, so daß eine neue Kirche nur eine kleine Wiedergutmachung dessen ist. Natürlich liegt Christen zu gute, daß die Vergebung ein Teil ihrer Botschaft ist, aber kaum noch bekannt ist, daß in Istanbul, dem alten Konstantinopel als geistiges Zentrum der Orthodoxie, Christen vor 100 Jahren noch die Bevölkerungsmehrheit stellten.

Das änderte sich insbesondere nach dem Progrom von Istanbul am 6./7. September 1955, welches auch auf andere türkische Städte überflammte. Unter Wegsehen der staatlichen Sicherheitskräfte wurden binnen eines Tages in der Metropole am Bosporus und anderswo nicht nur etliche Kirchen abgefackelt, christliche Friedhöfe geschändet, sondern der damals plündernde, brandschatzende und mordende Mob veranlaßte letztlich die Tage darauf 100.000 türkische Christen außer Landes flüchten, zumeist nach Griechenland... [schief]
freiewelt.net 5.1.2015

Zu Konstantinopel siehe dies.

Neue Meldung 9.1.15 [reformiert]: Das Ganze ist eine Farce.

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Sigmar Salzburg
22.12.2014 13.08
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Versöhnungsvorschlag

Muslimische Lieder im
Weihnachts-Gottesdienst


Es soll eine Geste des Friedens, ein Zeichen der Verständigung sein: Christen sollen in den Gottesdiensten an Heiligabend auch ein muslimisches Lied singen!
Das regen Politiker und der Zentralrat der Muslime in Deutschland an.

„Es wäre ein tolles Zeichen des friedlichen Zusammenlebens der Religionen, wenn in der Kirche ein islamisches Lied gesungen würde und in der Moschee ein Weihnachtslied“, sagte der Grünen-Menschenrechtsexperte Omid Nouripour (39) zu BILD.

Nach Umfragen will zu Weihnachten fast jeder zweite Bundesbürger in die Kirche gehen.

In der Regel werden im Gottesdienst fünf bis sechs Lieder gesungen. In Moscheen singt in der Regel nur der Imam.
Der baden-württembergische SPD-Abgeordnete Thomas Funk (52) erklärte: „Wir brauchen Verständnis, Achtung und Toleranz.“ Er fände es gut, wenn sich das „mit einem Lied befördern lässt“.

Welche muslimischen Lieder kommen infrage?

Der Chef des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek (45), macht einen Vorschlag: Tala’a al-badru alayna („Heller Mondschein leuchtet“) des Sängers Yusuf Islam (66, hieß vor der Konvertierung Cat Stevens). „Das wäre ein wunderbares Zeichen des Friedens und der Anteilnahme“, sagte Mazyek zu BILD.

bild.de 21.12.2012

Was hier zur „Versöhnung“ untergejubelt werden soll, ist das alte islamische Lied „Der Mond ist aufgegangen über uns ... ha(lel)juha, der Gesandte ( المبعوث ) ist bei uns“, das die Bewohner von Yathrib (Medina) anläßlich der Ankunft des Propheten Mohammed in der Stadt im Jahr 622 gesungen haben sollen. Kurz darauf hat er dort bekanntlich 700 Juden köpfen lassen, die nicht so wollten wie er. Der Mond ist das Symbol des Islam und soll natürlich den Stern von Bethlehem überstrahlen. Ob Mohammed überhaupt Musik mochte, ist umstritten. Nach einer Überlieferung soll er bei einer Hochzeit Musik vermißt haben. Die Fundamentalisten jedenfalls verbieten dergleichen in ihrem Machtbereich. An edlerer Musik des Westens hatten auch die türkischen Herrscher wenig Interesse, dafür um so mehr am Besitz, z.B. Konstantinopels. Heute sind es dort verfolgte Atheisten, die beeindruckende Musikwerke komponieren.

NB: Yusuf Islam wurde übrigens durch seine Islamisierung beispielhaft friedfertig.

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Sigmar Salzburg
20.12.2014 18.56
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Jürgen Todenhöfer war beim IS

Was ist das Ziel des IS?

Todenhöfer: Die offizielle Philosophie lautet: Wir sind angetreten, den wahren Islam, der angeblich vor 1400 Jahren gelebt wurde und wie ihn der Koran vorgibt, zu verwirklichen. Dazu plant der IS die größte religiöse Säuberungsaktion der Geschichte! Bis auf drei Religionen sollen alle Religionen ausgelöscht werden. Diese drei sind: natürlich der reine Islam, wie der IS ihn vertritt – das betrifft etwa ein Prozent aller Muslime. Ebenfalls verschont bleiben sollen Juden und Christen. Sie seien Anhänger sogenannter Buchreligionen, haben also vom selben Gott Botschaften bekommen. Moses, Jesus. Mohammed. Alle anderen Religionen, Schiiten, Hindus, Atheisten, Polytheisten sollen ausgemerzt werden. In der arabischen Welt und überall sonst in der Welt sollen Muslime getötet werden, die die Demokratie anerkennen. Sie stellten menschliche Gesetze über göttliche. Diese Antwort habe ich immer bekommen.
tz.de 20.12.2014

