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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
16.01.2015 12.13
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Zu Merkel: „Der Islam gehört zu Deutschland“

Hamed Abdel-Samad 13. Januar um 16:02

sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Sie sind die Bundeskanzlerin aller Menschen, die in Deutschland leben, und somit selbstverständlich auch die Kanzlerin der Muslime. Das ermächtigt Sie aber nicht dazu zu behaupten, der Islam gehöre zu Deutschland. Es ist nicht die Aufgabe eines Politikers, eine Religion zu rehabilitieren oder zu bewerten. Politiker sind für die Menschen da nicht für die Ideologien dieser Menschen.

Bevor Sie diese Behauptung in die Welt setzen, sind Sie verpflichtet, den Bürgern dieses Landes zu erklären, was der Islam ist!

Gehört die Aufteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige auch zu Deutschland? Was ist mit Dschihad? Was ist mit Polygamie? Was ist mit der Todesstrafe für Apostaten? Was ist mit Körperstrafen für Diebe und Ehebrecher und Alkoholtrinker? Was ist mit Frauenrechten, die im Islam kaum vorhanden sind? Was ist mit Sklaverei, die im Islam nicht verboten ist? Was ist mit dem Recht der Kinder Angstfrei erzogen zu werden und nicht mit der Drohung mit Höllenqual aufzuwachsen?

Entweder wissen Sie nicht, dass all das auch zum Islam gehört, dann sind Sie nicht qualifiziert, dieses Urteil zu fällen. Oder Sie wissen bescheid und täuschen die Bürger dieses Landes um weiterhin Saudi Arabien Panzer zu verkaufen und dem türkischen Handelspartner nicht zu verärgern!

Auch ich bin ein Bürger dieses Landes und sage Ihnen, Sie irren sich. Und Sie tun Muslimen kein Gefallen in dem Sie etwas behaupten, was der Wahrheit nicht entspricht und was die Mehrheit der Deutschen anders sieht, übrigen auch viele deutsche Muslime und Ex-Muslime, die vor dem Islam in ihren ehemaligen Heimatländern fliehen mussten!

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Sigmar Salzburg
15.01.2015 05.33
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Noch ein Koran-Schwindler

Leider muß ich noch einmal auf die Sure 5,32 des Koran kommen. DPA hat dazu einen „Fachmann“ befragt, Harry Harun Behr, Konvertit seit 1980, seit 2006 Prof. für islamische Religionspädagogik:

Islamischer Religionsgelehrter
Sie missbrauchen gezielt Stellen des Korans

14.01.2015, 06:35 Uhr | dpa, je

Islamistischer Terror hat nichts mit dem muslimischen Glauben zu tun? Doch, natürlich, sagt der islamische Religionsgelehrte Harry Harun Behr. Denn die Hassprediger missbrauchen bestimmte Stellen aus dem Koran und nicht aus der Bibel. Aber er bezeichnet den Dschihadismus als „Meuterei“ einer Splittergruppe innerhalb der Muslime.

... auch im Koran gebe es problematische Stellen. Als Beispiel nennt Harry Harun Behr eine Gewaltpassage in der fünften Sure: „Der Koran spricht hier von Vergeltung gegen jene, die gegen Gott und seine Gesandten kämpfen.“
Direkt davor heiße es jedoch sinngemäß: "Wer einen Menschen ermordet, ist so, als habe er die ganze Menschheit ermordet." Es sei daher wichtig, dass die gemäßigten islamischen Gelehrten widersprüchliche Verse auf ihre Weise deuten, weil sonst „diese Rattenfänger den Koran benutzen, um mit einer Küchentheologie junge Leute zu verführen“.
t-online.de 14.1.2015

Behr unterschlägt, wie üblich, den aufhebenden Nebensatz im Vers und verkürzt den jede Gewalttat rechtfertigenden folgenden Vers 5,33. Der Staat hat mit Behr anscheinend einen rechten Fundamentalisten auf den Lehrstuhl gehievt, wenn die Hinweise von Stefan Meining im Buch „Eine Moschee in Deutschland“ (CH Beck 2011) richtig sind:

[S. 225 ff.] In Deutschland wirkte Behr an der Publikation des in Teilen antisemitischen Buches Gottes unverfälschte Worte mit, das 1990 im SKD-Bavaria Verlag erschien. In einem Vortrag vom 19. März 1989 verkündete Behr unter Berufung auf einen Koranvers, den Muslimen sei der Kampf befohlen, «bis sich die Ungläubigen zum Koran bekehren.» ... Behrs Teilung der Welt in gut und schlecht, seine Begründung politischer Aktion durch Suren aus dem Koran, seine aggressive Wortwahl erinnern an die Dschihad-Rhetork radikaler Prediger der islamischen Welt.