Sorgen bereitet Todenhöfer vor allem die religiöse Säuberungsstrategie der Miliz. Dem Publizisten zufolge will der IS alle Menschen im Mittleren Osten und in der Welt töten, die nicht den abrahamitischen Religionen – also Muslime, Christen und Juden – angehören. IS-Dschihadisten hätten Zahlen von 150 bis 500 Millionen Menschen genannt. „Das wäre die größte religiöse Säuberungsaktion in der Geschichte der Menschheit ...“
gmx.net 20.12.2014

Aber manche sehen in Deutschland größere Gefahren.

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Sigmar Salzburg
18.12.2014 14.06
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Ossietzky – noch unreformiert

Die „Zweiwochenschrift“ hält als einzige bemerkenwerte linke Zeitschrift noch die Stellung der guten alten Rechtschreibung . Hier soll anläßlich des heranrückenden christlichen Weihnachtsfestes der Anfang eines Textes des altlinken Pastors Hartwig Hohnsbein folgen, der die pazifistischen Wurzeln des Christentums hervorhebt:

Die Bibel. Die Kirchen. Der Krieg.

Hartwig Hohnsbein

Die Bibel enthält zum Thema »Krieg und Gewalt« höchst widersprüchliche Aussagen.

Da gibt es einmal die entsetzlichen alttestamentlichen Texte, in denen den »Kindern Israel«, dem angeblich »auserwählten Volk Gottes«, dem ein »Gelobtes Land« versprochen worden war, nach dem »Befehl Gottes« die Ausrottung unschuldiger Ureinwohner dort befohlen wird. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die »Eroberung Jerichos« (Josua 6), ein Text, der bis in die heutige »Westjordan-Politik« Israels weist. Er endet mit der Feststellung: »So eroberten sie [die Israeliten] die Stadt und vollstreckten den Bann [die Ausrottung; H. H.] an allem, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwerts, an Mann und Weib, jung und alt, Rindern, Schafen und Eseln« (Josua 6 Vers 21) – »Heiliger Krieg« total.

Dann aber gibt es, auch schon im Alten Testament, Texte anderer Art, Texte einiger Propheten wie Jesaja, Jeremia, Amos, Micha, die aus dem Elend der Kriege, auch den unheiligen »Heiligen Kriegen«, gelernt hatten und nun eine bessere, gerechte Welt verhießen, zu deren Aufbau die »Schwerter zu Pflugscharen umgeschmiedet« werden müßten und »die Menschen hinfort nicht mehr lernen (sollen), wie man Kriege führt« (in Jesaja 2). An diese Propheten knüpft Jesus später an: In der »Bergpredigt«, die die »Magna Charta« der Christen sein sollte (Matthäus 5-7), werden die »selig« gepriesen, die »Frieden schaffen«, gespeist aus einer »Feindesliebe«, die für die Verfolger bitten läßt (Matthäus 5 Vers 44). Das schließt Waffeneinsatz, auch als »letztes Mittel«, als »ultima ratio«, prinzipiell aus. Anschaulich und vorbildhaft wird uns das in der Darstellung der Verhaftungsszene Jesu vor Augen gestellt, als Petrus, der Jesus mit dem Schwerte verteidigen will, zurechtgewiesen wird: »Stecke dein Schwert an seinen Platz. Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen« (Matthäus 26 Vers 52).

Bis ins 4. Jahrhundert waren diese Worte für die Christen wegweisend: Wer als Soldat Christ werden wollte, mußte den Militärdienst quittieren, und als Christ durfte niemand Soldat werden. Der bedeutende Kirchenvater Tertullian lehrte um 200 n. Chr.: »Im Krieg muß der Soldat Dinge tun, die einem Abfall [vom Glauben] gleichkommen.« (Tertullian, De corona militis 14; zit. bei Karlheinz Deschner: »abermals krähte der hahn«, 1962, hier: 1972, S. 505)

Diese urchristliche Haltung, die auf Jesus also zurückgeht, wurde von den Theologen ab dem Jahre 313 n. Chr. in ihr Gegenteil verkehrt. In diesem Jahr gewährte der römische Kaiser Konstantin dem Christentum volle Religionsfreiheit. Hieß es bisher: Wer die Waffe nicht wegwirft, kann nicht Christ werden, beschloß die Synode von Arles schon 314 n. Chr.: Wer die Waffe wegwirft, kann kein Christ bleiben. Das gefiel den staatlichen Autoritäten, so daß das Christentum durch Kaiser Theodosius 380 n. Chr. zur »Staatsreligion« wurde. Die Kirche gab ihm dafür den Beinamen »der Große«. [...]