Nach solcher Religionspädagogik muß man sich über den Ablauf der „Gedenkminuten“ in diesen Tagen nicht wundern.

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Sigmar Salzburg
14.01.2015 11.36
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Noch mehr Staatsräson

„Die Kultusminister wissen längst, dass die Rechtschreibreform falsch war. Aus Gründen der Staatsräson ist sie nicht zurückgenommen worden.“ Johanna Wanka als KMK-Präsidentin, Juli 2005.

Jetzt vertritt sie wieder eine „Staatsräson“:


Wanka: Religion nicht aus Staat und Schule zurückdrängen

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) warnt nachdrücklich davor, als Konsequenz aus dem islamistischen Terrorismus Religion aus Staat und Schule zurückzudrängen. „Die Bluttat von Paris fordert von uns eine Haltung dazu, welche Rolle Religion im staatlichen Bereich spielen soll“, sagte die Ministerin der „Bild am Sonntag“.

„Diejenigen, die den Glauben und seine Symbole aus dem Bildungssystem und anderen staatlichen Bereichen verdrängen wollen, sind auf dem falschen Weg.“ Christen, Juden, Muslime und Angehörige anderer Religionen leben nach den Worten der Ministerin in Deutschland meist gut zusammen. Dabei helfe, „dass wir Religion nicht als reine Privatsache betrachten“. Deshalb fördere die Regierung an mehreren Hochschulen Studiengänge, die zum Beispiel künftige Islam-Lehrer an Schulen ausbilden.

[Statt in den Schulen eine allgemein annehmbare Ethik zu lehren, soll also den Schülern, nach Religionen getrennt, ein urtümliches, staatlich süffig gemachtes Glaubensgebräu eingeflößt werden. Die Mathematikerin Wanka stolpert dabei über ihre eigene Logik:]

„Gerade wenn sie in der Mitte der Gesellschaft steht, muss sich Religion auch Kritik aussetzen. Wissen statt Vorurteile“, so Wanka weiter...
finanznachrichten.de 12.1.2015

Echte Religionskritik wird aber nie in den Schulen erlaubt werden, weil sie die Religion unterminieren würde. Wankas Wissensvermittlung und Vorurteilsbekämpfung muß daher immer unvollständig bleiben. Religionen sind historisch verfestigte gesammelte Vorurteile.

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Sigmar Salzburg
14.01.2015 08.03
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Wir werden übertölpelt!

In allen Medien wurde verbreitet, Koranverse seien zitiert worden, und man war gespannt, welche. Aber es war wieder nur die eine fragwürdige Sure 5,32. Anscheinend hat der Koran sonst nichts Überzeugenderes zu bieten:

Es ist kurz vor 18 Uhr, als vom Brandenburger Tor her Töne über den Pariser Platz wehen, die viele Deutsche womöglich noch nie gehört haben. Auf der Bühne vor dem Wahrzeichen der deutschen Einheit steht ein Mensch mit dunkler Hautfarbe. Er trägt die traditionelle Dschalabija, das Gewand der muslimischen Prediger.

Abdelhak El Kouani intoniert Verse aus dem Koran, und tausende Menschen hören dem Singsang arabischer Worte konzentriert zu. Die Sure 5 heißt übersetzt: „Wer ein menschliches Wesen¹ tötet, ohne dass es einen Mord begangen oder auf der Erde Unheil gestiftet hat, so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält.“ ...

Ein Imam mit einer Botschaft der Friedfertigkeit am Brandenburger Tor – und fast die gesamte Spitze der deutschen Politik ist gekommen, um ein Zeichen zu setzen. Der Bundespräsident ist darunter, die Kanzlerin und der Innenminister. Joachim Gauck wird gleich reden ...
tagesspiegel.de 13.1.2015

Die Attentäter von Paris haben also recht gehandelt, denn die Männer des „Charlie Hebdo“ hatten schlimmstes Unheil gestiftet: „Gott“, seinen Propheten und den Koran lächerlich gemacht.