Vortrag (gekürzt) beim DGB – Wolfsburg/Braunschweig und »Arbeit und Leben Wolfsburg« am 7. Oktober 2014 in Wolfsburg aus Anlaß des Antikriegstages.

Ossietzky 24/2014

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Sigmar Salzburg
13.12.2014 21.37
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Woelki zu Pegida:

‚Retter des Abendlandes‘ brauchen wir nicht
 
Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat sich kritisch zu antiislamischen Bewegungen wie „Hooligans gegen Salafisten“ oder „Patrioten Europas gegen Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) geäußert. „Solche 'Retter des Abendlandes' brauchen wir nicht“, sagte er im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Freitag in Köln. „Wir müssen diese Herausforderungen mit rechtsstaatlichen Mitteln lösen.“

Der Kardinal begrüßte es, dass zur Gegendemonstration gegen die jüngste Kundgebung der Gruppierung „Dügida“ (Düsseldorfer Bürger gegen die Islamisierung des Abendlandes) neben gesellschaftlichen Gruppen auch die Kirche aufgerufen habe.
kath.net 13.12.2014

Ach, wir erinnern uns, daß Kardinal Wetter und Ministerpräsident Stoiber 1995 das katholische Kirchenvolk gegen das rechtsstaatlich ermöglichte Abhängen von Kruzifixen in den Schulen auf die Straße führten, um das Abendland zu retten. Der damalige Kultusminister Zehetmair war seinerzeit so engagiert, daß ihm der Unfug der gleichzeitig laufenden „Rechtschreibreform“ völlig entging. Die Kirche hat es ihm dadurch entgolten, daß sie den Unsinn mitgemacht hat.

Wir wissen aber auch, daß die Kirchen nach Jahrhunderten der Todfeindschaft einen unausgesprochenen, aber wohl recht einseitigen Pakt mit dem Islam geschlossen haben.


(Vatikan) Der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kurienkardinal Jean-Louis Tauran, hat den Muslimen dafür gedankt, „Gott zurück in die öffentliche Sphäre Europas“ zu bringen.... [Sie] beanspruchten Platz für Gott in der Gesellschaft, wurde der französische Kardinal und ehemalige langjährige vatikanische Außenminister am Freitag von der Vatikanzeitung L‘Osservatore Romano anläßlich eines Treffens mit katholischen Theologen zitiert.
katholisches.info 28.11.2008

Genau dies hat auch die ehemalige Schreibreformministerin Schavan ihrer Politik als Bundesbildungsministerin seit 2005 zugrundegelegt: die Sicherung der Stellung der Religion an Schulen und Universitäten durch zusätzliche Hereinnahme von Islamunterricht und Islam'wissenschaft'. So wird verständlich, daß sie nach ihrem Scheitern mit dem Posten einer Botschafterin im Vatikan belohnt wurde. Die Kirchen stehen wieder einmal auf der Seite des Staates, der sie füttert.

Interessanterweise stehen auch die links organisierten Atheisten auf der Seite von Staat und Islamisierung, wo sie sonst Demonstrationen gegen eine christliche Klerikalisierung mit Begeisterung unterstützen würden. Hier wird die Ablehnung des Islam mit Rassismus gleichgesetzt, und der ist natürlich viel gefährlicher als die fernen Kopfabschneider.

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Sigmar Salzburg
10.12.2014 09.38
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Viele Türken wissen gar nicht, was im Koran steht.

Das wurde mir erst kürzlich humorvoll bestätigt. Aber schon Mitte der achtziger Jahre entnahm ich das einem dtv-Bändchen „Was sagt der Koran dazu?“ des türkischen Physikers Yüksel Yücelen. Er schreibt in seinem Vorwort:

„Ich lebe seit 25 Jahren in München und habe einen technischen Beruf. Meine Religion, der Islam, interessiert mich schon seit dem Schulalter. Als heiliges Buch durfte der Koran damals nicht in meine Muttersprache, das Türkische, übersetzt werden. Wie jeder andere habe auch ich einige Suren und Verse aus dem Koran so weit auswendig gelernt, daß ich das Gebet verrichten konnte. Als ich 1955 nach Europa kam, habe ich meinen ersten Koran in deutscher Übersetzung gekauft und mit großem Interesse gelesen... Vor einigen Jahren habe ich mir das Ziel gesetzt, eine nach Themen alphabetisch geordnete, leicht zu lesende Zusammenfassung Korans herauszugeben. Sie sollte die häufig von meinen deutschen Freunden und Bekannten gestellten Fragen beantworten. Diese Arbeit konnte ich aber erst bewältigen, als ich mir vor einem Jahr einen Computer zugelegt hatte...

Die Araber dagegen verstehen ihren Koran meist recht gut, auch Mohammeds („Gottes“) Kriegsgeschrei gegen die Ungläubigen ist ihnen geläufig, manche werden sogar von Kindheit an dressiert, das ganze Buch auswendig herbeten zu können.

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