¹) Die Übersetzung von „nafs“ (Seele) mit „menschliches Wesen“ ist zwar einigermaßen treffend, klingt aber unbeholfen.

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Sigmar Salzburg
05.01.2015 17.14
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60 Jahre nach dem Pogrom von Istanbul

Türkei erlaubt erstmals Neubau einer Kirche
05. Januar 2015, ... von Redaktion (josch) [unreformiert]

In der Türkei darf erstmals nach über 90 Jahren in Istanbul eine christliche Kirche gebaut werden. Ein positives Signal, aber auch mit einem Blick in die Geschichte verbunden, daß vor fast genau 60 Jahren 100.000 Christen aus der Metropole flüchten mußten...

Nicht vergessen werden darf, daß Christen auch in der modernen Türkei allerlei Unrecht geschehen ist, so daß eine neue Kirche nur eine kleine Wiedergutmachung dessen ist. Natürlich liegt Christen zu gute, daß die Vergebung ein Teil ihrer Botschaft ist, aber kaum noch bekannt ist, daß in Istanbul, dem alten Konstantinopel als geistiges Zentrum der Orthodoxie, Christen vor 100 Jahren noch die Bevölkerungsmehrheit stellten.

Das änderte sich insbesondere nach dem Progrom von Istanbul am 6./7. September 1955, welches auch auf andere türkische Städte überflammte. Unter Wegsehen der staatlichen Sicherheitskräfte wurden binnen eines Tages in der Metropole am Bosporus und anderswo nicht nur etliche Kirchen abgefackelt, christliche Friedhöfe geschändet, sondern der damals plündernde, brandschatzende und mordende Mob veranlaßte letztlich die Tage darauf 100.000 türkische Christen außer Landes flüchten, zumeist nach Griechenland... [schief]
freiewelt.net 5.1.2015

Zu Konstantinopel siehe dies.

Neue Meldung 9.1.15 [reformiert]: Das Ganze ist eine Farce.

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Sigmar Salzburg
22.12.2014 13.08
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Versöhnungsvorschlag

Muslimische Lieder im
Weihnachts-Gottesdienst


Es soll eine Geste des Friedens, ein Zeichen der Verständigung sein: Christen sollen in den Gottesdiensten an Heiligabend auch ein muslimisches Lied singen!
Das regen Politiker und der Zentralrat der Muslime in Deutschland an.

„Es wäre ein tolles Zeichen des friedlichen Zusammenlebens der Religionen, wenn in der Kirche ein islamisches Lied gesungen würde und in der Moschee ein Weihnachtslied“, sagte der Grünen-Menschenrechtsexperte Omid Nouripour (39) zu BILD.

Nach Umfragen will zu Weihnachten fast jeder zweite Bundesbürger in die Kirche gehen.

In der Regel werden im Gottesdienst fünf bis sechs Lieder gesungen. In Moscheen singt in der Regel nur der Imam.
Der baden-württembergische SPD-Abgeordnete Thomas Funk (52) erklärte: „Wir brauchen Verständnis, Achtung und Toleranz.“ Er fände es gut, wenn sich das „mit einem Lied befördern lässt“.

Welche muslimischen Lieder kommen infrage?

Der Chef des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek (45), macht einen Vorschlag: Tala’a al-badru alayna („Heller Mondschein leuchtet“) des Sängers Yusuf Islam (66, hieß vor der Konvertierung Cat Stevens). „Das wäre ein wunderbares Zeichen des Friedens und der Anteilnahme“, sagte Mazyek zu BILD.

bild.de 21.12.2012

Was hier zur „Versöhnung“ untergejubelt werden soll, ist das alte islamische Lied „Der Mond ist aufgegangen über uns ... ha(lel)juha, der Gesandte ( المبعوث ) ist bei uns“, das die Bewohner von Yathrib (Medina) anläßlich der Ankunft des Propheten Mohammed in der Stadt im Jahr 622 gesungen haben sollen. Kurz darauf hat er dort bekanntlich 700 Juden köpfen lassen, die nicht so wollten wie er. Der Mond ist das Symbol des Islam und soll natürlich den Stern von Bethlehem überstrahlen. Ob Mohammed überhaupt Musik mochte, ist umstritten. Nach einer Überlieferung soll er bei einer Hochzeit Musik vermißt haben. Die Fundamentalisten jedenfalls verbieten dergleichen in ihrem Machtbereich. An edlerer Musik des Westens hatten auch die türkischen Herrscher wenig Interesse, dafür um so mehr am Besitz, z.B. Konstantinopels. Heute sind es dort verfolgte Atheisten, die beeindruckende Musikwerke komponieren.

NB: Yusuf Islam wurde übrigens durch seine Islamisierung beispielhaft friedfertig.

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Sigmar Salzburg
20.12.2014 18.56
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Jürgen Todenhöfer war beim IS

Was ist das Ziel des IS?

Todenhöfer: Die offizielle Philosophie lautet: Wir sind angetreten, den wahren Islam, der angeblich vor 1400 Jahren gelebt wurde und wie ihn der Koran vorgibt, zu verwirklichen. Dazu plant der IS die größte religiöse Säuberungsaktion der Geschichte! Bis auf drei Religionen sollen alle Religionen ausgelöscht werden. Diese drei sind: natürlich der reine Islam, wie der IS ihn vertritt – das betrifft etwa ein Prozent aller Muslime. Ebenfalls verschont bleiben sollen Juden und Christen. Sie seien Anhänger sogenannter Buchreligionen, haben also vom selben Gott Botschaften bekommen. Moses, Jesus. Mohammed. Alle anderen Religionen, Schiiten, Hindus, Atheisten, Polytheisten sollen ausgemerzt werden. In der arabischen Welt und überall sonst in der Welt sollen Muslime getötet werden, die die Demokratie anerkennen. Sie stellten menschliche Gesetze über göttliche. Diese Antwort habe ich immer bekommen.
tz.de 20.12.2014

Sorgen bereitet Todenhöfer vor allem die religiöse Säuberungsstrategie der Miliz. Dem Publizisten zufolge will der IS alle Menschen im Mittleren Osten und in der Welt töten, die nicht den abrahamitischen Religionen – also Muslime, Christen und Juden – angehören. IS-Dschihadisten hätten Zahlen von 150 bis 500 Millionen Menschen genannt. „Das wäre die größte religiöse Säuberungsaktion in der Geschichte der Menschheit ...“
gmx.net 20.12.2014

Aber manche sehen in Deutschland größere Gefahren.

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Sigmar Salzburg
18.12.2014 14.06
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Ossietzky – noch unreformiert

Die „Zweiwochenschrift“ hält als einzige bemerkenwerte linke Zeitschrift noch die Stellung der guten alten Rechtschreibung . Hier soll anläßlich des heranrückenden christlichen Weihnachtsfestes der Anfang eines Textes des altlinken Pastors Hartwig Hohnsbein folgen, der die pazifistischen Wurzeln des Christentums hervorhebt:

Die Bibel. Die Kirchen. Der Krieg.

Hartwig Hohnsbein

Die Bibel enthält zum Thema »Krieg und Gewalt« höchst widersprüchliche Aussagen.

Da gibt es einmal die entsetzlichen alttestamentlichen Texte, in denen den »Kindern Israel«, dem angeblich »auserwählten Volk Gottes«, dem ein »Gelobtes Land« versprochen worden war, nach dem »Befehl Gottes« die Ausrottung unschuldiger Ureinwohner dort befohlen wird. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die »Eroberung Jerichos« (Josua 6), ein Text, der bis in die heutige »Westjordan-Politik« Israels weist. Er endet mit der Feststellung: »So eroberten sie [die Israeliten] die Stadt und vollstreckten den Bann [die Ausrottung; H. H.] an allem, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwerts, an Mann und Weib, jung und alt, Rindern, Schafen und Eseln« (Josua 6 Vers 21) – »Heiliger Krieg« total.

Dann aber gibt es, auch schon im Alten Testament, Texte anderer Art, Texte einiger Propheten wie Jesaja, Jeremia, Amos, Micha, die aus dem Elend der Kriege, auch den unheiligen »Heiligen Kriegen«, gelernt hatten und nun eine bessere, gerechte Welt verhießen, zu deren Aufbau die »Schwerter zu Pflugscharen umgeschmiedet« werden müßten und »die Menschen hinfort nicht mehr lernen (sollen), wie man Kriege führt« (in Jesaja 2). An diese Propheten knüpft Jesus später an: In der »Bergpredigt«, die die »Magna Charta« der Christen sein sollte (Matthäus 5-7), werden die »selig« gepriesen, die »Frieden schaffen«, gespeist aus einer »Feindesliebe«, die für die Verfolger bitten läßt (Matthäus 5 Vers 44). Das schließt Waffeneinsatz, auch als »letztes Mittel«, als »ultima ratio«, prinzipiell aus. Anschaulich und vorbildhaft wird uns das in der Darstellung der Verhaftungsszene Jesu vor Augen gestellt, als Petrus, der Jesus mit dem Schwerte verteidigen will, zurechtgewiesen wird: »Stecke dein Schwert an seinen Platz. Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen« (Matthäus 26 Vers 52).

Bis ins 4. Jahrhundert waren diese Worte für die Christen wegweisend: Wer als Soldat Christ werden wollte, mußte den Militärdienst quittieren, und als Christ durfte niemand Soldat werden. Der bedeutende Kirchenvater Tertullian lehrte um 200 n. Chr.: »Im Krieg muß der Soldat Dinge tun, die einem Abfall [vom Glauben] gleichkommen.« (Tertullian, De corona militis 14; zit. bei Karlheinz Deschner: »abermals krähte der hahn«, 1962, hier: 1972, S. 505)

Diese urchristliche Haltung, die auf Jesus also zurückgeht, wurde von den Theologen ab dem Jahre 313 n. Chr. in ihr Gegenteil verkehrt. In diesem Jahr gewährte der römische Kaiser Konstantin dem Christentum volle Religionsfreiheit. Hieß es bisher: Wer die Waffe nicht wegwirft, kann nicht Christ werden, beschloß die Synode von Arles schon 314 n. Chr.: Wer die Waffe wegwirft, kann kein Christ bleiben. Das gefiel den staatlichen Autoritäten, so daß das Christentum durch Kaiser Theodosius 380 n. Chr. zur »Staatsreligion« wurde. Die Kirche gab ihm dafür den Beinamen »der Große«. [...]

Vortrag (gekürzt) beim DGB – Wolfsburg/Braunschweig und »Arbeit und Leben Wolfsburg« am 7. Oktober 2014 in Wolfsburg aus Anlaß des Antikriegstages.

Ossietzky 24/2014

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Sigmar Salzburg
13.12.2014 21.37
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Woelki zu Pegida:

‚Retter des Abendlandes‘ brauchen wir nicht
 
Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat sich kritisch zu antiislamischen Bewegungen wie „Hooligans gegen Salafisten“ oder „Patrioten Europas gegen Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) geäußert. „Solche 'Retter des Abendlandes' brauchen wir nicht“, sagte er im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Freitag in Köln. „Wir müssen diese Herausforderungen mit rechtsstaatlichen Mitteln lösen.“

Der Kardinal begrüßte es, dass zur Gegendemonstration gegen die jüngste Kundgebung der Gruppierung „Dügida“ (Düsseldorfer Bürger gegen die Islamisierung des Abendlandes) neben gesellschaftlichen Gruppen auch die Kirche aufgerufen habe.
kath.net 13.12.2014

Ach, wir erinnern uns, daß Kardinal Wetter und Ministerpräsident Stoiber 1995 das katholische Kirchenvolk gegen das rechtsstaatlich ermöglichte Abhängen von Kruzifixen in den Schulen auf die Straße führten, um das Abendland zu retten. Der damalige Kultusminister Zehetmair war seinerzeit so engagiert, daß ihm der Unfug der gleichzeitig laufenden „Rechtschreibreform“ völlig entging. Die Kirche hat es ihm dadurch entgolten, daß sie den Unsinn mitgemacht hat.

Wir wissen aber auch, daß die Kirchen nach Jahrhunderten der Todfeindschaft einen unausgesprochenen, aber wohl recht einseitigen Pakt mit dem Islam geschlossen haben.


(Vatikan) Der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kurienkardinal Jean-Louis Tauran, hat den Muslimen dafür gedankt, „Gott zurück in die öffentliche Sphäre Europas“ zu bringen.... [Sie] beanspruchten Platz für Gott in der Gesellschaft, wurde der französische Kardinal und ehemalige langjährige vatikanische Außenminister am Freitag von der Vatikanzeitung L‘Osservatore Romano anläßlich eines Treffens mit katholischen Theologen zitiert.
katholisches.info 28.11.2008

Genau dies hat auch die ehemalige Schreibreformministerin Schavan ihrer Politik als Bundesbildungsministerin seit 2005 zugrundegelegt: die Sicherung der Stellung der Religion an Schulen und Universitäten durch zusätzliche Hereinnahme von Islamunterricht und Islam'wissenschaft'. So wird verständlich, daß sie nach ihrem Scheitern mit dem Posten einer Botschafterin im Vatikan belohnt wurde. Die Kirchen stehen wieder einmal auf der Seite des Staates, der sie füttert.

Interessanterweise stehen auch die links organisierten Atheisten auf der Seite von Staat und Islamisierung, wo sie sonst Demonstrationen gegen eine christliche Klerikalisierung mit Begeisterung unterstützen würden. Hier wird die Ablehnung des Islam mit Rassismus gleichgesetzt, und der ist natürlich viel gefährlicher als die fernen Kopfabschneider.

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Sigmar Salzburg
10.12.2014 09.38
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Viele Türken wissen gar nicht, was im Koran steht.

Das wurde mir erst kürzlich humorvoll bestätigt. Aber schon Mitte der achtziger Jahre entnahm ich das einem dtv-Bändchen „Was sagt der Koran dazu?“ des türkischen Physikers Yüksel Yücelen. Er schreibt in seinem Vorwort:

„Ich lebe seit 25 Jahren in München und habe einen technischen Beruf. Meine Religion, der Islam, interessiert mich schon seit dem Schulalter. Als heiliges Buch durfte der Koran damals nicht in meine Muttersprache, das Türkische, übersetzt werden. Wie jeder andere habe auch ich einige Suren und Verse aus dem Koran so weit auswendig gelernt, daß ich das Gebet verrichten konnte. Als ich 1955 nach Europa kam, habe ich meinen ersten Koran in deutscher Übersetzung gekauft und mit großem Interesse gelesen... Vor einigen Jahren habe ich mir das Ziel gesetzt, eine nach Themen alphabetisch geordnete, leicht zu lesende Zusammenfassung Korans herauszugeben. Sie sollte die häufig von meinen deutschen Freunden und Bekannten gestellten Fragen beantworten. Diese Arbeit konnte ich aber erst bewältigen, als ich mir vor einem Jahr einen Computer zugelegt hatte...

Die Araber dagegen verstehen ihren Koran meist recht gut, auch Mohammeds („Gottes“) Kriegsgeschrei gegen die Ungläubigen ist ihnen geläufig, manche werden sogar von Kindheit an dressiert, das ganze Buch auswendig herbeten zu können.

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Sigmar Salzburg
08.12.2014 09.45
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Die Schulplanungen der Thüringer „Links“-Regierung

Der Humanistische Pressedienst kritisiert umfangreich die sich religiös anbiedernde neue Thüringer Regierung mit ihrer Schulplanung unter dem „frömmelnden“ Linken-Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, die die ganze laizistische Geschichte der linken Bewegungen mißachtet – und das bei einer zu 70 Prozent konfessionslosen Bevölkerung. Nach meiner Vermutung akzeptiert ihn die übrige LINKE als nützlichen trojanischen Esel, wird ihn aber auch mit gemischten Gefühlen begleiten. Hier sollen nur die Themenanfänge des Artikels angerissen werden:

Pro „Bibelschulen“ und Missionierung
Von Claudius Plawe
...
Der hpd will ... zwei Aspekte näher betrachten, die für die säkulare Szene, für Religionsfreie und Laizisten von besonderer Bedeutung sind, also Aussagen zur verfassungsgemäß gebotenen Trennung von Staat und Kirche sowie der Trennung der Kirche von der Schule.

Privilegierung kirchlicher Schulen besonders wichtig

Was mit der bisherigen CDU-SPD-Landesregierung unter Führung der Pastoren Christine Lieberknecht und Christoph Matschie nicht zu machen war, das hat insbesondere für LINKE und Grüne Vorrang, und zwar die noch stärkere finanzielle Privilegierung der sogenannten Freien Schulen, also der “Schulen in freier Trägerschaft”. Wobei sich hinter dem schillernden Begriff “Freie Träger” überwiegend diverse kirchliche Träger verstecken. Und mit großem Abstand die Waldorf-Schulen mit einem doch sehr esoterischen Weltbild...

Aus dem Abschnitt 5 des Koalitionsvertrages soll daher an dieser Stelle ohne Abstriche zitiert werden:

5.3 Freie Schulen Die Koalition ist sich einig darin, dass sowohl staatliche Schulen als auch Schulen in freier Trägerschaft den öffentlichen Bildungsauftrag erfüllen. Entsprechend des Urteils des Thüringer Verfassungsgerichtshofs wird eine unmittelbare Neuregelung der Finanzierung freier Schulen bis zum 1. April 2015 angestrebt. ...

Staatlich forcierte Missionierung angekündigt

Aber das geht einher mit einem weiteren Abschnitt des Koalitionsvertrages. Unter 6. Kultur / Medien / Netzpolitik heißt es in einem Unterpunkt von 6.1 Kultur:

Religiöse Vielfalt gestalten Weltanschauliche und religiöse Vielfalt gehören zu Thüringen. Mit ihren Verbänden und Einrichtungen stärken Kirchen-, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften das gesellschaftliche und soziale Leben in unserem Land. Den intensiven Austausch mit ihnen wollen wir daher fortsetzen...

Für den unbefangenen Leser kann das aber letztlich nur so verstanden werden, dass diese Landesregierung die Missionierung staatlich fördern und sogar selbst betreiben will.

Schlimm. Schlimmer. Schlimmer geht’s wohl nimmer!

Deutliche Absage an ein Verfassungsgebot

Doch, es kommt eine noch deutlichere Absage an die verfassungsgemäß gebotene Trennung von Staat und Kirche. Denn unmittelbar nach seiner Amtseinführung gewährte der neue LINKE Ministerpräsident Bodo Ramelow dem Portal katholisch.de ein Interview, darin heißt es u.a. sehr deutlich:

Frage: Herr Ramelow, was erwidern Sie denjenigen, die fürchten, nun ziehe der “Gott-sei-bei-uns” in die Erfurter Staatskanzlei ein? Ramelow: Ich erwidere, dass es ein evangelischer Christ ist und jemand, der gleichzeitig in dem Themengebiet des interreligiösen Dialogs engagiert unterwegs ist. Eher kommen jetzt mehr Glauben und mehr Religion in die Staatskanzlei. (…)
hpd.de 8.12.2014

Nachtrag: Warum Ramelow beim Amtseid auf die Formel „So wahr mir Gott helfe“ verzichtet hat... hpd.de 8.12.14

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Sigmar Salzburg
27.11.2014 09.50
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Religiöse Forschung

Im Humanistischen Pressedienst wurde der Text eines PD Dr. Dr. Georg W. Oesterdiekhoff („Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Soziologische Theorie und sozialer Wandel. Autor und Forscher mit den weltweit am meisten Publikationen zur entwicklungspsychologischen Rekonstruktion der Kulturgeschichte der Menschheit“) veröffentlicht:

Entwicklungspsychologie als Schlüssel zum Verständnis eines Menschheitsrätsels
Wie ist Religion wissenschaftlich erklärbar?


BERLIN. (hpd/rdf) Seit der Altsteinzeit ist die Menschheit religiös, vielleicht schon seit dem Beginn ihrer Existenz. Die Ethnologie hat gezeigt, dass alle Steinzeitvölker und alle vormodernen Kulturen zutiefst religiös sind...

Die gesamte Forschungsbranche „Religion des Kindes“ hat im 20. Jahrhundert gezeigt, dass Kinder tief religiös sind ... Demzufolge zeigen buchstäblich tausende Untersuchungen, dass Kinder elementare Vorstellungen von Gott und göttlichem Handeln haben, von der Macht des Gebetes, von der göttlichen Regierung der Welt, von der Wirksamkeit der Magie und von der Fortexistenz der Seele.

hpd 25.11.2014

Das konnte ich dort nicht unkommentiert lassen:

Nach meiner eigenen Erfahrung einer gottfreien Kindheit können diese „Forschungsergebnisse“ nur auf Abfragen von religiösen Vorstellungen beruhen, die den Kindern von außen eingeimpft wurden. Mir machte einzig die Angst vor verborgenen Gefahren zu schaffen und die Phantasie, die dunkle Ecken mit im Augenblick erdachten Wesen bevölkerte. Auf der anderen Seite konnte ich im Wachtraum bukolische Welten mit friedlich arbeitenden Menschen sehen. „Gott“, von dem ich einmal hörte, kam mir sehr unglaubwürdig vor. Die Angst war allerdings etwas Animalisches, denn die befiel mich noch zehn Jahre später, wenn ich an einem dunklen Wald entlang radelte.

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Sigmar Salzburg
22.11.2014 20.54
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Terrormiliz Al-Shabaab ermordet 28 Nicht-Muslime

Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab haben im Nordosten Kenias mindestens 28 Menschen mit Kopfschüssen hingerichtet. Das brutale Vorgehen: Sie überfielen einen Bus, sortierten die Fahrgäste aus, die nicht aus dem Koran vorlesen konnten und erschossen die mutmaßlichen Nicht-Muslime...
focus.de 22.11.2014

Wäre Mohammed unter den Fahrgästen gewesen, dann hätte er auch nicht überlebt. Bei seiner ersten Offenbarung hielt ihm ein Engel den Qur’an entgegen und befahl: „Lies!“ und er antwortete „Ich kann nicht lesen.“ Ich wollte das im Arabisch-Unterricht übersetzen als „ich kann es nicht lesen (erkennen)“, aber unser Lehrer, arabischer Philologe, bestand darauf, Mohammed sei des Lesens nicht kundig gewesen.

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Sigmar Salzburg
13.11.2014 06.59
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Gericht bestätigt das Kopftuch-Verbot

Privatschule darf das Tragen von Kopftüchern verbieten
Eine Kölner Privatschule hat zwei 13-Jährigen verboten, mit Kopftüchern zum Unterricht zu erscheinen. Die einstweilige Verfügung, die die moslemische Familie einreichte, scheiterte. Die Richter gaben den Lehrern recht.

Zwei 13 Jahre alte Mädchen waren nach den Sommerferien aus religiösen Gründen erstmals mit Kopftüchern in die Kölner Privatschule gegangen und erhielten gleich am ersten Tag ein Verbot. Dagegen wollten sie eine einstweilige Verfügung erwirken. Doch laut Urteil hatten die Eltern mit der Anmeldung der Kinder an der Privatschule auch deren Regeln akzeptiert. Darin hat sich die Schule einer „vollkommenen, ausnahmslosen, weltanschaulichen Neutralität“ verschrieben. Das Tragen religiöser Symbole sei deswegen nicht zulässig, betonten die Richter... (AZ: LG Bonn 1 O 364/14)
focus.de 12.11.2014

Das sollte für alle Schulen gelten.

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Sigmar Salzburg
11.11.2014 08.28
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Broder – ein jüdischer Agnostiker

Welt am Sonntag:

Günther Jauchs „Quassel-Imam“ sorgte deutschlandweit für Aufregung. Henryk M. Broder gefiel der Talkshow-Auftritt. Er wollte Abdul Adhim Kamouss genauer kennenlernen [ und führte mit ihm in einem Berliner Lokal ein Gespräch:]

[Broder] ... Gibt es auch nicht religiöse Muslime? Ich bin zum Beispiel Jude, aber ich bin nicht religiös. Ich denke, ich bin Agnostiker. Ich lasse die Option offen, ob es IHN gibt. Gibt es so was auch bei Muslimen? Nicht gläubige Muslime?

[Kamouss] Sehr, sehr selten. Was es gibt, sind ganz normale Standardmuslime, sie glauben an Gott, sie glauben an das Jenseits, sie glauben an den Koran, sie glauben an das Prophetentum von Mohammed und allen anderen Propheten.

Das sind schon gläubige Muslime?

Ja, sie halten sich nicht unbedingt an alle Gebote, aber sie bleiben trotzdem Muslime.

Also, ich zum Beispiel glaube nicht an Gott. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tode. Ich bin trotzdem jüdisch. Kann es so was im Islam auch geben?

Nein. Das gibt es nicht. Das sind ja die Fundamente einer Zugehörigkeit zum Islam. Wer nicht an den einzigen barmherzigen Gott und an Mohammed als seinen Propheten glaubt, der kann kein Moslem sein.

welt.de 2.11.2014

Wenn man das Jüdischsein nicht an der Religion festmachen kann, was bleibt dann? Doch wohl nur die Abstammung, die Gene – wegen deren Erwähnung so große politische Denker wie Sigmar Gabriel ihren SPD-Partei„freund“ Thilo Sarrazin schon auf dem Wege nach Auschwitz sahen. Aber hatten Karl Marx, Albert Einstein und Marcel Reich-Ranicki ohne „Gott“ nicht auch nur noch die Gene?

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